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vtzerheffisch« Seiht** Mardurg a. 8. »onneHtee, de* 18. 0au**« 1925
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Kurj Pfennig kostet MBGGI* Fleischbrüh-Wärfel
eMAGGIs flirte, sparsame Küche*.
Die Maggl-Geeellechaft bat ihre Erzeognieee der Kontrolle dee Direktor« des Hygienischen Instituts der Universität Berlin, Geheimrat Professor Dr. Martin Hahn, unterstellt.
Einfach mit kochendem Wasser übergossen, ergibt der Würfel kräftige Fleischbrühe zum Trinken and Kochen, zum Verbessere oder Verlängere von Suppen und Sollen aller Irl
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faVIttnerooransiohlunaen im Januar 1925 die allgemeine Umsatzsteuer noch in 686« von 1 o. 6 und dio erhöhte Umsatzsteuer und Luxussteuer noch in 686« ntnt 15 v- 6 eu entrichten haben Di« Echonfrist. InnerbakB der di« im Januar eu leistend«» Umsatzsteuernoraus« zahlungen »uschlagsfrei «eeablt tntiben können, läuft am 17. Januar ab-
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sammlung wiedergegeben.
Dann wieder wanderten wir unter hellenischer
An unsere Agenturen!
vis zum 15. d. Mts. war da« Abonnemeatsgelb für Monat Januar einzufenden. Die» haben miet der «ine grast« Anzahl von Agenten nicht befolgt. Mir sehen en« oeranlaht, darauf hin,uweifen, datz di« nunmehr unverzüglich zu geschehe« hat. An, dernfalls treten die bestehenden und den Agenten mitgetetlten vestimmungen in graft.
Verlag der Oberhesfischen Zeitung.
«ach «tolze-Schretz ,* eröffnen. Den itcht beginnt, tote au» dem Inserat der he«. Leitung hervorgeht, itnb nachdem «in« vor
ig,95 für 1 vkund Sterling.
Warenmärkte
vom 14. Jan.
Wetterbericht.
Vorhersage dis Freitag abend: Meist trübe, ««blich trocken, etwa» kälter, schwache westlich« Wind«.
Sonnabend: Neblig, kalt, trotten. schwach« Lustbe« roegung. • _________________
Einige Berichte mußten für di« nächste Nummer zurückgestellt werden.
-üerantwortlich s. d. Schriftleitung: bann! Georg Lichl
Mr den Artlichen unb Provinz. Teil Wilhelm Wißn« Sprechzeit: 8-11 Uhr l,,1-1 VHr
Wttettimgen au- dem Leserkreise.
In anderen Städten werden all« Vunbe, die sich ohne am dalband« befestigte Steuermarke, oder auch nacht» herrenlos herumtrriben, eingefangen. Es wär« sehr am Platze, wenn auch hier «twas zum Schutze d« Publikum» geschehe gegen dies« überhandnehmrnd« Hundeplage und namentlich auch gegen die Störung bei Nachtruhe, welche durch da» Bellen und Heulen solch« Tiere verursacht wird.
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^Aufgabe der Gymnastik, jedem Menschen zu seinen richtigen Spannungsverhältnissen zu verhelfe», die Spannungen in seinem Körper richtig zu verteilen.
Gleichgewichtssinn, Raumsinn, Bewegungssinn können durch Hebung entwickelt werden. Durch Bewegung wird das rhythmische Empfinden erhöht, und der Gestaltungswille erweckt. — Es gilt, die aufbauenden und ordnenden, dem Wesen des Menschen entsprechenden Bewegungen aufzugreifen, di« gesundend und bildend auf ihn wirken.
Die Ghmnastik-Lehrweise- von Rhoden-Lang- gaard befähigt den Menschen, seine Werktagsarbeit geschickter zu tun und rhythmisch verlaufen zu lassen. Die Bewegungsmöglichkeit d:S Brustkorbes wird gelöst und der Atmung, welche durch die Bewegung angeregt ist, Raum geschaffen. Gang, Lauf und die alltäglichen Bewegungen werden wieder vom Wesen des Menschen erfüllt und können so Schönheit gewinnen.
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i«a borangegangen ist, am Freitag ,de» Mb»., abb«. S Uhr, |n den Räumen bet
gegen die Länder und auslanddeutscheu Bolksgc» »offen, die stch unserer in den schlechtesten Iahsen angenommen, soff aber nicht einschlafen, sondern int Gegenteil den Grundpfeiler bilden zu einem festen Freundschaftsbau. Es ist nun angeregt, Kinder aus den oben genannten Ländern während der Sommerfellen auf 4—6 Wochen zu uns einzuladen oder auch junge Mädchen als Haustöchter für die Zeit von 3—6 Monaten in unseren Familien aufzu» nehmen. Nur dadurch, dah wir den vorn Heimatlande grausam losgelösten Dolksgenoffen Gelegenheit geben, die Zucht und Ordnung, da» fröhlich bescheidene und opferbereite Leben einer Herzens« und geistesgebildeten deutschen Familie miterlebe» zu dürfen, bewahrt sie vor der allmählichen Sing?, ehe- rung und Verschmelzung mit Raffefremden. Die Klage wird schon ausgesprochen, tmtz diese Raffefremden durch lockere Sitten und eine zufällige verlockend erscheinende äußere Tünche manches junge deutsche Gemüt im Ausland zu sich hinüberziehen und der grohdeutsche Gedanke verloren geht, wenn wir teilnahmslos und untätig bei Seite stehen. Wir hier in Marburg haben wohl in erster Linie den Dankbarkeitsbeweis für die Siebenbürger und Banater zu erbringen, dir in außerordentlich gastfreundlicher und opferbereiter Weif« so niet» Kinder aus dem Heffenland und besonders >-us Marburg wochenlang betreut haben. A'i»s naljm darüber wird in der nächsten Frauenoec,ammlung der Ortsgruppe Marburg, deren Ankündigung im Anzeigenteil erscheinen wird, mitgeteilt, nebst anderen sehr wichtigen Neuerungen des Vereins. Familien, die bereit find, ein auslanddeutsches Kind oder junges Mädchen im Sommer bei sich aufzunehmen, werde» um schriftliche Meldung an die Vorsitzende der Frauenortsgruppe vom B. d. A. Frau v. Blancken- fee, Deutschhausstraße 34. gebeten
* Polnische Staatsangebüllgkei'. Silage n. (Ehemalige Bewohner bei jetzt polnischen Gebiete seien auf die Bestimmungen des Zwischen Deutschland und Polen geschloffenen Abkommens über Staatsange» hörigkeits- und Optionsfragen hingewiesen. Einzelne dieser Personengruppen können die polnische Staatsangehörigkeit noch heute, aber nur bis zum 28. Februar 1925, geltend machen. Jedermann, der Grundbefftz in Polen Hat, muh genau prüfen, ob er am 10. Januar 1920 die polnische Staatsangehörigkeit besah, damit er gegen die Beschlagnahme seines Vermögen» angehen kann. Näheres ist im Landratsamt zu erfahren.
• Der StenograpHen-Berein Stolze- Schreh hielt am 6. ds. MtS. eine gut besuchte Monatsversammlung ob, in welcher Stadtobersekretär Kaiser einen sehr interessanten Vortrag hielt über „Jugendpflege und Stenographenvereine". Anschließend daran berichtete der Ehrenvorsitzende, Ar- chivsekretär a. D. Kniese, über die gegenwärtige Lage auf stenographischem Gebiete. Die Reichskurzschrift werde von dem Stenographenverbaiide Stolze-Schrey nach wie vor einmütig abgelehnt, in Preußen bestehe die Anordnung noch, daß der stenographische Unterricht in den Schulen in der seitherigen Weise weiter ekteilt werde, also unter Bevorzugung de» Systems Stolze-Schrey. Angesichts dieser Tatsache bestehe für den Verein keine Veranlassung, von dem bewährten Stenographie- System Stolze-Schrey abzugehen. Es wurde beschlossen, einen neuen Unterrichtskursus für An-
Nur der ümgegru»
*,• Ä i rchhaln, 18. Jan. Dem Stadtverord» netenbericht ist noch nachzutragen, daß bei der Vlh- gabe von Gelände der Preis von 5 Mark für de« Quadratmeter genehmigt wurde. Bei einem weitere« Anlieger, der 7 Mark haben wollte, wurde nur Enteignung vorgeschlagen, aber nicht beschlossen.
Frankenberg, 14. Ian . Herr Dr. ömil Hoesch verkaufte da» etwa 1600 Morgen groß« Klostergut Glindfeld an den bekannten Kaufmann Anton Heffer in Willingen in Waldeck.
jugendlicher Einbrecher in Dietzen und Feststellung; unserer Kriminalpolizei selbst, sind mehrere hier in letzter Zeit oorgekommene Einbruchsdiebstähle aufgeklärt worden. Es handelt stch um einen §u»
Frankfurter Getreidebörse.
Weizen 21.50—24.76, Roggen 22.00—24.26; Sommer- gerst« für Brauzwecke 25.50—82.00: baser 18.00—22.25: Mais 22.00—28.00; Weizenmehl, sudd. Spezial 0, 39.50 bi, 42.00; Roggenmehl 84.50-38.50; Weizenkleie 14.25 bi» 14.50; Roggenkleie 18.50—14.00.
Berliner Produktenbörse.
(Betreibe 1000 Kilogr., sonst alle- 100 Kilogr.)
Weizen, märt., 249—254; Roggen, märk„ 286 bis 243; Sommergerste 295—310; Wintergerste 211 bis 231; Hafer, märk., 186—196; Mais 222-224» Weizenmehl 83,25—86,25; Roggenmeh! 88 dich 35,50; Weizenkleie 16,20, Roggenkleie 16,90 Ml 16,-.
sch a f ts K u l t ur. Veranlassung gab die Beobachtung, datz sich neuerdings in der Wissenschaft eine Richtung zeigt, die eine Verwandtschaft des Volkes mit den wilden Völkerschaften zu beweisen sucht. Der Vortrag brachte daher eine Ausein- andersetzung mit den beiden Büchern des Frankfurter Germanisten Hans Naumann: „Primitive Gemeinschaftskultur, Beiträge zur Volkskunde und Mythologie", Jena 1921 und „Grundzüge der deutschen Volkskunde", Leipzig 1922, und kam auf Grund der langjährigen Erfahrungen und Erlebnisse des Verfassers unter dem Volk zu einer abweichenden Auffassung, die sich in folgenden Sätzen formulieren läßt: Naumanns Auffassung vom Cha- rakter des deutschen Bauers beruht nicht auf einer Voreingenommenheit, sondern auf seiner Theorie von primitiver Gemeinschaftskultur. Sie ist vor den Tatsachen nicht zu halten, und das wird nachgewiesen an einem einzelnen Stück des Volks- lebens, an dem Volkslied. Der Irrtum Naumanns war möglich, weil et die Kultur als die höchste Lebensäutzerung des Menschen ansieht. Das ist aber nicht die Kultur, sondern die praktisch in der Pflicht angewandte Moral, und die Moral gründet üch dem Volke auf das Christentum. Die Gebote gelten, weil sie Gottes Gebote sind. — Näher ausgeführt und begründet sind diese Gedanken im 17. Kapitel des soeben erscheinenden Buches des Vortragenden „Hessische Bauern", der dritten Reihe „Aus einer nergeffenen Ecke" (Langensalza, Verlag Mann), das allen Freunden hesiischen Volkstums angelegentlich empfohlen sei.
* Verein für das Deutschtum im Ausland. Von der Zentralleltung in Berlin ist den Ortsgruppen bekannt gegeben, datz die feit Jahren eingeführten Auslandsreisen deutscher Kinder nach Siebenbürgen, Oesterreich und Estland vorläufig eingestellt r;;z5tn. Nufer Vaterland ist wieder im Stande bk- Heranwachsende Jugend zu ernähren, wenn die persönliche NächsteNt'iebe im In-
Warimrgrr EtMzeitrms
Marburg, 15. Januar (Hartung).
* Akademischer Gottesdienst findet am nächsten Sonntag, den 18. d. Mts., vormittags 10 Uhr, in der Universitätskirche ftatk Die Predigt hält Prof. Nibergall.
* Die Biologische Bereinigung fiir Hessen und der deutsch-österreichische Alpenverein veranstalten am nächsten Dienstag Abend gemeinsam einen öffentlichen Lichtbildervortrag, der die noch wenig bekannten, gewaltigen Eishöhlenbildungen oberhalb Salzburgs vor Augen führen wird. (S. Anzeige.)
^SelteneVogelarten. Zu dem Artikel über seltene Vogelarten wird uns aus Fronhausen geschrieben, daß man in der dortigen Gemarkung öfters seltene Exemplare aus der Vogelwelt an- trifft. So wurde Anfangs November vom Einsender ein Fischadler beobachtet, der sich seine Beute aus dem Waffer holte, und davon flog. Der von dem Marburger Weidmann geschossene Polarseetaucher war nicht der einzige, ein zweites und grötzeres Exemplar wurde verschiedentlich beobachtet. Das Tier war durchaus nicht scheu und kam bis auf 4—5 Meter an den Einsender. Ferner glückte es diesem vor 3 Jahren, einen prächtigen Gänsesägetaucher zu bekommen.
• lOIahreSchuhmacherinnung. Am nächsten Sonntag begeht die hiesige Schuhmacherinnung, wie in Der Anzeige mitgeteilt, anläßlich ihres 10jährigen Bestehens im Schloßgarten eine Feier.
zur See; der Rhein trägt wie alle großen Ströme, den Hauch der See auf den Kontinent. Um den •Wjein geht der Kampf — und das Rheinland rüstet sich zur Iahrtausendfeier feiner Zugehörigkeit zum
Bonne am Isthmus von Korinth. Paquet ist kanderer, Geograph, Geopolitiker; er spürt die kSechselbeziehung und Verknüpftheit von Mensch i und Landschaft besonders stark. Plötzlich taucht $ tis Hintergrund das magische Wort „Deutschland" aus, als dessen geistiger Exponent Paquet von den Einheimischen bestaunt wird; „man spricht von Deutschland wie von einem fernen Menschen und 1 einem unbegreiflich großen Schicksal".
■’ Der zweite Teil des Abends war ganz aktuell: Jugendbewegung und Rheinlandproblem; der Vortragende gab einen Bericht über die zweite Meiß- nertagung der Freideutschen Jugend 1923; hier wurden die Fragestellungen der Zeit und der geistigen Jugend wiedergegeben von einem, der in irgendeiner Weise schön Beantworter dieser Fra- gen ist, der ihrer Herr ist und nicht von ihnen hin- imb hergeworfen wird: die Diskrepanz von Politik | und Geist, von Macchiavellismus und Ethos; die Kletarierfrage und damit zusammenhängend die ge: soll „das Heil" mit Gewalt oder in fried- :r Durchdringung gebracht werden?; die Sehnsucht nach dem „Volk", nach Gemeinschaft, nach am, was Fichte „Nation" nennt; das Problem der Trotz städte und der Siedlung; die Frage: was ist Deutschlands Weltmission? Heber alle diese aus dem Meißner angeschnittenen Fragen resümierte Paquet in überlegener Weise.
In der gleichen geistigen Linie fort bewegte sich ; die Fragestellung des vorqelesenen Briefes an Kurt ftläber: der wilhelminische Weltreichgedanke war :tin Irrtum; der Deutsche war noch gar nicht ge- inügenb darauf vorbereitet; er besaß noch nicht die S-seelischen Inhalte zur Herrschaft, d. h. zur Jränbung der Welt durch deutsches Blut, durch deutschen Geist; er war auf dem Lande zu sehr Russe, auf See Engländer (reichlich viel konstruiert!); wir müssen verzichten auf den Gedanken der Welt macht ftellung, so folgert Paquet; Deutschlands Mission liegt im Geistigen, und dieses Ziel weist uns zum Verstehen der unterdrückten Rationen: Inder, Aegypter, Chinesen usw„ mit denen wir durch Schicksalsverwandtschaft verknüpft sind. Und hier liegt auch eine Lösung heischende Frage: wie können wir diesen „Brüdern" nahe aommen, sodaß eine „Liga der Unterdrückte entsteht Und dann h-m er zum Rheinland- Problem. in der Tragik besteht zwischen zwei *f pr.. TWk:'t- zu liegen, sodaß der Kampf um den 2.,c> verpeiuierlich zu werden verspricht. Hier h.- Grenzland komprimiert sich der Druck der not- •ecniiigen Auseinandersetzung zwischen Osten und Gesten, lieber den Rhein führt Deutschlands Weg
SBIrWt und Verkehr
Berliner Börse vom 14. Januar 1»25.
Für die rendenzgestaltung der heutigen Börst war auch heut« wieder die Flüssigkeit ausschlaggebend. Günstig wirkten auch die Aussicht auf dst unmittelbar bevorstehende Bildung des Kabinettch und die günstigere Beurteilung der d«utsch-fra»e zösischrn Verhandlungen. Auch SchiffahrtSaktst« wurden rege zu steigenden Kursen umgesetzt auf dst Meldung von dem Zustandekommen einer Betet* barung zwischen Reedern und RetchSbehörden flbw ein« Beihilfe für bte GchiffSneubauten. Deutschs Anleihen konnten ihren Kursstand meist nicht voll behaupten. Namentlich Kriegsanleihe und 8,5 Perzent Konsol« neigten zur Schwäche. Dagegen erhtell sich die gute Meinung für ausländische Rente«- Ungarische hatten eine Heine Besserung zu verzeichnen. Im Verlaust wurde das Geschäft allgemein ruhiger bei zum TeU leicht abbröckelnden Kursen, weil die sthnlichst erwartete Meldung von der Neubildung des Kabinetts auSlstb.
Devisenmarkt
Die Mark notierte gestern in Zürich 128,40, in Amsterdam 59,- für 100 RM., in London
Reich, hiaaüel wird zum Dichter der Rheinland, schäft: mit der „Botschaft des Rheines" klang der Abend aus und wurde wieder in« Dichterische hin- aufgehoben.
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Guter Schlaf ist das beite fieilmiitil Ttetetlhettex für Srotzch K lein, m. od.vhneZudeyS^ 6tat)lwatr., an Private
Bequeme Bedingungen. Rat.öl N hei. ffiifexmib* ■ jadrik «»hl llhtzr.) 71»:
Strenge Sacklichkettskunst im ersten und große historisch-politisch- Perspektiven im zweiten mürben gezeigt: das war das besonders Wertvolle diesem Abend der literarischen Gesellschaft.
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Lestland
Von Friedel Lange, Lehrerin für Körperbildung. Lehrweise: v. Rhoden-Langgaard.
Loheland ist dieselbe Ausbildungsanstalt, die früher unter dem Namen „Seminar für klassische Gymnastik, Schloß Bieberstein" bekannt war. Heute ist e» eine Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk in den Vorbergen der Rhön. Unter der Führung von Hedwig v. Rhoden und Luise Lang- gaardt arbeiten dort seit etwa 12 Jahren einige Menschen an der Fortentwicklung ihrer gymnastischen Ideen und bilden zugleich Lehrerinnen aus, die nach zweijähriger Lehrzeit und bestandenem Eramen hinauSgeschickt werden. ES arbeiten heute in etwa 60 deutschen Städten 450 Loheland- Lehrerinnen, die nach 1—3 jähriger selbständiger Lehrtätigkeit nach Loheland zurückkehren, um sich über die weitere Entwicklung der Lehrweise zu unterrichten.
Gymnastik ist keine Mode oder Luxuseinrichtung, sondern sie ist dem heutigen Menschen Bedürfnis und wird auch als solches empfunden.
Wir fassen körperliche Erziehung auf eine Grundlage auf, auf der alles andere sich aufbaut.. Diefe Grundlage packt den ganzen Menschen bei der Wurzel, macht ihn aufnahmebereit und legt seine Fähigkeiten in ihm frei. Die meisten Menschen sind weniger, als sie ihrer organischen Anlage nach sein sein könnten. Die Gymnastik erschließt die Ausbildung aller Kräfte des Menschen auf den verschiedenen Lebensgebieten.
Wir bringen körperliche Erziehung In unlösbaren Zusammenhang mit einer Lebensweise, die dem Körper vollkommen gerecht wird. Die körperliche Erziehung macht ein Lebensgefühl bewußt, aus dem sich als selbstverständliche Folgen ergeben: Hygiene des täglichen Lebens einschließlich Körperpflege, häufigsBewegung deS unbekleideten Körpers in freier Luft, organischer Wechsel von Ruhe und Arbeit und Wechsel der A r b e i tS b e t ä t i g u n g , Wahl der Ernährung und Kleidung aus der Erkenntnis der wirklichen Körperbedürfnisse.
Wenn wir von körperlicher Erziehung sprechen, lassen wir dabei Sport iptb Turnen im Hintergrund und beschränken uns auf den engeren Begriff der körperlichen Erziehung, die G Y m n a st i k. DaS Wesen der Gymnastik besteht darin, datz sie vom Körper und seinen Gesetzen auSgeht und alle Erziehungsabsichten aus den naturgegebenen körperlichen Tatbeständen ableitet. Sie versucht den Menschen mit seinen inneren und äußeren Kräften ins Gleichgewicht zu bringen. Bei den meisten Men- -schen besteht ein Mißverhältnis zwischen innerer und äußerer Spannung und wir bezeichnen es als
Durch das Nebeneinander und Zusammen sei- ^.r Qualitäten als Dichter, als Schritfteller und
Politiker produzierte sich an diesem einen taenb Paquet in der Fülle seiner Möglichkeiten. Und gerade das Zusammen jener drei Schaffens- -rten charakterisiert seine potentielle Wesenheit als Mt eines Dichters, der die großen Wirklichkeiten
öe’ st« Tages und die mit diesen Wirklichkeiten ver- hrfipften Problematiken leidenschaftlich ergreift von ihnen ergriffen wird. Dieses Grieben- «Men drängt ihn zu sprachlicher Ge taltung des- tat was ihn ergriffen hat. Das hebt ihn aber hin- Igs über den bloßen .Leitdichter", daß er alles je Metaphysischen verankert, sodaß der behandelte ctoff mit seinen Gegenwartsbeziehungen in eine- fcgbere Ebene hinaufgehoben wird. Wie leuchteten 7$. mitten in der sachlichen, fast naturalistisch- minutiösen Schilderung der Fahrt nach Korinth die sttsmischen Kräfte der Gessirne auf und wie kommt in „Ignoean" mit seine mroilben Geschehen die skcht als die große Löserin, die „Löscherin" der lridenschaftlichen menschlichen Seele.
Doch, gehen wir der Reihe nach vor: begonnen -urde mit der ironisch-lächelnden Schilderung der utopischen Zustände auf der Halbinsel Sachalin (!), einem Lande „Zufriedenheit" mit antarktischen, Mckilchen, „kleinen" Menschen.
Dann brachte er zwei seiner Balladen, in denen M» den Atem Whitmans spürt: epische Breite, long-hinrollende, zügellose Sätze, große Bewegung, immer laute ekstatische Konfession, die bei Paquet aber immer versachlicht ist. Uns an ästhetische Formstrenge Gewohnte befremdet im Anfang wohl stets diese weitschweifige Rhythmik, die der geprägten Form bar ist. Die freien Rhythmen etwa des jungen Goethe oder des Frühexpressionismus -Merrit Engelke, Max Bartels, Lissauerf sind von Pchster Konzentration der Sprache die bis zur Unverständlichkeit der abgerissenen Sätze gehen kann. Fene breite Zügellosigkeit der Rhythmen Whitmans und Paquets — bei denen unglücklicherweise «och eine Bindung durch den Reim versucht wird — ist nur einem Stoff angemessen, der von wahrhaft amerikanischen Dimensionen ist. Und in Ermangelung deren kgnnte auch das sinnhast-erd- chwere „Ignocan" trotz der Wildheit des Bauern- tanzes nicht recht durchschlagen. Dann aber folgte der Höhepunkt der vorgetragenen Balladen, Pa- quet als Meister: „Volkskonvent" — amerikanische Kassen marschieren vor uns auf, das Auf und Ab der Volksversammlung wird in ungeheure Sätze «nd Bilder gebracht. Im Einssein mit der Menge, -in der Identifizierung von Ich und Wir erlebt $oquet das Problem der Masse, jenes eine große Problem, das alle anderen ökonomischen, soziologischen und kulturellen Frägestettungen unseres Jahrhunderts in sich begreift. Und hier im „Volkskonvent" störten auch nicht „das Krähen und Gekrächz", die häßlichen Dissonanzen, die in den Versen auf gestellten: wie vom Seismographen sind hier die Kurven der Bewegung einer Massenver-
Sottesdienst der Israelit. Gemeinde.
Freitag abend 4.46; Sonnabend morgen 8.8®, . nachmittag 3.30, abends 4.30.
eri-ffof.fr. der terlfilril«*g.
6. Das ist im grölen Teil der Sui'age derichttgt- .
6. N. Die neue Landgemeindeordnung ist noch nicht e r'ch jenen.
einer Fürsorgeerziehungsanstalt entwichenen Diesi« M Kchsl« «m luth. Kirchhof.
gen jungen Mann, welcher in GiStzen und in Thür- * 5 t« Um f a8p«u«in ot«u»j a b tung««. ringen weitere Einbruchsdiebstähle mit seinem «s ^$tb ttwut darauf aufmerksam gemacht, datz forooM Komplizen verübt hat. 'N« Monat». «!» die Biett«lia6r««ahl«r bei den Unk
• Hessischer Geschichtsveretn. Herr
Lic. D. Werner ® o e 11 e hielt am 9. Januar den angekündigten Vortrag über den deutschen Bauer in der prirnitiven Gemein-