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Oeöfcet von to bis 6 Uhr
fadd statt am 14. und 13l März.
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Nüber« Auskunft durch
WINTERS PRIVAT-FACHSCHULE
FÜR DAMEN-KLEIDUNO UND HANDARBEITEN
Die diesphrige
AUSSTELLUNG DER SCHÜLERINNEN - ARBEITEN
Das neue Halbjahr beginnt am t. Mat Der Unterricht umfaßt:
Wetßnähcn, Schneidern, Ausbessern, Zuschneiden, einfache und leine Handarbeiten und kunstgewerbliche Arbeiten.
E. WINTER
staatlich geprüfte Handarbeitslehrerin, Wettergasse 36.
nöll (Tünnes), SlinaS
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beste süddeutsch« Bleichwal«.
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Der Schriftführer: Rottmann.
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Dauernde Existenz bei höchster Tserdienstmöglichkeit.
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diese durch den Berkaus unserer erftklaifigen Erzeugnisse an Landwirte und Private. 1615 Lnged. vnt. K Z. 70 an Oie (fieiääftslt
• Technisch« Rothilfe. Aus den heure. Donnerstag abend, 8 Uhr, tm Philip PShause stattfindenden Vortragsabend sei nochmals hlngewiesen. im Interesse der guten Sache ist der Besuch wärmsten» ju empfehlen.
Di« kritisch« Lag« tat Rnhrbergba».
Di« seil einiger Zeit anhaltend« Absatz krisG im Duhrbergbau hat sich weiterhin verschärft. TKO Defchluh der Ruhrkohlr A.«G., de» früheren Kohlen» shndikatS, muhte die Kohlenproduktion auf 50 Pro^ und die KokSproduktion auf 40 Proz. beschränkt werden, Aber trotz dieser Mahnahmen sind die Kohlen» un- Koksbestände ganz erheblich angewachsen, die augtiw blicklich 6,25 Milk. To. betragen, was ein« garste monatlichen Förderung gleichkommt. Dadurch, bat die Kohlen keine Käuf« finden, kommen nicht nur Me Zechen besitz« sondern auch die Arbeiterschaft in ein« kritische Lage, letztere insbesondere, da diese seit Sa» nuar nicht mehr voll beschäftigt werden können.
Die Gründe für die Abfatzkrise liegen einerseits ht dem verminderten Bedarf an Hausbrandkohlen, hervorgerufen durch die verhältnismähigen warme« Wintermonate, and«erseitS in der Tatsache, daß di« Oelfeuerung und der elefirisch« Strom in Industrie und Schiffahrt, neu«dings auch bei bet Reichsbahn, die Kohle mehr zurückdrängt. Für die Verschärfung der Lage macht man auch die Ruhrkohle 2-G. selbst »«antwortlich. Man wirft ihr schlechte Rer- kaufsorganisatton vor. Die ihr untergeordneten Handelsgesellschaften würden zu schwerfällig arbeiten und den legitimen Kohlenhandel behindern.
Dies« unhaltbare Zustand muh natürlich schleunigst geänd«t werden. Reim DeichswirtschaftsministeriuM sind in dies« Hinsicht bestimmte Dorschläge eing«eich. worden, dir dahin abzielen, den legitimen Kohlenhandel bei d« Verteilung in stärkerem Maße zu berücksichtigen.
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der liui! zur Einheirat ki mittleren Lefttz hat, »Achte !>v kennen lernen. Bin Witwe, k »verlos, ansehnlich und möchte »ich »al» wieder verheiraten. Zuschriiten n.
Durcy günstigen Ävjlyiug Haden u>u| billigst anzubieten
mehrere Tausend Meier
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ß Seefahrt
Vater, lag in A n g u st
W»tt«h«richt.
Witterungsaussichten bis Freitag Abend: Web tere Besserung des Wetters, noch leichte Derschär. fung der Nachtfröste, tagsüber etwa» milder.
Gesang ist musikalische Aeutzerung psychischer Erregung durch die Stimme. Soll diese Aeutzerung wahr, d. h. unverfälscht sein, so muh sie dem sich äußernden Individuum entsprechen. Der Männergesang soll darum das, wa» der männlichen Psyche naheliegt, zum Gegenstand haben: da» herbe Männliche. Mag eS sich In den Gefühlen zu Gott, zur Natur, zum Vaterland, oder In den Beziehungen 'des Einzelnen zur Allgemeinheit und zu seines- ^gleichen als Freundschaft, als Liebe äutzernr immer isoll e» männlich sein. Damit ist dem Männergesang jba8 Gebiet begrenzt, da» ihm zusteht. Alle» andere, iwaS er sonst in seinen Bereich ziehen würde, wär« i«!» unmännlich abzulehnen.
Zeiten nationaler Erneuerung haben da» Män- inerchorwesen deS vergangenen Jahrhunderts geschaf- Ifen, und ein« unsrer Nattonalgesänge, „$)ie Wacht am Rhein", war in bezeichnender Weise zuerst «in Männerchorgesang. Der Männergesang ist ein Sammelpunkt mannhaften Fühlens und somit nationalen Denken». Gerade daS Fügen in einen Klangkörper, das Unterordnen unt« einen gemeinsamen Willen, daS Zusammenarbeiten der verschiedensten musikalischen und rhythmischen Energien ist geistige Verkörperung der staatsbürgerlichen Idee; eine Tatsache, die die Völker de» Altertum» in ihr« Kunstübung durchaus zu berücksichtigen und zu würdigen wußten. Der Männergesang erweist so seine Notwendigkeit zur Erziehung de» Staatsbürgers.
Gewiß, es gehört Idealismus dazu, nach den strengen Anforderungen de» Tage» am Abend noch die Frische zum Einstudieren anfzubringen. Aber der Erfolg lohnt; denn da» Volkslied al» die Domäne deS Männerchor» birgt unendliches Volks- kulturgut — und die Erhebung wirkt sich in der Arbeit an». — Darum ist e» ein günstige« Zeichen, daß in unseren Männergesangvereinen, besonders auch im hiesigen Liederverein, ernst gearbeitet wird. Und dieser Wille zur Arbeit wird gestärkt durch ein feste» Ziel, da» alljährliche Konzert, da» einerseits stets durch die Auswahl der Solisten für Marburg ein künstlerisches Ereignis bedeutet, aber da- mit den Verein verpflichtet, den Solisten an künstlerischer Höhe nicht nachzustehen. Und daß et dem Liederverein darum ernst ist, bewies er mit der Auswahl seine» Programm»: nicht» von Plattheiten, Süßlichkeiten und Unmöglichkeiten. Ein Chor, der mit solcher Begeisterung Hegar'» überau» schwieriges Werk „Die beiden Särge" durchführt, stellt sich und seinem Leiter da» beste Zeugnis au». — -Jungkönig Lenz" von tz. Jüngst, der g«ade den Männerchören schon so manche schöne Gabe geschenkt hat; „Mein Herz, tu' dich auf!" von O. H. Lange, da» besonder» den Bässen Gelegenheit gab, ihr Können in» beste Licht zu steUen, und wie sie e» taten! Jander» „Tanz und Gesang" in feiner Einfachheit und doch immer wieder durch den Vortrag gewinnend. — Dem Sehnen der Zeit entsprossen, gab R. Hosfmann'» „Wieland, der Schmied" (mit Blasorchesterbegleitung) deutschem Hoffen, deutschem Wollen mit eherner Kraft Ausdruck.
Herr Kammersänger Fritz Windgassen-Stutt- gart wußte wieder in dem vollen aHuse Jubel und Begeisterung zu wecken. Windgasfen ist trotz sein« Bühnentätigkeit eine führende Persönlichkeit im Konzertsaal; wir haben nur wenige Opernsänger, lnsbesondere Tenöre, die mit solcher Hingabe, Einfachheit und feinem Stilgefühl zu gestalten vermögen. Wa» er anpackt und wie er e» anpackt, e» wird stets ein starker Eindruck. Und immer mit der gleichen tenoral-jugendlichen Frische. Die Wogen der Begeisterung fanden kein Ende, al» er Hugo Wolf» „Heimweh" zugab.
He« Ludwig Kaiser (Eassel) ist hier in Marburg kein Unbekannter mehr; seine Erfolge mit seinen Klavierabenden und dem Beethoven-Konzert sind noch in aller Erinnerung wach. Aber al» Begleiter hätte er viel mehr mit dem Sänger mit- gehen können; zu viel Zurückhaltung dämpst die Entfaltung der Gesamtstimmung. In G. Wolf'» „Heimweh" ist da» Nachspiel der AuSklang des hmner weiter gespannten melodischen Bogen»; aber in der Wiedergabe kam e» nicht recht zur Geltung. Mit seinen beiden Eolostücken (zwei Rhapsodien von Brahm») fand er reichen wohlverdien- ten Beifall; nur dem Pedalgebrauch müßte etwa» mehr Sorgfalt zugewendet werden. — Der Flügel von Scheel-Cassel ertoteB sich in allen Lagen wie immer als klangschön.
Das Konzert war für den Liederverein wie für seinen unermüdlichen Dirigenten, Herrn Musikleh-
„ttt fnssig Stina"
Wenn tm Weltkrieg« draußen tm Schützengraben die Stimmung unter den Frontkämpfern einmal so war, wie sie nicht sein sollte, und bange Sorgen um die Lieben daheim manche» Herz bewegten, da konnte man oft erleben, daß alle ernsten Gedanken verscheucht waren, sobald einer unsrer „Köll'schen Jung»" ouftrat und durch seine Anekdoten und Anekdötchen auch den Verzagtesten wieder heiter stimmte. Und wer heute Sorgen hat — und ein Jeder hat sie — und glaubte, am gestrigen Abend in den Stadtsälen durch das Kölner Volkstheater sich aufheitern lasten zu können, der hatte recht getan, daß er sich das Kölner VolkSstück „Et fussig Stina" (Prinzeß Wäscherin) ansah. Soviel Witz und urwüchsiger Humor dort verzapft wurde, können nur „Köllsche" wieder- geben. Stina, die Tochter Anton LangnöllS (Tün- neS), ist ein Wäscherin. Sie glaubt sich zu etwa» geboren, und ihre Träume bewegen sich nur in Schlössern und einer prinzeßlichen Umgebung. Kein Freier ist für sie gut genug. ES muß ein hochgeborener sein. Die Prinzessin Melanie lernt dies Mädchen kennen und macht sich einen Scherz daraus, e« die Rolle spielen zu lassen, die eS sich erträumt hat. Der Freier Prinz aber ist HänneSche, der Jäger vom Schloß, der gleichfalls in der Reihe der abgewiesenen Freier ist. Doch bald ist das Spiel aus. Die nüchterne Wirklichkeit kommt wieder. Stina ist geheilt von ihren Phanasteeien und selig eilt sie in die Arme HänneSchens. DaS Stück, dessen Textmotiv der guten alten Zeit entnommen und von W. Nillowitsch sen. bearbeitet ist, ist von Anfang bis Ende auf gleicher Höhe, wobei die Gegensätze gut herauSgearbeitet sind. In geschickter Weise wird zum Schluß der Knoten gelöst. Ein inhaltlich gutes Stück verfehlt aber seine Wirkung, wenn eS nicht darstellerisch gut wiedergegeben wird. Und da muß man sagen, daß alle Mitglieder deS Kölner Volkstheaters auf voller Höhe waren. Im Einzelnen sei vor allem Mimh F i - sch er-Baum als Stina erwähnt. Sie spielte mit einer Natürlichkeit und Komik, die ergötzlich war. Mit großem Geschick beherrschte sie ihre Rolle als dralle Wäscherin, wie auch al» Pseudo-Prinzessin. Keine Unebenheiten und Unsicherkeit in ihrer ganzen Darstellungskunst. Sie zeigte sich als eine routinierte Schauspielerin. Die Rotte des alten Lang-
s. Raestrap
Fliedrw'Splab. Tel. 740
rer Heinrich Engelhardt, ein Erfolg; Erfolge ab« verpflichten, darum: „Laßt stark un» steh'n in Rot und Leid, ht Bruderliebe und Einigkeit! Dann bezwingen wir Schicksal und Zeit! tzoiho! Schick- sal und Zeit!" (Hoffmann-Oschmanu, „Wieland, der Schmied"). —n~
Freitag früh 1651
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Vollstedts Händen. Dort war sie gut. Alles, was an Humor in diesem Kölner steckt, gab er. Immer wieder waren seine Einfälle von Lachstürmen deS Publikums begleitet. Auch die Typen von Schääl und Bestevader wurden von Fred Hartö und Jos. Schöngen aufs beste kopiert. Mit dem Niveau der Prinzessin Melanie fand sich Trude Alex sehr gut ab. Ihre äußere Eleganz und ihre vornehmen Allüren wirkten sehr gut. Armand Rommel alS Johann Knott (Hän- nesche) bewies in seiner Doppelrotte fein Talent al» Schauspieler. Die übrigen Rotten waren alle in guten Händen. Erwähnt werden sott noch Soscha Seid ick«, die recht natürlich die Hof- marschattin und den Anstandvwauwau der Prinzessin Melanie gab. Atte» in allem klappte unter der Regie von Direktor Anton Baum vorzüglich. Auch die musikalischen Einlagen waren von M. Boe!» gut einstudiert. Leider ließ der Besuch, wie man e» ja hier schon gewohnt ist, wieder sehr zu wünschen übrig. E» ist bedauerlich, daß atte guten Absichten, hier in Marburg etwa» zu bieten, immer an der Interesselosigkeit de» Publikum» schettern. Jede Truppe, bietet sie Gutes oder Schlechtes, geht stet» mit einem finanziellen Defizit weg.
Heute abend geht noch einmal ber Operetten- schwank „Familie Raffke"" in Szene. Dieses Stück ist mit Recht der größte Lachschlager der Jahres 1924 zu nennen. Ein zahlreiche» Desucherpubli- kum wird hoffentlich am heutigen Abend alle die Mühe und Arbeit der Darstett« lohnen. —cht.
«ettervienft ves Sfifinb» Taner»«,».
Winter berg, 11. März. T mpeiatuxf — 5 Er. Celsius. Witterung. Rordwind. Schn em fall (Pulverschnee), herrliche Landschaftsbilde^ Letzter Schneefall: 11. März. Schneehöhe: 20—3 Zentimeter. Schneehöhe tu Höhenlagen über 73 Meter 35—60 Zentimeter. Ski bahn und Xob*
bahn: sehr gut. Bobbahn: sehr gut. Im Laufe be Woche Bob- und Skivoranfialtungen. Skikurfe ®e* den dauernd abgehatten. Am 14. und 15. Skiwettläufe der Ortsgruppe Muter berg.
Hilchenbach. Schneehöhe 10 Zentimeter.
Lützel. Schneehöhe 10 Zentimeter. HöhenlaW 20 Zentimeter. Kälte: Tags — 2 Gr.. nachts — I Er., andauernder Schneefall. ______
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arbeit Wo, sagt die Er»
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Berliner Effektenbörse vom 11. März.
Aachdem das Publikum in letzt« Zeit bei t r Beteiligung am Effektengeschäft keine guten Ersah» rangen gemacht hat, hält es sich offenbar von Ect Börse fern, und die berufsmäßige Epekulat.o- if ganz auf sich selbst angewiesen. Dementsprechend zeigten bei Reinen Umsätzen die ersten amtlichen Rotierungen nur ganz vereinzelt Abweichungen gegen bl« gestrigen Schuhkurse. Aus die Danken wirkt« d« Abschluß der Diskontogesellschaft nicht merklich ein. Auch Schifsahrtsaktien schwankten bei allerdings fest« Grundtendenz innerhalb eng« Grenzen. Wll etwa» abgeschwächten Kursen traten deutsche Anleihen In den Derkehr, konnten sich ab« später bis ziemttch auf den gestrigen S‘anö erheben, ohne daß das Ge- ichäft besonde-e Lebhaftigkeit auswies. Am Industrie« markt stellte sich eine Delebung ein, als Wontanwertt von ber Spekularion gekauft wurden. Hiervon pro» filierten besonders Kohlenaktien. Ausländische Renten fanden wenig Beachtung.
Geld war zu den gestrigen Sätzen reichlich angeboten. Die Devisenkurse waren durchgängig etwa» gebessert. Insbesondere erfuhr Paris nach d« gestrige« Abschwächung eine wesentliche Erholung.
Warenmärkte
Berliner Produktenbörse vom 11. März.
Weizen 253-258; Roggen 247—249; Somm'.gerstt 245-260; L. ntergerste 215—230; Hafer 189-194; Ma:« 215; Weizenmehl 34%—37; Roggenmebl 33’ —*8%J WeizenAeie 14—13%; Roggenkleie 14—14%.
Frankfurter Setreidebörse »em 1L März.
Weizen 21.75 25.25; Roggen 22.0fr 24.75: Sommern perlte 28.0fr-31.5fr Safer 17.50—22.75; Mai« 22.00} Weizenmehl 42.00—44.25; Roggenmebl 85.00—38.00} Weizenkleie 13.‘25-13.50; Roggenkleie 14.25 bl» 14.75. _________
Gottesdienst der Israelit. Gemein»«.
Sonnabend, den 14. März.
Bvrabend: 6 Ähr; morgens: 8.30 Uhr; nachmittags! 3.30 Ähr; Ausgang: 7.15 Ähr.
i(. 3. M: SielMn WÄltn ‘ uralt bewerte» Hausmittel ist zu vergeben. Be- \ »erbet müssen »rganisationsiLhig sein und einer. Stamm Unteroerteetet unterhalten. Kapital ca.
I 3-500 Mk. erforderlich, «uosührl. Angebote mit;UW;
; flltetsatwab« erdeten asitr F. T, 1715 an BIa.j . « «er
8iati$uti «. Ä (MW *»*»• «•
SVMDeiiWtt Sooioto4 Ortsgruppe Marburg.
geettag, de» 13. MSr, 1925, ebtnbi LSV
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i« Vbwiit>aal ber Obere eallchnle
Lichtbilder-Bortrag
des H^rrn Dr. M ü l l e r, Eietzen.
Unser« Grotzftation Rane»
anschlietzend gemckiliches Beiiammenfein..
6ä|te herzlich willkommen'
. „<3d meinem unangenehmen
jf Q f tzautleiden in Gestalt von Po»
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Marburg, 12. Mär, (Lenzing).
«Boa unseren Schulen. Wie in der Oberrealschule, so werden auch tm Lyzeum vom nächsten Schuljahre ab neue Klassenmützen ein- ^^Eine neue Glocke. Die sog. „Braut- alocke" in der lutherischen Pfarrkirche zeigte schon lange eine Beschädigung, die durch den vorjähri- aen Blitzschlag in das Turmgebälk noch schlimmer wurde. Die Glocke ist deshalb fetzt abgenommen worden und soll in der Glockengietzerei zu Sinn durch eine neue erseht werden.
' Der große Sturm. Heute fährt es sich wieder, daß ein Orkan hier großen Schaden verursachte. U.a. stürzte damals auch der erste Turm aus Spiegelblust um. Es war im Jahre
» Hessischer Bauernverein. Im Hau» Freibhof tagte gestern eine sehr zahlreich besuchte DerttauenSmännerversammlung Ve» Hessischen Bauernvereins de» Kreise» Marburg. In ber Hauptsache beschäftigte man sich mit ber Frage ber Stel- lungnahme der Landwirtschaft zu den bevorstehenden Wahlen und geschäftlichen ?ingelegenhelten.
• „Ich raun den Blick nicht von Such wenden —" Gestern abend erregte etn großer Trupp dörflich« Burschen und Mädchen, die, Ab- schiedSlieder singend, zum Hauptbahnhof zogen, die Aufmerksamkeit der Passanten. Sie begleiteten eine AlterSgenossln, ein HessenmSdchen au» Elnhausen, da» jenseits de» Meeres sein Glück suchen will, um ihm glückliche Reise |U wünschen und ein letztes Lebewohl zuzurufen.
• Wie gestohlen wird. In der letzten Zeit laufen wieder Klagen über Klagen darüber ein, daß nichts mehr sicher ist. Fast scheint es so, als ob besttmmte Leute den ganzen Tag herum- schnüffeln, wo es etwas zu stehlen gibt. Einige kleine Beispiele: Vergangene Woche wurde einem jungen Mann aus C. ein fast neues Fahrrad in der Stadt gestohlen, zwei anderen Personen wurden die Fahrradtaschen ausgeplünderl und dem letzten wurde, so teilt man uns mit, in einem Ge- richtsaebäude von seinem Fahrrad ein Bakel, enthaltend eine Unterhose, weggenommen. Also Vorsicht.
• Humor und Satire. Zu einem luftigen Abend hatte am vergangenen Montag der Arbeiter- SuqenbDerein Marburg geladen. Tor ein« zahlreichen Zuhörerschaft trug Maria Schipfmann-Terlin einige gut ausgewählte humoristische und satirische Erzählungen von Hält, Gellert, Anderten, Daumbach. Busch, Heine u. a. vor. Den Auftakt gab der Arbeiter- qefangbere’n .Eintracht" mit einem lustigen Liedei so die Zuhörer gleich in die richtige Laune versetzend. Rach Hölttzs .Aufmunterung an die Freude". Gellerts .Wid«sprechen" und Heines .tugendhafter Hund" erzählte die K2nstl«in zwei Andersens Märchen, die guten Anklang fanden. Mit gutem Hunv>r packte sie die beiden Erzählungen .Schwinigel" und die .Altweibermühle von Apolda" an, so Immer wieder Lachsalven erzwingend. Den Schluß bilden w!ed« meisterhaft borgetragen eine kleine Auswahl aus Wilhelm Busch, dem Altrneist« deS HumorS. Gute Beherrschung d« Stimme und Mimik ist das, Welche» Frl. Lchipf» mann auszeichnete. Mit einigen Liedern schloß der Abend. Starker Beifall banfte Künstlerin und Sängern für die genußreichen Stunden, die der Jugendpsiege dienen sollten, um wahre Kunst und Künstler d« 3u- aenb nahe zu bringen, und in diesem Sinne ist der Abend etn Erfolg zu nennen Wow.
• «astsviel Kölner Dolkstbeater. Wir weisen nochmals emvieblenb auf die heutige zweite und et le Vorstellung de» Kölner Vokksthealers (Dir. Baum-Schöngen) in den Stadtsälen bin. Zur Auiiüb- rung gelangt die Schwankoperette „Familie Raftke" von ett Seutben. Da» Stück batte die letzten Labre einen beispiellosen (Erfolg aufzuweisen und wurde u. a. in Köln 136, Düsseldorf 72, Aachen 60, Bonn 58, Frankfurt 80 Mal vor ausoertauftem öau» gegeben. Anfang der Vorstellung 8 IIdr. Karten find in der Elwerischen Buchhandlung un habend» ab 7 Ubr an der Kasse eu haben. _____
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