Einzelbild herunterladen
 

MeLsersiirtdasMer kmcheMche)Gberhessew> Amtliches VerKünüitzungöblatt für dKreisMarbullg

Fähre untergebracht werden dürst Imune der Fähre führt« ein fui

Marburger ragesanzeiger

Mische Lanbeszerlung

furchtbares Un» M herbei,' dem 81 Mann ytm Opfer fielen. Etwa huichert Zeigen und eine Reihe von

Mut Jordan kur» nach dem Unglück in großer Erregung gewesen sei und erklärt habe, er verstehe das nicht. Er häte noch 30 bis

iDbctlicfftTdic

Zeitung

Rr.141. 6O.Mto, Marburg a.b. Lahn

Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. Zeilenmillimeter 0.08 SM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtlich« und aus­wärtige Anzeigen0.il) GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz- Vorschrift 50°!, Ausschlag. Sammelanzeigen 100 °/o Auf­schlag. Reklamen der Millim. 0,35 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark »Dollar.

DlrNMg, w A. Mi ISA

^vberhessifch« Zeitung" er sechsmal wöchentlich. Be- ^prelS monatlich 2 GM. aus- Aßl. Zustellungsgebühr, durch ^ost2.25 GM.Für etwa infolge -L&4, Maschinendefekte oder yflitattt Ereignisse ausfallende «.«ment wird kein Ersatz ge- Cyi. Verlag b. Di. §. Hiheroth.

per Unid.-Buchdruckerei v.

Aug- Koch, Markt 21/23. hnlsprecher: Nr. 55. u. Rr. 666. «^zscherkkonto: Amt Frankfurt Rr. 5015. Sprechzeit wj Redaktion von 1011 und

»/,!1 Uhr.

Die französisch-spanische Marokko-Konferenz.

Paris, 22. Juni. Wte aus Madrid be­richtet wird, batten die Sauvtdelegrerten der französisch-fvanischen Konferenz gestern nach­mittag einen Meinungsaustausch über die Kontrolle der Landesgrenzen. Auf spanischer Seite trat man zur Verhinderung des Schmuggels für die Ausdehnung der Be­wachung auf dem Haien von Tanger ein, was Frankreich für unzweckmäßig dielt, weil die Zollbeamten schon Tag und Rächt Dienst täten Man hielt für wichtiger, die versteckten Pfade und Schluchten entlang der französi­schen und spanischen Grenzzonen zwischen dem Gebiet von Tanger und dem Riff zu über­wachen.

Weiter hätten die Hauvtdelegierten die et­waigen Friedensbedingungen ge­prüft, unter denen Frankreich und Spanien zu gegebenem Augenblick mit Abd el Krim unterhandeln wollten.

Heute findet keine Sitzung statt, sondern ein Automobilausflug nach Toledo.

Das französisch-spanische Abkomme» unterzeichnet.

ft .Paris, 23. Juni. Wie HavaS auS Madrid meldet, veröffentlicht die spa­nische Regierung eine Note, wonach General Jordana und der französische Bot- schaftet in Madrid, Ceretti de Saroc - c a daS Abkommen zwischen Spanien und Frankreich wegen der Ueberwachung der Marokkoküste gestern unterzeichnet hat. Di« Kriegsschiffe beider Länder werden diese Maßnahmen gemeinsam durchführen, dock bleibt der Oberbefehl geteilt. Die Ueber­wachung dehnt sich auf die Einfuhr von Waffen und Kriegsmaterial nach Marokko auS, sowie auf die strikte Beachtung deS internationalen Reglements, wonach die Einfuhr nach Marokko nur durch die Han- delshäsen erlaubt wird.!. -

.V PontsmmsM mif tat Mr

JR i n b e n, 22. Juni. (TU.) Vor dem er- Nkiterten Schöffengericht in Minden begann heute der Prozeß gegen den Oberleutnant Zordan vom Pionierbataillon 6 in Min­den, dem Vorgeworfen wird, durch Fahrläffig- to den Tod von 80 Reichswehrsoldaten Oer« Duldet zu haben. Am 31. März d. Js. hatte Aidan bei einer Manöverübung Truppen in ter Nähe von Veltheim über das Wasser der Leser zu setzen. Er belastete nun die Fähren Ml 160 Mann, während nach Ansicht der

Sieben Staaten Nunöftug

Sepcnfiagtn-9orton-3üclt6

Friedensvorschläge Md el Krkms a« Frank­reich?

Daily News" berichtet, Abd el Krim habe durch Vermittlung einer bekannten Persön. lichkeit Frankreich Friedensoorschläge unter­breiten lassen.

Sie chimMm Mma

Der Zwischenfall in der chinesischen Botschaft.

Paris, 22. Juni. Gegen 100 Chinesen haben gestern nachmittag vor der chinesischen Botschaft eine Kundgebung veranstaltet. Die Demonstranten sind, nachdem sie den Pförtner wehrlos gemacht und die Televtzonleitungen int Erdgeschoß durchschnitten hatten, bis zum Arbeitszimmer des chinesischen Gesandten vorgedrungen. Der Gesandte wurde dazu ge­zwungen. eine Reihe von Schriftstücken und Manifestationen zu unterzeichnen, die im wesentlichen eine Sympathiekundgebung für die in China stattfindendcn Kämpfe gegen die Fremden enthalten Schließlich gelang es einen der Gesandtschaft gegenüber wohnenden Kaufmann aufmerksam zu machen, der die Polizei herbeirief. Als diese eindrang, fläch leien die Demonstranten. ' Es gelang jedoch einen von ihnen festzunehmen. Seine Ver­nehmung scheint soviel ergeben zu haben, daß diese Demonstration auf Betreiben franz.fi- scher Kommunisten unternommen wurde., Je­denfalls will man einige Franzosen inmitten des Demonstrationszuges bemerkt haben.

Paris, 22. Juni. (WB.) Wegen der gestrigen in der chinesischen Gesandtschaft statt­gefundenen Kundgebung ist eine gerichtliche Untersuchung wegen mit Vorbedacht verübter Gewalttaten, gewaltsamen Aufdrechens von in öffentlichem Gewahrsam befindlichen -Eigentum und Unterschriftenervressung, ver- übt gegen, den chinesischen Gesandten, einge- leitet worden. Im übrigen hat ein. Beamter

Ge- ha- auk

--*--

f M Kämpfe in Marokko

Das Kabinett Painlevs gefährdet Stt Austritt der Sozialisten aus dem Links- kartell sicher.

I Paris, 22. Juni. Comoete Morel, der Führer des linken Flügels der Sozialisten, hat Nstern erklärt, daß sich eine Mehrheit *on 120 Stimmen für den Aus­tritt der Sozialisten aus dem Kartell er­leben werde. Das Ende der Unterftützungs- rolitik bedeute nicht, daß die sozialistische fiammergruppe künftig bei jede« Anlab ge- Ichlossen gegen das Kabinett Painlevs stim- »en werde. Die Sozialisten legten auf die Feststellung Gewicht, daß sie lediglich ihre Handlungsfreiheit zurückuehmen und je »ach tat gegebenen Umständen für oder gegen das Kabinett stimmen würden. Der radikalsozia- listische Abgeordnete Berthon hat seine» Au- dag zurückgezogen und ist gestern früh in be- kRietet parlamentarischer Mission nach Po- tat abgeresti. Die Marokkodebatte, die mvr- ten stattisndet, wird wahrscheinlich durch eine tue Anfrage der Kommunisten herbeigesührt werden.

ttöge auch bas Reißen des Taues und die Säckbelastnng zu dem Unglück beigetragen Jen. Die Verhandlungen werden darauf Dienstag Vonnittag vertagt.

D o r st e n , 22. Juni (TU.). Die Sie­benstaatenflieger lanoeten heute Mittag auf dem Flugplatz in Dorsten und begaben sich im Kraftwagen in die Stadt, wo ein von der Stadt Essen vorbereiteter Imbiß eingenommen wurde. Dr. Meurer- Essen überbrachte als Vertreter des ab­wesenden Oberbürgermeisters die Glück­wünsche der Stadt Essen für den weiteren Flug. Redakteur Adams als Vorsitzen­der des Ortsvereins der Essener Presse sprach in warmen Worten die herzlichsten Glückwünsche für die weitere Fahrt aus. Im Namen der Fahrtteilnehmer dankte Redakteur Holstein- Königsberg. Um 3 Uhr ,nach schwerem Regen und Gewitter, fand der Wiederaufstieg statt. Um 5 Uhr passierte das Flugzeug Frankfurt a. M. auf dem Wege nach Zürich.

tzüchverständigen höchstens 125 Manu auf der " gen. Tie Be-

Die Siebenstaatenflieger in Kopenhagen.

-ropenhagen, 22. Juni (TU.). Da sich am Sonntag vormittag über Rügen weiter ein starkes Nebellager zeigte, gün­stigere Wetternachrichten aber aus Malmö und Kopenhagen eintrafen, startete das Großflugzeug des Siebenstaatenfluges nach 3 Uhr zur Weiterfahrt nach Kopenhomen. Es hatte anfangs noch mit niedrigen Wol­ken und starken Böen zu kämpfen. Nach der ersten halben Stunde besserte sich das Wetter und der Flug ging über klarer See in wundervollem Sonnenschein über Wol­ken und Regenböen hinweg in 1000 Meter Höhe mit ruhiger Stetigkeit auf Malmö zu, wo über Stadt und Flugplatz eine Schleife gefahren und Meldebeutel mit Post und Luftgrüßen an den schwedischen Postmini­ster Juhlin und die schwedische Presse abgeworfen wurden. Um 4.30 Uhr landete das Flugzeug in Kopenhagen. Die Flug­zeit betrug also eineinhalb Stunden. Die­ser Sonntagsflug war infolge der Besse­rung des Wetters, der reizvollen Abwechse- lung von Landschaft und See und der viel­gestaltigen Südküste Skandinaviens bisher der interessanteste Teil der großen Lust­reise. Nach Angabe des wackeren Flug­zeugführers Horn arbeiten die Maschinen in immer planmäßiger Sicherheit. Die Mo­toren sind ausgezeichnet intakt.

Die deutschen Jonrnalisten bei dem dänischen Pressevcrband.

Nach der Ankunft des Großflugzeug? vom Siebenstaatenflug fand eine Rundfahrt durch die Stadt Kopenhagen statt. Im An­schluß daran empfing der dänische Jour­nalistenverband die Teilnehmer zu einem Festessen in seinem schönen Heim, Bei dem Redakteur Breidal im Namen des däni­schen Journalistenverbandes Gruß und Will­komm entbot und die Hoffnung aussprach, daß dieser Flug die Beziehungen zwischen Dänemark und Deutschland befestigen möge. Schriftsteller Roth aus München dankte im Auftrage der Flugteilnehmer für die überaus herzliche Aufnahme und gedachte der Unterstützung, die von Däne­mark aus deutschen Kindern in der Zeit schwerer Not zuteil geworden ist. Bot­schaftsrat Dr. Weitzäcker überbrachte die Grüße des deutschen Gesandten und des dänischen Außenministers, der dem deutschen Gesandten über den Besuch seine

herzliche Freude besonders ausgesprochen habe. Im Namen der österreichischen Presse sprach Schriftsteller Olden. Er wies auf die Beziehungen hin, die zwischen dem klet- nen Staat Oesterreich und seinem nordischen Gegenpol Dänemark bestehen. Im Namen von Professor Junkers dankte der Nachrich- tenchef der Junkerswerke, v. Fischer, den Kopenhagener Gastgebern dafür, daß jie das vergebliche Warten am Samstag nicht haben verdrießen lassen.

Die Siebenstaatenflieger unterwegs nach Dorsten.

Kovenbagen, 22. Juni. Heute morgen 81b Uhr starteten vom Militärflugplatz zu Ko- venhagen die Siebenstaatenflieger, um, wen» alles gut gebt, heute abend in Dorsten zu lan­den. Die dänische Prefie berichtet spalienlang über den Siebenstaatenflug. Die schwedischen Zei.ungen bedauern, daß ungünstiges Wetter die 51t---er gezwungen habe, ihren Besuch in Malmö aufzugeben.

Ankunft in Dorste«.

Essen, 22. Juni (TU.). Nach vier­stündigem Flug landete das Großflugzeug des Siebenstaatenfluges um 12.40 Uhr auf dem Flugplatz Dorsten an der Grenze des besetzten Gebietes. Unterwegs hatte die Maschine zu weilen mit sehr schweren Böen und Unwetter zu kämpfen. Der Flug ist vollkommen programmätzig verlausen. Um drei Uhr erfolgt die Weiterfahrt nach Zürich.

kachverständigen, Die gehört werden sollen, sind Aufgeboten. Der Angeklagte gibt eine Schil­derung der Maßnahmen, die er seinerzeit in flusführung des Befehls, das Pionierbataillon m einer Pontonfähre überzusctzen, getroffen Hube. Ter Angeklagte bekundet, daß gegen AK Belastung der Fähren mit 200 Mann ftch-ts einzuwenden sei. Er habe die Vor­schriften auf jeden Fall für ausgeprobt und tollgültig gehalten.

Im werteren Verlauf des Prozesses über das Lkscrunglück bei Veltheim erklärte der an- agte Oberleutnant Jordan, daß alle ilfsmaßnahmen getroffen gewesen seien. Für ie Besetzung der Fähre habe man nur et* Ijrene und tüchtige Leute ausgesucht, außer- l habe er die lieber,zeugung gehabt, daß die cberlastung der Fähre nicht erfolgt war. Die nehmung des Angeklagten ist damit zu- st beendet. Es wird in die Beweisaus-

>me eingetreten. Als ersten Zeugen hört das icht den Leutnant Heidkämper.

Leutnant HeLkämper sagte ans, daß ihm eutnänt Jordan zugerufen habe:Sie En noch genügend Freibord, Sie können -Wahren." Tie Fähre sei sofort in starke Verstellung gekommen. Als die Fähre sackte, N-N die Leute nicht mehr zu halten gewesen Mb sprangen ins Wasser. Der Zeuge hatte tat Eindruck, das einschließlich der Bedienungs- Hannschaften 140 Mann auf der Fähre waren. Litcroffizier Müller hätte nicht rufen dürfen, daß Wasser im Ponton ser . Hauptmann .Zsermann xrklärte, er habe eine weitere 'Belastung der Fähre, wie Jordan es wollte, m kategorischer Weise abgelehnt, da die Fähre 'ieoeitz dicht besetzt gewesen fei. Danach kam -es zu einem kleinen Zwischenfall, als die Staatsanwaltschaft unter Widerspruch der Ver­teidigung bett Sachverständigen, Hauptmann a. D. Netze, von Den Verhandlungen ausschloß, veil er für befangen gelten müsse. Der Zeuge, Hauptmann Gapke, sagt, daß Oberleut-

ber chinesischen Gesandtschaft dem »Journal des Debats" erklärt, die Eindringlmge batten keine Gewalt angewendet. Sie Kten obne Zweifel bewaffnet gewesen, ober sie batten ihre Waffen nicht gezeigt. Sie feien nur ge­kommen, um vier Schriftstücke, »on benen fte gesprochen hätten, unterzeichnen zu lasten, tote hätten allerbings den Versuch gemacht, de» Gesandten zu zwingen, ohne daß er die Schriftstücke gelesen hätte. Da der Gesandte das ablehnte, hätte die Unterredung langer gedauert als die Manifestanten geglaubt hätten. !

Die chinesischen Studenten fordern Abbruch der diplomatischen Beziehungen z» Englanb.

TU. London, 22. Juni. Aus Peking wird gemeldet: Die Vertreter von 48 Hoch­schulen sind am Samstag in der Hochschule für Rechte zusammengetreten und haben eine Entschließung an den Außenminister unb an ben Kriegsminister gerichtet, in der gefordert wird, die divlomatischen Beziehungen mit England abzubrechen und den Gouverneur von Sangkau diszivlinarisch zu bestrafen.

TU. London, 22. Juni. Der Korrespon­dent derChicago Tribüne" berichtet aus Schanghai: _ .

3500 Mann Tscheng-Ttans-Truvven sind Sonnabend abend und Sonntag morgen tn Schanghai eingetrofen. 10 000 weitere wer­ben in den nächsten Tagen erwartet. Tschang Tso Lins Proklamationen, in denen er eineEin- stellung der fremdenfeinblichen Agitation ver­langt. treiben die radikalen Agitatoren in die Arme des christlichen Generals Feng und der Quomingtangs. ,

Reuter berichtet aus Tienstn, daß drei Re­gimenter in Chenhsin an der Peking-Muk- dener-Eisenbahn gemeutert haben. Der Kom­mandant der Gendarmerie ist bemüht, die Meuterer festzusetzen.

ft London, 23. Juni. Die Blätter mel­den, daß das aus Hongtong stammende Ge­rücht, daß Japan Kanton den Krieg erklärt habe, wird in amtlichen japanischen Kreisen als vollkommen unbegründet- erklärt. Die,ja-, panische Regierung habe erklärt, es sei ihre Politik, mit den anderen Mächten gemansam vorzugehen. Es bestehe keinerlei Grund, daß Japan eine Sonderaktion einleiten werde.

fk. Schanghai, 23. Juni. Der ehema­lige Leiter der Polizei von Tokio und eine andere hochstehende japanische Per­sönlichkeit sind in Schanghai eingetroffen, um eine Untersuchung der Streikangelegen­heit vorzunehmen. _

fk. Schanghai, 23 .Juni. In Wu« sung sind vier amerikanische Zer­störer eingetroffen.

Peking, 22. Juni (TU.). Die Kom­mandeure der 2. und 3. Armee rufen zur Einstellung der inneren Kämpfe zum ge­meinsamen Vorgehen gegen England auf. Der Streit mit Japan fei eine Sonderan­gelegenheit Chinas. Eine neue Forderung der Pekinger Professoren verlangt die Ent­sendung chinesischer Truppen in alle Kon­zessiv nsgebiete der Fremden.

Das 6M)trWero6km

Konferenzgerüchte

Berlin, 22. Juni (TU.). Das Ber­liner Tageblatt meldet aus London: In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, die Eröffnung einer mündlichen Verhand­lung zwischen den Alliierten und Deutsch­land werde int August vor Zusammentritt des Völkerbundes für wahrscheinlich ge­halten. Als Ort der Verhandlung wird London, Haag, Brüssel oder Genf genannt. Amerika werde an diesen Verhandlungen nicht offiziell teilnehmen, sondern nur als Beobachter den Botschafter Hougthon ent­senden .

Englische Presseftimme» zum Sicherheit», patt.

Die Erörterung des Sicherheitspaktes in der englischen Presse wird mit ziemlicher Lebhaftigkeit fortgesetzt. ImD a i l h E x - preß" schreibt der liberale Abgeordnebe Alfred Monde unter anderem:In den Unterhandlungen zwischen dem englischen und französischen Außenamt hat man das , Schauspiel eines Frankreich, das England soviel wie möglich einzuwickeln trachtet, da­mit es Frankreich automatisch unterstützt, während Frankreich gleichzeitig den Versuch macht, seine Handlungsfreiheit in jeder Richtung zu wahren." Hervorgehoben zu- werden verdient der sehr bemerkenswerte Bericht des Korrespondenten derTime s". Dort heißt es:Die Beziehungen zwischen der französischen und deutschen Regierung sind durch den Notenaustausch in der Frage des SicherheitSpakteS gebessert worden. DaS gegenseitige Mißtrauen hat aufgehört. ES ist nicht unmöglich, daß in nächster Zukunft,

.40 Mann mehr aufladen können. Auf eine Frage des Vorsitzenden erwidette der Ange- nagte, er glaube, daß die Bauart der Fähre Schuld trage . In der Mitte der Fähre entstehe ein Wasserschwall, wodurch das Wasser hochge- taickt werde und in den Ponton laufe. ferner