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maßgebend: Einmal der Wunsch, die lau­fenden Arbeiten im Berliner Reichswirt- schaftsministerium zu erledigen und zweitens die Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand, der, da sich der Staatssekretär eine starke Erkältung zugezogen hat, augenblicklich nicht der beste ist. Trendelenburg sah bei seiner Abreise sehr angegriffen aus.

3m ganzen sind bisher 4 Unterkvminissionen gebildet worden: eine zur Feststellung der Tarifsätze, eine zweite für Schiffahrt, eine dritte für Verkehr und eine vierte für Saar­gebietsfragen. Die Vertreter der deutschen Schwerindustrie, Thyssen und Bruhn, waren Donnerstag und Freitag in Paris und sind dann nach Köln abgereist, wo die Verhand­lungen mit den Franzosen fortgesetzt werden.

Der deutsch-italienischeHandelsvertrag.

Rom, 2. Mai. Die Verhandlungen über den deutsch-italienischen Handelsvertrag, die wegen der Verhandlungen über die beiden Provisorien vom 10. Januar und 31. März zweimal ausgesetzt werden muhten, dauern an und vollziehen sich in einer freundschaft­lichen Atmosphäre, die ein günstiges Ender­gebnis erwarten läßt. Die beiderseitigen Zollwünschtz und die Bestimmungen des Ver­tragswertes wurden bereits sämtlich eingehend geprüft und erörtert. Beide Delegationen haben sich über den größeren Teil der Ver­tragsbestimmungen bereits geeinigt. Die übrigen Fragen, der vor allem wegen der Rvtwendigkeit der Zuziehung verschiedener zum Teil mit anderen Verhandlungen be­faßter Sachverständiger noch nicht erledigt werden konnten, sollen tunlichst bald erneut behandelt werden. Zwecks der Vereinigung noch offen gebliebener Fragen wird sich ein Teil der deutschen Delegierten dieser Tage nach Berlin begeben, um mit den zuständigen Stellen Fühlung zu nehmen und die erforder­lichen Weisungen einzuholen. Die deutsche Delegation wird voraussichtlich binnen kurzem vollzählig mit dem neuen deutschen Bevoll­mächtigten nach Rom zurückkehren, den die Aeichsregierung an Stelle des infolge Erkran­kung bereits nach Deutschland zurückgekehrten Ministerialdirektors von Stockhammer er­nennen wird. Inzwischen nehmen die Ver­handlungen, deren Leitung seit der Abreise des Ministerialdirektors von Stockhammer der deutsche Botschafter Dr. Reurath über­nommen hat, weiterhin ihren Fortgang.

Südslawisch-rumänische «irtschaftsverhand- lungen.

Frankfurt a. M., 2. Mai. Wie die Franks. Zeitung" meldet, wurde die süd­slawische Regierung durch eine Rote der rumänischen Regierung eingeladen, einen Handelsvertrag aus der Grundlage der Meist­begünstigung abzuschliehen. Die rumänische Regierung hat sich zum Abschluß eines pro­visorischen Handelsvertrages bereit erklärt.

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Au» Marokko

Das schwierige marokkanische Problem.

Paris, 2. Mai.Chicago Tribüne" er­fährt aus Rom, daß die italienische Re­gierung das französische Kabinett schriftlich ersucht habe, eine Aussprache über das marok­kanische Problem zu eröffnen. Aus Madrid wird mitgeteilt, daß 2000 Kabylen unter dem Kommando des Bruders von Abd el Krim die französischen Truppen unerwartet angrifsen und die Ortschaft Zania Darkana in Brand steckten, worauf sie sich vor den Gegenangriffen der französischen Abteilungen »urückziehen mußten.

Paris, 2. Mai. Savas berichtet aus Ra­bat, daß eine gewisse Anzahl Marokkaner in die französische Zone in Richtung Beni Zernal eingedrungen seien und einen Posten im süd­lichen Ouerghagebiet angegriffen hätten. An­scheinend befinde man sich einer seit einigen Tagen durch Ab del Krim entfesselten feind­lichen Offensive gegenüber. Die notwendigen Maßnahmen zur Befreiung des französischen Postens seien unverzüglich ergriffen worden.

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Sie Lage in Bulgarien

Geständnis der Kirchenattentäter in Sofia.

Sofia, 2. Mai. In dem Prozeß gegen die Kirchenattentäter legte der Kirchendiener Z a - gorski eilt umfassendes Geständnis ab. Da­nach hat er 12 000 Lewa als seinen Anteil an der Verschwörung erhalten. Abadkieff, der die Ervlosionsstoffe in die Kirche brachte, erzählte mir, so sagt Zagorski aus, daß die kommunistische Partei in Sofia über 4000 gut bewaffnete Leute verfüge und sofort nach der

Ervlosion in der Kathedrale eine Revolutions­regierung einsetzen werde. Er schildert dann ausführlich, wie er die Explosionsstosfe ver­steckt und wie ihm versprochen wurde, daß er, mit einem jugoslawischen Paß versehen, im Falle des Mißlingens des Attentats nach Ruß­hand reisen könne.

Paris, 3. Mai. Die bulgarische Gesandt­schaft in Paris erklärt sich ermächtigt, katego­risch die in der Presie erschienenen Nachrichten zu dementieren, nach denen in Bulgarien eine Jahresklasse einberufen worden sei. Sie be­tont, daß das Kontingent der kürzlich mit Ge­nehmigung der Botschafterkonferenz eingestell­ten Soldaten sich ausschließlich aus Freiwil­ligen zusammensetzt, deren Zahl nicht die ge­nehmigten 100 000 Mann erreicht.

Sofia, 3. Mai. Von zuständiger Stelle wird die Nachricht auf das entschiedenste de­mentiert, daß die Behörden eine Versch w ö - rung gegen den König entdeckt hätten, die sich die Sprengung des königlichen Schlosses zum Ziele gesetzt hätte.

Sofia, 2. Mai. In den letzten Tagen hat die Untersuchung des Attentats in der Kathe­drale ergeben, daß der kommunistische Gedanke tiefere Wurzeln auch in den Be­amten- und Lehrerkreisen gefaßt hat. Es ist sogar nachgewiesen, daß die Frau eines ehemaligen Ministerpräsidenten sich an dem Attentat aktiv beteiligt hat. Ihr Name wird vorläufig geheim gehalten. Man vermutet je­doch, daß es die Witwe Stambulinskis oder Pet- kows ist Die Regierung ordnete die sofortige Entlassung aller mehr oder weniger der Teil­nahme an dem Attentat beschuldigten Beamten und Lehrer an.

Die Zeuseuoernehmung.

fk. Sofia, 4. Mai. Tor dem Kriegsgericht wurden Sonnabend nachmittag die Zeugen Wassiloff und Eeorgieff vernommen. Sie ga­ben Einzelheiten über die Nachforschungen der Polizei, die schließlich zur Entdeckung, der Ver­schwörer geführt haben. Zeuge Staitschkoff, der einen anderen Teilnehmer an der Ver­schwörung namens Kaleschkoff getötet hatte, um einen Verrat von dieser Seite zu verhin­dern, sagte aus, daß der Täter Kaleschkoff von einer Organisation der Bauernpartei große Summen erhalten habe.

Staitschkoff gab weiter an, daß er in Be­ziehung zu einer Gruppe gestanden habe, die einen Anschlag gegen die S o b r a n j e aus« führen wollte. Es sei beabsichtigt gewesen, während einer Sitzung der Sobranie die Re­gierungsmehrheit in die Luit zu sprengen, um dadurch einen Regierungswechsel herbeizu­führen. Der Plan sollte in nächster Zeit aus­geführt werden. Ein anderer Zeuge bestä­tigte. daß der Plan bestanden habe, die So­branie mit einer Höllenmaschine in die Luft zu sprengen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab der Verteidiger Friedmanns von einigen Mei­nungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinem Mandanten Kenntnis und erklärte, daß er die Verteidigung niederlege. Fried­mann bestätigte diese Erklärung. Bei ver­schlossenen Türen wurde der Führer der politi­schen Sicherheitspolizei vernommen, der über geheime kommunistische Vereinigungen und über die Frau Nicolowa, die Friedmann ver­steckt gehalten hatte, berichtete.

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Seulschcr Reichstag

Berlin, 2. Mai. Präsident Löbe gedenkt bei Eröffnung der Sitzung, wäh­rend sich die Abgeordneten von ihren Sitzen erhoben haben, in Worten der Teil­nahme der Opfer der Eisenbahnkatastrophe bei Preußisch-Stargard.

In der Fortsetzung der Beratung des Haushalts de? Reichswirtschaftsmi­ni st e r i u m s betont Abg. Schlack (Ztr.), die starke Passivität der deutschen Handels­bilanz müsse aus die Dauer zu einer Ver­armung . ber deutschen Wirtschaft führen. Deshalb müsse die Einfuhr ausländischer Luxuswaren wesentlich eingeschränkt wer­den. Für die Gesundung der Wirtschaft sei auch unerläßlich eine

Herabsetzung der Unxsatzsteuer auf ein erträgliches Matz. Zur Frage der Preisgestaltung erklärte der Redner, es sei unerläßlich, daß die deutsche Wirtschaft Kar­telle bilde, denn sonst könnte sie der orga­nisierten Auslands-Industrie gegenüber nichts ausrichten. Aber die deutsche Wirt­schaft müsse sich den Grundsatz zu eigen machen: Großer Umsatz bei kleinem Ge­winn! Jubezug auf die Lohnpolitik setzt sich der N-dner für eine.Herabsetzung der Gewinnquote zu Gunsten höherer Löhne ein.

Abg. Havemann (D. Vp.) setzt sich be­sonders für das Handwerk ein, das eine bessere Berücksichtigung seiner Erfordernisse finden müsse. Dann wendet sich der Red­ner gegen die Tarifpolitik der Reichsbahn. Der Redner setzt sich dann für eine För»/ berung der Qualitätsarbeit ein, deren Er-'' zeugnisse sich schon früher den Weltmarkt erobert hätten. Schließlich wendet sich der Redner gegen die hohe Umsatzsteuer.

Abg. Koenen Komm.): Die sog. Sta­bilisierung der Wirtschaft sei tatsächlich nur eine Stabilisierung des Elendes auf Kosten der arbeitenden Klasse.

Abg. Meyer-Berlin (Dem.) bezeichnet die denkbarste Aktivität der Wirtschaftspoli­tik als das Gebot der Stunde. Davon sei aber leider nchts zu spüren.

Abg .Drewitz (Wirtsch. Vgg.) bezeich­net die Hebung der Produktion als die wichtigste Aufgabe jeder Wirtschaftspolitik. Die Zolltariffrage müsse schleunigst geklärt werden, damit die gegenwärtige Unsicher­heit in der Wirtschaft aushöre. Wenn jetzt allgemein die Notwendigkeit der Qualitäts­arbeit anerkannt werde, dann solle man denen entgegenkommen, die Qualitätsarbeit leisten ,ben Kreisen des selbständigen Handwerks. Der gewerbliche Mittel­stand und der Kleinhandel werde in un­erhörter Weise geschädigt durch die wirt­schaftlichen Unternehmungen des Reichs­landbundes. Wir können nicht mehr zur ungezügelten freien Wirtschaft zurückkehren, sondern brauchen die organisierte Wirtschaft auf der Grundlage der Pflichtorganisation.

Um sechs Uhr vertagt sich das Haus auf Montag Mittag 2 Uhr. Aus der Tagesord­nung steht die erste. Beratung der Steuer­vorlage, des Finanzausgleichs und der Auf­wertungsvorlage.

Aus den Ausschüssen des Reichstags.

Berlin, 2. Mai. Im ReichstagsauA- schuß für soziale Angelegenheiten wurde der Gesetzentwurf über den Verwal- tungsrat des internationalen Arbeitsamtes beraten, den Reichsar­beitsminister Dr. Brauns eingehend er­läuterte. Im Haushaltsausschutz deS Reichstages wurde die Beratung des Etats des Reichsministeriums für Ernährung und Laandwirtschaft fortgesetzt.

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Dm Bamwl-Skandal

Berlin, 3. Mai. Der Reichstagsunter­suchungsausschuß für die Barmataffäre ist heute vormittag zu einer Sitzung zusam- mengetteten, um den Geschäftsplan für die nächsten Sitzungen festzulegen.

Berlin, 2. Mai. Der Darmatausfchuh des Reichstages beschloß heute zunächst die Angelegenheit der Reichsfettstelle zu erledigen. Unmittelbar im Anschluß an die nun noch nötigen Zeugenvernehmungen soll der Falt der Deutschen Margarine-A.-G. er­örtert werden. Hierzu ist Reichskanzler a. D.. Dauer geladen. Die Beschlußfassung über die Beweisaufnahme in Sachen der Reichs­postkredite wird zurückgestellt werden, bis die Frage der Eröffnung des gerichtlichen Haupt- verfahrens geklärt ist. Die Staatsanwaltschaft hat starke Bedenken gegen eine öffentliche Be­weiserhebung geäußert. Der Vorsitzende, Ab­geordneter Sa enger (Soz.) sprach die Er­wartung aus, daß der Ausschuß bis spätestens Anfang Juni die Untersuchung abgeschlossen haben werd«. In einem Brief des Zentral­verbandes deutscher Konsumvereine, der zur Verlesung^ kam, wird bestätigt, daß Darmat während des Krieges mit den Konsumvereinen Geschäfte gemacht habe, da damals lediglich die Gemeinden Derkaufsvermittler waren. Sine Umfrage habe ergeben, daß auch nach dem Kriege nur ein dem Zenttalverband ange­schlossener Konsumverein mit Dcwmat Geschäfte macht habe. Die nächste Sitzung des Aus­schusses wird voraussichtlich am 11. oder 12. Mai stattfinden.

Ar Ursachen des Eisenbahn- Unglücks bei Elargarb

Polnische Wirtschaft".

Preußisch-Stargard, 2. Mai. Die Untersuchungen und Nachforschungen über die Ursache des für tbaren Eisenbahnunglücks ha­ben ein sehr wesentliches Ergebnis gezeitigt^ durch, das die gange Schuld für bas Ausmaß der Katastrophe der polnischen Regierung zur Last fällt. Es hat sich herausgestellt, datz der Hauptgrund dafür, daß die Katasttophe einen solchen Umfang annahm in dem schlechten Zustand des Oberbaues und namentlich der Schwellen liegt. Das Umstürzen des Zuges

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wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz- Vorschrift 50°,'o Aufschlag. Eammelan zeigen 100 °/o Auf­schlag. Reklamen der Millim.

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1 Goldmark V«,-Dollar

kommunisten abgeben müssen, von denen bis itzt jedoch noch keiner als gewählt angesehen »erden kann. Eine Angabe über das Er- ebnis in ber Provinz läßt sich noch nicht

Ao Runlzlvalmhlen In Frankreich

der englischen Regierung ausgearbeitet werden Büßte. Eine Ueberstürzung sei unerwünscht, u man zunächst einmal die Haltung der beut» hen Regierung gegenüber den Abrüstungs» »derungen kennen lernen wolle. Auf die frage, wie weit der von Herriot entworfene md der englischen Regierung bereits über» nittelte Pakt abgeändert werde .antwortete Lriand, das lasse sich schwer entscheiden,

hnis erst spät in der Rächt bekannt werden, tot rechnet übrigens mit vielen Stichwahlen, t die Beteiligung im allgemeinen eine au - eror deutlich starke gewesen sein soll, ioris hat 80 Munizipalräte gewählt. Der Hahlkampf war in den Stadtbezirken, na» «itlich in der Bannmeile, in der die Agi- stion der Kommunisten stark in Erscheinung ot, sehr heftig. Eine starke Propaganda lt auch die nationalrepublikanische Liga ent« stet.

Paris, 3. Mai. Die Agentur Havas stießt aus den bis 9 Ähr abends Dorliegen- nt Ergebnissen aus 10 Wahldistrikten, daß st der Wiederwahl zahlreicher linksrepubli» Mischer Munizipalräte zu rechnen ist.

Paris, 4. Mai. Um 10 Uhr abend taten etwa 40 Wahlresultate von Paris be» innt, auf Grund deren sich die Zusammen»

Hummern wird kein Ersatz gt- itftet. Verlag v. Dr. §. Hitzeroth,

zstelle rfolgl 1-4

Paris, 3. Mai. Die Munizipalwahlen, (D.) k heute in Frankreich stattgefunden haben, oben sich, soweit bis 7 Uhr abends bekannt eworden ist, in größter Ruhe vollzogen. Die Wahlhandlung ist um 6 Uhr abends ge» ,lassen worden. Da sich in den meisten Kom­men viele Kandidaten um die freigetoorbe» m Sitze beworben haben, dürfte das Er»

ien ist,

touf der Univ.-Buchdruckerei v. . «... 91 /951

. rtl die gesamte auswärtige Politik der fran- itaate fischen Regierung zur Zeit noch nicht end» ü als lüitig festgelegt sei. Die deutschen Garantie« sind wrschläge bedeuteten im günstigsten Falle i bei »ehr einen Versuch zur Regelung einer wich- igen, stark lokal begrenzten Frage. Auch nach

letzten 'euche, reiche) .... .

durch ellung des Munizipalrates kaum geändert f) die at Die Sozialisten haben Stimmen an die

aktfrage äußerte Briand die Ansicht, jeder «h die Antwort auf das deutsche Sicherungs» 3rün» Angebot, wenn sie auch offiziell von franzö» unbe» »scher Seite zu erfolgen habe, gemeinsam mit

wch ungelöst weiter bestehen. Von ent» heidender Bedeutung sei die Annäherung wischen Polen und der Tschechoslowakei. Ein inDlBer reter Polens werde künftig zu sämtlichen Zusammenkünften der kleinen Entente ein» «laden werden. Alles werde ihn in der Auf» »ffung bestärken, daß Polen in Wirklichkeit ine europäische, nur vorübergehend ge- noch chwächte Großmacht sei. (!) Wenn Deutsch» nboü einen Sitz im Völkerbundsrat erlange, ' dürde Polen ebenfalls den Antrag aus Ein- " Tu! äumung eines permanenten Sitzes stellen, jeder- sie französische Regierung habe nicht nur in frag und Warschau die Rotwendigkeit eines __ Einvernehmens zwischen den beiden Ländern 6 DÜU «tont, sondern Polen auch angewiesen, mit kinem östlichen Aachbar friedliche Bezieh- Mitt- Ingen zu unterhalten.

uf, Aug. Koch, Markt 21/23. FMii Sprecher: Nr. 55.u.Rr. 666. iostscheckkonto: Amt Frankfurt en bet Mr. 5015. Sprechzeit en er- «rdaktion von 1011 und nteren iia1 Ukr.

'»«! m| 4. Mai 1925

> Me ^Vberhessische Zeitung" et- roollte fcinf sechsmal wöchentlich. Be­er die »qspreis monatlich 2 GM. aitf- e chr«, zgeßl. Zustellungsgebühr, durch rsängt i,-s?l>st2.25 SM.Für etwa infolge

Trcndelenburg von Paris abgereist.

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tlle.

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Es wäre verfehlt, aus der Abreise Treu» Elenburgs Schlüsse, auf einen ungünstigen Btanb der Verhandlungen zu ziehen. Sowohl 9t Kreisen der französischen, als auch ber Kutschen Delegation herrscht die Ueberzeu- >ung vor. daß die Unterzeichnung des provi-- »rischen Wirtschaftsvertrages noch vor_ Ende

Monats Zustandekommen wird. Für die nücfreife Trendelenburgs waren zwei Gründe

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beu- :huD

T ar i ä , 3. Mai. Staatssekretär $ren- Elenburg ist heute früh 8 Uhr nach M Berlin abgereist, um dort das Ergebnis der «tbeiten der Unterkommission abzuwarten, ^e täglich mehrstündige Sitzungen hat. Die -arbeiten werden in ungefähr 14 Tagen be» "bet fein, sodaß mit der Rückkehr des deut- 4en Verhandlungsleiters für den 15. Mai St rechnen ist.