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I Miroknote un- SichechMmge

;? *2)ie Antwort Frankreichs noch nicht in London.

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I !stellten Fragen über die Bedeutung einige'. Z Teile des französischen Antwortentwurfs auf

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'die deutschen Sicherheitsvorschläge noch nicht

rin London eingegangen sind. Es werde darauf

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weiterer Erläuterungen voraussichtlich

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Die neue Völkerbundstagung.

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S Z'Mahren, wird der deutsch-spanische Handels- s § o. vertrag nicht, wie ursprünglich beabsichtigt,

sondern erst am Mittwoch

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London, 23. Mai. (TU.) Wie der bivlo- mtische Korrespondent desDaily Heralb"

91t.no. 6O.Mrg.

Mmburg a.2nhn

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Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. Zeilenmillimeter 0.08 SM., kleine Daranzeigen 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Platz­borschrift 50/, Aufschlag. Sammelan zeigen 100/, Auf­schlag. Reklamen der Mtllim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belegs werden berechnet,ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark = Dollar.

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nung der Märzsession gestanden hatten, .die r vertagt wecken mußten, u. a, die An-, ndung des vom Rat in Ausführung der den Friedensverträgen enthaltenen Ab- stungsklauseln genehmigten Nachsorschungs- ftcms.

^lehnung des Vertrages zu veranlassen. Dan hofft zwar augenscheinlich in gewissen 'arlamentarischen und Regierungskreisen, daß Sozialdemokratie, die doch mehr indu» triell als landwirtschaftlich orientiert ist, für 'en Vertrag stimmen und so seine Annahme 'erbeiführen werde, doch auch diese Hoffnung Arfte trügen. Wie aus der letzten Rede k- Breitscheidts hervorgeht, beabsichtigt viel-

' London, 23. Mai. (WTV.) Das Reu- tersche Büro erährt, daß die Antwort Frank- tjeildje Büro erfahrt, daß die Antwort Frank-

Äbecheffische Fettung

5g MSgedrückt, das die Dominions nicht auf dem Laufenden über diese Erörterungen gestalten »iirden. Tatsächlich würden die Uebcrsee-Do

Ist Sümpft In Mrslko

Der offizielle französische Kriegsbericht.

Paris, 23. Mai. ($11.) Aach dem of­fiziellen Bericht vom marokkanischen Kriegs­schauplatz ist es General Chamürun gelungen, das ganze Gebiet des oberen Quergha non: Feinde zu säubern. Auf dem rechten Flüge! hätten die französischen Truppen gestern abend die Gegend von Mediuma erreicht. Der linke Flügel habe den Feind nach dem Rorden zurüügedrängt und Muiay-A.ndjemen besetzt. Die Verluste der Franzosen seien verhältnis- mähig gering. 3m Osten üben die Feinde einen starken Druck auf verschiedene Siämme aus. sodaß die Lage dort noch immer sehr ernst sei.

pie ^Obcrhessisch- Zeitung- er scheint sechsmal wöchentlich. Be- >«g«preis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellungsgcbühr, durch hj«Post2.25 GM.Für etwa infolge Sneiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallende Kummern wird kein Ersatz ge- y(kt Verlag v. Dr. §. Hiheroth. Diuek der Univ.-Buchdruckerei b. oob. Aug. Koch. Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt t. $R. Nr. 5015. Sprechzeit Mt Redaktion von 1011 und */,!1 Uhr.

ist ganz falsch, von der Gründung' der Deut» schen Volkspartei zu sprechen. Die Deutsche Volkspartei ist nicht gegründet worden, son­dern die Aationalliberale Partei hat be­schlossen, unter dem Aamen der Deutschen Volkspartei weiter zu bestehen. Die natiu- nalen und die liberalen Ideen, die in der Deutschen Volkspartei wirksam sind, überragen alle Tagessragen, die uns beschäftigen können. Wir müssen sie als ein Panier festhalten, das wir der Partei voraustragen, namentlich, um die Jugend für unsere Ideale zu gewinnen. Der Wiederaufbau wird vom Gei - stigen und nicht vom Materiellen ausgehen.

Wenn wir Fühlung halten mit dem kommen­den Geschlecht, dann werden wir erst die Stärke erhalten, um mit dem notwendigen Einfluß und aller Kraft unserem Daterlande dienen zu können, dem unser ganzes Sehnen und Hoffen gilt.

Berlin, 24. Mai. (WTV.) Der Zen» tralvorstand der Deutschen Volks- o ar t e i bat in der heutigen Sitzung einmü­tig eine Entschließung angenommen, in der er es als eine Aufgabe der Partei bezeich­net, Hüterin der liberalen Tradition der alten Nationalliberalen Partei zu sein. Dazu sei sie umsomehr berufen, als die Uebersvannung der formalen Demokratie und der Massenberr- > Hafisbestrebungen ein Gegengewicht erforder­ten Niemals werde die Deutsche Volkspartei den nationalen Ideen, die einst Bennigsen und niemals den sozialen Ideen, die Vassermann im Liberalismus zur Geltung brachte, untreu werden. Wir begrüßen es, heißt es weiter, wenn die Gedanken des Liberalismus wieder einer vertieften wissenschaftlichen Erörterung zugeführt werden, lehnen aber eine Beteili­gung an Vereinigungen, die eine eigens Var- iüildung anstrrbeu oder vermöge ihrer orga­nisatorischen Einrichtungen zu einer solche« führen müssen, entschieden ab.

An den Reichspräsidenten sandte der Zentralvorstand folgenden Gruß: Zum er­sten Mal nach den Reichsvräfidentenwastlen hat sich der Zentralvorstand der Deutschen Volkspartei versammelt. Er sendet Ihnen, Herr Reichspräsident, seinen ehrerbietigen Gruß und verip'-iht, mit allen Kräften mit­zuarbeiten an der orgßen Aufgabe der Eini­gung unseres Volkes zum gemeinsamen Wie­deraufstieg.

In einem Telegramm an den Duisburger Oberbürgermeister Dr. Jarres werden die­sem vom Zentralvorstand Grübe und Dank für alles übermittelt, was er für das Vater­land getan habe. In einer Entschließung an das Rheinland beißt es: Der Zentralvor­stand der Deutschen Dolkspartei sendet dem Rsteinlande seinen Grub. Die Gemeinschaft des Blutes und die tausendjährige Schicksals­und Kulturgemeinschaft haben uns unlösbar verbunden. Deutschland obne das Rheinland und das Rbeinland ohne Deutschland bei­des ist unmöglich.

Der 1. Vorsitzende Dr. Strefemann schloß die Tagung des Zentralvorstandes mit dem Ausdruck des Dankes an die Erschienenen, n

In Verbindung mit der Sitzung des Zen­tralvorstandes der Deutschen Volkspartei tagte unter dem Vorsitz der Reichstagsabgeordneten Frau Dr. Matz der Reichsfrauenausschuß der Deutschen Dolkspartei. Er nahm eine Ent­schließung an, in der die Partei gebeten wird, auch künftig neben den bedeutungsvollen Fra­gen der Wirtschaft die kulturellen und sozialen Fragen zu fördern und sich für eine gesunde Mittelstandspolitik einzusetzen.

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Ist WirlschaftSGechmdsunMn

Der deutsch-spanische Handelsvertrag.

Mtb. Berlin, 22. Mai. Wie wir er-

ttn 25. Mai 1925

Tagung »es ReichMrbmteS »er Deutschen Messe

B e r l i n, 23. Mai. (WTB.) Der R e i ch s- oerband der deutschen Presse be­gann beute nachmittag im Sitzungssaal des früheren Herrenhauses seine diesjäbrigeTagung unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Paul Baecker, der mit besonderer Freude unter lebhaftem Beifall der Versammlung die Ver­treter der österreichischen Presse und die Ver­treter des neugegründeten Verbandes der Dan­ziger Presse begrüßte. Aus dem vom geschäfts- führenden Vorsitzenden Richter erstatteten Jahresbericht, der sich nicht nur auf das letzte Jahr erstreckte, sondern das. in den vergange­nen sehr schweren Jahren Geleistete und Er­reichte umfaßte, ist besonders die soziale Tätigkeit des Reichsverbandes für seine Mitglieder hervorzuheben. Trotz der Schäden der Inflationszeit haben 377 in dieser Zeit stellenlos gewordene Redakteure durch die Stellenvermittlung des Verbandes wieder un­tergebracht werden können. Aber noch müssen 117 Kolle en von der Stellenvermittlung versorgt wecken. Große und dankenswerte

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te fast allein da. Eine endgiiltige Äbleb- lung hätte aber seinen Rücktritt zur Folge und

"rde dadurch eine sehr schwierige Lage zwi- Mn Frankreich und England schaffen

Paris, 23. Mai. (TA.) Der fran- ösische Antwortentwurf auf das deutsche öicherheitsangebot wurde gestern nachmittag

f Grund der englischen Anregungen von ihilipp Berthelot, dem Generalsekretär des

luswärtigen Amts, und dem politischen Di- ,X3 ' Viktor Laroche umgearbeitet und von Driand ' 5 i Pt geheißen. Das Schriftstück ist nach dem -5;/ Ketit Journal" noch gestern abend nach S'; London übermittelt worden und wird in den

leiste in London eintreffen. Im britischen Ka- »inett wäre eine wachsende Stimmung gegen S'S: »en Pakt festzustellen. Chamberlain, der sich 2 -Ufir das Projekt ausgesprochen hätte, stünde

mehr die Sozialdemokratie gerade die Ab­stimmung über das 2lbkommen mit Spanien zu einer sogenannten ^Erziehungs-Abstimmung" zu gestalten, d. h. sie will dadurch, daß sie gegen den Vertrag stimmt, die nach chrer An- sich noch sehr uneinigen Regierungsparteien zu geschlossenem Auftreten .erziehen", alles natürlich ironisch gemeint. Demnach wird alles davon abhängen, ob es der Regierung noch im letzten Augenblick gelingt, wenigstens den Teil der landwirtschaftlichen Tlbgeorneten. der nicht am Weinbau interessiert ist. umzu­stimmen. Gelingt das nicht, dann dürfte der Vertrag abgelehnt werben. Ob die Regie­rung aus einer Ablehnung weitere Konse­quenzen als die einer Umarbeitung des Ver­trages ziehen wird, muß vorerst abgewartet werden.

Fragen über alle Entwicklungen voll unter- richtet.

2J minions in dieser wie in allen derartigen

stets aber nach Macht und Autorität im Staate strebt.

2. der Sozialismus, der in einer ufer­los optimistischen Bewertung der Masse die Gleichheit aller im politischen und wirtsch Et­lichen Anspruch verkündet, das Gegebene nicht erhalten, sondern umwälzen will. Dieser So­zialismus ist im Endziel eine Demokratie, die nicht wägt, sondern zählt, eine Demokratie, die nach innen Vergewaltigung, nach außen Pazifismus bedeutet.

3. Der deutsche Liberalismus gebt in seinen Anfängen auf den bedeutungsvollsten Zeitabschnitt dculscher Philosophie und Dich­tung zurück, als Kant und Fichte, Schiller und Goethe das Ideal der sittlichen Per­sönlichkeit aufstellen, die insbesondere von Eoetbe als das größte Elü.. der G. en- kinder georteten wurde. Das Wesen der Persönlichkeit" liegt nicht in der zwanglosen Betätigung des e'-enen Ich. se-dcrn in seiner gleichzeitigen Gebundenheit durch das selbstc:'- ene Sittengesetz. So ist auch der politische Liberalismus stets insofern eine Rechtspartei", als er sich unter allen Um- änden zum Recht, zum Ges. bekennt. Freie Menschen aber können nicht ohne wei­teres Gesetz und Recht alle' . yon anbcn hinnebmen, sondern mitten an . - Schaffung selbst beteiligt fein. Darum ist der Libera­lismus tahrzehntelang der Vorkämpfer des .Verfaffungsstreite?" gewesen. Wo aber Recht betrüben soll, muß auch eine Macht da sein, die ihm unter allen Umstän­den Geltung versshafft und es gle streifig da- vc bewahrt, von außen zerschlagen zu wer­den. Darum bedeutet Liberalismus in der Politik ein unerschütterliches Bekenntnis zur Staatsautorität und n^oichzeifig zur staatlichen Macht nach süßen. Wo immer in dem letzten Menschenalter der Streit um die -Forderung der «Fta^sautori'ätz und um die Schaffung der notwendigsten staatlichen Machtmittel ging, hat die Natio­nalliberale Partei genau ebenfo wie

ihre Nachfolgerin, die Deutsche Dolkspartei, niemals auch nur eine Sekunde geschwankt.

Als die Partei des deutschen Li­beralismus, völkisch und sozial im besten Sinne zugleich, ist sie b rufen, im Herzen des deutschen Parteilebens eine große nationale und damit weltgeschichtliche Aufgabe zu lösen. (Anhaltender Beifall.)

Hierauf ergriff der Minister des Aeußeren Dr. Strefemann das Wort. Er machte zunächst einige Ausführungen über die Po­litik der Deutschen Volkspartei und sagte: Es gibt für uns nur den Weg, den die Deutsche Volkspartei bisher gegangen ist. Es gibt für uns weder eine Anleh­nung an eine L i n k S g r u p p i er un g, noch eine Rechtspolitik.

Wenn irgend eine Partei keine Veranlassung hat, etwas von ihrer Selbständigkeit aufzu­geben, dann ist es die Deutsche Volkspartei. Die Politik im Reiche ist beeinflußt von den Gedanken, die von der Deutschen Volkspartei seit Jahren vertreten worden sind. Durch die Beteiligung der Deutschnationalen an der Regierung sind die inneren Verhält­nisse konsolidiert worden. Die Wahl Hinden­burgs hat sich nach derselben Richtung aus­gewirkt. Ich begrüße diese Konsolidierung der verfassungsmäßigen Grundlage unseres Staatslebens. Wir dürfen und wol­len keine Verfassungskämpfe über die Staatsform führen.

Für uns handelt es sich um unsere Behauptung nach außen: dem hat sich alles andere unterzuordnen.

Strefemann ging dann auf die Fragen der auswärtigen Politik ein und behan­delte die Präsidentenwahl und Auftoertungs- frage.

In Bezug auf die

Wirtschaftspolitik

führte Strefemann aus, daß es sich hier darum handele, das Primat der Politik vor dem De- rufSinteresse durchzusetzen und den richti­gen Ausgleich zwischen dem wirt­schaftlichen Einzelinteresse und dem Gesamtinteresse des Staates zu erreichen.

Zusammenfassend schloß Stresemann seine Ausführungen und erklärte: »Wir kön­nen nur den Weg weitergehen, den wir einmal als den Weg der nationalen Real­politik im Gegensatz zur Jllusionspolitik be­zeichnet haben. Ich habe die Empfindung, daß die innerliche Zustimmung zu dieser -Po­litik weit über unsere Partei nach rechts hinaus Wurzel geschlagen hat. Wir dür­fen aber über der praktischen Gegenwarts­arbeit den Zusammenhang mit unserer libe­ralen Staats- und Kulturauffassung niemals vergessen. Anser- ganze politische Über­lieferung führt u..v zu diesem Gedanken. Cs

Ätzung »es zentnmrttmdrS »rr Deutschen Bkiköpnrle!

Im Reichstag trat gestern nachmittag S Uhr der Zentralvorstand der Deutschen Vorksvartei zu einer aus allen Teilen des Reiches außerordenilich* stark besuchten Sitzung zusammen.

Wahlen. r

Zum 1. Vorsitzenden des Zentral­verstandes wurde durch Zuruf einmütig unter stürmischem Beifall Reichsaußenminister Dr. Stresemann wiedergewählt. Dieser nahm die Wahl an. Es erfolgten bann die Wahlen in den Zentralvorstand. Sämtliche 30 Abgeordnete wurden wiedergewäblt. Ebenso wurde der Eeschäftsfübrende Ausschuß wieder- gewählt.

Sodann nahm Reichstagsabgeordneter Ober­bürgermeister a. D. Dr. Most das Wort zu dem Hauvtvortrag

Der liberale Gedanke der Deutschen Bolkspartei".

Der Geist des Parlaments ist der Geist des Volkes, das es wählt. Die Entwicklung der letzten Jahre gibt kein günstiges Bild davon. Ihr charakteristisches Merkmal ist das beherr­schende Ueberwuchern der rein materia- l i st i s ch e n, auf nichts als das Eeldbeutel- interesse binzielenden Einstellung. (Zustim­mung.) Dazu kommt das Gewicht weanelnder, weil nicht in einem festen Grunde beruhender Stimmungen, die die Wählermassen hin und her werfen und eine beklagenswerte Zerrissen­heit und Unstetigkeit in der Politik Hervor­rufen. Es f e h l t an dem Geschichte bildenden Gewicht grober Ideen. Die Glanzzeit der Rationalliberalen Partei war damals, als sie eine innere Gemeinschaft bester Art war, zu- sammengehalten durch die beiden Gedanken der nationalen Einheit und des frei­heitlichen Aufbaues im Innern. Sie sank herab von dieser Höhe, sobald Wählerrücksichten und 4 mit taktische Erwä­gungen beherrschend in den Vordergrund tra­ten, die gerade Linie damit immer häufiger verloren wurde und die Meinungen über Ein­zelfragen immer mehr auseinandergingen, weil die mächtig bindende Kraft des einheitlichen Gedankens zur Ueberbrückung sonstiger Ge­gensätze nicht mehr vorhanden war.

Das Zentrum, dessen Stärke gerade früher die einheitliche Weltanschauung war, fühlt jetzt deren Auflösung zum eigenen schwersten Schaden. Das Zukunftsschicksal der, jeden Idealismus baren Wirtschafts- partei kann schon heute vorausgesagt wer­den. Im übrigen stehen sich

drei Gruppen politischer Weltanschauungen gegenüber:

1, der Konservativismus, der von pessimistischer Auffassung des Menschenge­schlechts ausgehend, den gegebenen Zustand der Dinge erhalten, oder, wenn er urplötzlich geändert worden »ft. zurückgewinnen will,

(mellen Fragebogens nach Paris gesandt wurde.

:sondern daß lediglich der französischen Regie- 8« mng nur informelle Anfragen vorgelegt wer- -den könnten. In maßgebenden britischen Krei- ssen werde Ueberraschung über die Andeutung

=5 berichtet, wird die Antwort Briands auf die ,ya"|Snfragc bcr britischen Regierung wegen eini-

r£ s ersten Tagen der nächsten Woche der deut- !4«n Regierung überreicht werden.

iiingewiesen. baß nichts in ber Art eines fot-

3 ftndwirtfchaftlichen Abgeordneten der Bürger* § Men Parteien dadurch zu gewinnen, baß sie

j wen in Aussicht stellt, sofort nach der Rati-

2.^3 Nietung neue Verhandlungen mit Spanien 3 2 § toeefg einer Revision des Vertrages im Sinne 2/ 5 (öfterer deutscher Einfuhrzölle für spanischen v . s Dein und spanisches Obst einzuleiten. Der 3 t? s «eichslandbund scheint sich gegenüber den Dinzern verpflichtet zu haben, die ihm nahe- behenden Abgeordneten aus den nichtwein« 6~®utreibent>en Gebieten Deutschlands zu einer

3 = Montag, sondern erst am Mittwoch höchster Woche dem Reichstag zur Aatifi- g § iterung vorgelegt werden. Bekanntlich ist ; 'er Vertrag bereits einmal im handelspoli- = Men Ausschuß des Reichstages mit einer - o. & Mehrheit, an der auch Abgeordnete der Re- 3 ä iierungsparteien beteiligt waren, abgelehnt ®orben. Seitdem hat die Reichsregierung S. 2 - "?uernd versucht, die Regierungsparteien zu -»T» *uier geschlossenen Annahme des Vertrages "^77" überreden, bis jetzt allerdings ohne jeden ; s 2 befolg. Trotzdem hat die Regierung anschei- 6enb die Hoffnung noch immer nicht aufge- ? £ 3 Geben. Sie versucht jetzt, die widerstrebenden

^5' ! .Genf, 23. Mai. (WTB.) Der Völker- &3; und wird am 8. Juni in Genf unter dem ?» ö krsitz Qmnonesde Lcon (Spanien) zusammen- ! " raten. Auf der Tagesordnung dieser Session, i et 34., sieht das Studium gewisser Fragen

. 8 «treffend die Minoritäten, ferner im Zusam-

: Menhang damit die Frage betreffend die.Frei-

t Danzig und die Frage bet finanziellen sundung Oesterreichs und Ungarns, .sowie hrere Gegenstände, welche auf der Tages-