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60. Satzes. 19»
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Ministerpräsident DraM gab der Hoffnung Aus<
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eine ®eltDinnnännhn iC „ P1'*1 habe» würde. Wenn der zweite Bericht ibn Deutschland m!*öm’,bl mfnr;h .r„h kommen wird, dann wird die Wirkung dieser Role L?-° KLa».^.n"ÄÄrarc bereit« wieder «WW bade».
Eine schweizerische Stimme.
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rungen in Deutschland angesichts der durch die Note geschaffene vollendete Tatsache die Maske fallen lassen müßten.
der beiden Staatsminister für unser Land haben könne, doch noch vermieden werden und sprach schließlich den beiden ausscheidenden StaatSministern ebenfalls feinen und des Staatsministeriums warmen Dank für ihre J aufopfernde Mitarbeit aus.
daß der jetzt angezeigte Austritt aus dem Kabinett keine Defavuierung der Politik dieser großen Koalition bedeute. Dr. v. Richter sprach schließlich seinen und seines Kollegen Boelitz Dank auS für die gemeinsame Arbeit, die für Preußen-Deutschland nicht verloren. vielmehr von Erfolg und von Bedeutung ar- wefen sei. ”-
Basel. 6. Jan. Die „Basler Nachrichten" stellen fest, daß die alliierte Note über die Nichträumung der Kölner Zone nur die Punkt« aufzählt, die die Alliierten beanstanden, aber auf die Beweisführung verzichtet. Das Blatt erklärt, daß es ein furchtbare- Licht auf den Zustynd Europas werfe, wenn 6 Jahre nach Kriegsende eine richtige Kriegs- okkuparion ohne Diskussion mit dem betrwftnen Staat einfach verlängert werden kann.
Fraktionsvorstand des alten Reichstages mit Her. mann Müller-Franken und Dittmann an der Spitze wredergewählt.
Gegen die Verlängerung der Besetzung.
Köln, 6. Jan. Die politischen Parteien der chhelnprovinz werden hier am 11. Januar in einer
Schreckmittel, mit denen Frankreichs Presse das immer wacher werdende schlechte Gewissen der französischen Nation zu betäuben versucht.
Unglück erst recht gefestigten Treue zu Reich und Heunatsstuat Ausdruck gegeben.
Str Kampf am Mt Räumung
Französisch« Stimmen über die RäumungSnotc.
Paris, 8. Jan. Das „Journal des DebatS" ist offenbar von der gestern überreichten Rote betreffend die Nichträumung der Kölner Zone nicht besonders befriedigt. Es schreibt: Da die Alliierten eine Entscheidung trafen und sie Berlin vor dem 10 .Januar notifizieren mutzten," waren sie
Rmntrcf* und die.deutsche Brovaganda"
Rücktritt der preußischen Minister Boelitz und
v. Richter. , «u«» «uu uet yomtung Äus°
Berlin,«. Jan. Das preußische Staatsmini- b,e schweren Folgen, die das Ausscheiden
stenum beschloß in seiner heutigen Sitzung, wie ---- ■
roir ons parlamentarischen Kreisen hören, geaen die Stimmen der beiden volksvarteilichen Minister nicht zuruckzntreten. Daranfbin erklärten die Minister Dr. Boelitz und v. Richter ihren Austritt aus dem Kabinett.
Die deutsche «uttoott auf die Räumuugsuote.
- ®erI{Kn« 6- Jan . Nachdem das Reichskabinett .^iner heutigen Vormittagssitzung über die allt« ierte Note betreffend die Räumungs- und Entwaffn nungsfrage Beschluß gefaßt hat, ist die beutf&e Anttvort auf die alliierte Note heute abend beit xlcf 9CtL "Mterten Missionschefs zugestellt war- den. Die Note wird voraussichtlich Donnerstag morgen veröffentlicht werden.
.. kk. Berlin, 7. Jan. Wie der preuß. Pressedienst hört, wird der preußische Ministerpräsident Braun heute eine Besprechung mit dem Führer der Partei, bk preußische ^UegkcLq^fü^tCUol?^^n^^bTnl croften r°"H3 am 111 Januar in einer
Parteien haben. Bon der Entscheidung der preutzi- l miwa"lran-Versammlung zu der Räuschen ZentrumSfrattion, die heute eine Sitzungab- nungsfrage Stellung nehmen.
hält, werde die fernere Haltung des Zentrum/ und I w. u °i, ” ’ 6" 'c-N- .Die Vorstande der Landwirt- damit die Frage abhängcn, ob das Kabinett auck K ummer für die Rhernprovinz, der vereinig, ohne die Deutsche Volk-Partei in Tätigkeit bleibt Vauernvereine (rheinischer und
und ob auch in Preußen wie im Reich eine 9?eaie- o*1*1 m ®nuernvereln) und des Landwirtschaft.
EM« ötegre- llchen Vereins für Rheinpreußen haben in einem Dang iä)reibt die „Germania": Man hat dl« Tarsache,! r u n a b°e t ® ettli u m Ye r'ffnTit bisherigen Politik verlassen? aber Marx vertritt der Zentrumspartei gegenüber den Gedanken der Volksgemeinschaft und in diesem Sinne muß sein Vorgehen betrachtet werden.
Berlin,«. Jan. Zu den gestrigen Verhand- iunaen des vreußiscken Ministerpräsidenten Braun nut den Fraktionsführern des Landtags wird aus den Kreisen der Deutschen Vokkspartei erklärt, daß es selbstverständlich verfassungsmäßige Pflicht des Kabinetts sei, nach der Neuwahl zurückzutreten, damit der Landtag von feinem Reckte der Wahl des Ministerpräsidenten Gebrauch macken könnt« Falls das Kakünett dieser Bsticht nickt nachkom- unter allen Umstanden die Verfassung beachten'uno ihrerseits demissionieren.
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Berlin, 6. San. Wi« der Amtlich« Preußisch«. Pressedienst mitteilt, formulierte Ministerpräsident Braun in der heutigen Sitzung des Preußischen vtaats- ministeriums seine staatsrechtliche Auffassung bei dem zur Debatte stehenden Artikel 45 der Verfassung dahin daß das Kabinett, nachdem «S bei den Wahlen durch Erzielung einer Majorität ein Vertrauensvotum für ferne bisherige Politik erhalten habe, solange im Amt zu bleiben hat, wie es das Vertrauen des Parlaments besitzt. Der Ministerpräsident bezog sich dabei |
geblieben war, setzte er tn der deutschfeindlichen „Mornmg Post die tendenziösen Angriffe fort. Dort erklärte er, daß Deutschlands Heimlich- Armee schon jetzt eine Mission Menschen erreiche. Herr Morgan verbreitete die Behauptung, es wer- den Zertfrerwillige aus Studentenkreisen zu Jn- struktlonsk"rsen herangeholt. ö °
• England bedauert die Nichträumung.
L o n d on, 6. Jan. Der diplomatische Berichterstatter der „Daily Chronicle" schreibt, die Auf-
, ® etlin, 6. 3(in. Die deutschnationale Reichstagsfraktion brachte zur Beamtenfrage im Reichstag eine Reihe von Anträgen ein. U. a. wird ge- fragt, aus welchen Gründen die erwartete Aufheb-
Staatssekretär Trendelenburg in Berlin.
I fk Berlin, 7. Jan. Die deutsche Regierung I hüt Staatssekretär Dr. Trendelenburg aufgefor« I dert, mit dem Kabinett sowohl über den von der französischen Regierung vorgeschlagenen Modus •
I vivendi als auch über die anderen Schwierigkeiten, die f>'ch bei den Verhandlungen ergeben, zu berichten. Der Borsitzende der deutschen Delega- tton ist heute abend nach Berlin abgereist. Seine Rückkehr nach Paris wird für den kommenden ivreitag erwartet. Die beiden Delegationen und
I die Sachverständigen haben trotzdem ihre Arbei. ten heute fortgesetzt und werden sie bis zur Rück, kehr von Staatssekretär Dr. Trendelenburg wer» terführen.
fk B e r l i n, 7. Jan. Zur Frage der Reise de, Staatssekretärs v. Trendelenburg nach Berlin be- tonen die Blätter, daß die Reise Trcndelenburgs lediolich zur wechselseitigen Information de, Rerchskabmetts und der deutschen Delegation diene Die Blätter heben allerdings hervor, daß lowohl durch den französischen Entwurf eine, Handelsvertragsprovisorums wie auch durch ditz französische Zollnovelle, die die deutschen Export, waren nach Frankreich mit prohibitiven hoben Zollsätzen belegt, eine ernste Situation geschaffen worden sei.
ft. Amsterdam, 7. Jan. Nach einer Meldung be« „Nleuwe Rotterbam Courant" werben bi« holländisch-belgischen Besprechungen in der Schelde« frage, die bereit- vor einigen Wochen stattfande« unb kurz vor Weihnachten unterbrochen wurden, morgen Im Haag wieder ausgenommen werden.
Das Genfer iprvt-koll.
fk. London, 7. Dez. Der diplomatische Be« rlchterstatter de» „Daily Telegraph" hält es ffl» wahrscheinlich, daß die geplante Konferenz ber brk tischen Dominion« zur Prüfung be» Genfer Protokoll« aufgegeben werden wird und daß di« britisch«, sowie die Regierungen der Dominion« sich auf telegraphischem Wege verständigen werden. E« (et jetzt wahrscheinlicher als zuvor, daß da» ®enfa Protokoll am Leben bleibt.
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.,0iertz«fflfch« Zeitu-q« erscheint l»«..—i ———— — - 3
Dle ReglemngSkcht lm Reich und ln Preußen
B e r l i n, 6. Jan. Wie aus parlamentarischen Kreisen verlautet, hat Reichskanzler Marr heute in Besprechung-n mit den Fraktionsführern die Absicht geäußert, auf eine schnelle Erledigung der Regierungskrise zu dringen. Er werde morgen in neuen Verhandlungen die endgültige.Entscheidung der deutschnationalen Fraktion verlangen.
Berlin,«. Jan. Das Reichskabinett ist heute vormittag zulammengetreten, um über die Antwort auf die Note der Alliierten in der Räumungsfrage zu beraten.
Die WirMMNerharMngen
Eine Erklärung bet deutschen Handelsdelegation 0- Jan. Zur Richtigstellung des Ar- ttkels im „Matin" vom 6. Januar veröffentlicht die Havas-Aaentur auf Ersuchen der deutschen Handelsdelegation folgende Notiz: Eine Pariser Morgenzertuna meldete, daß die deutsche Delegation gestern plötzlich mitgeteilt habe, daß infolge kürzlich eingetretener politischer Ereignisse die Lage derart geändert sei, daß es erwünscht fei die Verhandlungen zu unterbrechen.
Demgegenüber ist feftzustellen. daß die deutsch Delegation keine Mitteilung gemacht hat, die it diesem Sinne hätte ausgelegt werden können.
Fassung des Kabinetts sei, daß es bedauerlich sei, daß die Nichterfüllung der Entwaffnungs- bestimmunaen des Versailler Vertrage» durch Deutschland die Räumung Köln» zum 10. Januar unmöglich mache. Das Kabinett sei der Ansicht gewesen, daß es ihm unmöglich gewesen wäre, das Beweismaterial der Kommission unberücksichtigt Zu lassen oder sich über die Ansichten feiner eigenen militärischen Ratgeber hinwegzusetzen. (Elende Heuchelei? D. SR.)
London 8. Jan. „Daily News" schreibt in einem Leitartikel u. a., sei von jeher klar gewesen, daß die Alliietten, wenn sie eine technische Entschuldigung für die Weiterbesetzung Kölns suchten, diese leicht finden wurden, teils, weil die! Deutschland auferlegten Bedingungen derartig ,eum, daß sie mit technischer Vollkommenheit in etnem großen Land schwerlich durchgesührt werden konnten, teils, weil nur einer sehr starken Regierung durch sehr energisches Auftreten das zu erreichen möglich wäre. Die einzige Aussicht, die Durchführung der Bedingungen zu erreichen, hätte darin bestanden, daß die Alliierten die deutsche republikanische Regierung mit aller Kraft unterstützt hatten: aber sie hätten nichts derartiges getan. "Daily News" zufolge scheint nicht beabsichtigt zu! lern, den endgültigen Bericht der interalliierten Milttürkontrollkommission über den Stand der! deutschen Rüstungen zu veröffentlichen.
London,«. Jan. Der diplomatische Berichterstatter der „Westminster Gazette" schreibt: Die Tatsache, daß seit dem L Dezember annähernd löpo Inspektionsbesuche von den Mitgliedern der Militärkontrollkommission vorgenommen wurden deute nicht auf eine planmäßige Obstruktion hin.' Was die anderen Beschwerdepunkte betreffe, so werde die deutsche Regierung für den Augenblick wahrscheinlich keine ins einzelne gehende Antwort geben, aber die Beschuldigungen seien zu ernst, um durch ein allgemein gehaltenes Ableugnen erledigt zu werden. Zweifellos werde eine eingehende! vlntroort ergehen, wenn der Bericht der interalliierten Kommission nach Berlin gesandt sei. Der wichtigste Punkt sei, daß die Tür für eine Vereinbarung offen gelassen werde, derzufolge da» Köln- und das Ruhr-Gebiet in einigen Monaten gleich-! zeitig geräumt werden könnten, wenn Deutschland entiprechend der alliietten Note verfahre. Die bri-! tische Diplomatie werde zweifellos aus dieses Ziel hmarbeiten, denn die britische Regierung wünsche | n, ** . jn Köln einen Augenblick länger zu bleiben | als notig. |
Rollet und Morgan.
Genf, S. Ian. Zu der heute der deutschen I “• Verfassungen deutscher Länder tote Hessen I da» Genfer „Sournal“einen^artUieL QusTen^beri
^2Bedten«Ur8, We bie a[mt86auet der Wmisterpräsi. vorgeht, daß die Haupthelfer für die $efchafhme b^ten tm Gegensatz zur preußischen Verfassung zeit- de» Belastung» mal e r t a I g ® eTJZ! h,?F?e^reK$m" ®et fo<6Ii<6 entgegengesetzte Stand- Rollet und General Morgan da» enJ I buE wurde vom Fmanzminister Dr. v. Richter dar- lischt Mitglied ber MilitärKontroll^omrniMnn gekat. Rach längerer Aussprache nahm da» Staats-1 wesen seien. Da» Genfer Journal" oebt innnr mit allen Stimmen gegen die des Finanz, weit, Herrn M organ 'ä-7neinkgeVe?dienst ®^H*r^Unb M ^nterrichtsmmlster» Dr. Boellh eine I um die Fottführung der Besetzung zuzusckreiben Entschließung an. bte besagt, baß sich aus dem Wvtt- General Morgan hielt es mit der arnÄcken Stel.' laut und dem Geist der preußischen Verfassung unb Ins- lung, die er Bekleidet, für verein^7 ftiner ofH Andere den, Attikel 45 für sich kein Anlaß des I ziellen Berichterstattung noch durch Deröttentlick' &en Ministerpräsidenten unb dement-1 unaen in Zeitungen Nachdrum zu geben Offenbar sprechend für da- Gesamtministerium ergebe. Finanz-1 ftnd von i^m auch die ersten Angriffe aeoen Gene. Minister Dr. v. Richter gab hierauf tn feinem Damen ral von Seeckt ausgegangen V veralE im Damen bei Änterttchtsministers Dr. Boelitz I Seeckts Tätigkeit mit jener Scharnhorsts0 Di,
I ibr«r@anarif-hn*6, rheiz>en tn Konsequenz IDeutschland verbliebenen 100 000 Mann bilden nach
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Mrotny,r9, öas Beamtenvertretungsaefetz und das Unfallfursoraegefek gefordert. Schließlich wird die Aushebung dezw. Wanderung der Personalabbau- Verordnung verlangt.
> "iverpflichtet, den erforderlichen Bericht für biefen
Glemetirpmi fpft” GUch Nitt Augenblick zu verlangen, unter welchen Umständen
»Sntt u^oeff ÄÄ " «“» -»'S-p-N- ««»«■ In einem »«•
fetinununa -u 9J?ethnhrn Mio fio Ä ot^! artigen Fall muß man einen Bericht abliefern, wie kk a aemcker ^ Ruiir uuö man bic Truppen auf dem Schlachtfeld vvran-
Sangen 3 3Ur Anwendung jch^n muß und nicht warten, bis die Schlacht gc-
Es mutet aeradeiu läckerlick on ho,. l^Ia9en >st. Den findigen deutfchcn Polemikern wird
z^'Homme Libce" fcbreibt- Dio do',ts<^o "m durch dieses System Gelegenheit gegeben, aus einer ÄJKnet lh-r Gegner Nutzen »n ziehen Trotz-
enschasttichen Durchbildung gesangt. oäß ma. e ^k «".erkennen fahrt das Blatt fort,
urchten muß. Vor nickt« 111rii*mpirhpnh I da« die Note genügend schlagende Beweise ent-
ie die Sicherung der Weltherrschaft cw selbst nack dU befürchten, daß diese auf die
der Niederlage. Und was bedeutet demaeaenüber tliche Memung in Deur'chland nicht den Ein- unsere Propaganda?" Seiber lieaen b:eRDinoP in ^ruif riadii:n' ben etn kategorisches Dokument mit Wirklichkeit geradezu entoeaenaeteht ^ranh^i* ßetoe,Snn9a6en über bie B-rfehlungen Deutschlands verfügt über eine WettAoLgZa L?r einen Wenn der zweite Bericht
Appaiat, wie ihn Deutschland auch nicht annäh!?nd ®Lr,un9 dieser Rore
besitzt. Die „Alliance Francaise" unttthält mit un- l<$ bereit6 "^der verflüchtigt haben.
- begrenzten Staatsmitteln in allen Weltzentren! Der.„T«mps" billigt ben Inhalt der Note und ftanzösische Schulen, Büchereien, Lefesäle ° Lehr- vertritt den Standpunkt, daß nunmehr die Regie- ji-tyle an Universitäten. Der mit bescheidenen Pricflter Dpferminißheit entspringenden Mitteln orbeuenöe „Verein für das Deutschtum im Aus- . " „kann sich nicht im entferntesten mit dem Nanzofnchen Unternehmen messen. Was für Deutschland arbeitet, das ist die innere Epann- ^ast der Tatsachenentwicklung. Würde die fran- ZLsNche Presse ihre Feststellung bis zum logischen Jinbe fuhren, so müßte sie zu oem Ergebnis kom- «ren, daß es einfach nicht möglich ist, das Ventil eines kochenden Dampfkessels fett zuzuschrauben und noch dazu das Feuer zu verstärken. Propa- üanda kann gewijse Entwicklungen vers!"
L "dichwachen. Sie kann sich aber niemals ......
■L owangsiöufigkeit der Geschichte entgegenstem- Deutsche Waffenrüstung, deutsche Wirt- L_jH^o.,t5hraTt, brutsche Propaganda, das sind die drei
Die Giftfäjwaden, die während des Krieges aus laufenden von Nebeltöpfen über die ganze Welt «ngeblasen sind, beginnen allmählich sich zu lich- 1 t. 'Möglichsten wird diese langsame aber beständige Klärung der Atmosphäre von dem Volke pnpfunden das, infolge jahrzehntelanger Haßer- «ehung und unter dem Druck einer angesichts der ßrledensvetträge verständlichen Angst ein Lebens- »terc,e daran hat, Deutschland auch für die Zu- kiegskäfigs^ zu Äaften" ^schlossenheit 8es I .der ■^o3iaIbemoi^ratif^^e^■ 9^ei^^staös^afet^on ro2röeH parlamentarischen Kreißn verlautet, der der Welt gegenüber Deutschland in der mnzosrschen Presse besprochen. Besonders in den Sh;« w„On?ten öe5 vergangenen Jahres haben öie Aeußerungen der Nervosität gehäuft.
Anstatt nun die Ursache in der natürlichen r1 est^vtwicklung und die Schuld in der fran- Japschen Nachkriegspolitik zu suchen, malen die panzosischen Zeitungen in düsteren Strichen das Mespenst einer angeblichen „deutschen Propaganda an die Wand. Ambroise Got hat im „Mer- htre öe France" eine geradezu umfassende Wesens- darstellung dieser angeblichen Propaganda und Srer Gefahren für Frankreich gegeben. Er schildert das, rote er sich ausdrückt, bewundernswerte Zusammenarbeiten der politifcben, wirtschaftlichen imö wissenschaftlichen wie kulturellen deutschen Propaganda Er nennt die vericnedenen Propa- Hsnda-Gesellschaften, die Propagandazentren, wie «sspielsweise das „Auslands-Institut" in Stutt- ettt, den „Verein für das Deutschtum im Aus- nrLL-'r?“f „Weltwirtschaftliche Institut" in Kiel? ,rr schildert die von ihm festgestellten fünf Propa- ßandamethoden, bte Ideenbereitung, die Prova- oandn der deutschen Tugenden und Leiitungen, die I Verleumdung, alle Arten der Lüge, Wirtschafts- Manöver, wie künstliche Inslationen, Streikerre-1 «ing, bte Korruption usw. Wenn Got recht hätte fo wurde em geradezu vollendetes Zusammenarbei- ten der verschiedcnartigsten Kräfte nach einhest- 1 - ftujem Plane am Werke sein. 9
..Der Tag" ist ein Aufsatz im „Radicale" über- fchneben, m. welchem angebliche zehn National- ^bote veröffentlicht werden, deren Befolgung ,^6 dec Rache vorbereiten solle, an den die Hälfte des deutschen Volk-» f-st gia«l« mt> J vem die andere Hälfte „sicherlich keinen Abscheu hat". Und die junge Generation in Deutschland glaube allen Ernstes: „Danzig, Oberschlesien, Elsaß- Lothrinaen sind deutsches Land, mein Herr, wie Sie iviffen?“ Das sind nach französischer Auffassung Anzeichen krankhafter Rachsucht.
Besondere Sorge macht den Franzosen die Tatsache der steigenden deutschen Auswanderung. Alle auswandernde Deutsche sind nach den Schilde- rungen der französischen Presse bewußte Träger | fener DerrudKen und widersinnigen Gedanken von Deutschrands Schuldlosigkeit am Kriege und vom ; chen Militarismus. Wan begreift zwar
JelbK in Frankreich die Ursachen dieser Auswande-,. J rung und ihren Zusammenhang mit dem Clemen- ß eeau-Frieden. Auch Got geht in seiner Arbeit im 1 ryleicure de France" auf das deutsche Auswanderungsproblem ein; er schildert als schwere Ge- phr den doch wohl begreiflichen Wunsch dieser | Auswanderer, auch in Zukunft in nationaler, roirt- 1 : unb politischer Verbindung mit dem
f T^uiierlanoe zu bleiben und den kommenden Ge- ichlechtern ein Fortleben in deutscher Art und ! Sprache zu sichern. Got kommt zu dein zwingen-1 B.-U Schluß: „Solange Deutschland Hunger hat — und es wird Hunger haben — so lange es übervölkert ijt, wird es ein Herd ständiaer Unruhe und ; Anarchie in Europa bleiben, den'man nicht im Mittelpunkt dieses Erdteils dulden darf." Wie k man das Problem lösen will, damit beschäftigt fick ■ . keine französische Zeitung. Man stellt lediglich mit