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«sammengezogen, um von dort Nus nach ihrem Berladebahnhof abzumarschieren.

Nachdem die vom Lyzeum herabwehende Trikolore bei vräsentiertem Gewehr einge- logen war, setzten sich bei klingender Musik die Truvven in Bewegung. Der Abmarsch ging

Stellung des Artillerieregimcnts Nr. 17 in skldmarschmätziger Ausrüstung in der Richtung Steele ab, von wo aus die Truvven nach idem Bestimmnngsort verladen werden.

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licht ist. Die Debatte wird der Regierung zum ersten Male Gelegenheit geben, sich ausführlich über ihr Sicherheitsangebot vom 9. Februar und seine weitere Entwicklung zu äußern. Ob Reichskanzler Dr. Luther selbst oder der Außenminister Dr. S t r e s e m a n n die Er­öffnungsrede halten wird, steht noch nicht fest. Beide werden aber im Verlauf der Debatte das Wort ergreifen. Die Rednerliste der Par­teien ist noch nicht endgültig festgesetzt. Für die Deutschnationalen dürfte Graf SB e st a r v, für die Sozialdemokraten Dr. Breitscheidt und für das Zentrum Dr. K o c s sprechen. Eine zweite Rednerliste ist vorgesehen. Mit der außenpolitischen Aussprache wird de be­kannte Interpellation der Sozialdemokraten

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und der völkische Mißtrauensantrag gegen Dr. Stresemann verbunden werden.

Sfcitiittg, jtn A.M 1925

Ne ^0d»»b«sflsch« Zeitung" et- s«ch»wal w-chnitlich. D«- pgjpttU «onatltch 2 SM. <ur0- Mchl. Zuslcllung-grbühr, durch y<fe(12.25 SM.Für etwa infolge fitalti, Maschinen defekte oder äterataw Ereignisse au-fallend« Aummern wird kein Ersatz ge- ieiLt- Verlag v. Dr. §. Hiherolh, der Unib.-Buchdruckerei v.

Zoh. Aug- «och. Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 55. u. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt M. Nr. 5015. Sprechzeit Set Redaktion von 1011 und »1,11 Uhr.

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sk. London, 21. Juli. Der deutsche Botschafter Stahmer hatte gestern nach­mittag eine Besprechung mit Chamberlain, wobei er die deutsche Antwortnote über-

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und in keinem Punkte vräiudiziert fäbrdet.

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Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. Zeilemnillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Plah- borschrift 50°/, Aufschlag. Sammelanzeigen 100 °/o Auf- schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt ati Bgrrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch di« Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark V-,»Dollar.

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Ucbcrreichung der deutschen Antwortnote durch den deutschen Botschafter in Paris.

P aris, 20. Juli. (TU.) Botschafter von Hösch bxgäb sich heute nachmittag um 5 Uhr zum Quai d'Orseh und überreichte dem fran-> zösischen Außenminister Brr and die deutsche Antwortnote auf die letzte Note der französi­schen Regierung in der Sicherheitsfrage. An die Aushändigung des Schriftstückes schloß sich eine ungefähr dreiviertelstündige Unterhaltung. Eine Abschrift der deutschen Antwort ist nach Pariser Blättermeldungen heute vormittag auch in London von dem deutschen Botschafter S t h a m e r im Foreign Office überreicht wor­den. Der Text des Schriftstückes wird am Mittwoch in sämtlichen alliierten Hauptstädten veröffentlicht werden.

An die Ueberreichung der Note anknüpfend schreibt derJntransigeant":Deutschland erklärt sich also zu Verhandlungen bereit. Es wäre auch unverständlich gewesen, wenn es nach Anregung des Sicherheftspaktes jetzt die Ver­handlungen abgelehnt hätte, umsomehr, da die Alliierten und besonders die englische Regierung dem Wunsche nach Besprechungen Ausdruck ver­leihen. Wenn die Antwort in Paris als geeig­nete Grundlage für eine Aussprache betrachtet wick, so weiden zunächst die Besprechungen erst einmal auf diplomatischem Wege eröffnet wer­den."

»itternacht geräumt wird.

Bochum frei.

Vochum, ZO. Juli. Montag vormittag

Die außenpolitische Debatte im Reichstag wird vielleicht schon am Mittw. ch beginnen können, wenn bis dahin die Rote Z::~

Frankreich

Das Ergebnis der Generalrats» wählen

Paris, 20. Juli. Nach den bisherigen Ergebnissen der Gemeinde- und Bezirks- ratswahlen über 1250 von 1467_®i$en haben die Oppositionsparteien der Rechten 63 und die Kommunisten 4 Sitze verloren. Das vorläufige Gesamtergebnis setzt sich wie folgt czusammen: Konservative und Liberale verlieren 15 Sitze und gewinnen 8, Republikaner gewinnen 21 und verlieren 56, die republikanische Linke gewinnt 22 und verliert 43, die radikalen Republi­kaner gewinnen 27 und verlieren 20, di« Radikal-Sozialisten gewinnen 67 gegen 23 im Vorjahre, die republikanischen Sozia­listen gewinnen 8 gegen 7 im Vorjahr, die Sozialisten gewinnen 19 und verlie­ren 4, Die Kommunisten gewinnen 1 und verlieren 5.

ft Paris, 21. Juli. Das Ergebnis der Eeneralratswablen stellt sich wie folgt: Kon­servativ- 115, Republikaner 136, Linksrevu- blikaner 223, Radikalrevublikaner 138, Radi­kale 144, Sozialisten 49, Sozialrevublikaner 91, Kommunisten 2, Zahl der Stichwahlen 196. Zwei Ergebnisse stehen noch aus.

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Das Schuldemmblkm

Französische Schuldenverhundlunge« in Loudon.

Paris, 20. Juli. NachParisoir" wird sich eine französische Sachverständi­genkommission anfangs kommender Woche zu Verhandlungen über die Kriegsschul­denfrage nach London begeben. Falls die Besprechungen einen günstigen Verlaus nehmen, wird Caillaux nach London ab reisen, um Churchill die Grundzüge eines Uebereinkommens vorzulegen.

Die deutsche Antwort an Briand DeutWiMd stell! keim ScMngungen?

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Die Räumung

Räumung des Ruhrgebiets bis Freitag Mitternacht

Paris, 20. Juli. (XU.) General Euil- Igimal bat den Regierungspräsidenten in Düs­

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Obwohl die Note von den beteiligten Re­gierungen noch als vertraulich behandelt wird, veröffentlichen auch diesmal wieder Pariser und Londoner Blätter ausführliche Mitteilun­gen über den angeblichen Inhalt der Note. Da die Note selbst in ihrem Wortlaut in den nächsten Stunden schon veröffentlicht werden wird, erübrigt es sich, all die Kombinationen der ausländischen Blätter über ihren Inhalt wiederzugeben. Die Gefahr solcher frühzeiti­gen Veröffentlichungen ist aber nicht zu unter­schätzen. Da die Meldungen über den Inhalt der Note zum größten Teil, wie uns von zu­ständiger Stelle versichert wird, falsch sind, be­steht die Gefahr, daß die öffentliche Meinung in Frankreich, England und Deutschland ein ganz falsches Bild über den Charakter der deutschen Note erhält. Besonders bedenklich ist es, wenn ein so angesehenes Blatt wie die Daily Telegraph, der int allgemeinen als gut unterrichtet gilt, sich an den Kombi­nationen über die deutsche Note beteiligt. In einem sehr wesentlichen Punkte, der für die die Beurteilung der deutschen Note geradezu ausschlaggebend ist,, gibt das erwähnte Blatt eine völlig falsche Darstellung. Es be­hauptet nämlich, daß in der Note gewisse Punkte, die für die weitere Behandlung des Sicherheitsproblems wichtig find, von deut­scher Seite in Form von Bedingungen vorge­bracht werden. Demgegenüber wird uns von unterrichteter Seite erklärt, daß die deutsche Antwort Lberhauvt nicht mit Bedingungen operiert. Die Zwischennote bat vielmebr die Tendenz auf diejenigen Anregungen einrn- geben, die geeignet sind, di« beiden Parteien zu einer gemeinsamen Konferenz an den Ber- bandlnngstisch zu bringe». Die Rote ist überhaupt so gehalten, daß sie den weiteren Verlauf der Verhandlungen in keiner Weise

Recklinghäuser Zone hatte sich nirgends blikum beim Abtransport der Truppen ein- funben.

Gelsenkirchen geräumt

Abmarsch ans Hattingen und Witten.

Hattingen wurde in der Frühe des Mor ng- vsrgen g:;."umt Die in Hattingen liegenden btei Kompagnien des Infanterieregiments 97 hb bei <Iinn-r*':t Musik abgerückt. Witten wurde Montag vormittag geräumt. Die hier stationierten drei Bataillone des Jnfanterie- kegiments Nr. 97 rückten zum Bahnhof ab, von wo aus fie nach ihrem Bestimmungsort ver­laden werden. Die Räumung erfolgte ohne Zwischenfälle. Eine Anzahl Schulen und Säle bmie J30 Privatquartiere sind durch die Räu­mung frei geworden.

Die Räumung Düsseldorfs.

Düsseldorf, 20. Juli. Die Besatzung hat das Prinz Georg-Gymnasium unb_ das Lyzeum in der Lindemannstratze geräumt und der Verwaltung übergeben. In der Lindemannstraße werden nur Büroräume bis zum 25. ds. Mts. von der Besatzung weiter benutzt. Von diesem Zeitpunkt an sieht das ganze Schulgebäude der Stadt- berwaltung wieder zur Verfügung.

Dinslakcu frei.

Essen, 20. Juli. Heute mittag ist °uch Dinslaken von der belgischen Besatzung Beräumt worden.

Di«geräumte" Kasern«.

Hattingen, 20. Juli. (TU.) Bei ihrem Abmarsch aus Hattingen haben di« französi­schen Truppen das der Stadt gehörende Ka- ftrneninventar widerrechtlich Mitgenommen. Dir Besatzungstruppen von Witten sind hier bnrchinarfchiert und haben sich mit dem Jn- santerievegiment 9 vereinigt, das nach Lud- digshajen abtransopttiert, wurde.

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Ein pelnisches Torpedoboot in die Lust geflogen.

Danzig, 29. Ju.i, Durch eine Kessel- etnloftcn ist heute uo-mittcg das polnische Tor­pedobootKaszub", das sich seit einigen Tagen in Danzig aufhält, im Danziger Hafen ht W« Lust geflogen und dabei völlig zerstört worden und gesunken. Von der etwa 80 Äöpft starken Besatzung sind bisher 3 Tote und zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte festgestellt worden.

Tschechisch-polnisch« Spannung.

Warschau, 20. Juli. In den pol­nisch-tschechischen Beziehungen ist eine Span­nung eingetreten. Der polnisch-tschechische Handelsvertrag ist nicht ratifiziert worden, weil die Tschechoslowakei den Transit pol­nischer Kohle durch tschechisches Gebiet nicht gestattet. Als Gegenmaßnahmen gegen die nichterfolgte Ratifizierung des Handelsver­trages hat die Tschechoslowakei den Tran­sit polnischer Flugzeuge, die zwischen War­schau und Wien verkehren, verboten. Die polnische Preffe bringt heute außerordent­lich scharfe Artikel.

Großer Mißerfolg der polnischen Anleihe i» Amerika.

Köln, 20. Juli. (TU.) DieKölnische Zeitung" meldet aus Newyork:Wie wir von unterrichteter Seite hören, hat die polnische Anleihe in den Vereinigten Staaten einen gro­ßen Mißerfolg gehabt. Die Anleihe, die be­kanntlich vom Bankhaus Dillon, Reed u. Co. nur kommissionsweise übernommen worden war, ist bisher nur zu 40 Prozent üntergebracht worden. Die Zurückhaltung des amerikanischen I Publikums erklärt sich aus einem tiefen Miß- I trauen gegen die derzeitige Lage in Polen, die I man durch den Wirtschaftskrieg mit Deutsch- I land und die unklaren wirtschaftlichen Ver- I hältnisse im Innern für schwer in Mitleiden- I schäft gezogen ansieht.

Polen will Marokko retten.

Berlin, 20. Juli. DerMontagmor- I gen" meldet aus Paris, die polnische Re- | gierung habe das französische Kriegsmini­sterium verständigt, daß sie eine Division I polnischer Soldaten an die Front nach Ma- I rokko der französischen Armee zu Hilfe I senden wolle.

pgen. Unter wehenden Fahnen und unter den ,i Wagen der Musik rückten der hier liegende krigadestab sowie ein Bataillon des 51. Jn- r Ei» fewterieregiments, ferner die hier stationierte

Botschafter Maltzabn über di deutsche Ant­wortnote.

Berlin, 20. Juli. (TU.) Wie die Abend­blätter melden, hat sich der deutsche Botschafter I in Washington Pressevertretern gegenüber über die deutsche Antwortnote ausgesprochen. I Der Botschafter sagte, daß er die feste Ueber- I zeugung habe, daß die Note, wenn sie auch I nicht die französischen Forderungen annehme. I im Herbst eine Konferenz vorschlagen werde, I die zu einem befriedigenden Uebereinkommen I zwischen Frankreich und Deutschland führen dürfte. Deutschland könne Frankreich jedoch nicht das Durchmarschrecht im Falle eines^ Angriffes auf Polen und die Tschechoslowake: zugestehen. Weiter müsse Deutschland die von Frankreich angeregte Garantie der mit diesen Ländern abgeschlossenen Verträge ablehnen. Wörtlich schloß der Botschafter:Die Sehn­sucht des deutschen Volkes ist die Befriedung Europas, ohne die der durch den Dawesvlan verbürgte wirtschaftliche Wiederaufbau un­möglich ist.

England und die deutsche Antwortnote.

L an d o n, 20. Juli. (TU.)Time s" schreiben, die deutsche Antwortnote an Frank­reich sei so gefaßt, daß man glaubt, die Fort­setzung der Verhandlungen rechtfertige Aus­sichten auf ein endgültiges Uchereinkommen. Man hoffe, daß die Verhandlungen schnell genug vorwärts geben, um den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund schon auf der Sevtembertagung in Genf erörtern zu können. Der Text der deutschen Note werde nicht vor Mittwoch vormittag eröffnet.

Zu diesen offenbar offiziösen Auslassun­gen derTimes" schreibt der diploma­tische Mitarbeiter desDaily Telegraph": Die Uebergabe der deutschen Note durch den deutschen Botschafter, die heute nachmit­tag erfolgen soll, dürfte zweifellos entschei­dende Aufklärung bringen. M der Note komme das WortKonferenz" nicht vor. Aber man fordere mündliche Verhand­lungen, durch die man weiterzukommen hofft als durch Noten. Deutschland sei damit einverstanden, daß auch die belgische Grenze in den Pakt eingezogen werde, steUe aber die Bedingung, daß die Be­stimmungen des Rheinlandabkommens, be­sonders was die Stärke der Garnisonen der Verbündeten betrifft, revidiert wer­den sollen und daß in Zukunft bei Mei­nungsverschiedenheiten über solche Fragen ein Schiedsgericht eingesetzt und auf Sank­tionen verzichtet werden solle. Die Note weist ferner auf die bekannten Wider­sprüche in der französischen Note Hin. Was die Frage des Eintritts in den Völkerbund anlangt, so herrschten hierüber in Deutsch­land noch immer Bedenken. Deutschland suche diese Frqge mit dem Problem der allgemeinen Abrüstung in Verbindung zu bringen. Man nehme allgemein an, daß die deutsche Antwort die Sache nicht wei­ter bringen werde, sondern zunächst zu langen Auseinandersetzungen zwischen Lon­don, Paris und Brüssel führen werde, sodaß es als höchst unwahrscheinlich be­trachtet werden müsse, daß Deutschland be­reits im September in den Völlerbund eintreten könne.

Der Bettchterstatter desDaily Telegraf" schreibt, die deutsche Antwott werde nicht als ein non possumus angesehen. Briand habe erklärt, diese könne als Verhandlungsgrundlage zwischen Frankreich und Deuffchland dienen. Die Verhandlungen würben zunächst allein zwischen Deuffchland und Frankreich geführt wecken. Frankreich wecke jckoch ferne Alli­ierten zu Rate ziehen, bevor es eine Antwort an Deuffchland erteilt. Unter diesen Umständen könne von einer internationalen Besprechung im eigentlichen ©inne nicht bte Rede fein. Es bestehe die' Möglichkeit daß Skresemann im September nach Genf komme und dott mft Briand und Chamberlain zusammen- tresfe. Auf.diese Weise könne eine unformelle Konferevr c^gehalten wecken. Der Einberu­fung einer internationalen Konferenz, wirb sich Briand widersetzen.

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sich u W Uhr war die Räumung von Bochum voll-

smkirchener Garnison, ud zwar Teile des 21. spart ^auterie-Regiments sowie der 35. Auto- iomvagnie vor dem Lyzeum an der AhrN-eße

ren stborf offiziell davon in Kenntnis gesetzt, daß ~ hy Rest des Ruhrgebietes bis zum Freitag

J Am Sonntagmorgen um 6 Uhr wurden die etwa 700 Mann zählenden Truvven der Gel-

Die Räumung Bochums begann bereits Sonntag abend durch Abtransvorte kleinerer Sverialtruvpen. Sonntag nachmittag wurden die von der Oriskommandantur, der früheren Veftfalenbank und von dem Offizierkasino für die teabwehenden Trokoloren bei präsentiertem l: Ui tzewebr eingezogen und eingerollt. Der Ab- ld pt» barsch der Truvven erfolgte morgens um 7 "4 « Ähr und ging reibungslos und ohne Zwischen- ftlle vonstatten. Das gesamte Regiment Nr. das der marokkanischen Division angehört, 1 noch im Laufe dieser Woche nach rankreich verladen werden. Wie in anderen Städten der geräumten Bochumer

reibungslos ohne Zwischenfälle vonsta..en. Die Schulgebäude, die den Truvven als Quar­tiere gedient hatten, wurden kurz vor dem Abmarsch den Schulleitern und Hausmeistern übergeben. Nachdem die Posten die Gebäude »eilassen hatten, übernahm blaue Polizei beten Bewachung. Es erfolgte alsbald eine ^Besichtigung der Schulen durch Vertreter der daift Stadtverwaltung, der Polizei und der Presse.