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Zeitung

51t. 161. 60.3fl6tfl. Marburg o. Mn

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1 Goldmark --- '/^Dollar.

Sie Mumungsirage

Die Räumung von Bochum.

gochum, 12. Juli. Das französische Jn- Mterieregiment 91, die Stammtruppe der Nadi Bochum, rückte am Sonnabend Rach- gittag um 4 Uhr unter klingendem Spiel zum Hauptbahnhof, wo die Truppen verladen wur­de». Die bisher hier in Garnison liegende Artillerieabteilung 22 rückte feldmarschmiihig «allkommen neu ausgerüstet, in Richtung Ca- ftap ab. Die Stäbe und Militärgerichtshöfe ««genommen, kann die Stadt als geräumt bewachtet werden. Auch in Gelsenkirchen hit die Verladung von Heeresmaterial be- gönnen.

$ie französischen Besatzungstruppen in Geld­nöten.

Paris, 11. Juli. (TU.) In einer Besprech­ung der Armeekommission wurde Painlev 6 darauf aufmerksam gemacht, daß die Rhein­armee mit materiellen Sorgen zu Kämpfen habe. Man wies darauf hin, daß das Leben im besetzten Gebiet teuer sei, da von den Mannschaften die Zahlung in Goldmark ver­langt werde und auch die Transporte seit dem llustören der Regie in Goldmark bezahlt wer­den mutzten.

Jas MtkWsvrdblem

Die deutsche Antwort aus die französische Sicherheitsnote ist immer noch im Stadium der Vorbereitung und es steht noch nicht fest, wann sie dem Kabinett zur Beratung vorliegt. Sie steht auch noch nicht auf der Tagesordnung des am Dienstag zusammentretenden Auswär­tigen Ausschusies. Es ist sehr gut möglich, datz zur Besprechung der Antwort eine Sondersit- zung des Auswärtigen Ausschusses einberusen wird. Der Reichskanzler hat jedoch gestern am späten Abend eine Besprechung mit eini­gen Ministern gehabt. Reichsinnenminister Schiele, der zur Tagung nach Königsberg ab­reisen wollte, ist im allerletzten Augenblick In Berlin zurückgeblieben.

Tr. Stresemann für Gleichberechtigung 1 Deutschlands.

ihren Standpunkt nicht ändert, eine Einigung nicht möglich. Gleichzeitig hat aber der Dor- sitzende der deutschen Delegation erklärt, daß die deutsche Regierung baS von ihr gemachte Angebot aufrechterhalte und jederzeit bereit ist, auf dieser Grundlage die Derhandlungen Wieder auszunehmen. Eie Würde auch jede Anregung der polnischen Delegation, die eine Möglichkeit für die Anbahnung einer Ver­ständigung bieten könnte, einer sorgfältigen und ernsthaften Prüfung unterziehen, um die von der deutschen Regierung lebhaft beklagte Unterbrechung des Wirtschaftsverkehrs zwi-

,cn den beiden Ländern so rasch als möglich zu beseitigen .

Str chimMen Sirren

thfcrufung einer Chinakonserenz durch Amerika.

»ewyork, 11. Juli. Dem Weihen Haase nahestehende Kreise erwarten, daß (We Einberufung einer Chinakonferenz durch Smerika bcvorsteht und zwar «ach den eetßcn ftattfindenden Besprechungen mit ff<llogg.

Die Verhandlungen mit China.

Paris, 11. Juli. (TU.) Wie die Morgen- tlatter melden, hat nach einer Reutermeldung der französische Gesandte das ihm von den diplomatisch vertretenen Mächten übertragene Mandat, mit dem chinesischen Ministerium des lleuhern über die Vorfälle in Schanghai zu verhandeln, niedergelegt.

Ein neues Einvernehmen zwischen England und Japan?

Noulins Gcurralstabschef.

Paris, 11. Juli. Der französische Oberst der Infanterie, P a p n i n, ist zum Generalstabschef des Generalissimus in Marokko. Noulin, ernannt worden.

sk. P a r i s, 13. Juli. Der aus Madrid zu­rückgekehrte Abgeordnete Malvq hat über das französisch-spanische Abkommen einem Bsr- tretet desPetit Parisien" erklärt, datz die Bedingungen, die man in Madrid aufgestellt habe, von Abd el Krim angenommen wer­den könnten, wenn er wirklich den Frieden wünsche. Sollte Abd- el Krim nicht verhan­deln, dann würde die ftanzösisch-spanische Ein-

Montag, W 1$. Mi ISA

^Obethessisch« Settung* er- üdn( sechsmal wöchentlich. De- ,-ptei« monatlich 2 GM. aus- MirSl. Zustellungsgebübt, durch ^«50,12.25 GM.Für etwa infolge -tteiks, Waschinendefekte oder ^rmentarer Ereigniste ausfallende «usmietn wird kein Ersatz ge- leistet. Verlag v. Dr. §. Hiheroth, xo«k der Univ.-Buchdruckerei b. acL Aug- Koch, Markt 21/23. '-^sprechet: Nr. 55.«. Rt. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt

Nr. 5015. Sprechzeit Mt Redaktion von 1011 und

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wiesen worden, sich in dem Abschnitt von Subbat auf die spanische Seite der Grenze zusammenzuziehen.

Ruhrbrsatzung nach Marokko.

Paris, 11. Juli. Augenblicklich sol­len sich in Marokko 100 000 Mann regu­läre Truppen befinden, die sich auf eine Front von 300 Kilometer verteilen. Diese Streitkräfte genügen aber nicht für den Ernst der Lage. ES werden neue 3 0 0 0 0 Mann angesordert, die sich auS den Truppen, die augenblicklich das Ruhrge­biet besetzen, zusammensetzen werden.

Der deutsch-polnische Zolltarif.

Ae Antwort der deutschen Delegation auf die polnischen Forderungen.

Berlin, 15. Juli. Die polnische Dele- Mivn hat, wie am 9. ds. Mts. mitgeteilt ^rde, in ihrer Antwort auf die letzten Zutschen Vorschläge zum vorläufigen deutsch» bosnischen Wirtschaftsabkommen ihre schon Küher gestellten Forderungen, die deutscher- ivrts als unannehmbar bezeichnet worden ®oten, in vollem Umfang aufrechterhalten.

einem am Freitag überreichten Antwort- Areiben hat der Vorsitzende der deutschen Delegation erneut darauf hingewiesen, bah ("an auf deutscher Seite wiederholt den von B® Gegenseite geäußerten Wünschen entge- Sgekommen sei, das letzte Angebot über

Aeuherste darstelle, was vom Standpunkt Ber Interessen der deutschen Wirtschaft zu- Monden werden könne. Auch der Vor- Mog der polnischen Delegation, ein Ab­kommen ohne zolltarifliche Meistbegünstigung £ schließen, das nur des beiderseitigen Warenaustausches seinem Werte nach be­decken soll, sei praktisch undurchführbar und wurde letzten Endes darauf hinauslaufen, daß Bte als Kampfmaßnahme ausschließlich gegen Deutschland gerichteten Einfuhrverbote vom r*- 2uli 1925 aufrechterhalten und damit den !®t einem Jahrzehnt gegenüber allen Län- Bvrn bestehenden Kohleneinfuhrverboten glei- UteUl würden. Ein Abkommen in dieser könne auch schon deshalb nicht in ^age kommen, weil für Deutschland die i^utarifliche Meistbegünstigung eine unum- Lungliche Voraussetzung für jede, auch nur brovisorische Regelung des Wirtschafts- l^rkehrs bildet. Dei dieser Sachlage scheine " der Tat, solange die polnische Delegation

Paris, 11. Juli. Nach Meldungen aus Fez ist die Lage der Franzosen in Ma­rokko äntzerft ernst. Die Vorteile Abd el KrimS sind in stetem Wachsen begriffen. Er versucht, die französische Front zu durch­brechen und auf Fez vorzndringen. Tie Riskabylen sollen sich 20 Km. vor Taza befinden. Tie Stadt gilt als ernstlich be­droht.

Schwere französische Verluste in Marokko.

Berlin, 11. Juli DieDeutsche Tages­zeitung" meldet aus Paris: Während die amtlichen Meldungen aus Marokko die mili­tärische Lage als äußerst günstig hinzustellen suchen, sickern immer mehr Meldungen durch, die erkennen lassen, datz die französischen Trup­pen bei der letzten Offensive Abd el Krims schwere Verluste erlitten haben. In Rabat soll es zu einem Aufstand der Eingeborenen gekommen fein. Abd el Krim ist in Meh - mos, das von den Franzosen geräumt wurde, eingerückt.

Tie französische Presse zur Marokkofrage.

Paris, 12. Juli. Mehr und mehr be­kümmert sich die französische Presse um die Ereignisse in Marokko. Sie verlangt Auf­klärung über unklare Stellen im Heeres­bericht, wa» zu Mißtrauen und Permu­tungen Anlatz gebe. Vor allem fragt man sich, was es mit der Räumung von Taza auf sich habe, die in Abständen von eini­gen Tagen in dem Heeresbericht zweimal erwähnt worden fei. Man fragt, ob es sich noch immer um die Frauen und Kinder handele, die nach Algier abtransportiert werden solle oder ob es sich um die Ge­samtbevölkerung handele, oder ob eine mili­tärische Räumung durch die gesamten fran­zösischen Truppen vorgesehen fei. Diese Annahme habe den Vorzug der Wahr­scheinlichkeit, besonders da der Heeresbericht immer wieder betont, der Weg von Aez nach Taza sei noch nicht abgeschnitten. So­wohl in der Gegend von Taza, als auch im Norden von Fez trete man in eine recht kritische Periode ein. Infolge der be­schränkten Bewegungsfreiheit seien keine Er­folge mehr zu erwarten.

Spanisch-französisches Zusammenwirken in i Marokko.

London, 11. Juli. Aus>rid berichtet dieZentral News", daß das Zusam­menwirken zwischen Spanien und Frankreich nunmehr Tatsache wird. Eine französische Ko-

Paris, 11. Juli. (TU.) Aus Tokio wird ßemeldet, daß eine Unterredung zwischen dem spanischen Außenminister und dem englischen Gesandten in Japan stattgefunden hat, die da­zu gedient habe, ein neues Einvernehmen zwi­lchen England und Japan herzustellen, das sich die Sicherheit des Friedens im Osten und ifonders in China beziehen soll.

tu., MaIam könne wird einen gewaltigen ErkundigungS-

äbinjßWlvlCItd Ulli Pvlk» Vorstoß in der Gegend des Flusses Lukkos und

Arbucua unternehmen. Zum Schutze dieser Operation sind zwer spanische Kolonnen ange-

P a r i s, 11. Juli. (TU.) In der gesamten Ak SkdknMr in Mknftrin S von England nach Se.... .. . ~ _. . . . _ , w .. I tert. Man glaubt, daß es sich dabei im eine

T'e Heimattreuen Ostmärker an das preutz. anl(til)e Deutschlands in Enalo' i und zugleich Staatsminstierinm. I auch in Amerika handelt, i on ,1 Dr. Schacht

Berlin, 11. Juli. Von der Abstimmungs- diese Gerüchte dementiert haft_______________

gebentfeier in Allenstein ist dem preußischen

~?ini1ierium Telegramm zuge- $j<; AbstimmnngSseier in «lleustein.

ymiuvil,

Am 11. Juli 1920 bekannte das Ab- Allenstein, 11. Juli. Gestern trafen stimmungsgebiet sich anmutig zum Deutschen 500 Heimattreue.Ostmärker aas dem Reiche Reiche. Der Geist von damals ist wach und "L'bstfmmung In Süd-Zst-

lebt in allen Bewohnern des Abstimmungs- I yreu§en festlich zu begehn. Unter den gebietes. Ihn erneut zu bekennen, sind Tau- I Erschienenen sah man den Kultus» r.ister sende von Männern und Frauen zur Gedenk- Dr. Becker und StaatSsekretär Me i b - »r m «tatkin JiÄTfilÄ®

vereint. Wir fühlen uns stets als Preußen I jämpfer des Deutschtums im Osten, Mar und Deutsche und halten für alle Zeit Deutsch- I Worgitzki. Dann ergriff KultuSmini- land und Preußen die Treue", i I Pec Becker das Wort,

heitsfront in Erscheinung treten. I In einem Geleitwort, das ReichSautzen-

TU. Paris, 12. Juli. Heber die im Pim- sinister Dr. Stresemann in derAllen-

ziv getroffenen französisch-spanischen Verein- ftcsnct Rettung" für ihre anläßlich

barungen verlautet, daß sie nicht den Cbarak- tein ^«ng > *

ter militärischer Zusammenarbei» tragen wer- der Feier des -iiDttimmungsiieges glau­ben. Es handelt sich nur um ein politisches gegebene Festnummer geschrieben hat, er« Einvernehmen. Die Bedingungen des Ver- I innert der Minister an das segensreiche träges werden als Basis der Vorschläge an . I « ber Einigkeit, das Ost- und West« Abd el Krim dienen, die ihm nach mehreren u aeaeben haben.

Tagen zugestellt werden sollen Die genauen Preußen vor fünf Jahren gegeben gaoea. Bedingungen werden erst dann bekanntge- I Die Einigung tm Innern ewrde unS Hel­geben werden, wenn Abd el Krim sie zur I fen ,auch das Ziel der Gleichberechtigung Kenntnis genommen hat und sich gegen den I . au<Ln Mn erreichen. Wenn wir Friedensvarschlag ausdrücken wurde Ls I r-breibt Dr Stresemann weiter,

laufen Gerüchte um, Abd el Krim bereite eine jetzt ,so schrewl .er..u , grobe Offensive vor, er habe die Journalisten I um die Befriedung Europas ernstlich be xjnseladen, seine Front gegen die Franzosen I ^üht sind, so ist die Gleichberechtigung zu besichtigen. Ein französisches Geschwader I Deutschlands mit den übrigen Mächten eine ist »ur Blockade der Rif-Küste abgedampft. I - läßliche Vorbedingung für die ®r» Sämtliche bis jetzt emgelaufenen Nachrichten I unertatztuye 8

deuten an, daß die englische Regierung I reichung dieses Zieles.

sich energisch gegen den Einmarsch loiialdemokraüsche Interpellation zu»

knVie°Z°?e° von Tanger Sen bet. deutschen Sicherheitsmemorandum.

ff. Paris, 12. Juli. Der Berichter- Berlin, 11. Juli. Die sozialdemokratische ftatter desMatin" in Madrid schreibt Reichstaasfraktion hat eine Interpellation ern- feinem Blatte über die französtsch-spani- l gebracht, in der sie gegenüber der Behauptung schen Friedensbedingungen an Abd el Krim. I be6 ®rafen Westarp in einem Artikel der General Prirno de Rivera hat dem spani- IKreuzzeitung", daß es sich bei dem deutschen schen Kaufmann Echevarieta mitgeteilt, daß I Sicherheitsmemorandum um eine unoermnd- die Verhandlungen zwischen Spanien und I siche Anregung des deutschen AutzenmiNi)ters den Rifführern, an denen er einen lebhaf- I handele, dre Regierung fragt, ob ste bas ten Anteil genommen habe, beendet seien I deutsche Angebot noch als verbindlich erachte, und daß diese Beschlüsse Abd el Krim Die Fraktion fragt ferner, wie die Reichsregie- durch den Gouverneur der Insel Althu- I rung angesichts dieser Erklärung eine erfolg- semaS zur Kenntnis gebracht werden wür- I reiche Außenpolitik zu fuhren gedenke.

ben _ ... 1 «usflcht«, b» Slcherhelt^akl^

, . **<*<***________ 1L Ml. M Review"

Paris, 12. Juli. (TU.) Malvh wurde .chrecht zu dem geqetiroärtigen Stand der

am Sonnabend von Pamleve und Drrand em- Acherheitspaktverhandlungen: Obwohl der

pfangen, um über fernen Aufenthalt m Ma- Sicherheitspakt Gefahr laufe, zu einer partei» drid Bericht zu erstatten. Brrand empfing I gaschen Angelegenheit in Deutschland zu gleichzeitig den fpamschen Gesandten. werden könne man doch nicht annehmen, daß

Paris, 11. Juli. Für nächsten Don- I Miherbundspakt zu einer parteipolitischenAn-

nerStag ist eine große Flottenparade ber I^legenheit wurde. Die- deutsche Antwort

Cherbourg vorgesehen, an der Präsident | merge ,roar hie Diskussion nicht viel werter

Doumergue teilnehmen wird. I förbern, doch eine Antwort, die roeiter

fk. Madrid, 13. Juli. Ein amtlicher Be- keine Einwendungen enthielteO.)

richt zur Aufklärung der Oeffentlichkeit über und schnell geschickt werde, sei wertvoller: als

die Lage in Marokko deutet an, datz es wahr- eine liebenswürdige Antwort zu einem Jeii-

scheinlich notwendig sein werde, die Truppen- I punkt, in dem sich die öffentliche .Meinung

ahtion gegen Marokko fortzusetzen und neue I Frankreichs schon gebildet habe.

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ganze Welt. Abd el Krim könne durch eine I Tagen m Pans erroariet religiöse und soziale Umwandlung der Mittel- ®arifet Presse über den Besuch des

punkt von ganz Westeuropa werden. Präsidenten der Bank von England bei

- _ ------- Dr. Schacht.