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eigentlichen Sinne des Wortes um eine Her­absetzung, sondern um die Einbeziehung ge­wisser besonderen Verpflichtungen, die Deutschland außer den reinen Repara­tionszahlungen aus dem Friedensvertrag zu leisten hat. Die Reichsregierung fordert, daß diese Verpflichtungen in die Annuitäten des Dawes-Planes einbegriffen werden.

Wechsel in der Reparationslommission.

Paris, 20. Mai. MTB.) Havas mel­det aus Washington: Das amerikanische Staatssekretariat kündigt an, daß der ame­rikanische Beobachter bei der Revara- tionskommission, Logan, aus persönlichen Gründen seine Demission eingereicht bat, die angenommen worden ist. Der Beamte des Staatssekretariats Ralph Hill wird an seiner Stelle zum amerikanischen Beobachter bei der Revarationskommisston ernannt werden.

England für Abschluß eines Fünsmächtevaktes.

London. 30. Mai. (TU.) Wie der di­plomatische Berichterstatter desDaily Tele­graph" berichtet, berüblt die englische Ant­wort in der Earantiefrage trotz ihrer beträcht­lichen Länge nicht alle von B r i a n d aufge­worfenen Frage» Der Hauptzweck der eng­lischen Mitteilung an Frankreich sei die Er­klärung, daß die englische Vorstellung von einem Sicherheitsvakt von der französischen völlig verschieden sei. Man sei be-.. Auffassung, daß der von den Dominions gemachte Vor­schlag eines Fünsmächtevaktes ein Maximum bedeute, über das England unter keinen Umständen hinausgehen könnte.

Düsseldorfs am 16. August überzeugt.

eine Rede BatnlevLs

.Kia absolut französisches Elsaß in einem wiederausgesöbnten Europa."

Nr. 126. 60.3ato Marburg «.Lahn

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füllungsort Marburg.

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gieOberhessisch- Zeitung" er- sechsmal wöchentlich. Be- ^zSprei« monatlich 2 GM. aus- Meßl. ZustellungSgebühr, durch ^0(12.25 GM.Für etwa infolge (tttilf, Maschinen defekte oder ^entarer Ereignisse ausfallend« jtommtnt wird kein Ersatz ge- pistel. Verlag v. Dr. §. Kiheroth, Ötut der Unib.-Buchdruckeret v. tob. Aug- Koch, Markt 21/23. «entsprechet!: Rr. 55. u. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt 4 M. Rr. 5015. Sprechzeit jet Redaktion von 1011 und '/,!-! Uhr.

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Paris, 30. Mai. MTB.) Die Bot- schafterkonierenz tagte heute nachmit­tag von 3.50 Uhr bis 6.30 Uhr unter dem Vor­sitz des französischen Delegierten Jules C a m - bon. Marschall Foch und General Desticker wohnten der Beratung bei. Die Konferenz bat einstimmig den Text der Rote ge­billigt, die Deutschland hinsichtlich der Entwaffnung zugestellt wird, sowie auch die Liste der V e r f e h l u n g e n. die der Note beigegeben werden sollen. Ein Son­derkurier wird morgen Sonntag mit der Note der Votschafterkonferenz nach Berlin abreisen, die dem Reichsaußenminister Strese- mann im Verlaufe einer Kollektiv- d e m a r ch e der alliierten Botschafter über­reicht werden soll. Diese Demarche wird wahrscheinlich am Dienstag oder Mittwoch erfolgen. Zwölf Stunden nachher wird der Text der Note veröffentlicht werden und vier- undzwanzig Stunden später wird die Presse Kenntnis von der Liste der Verfehlungen er­halten.

Die Botschafterkonferenz hat sich ferner mit dem Ersuchen der bulgarischen Regie­rung beschäftigt, die 10000 Mann Miliz- truvven, die sie infolge der kommunisti­schen Unruhen einstellen durften, e tappen­

heute nachmittag stattgefundene Sitzung _ Botschafterkonferenz wird folgendes

Die BMMttMrm bat Mast

Eine tote nach Mn

auf Amerika hervor und meint, es sei von größter Wichtigkeit, daß die gesamte Welt erfahre, daß die Nichträumung der er st en Rheinlandzone vollkom­men gerechtfertigt sei, und daß Deutschland selbst die g e g e n w ä r t i ge Situation verschuldet habe. Im An­schluß an die Reichstagserklärungen des Reichswehrsministers Geßler, wonach die Abrüstung allgemein und nicht ausschließlich auf Deutschland Anwendung finden müsse, meint das Blatt, die Erklärungen des deut­schen Rcichswebrministers spiegelten eine un­erhörte Anmaßung wider und bedeuteten eine absolute Verkennung des Friedensvertragcs. Die Sicherheit werde in erster Linie den Mächten gewährt, für welche der deutsche Militarismus eine ständige Drohung sei. Die Rede Geßlers nehme sich eine Abstreitung der Bertragsveroilichtungen heraus, die Deutsch­lang eingegangen sei. Wie solle man unter diesen Umständen dem Reichswehrministe: Glauben schenken können, wenn er die fried­liche Gesinnung der deutschen Reichswehr und sogar des deutschen Offizierkorps beteuere. Die zustimmenden Aeußcrungen der deutschen Presse ließen darauf schließen, daß die Aus­lassungen Geßlers von der überwiegenden Mehrheit des deutschen Volkes geteilt werden.

Eine Beratung der Revko.

Paris, 30. Mai. MTB.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, handelte es sich bei der gestern stattgefundenen Beratung der Reparationskommission über die

Sie MW toWnellifl in Sübilroirn

Die politischen Entwicklungen, die sich in den letzten Wochen im S.H.S.-Staate an­bahnen .sind außerordentlich interessant. Die Wandlung in der Haltung der kroa­tischen Bauernpartei, die für den Lar? an Len offenen Bürgerkrieg herang-.« ratenen Staat eine außerordentliche Kräf­tigung bedeutet, ist von außen her sehr schwer in ihren Beweggründen und Zielen zu beurteilen. Das neu gebildete Mini-

Der Sonderberichterstatter gibt inter­essante Aufschlüsse über die Stoßtruppen Abd el KrimS. Dieser hat besondere Ab­teilungen Scharfschützen ausgebildet, die den französischen Truppen große Verluste zu­fügen. Die Kämpfe werden auf marokka­nischer Seite von den sog. Dissidenten ge­führt, die reguläre Armee ist überhaupt noch nicht eingesetzt worden. Die schwer­sten Kämpfe, sagt der Korrespondent, stän­den erst bevorl

offizielle Kommunique ausgegeben: Die Bot­schafterkonferenz, mit den Instruktionen der alliierten Regierungen versehen, hat heute nachmittag die Fassung der Note festgesetzt, die der deutschen Regierung im Namen der alli­ierten Regierungen durch ihre diplomatischen Vertreter in Berlin überreicht werden soll. Diese Note wird morgen abend nach Berlin ab­gehen, am kommenden Dienstag der deutschen Regierung übermittelt und aller Wahrschein­lichkeit nach am Mittwoch abend veröffentlicht werden. Sie besteht aus einer Kollcktivnote von fünf Seiten und zwei Anhängen. Der erste Anhang setzt sich aus mehreren Teilen zusammen und enthält besonders die Ausfüh­rungsliste der Klauseln des Versailler Vertra­ges sowie die Liste der verlangten Berichti­gungen. Der zweite Anhang enthält das Schreiben der Reparationskommission. Beide Anhänge sind etwa 30 Seiten lang.

Am Mittwoch abend wird das Schrift­stück gleichzeitig in Paris und London ver­öffentlicht werden.

Die Blätter messen der Tatsache der bevor­stehenden Veröffentlichung größte Bedeucu, bei.

DerTemps" hebt die günstige Rück­wirkung einer solchen Veröffentlichung

Düsseldorf, 30. Mai (TU). Bei dsr Eröffnung der Jubiläumsausstellung in Düsseldorf hielt der Vertreter des ReichS- »inisteriums für die besetzten Gebiete. Reichskommissar Schmidt, eine Ansprache Hub behandelte auch die Räumungsfrage. Die Räumung des Sanktionsgebietes fei

deutschen Delegation vom 16. August 1924. 3n diesem wurde die Erklärung deS fran- Mischen und des belgischen Ministerpräsi- btnten bestätigt, daß daS im Frühjahr 1921 besetzte rechtsrheinische Gebiet gleichzei- tig mit dem Ruhrgebiet geräumt herben würde. Fernerhin habe die eng­lische Regierung in ihrer Note vom 16. tuguft 1924 erklärt, daß nach ihrer An­sicht die Gründe für die Besetzung deS EanktionSgebietes schon längst fortgefaNen seien, und daß die englische Regierung des­halb für eine sofortige Räumung der drei betreffenden Städte und der umliegenden Gebiete eintrete. Die Räumung des Ruhr- ?ebicreS sei an die Bedingung des Sach- derständigenplanes geknüpft, daß diese Be- bingung erfüllt fei, könne von niemand bestritten werden. Selbst die Reparati- «ntzkommission habe dies ausdrücklich an- «rkennen müssen. Eine Verquickung mit der kicher heitsfrage könne für die ReichSre- Sierung nicht in Frage kommen. Es er­gebe sich vielmehr, daß ohne allen Zweifel nach den in London getrof­fenen Abmachungen spätestens bis zum 1 6. August 1925dasSanktionsge biet in Düsseldorf, Duisburg und

Ruhrort geräumt werden müsse Der Redner forderte alle Düsseldorfer auf, fest daran zu glauben, daß spätestens am 16. August die Räumung des SanktionSge- bieteS erfolgen werde.

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Sie Kümpfe in MarrNe

Oberst Frcydenberg über die Rifkabqlen.

Paris, 30. Mai (TU). Der Sonder­berichterstatter desNewyork Herald" auf dem marokkanischen Kriegsschauplatz veröf­fentlicht eine Erklärung des Obersten Frey- denberg, in der dieser unter anderem sagt:

Wir haben eS mit einem sehr starken und widerstandsfähigen Gegner zu tun. Die Rifmänner sind ausgezeichnet bewaffnet und werden von europäischen Offizieren ge­führt. Sie verstehen ^_gut, Grenzbefestv- gungen zu errichten, Schützengräben aus­zuwerfen und daS Gelände geschickt zur Deckung zu benützen. Sie sind nach europä­ischem Muster ausgebildet. Jeder der Rifsoldaten hat 200 Patronen und wird immer rechtzeitig mit neuer Munition ver­sorgt.

sterium Pasitsch, daS wieder den Minister Nintschitsch für das Aeutzere und Pribitsche- witsch für den Unterricht enthält, dürft« nur provisorischen Charakter tragen. Sind doch die Verhandlungen mit Paul Ra­tz i t s ch , dem Vetter Stefan RaditschS, so weit gediehen, daß der oppositionelle Block der Vergangenheit angehört. Mohammeda­ner und Slowenen dürften sich nach der Be­teiligung der Kroaten an der Regierung vorläufig in den Hintergrund zurückziehen. Eine Schwierigkeit bildet die Stellung­nahme zu dem Demokraten Dawidowitsch, der als Vorkämpfer für den Föderalismus von den Raditschleuren anscheinend nicht im Stiche gelassen werden wird. Die Opferung Pribitschewitfchs scheint außer Frage zu stehen. Da Pasitsch Wert darauf legt» daß nicht er selbst, sondern seine Partei einen Druck auf diesen Mitkämpfer der bisherigen Regierung zum Rücktritt auSübt, haben sich die Verhandlungen so lange hingezogen. Außerordentlich reizvoll ist nun auch di« Rolle, die das Schicksal deS bisher noch in Haft befindlichen Raditsch bei den Der- Handlungen spielt. Nach außen hin ist di« Frage der Behandlung Stefan RaditschS peinlichst vermieden worden. Man weiß aber, daß die serbischen Radikalen die Frei­lassung dieses Mannes und seiner gleichfalls verhafteten Mitkämpfer angeboten haben. Der HochverratSprozeß, dessen Ankündigung größtes Aufsehn hervorrief, soll niederge- ,chlagen werden. Stefan Raditsch glaubt nun, eine Niederschlagung seines Prozesse- als Preis für die Anbahnung neuer Be­ziehungen nicht ertragen zu können. Er wünscht die Durchführung des Prozesse- und eine eventuelle Begnadigung im Falle der Verurteilung. Auf die Willenskraft Stefan RaditschS hat die lange Untersu­chungshaft keinen isiusluß gehabt. E- ist Pasitsch trotz seines äußeren Sieges nicht gelungen, Raditsch physisch oder moralisch niederzuwerfen. Die Verhandlungen sind schon soweit gediehen, daß über die Wie­derherstellung der Mandate derjenigen Par­teigänger RaditschS gesprochen wird, di« durch daS Staatsschutzgesetz kassiert worden-' sind. So ist die Lage also augenblicklich soweit gediehen, daß die Regierung mit den Vertrauensmännern des in Haft be­findlichen Hochverräters verhandelt und daß dieser nicht einmal ohne weiteres seine Freiheit als Preis für politische Zugeständ­nisse annehmen will.

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Swßbeussche EchuwmiiMgung

Kus stein, 30. Mai. (WTD.) Don den Häusern wehen Fahnen in österreichischen und bayerischen Farben, hin und wieder schwarz- rot-gold und schwatz-weiß-tot. In den Hauptstraßen ragende Masten mit wehenden Wimpeln, verbunden durch grüne Guirlanden. Kufstein hat sich gerüstet zum Empfang der Teilnehmer an der Pfingsttagung des über eine Million zählenden Vereins für daS Deutschtum im Auslande in ©erneut*- schast mit dem Druderverband des deutschen Schutzvereins Südmark in Wien. Gestern und heute sind mit den fahrplanmäßigen Zü­gen und in zahlreichen Sonderzügen aus allen deutschen Gauen eine große Zahl von Teil­nehmern bereits eingetroffen, weitere werden morgen erwartet. Die etwa 15 000 Gäste gilt es in der nur 6000 Einwohner zählenden Stadt unterzubringen. Sn Hotels, Gasthäu­sern, Privatwohnungen und Zelten haben die Angekommenen herzliche Aufnahme gesunden. Der Tiroler Grenzbote hat eine Festuummer herausgegeben, in der Landeshauptmann Dr. Stump, und der Bürgermeister von Kufstein, Pirmoser, den Festteilnehmern herzliche Will- kommensgrühe entboten. Welche großen prak­tischen und idealen Aufgaben die beiden größten Schutzvereine zu erfüllen haben, bringt der Vorsitzende des Vereins für das Deutsch­tum im Auslande Staatssekretär a. D. v. Hintze in folgendem zum Ausdruck: Aus der Fülle von Gedanken und Wünsche, die auf der grobdeutschen Tagung in Kufstein zum Ausdruck kommen sollen, werden sich zwei Stimmungen besonders hervorheben: die Sehnsucht nach einem starken Zusammenschluß aller Deutschen in der Welt und das Gefühl der Genugtuung über die Fortschritte, die der Gedanke der Zusammengehörigkeit in den letzten Jahren gebracht hat.

Kufstein, 30. Mai. (£11.) 2n Muf­fte i n hat heute die Tagung des Groß- deutschen Schutzvereins ihren An­fang genommen. Die Tagung trägt einen ausgesprochen groß deutschen Charakter. Eine freudig erregte Menge füllt die festlich ge­schmückten Straßen der Stadt. Alle Häuser sind mit Tannengrün und Flaggenschmuck ver­sehen. In der Hauptsache sieht man die

weife zu entlassen. Die Konferenz ---------- .. - - ,,x ...

bat diese Forderen abgelehnt und be-" d-uif-yen.Verpflichtungen mcht.im

ÜbcthclTirdic jcitunn

mit der gleichzeitigen Räumung des Ruhr- Wbietes in der Note der Alliierten vom 16. August 1924 zwar nicht ausdrücklich feftqeleqt, wohl aber im Memorandum der

schlossen, daß, wie vorgesehen, die 10 000 Mann am 31. Mai zu entlassen sind.

«aris, 1. Juni. (WTB.) Minister- .räftbent Painleva, d-t den Prasü teilen der Republik auf seiner Reise nach kiiaßburg begleitet bat, bat heute bei einem Sanlett eine Rede gehalten, in der er sagte:

50 Jahre war Elsaß-Lotbringen in ein «bes mächtiges Reich durch Gewalt einge- chedert. Dieses Reich bat Elsaß an seiner «cherordentlichen wirtschaftlichen Entwicklung.

I cn seinen großen Unternehmungen die eine *. Mgemulige Finanz unterstützt bat, teil« T7 K6men lassen. Aber man gewinne nicht das öHt eines Gefangenen, indem man Schatze in inem Gefängnis anbäufe. Das Herz des " ssen Elsaß habe deshalb gleich wieder mit

j em Herzen des wiedergewonnenen Frank-

j «chs geschlagen. Painleve versicherte den kwobnern des Elsaß, daß keine Maßnahmen w» Treffen werden sollen, ohne daß die Ver- teter des Elsaß vorder befragt wurden. Er «sicherte ferner, daß ein Beratender Aus- k, huß demnächst eingesetzt werde, in dem alle Krteitichtungen vertreten fein sollen.

Niemals, so fuhr Painleve fort, batte rankreich der Welt die Schrecken eines Kne- 8 aufgezwungen. Vom Recht allein habe es ttreu der Lebren von ©ambetta, die Reva-

i Ilion des verletzten Rechtes erwartet. Frank- sich wolle nur ein guter Arbeiter für den rieben sein, für einen guten Frieden, damit

: i keine Unterdrücker und keine nterbtürften mehr gebe (!!) Es kenne die Gefahren, angesichts derer Mn die Augen geöffnet halten müsse. Es Mde auch Träume derer, die sich nichi mit der BÜebctlage zufrieden geben wollten. So be- jprubiaenb unb täuschend auch manchmal die Mtwicklung bet internationalen Politik fein feige, er, Pcnnleve, könne seinen Glauben an : te Zukunft bet europäischen Zivilisation be- .] eiten. Er wolle bas auch im Elsaß tun.

Collie es wirklich wahr sein, baß die Linie, ie Deutschland unb Frankreich von einanber tonnen, auch immer eine bedrohte Grenze leiben solle? Diese Frage beantwortete er 1 lit nein; denn ein Tag werde anbrechen, ! jelleichi eher als man glaube, an dem die fiteren Enttäuschungen der Nachkriegszeit S ie wahren Lebten des Krieges iuf!ommen ließen, sodaß die Völker ,den Haß, M sie noch trenne, fallen lassen würden, da- ' Bit sie jedes nach seinem eigenen Genie, sich licht gegenseitig bebetrschen. sondern zusam- narbeiten werden, um gemeinsam ine elfische Materie zu bewingen. Dieser Tag, schloß Painlev-, werde wobltucnb über s L» Jenem zivilisatorischen Gebiet ftrabten, bas absolut französisches Elsaß in em wieberausgesöhnten Europa sein werbe.