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Marburg a. 8., Sirnstag, den 6, Kumar

60. Sahrg. io»

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Gedächtnisfeier für Helfferich.

des

tarif in Kraft trete.

Die Einwendungen der Deut- gestrigen amerikanischen Zeitungen besagen, die Zollsätze erstreckten sich auf che-1 Bereinigten Staaten seien darauf vorbereitet, die

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öffnet mmer tei ch» j heil» mittel itunft

TÜltig aus den 7. Januar festgesetzt worden. Immer wieder wirb, besonders von amerikanischer Seite, aus eine Trennung der Aeparationsregelung vom Problem der interalliierten Schulden hingearbeitet, immer wieder aber zeigt sich die Logik der Tatsachen stärker. Die Kreditpolitik der Kriegszeit hat ein sehr verwickeltes Anleiheshstem geschaffen. Als letzter Geldgeber kom«

abtragung im gleichen Verhältnis wie es Amerika zugestanden wird. Die Washingtoner Regierung hat ihren Vertretern nun strenge Weisung mitgegeben, unter keinen Umständen, sei es auch nur informatarisch, an Besprechungen über die Schuldenfrage teilzunehmen, die unmittelbar zwischen Amerika und den Einzel-

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Die MIMafMerlmndlmtgtn

Das provisorische Handelsabkommen.

Sir Pariser Nnamkenstrea»

1 "Sie bereits verschiedentlich hiauSgezogen» tvrechung 6er alliierten Finanzminister ist nun

ir, Rana 7.

fS» »uni rre ihrnnO.

ige. Moffev tienwH ibeitjj er» U

Ali» Nahem

Das bayrische Konkordat.

München, 5. Jan. Wie dieMünchen-Augs­burger Wendzeitung" meldet, dürfte die Erledigung der Konkordatsverhandlungen keine großen Schwie­rigkeiten verursachen. Es handelt sich hier im We­sentlichen um vier Gruppen von Fragen, nämlich erstens die Festlegung, daß für die Auslegung des Konkordats der deutsche Text maßgebend sei, zwei­tens die Klarstellung des Verhältnisses zwischen der Zuständigkeit des Staates und der Kirche, drittens die Beseitigung der in der finanziellen Frage aufge­tauchten Bedenken, viertens die Regelung der Do tationsfragen.

Die srauMsche« Kriegsschuld««.

London, 6. Jan. Der Washingtoner Bericht­erstatter derMorning Post" meldet, die Spannung in der Frage der französischen Schulden an Amerika sei noch nicht beseitigt trotz Englandsschöner Geste". Frankreich sollte unverzüglich konkrete Borschläge in die­ser Frage machen; jede Verzögerung werde die Aussicht auf Erlangung der Zustimmung des Kongresses gefähr­den.

Amerika und die Ftnanzkonfeeenz.

London, 5. Jan.Dailo Mail" meldet aus New- vork, daß das Staatsdepartement mitteilt, daß seine Bettreter auf der Pattser Konferenz an irgendwelchen Erörterungen über di« interalliierten Schulden nicht teilnehmen werden. Ihre Instruktionen beziehen sich nur auf die Frage der Verteilung der deutschen Zah­lungen.

Berlin, 5. Jan. Im Reichstage versammelte sich Irute vormittag die deutschnatioirale Reichstagskraktion ft vollzählig in dem Fraktionszimmer zu einer Ee- «ächlnisfeier für Helfferich, der auch Frau Helfferich mit jwren Kindern und der Direktor des Reichstags Galle ^'wohnten. Eine Vronzebüste Hclfferichs wurde ent= Wnt. Der Parteivorsitzende Schiele sprach Worte Bedenkens und gab ein Lebensbild Helfferichs.

Ser Kams um die Räumung

Dis Näumungsnote.

Sie Lebendprebe de» Mismu»

Mussolini schreitet zur Tat.

Schneller als in den angedrohten48 Stunden" hat Mussolini seinen Entschluß, wieder die alten Wege der Tat zu gehen, wahrgemacht. Die ge­samte Oppositionspresse ist durch Verbot ausge- schaltet, die schwarzen Garden des FaseismuS be­herrschen das Straßenbild. Einem Mussolini gegen­über läßt sich hinsichtlich de» wieder in Erschei- nung tretenden derben Zugreifens nicht einmal etwa» Stichhaltiges sagen. Gehört die ultima ratio der Gewalt doch zum offen proklamierten Rüstzeug de» faseistischen' Systems. Und daß Mussolini monate­lang nicht alle anderen nachdemokratischer" Auf- fassung gesetzlichen Mittel einznsetzen versucht hat, wird ebenfalls auch sein ärgster Feind nicht be­haupten können. Nun kommt die Lebensprob« des Faset sm uS.

zisionsinstrumente. Material für elektttsche Einrich­tungen. Keramik und ganz besonder» für Porzellan­waren.

fk. Pari», 6. Jan.Iournee Industrielle" schreibt: Wenn man unter allen Umständen mt den Deutschen ein Provisorium abschließen wolle, würden die Deutschen einlenken, aber sie würden nur einen Modus viv»ndi abschließen, der Urnen die Befriedigung gebe, die sie fordern und sie dann der Mühe entheben würden, einen besseren Aus­gleich oder einen endailtiaen Handelsver­trag zu wünschen, wodurch der endqiltige Aus­gleich verzögert werde. Man sollte also, wenn es überhaupt möglich sei, einen Modus vivendi aus­arbeiten, aber nicht einen Modus des Zufalls. Frankreich könne keinen Vorwurf gemacht wer­den; es habe feit Monaten erklärt, daß es ver­bandeln wolle und habe als Grundsatz seiner Vorschläge einen Zolltattf genommen, der nicht so koch sei als der neue Deutschlands, und es werde sich im weitesten Maße zu Kompensationen bereit erklären. Die deutsche Delegation zeige sich höf­lich, aber sie macke den Eindruck, als wenn sie einen Hintergedanken habe. Die Regierung in Berlin wollte sich anscheinend der wirtschaftlichen Walsen bedienen, um Frankreich zum Nackgeben in der K ö l n e r Z o n e zu bringen und sie glaubt, diele Waffe sei um so wirkungsvoller, als ein wirtschaftlicher Bruch Elsaß-Lotkringtzn treffen würde, wo die französische Regierung übrigens schon gewisse Schwierigkeiten habe.

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.h..L « at? eIl und verfällt wenn »i« Zahlung ft-trr el« 5 Te,» «rfalgl «etea« wer»«« betftret,

eben;« »eateaft durch bi« »«schaftastell« unb Zuseaduag bet «egebate.tfMew-aatt Verberg. 1 »»| valar

Devtsch-rnsf sch-lftq« sch« Eisenbahuverhandluugeu.

Königsberg, 5. Jan. Am 7. Januar be- ainnt in Königsberg die 1. Verbandskonferenz des deutsch- und litauisch-russischen Eisenbahnverkehrs. Die Verhandlungen werden voraussichtlich längere 9eit in Anspruch nehmen. Sie haben zum Gegen­stand die Herausgabe eines litauisch-russischen Per» sonentarifs und die Festsetzung wichtiger Bestim­mungen für den deutsch- und litauisch-russischen Gütertarif. Bon besonderer Bedeutung sind vor allem zwei Fragen, die bi« Konferenz beschäftigen werden, nämlich die Erstellung direkter Tarife und Umsetzung von Güterwagen auf eine andere Spur.

Deutsches Reich

Der erweitert« Reichshaushaltsplan für 1924.

Berlin, 5. Jan. Dem Reichstag ist heute der er­weiterte Haushaltsplan für 1924 zugegangen. Im ordentlichen Haushalt werden an Einnahmen für die allgemeine Reichsverwaltung festgestellt 3 358 021840 R.-M., an fortlaufenden Ausgaben 5 401 333 109 R.-M^ an einmaligen Ausgaben 256 688 675 R.-M. Im auber- ordentlichen Haushalt werden festgestellt an Einnahmen und Ausgaben 664 690 814 R.-M. Der Gesamthaushalt für die allgemeine Reichsverwaltung schließt also in Einnahme und Ausgabe mit 6 022 712 658 R.-M. Der Etat für die Ausführung des Friedensvertrages gleicht ich mit 1033186.667 R.-M. aus. Für die Herstellung >es Gleichgewichts in diesem Haushalt bestand ein Zu- chußbedarf von 348 071 227 R.-M., der auf dem Weg« der Anleihe aufgebracht werden soll. Der Haushalts­plan für 1925 wird erst Ende der Woche vorgelegt.

Der Fall Barmat.

Berlin, 5. Jan. DerTag" teilt »u der Barmat- Asiäre mit, daß die richterliche Vernehmung der Brüder Badmat heute mittag begonnen haben, nachdem da» umfangreiche Material der Staatsanwaltschaft einiger­maßen gesichert war. Die Vernehmungen dürften bi» Dienstag früh andauern. DemTag: zufolge soll dl« Staatsanwaltschaft auf dem Sandvunkt stehen, daß das Material für einen richterlichen Haftbefehl gegen di« Hauptbeteiligten der Darmat-Affäre ausreiche.

Berlin, 5. Jan. Zu dem bereits gemeldeten Selbstmord des Bankiers Friedländer und seiner Gattin wird noch mitgeteilt: Aus den hinterlassenen Briefen geht ferner hervor, daß der Grund zu dem Selbstmord

Mt Feitmrs

Weiger für (bas Mer kurheUche) Sberhrssen - Amtliches Berkünbigungsblatt -es Kreises Marburg

Paris, 5. Jan. Aach dem .Exzelsior" weicht der schuldnern geregelt werden soll. Diese Haltung er- Entwurf für ein provisorisches Handelsabkommen, den schwerst bezw. beschränkt die Konferenz naturgemäß Handelsminister Aainaldh der deutschen Wirtschafts- I außerordentlich.

unter unterbreitet hat, wefentlich von dem ab, was I

die Deutschen vor dem Weihnachtsfest vorgeschlagen fk. L o n do n, 6. Jan. Rach einer Meldung haben. Damals war von deutscher Seite uur ein I desD^'.ly Mail" aus Newpork hat Staatsfekre-

modus vivendi für 5 oder 6 Wochen vorgesehen, die tar H»Zhes eine energische Antwortnote auf

französische Degiernng halte aber eine längere Zeit- die letzte britische Rote betreffend die Beteiligung

dauer für erforderlich, um die Verhandlungen über der Vereinigten Staaten an den deutschen R e p a-

den Abschluß eines endgültigen Handelsvertrages zurationszahlungen abgefandt. Sie bezieht Ende führen zu können. Eine andere Schwierigkeit sich aufs neue auf die amerikanische Auffassung, bestehe darin, daß die Deutschen sich über den neuen daß von juristischem Standpunkt aus, wie aus Zolltarif beschwerten: sie verlangten nicht nur tief- Billigkeitsgriinden Amerika das Recht habe, einen gehende Abänderungen, sondern erklärten auch, sie Anteil an den von Deutschland geleisteten Zah- mühten darüber unterrichtet sein, wann der neue Zoll- Jungen zu erhalten. Die Ueberschristen in den

flut »em besetzten Setztet

Die marokkanischen Bestien.

Köln, 5. Jan. Eine ältere Dame wurde in der Nähe von Euskirchen am Neujahrstage nach- mittags von drei Marokkanern auf offener Straße Überfällen. Nach schändlichster Mißhandlung ver­gingen sich die Farbigen an ihr. Nur mit Auf- bietung aller Kräfte gelang es ihr, sich ncr1 Haus«! ju schleppen, wo sie in einem jammervollen Zu­stande an der Wohnungstür zusammenbrach. Die Ueberfallene liegt schwer erkrankt darnieder.

fk. R o m, 6. Jan. Amtlich wird gemeldet: Der König nahm das Entlassungsgesuch des Eroßsiegel- bewahrers Origlio, des Unterrichtsministers Ca- sati und des Ministers für öffentliche Arbeiten Sarroccti an. Der König ernannte den Kammer­präsidenten Rocco zum Iustizminister, den Abg. Prof. Fedele zrim Unterrichtsminister und den Abg. Giuriatt zum Minister für öffentliche arbei­ten. Die Minister leisteten gestern abend dem ^rrmig-dmech Hrmdschtug den Eid.*

Berlin, Z. Jan. Die Kollektivnote der alli- _____ ... ______ ______

n Regierungen über die Frage der Räumung scheu über die neuen s.__,_________________ ________ ..____________., _,

>wrdlrchen Rheinlandzone lautet in deutscher mische Produkte, Feinmechanik. Kleineisenwaren, Prä- < amerikanischen Kriegsansprüche zu verteidigen.

AI» RtlÜtkUNaWIdUNÜ I Übersetzung: Der Artikel 428 des Versailler Ver- träges vom 28. Juli 1919 besagt, daß, um die Aus- v. Kries und Neuhaus lehnen ab. führung des genannten Vertrages durch Deutsch-

fk. Berlin, 6. Ian. Ebenso wie der Land- land sickerzustellen, die deutschen Gebiete westlich ßagsabgeordnete v. Kries, hat auch der für ein des Rheins, einschließlich der Brückenköpfe, wäh- siberparteiliches Kabinett in Frage kommende renb eines Zeitraumes von 15 Jahren nach dem Ministerialdirektor a.D. Neuhaus (wenigstens Inkrafttreten des Vertrages durch die Truppen der gut Zeit) einen Eintritt in eine solche Regierung alliierten und assoziierten Mächte besetzt bleiben, vbgelehnt, nachdem er die wirtschaftliche Loge ein- gemäß den BestimnMAgen des Artikels 42£k Die gehend geprüft und Bedenken gegen das bis- im Artikel 428 vorgesehene Besetzung wird, «en» lerige Vorgehen auf wirtschaftlichem Gebiet ge- die Bedingungen des genannten Friedensvertra- Mocht hat. Der Abg. v. Kries hat vor allem ges von Deutschland getreulich erfüllt werden, nach f:r Entscheidung seiner Fraktion nicht vorgreifen und nach bei Ablauf der ersten fünf, dann der ollen. ersten zehn Jahre eingeschränkt. Schon jetzt sind

fk. Berlin, 6. Ian. Wie die Blätter zur die aMerten Regierungen in der Lage, der deut- «rage der Regierungsbildung im Reiche Regierung, ohne den 10. Ianaur abzuwarten, betonen, werden nach der Ablehnung des deutsch-1 dafür erhielten,

nationalen Landtagsabgeordneten von Kries und daß Deutschland die im Artikel 429 vorgesehenen des Ministerialdirektors a. D. Neuhaus die ^dmgungen noch nicht erfüllt hat und sie bis zu Lerhandlungen vom Reichskanzler Marx fortge- nicht wird erfüllt haben. können, um

führt »und wie dieZeit"' erklärt, besteht kein I ber Vergunstigung ber Bestimmung über die vor-1 ßrunb, diese für aussichtslos zu halten. Von den ^tige teilweise Räumung teilhaftig werden zu Blättern wird nochmals die enge Verbindung ber ~°nI,en- ^d die, wenn man nur Teil V bes Megierungsbildung im Reiche unb ber in Preußen ?f,rtrm^er5»inf Betrach, siebt, oon ber Interalliier- berDorgerufen. Eine besondere Bedeutung wird, WihtarbontroIIbornmiff.on, trotz gewisser wie die Blätter melden, der Entscheidung der 'lenen sie begegnete, gesammelten

preußischen Landtagsfraktion des Zentrums beige- ^?.c^.'c^en ube*'ben Stand ber Ausführung der mcffen. militärischen Bestimmunaen hinreichend, um diese

" ___________ Entscheidung der interalliierten Regierungen zu

Die Beschlüsse der Fraktionen. ' ''M nur einige wesent-

« a? f c V Vs hx. ix , i'cke Punkte unter den fetzt schon bekannten Tat- ft.Berlin, 6. oan. Die-Deutschnationale suchen hervorzuheben, folgende Feststellungen ge- -leichstagsfraktlvn beschloß in einer Sitzung, n,ad)t worden: In Verletzung des Artikels 160 die am Montags im Anschluß an die Vollsitzung statt- wurde der Große Generalstab der Armee in einer fand, bei der Wahl des Reichstagsvräsidiums am Mitt- cmd"ren Fann wiederhergestelft: in Verletzung be= »och wiederum den Abgeordneten Wallraf als Artikels 174 wurden Freiwillige auf kurze Zeit »kichstagspräsidenten vorzuschlagen. eH^ftefit und ausgebildet; entgegen dem Artikel

Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volks- 168 ist die Umstellung der Fabriken für die Her- »aitei hat sich in ihrer gestrigen Abendsitzung mit stellung von Krieasrnkterial bei weitem noch nicht «lner Reihe von Anträgen beschäftigt, die sie bei dem durchgeführt: entgegen den Artikeln 11 bis 169 Reichstag einbringen wird. Die Erörterung über die sind bei ber militärischen Ausrüstung überzählige Wahl des Reichstagspräsidenten wurde bis zur nächsten ude jeder Art vorhanden und es wurden be= Kraktionssitzung am Mittwoch ausgesetzt, weil erst die deutende unerlaubte Vorräte an Kriegsmaterial Lösung der Regierungsfrage abgewartet werden soll, entdeckt; entgegen dem Artikel 162 sowie dem Be- 3n Bezug auf die Neubildung der Reichsregierung stand ickluß der Konferenz von Boulogne vom 19. Ium die Fraktion auf dem Standpunkt, daß man den Deutsch- 1920 hat die Umorgan gation ber staatlichen Pali- nationalen dadurch mehr entgegenkommen soll, daß man sei noch nicht begonnen und entgegen dem Artikel I Knen statt zwei, drei Sitze in dem neuen Rcichsministe- 211 hat die deutsche Regierung bei weitem nocb Mm zugesteht. I nicht alle von den alliierten Regierungen in ihrer

Di« Zentrumsfraktion de» Reichstag« be-1 Note vom 20. September 1922 geforderten gesxtz-1 Mftigte sich am Montag Abend in einer kurzen Sitzung geberischen und Verwalkungsmaßnahmen ge-1 Mit der bei der Wahl des Reichsiagspräsidenten einzu-1 troffen.

»ehmenden Haltung. Die Entscheidung wurde auf die! Die alliierten Regierungen rechnen übrigens flachste Sitzung verschoben. mit dem baldigen Eintreffen des Berichts der

Die Demokratische Reichstagssraktlonl interalliierten Kontrollkon rniffion, der die Ge- f trreitete Anträge für das Plenum vor. die aber erst in I famtergebniffe der im Ganoe befindlichen General- den nächsten Tagen endgültig formuliert werden sollen, infpebtion roiebergibt. Dieser Bericht wird ihnen ' Bei der Präsidentenwahl werden sie für den Abg. I ermöglichen, zu bestimmen, was von Deutschlanb

's fioefie als Vertreter der stärksten Partei stimmen. noch erwartet Erden muß, damit seine Berpflich-, . , ~ -. . .,

, Di- kommunistische Fraktion des Reichs- tungen auf militärischem Gebiet gemäß den Pe- men kn« Vereinigten Staaten m Frag«. Hmter chnen

| lass und Landtags hielt am Montag Abend im Reichs- stimmungen des Artikels 429 als getreulich erfüllt ebt @nglanb, das Geld von den Vereinigten Staaten

slagsgebäude eine gemeinsame Sitzung ab, in der über befrachtet werden Können. Weitere Mitteilung galten hat aber seinerseits an Frankreich und die

die weitere Taktik der Fraktion beraten wurde. Es hierüber wird de/ deutschen Regierung später zu- kle-meren Mnertm Geld weiter gegeben hat. Frank-

I s-urd- beschlossen, wie bisher mit allen Mitteln dabin Z

I i 4te wirken, daß vor allem die kommunistischen Anträge fh. London, 6. Jan. Die Frage der Ver-1 , Jt' E?.«?

to der Amiiestiefrage so schnell wie möglich durchgesetzt öffentlichung des Berichtes der interalliierten ^nH . f*1®' fer^r

werden. Bei der Wahl des Reichstagsvräsidenten am trol[b.ommiffion, ber noch nicht eingegangen sei, Mittwoch werden die Kommunisten den Abgeordneten müsse zwischen ben verschiedenen Regierungen er-

und au4 roogcn werten. Siel)« fei Keine entfdjeibnng bo. S'V. ÄtefsSWtfXlK

£« -ntI°--«-»d-n V-.E.-,-n« im ruter eräl,Itorten. J.i

Reich-tagsburo verlangen. London, 9. Jan. Der diplomatische Bot- &b> Forderung erhebt, endlich einmal Klarheit in

I Eie D. B. P. -tritt aus dem Preußenkabinett aus. ' ,ilh Telegraph schreibt, man kann h^ses Gewirr der verschiedenartigsten Verpflichtungen

I Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit- ? C ^^.E/"^^^Urlichen Erfolg und Gegenverpftichtungen zu bringen, im besonderen

I , ^reumicye Preneoienst teilt mit. folg der sranzönschen Diplomatie darsteltt, die ^e deutsche Schuld in eine aewifte Beriebuna zum

. «in Montag nachmittag empfing der preußische errriSt habe daß ein kurzes Be-zeichnis in dem - . T- , m \ »dwin« ^ezieyung zum Ministerpräsident Brann die ^tlbrer hpr ? « /rr.ä.rr.a?., £ interalliierten Schuldenproblem zu sehen. Auf der

5 :preußischen stoalitlonsvartelen S h r Vorbericht der Kontrollkommission Uber die Ber. -ür Mittwoch einberufenen Konferenz sollte ursprünglich

!t e utsche nVolksvartei I Deutschlands eingefugt worden se«. ®te nur über die aus der Auhrbesehung und auS dem

Punkt, daß auf Grund des Artikels 45 der Preuß der snt", ^E^rerigkelten für eine Verlängerung Dawes-Einkommen zur Verfügung stehenden Eingänge

' Verfaftuna die Reo ler,III» i r ft t t I 0"eIctzung zum Einreichen des enbßu.« I Geraten werden. Vei den Desatzungseinnahmen sehen tragung die Regterung zurücktreten tigen Berichts der Kommission, sei geschickt ver- «rnn^r'en und Delmer dafür ein daß die De» Musse, um dem Landtag Gelegenheit zur mieden durch d-n Satz' Die alliierten Rraiernn- r Franzosen rmd Delgler dafür em. day die De

I skennindi » an 1 1 ft. . . » (1 k . « * . . , , . . . ® "*'ie aulterten uregieriin satzungLkosten auf alle Alliierten gleichmäßig verteilt

Beben Die Vertreter der drei Minderen -^rnttinn-n I bereite IN der Lage, der deutschen Re-1 treften, wogegen sich wiederum die'anderen Mächte,

teilten diesen Standvun» nicht DieVertre-er lllerung ohne den 10. Januar abznwarten, daß sie insbesondere England, wenden. Die Eingänge aus dem £ £Cu £ S S U,?\ Der Hinweis .daß einige Obstruktion statt- Dawes-Mkommen sind in erster Linie für küe Anleihe-

! wx. deutschen Volkspartei gaben daraufhin die Er- gefunden habe, sei insofern bemerkenswert, weil -eichner dann für allaemeine Desatzunaskosten und

tMre^beiden' Minister aus h SJ'®ot-u und nähere Umstände einer derartigen Ob- Kontrollkommissionskosten, endlich für die amerikani- i,iehen müßten um damit den Rücktritt^des Ge- Pf1".'*', Berichterstatter erklärt, er sch^n Besatzungskosten bestimmt. Infolge der zwischen

i ^mtfabineT^ SrbXSen D e Vertte^r tr r / diesen Punkt und diesen Amerika und Frankreich angeknüpften wie es heißt

'Sbrinpn »Ar d.r Satz ewige interalliierte Erörterungen stattgesunden unverbindlichen Schuldenbesprechungen hat sich nun

1k l Parteien stellten daraufhin fest, daß diese hatten. Ein-anderes wichtiges Merkmal der Note enalischerseits der Wunsch berausaestellt auch diese ??n7i7chkS?t^ ° befindet sich in dem anderen Abschnitt d^r» -wie ffij Lnkrrich

»wänoe ^nächst einmo! nfted-rÄI r, deutlich erklärt wird, daß die Räumungsfristcn zu hfsher ein Moratorium gewährt, verlangt aber, von

Ä' tot Ä».6 b" I«»« ««» «W mit Un,-ch<. »Suiten.

,1« erfahren. Das preußische Staatsministerium wird «n Dienstag nachmittag zu der Frage Stellung Nehmen, ob sich aus Artikel 45 der Verfassung bne weiteres ein Anlaß für di« Demission des Kabinetts ergibt.

gl«Oserhessisch« Zeitung" erscheint sechamal wöchentlich. Bezugspreis «anatlich 2 Mark auaschließlich Zustellunraze» chr. Durch »ie P«st2,25 Mk. Für auafallende Nummern infolge Streiks »der elementarer Ereignisse kein Eisai, 8-rl,, nDr.r.Hitzerat>>. Druck derUniu.-Buchdruckere« »an Job.Au'.Koch, Markt 21/23.- Fernsprecher: Verlag und Seicbifts«

; stelle: Nr. 55, Schristleitung: Nr. 666. Postscheckkonto: 9Cr. 5U15 Amt Frankfurt «. Main.