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empfang beim WWWenten Hindenburg

Hindenburgs Dank.

Berlin 13. Mai. (W.T.-B.) Da eS tbem Reichspräsidenten zu seinem 'Bedau­ern nicht möglich ist, für die zahllosen Glück- und Segenswünsche, die ihm aus Au­slaß seiner Wahl und seines Amtsantritts 'auS allen Teilen der Bevölkerung zuge­gangen sind, in jedem Falle einzeln zu danken, spricht er allen, die ihm in diesen Tagen ein Zeichen ihres freundlichen Ge­denkens übersandt haben, auf diesem Wege für die erwiesene Aufmerksamkeit und das durch sie bekundete Vertrauen seinen herz­lichen und aufrichtigen Dank aus.

Empfang des Reichstagspräsidiums und des Reichsratcs beim Reichspräsidenten.

Berlin, 13. Mai. Der Reichspräsident empfing heute das Präsidium des Reichs­tages, bestehend aus dem Reichstagspräsi­denten L o e b e, sowie den Vizepräsiden­ten Dr. Bell und Graefe- Thüringen. Vizepräsident Dr. Rießer ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. Präsident Loebe sprach namens des Präsidiums des Reichs­tages dem Reichspräsidenten aufrichtige Glückwünsche für seine Amtsübernahme aus und berichtete über die Geschäftslage deS Reichstags. Der Reichstag sei zur Zeit in > sachlicher Arbeit mit wichtigen Fra­gen wie Aufwertung, Steuerreform, Fi­nanzausgleich begriffen. Der Reichspräsi­dent erwiderte darauf:

Meine sehr verehrten Herren, ich freue mich, nach unserem gestrigen Beisammen­sein Sie heute auch bei mir begrüßen zu können. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß diese Begegnung der Anfang einer durch keine Mißverständnisse getrübten, ver­trauensvollen Zusammenarbeit sein wird. Wie ich über das Verhältnis von Reichs­präsident und Reichstag denke, habe ich gestern ausgesprochen. Ich bin mir be­wußt ,daß gerade in einer Republik das Ansehen der Nation in hohem Maße in die Hände des Parlaments gelegt ist. Das Ausland wird uns umsomehr Achtung zol­len, je mehr wir uns in unserem gan­zen Auftreten als aufrechtes und stolzes Volk bewähren."

Um 11 hUr empfing der Reichspräst- dent auch die Vertretung des Reichs- r a t e s, den preußischen Staatssekretär Dr. W e i s m a n n, den bayrischen Gesandten to. Preger und Herrn Boden. Staats­sekretär Dr. Weismann übermittelte in einer Ansprache namens des gesamten Reichsrates dem Reichspräsidenten die herz­lichsten Glückwünsche und gab der Hoff­nung Ausdruck, daß es dem Reichspräsi­denten vergönnt sein möge, an der Spitze des deutschen Volkes und des deutschen Rei­ches Einigkeit, Wohlfahrt und Wiederauf­bau zur höchsten Entfaltung zu bringen. Der Reichspräsident antwortete hieraus mit folgender Ansprache:

Ich freue mich, meine Herren, in Ihnen die Vertreter derjenigen Stelle unseres Ver­fassungslebens begrüßen zu können, der in ihrem Charakter als Organ des Reiches und als Vertretung der Länder eine beson­ders gewichtige Aufgabe obliegt. Der Reichsrat, der für die Länder an der Gesetz­gebung und Verwaltung des Reiches teil­zunehmen hat, bildet so das organische Ver­bindungsglied zwischen Reich und Ländern. Dem reichen Eigenleben der deutschen Län­der haben wir ein gut Teil der Vielge­staltigkeit und Fruchtbarkeit der geistigen und wirtschaftlichen Entwicklung unseres Volkes zu danken. Wir würden die beste Quelle unsrer Kultur verstopfen, wenn wir gewaltsam an der Selbständigkeit der Län­der rütteln wollten. Sie dürfen überzeugt sein, daß ich es mir zur höchsten Aufgabe machen werde, die berechtigten Eigenarten der einzelnen deutschen Länder zu schonen und ihre Wünsche und Bedürfnisse nach Kräften zu fördern."

Nach dem Empfang des Reichsrates er­schien beim Reichspräzidenten als Vertreter der preußischen Staatsregierung Ministerpräsident Braun, der von dem Staatssekretär Dr. Weismann begleitet war, und sprach namens des preußischen StaatS- minisleriums dem Reichspräsidenten die Glückwünsche Preußens und die- Erwartung aus, daß daS bisherige vertrauensvolle^ Verhältnis zwischen dem Reichsoberhaupt'

und Preußen auch in Zukunft seine Fort­setzung finden werde im Interesse des Ge­deihens deS ganzen Reiches. Der Reichs­präsident erwiderte darauf:

Ich danke Ihnen, meine Herren, daß Sie sich der Mühe unterzogen haben, mir bei Antritt meines Amtes in Berlin, das ja nicht nur Reichshauptstadt, sondern auch Hauptstadt Preußens ist, den Willkommens­gruß zu entbieten. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, wie innig ich mich persönlich mit dem alten Preußen verbunden fühle. Möge eS Ihrer Arbeit beschieden sein, ge­treu den großen Ueberlieferungen des Preus, fischen Staates seiner Stellung innerhalb des Deutschen Reiches gerecht zu werden, damit Preußen weiterhin die feste Klam­mer bleibe, die unsre Ost- und Westmark an den Körper des Deutschen Reiches fes­selt."

Die Vertreter der Wehrmacht bei« Reichs­präsidenten.

Berlin, 13. Mai. Um 12 Uhr er­schienen beim Reichspräsidenten als Ab­ordnung der Wehrmacht des Reiches der Reichswehrminister Dr. Geßler mit sei­nem Adjutanten, der Chef der Heereslei­tung, General v. Seeckt mit dem Chef des Stabes und der Chef der Marine­leitung, Admiral Zenker mit dem Chef des Stabes. Der Reichswehrminister sprach dem Reichspräsidenten die Glückwünsche der Wehrmacht und das Gelöbnis treuester Pflichterfüllung aus. Der Reichspräsident antwortete hierauf u. a.:Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, mit wie großer innerer Anteilnahme ich in den Jahren meiner stillen Zurückgezogenheit die schwere und hingebende Arbeit verfolgt habe, die Sie unter den schwierigsten Verhältnissen geleistet haben. Mit stolzer Genugtuung dürfen Sie auf Ihr Werk blicken. Die kleine deutsche Wehrmacht steht heute un­berührt von den Kämpfen der Parteien und politischen Meinungen aufrecht da. Möge <es Ihnen auch weiterhin gelingen, aus der deutschen Reichswehr das wirksame Instrument ehrlichen Friedenswillens zu machen, das sie allein sein soll."

Vertreter von Reichsbahn und Reichsbank beim Reichspräsidenten.

Berlin, 13. Mai. Namens der deut­schen Reichsbahngesellschaft sprachen der stellvertretende Generaldirektor, Staatsse­kretär a. D. Stieler und die Direktoren Vogt und Kumbier dem Reichspräsi­denten die Grüße und Glückwünsche der deutschen Eisenbahner aus. Staatssekretär a. D. Stieler wies auf die schwierige Lage der deutschen Eisenbahn hin, die r ?n großen Teil der Lasten des Friedensoer- traoges zu tragen und somit neben der nationalen auch eine wirtschaftliche Ausgabe zu lösen habe. Der Reichspräsident er­widerte darauf:Aus Ihren freundlichen Begrüßungsworten habe ich eine Bestäti­gung der besonderen Schwierigkeiten ent­nommen, unter denen Sie, meine Herren, und die Deutsche Reichsbahngesellschaft zu arbeiten haben. Sie sollen die doppelte Aufgabe erfüllen, große Erträge zur Erfüllung unserer internationalen Ver­pflichtungen herauSzuarbeiten, dabei aber gleichzeitig unsre schwer darniederliegende Wirtschaft zu fördern. Ich will gerne glau­ben, daß die Lösung beider Aufgaben Ihnen manchmal außerordentlich schwer er­scheinen mag. Ich vertraue aber, daß eS Ihnen doch gelingen wird, trotz aller Schwierigkeiten diesen Forderungen gerecht zu werden Und freue mich, von Ihnen zu hören, daß die deutschen Eisenbahner wil­lens sind, alle ihre Kräfte zu diesem Ziel der Wiedererstarkung des Vaterlandes ein­zusetzen.

Darauf empfing der Reichspräsident den Präsidenten der Reichsbank, Dr. Schacht, mit dem Vizepräsidenten Kaufsmann und dem Geheimrat Dr. v. Grimm. Dr. Schacht sprach namens der Reichsbank und aller ihrer Beamten und Angestellten dem Reichspräsidenten herzliche Glückwünsche aus und gab zugleich die Versicherung ab, daß die Reichsbank und alle, die ihr die­nen, bestrebt sein werden, mit allen Kräf­ten der deutschen Wirtschaft und damit dem Vaterland zu nützen. In seiner Erwide­rung sprach der Reichspräsident den Wunsch aus, daß die Rcichsbank wieder zu der festen Grundlage unseres Wirtschaftslebens werde, die es dem ehrlichen Streben aller in der deutschen Produktion tätigen Stel­len möglich . macht, dem schwer ringenden Volke zu nemr Blüte zu verhelfen.

Morgen Empfang des diplomatischen Korps beim Reichspräsidenten.

Berlin, 13. Mai. Morgen emp­fängt der Reichspräsident das diplomatische Korps. Es ist anzunchmen, daß er dabei auch die Glückwünsche der Ententestaaten entgegennehmen wird.

fk. London, 14. Mai. Der diploma­tische Berichterstatter desDaily Tele­graph" schreibt, die britische Regierung ist gestern von dem Amtsantritt des Präsi­denten v. Hindenburg offiziell in Kennt­nis gesetzt worden. Es verlautet, daß die britische Regierung eine höfliche amtliche Bestätigung zugleich mit dem in diesem Falle üblichen Glückwunsch absenden werde. Die von Hindenburg bei Uebernahme seines Amtes abgegebenen Erklärungen haben in London den allergünstigsten Eindruck ge­macht.

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NnWMlmg oder neues Mal?

In Paris scheint nunmehr eine Entscheidung über die Frage der Entwaffnung, Räu­mung und Sicherung gefallen zu sein. Die Vertagung der Botschafterkonferenz wird damit begründet, daß England durch seinen Botschafter in Paris einen neuen Entwurf für die Antwort an Deutschland überreicht habe und daß Frankeich bemüht sei, beide Antwor­ten in Uebereinstimmung zu bringen.

Im Vordergrund steht die Frage der deut­schen Entwaffnung. Aus Paris ver­lautet, daß die alliierte Rote über die Ab­rüstung und Räumung Kölns ein umfang­reiches Schriftstück sei und in etwa 10 Tagen in Berlin überreicht werde. Die beiden zur Zeit vorliegenden Entwürfe von englischer und französischer Seite gehen offenbar von verschiedenen Voraussetzungen aus, die sich aus der verschiedenartigen Einstel­lung und Beurteilung der deutschen Entwaff­nung ergeben. England soll in dieser Frage optimistisch, Frankreich pes­simistisch sein. Ueber die Auffasiung in England liegen mehrere Meldungen vor, aus denen sich zu ergeben scheint, daß London über die deutsche Abrüstung gerade in den letzten Tagen günstige Nachrichten erhalten habe. In London soll die Auffassung vorherrschen, daß Deutschland sich alle Mühe gebe, um seinen Entwaffnungsverpflichtungen nach jeder Rich­tung bin nachzukommen. Beanstandungen, die erfolgt sind und der deutschen Regierung zur Kenntnis gebracht wurden, seien beseitigt wor­den. Der gute Eindruck in London über die Bereitschaft Deutschlands werde auch dadurch nicht beeinträchtigt, daß einzelne Punkte noch wiegt bereinigt worden seien. Dazu gehöre die Frage der Umstellung einer Anzahl ehemali­ger Munitionsfabriken auf friedliche Produk­tion und die Entmilitarisierung der Schutz­polizei. Jedoch wird auch in dielen Fragen angeblich auf englischer Seite nicht böser Wille Deutschlands angenommen, sondern auf die natürlichen Schwierigkeiten verwiesen, die sich für die deutsche Regierung in diesen Fragen ergeben.

Auch von Paris aus versucht man den Ein­druck zu erwecken, als fei die französische Re­gierung durchaus.geneigt, Entgegenkom­men Deutschland gegenüber zu beweisen. (?) Wenn Frankreich auf die Erfüllung bestimmter Verpflichtungen bestehen müffe, so aus Grün­den der Vertragserfüllung. Deshalb werde der erste Teil der Abrüstungsnote den französischen Standpunkt dahin präzisieren, daß die Bestim­mungen des Versailler Vertrages und die Be­anstandungen der alliierten Militärkontroll­kommission restlos erfüllt werden müßten. Der zweite Teil soll Vorschläge für Maßnahmen zur Durchführung der Vertragsbestimmungen enthalten.

In unterrichteten Kreisen Berlins steht man all diesen optimistisch gefärbten Nachrichten vorerst noch abwartend, wenn nicht skev- t.sch gegenüber. Bisher Haber sich alle der­artig optimistisch gehaltenen Prophezeiungen als Trugschlüsse erwiesen, und das umso mehr, wenn in entscheidenden Fragen des deutschen Interesses nach schwierigen Verhandlungen angeblich volle Uebereinstimmung zwischen Frankreich und England erzielt wurde. Wenn wirklich die Entwaffnungsnote der Alliierten einen Weg der Verständigung bieten sollte, dann erblickt man darin einmal den Versuch, das Unrecht der künstlich verzögerten Räu­mung der Kölner Zone durch scheinbares Ent­en genkommen als ungeschehen erscheinen zu lassen, zum anderen aber ist in der Verquickung ti n Entwaffnungs- und Sicherheit-frage Absicht zu erblicken, die deutschen Si­cherheitsvorschläge im Sinne Frankreichs ab zu ändern. Das ergibt, sich deutlich aus der Darstellung der Havas-

Agentur, daß der deutsche Vorschlag nach An- sicht der französischen Regierung nur dann 3n» teresse haben könne, wenn er die Klauseln der bestehenden Verträge wie auch die Abkgmmen über die Besetzung des Rheinlandes nicht nut bestätigt, sondern von neuem bestärkt. Auch die Forderung, daß ein in Aussicht genomme» ner Earantiepakt nicht den Jnteresien Polens und der Tschechoslowakei Abbruch tun dürfte, läßt ziemsich deutlich durchblicken, in welcher Richtung sich die französische Politik bei Be­handlung der Entwaffnungs- und Sicherheits­frage bewegt.

Die französische Rote an Deutschland vom Ministerrat genehmigt.

Paris, 12. Mai. (TU). Briand hat heute Vormittag dem Ministerrat zwei Notenent­würfe überreicht, eine Note als Antwort auf das deutsche Sicherheitsvertragsangebot, die an­dere über die deutschen Verfehlungen und der Räumung des Kölner Gebietes. Beide Ent­würfe wurden einstimmig genehmigt. Das eine wird sofort den Verbünd-'ten zur Kenntnis­nahme, das andere der Botschafterkonferenz zu­gestellt werden. Nach dem Wortlaut des offi­ziellen Berichts zu schließen, der nach den Be­ratungen vorgelegt wurde, dürfte der Antwort- entwurf auf das deutsche Sicherheftsvertrags- angebot nicht abgeändert werden.

Pessimistische englische Aeußerung über de« französischen Antwortentwnrf.

London, 13. Mai. Der diplomatisch« Korrespondent desDaily Telegraph" teilt zu dem Antwortentwurf Br i a n d s auf die deut­schen Sicherheitsvorschläge mit, diese Note werde keinesfalls zu einem schnellen Abschluß eines Earanüepaktes beitragen. Es sei kein Geheimnis, daß Briand ein verbessertes Gen­fer Protokoll einem solchen Pakte vorgezogen hätte. Aus diesem Grunde wäre Briand nicht so bereit, sofort in Verhandlungen über den. Sicherheitspakt einzutreten, wie das Senat ge­wesen wäre- In London befürchte man, daß die pessimistische Auffassung über die Haltung Briands sich bestätigen wird und daß die Be­dingungen, welche notwendigerweise von der deutschen Regierung nicht angenommen wer­den könnten, tatsächlich nicht erfüllt werden würden.

Das englische Memorandum zur Entwaff­nungsfrage.

London, 13. Mai. Ueber den Text des englischen Memorandums, das den englischen Notenentwurf begleitet, teilt der diplomatische Korrespondent desDaily Telegraph" nut, daß dieses Memorandum alle Hauvtverfehlun- gen, die durch die Entwaffnungskommission festgestellt worden seien, wie auch die ent­sprechenden Ratschläge des Foch-Komitees ausführlich analysiere. Meinungsverschieden­heiten beständen über den Zeitraum, den Deutschland zur Erfüllung dieser neuen Forde­rungen brauchen werde. Man sei der Mei­nung, daß Berlin in dieser Hinsicht zu opti­mistisch sei.

Der Korrespondent erwähnt dann einzelne Punkte, wie die Frage der schweren Artillerie in Königsberg und die Frage der Zeitfrei­willigen. Die wichtige Frage wäre die Ent­militarisierung der Sicherheitspolizei. Man bezweifele in London, ob die Kompromißvor­schläge der deutschen Regierungen die Alli­ierten befriedigen würden. Ebenfalls sind wegen des sogenannten Eeneralstabes Schwierigkeiten zu erwarten, weil der Frie­densvertrag die Erlaubnis nicht gestattet, 300 Offiziere im Reichswehrministerium zu be­schäftigen.

Die Räumung Kölns in diesem Jahre unwahrscheinlich?

TU. Paris, 13. Mai. DerMakkn" bringt in einer zweiten Morgenausgabe einen aufsehenerregenden Artikel Sauerweins über die Nstenentwürfe der französischen Re­gierung. Er schreibt, Frankreich u-d England seien sich einig geworden, in der Kontrollnote die minderwichtigen Verfehlungen Deutsch­lands beiseite zu lassen, um umso größeres Ge­wicht auf die ausschlaggebenden Verstöße zu legen. Da Deutschland längere Zeit brauche, um alle diese Verstöße abzustellen, sei es un­wahrscheinlich, daß Köln noch in diesem Jahre geräumt werden könnte, es sei denn, daß die Reichsregie­rungeinen ganz außerordentlich guten Wil­len" an den Tag legen werde.

fk. Paris, 14. Mai. DeePetit Parisien" fchr-ibt über den Inhalt derRotederBot- schafterkonferenz in der Entwaffnungs­frage: Abgesehen von kleinen Meinungsver­schiedenheiten sei auf alle Fälle in der Frage der R ä u m u n g K ö l n s der alliierte Stand­punkt derselbe. Die erste Zone könne nur ae-