Einzelbild herunterladen
 

314

Anzeitzerjur(das1ruher kurhMsche)GberhMn/<»KrEches Vtr^ndiguntzsblMjWd^MsNtwlnW

MemrmdM vom s. Zebruar

Das »Eirtfibt

ie

bei

oec*n

n sie

oandt

rr<

r die über

»e ge« beim» atiJi-

sie be«

Marburger Tageblatt

rtz g

SeMcke Landeszettung

ir am ben

Sache e der leben, also Die Re- Mi- über- eschen wei- ) ty- Raric auch lütter iz so Welt Hör' ; im

zula- eint?

eine ! ich noch )was

m ist ihn

ung- iwas iefer ,von daß

ähn- ranz ein

>enn ein

mch. ha-

lose- erte

lagerungs,«stand anfjnbeben, die gelandete« Marinetruvven wieder einzuschiffen und die freiwillige Polizei zu entwaffne«.

Chinesischer vohkott britischer ««» japa­nischer Ware«.

-tzli- nähme ttschen

ihre» Wer

nd die oder:

Wahr- nach

19. 4. Geld-

turnen

»erben.

Wetter ist in dem deutschen Memorandum die Möglichkeit eines Schiedsver- [trn o 5 De >, t s ck l a n d und Rr o « f=

reich vorgesehen, den bereits die Reyaratt- »nsnote des Kabinetts Cuno vom ?. M"i 1q rnmerea# batte. Zugleich wurde der Abschluß welcher S^iedsvertraae (wie He deutscherseits ;ie inzwischen mit mehreren Staaten verein­bart morden find) amb gegenüber allen an­deren Staaten in Ausstcht genommen.

Ferner ist in dem Memorandum der Ge­danke eines Paktes zur Erwägung gestellt toorbert, der den gegenwärtigen Be- liMtonb am Rhein garantiert. Die Fassung dieses Paktes ist etwa so gedacht, daN die am Rbein interessterten Staaten sich Segenseitig vervffichten. die Unversehrtheit des Kegenwärtigen Gebietsstandes am Rbein un­verbrüchlich zu achten, daß fie ferner, und Intor sowohl gemeinsam als auch ieder staat für fich die Erfüllung dieser Verpflichtung larantieren und jede Handlung, die ihr. zu­wider läuft, als eine gemeinsame und ernae eigene Angeleaenbeit anseben. In einem sol­iden onf volitischer Gegenseitigkeit beruhenden könnte in gleichem Sinne auch etne b>"rontierung der Entmilitarifierung der Kheinlande einbezogen werden, wie fie die Ar- tikr' 42 und 43 des Versailler Vertrages vor- schrtiben. Dabei ist daran zu erinnern daß

lliig >d

25.

rauwtz >ng tz )er i, en ift be btt tb ählung ' ganz h di« 'sleitft znauett ait au iten.

henden welch«

en, er- Juiü d auf Zwei- lärung 'issent- ö oder Anga- 5 der

ein« ft.

wölke-

'9it.135.60.iW8.

Marburg a. Lahn

Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. Zeilenmillimet-r 0.08 EM., kleine und gamiii-n- Baranzeigcn 0.06 EM., amtliche u. auswärtige Anzeigen 0.10 GM- Bei schwierig. Satz sowie bei Platz- Vorschrift 501, Aufschlag. Sammelan zeigen 100 "io Auf- schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt aU Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet,ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark Dollar.

dir ganze Entwicklung des Paktgedankens von dcu bei Friedensschluß ausgearbotrete.t, ober richt veriekt gewordenen Earanttevakten zwi­lchen Frankreich, England und oen Vereinig­ten Staaten ihren Ausgang genommen bat, und daß jene Earantievakte die Biei erwähn­ten Artikel 42 und 43 zum Gegenstani Balten

Die Rercksregierung bat in ihrem Mcn.o- roi - um auch die Möglicheit anderer Lesungen und eine eventelle Verbindu tg der Eedan.ken in.s Aoae geiaht, die den oor-rmäbntcn Be,- spiclen zu gründe liegen. Sie bat schließlich die Mözlichkeil «iner sväteren all- S.ar.tcn um­fassenden Weltkonvention offen gelassen, einer Weltkonvention, in die die zunächst zur Er­örterung gestellten regionalen Sicherbeiisvakte entweder aufgehen oder hineingearbeiiet wer­den könnten.

Verlegung der Vollsitzung deS ReichsrateS.

Berlin, 11. Juni. (TU.) Die auf den 15. Juni anberaumte Vollsitzung des Reichs­rates ist auf den 18. Juni nachmittags 5 Uhr verlegt worden.

FNIIllg.

Kfll» SMst 1925

Sberh-sstsche Z-itung" «fr r*eint sechsmal wöchentlich. Be- .SpreiS monatlich 2 GM. auS- folieSl. Zustellungsgebühr, durch .^Post2-25 GM.Für etwa infolge «»eiks, Maschinendefekt« »der «reigniff« ausfallend« $Bflnnttn wird kein Ersatz g«- leistet. Verlag v. Dr. §. Hiheroth, Druck der Univ.-Buchdruckerel v. gob- Aug. Koch, Markt 21/23. Dernspiecheri Rr. 55. u. Rr. 666. «estscheckkvnto: Amt Frankfurt Rr. 5015. Sprechzeit ttt Redaktion von 1011 und >/,!-! Uhr.

Die französische Note.

Paris, 11. Juni. (WTB.) Wie der T e m v s" meldet, ist der Tert der franzos^ ichen Note, die der Neichsregierung hmsichUrch des Abschlufies eines Sicherbeitsvaktes zu­geben soll, in Rom und in Brüssel mitgeterlt worden. Sobald die italienische und belgische Regierung geantwortet hätte, werde bte S»te der Reichsrgierung überrecht werden. Der Text werde sofort mit dem Tert des deut»?« Memorandums vom 8. Februar veroffentumt werde«.

Briand wieder in Paris.

ft Genf, 11. Juni. Briand ist nach Paris abgereist. Boncour ist mit seiner Ver­tretung im Völkerbunbsrat beauftragt worden. Fortdauer der Offensive Abd et Krims. I

Amerika «nd der Sichcrheitspakt.

New York, 11- Juni. (TU) Gegenüber Pressemeldungen, daß Amerika sich ebenfalls am Sicherheitsvakt beteilig."« würde, mutz I immer wieder daraus hingewi'sen werden, baß I von Washington wiederholt bereits erklärt wor­den ist. daß Amerika auch fetzt mmt daran denkt, sich in die europäische Politik verwickeln 1 zu lassen. Selbst wenn Coolrdge den Wunsch hätte, sich am Sicherheitspakt zu be­teiligen, würde er sich unter keinen Umstanden durchsetzen können, da sämtliche maßgebenden politischen Kreise Amerikas dagegen aufs schärfste opponieren würden.

Neutralitätsvertrag zwischen Ruhland und den baltischen Staate«. |

SB e 11 i-n, 11. Juni. (TU.) Die,.D. A- 3- meldet aus Riga: Der Vertreter Sowretruß- lands benachrichtigte die baltischen Staaten, dah Rußland willens sei, über einen Vertrag zu verbandeln, nach dem die balti­schen Staaten sich im Falle eines bewaffneten Konflikts zwischen Sowietruhland und andern Staa­ten neutral verhalten sollten. Die baltischen Staaten haben noch nicht geant­wortet. *

Sie eniumfhumgtnete

(Eine Enthüllung derBergisch-Märkischen Zeitung".

Elberfeld, 11. Juni. (TU.) DieBer­gisch-Märkische Zeitung" veröffentlicht unter der UeberschriftMussolini und die Entwaffnungsnote Ausführungen ihres ständigen Mitarbeiters über Militar- kontrolle und Entwaffnungsfragen, General­leutnant v. Er a m o n, die besonders rm Sln- blick auf einige Enthüllungen über Musiolmt bedeutungsvoll sind. Generalleutnant v E r a- mont erklärte unter Beweis stellen ,« kön­nen, dah Mufiolim, der fich jetzt dem Entwaff­nungsschritt der Entente angeschlofien bat, vor gar nicht allzu langer Zeit Verhandlungen mit Deutschland anruknüvfen fich bemühte, die nichts weniger als die Bewaffnung des deut­sche« Volkes im Auge hatte«.

Arbeiterschaft und Entwaffnungsnote.

Berlin, 11. Juni. (TU.) Wie dieBör- senztg." erfährt, haben die freien Gewerkschaf­ten in Esten bei der Berliner Zentrale der freien Gewerkschaffeu den Antrag gestellt, sie möge gegen die Entwaffnungsnote der Bot­schafterkonferenz protestieren und zwar beson­ders gegen den Pastus, der die Zerstörung und Zerstreuung von Maschinen fordert, da die Erfüllung dieser Forderung neue Arbeitslosig­keit und neues Elend über große Teile der deutschen Arbeiterschaft bringen mühte.

Enttäuschung In Paris über die Erklärungen Baldwins.

Paris, 11. Juni. Zu den gestrigen Aus­führungen Baldwins im Unterhause erklärte Echo de Paris", der Quai d'Orsay habe bis jetzt geglaubt, durch eine Militärkonven- tion eine einseitige Garantie von England zu erhalten. Auch aus der letzten Note Cham­berlains habe er berauslefen wollen, dah Ebamberlain fich nicht an den dopvrlseitigen Pakt halte, den er am 24. März im Unter­hause charakterisierte. Einerseits habe man geglaubt, in der entmilitarisierten Zone am Rhein ein neues Privileg zum Nutzen Frank­reichs zu schaffen. Man habe sogar gemeint, der Garantievakt solle den Friedensvertrag von 1919 zum Modell nehmen. Heute, nach den Erklärungen Baldwins, mttsie man diese Hoffnung aufgeben. Sie sei in grausamer Weise dementiert worden.

London, 10. Juni. Ramsay Mac Donald erklärte dem Parlamentsbericht­erstatter desDaily S e r a l d", die gesamte Arbeiterpartei werde sich dem Abkommen Chamberlains mit Briand widersetzen, das der Beginn nickt eines allgemeinen Einver­nehmens, den Frieden aufrechtzuerbalten. sei, sondern der Beginn individueller Pakte, Bünd­nisse und Garantien. Es werde nicht den Frieden fördern, sondern eine Atmosphäre für den Krieg schaffen. Seiner Ansicht nach werde England den Pakt nicht unter­stützen, wenn es wiste, welche Lasten er ihm auferlege und welckes Risiko es übernehme. Dem diplomatischen Berichterttatter desDaily Serald" zufolge, sei gestern in britischen amt­lichen Kreisen vollkommen in Abrede gestellt worden, dah ein Abkommen, wie es in Paris geschildert wurde, erzielt worden sei. In Genf sei nur der Inhalt der nack Berlin zu senden­den Rote vereinbart worden. Es werde eine freundschaftliche Note sein, die den deutschen Vorschlag eines Paktes gegenseitiger Garan­tien begrübe und ganz allgemeine Grundsätze niederlege.

London. 10. Juni. Daily Gerald ber« fitnbei in fettgedruckter Ueberschrift, dah die Arbeiterpartei die Paktpolitik angreifen werde. Das Matt weist auf die abweichende Auslegung der in Genf erzielten lieberem« kunst seitens des Quai öOriab und des Foreign Office hin. »Daily Herald teilt mit, dah die Arbeiterpartei, die die Opposition ge­genüber der gesamten Paktpolitik und dm Unterstützung des Genfer Protokolls erklärt habe, beantragt habe, die Frage im Parla­ment zu erörtern.

D6

n

>646

in China sich zu verschieben begrünt. Die Amerikaner standen bisher iw Wettbewerb mit den Japanern um die Grmst Rußlands, das diese Gelegenheit bmutzt hat, um einen Vertrag mit Tokio abzuschliehen Aber die Aspirationen der Svwjetleute gehen nun bei­den Staaten zu weit, und 2apcm ist gew<mdt genug, sofort die Spitze gegen seinen ruffischen Bundesgenossen zu richten und daffir die SSilfe der anderen Machte zu beanspruchen. Ein echt ostasiatisches Spiel.

V e t i n 0 11. Juni. (WTB.) Das chine­sische Auswärtige Amt hat den Mächten eine dritte Note übermittelt, in der weiterhin der Standpunkt vertreten wrrd, dan die Behörde« der Fremden-Konzessione« tn Schanghai und nilfit die Studenten für dre Ruhestörungen verantwortlich seien, Die Note ersucht, die Gesandte« »nd Koniul« anzuwersen, den Be-

Danzig und brr Wkrrdund

Der Polnisch-Danziger Briefkastenstreit «nd der Völkerbund.

Wir haben ja schon manches erlebt was den Völkerbund als einen Hort der Macht- Politik und als Schützer des Unrechts grell beleuchtete. Aber wenn man das Staunen nicht längst verlernt hätte, müßte man sich doch darüber wundern, daß auch fetzt wie­der, wo man den Deutschen von allen Seiten zum Eintritt in den Völkerbund zuredet, dieser eine offenkundige Politik zu­gunsten der Lärmenden und der «taperen auf Kosten der Stilleren und Schwächeren treibt. Wir meinen den Streit zwischen Polen und Danzig um die Briefkasten Die Sache klingt etwa? komisch, ist aber durchaus ernst, da es sich darum haiüdelt, ob Polen im ganzen Gebiet der Stadt Dan­zig deren gesetzliches Postrecht illusorisch machen darf. Der Danziger Völkerbund-.' kommiffar hat längst im gegenteiligen Sinne entschieden, aber der ungezogene Lieblm Frankreich», der dreiste Pole, braucht nur in Genf seine Stimmer zu erheben, um wieder den Völkerbundsrat zum mindesten zu einer Verschlepupng der Po Gelegenheit zu veranlassen. Zunächst tourtn die »tage

wurde, v -m*. ___

Die chimMm Wirrrn

Der chinesische «randherd.

Aus Peking kommen neue und recht be­achtenswerte Nachrichten. Die beiden chine­sischen Generale T sch an gt sol in und Fe ng, die sich hierher befehdeten, scheinen fich vorläufig ausgesöhnt zu haben. Sie sandten etwa gleichlautende Telegramme an ben Präsidenten Chinas, worin sie diesen auf- fordern, das Volk zu schützen und die ganze Angelegenheit mit Festigkeit zu. behandeln. Der nationale Einschlag, der bei den von Echan-Hai ausgehenden Unruhen unverkennbar toar, wirkt also in der Dichtung der Deseiti- Lung des inneren Streites. ^lndererseits bringt der soziale d. h. bolschewistische Ein- : sch^g es mit sich, daß die Mächtegruppierung

Loudon, 11. Juni (TU). Die An­kunft der diplomatischen Abordnung tn Peking, die aus sechs vom diplomati­schen Korps ernannten Mitgliedern be­steht, um die Lage in Schanghai zu prüfen, hat die Entschließung der Sttei- kenden, keinesfalls eine internationale Ein­mischung zu dulden, bestärkt. Die Füh­rer der Studenten erklärten, daß der Gene­ralstreik während der ganzen Periode der

Die Streiklage ist zur Zeit weit ernster, als ursprünglich angenommen wurde. Die Mannschaften der im Hafen liegenden

Schiffe haben sich der Streikbewegung an- geschlossen. Die chinesischen Schiffahrts­gesellschaften, sowie die britischen und

japanischen Kompagnien bemühen sich, di- chinesischen Mannschaften vom Lande fern­zuhalten, indem sie die Schiffe nich- NäÄ, Schanghai, sondern nach anderen Platzen., zur Löschung beordern. Das ist der beste Beweis der Solidarität der Streikenden und ihrer Entscheidung, britische und java­nische Güter zu boykottireen, Schiffe an­zuhalten und die HandclSbeziehunggen zu China zu unterbinden. Nach aus Schang­hai und anderen Bezirken vorliegenden Be­richten zu urteilen, hat die Agitation den britischen Handel bereits behindert.

ft. London, 12. 3uni.Times" meldet aus Peking: Die chinesischen Dankende- sitzer lehnen es ab, britisch-japanische Dank­noten anzunehmen. Sie weigern sich über­haupt, mit den Ausländern in Verbindung zu treten. Die Presfefehde gegen die Japaner und Engländer dauert fort. 3n einem Tele­gramm des Feng Vushiangs, das auch von den führenden Generälen unterzeichnet ist, wirft dieser dem britischen Gesandten vor, er vertrete nicht die Gerechtigkeit, sondern die Machtstellung. Die Polizei trage die Schuld an den Unruhen. Wenn die Engländer^sich weigern, Genugtuung zu geben, so wurde Feng Dushiang die Bewegung unterstützen.

sk. H ankau, 12. Juni. Nach ernsten ttem- denfeindlichen Unruhen griffen die chinesischen Aufrührer das Arsenal der britiscken Frei­willigen an. Als bei der Abwehr eine Feuer­spritze nicht genügte, wurde auf die Angreifer Maschinengewehtteuer eröffnet. Acht Chinesen wurden getötet und viele verletzt.

Peking, 11. Juni. Nach einer amtlichen Mitteilung haben General Tsangsolrn und General Fenghyusiang wegen der Schanghaiangelegenheit an den Präsi­denten Tuantschiiuj Telegramme ge­sandt. Tsangtsolin gab eine Darstellung der Vorfälle in Schanghai und forderte den Prä­sidenten auf, das Volk zu schützen und di« ganze Angelegenheit mit Festigkeit zu behan- dein Er und seine Mitarbeiter, so schließt das Telegramm, glaubten protestieren und in dieser kritischen Zeit eine einheitliche Front mit Tuanischijui zeigen zu sollen. Das ~ele> gramm ist von Tsungisolin und seinen wich- I tigsten Generalen unterzeichnet. Fengyubstangs I Telegramm lautet ähnlich.

Paris, 11. Juni. (WTB.) Savas meldet aus Hongkong: Die Polizei entfernte tn $ine- I sischer Sprache abgesaßte und an die Stauern angeklebte Flugschriften, in denen die. chme« I sische Bevölkerung aufgefordert wird, tn den Sympathiestreik zugunsten der Streikenden in I Schanghai einzutreten. Die Gewerkschaft der I Seeleute von Schanghai fordert m einem I Appell alle Seeleute auf, fick dem Streik an­zuschließen. Rach einer weiteren Savasmel- düng haben Soldaten der Auqn-Armee auf em Motorboot, in dem sich vier Amerikaner be­fanden, die bei Schamameen den Honamflus zu überqueren versuchten, gefeuert. Das Mo- torboot wurde von Kugeln durchlochett unv die Jnsasien durch Elassvlitter verleg. Auf der Insel Sonant sind zum Schutze Truppen I gelandet worden.

Berlin, 11. Juni. Das deutsche Angebot *5 Sicherheitspaktes, das seit einiger Zeit Mittelpunkt der internationalen politischen Eiterungen steht, ist als vertraulich seinem Msttlaut nach bisher nicht bekannt _ gegeben -,0Iben. Indes hat seinerzeit der Reichsmtnl- tot bcs Auswärtigen dem Auswärtigen Aus- Uu6 bes Reichstages davon Kenntnis ge- 5ben, und im Ausschuß daran in einem dem Vertreter derKöln. Ztg. gewahrten 3nter- »tew die wesentlichen Teile der deutschen An- ikgimgen dargelegt. Neuerlich haben die Times einen allerdings nach Form und Anhalt nicht ganz zutreffende Darstellung nev Mntlicht. Deshalb scheint es angebracht sich tot dem tatsächlichen Inhalt dieses deutschen «flttotonbums, auf das nun nack über v,er Monaten eine Antwort erteilt werden soll, zu befassen. Das Memorandum bildet nickt »twa eine vereinzelte und die Gegenseite überraschende Maß­nahme, sondern nur einen weite- jren Schritt in der Verfolgung der Linie, W der der Vorschlag des damaligen Reichs- Ifcttijlcts QTuttü 00ut 1922

tmb das Anae-ot der gleichen Negierung wad- mb bes Rnbrkonffiktes lag Es nimmt da­neben die Gedanken auf. die Dr. Strefemann als Reichskanzler in seiner Stuttgarter Rede im September 1923 ausgesprochen batte Be, Medern handelt es sich nicht um endgül­tig formulierte Vorschläge, son- lent um eine Darlegung des allgemtnen Rah­mens, in dem die deutsche Regierung sich an «inet Lösung der Sicherbeitsfrage positiv, be­teiligen zu können glaubt. In diesem Smne ist ben Mächten erklärt worden, daß Deutsch­land fich zum Teil zu einem Pakt verstehen Mimte, durch den die am Rhein inter­essierten Mächte sich für eine zu verein­barende längere Periode zu treuen Händen |et Bereinigten Staaten von Amerika ver- : Mchten, keinen Krieg gegen einander zu fuh­ren In dem Eunoschen Vorschlag war diese rervilichtung auf die Dauer eines Menschen­alters vorgesehen und außerdem an den Vor- bebolt geknüpft worden, daß der Krieg rstcht durch Volksabstimmung beschlosien wurde. Diese beiden Beschränkungen der Friedensver- Mcktung, die fallen zu lasten sich auck schon idie Regierung Euno bereit erklärte, find in bas Memorandum nicht wieder ausgenommen