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Tet Anzeigenprel« beträgt füt den 10 gestalt. Zeilemnillimete» 0.08 GM., kleine Baranzeige« 0.06 GM., amtliche und m* wärtize Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Plah- dorschrift 50°/, Aufschlag. Sammelanzeigcn 100 °/, Auf­schlag. Reklamen der Millim. 0,35 GM. Jeder Rabatt gilt al« Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark = V«,,Dollar.

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London, 9. Juli. (TA.) Sm Unterlaufe «Härte gestern Chamberlain, das diplo» mUische KorpS in Peking sei gegenwärtig mit der Frage einer gemeinsamen Antwort auf tne chinesischen Forderungen beschäftigt. 2Hd- mmgsverschiedenheiten seien unter den Mach» '.in. nicht vorhanden. Weiter sagte Chamber­lain auf eine Anfrage, er wisse wohl, bah Deutschland (?), Oesterreich und Rußland auf ihn exterritorialen Rechte in China verzichtet Men. Die englische Regierung werde sich diesem Beispiel aber nicht anschliehen.Ex- ämtgc" berichtet aus Washington, nach Mel» tagen aus amtlichen Quellen würden die Steinigten Staaten die Forderungen des Mstengenerals Feng auf Abschaffung der ftterritoriatität in China unterstützen. Man Sünsche aber nicht eine sofortige, sondern eine allmähliche Abschaffung. Der chinesischen Ta- hoheit würben die Vereinigten Staaten un­feinen Umständen zustimmen.

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fl Paris, 10. Juli. Die Kammer hat in einer Nachtsitzung, bie kurz pach 1 Uhr vor­mittags beendet war, die. Jtrebite für Marokko mit 441 gegen 29 Stimmen bewilligt. Nach der Rede des Abgeordneten Ren and el ergriff Ministerpräsident P a i n I e D e das Wort. Er führte u. a. aus: Der Angriff Abd el Krims hat sich auf einem Gebiet vollzogen, das Frankreich regelrecht zugespro- chen worden ist. Man hat es mit einem Mas­senangriff der Rifleute und mit einer sehr gut ausgebildeten und sehr mobilen Infanterie zu tun. Die Regierung hat nichts vernachlässigt, um den guten Verlauf des Kampfes sicher zu stellen. Im zweiten Teil behandelt Painleve die Frage des Oberkommandos des Generals Naulen, dessen Ernennung kritisiert worden sei. Es sei ein junger, aber erfahrener Führer, der sich Verdienste im Orangebiet er­worben und ein Armeekorps an der Front be­fehligt habe. Schließlich sprach Ministerprä­sident Painleve von der Zukunft der Ma­rokkoangelegenheit. Er sagte hierüber: Wir haben mit Spanien in aller Herzlichkeit ver­handelt. Frankreich will einen gerechten und dauernden Frieden ohne Vorherrschaft. Wir wollen in Marokko Ruhe und Ocknung schaf» ftn. Von Abd el Krim sind die französisch- spanischen Friedensbedingungen zurückgewiesen worden, unb die Welt wird die wahren Ab­sichten des Kriegsführers bald erfahren.

Wenn Abb el Krim bie Friedens­bedingungen, die zwischen Frankreich unb Spa­nien verabredet werden, zurückweist, dann wer­de am Tage nachher bekannt gegeben werden, welche Entscheidungen die beiden Länder ge­troffen hätten. Vor der Abstimmung erklärte Abg. CBlum: Wir können und wollen nicht gegen die Kredite stimmen, das könnte zu der Annahme führen, daß wir uns in Opposition gegen die Regierung befinden. Wir haben zwar die Unterstützungspolitik beendet, denn wir machen Vorbehalte hinsichtlich der Wa- rokkopolitik. Für den Frieden ist uns die Formel gleichgültig, wenn nur der Wille zum Frieden uns bekannt gegeben wird. Wir treten ein für die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit des Difgebietes. Wir wollen kein Mißtrauen gegen die Friedensabsichten der Regierung zum Ausdruck bringen, wenn nur der gute Wille besteht. Wir wollen auch in der Angelegenheit, Marokko zu räumen, nicht gegen die Regierung stimmen. Die Kom­munisten lassen hierauf erklären, daß sie im Gegensatz zu den Sozialisten für die vollkom­mene Räumung von Maroko ein treten. Abg. Vlum stellt fest, daß sich hierbei die beiden Parteien von einander scheiden. Die So­zialisten würden aber auch nicht für die Kredite stimmen, sondern sich der Abstimmung enthalten. Die Sozialisten mühten alles ab- lehnen, was irgendwie als imperialistisch be­zeichnet werben könnte. Wir enthalten uns der Abstimmung wie wir uns bei der Ab­stimmung über die Duhrkredite enthalten haben.

fi. Paris, 10. Suli. (Kammer.) Der Abgeordnete Fabry erklärte, die Lage in Marokko sei ziemlich schwierig. Der ®eg-

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Kobe, 9. Juli. WB. Die 400 Mann starke chinesische Besatzung des kanadischen Ozean- demoersExpreß of Rujsia" ist hier eigen- «ächtig an Land gegangen. Sie wurde durch Zevaner ersetzt.

Wfe Frankreich für feilt Si-rMit ..

Paris, 9. Juli. (W .Ministerpräsident Painleve hat gestern der Kammer einen Gesetzentwurf zugehen lassen, der eine Vorbe­reitung des gesamten Landes zum Krieg wäh­rend des Friedens Vorsieht, um in einem Welt­krieg die gesamten verfügbaren Kräfte der Lan­desverteidigung mit einem Schlag zur Verfü­gung stellen zu können. Es müßten die ge­samten industriellen Kräfte, die landwirtschaft­lichen usw. zur rationellen Verwertung heran- gezogen werden, da diese Posten nicht geringer einzu sch ätzen seien, als dir militärischen Streit­kräfte. Der vorliegende Entwurf würde ge­statten, mit einem Male das methodisch zu or­ganisieren, was man während der Kriegsjahre mühselig nach und nach zusammenkonstruiert habe. Während die vom vorigen Ministerium vorbereiteten Projekte des General Rollet mehr militärischen Charakter getragen haben, richtet sich der Entwurf Painleves hauptsächlich auf die wirtschaftliche und moralische Ausnutzung der Kräfte des Landes . Er stellt den Umriß einer großen neuen militärischen Reform dar.

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Nie wieder Krieg"

Die Kredite für Marokks mit 441 gegen 29 Stimmen bewilligt

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ner Frankreichs wolle keinen Frieden, also mühte man ihn schlagen. Fabry gab der Hoff­nung Ausdruck, bah die Regierung nicht zö­gern werde, die 15 oder 16 Divisionen, die notwendig seien und deren Rekrutierung in Rordafrika durchgeführt werden könnten, auch zu stellen. Sm weiteren Verlauf der Debatte erklärt der Abgeordnete Roufreissineng, es handele sich bei der Marokko-Angelegenheit um keine politische Frage. Die Sicherheit Marokkos und Allgiers stehe auf Sein Spiel. Diejenigen, die davon sprechen, daß die Dif- leute für ihre Freiheit kämpften, täuschten sich. A b d e l K r i m habe zum heutigen Krieg aufgerufen. Er wollte mit seiner Offen­sive bis nach Fez Vorbringen. Frankreich habe die Pflicht, Marokko zu schützen, es handele sich aber auch darum, Algier zu retten. Der sozialdemokratische Abgeordnete C l u c e l er­klärte, die Kredite, die man jetzt bewilligte, genügten nicht, um den Krieg zu Ende zu füh­ren. Der Abgeordnete Gusilhauman sagte, die Lage sei ernst, aber es sei nicht nötig, pessimistisch zu sein. Auf Veranlassung des Ministerpräsidenten wird hierauf die Sitzung unterbrochen, um um 9 Uhr zu einer Rachtsitzung zusammen zu treten.

Die neue Offensive Abd el Krims.

Paris, 9. Juli. Abd el Krim ist wie­der zu einer grotzangelegten Offensive über­gegangen, über die der amtliche Heeresbe­richt folgendes mitteilt: Die Rifleute ha­ben gegen die Uerghafront 10 000 Mann aufgeboten, die vor allem die treugeblie­bene n Stämme in dieser Gegend zum Ab­fall bringen sollen. Es scheint, daß der Feind diesmal sein Augenmerk auf Fez richtet. Der Bezirk von Taza ist dabei weiter bedroht. Die Bevölkerung ist un­ruhig und wird teilweise von den Franzo­sen entwaffnet. Die Räumung von Taza wird weiter fortgesetzt.

Unruhen in Fez.

Madrid,». Juli. (XU.) Telegramme aus Fez melden, daß der Stamm der Branes südlich von Taza sich Abd el Krim angeschlossen habe. Ebenso sind die nördlichen Stämme, die früher sranzosenfreundlich waren, zum Feind übergegangen. Die Bevölkerung Tazas flieht. Während des Osterfestes Jd-el-Behir herrschte in Fez Unruhestimmung.

Paris, 9. Juli. DasJournal des Deoats" beurteilt die Lage wie folgt: Ueber- all, sowohl nördlich ovn Fez, wie in der Ge­gend von Taza tritt man in eine Krisen­periode ein. Die Bewegungen der mobilen Truppen« »so verdienstvoll sie auch sein mögen, konnten nicht entscheidende Resul­tate zeitigen, da diese Gruppen erschöpft seien durch das unaufhörliche Hin- und Heroperieren von dem einen Frontabschnitt zum andern unter dem erschwerenden Um­stand, daß infolge des Fehlens des Auf- flärungSbienfteS sie fast immer zu spät kämen. Augenblicklich könne man sagen, daß die bisher ausgearbeitete Berteidi- guugSmethode sich als undurchführbar er» wiesen habe.

DaS spanisch-französische Marokkoabkomme» unterzeichnet.

Madrid, 9. Juli. (TU.) Das spanisch- französische Marokkoabkornmen ist heute Mor­gen unterzeichnet worden. Es verlautet, daß sich Frankreich mit Spanien über gemeinsame Friedensvorschläge an Abd el Krim geeinigt habe. Ter wichtigste Punkt in den Friedens­vorschlägen sei, daß Frankreich und Spanien die innere Polizei des Rifgebietes unter der Bedin­gung anerkennen, daß Abd el Kttm den Sul­tan von Marokko als höchste Gewalt anerkennt. Der Sultan von Marokko soll jedoch nicht Beherrscher sondern lediglich Mandatinhaber des Rifgebietes sein.

Das bisherige Ergebnis brr Marokko, Koufereuz. Mißbehagen in Paris.

Paris, 9. Juli. Aus Madrid wird gemeldet: Die Delegierten der Madrider Konferenz haben gestern unter dem Vor­sitz des Generals Jordana drei Stunden verhandelt. Malvh erklärte den Vertre­tern der Presse, daß ein zweites Abkom­men ,das sich auf die Blockade und lieber» wachungsinatznahmen beziehe, abgeschlossen worden sei. Morgen werde ein anderes Abkommen von größerer Wichtigkeit un­terzeichnet worden, daß sich auf die polt-

iij Sir chinesischen Minen kwtffa drängt auf die Ehinakonferenz

fische Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Spanien in Marokko beziehe.

In den Pariser Blättern wird das ma­gere Resultat der Konferenz mit Mißbe­hagen ausgenommen. Es sei sehr fraglich, ob Ma Ivy die geeignete Persönlichkeit ge­wesen sei, an dieser Konferenz teilzunehmen. Das Problem von Tanger sei nicht gelöst worden, und durch das Friedensangebot werde das Prestige Frankreichs schwer be­troffen. Da in den Vorschlägen eine ge­wisse Anerkennung Abd el Krims liege, werde sich der Sultan betroffen fühlen.

Tie euglisch« Neutralitätserklärung für Tanger.

Berlin, 9. Juli. Wie dieBoss. Ztg.' aus London meldet, erhielt nach der gestrigen Kabinettssitzung Chamber­lain den Auftrag, eine Note an die fran­zösische und spanische Regierung zu richten, in der mitgeteilt wird, daß die englische Regierung entschlossen ist, weder in Tanger noch anderwärts irgend einen Schritt zu unternehmen, der geeignet sei, Abd el Krim einen Vorwand dafür zu liefern, die Neu­tralität Englands oder den streng neu­tralen Charakter der internationalen Zone von Tanger anzweifeln zu können.

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Räumuugsdateu.

Paris,». Juli. In einer Unterredung mit dem Vertreter desPetit Parisien" erklärte der belgische Außenminister Banderoelde, daß das Ruhrgebiet und diejenigen deutschen Ge­biete. die nach dem 1. Januar 1923 besetzt wor­den seien, an einem Zeitpunkt geräumt wer­den sollen, der vor dem in London festgesetz­ten Datum liege, d.h. vor dem 16. August.

sk. Bochum, 10. Juli. Wie die Stadtver­waltung mitteilt, ist mit baldigem Abmarsch der Besatzung?truppen zu rechnen. Man vermutet in den Tagen vom 17. oder 18. Juli.

Der englische Kriegsminister nach Köln ab« gereift.

Paris, 9. Juli. Der englische Kriegs­minister E v a u s ist gestern nachmittag nach Köln abgereist, um die britische Rheinarmee zu inspizieren. Die Reise wird mit der künftigen Räumung der Kölner Zone in Zusammenhang gebracht. ,

Bandervelde über dae belgische Außen­

politik.

Brüssel, 9. Juli. Vtkndervelde sprach sich über das Ergebnis seiner gestrigen Unterredung mit Briand sehr befriedigt aus. Pressevertretern versicherte er, die Richtlinien der belgischen Außenpolitik seien durch das Londoner Abkommen und daS Genfer Protokoll festgelegt. Auf eine Frage über die Räumung der Städte Düs­seldorf, Duisburg und Ruhrort antwortete Bandervelde, diese Besetzung sei eine in­teralliierte und keine französisch-belgische Angelegenheit, und setze einen Meinungs­austausch zwischen den alliierten Mächten voraus.

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Einberufung des Auswärtigen Ausschusses.

Berlin, 9. Juli. Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages ist zu einer neue« Sitzung ans Ticustag, den 14. Juli einberufen worden.

Die Vorbereitung der deutschen Antwort« Rote.

Berlin, 9. Suli. Wie die Selunion er« erfährt, wird die deutsche Antwort auf die Sicherheitsnote Driands gegenwärtig noch im Auswärtigen Amt vorbereitet. Der Entwurf liegt im Kabinett noch nicht vor.

Am Freitag begibt sich der Reichsinnen­minister Schiele nach Königsberg zur Tagung des Vereins deutscher Zeitungsverleger und am Sonnabend fährt der Reichskanzler zu dem angekündigten Besuch nach Dresden. Es ist daher anzunehmen, bah sich das Kabinett kaum vor Montag über die Antwortnote schlüssig werden wird, sodaß die vom Reichskanzler zu­gesagte Aussprache über die Rote im Auswärtigen Ausschuß des Reichstages frü­hestens in der Dienstag-Sitzung stattfinden dürfte.

Die politische Aussprache im Reichstag, die nach der Absendung und Deröfientlichung der deutschen Antwort erfolgen fort, wird vor­aussichtlich mit der dritten Lesung des Etats verbunden werden.

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Atwyork, ». Juli. (TU.) Offiziell wird «rklört, die Regierung der Bereinigten Staa- itit ermatte den Bericht ihres Gesandten in shina, Me Murray, um davon ihre weiteren zchritte hinsichtlich der Chinakonserenz abhän« |lg zu machen. Mc. Murray verhandele be- ltür mit den diplomatischen Vertretern der tzroßmächte. Amerika hält nach wie vor den jetzigen Zeitpunkt für günstig zur Abhaltung ter Konferenz.

tzdlssische Unterstützung für die Opfer von Kanton.

Paris, 9. Suli. (TU.) Aus Moskau dstd gemeldet, daß die Sowjetregierung zur Liiterstühung der Opfer in Kanton eine zweite telegraphische Anweisung von 50 000 Rubeln hat abgehen lassen.

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^«sprecher: Rr. 55.«. Nr. 666. Le-kk-nto- Amt Frankfurt ipl Rr. 5016. Sprechzeit t'l* Redaktion von 1011 und

Berlin, 9. Juli. (TU.) Durch eine Ber­echnung des Reichswirtschaftsministers im '.Reichsanzeiger" wird das Einfuhrverbot für polnische Waren mit Wirkung vom 13. Äli ab auf Mineralöle und deren Rückstände ausgedehnt.

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vie polnische Antwort. Kerne Berhand- lungsgrundlage.

TU. Berlin, 8. Juli. Amtlich wnd esuchh zu der Antwort der polnischen Delegation auf m H letzten deutschen Vorschläge zum vorläufigen ^deutsch-polnischen Wirtschaftsabkommen u. a.

Litgeteilt: Die polnische Delegation bat m - ther Antwort nicht einmal den Versuch ge- Iw ntatfjl, sich durch Gegenvorschläge dem deut- Ichcn Angebot zu nähern. Die wiederholt von ihr schon früher abgegebene Erklärung, daß $61cn die zolltarifarische Meistbegünstigung snb das Einieiferecht für Hand'ungsreisende tut zugestehen könne gegen ein Koülen- koutingent von 350 000 Tonnen im Mona. Uflb gegen die Sicherstellung der Einfuhr nicht tut von Fleisch, sondern auch von lebenden Kindern und Schweinen ist indiskutabel.^ Die aorderung eines Kontingent? von 350 000 hei Tonnen, die den bisherigen, durch den Der- Killer" Vertrag Deutschland aufgezwungenen Kontingent nabefommt. verkennt völlig die durch die Weltkohlenkrise auch für die beut» Kohlenproduktion entstandenen Schwierig

«iten. Diese Forderung ist deshalb tut Deutschland ganz unannehmbar. Ebenso Penig trägt die polnische Forderung auf Em- nikr von lebenden Rindern und Schweinen «nn deutschen Standpunkt Rechnung. Polen erklärt, daß es von diesen Forderungen nur Kinn abgehen könne, wenn Deutschland bereit väte, auf die zolltorifarische Meistbegünstl- tnß zu verzichten und lediglich ein Abkom­men zu schließen, dessen Inhalt sich nech An- M)t der polnischen Delegation sich darauf zu dfichränken hätte, daß der Wert der ausge­kuschten Waren sich auf beiden Seiten ent­bricht. Ein Abkommen auf desien Grundlage, die von Polen beliebte Taktik, während tr schwebenden Verhandlungen neue Ein-,, 'uhwerbote zu erlaßen, sanktionieren würde, für Deutschland unannehmb.n. Diese Ant­wort der polnischen Delegation bietet daher "ine Aussicht, su einer Einigung zu gelangen.