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genier Woche zusammentreten, um sich mit ter Frage der Entwaffnung und der Räu- »sngsfrage zu beschäftigeu.

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Rr.m. ss.Mts.

Marburg a. Laba

Der Anzeigenpreis beträgt fte ben 10 gespült. Zeilenmillimeter 0.08 SM., kleine Baranzeigen 0.06 ®9R amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz­borschrift 50°/, Aufschlag. Sammelanzeigen 100 °/0 Auf­schlag. Reklamen der Milllim 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt aW Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark V«,-Dollar.

Vatis erwartet einen neuen Schritt deutschen Regierung.

noch mehr tun. um seinen Pazifismus zu Zeisen?

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>/,!1 Uhr.

kanzler, der Außenminister und Staatssekretär Meißner zugegen.

Berlin, 14. Mai. (TU.) Der Reichsprä­sident empfing heute die Staatssekretäre des Reiches. In ihrem Namen richtete Staatssek­retär Dr. Joel aus dem Reichsjustczmr- nisterium eine Ansprache an den Reichspräsr- denten:Namens der Staatssekretäre der Reichsministerien gestatte ich mir, Ihnen unsere ehrerbietigsten Glückwünsche beim Antritt Ihres hohen Amtes auszuspvechen. Dasparlamen- tarische System der neuen Reichsverfassung mtt seinem naturgemäß häufigeren Wechsel m der politischen Leitung der Mmstenen hat die Staatssekretäre vor die besondere Aufgabe ge­stellt, die Kontinuität der Verwaltung und der sachlichen Arbeit in den Ministerien srcher- rustellen. Die deutsch- Beamtem chast blickt in Ehrerbietung und vollem Vertrauen zu Ihnen, Herr Reichspräsident, auf und wird See mit allen Kräften in Ihrem Wirken für den Wiederaufbau unseres Vaterlandes unter­stützen." Der Reichspräsident danNe mit folgerten Worten:Ich weiß, wie sehr gerade Ihre, der Herren Staatssekretäre uner­müdliche Arbeit dem deutschen Volke und dem Reich von Nutzen war und ich bin überzeugt, daß Sie, meine Herren, auch m Zukunft Mit dem Beispiel pflichttreuester Arbeit der Beam­tenschaft vorangehen werden."

Hieraus ließ sich der Reichspräsident die <nn- zelnen Herren vorstcllen und unterhalt sich mit ihnen über Fragen der Rcssorttatigkect und der Beamtenschaft.

Räumung - eithtrbtilSftagt

Vertagung der Botschasterkonserenz.

Paris, 14. Mai. (WTB.) Die Bot-

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Berlin, 14. Mai. (TU.) Amtlich wird gemeldet: Der Reichspräsident hat heute 12 Uhr mittags die Glückwünsche der hier be­glaubigten frenchen Missionschefs entgegen­genommen. Hierbei hielt der Doyen des diplo­matischen Korps, der päpstliche N u n t iu s Msgr. Pacelli in französischer Sprache eine Ansprache, die in der Ucbersetzung rote folgt lautet:Herr Reichspräsident, das dip­lomatische Korps ist hoch erfreut, sich heute um Ihre Person Vereinigen zu können und dem neuen Reichspräsidenten seine ehrerbietigsten Glückwünsche darzubicten. Wir hegen den Wunsch, daß unter Ihrer weisen Führung dre deutsche Nation im Innern nicht allein ihre materielle Wohlfahrt, ihre Arbeits- und Pro­duktionsfähigkeit, sondern auch die Güter höhe­rer Ordnung zur Blüte bringen möge, welche die sicherste Gewähr für die Zivilisation und das Fortschreiten der menschlichen Gesell­schaft bieten. Wir wünschen, daß unter Ihrer höchsten Leitung das deutsche Volk seins Be­ziehungen zu den anderen Völkern befestrgen möge zum Gewinn der großen Sach- der Welt- besriedung. Dann werden die Wünsche aller derer erfüllt werden, die unter den Menschen den geistigen Frieden und die Einheit und Wahrheit litt internationalen und sozialen Frie­den durch das Walten der Liebe und der Ge­rechtigkeit begründet fehen. In diesem Sinne ist es, daß ich es mir als eine Ehre und Freude anrechne, heute das Wort an Sie richten zu dürfen, und mir gestatte, die göttlichen Seg­nungen aus Sie, Herr Reichspräsident, und die deutsche Nation herabzuflehen."

Der Reichspräsident erwiderte mit folgenden Worten:Herr Nuntius, die Worte, die Eure Exzellenz im Namen des diplomati­schen Korps an mich als den vom deutschen Volk erwählten Reichspräsidenten zu richten die Güte hatten, erwidere ich mit Empfindungen des aufrichtigsten Dankes. Es ist nrr eine be­sondere Freude, die Glückwünsche zu vernehmen, denen das diplomatische Korps in so ehrbarer, untadeliger Weise heute für meine Amtstätig­keit und für die Wohlfahrt des deutschen Volkes durch Ihren beredten Mund Ausdruck verleiht. Seien Sie versichert, Herr Nuntius, daß ich die von ihnen ausgesprochenen Gedanken zur Entwicklung aller Elemente des menschlichen Fortschrittes in vollem Maße würdige. Wer an die Spitze eines großen Volkes berustn ist, kann keinen höheren Wunsch kennen, als den, sein Volk in Frieden und Gleichberechtigung an den Aufgaben der Welt Mitwirken zu sehen. Mit Eurer Exzellenz verkenne ich nicht die Schwierigkeiten, die ich aus diesem Grunde vor- sinde. Aber ich leb- der Hoffnung, daß sie nicht so unüberwindlich sein werden. Was an nur liegt, von diesem hohen Platze aus zur Lösung der unserer Zeit gestellten Ausgaben beizutra­gen, soll mit Gewissenhaftigkeit und mit voller Hingabe geschehen. Wenn alle VöCke r gleichen Willens sind, wtrd auch Gottes Segen, den Sie, Herr Nuntius, für uns anriesen, für uns nicht fehlen.

Hieauf zog der ReichspräsLent d-n Nuntius in ein Gespräch und nahm die Vorstellung der Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger ent­gegen. Bei jitent Empfang waren der Reichs­

berät. 3m Zentrum wird der Gedanke der großen Volksgemeinschaft in Preußen noch nicht aufgegeben, man ist sogar der Meinung, daß man zur Verwirklichung dieses Gedankens einen Schritt vorwärts gekommen ist. Jeden­falls sind die Verhandlungen zwischen Deut­scher Dolkspartei und Zentrum in dieser Richtung weitergeführt worden und haben sogar bereits eine gewisse feste Gestalt ange­nommen. Ausschlaggebend wird sein die Stellung, die der Aeichsparteivorstand des Zentrums in dieser Frage einnehmen wird und zu welchen Konzessionen sich die beiden Flügelparteien Sozialdemokraten und Deutsch- nationale bereiterklären.

Aus parlamentarischen Gesprächen tn den Mandelgängen der Parlamente gewinnt man den Eindruck, daß avt unzugänglichsten die Sozialdemokraten zu sein scheinen, die ein Zusammenarbeiten mit den Deutschnativnalen strikte ablehnen, besonders nachdem inner­halb der Sozialdemokratie der linke Flügel immer stärkeren Ein­fluß zu gewinnen scheint. Jedoch sind auch die Auffassungen innerhalb der Deutschnatio­nalen nicht einheitlich. Während em Teil bereit ist, an der Bildung eines Kabinetts der großen Volksgemeinschaft mitzuarbeiten, wenn man den Deutschnationalen wenigstens ein wichtiges Ministerium überträgt, will ein an»

London, 14. Mai (TU.). Wie pariserTimes"-Korrespondent berichtet, tot Briand die Form eines Memoran­dums auf die Antwort auf die deutschen Vorschläge mit der Absicht gewählt, die Initiative für den nächsten Schritt jetzt der putschen Regierung zu überlassen. ES sei Wichtig, daran zu erinnern, daß der ur= wrüngliche Entwurf der Antwort an Deutschland eine Gruppe von Fragen ent= hielt, die sich direkt aus verschiedene Punkte °er deutschen Vorschläge bezogen. Herriot habe inde'sen kurz vor seinem Rücktritt den Entwurf selbst abgeändert und einen Fragebogen mit einer Anzahl von Erklä­rungen hinzugefügt ,die den französischen Standpunkt vertraten. Briand habe das Memorandum allgemeiner gestaltet. Da­durch, daß man jetzt Deutschland überlassen habe, den ersten Schritt zu tun, habe bte

Bezüglich der Frage, wann die Alliierten Ilias Ruhrgebiet und die Kölner Zone «unten könnten, habe Briand erklärt, daß ies s ehr schwer zu sagen sei. Ties b-sonders, ja ausschließlich, von dety en Willen Deutschlands ab. sich mit dem Versailler Vertrag in Regel zu setzen und den Herstellungen der Alliierten bezüglich der Ver- biungen Genugtuung zu geben. hinsichtlich ines Paktes mit Deutschland weise rankreich einen solchen nicht zurück. Aber es ässe die Absichten der Berliner Regierung er erkennen. Die Frage des Paktes grenze die der Entwaffnung Deutschlands, aber idle eine könne unabhängig von der anderen

Der Reich-Präsident bei« ReichStagSPräsi- dcnten.

Berlin, 14. Mai (TU.). Der Reichs­präsident v. Hindenburg stattete heute nach­mittag 4.30 Uhr dem Reichstagspräsidenten in dessen Wohnung einen Gegenbesuch ab. Der Reichspräsident war von Staatssekre­tär Meißner begleitet. Das Büro des Reichstages hatte sich vollzählig eingestellt. Es wurden keine Reden gehalten, sondern in zwangloser Unterhaltung Gegenstände meist politischen Inhaltes gestreift. Der Reichstagspräsident Loebe fragte den Reichspräsidenten nach der Amnestie. Hindenburg erklärte, die Amnestie sei noch nicht soweit gediehen, daß daS Kabinett schon Beschlüsse habe fassen können, da die Verhandlungen mit den Ländern und ein­zelnen entscheidenden Ministerien noch nicht abgeschlossen seien. Das Gespräch streifte auch das Deutsche Museum in München. Reichspräsident v. Hindenburg sprach die Hoffnung aus, daß es ihm, wenn auch noch fti unbestimmter Zeit möglich sein werde, dem Museum einen Besuch abzustatten.

Moskau zur Wahl Hindenburgs.

Moskau, 14. Mai. In seiner Rede aus dem Kongreß der Sowjetunion erfiärte Ry­low, hinsichtlich der Wahl Hindenburgs be­stehe keinerlei Grund zur Annahme, daß letzte­rer die unveränderte freundschaftlichen Bezie­hungen pvisc^n Deutschland und Sowietruß- land ungünstig beeinflussen könne.

derer Teil von einer Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten weniger wissen.

3n der Deutschen Volkspartei ist eine Be­reitschaft zur Bildung eines Kabinetts der großen Volksgemeinschaft vollständig vorhan­den, wobei sie allerdings die Rotwendigkeit der Einbeziehung der Deutschnationalen aus­drücklich betont. Wenn heute in einem Ber­liner Mittagsblatt erklärt wird, daß sie den Deutschnationalen bereits zu verstehen ge­geben habe, daß sie bei einer Weigerung zur Mitarbeit zur großen Koalition zurückkehren würde, so ist das unrichtig. Die Differenzen mit den Deutschnationalen bestehen im Grunde nur wegen der Auswahl der deutschnationalen Vertreter. Das Zentrum soll unter dem Druck der Sozialdemokraten verlangen, daß das Ka­binett an sich auf parlamentarischer Grund­lage aufgebaut sein soll, zwei Sozialdemo- > traten und zwei Zentrumsleute, einen Demo­kraten und einen Volksparteiler enthalten müsse und die Deutschnationalen durch dieser Partei nahestehende Beamte beteiligt werden sollen. Mit die Lösung sind die Deutschnatio­nalen nicht zufrieden, weil sie, entweder ein reines Deamtenkabinett oder ein rein parla­mentarisches Kabinett verlangen. Gegen beide Forderungen der Deutschnationalen haben sich die Sozialdemokraten und zum Teil auch die Demokraten gewandt. Letztere allerdings wer­den sich mit dieser Lösung zufrieden geben, wenn die Parität nach jeder Richtung hin gewahrt bleibt. ,

3n parlamentarischen Kreisen wird erzählt, baß der preußische Iustizminister am Zehn- hoff einmal wegen seiner angegriffenen Ge­sundheit und zum anderen wegen der Angriffe gegen das Justizministerium in Verbindung mit den Arbeiten der Anterfuchungsmaschlne im Falle Höfle gewillt sei, zurückzutreten. Man soft den Reichskanzler a. D. Marx gebeten haben, die Rachfolgeschaft das Herrn am Zehnhoff anzutreten. Marx hat das zu­nächst abgelehnt mit dem Hinweis auf seine Erholungsbedürftigkeit. Wan nimmt aber an, daß Herr Marx fich evtl, zur Llebernahme be­reitfinden wird, wenn er von seiner auf mehrere Wochen berechneten Reise nach Rom zurückgekehrt fein wird.

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RreuMtk Landtag

Die preußische Städte- «nd Semeinde- ordnung.

12. Sitzung vom 14. Mai.

Auf der Tagesordnung steht als erster Gegenstand die erste Beratung der Uran­träge Herold (Z) auf Annahme eines Ent­wurfes für eine preußische Städteordnung und eines solchen für eine preußische Land­gemeindeordnung. Der Gegenstand hatte bereits eingehend den 22. Ausschuß des aufgelösten Landtages beschäftigt, ein Un­terausschuß hatte Die Beschlüsse redaktio­nell zu einem einheitlichen Ganzen zusam- mengefatzt. Der Zentrumsantrag nimmt diese Arbeiten wieder auf, hat aber nicht ein einheitliches Gesetz, sondern zwei Son­derentwürfe vorgelegt.

In der Aussprache bedauert Abg. Haas (Soz.), daß die Zentrumsanträge den Ge­genstand wieder auSeinandergezogen haben. Der Redner macht eine Reihe von Aus­stellungen an der Vorlage. Er wünscht ein Einkammersystem, ist für die Bürgermei­stereiverfassung und lehnt die Magistrats­verfassung ab.

Abg. Frhr. v. Mirbach (D.Nat.) er­klärt, die Reform sei nicht eilig, wenn auch eine gewisse Revision nötig sei. Seine Fraktion wünsche, daß der Gegen­stand im Ausschuß noch gründlich durch­geprüft werde, damit tunlichst die vorhan­denen Fehler verschwänden. Die Bürger­meistereien einfach zu übernehmen, halte er nicht für angezeigt, da noch nicht ge­nügend Klärung vorhanden sei. Seine Fraktion lehne eS auch ab, daß beide Ent- würfe zu einem Ganzen zusammenge­schweißt würden.

Abg. Schüling (Z) empfiehlt bte schleunige Verabschiedung der Entwürfe. Der 22. Ausschuß des früheren Landtags habe den Gegenstand bereits auf das Ge­naueste behandelt. Rheinland und West­falen hungerten geradezu nach der Neu­ordnung.

Abg .v. Eh ne r n (D.Bp.) hält es nicht für zweckmäßig, daß das Zentrum die Be­schlüsse des Ausschusses des ersten Land­tages einfach übernommen habe. ES zeige sich ja, daß Sozialdemokraten und Deutschnationale sie ablehnten. Man sollte sich darauf beschränken, die­jenigen Bestimmungen auf die neuen Ver­hältnisse umzustellen, bei denen das un­bedingt erforderlich sei.

Abg. H e y m -Suhl (K.) erklärt, die Un­terdrückungspraktiken, die gegen Gemeinden

Briand über die Räumung.

hast« Paris, 14. Mai. (WTB.) Außenminister Piiand bat gestern einige ausländische Zournalisten empfangen und Erklärungen ab- cegeben, die der Pariser Vertreter der Belgi­schen Telegravhenagentur wie folgt zusammen- t: Bezüglich der an Deutschland zu senden­den Rote wegen seiner Verfehlungen am Ver- ftiller Vertrage habe Briand erklärt, daß die iierten Regierungen zunächst daran gedacht

Aus die Frage, ob er glaube, daß Deutsch­land wirklich in den Völkerbund eitt = treten wolle, habe er erklärt, daß er dies annehme,' denn sonst hätte Deutschland nicht ein zweites Mal ein Ersuchen unterbreitet, in dem cs seine Bedingungen herabgesetzt habe, von denen übrigens nicht die Rede sein könne, «ober die künftige Gestaltung des abgeänder- llcn Protokolls von Genf habe sich lievriM ^riand optimistisch ausgesprochen. Hierauf ' batten einige angelsächsische Journalisten die ^Szage der allgemeinen Abrüstung angeschnit- len. Briand habe darauf geantwortet, Frank-

Zeitung

deutsche Regierung Gelegenheit, einen wei­teren Beweis ihres guten Willens abzu­legen. Das Mißtrauen habe sich seit den Paktvorschlägen nicht gemindert. Der fran­zösische Wunsch sei, zu wissen, welches die Haltung der Herren Luther und Strese- mann seit der Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten sei.

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8et einer SeritänMgung in Mußen

Mtb. Berlin. 14. Mai. Der preußische Landtag ift nach Schluß der heutigen Sitzung in eine dreiwöchige Psingstpause eingetreten. Die Einlegung dieser Pause ist erfolgt mit Rücksicht darauf, daß die jetzige Regierung in Preußen nicht über eine solche parlamen­tarische Mehrheit verfügt, daß eine Gewähr dafür besteht, die in Vorbereitung befindlichen gesetzgeberischen Maßnahmen mit Erfolg durchzuführen. Die Rotwendigkeit einer Ver­breitung der Regierungsbasis wird von al­len Parteien anerkannt. Der Angelpuntt liegt beim Zentrum, dessen Rechtsparteivor­stand seine gestern begonnene Sitzung noch nicht abschliehen konnte und heute weiter

elöst werden. Die Haltung der Kleinen En- 'iente, so habe Briand weiter erklärt, sei ganz natürlich. Die Verträge seien unterzeichnet «nd die Kleine Entente fordere, daß man fie «'LNsv-Uiere. Frankreich verlange das auch; "«ecko ! Deutschland könne sich nicht den Ver- rslichtungen aus seinen gegebenen Unterschrif- rförhei icn entziehen. Briand hoffe, sich zur nächsten Tagung des Völkerbundes nach Genf begeben i$u können.

Wten, in London eine Konferenz abzuhalten, aber daß man schließlich den. Rotenaustau'ch auf diplomatischem Wege oorgezogen habe. Sie Dinge seien heute so weit vorgeschritten, »onnuH daß es möglich sei, die Aosastung einer Note Fa«iii - in etwa zwei Wochen ins Auge zu fasten. Diese bei Si Me werde durch die Botschafterkonferenz fest- ürdiipii gelegt werden. Briand faste die Möglichkeit rurhe« einet Reste nach England nicht ins Auge, we- T«ß der in dieser Angelegenheit noch wegen des ...PK seit Deutschland vorgeschlagenen Sicherbeits- pattes.

s feU schafterkonferenz, die morgen Freitag eschleii pisammentreten sollte. Bat ihre Sitzung ver- uft Sie wird vermutlich erst Anfang kam

reich, durch die Erfahrung'en gewitzigt, würde . einen Mangel an gesundem Menschenverstand Don» bekundet haben, wenn es nicht nach dem Muf­fenstillstand stark geblieben wäre. Trotzdem lei es auf dem Wege friedlicher Art vorange- . fc-* schritten. Aber wieviele Nationen seien ibm i ' gefolgt, um an den Verträgen teilzunehmen, lünt die für alle Fragen das odligatorstwe Schieds- ---- verfahren anerkennen? Was soll Frankreich