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. «sloderdesetzung des Ordinariats für ’ .aeraloaie und Kristallographie an der Universi- M ü n ch e n ist ein Ruf an Prof. Dr. Balthasar «ohner in Tübingen ergangen. — Der bekannte Vertreter der Musikwissenschaft an der Urrinerfität Berlin Geh. Regierungsrat Prof. L Oskar F l e i f 4 e r ift 3um 1 April 1925 von ben amtlichen Verpflichtungen entbunden. — Der durch den W-mang des Professors Schumann nach «machen erledigte Lehrstuhl der Technischen Pysik ;r her Universität Jena ist Dr. Abraham Es au, nnaenieur bei der Gesellschaft für drahtlose Tele- araphie (Telefunken) in B e r l i n. angeboten nwr- £n. — Die evangelisch-theologische Fakiütat der Universität Tübingen hat den Geh. Oberktr- chenrat Karl vonRömer in Stuttgart der durä) vier Jahrzehnte an der Leitung der Landeskirche hervorragenden Anteil gehabt und insbe- gidere um die kirchliche Versorgung der Dia- »ra und um die Förderung des Gustav Adolf- rein« sich bleibende Verdienste erworben hat, «um Ehrendoktor der Theologie ernan-t.
X Die Hochschule für Staats- und Wirtschafts- Menschast (Staats- und wirtschaftswisfenschaft- jsche Fakultät) in D e t m o l d ist gemäß Verfügung des Livpischen Landes»räsidiums endgültig am 31. Dezember 1924 geschlossen worden. — Prof. Dr. 6ob9 Joachim Moser in Halle hat die Be- nifuna auf den Lehrstuhl der Musikgeschichte an der Universität Heidelberg als Nachfolger Krönens angenommen. — Zum Rektor der Universität T u - dinqen ist für das Amtsiahr 1925/26 der Staats- Minister a. D., ord. Profeflor für Sozialrecht und Sozialpolitik Dr. Ludwig v. Köhler gewählt und vom Staatspräsidenten bestätigt worden. — Der Prioatdozent für Wasserversorgung in der. Bauingenieur-Abteilung der Technischen Hochschule zu Dresden Dr.-Jng. Adolf H e i l m a n n, Baudirektor bei dem städtischen Tiefbauamte der Stadt Dresden, ist, zum nichtplanmäßigen ausierordentl. Professor ernannt worden..— Der Privatdozent für Chirurgie an der Hamburgischen Universität Professor Dr. med. Ernst Roedelius ist vom 1. Januar 1925 an zum Oberarzt der 2. chirurgischen Abteilung am Allgemeinen Krankenhause Eppendorf gewählt und vom Senat bestätigt worden. — Dem Lic. theol. Bornkamp, geb. 1901 in Wuiz (Sachsen) ist auf Grund seiner Habilitationsschrift „Lutherische und mystische Züge in der Frömmigkeit Jakob Böhmes" die Lehrberechtigung für das Fach der Kirchengeschichte in der evangelisch-theologischen i Fakultät der Universität Tübingen erteilt worden. — Vom bayer. Kultusministerium ist der Solotrompeter des philharmonischen Orchesters in B e r - l t n Richard Stegmann zum etatsmäßigen Stu-
vrerhefftsch« Zett««-, Viarbnrg *. 5. Son«a»e«v, Ve« 8 Sa««ar 1628
dienrat am Staatskonservalorium der Musik in Würzburg ernannt worden. .
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mit toWten
Die angeblichen deutschen Unterseebootdbanten.
fk.^l m st e r d a m, 3. Jan. In seiner Wendausgabe geht bad „Allgemeen Handelsblad" noch einmal auf die durch hiesige Blätter bereits richtig- gestellte Falschmeldung des Pariser „Mattn" über den Bau von Unterseebootteilen auf der Rotterdamer Werft ein. Das Blatt betonte, daß durch diese RichtigsteNung der holländischen Blätter nicht ein Grund hervorgerufen werden könne, daß die hoNändische Industrie zu Gunsten einer deutschen Wiederbewaffnung tätig sei. Das Blatt fährt dann fort; „Aber belanglos ist ein solcher Bericht doch nicht. Ob der „Matin" einen eigenen Bericht Lügen strafen wird, ist sicherlich sehr die Frage, das entspricht auch nicht dem Gebrauch dieses Blatteö, das augenscheinlich fürchtet, daß eS bei einem derartigen Erkenntnis von Unrecht bestimmt den Eindruck erwecken könnte, daß es mit der Vertrauenswürdigkeit dieses Berichterstatters schlecht bestellt ist. Umgekehrt wird die Tatsache, wenn es sich herausstellt, daß ein derartiger Bericht über die deutschen Kriegsrüstungen von ihr hier kontrolliert werden konnte, eine offenbare Unwahrheit darsteNt, und starke Zweifel an der Berichterstattung des Pariser Blattes über diesen Gegenstand tm Allgemeinen hervorgerufen hat.
Smilleton
Neber ei«e merkwürdige Ticrsreuudschast zwischen Katze und Eichhörnchen weiß ein Mitarbeiter der in Cöthen-Anhalt erscheinenden Jagdwochenschrift „St. Hubertus" zu erzählen. Er berichtet darüber:
Ich besitze ein vollkommen fingerzahmes Eichhörnchen (heuriger Frühjahrswurf), das sich frei und nach Belieben im Zimmer oder Garten bewegt, auf die Bäume klettert, aber bei der Annäherung eines Menschen sogleich herunterkommt, vertraut auf die Schulter springt und ein Stückchen Brot aus der Hand nimmt. Nun habe ich aber auch einen zweijährigen sehr schönen, großen Hauskater, der sehr scharf auf Ratten und Mäuse und die vielen Bilche ist und sogar zwei Wiesel würgte. Ich fürchtete, daß er sich einmal an dem kleinen Hausfreund vergreifen könnte und gab ihm, so oft er ihm verdächtige Aufmerksamkeit zeigte, einen Klapps. Und heute — o Wunder — spielt der Kater mit dem Eichhörnchen, jagte es durch den Garten, nimmt es zwischen die Pfoten, ohne ihm jedoch das Geringste zuleide zu tun. Das Eichhörnchen wieder springt
ihm spielend auf den Rücken, trinkt au- seinem Milchnapf und zeigt nicht die geringste Scheu. ES ist eine der merkwürdigsten Tierfreundschaften, die mir bisher vorgekommen sind. Derselbe Kater zeigte eine direkt rührende Liebe für meine aus tragische Weise umS Leben gekommene Brackenhündin „Shlva", die in ein Eisen geraten, den Hinterlauf brach und von mir erschossen werden mußte.
Die „Angströhre". Woher der Zylinderhut oder die „Esse" ben fatalen Beinahmen „Angströhre" hat, ist wenig bekannt. Der Name ist schon alt; sein Geburtstag ist am 29. Oktober 1848. Während ber Wiener Revolution waren an diesem Tage die Studenten morgens nicht mehr mit der Kokarde, sondern — aus Furcht vor dem Militär — in Zylindern zur Universität gegangen. Schon am nächsten Tage nannte man die Zylinderhüte „Angströhren".
Bange mache« gilt nicht. Ein Vorfall, der lebhaft an eine Sache, die sich vor etwa 20 Jahren hier in Marburg in ähnlicher Weise abspielte, erinnert, wird aus Haspe in Westfalen gemeldet . In der Stadtverordnetensttzung beschwerte sich ein kommunistischer Stadtverordneter darüber, daß der in der Sitzung anwesende Schriftleiter der „Hasper Zeitung" die Kommunisten in der Zeitung als Schreier bezeichnet habe. „Wenn diese Schreibweise nicht unterbleibt, dann wird der Artikelschreiber die Kommunistenfaust zu spüren bekommen", meinte der kommunistische Hauptredner. Dabei hielt der Redner dem wenige Schritte von ihm entfernt sitzenden Redakteur die drohend erhobene Faust entgegen. Unter stürmischer Heiterkeit der ganzen Versammlung holte darob der Schriftleiter einen derben Eichenstock unter dem Tisch hervor und hielt ihn mit deutlicher Geste dem ihn anpöbelnden kommunistischen Ctadtvater vor die Rase, der darob schwieg und den ganzen Abend ein sehr, sehr gedrücktes Wesen zur Schau trug, aber unablässig nach dem Tisch des Redakteurs schielte und noch vor Schluß der Sitzung unauffällig verschwand.
Bücherschmi
** Vom Wesen der deutschen Universität. Von Etaatsekretär Prof. Dr. C. H. Becker. 45 Seiten. Preis geheftet 1,20 X Verlag von Quelle & Meyer in Leiozig. Staatssekretär Becker bat soeben unter obigem Tirel ein Referat in Buchform erscheinen lasten, das er auf der dritten Jahrestagung der Euro- uäischen Studentenbilfe gehalten bat.
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Anhliche Nachrichten
Sonntag, den 4. Januar 1928.
Pfarrkirche. 10: Pfr. Heermann; 2: Pfr. Baltz.
Elisabethktrche. 10: Pfr. Walthemath; 2t Pfr. Metz.
In beiden Kirchen Kollekte für Gemeindezweck«.
Diakoniss. - Mutterhaus .tzebro«"-Wehrda. Sonntag vorm. 10: Jugendkonferenz; Gottesdienst: Missionar Bufe.
Mich eichen. Keine Abendandacht. Nächste An- dacht am Sonnabend, 17. Jan.
vtadtmiffion. Bvtergraben 5. Sonntag, morgens 8.30: Frühandacht; 4: Jugendbundandacht; 8.30: Abendandacht.
Selb st. ev. - luth. Gemeinde, Dtkolaistraße 1. Donnerstag (Neujahr), nachm. 8.30 Uhr: Predigtgottesdienst.
Landeskirchliche Gemeinschaft Marburg- Sonntag vorm. 8: Morgenandacht: 10.30: Kindergottesdienst; abd. 8: Evangellsation. Dienstag abd. 8.30: Allianzgebetsstunde; Freitag abd. 8.30: desgl.
Deuapoftvlische Gemeinde, Heusingerstrahe 5. Gottesdienste: Sonntag vorm. 9.30, abdS. 8; Mittwoch abd. 8. Die Kirche ist geheizt. _ Wethodistengemeinde. Wörthstrahe Dr. 15 a.
Sonntag vorm. 9.30: Predigt, abd. 8.15: Predigt; Mittwoch 8.15: Bibelstunde; Donnerstag 8.15: Allianzgebetstunde.
Aerztlicher Sonntagsdienst.
(Rur für Notfälle von mittag» 12 Ähr bis MontaL früh 7 Uhr.)
Am 4. Januar: Dr. Wintzer, Neustadt 27, K.509; San.-Rat Dr. Wigand, Wilhelmstraße 27 F. 404.
Zahnärztlicher Sonntagsdienst.
Am »4. Januar: Zahnarzt Eckhardt, Wörthstr^ Sprechst. von 10—11.
Sonntagsdienst und Wochennachtdienst der Apotheken.
Vom 3.-9. Jan.: Schwan-Apotheke.
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Winterberg, 2. Jan. Temperatur +3» Celsius. Witterung: Regen. Letzter Schneefallam 1. Januar. Ski-, Rodel- und Bobbahn: keine.
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