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oelegt werden. Lehrer, deren zeitweiliges Aus- f nbeit oder Versetzung zum 1. April und zum ■
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, rektoriums, General Rodriguez Petre in Barce-
kona im Laufe einer Unterredung erklärt, daß die
MMIche SageWrtibten
ff, Pari», 3. Ian. Hebet, bie Gründe, die den I
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Auflösung der Raditschpartei.
Belgrad, 2.
Aus der Türkei.
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10 Zentimeter hoch.
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Die Reujahrsrechnungen kommen.
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ff. Rewhork, 3. Jan. Heute früh setzte starker Echneesturm ein. Der Schnee liegt
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Pari», 2. Jan. Wie der „Information aus Madrid gemeldet wird, hat da» Mitglied de» Di-
Ein fingierter Raub.
Berlin, 2. Ian. Der angebliche Kass
Jahre den Kreisschulräten oder den Verwaltung» V’ ausschüssen bis zum 15. Februar und zum 15. Aug. «i vorgelegt werden. Lehrer, deren xeitweiliaes Aus. r
Muster) einzureichen. 10. Januar: Gewerbesteuer nach Gewerbekapital für 4. Viertel des Rechnu-m^I jahres 1924. 15. Januar: Staatliche GrundvA mögenssteuer, zuzüglich 150 v. H. Gemeinde^ chlag. 15. Januar: Hauszinssteuer. der 6faq3 Betrag der staatlichen Grundvermögenssteuer bef bebauten Liegenschaften, soweit sie nicht befreit mb. 15. Januar: Gemeindezuschlag zur Haus- zinssteuer in Höhe von 100 vH. der staatlichen Grundvermögenssteuer der bebauten Liegenschaf« ten soweit sie nicht befreit sind. 15. Januar: Äiüll- abfuhr- und Kanalbenutzungsgebühren für 4. Viertel des Rechnungsjahres 1924. Die Steuerbeträge an Grundvermögenssteuer Hauszinssteuer und der Gemeindezuschläge sowie der Müll- und Kanalgebühren sind auf den Steuerzetteln angegeben und danach zu zahlen.
* Seht Ihr geschäftig bei dem Linnen —. Am nächsten Montag begeht unsere Mit» bürqerin, die Waschfrau Jung, Hirschberg 5, in voller geissiger und körperlicher Frische ihren 80.
ausgleichsn, wie bei Geldmangel. Die zugesendeten Rechnungen zu Neujahr häufen sich bei manchem in ungedachter Weise. Man denkt wohl im einzelnen seiner Verpflichtungen, und da erscheinen sie nicht so groß, und es liegt in der Natur des Menschen, alle» Unangenehme so lange wie möglich hinanS- zuschieben. Da kommt der Neujahrstag mit seinen Mengen unbezahlter Rechnungen und liefert in unwiderlegbarer Weise den Beweis, daß die so hoch angeschwollenen Forderungen nicht auf einmal beglichen werden können. Es ist ein allgemeiner Fehler unserer Zeit, daß man es mit den kleinen Forderungen gerade zu leicht nimmt, das ist mit denen an die "Handwerker. Wenn es allgemeiner Gebrauch wäre, die Handwerker sofort zu bezahlen, so wäre das in erster Linie nicht nur für die Handwerker selbst viel vorteilhafter, sondern auch für den Schuldner.
• Geistliche Abendmust k. Schon mehrfach und besonders im Anschluß an die Tagung für kirchliche Kunst — wurde angeregt, die Musik-Andachten, wie sie während de» Kriegs monatlich stattfanden, wieder aufleben zu lassen. Schon lang vor Beginn war damals die Kirche überfüllt. Der Versuch soll wieder gemacht werden. Die Dauer der Einrichtung hängt von dem Besuch der Abende ab, deren Neberschutz zur Linderung von Notständen verwendet werden soll. — Am 6. Januar beginnt diese Abende die uns Marburgern bekannte Altistin Frau Tilly Westphal gemeinsam mit dem Frankfurter Organisten Bernhard Dreier und der Violinvirtuosin Fräulein Lent Kaiser. Mit großem Erfolg haben die drei Künstler mehrere Abende in Frankfurt veranstaltet. Die vorliegenden Kritiken der großen Frankfurter Zeitungen sind darüber des Lobes voll, sowohl über die Auswahl, wie die vollendete Ausführung des Programms. Die Preise sind mit Mk. 1.— angesetzt, einzelne besonders bevorzugte Plätze Mk. 1.50 und 2.—. — Am 15. Februar wird der Verein für Kirchenmusik aus Witten a. Ruhr mit nahezu 50 Mitgliedern hier singen. Besonders günstige Umstände ermöglichen den Abend dieser durch Konzertreisen in Deutschland und Holland rühmlichst bekannten Vereinigung zu den gleich niedrigen Preisen auch in Marburg. Der^Vorverkauf fmdet bei Elwert statt. , r . r ,
«Von der Eisenbahn. Etsenbahmnspek- tor Born wurde von Kreiensen nach Marburg
- Tine Verordnung des Re ichsver - kehrsministets für die Reichsbahn- Gesellschaft. Hebet die Bildung von Betrrebs- vertretungen im Bereich der ReichsbahMeseMchaft hat der Reichsverkehrsminister als Aufsichtsbehörde eine umfangreiche Verordnung erlassen, desgletchen eine Wahlordnung. Ein Hauptbetriebsrat bei der joen
Rarburger Stabtzeltmg
Marburg, S. Januar (Hartung).
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versetzt.
* Vom Wochenmarkt. Im neuen Jahre scheint sich auf dem Butter- und Eiermarkt ein Preisabbau zu vollziehen. Heute wurde erstere von 1,60 M an das Pfund und Eier von 15 Pfg. an das Stück auaeboten. Es verblieb großer Heberstand. Sonstige Mittelpreise: Handkäse 7—10 L das Stuck, Ermatte 25-30, Weißkraut 12-15, Schwarzwurzeln 50-60, Rotkraut 12-15, Rote Ruben 10, Möhren 10, Spinat 50-70, Rosenkohl 60-70, Winterkohl 25, Birnen 15—20, Aepfel 20—30, Russe 70—90, Haselnüsse 90, Weintrauben 80—100 das Pfund, Kohlrabi 0—10, Sellerie 30—40, Lauch 5—10 Endivien 10—30, Täubchen von 50 L an das Stück, Feldsalat 20 «3 der Teller. Hasen M 4 Hühner und Hähnchen von 60 H an, Blumenkohl von 0,80—1,50 M an das Stück, Gänse je nach Gute bei großem Angebot von 80 «Z an das Pfund.
i Angora, 2. Ian. Dei Nationalversammlung ■ bewilligte Ismet Pascha, der erkrankt ist, 'einen zweimonatigen Urlaub. Sie beschloß, als i Delegierte zur interparlamentarischen Hanbelskon- serenz in Rom den Abgeordneten von Erghani, h s a n H a m i d B e y und den Abgeordneten von
► strapezunt, Schefik Bey, zu entsenden.
\ ff. Washington, 8. Jan . Präsident Coo- ltdge ist nicht für eine internationale Wirtschafte-1 'unb Abrüstungskonferenz unter Einschluß Deutschland» und Rußlands, wie sie vom Senator Vorab dorgeschlagen wurde. Coolidge ist der Ansicht, daß! eine solche Konferenz ein zu wett gehendes Ziel |U bedeuten hätte, um praktische Ergebnisse erzielen zu können.
Au» China.
ft Peking, 3. Jan. Ci« Erlaß wurde ver» iSffentltcht, der allen Gefangenen Amnestie gewährt Mrit Ausnahme des vormaligen Präsidenten Tsao- Lun, der Parlamentsmitglieder, die an seiner Wahl #eteiligt war em, sowie der Personen, die de» Rau» ßes, Mordes, der Brandstiftung und der vergewal» Higung bes^ildigt find. Ein weiteret Erlaß schafft 19a» Warschalllollegium ab.
ter «mgtflci» ■
:: Elnhausen, 3. Ian. Am 5. Icmuar find es 25 Fabre daß die Hebamme Anna Katharina ;
A Fischer für den Bezirk Elnhausen, j, Webrsbausen und Tagobertshausen verpflichtet j wuV°Usi i^lch ar?ßer Treue und Gewesen. hnftiaheit sie ihren schweren Beruf ausubte gen: Wdaraus hervor.'daß sie in all den Jahren mit Nebe nur einem einzigen Todesfall zu rechnen Haire. Ab!« wünschen ihrem segensreichen Wirken noch
ft. Nürnberg, 8. Jan. In der heutigen «wäre.
Stadtratssitzung wurde ein Antrag der Gruppe I 4. Immerhin zeigt der (Ernährimgs- und) Ge- Schwarz-weitz-rot, auf die Tagesordnung der näch- sundheitszüstand der wirtschaftlich bedürftigen Kin- sten Sitzung die Aufhebung de» Dteuft-Ider unb auch der höheren Altersgruppen im Der- dertrages mit Oberbürgermeister Luppe gleich zu den Friedenszeiten noch einen derartigen zu setzen, dem Aeltestenausschuß überwiesen. Nach- Rückgang, daß die öffentlichen Speisungen nicht ab- ' dem ein" Antrag, einen dritten Bürgermeister zu gebaut werden dürfen, bevor ein wirtschaftlicher wählen, abgelehnt worden war, wurde der So- Ausgleich eingetreten ist.
ztaldemokrat Treu mit 24 Stimmen als zweiter 5. Die gesundheitliche Fürsorge, namentlich des Bürgermeister wiedergewählt. Kleinkind- und Schulkindalters, bedarf dringend
ft. München, 8. Jan. Die Polizeidirektion eines vollkommenen Ausbaues, damit die Schäden, hat das Gesuch um Bewilligung einer Feier im die sich noch als Folgen der langen Entbehrungszeit Bürgerbräukeller anläßlich der Freilassung Hitlers ergeben (Tuberkulose), frühzeitig genug erkannt abgelehnt. >und bekämpft werden können.
-♦--- I Zu dem zweiten Referat über den derzeitigen
w -g - ! Gesundheitszustand der Bevölkerung mit besonderer
SUvIfllw Berücksichtigung der durch die Wohnungsnot her-
„ Paris, 2. Jan. Die Konferenz der inter-SÄ™ Mißstände wurden folgende Leitsätze
Geburtstag.
* „Katzenaugen" — oder eine prak» tische Einrichtung. Vom 1. März 1925 ab muffen in Dänemark alle Fahrräder drei Viertelstunden nach Sonnenuntergang und drei Viertel- 'tunbeiT vor Sonnenaufgang sog. „Katzenaugen", das ist ein rotes Hinterlicht, zeigen. So sagt eine neue Verordnung des Justizuünisters. ^Katzenaugen" ist die volkstümliche Bezeichnung für ein kleines rotes Reflerglas, vas man in Dänemark etzt vielfach an Fahrrädern angebracht sieht. Sobald Autolicht auf dies „Katzenauge" fällt, gibt es einen roten Widerschein, der vom Auto aus deutlich sichtbar ist und zur Vorsicht bei Heberholung mahnt. Dazu will nämlich die neue Verordnung beitragen und so Hnglücksfälle zu verhindern suchen. Zahl» reiche Erprobungen haben die Zweckmäßigkeit der Verordnung ergeben.
* Förderung der Eeide'n zu ch t. Der Regierungspräsident hat an die Landräte des Bezirks und die Städtemagistrate ein Schreiben er- lasten, dem wir folgendes entnehmen: Der Seiden- züchter-Verband in Kurheffen und Waldeck (Ge- chäftsführer F. W. Klein, Caffel, Jordanstr. 13 l) ist bestrebt, die Wiederbelebung des Seidenbaues herbeizuführen und dadurch zahlreichen Erwerbsbeschränkten wieder Verdienstmöglichkeiten zu be- chaffen. Der Verein errechnet in seinem Weebc- chreiben, daß bei einer Seidenraupenzucht schon im kleinen Umfange sich ein Reinverdienst von 400 bis 500 _u i»r T-rhi-e erzielen läßt: dabei sei die anfae- wendete Arbeit geringfügig und könne leicht von schwächlichen Leuten, aber auch nicht Vollbeschäftigten nebenher geleistet werden. Grundbedingung für Seid«ngewinnung ist die Beschaffung des not» wendigen Raupenfutters; als solches kommt nut das Laub der Maulbeere in Frage. Hundert 1—2» jährige Pflanzen sind fiir 20—30 JL bei dem obengenannten Geschäftsführer käuflich. Der Maulbeerbaum gedeiht in unserem Klima vorzüglich. Der Seidenbau erscheint besonders geeignet in klei» neren Orten. Die Bestrebungen des Seidenzuchtverbandes verdienen Unterstützung.
Die Fagd im Fannar.
Wir sind mitten im Winter, obwohl dieser sich noch immer von einer gutmütigen Seite zeigt« und uns mit nennenStvertem Frost und Schnee verschonte. Für den im allgemeinen schwachen Wildstand ist das mit Freuden zu begrüßen, doch sollte der Waidmann, wie die Mustrierte Jagdwochenschrift „St. Hubertus" in Eöthen-Anhalt dringend empfiehlt, auch feinen Teil dazu beitragen, daß dem Wilde nunmehr Ruhe gegönnt wird.
Obwohl Rehwild in manchen Staaten noch Schutzzeit hat, so soll doch kein Jäger von dieser Erlaubnis Gebrauch machen, wenn es sich nicht um tümmernbe Kitzböcke handelt. .
Auf Sauen ruht bte Jagd in gehegten Re- vieren. Nach der in den Dezember und Januar fallenden Rauschzeit sind besonders die Keiler schlecht bei Wildbret. . „
Die Jagd auf Hasen ist möglichst einzuschranken, besonder» dürfen Treibjagden keinesfalls mehr stattfinden, da die Hasen bei mildem Wetter zu rammeln anfangen und weil ihnen gerade in dieser Zeit durch Schlingensteller und Raubzeug am meisten nachgestellt wird. Zäune und Hecken sind auf da» Vorhandensein von Schlingen zu prüfen.
Rebhühner sind bei strenger Witterung möglichst in Nähe kleiner und dichter Remisen, mit Ge-, treibeaöfällen, tzenfamen usw. zu füttern.
Der Fuchs fängt Mitte des Monats »n zu • ranzen und steckt häufig in Bauen. »nstand morgens und abends auf den Bao-n ist oft loy nend, weil er ft« in der Dämin-rung absucht.
1. Oktober in Aussicht stäno, konnten ihre Prüfun» i gen noch vor Schluß des Schuljahres und im Sep- ; tember ablegen. Tiefe Vergünstigung wurde auch den Lehrern zugebilligt, die die zweijährige Dienstzeit erst am 31. März und 30. September vollenden oder die zweijährige Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft dann erst nachweisen konnten. Da die Schwierigkeiten weiter bestehen, gelten diese Bestimmungen auch im nächsten Jahre.
• Steüertermin im Januar bei der
chhain, 2. Ian. Die Neujabrsnacht verlies hier im allgemeinen ruhig und seterlich. Als die Uhr die 12 geschlagm hatte, lauteten s.nntlicke Glocken. Auch wurde das neue Jahr biird) Musikchoräle perkünbet. — Da bis jetzt neue Erkrankungen an Maul- unb Klauenseuche bem Biehbestanbe in Kirchham v°rgekom men sind, wird voraussichtlich bie Sperre am «er 6. d. Mts. aufgehoben werden.
Rachitis) unb auf bie Sittlichkeit. vcl — —- . , _ ,
. 2. Es ist erforderlich, statistische Erhebungen^ » Hochwasser. abgelaufenen Sabre
tnnn im k Über den Einfluß der Wohnungsnot auf die Volks- ^hatten wir im Lahn- und Ohmtal Mindestens em
‘itorDfianitoen MnaeltombeihSi be^n’St' aeLeit gesundheit nach einheitlichem Muster zu veranlaffen.1 halbes Dutzendmal Hochwafer und setzt gehts rÄ’ÄÄ'S ”5? te °" * MtfÄÄ ääb* -**=”be'i3,e6m53um roicber »lnigung in der Lag« fei, die Regierung zu iiber- Idem verfchiedene Fragen aus dem Gebiete der Me- Überflutet. - - -
nehmen” Idizinalverwaltung beraten. * Ein
1 DK abgesagte Eahatafahrt de» belgische« König». I ♦— GeVells
Reich I Wiederaufbau der Volksgesundheit
Boykott gegen die Entente! Wichtig« Beratu«gen im Preußischen Volkswohl-
Vereinigten Vaterländischen Verbände ver-1 fahrtsministerium.
lten folgenden Aufruf: Vor einigen Wochen sand, wie der Amtliche
Die Vereinigten Vaterländischen Verbände Preuß. Preffedienst schreibt, lm Ministerium sür Deutschlands bitten die ihnen angeschloffenen Ver- Volkswohlsahrt die diesjährige amtliche Versamm- bänbe und Ortsgruppen solange die Kölner lung der Regierungs- und Medizinalräte Prtzußens Z 0 n e widerrechtlick besetzt bleibt, alle Angehöri- statt. Den Gegenstand der Beratung bildete der i;en der Staaten, die der Nichträumung 3uge= beisettige Gesundheitszustand der Bevölkerung mit timmt haben, gesellschaftlich zu boykot- besonderer Berücksichtigung der Gesundheit der Kin- leten und diejenigen ihrer Mitalieder her (Säuglinge), Kleinkinder und Schulkinder, so- auszuschlietzen. Die, ohne durch ujren Be- wje bei burch bie Wohnungsnot hervorgerufenen ruf dazu gezwungen zu fein, gefellfchaftlicken Ver- gesunbheitlichen Mißstände. Nach eingehender Aus- kehr irgend welcher Art mit Den Angehörigen der I fpTatfy> gbei bie vorgelegten Referate wurden fol- genannten Raubstaaten zu pflegen, sich ent- Leitsätze beschlossen:
Würdigen. I i. Die allgemeine Sterblichkeiisziffer des Jahres
ft. Breme«, 8. Jan. Da» neugewählte bre-11994 ist — soweit sich bisher übersehen läßt — gün- mische Stadtparlament trat gestern zu seiner ersten stjger als im Vorjahre. Doch ist die Abnahme der Sitzung zusammen. Zum Präsidenten der Bürger- Sterblichkeit vorwiegend darauf zurückzuführen, daß schäft wurde der bisherige R. Dunkel (Dem.) wieder- infolge des außerordentlichen Geburtenrückganges gewählt. Zum ersten Vizepräsidenten wurde ein ber Kriegszeit und der Jahre 1922 bis 1923 die ab- Sozialdemokrat, zum zweiten Bizeprästdenten ein solute Bevölkerungsziffer in den Altersklaffen der ; Volksparteiler gewählt. Lebensjahre 1 bis 10, deren Sterblichkeit in der
8Lrmfze«e« im Nürnberger Stadtparlament. Vorkriegszeit allein rund 45 v. H. der Eefamtsterb-
Rürnberg, 2. Jan. Auch die heutige zweite lichkeit Deutschlands ausmachte, in besonderem Hm- Sitzung de» Nürnberger Stadtrates nahm einen fange zurückgegangen ist. Auch ist weiter zu be- «benso stürmischen Verlauf wie die Sitzung am denken, daß ein erheblicher Teil der Todeskandi- 80. Dezember.' Oberbürgermeister Luppe wollte daten, deren Absterben normaler Weise jetzt hätte «inen Antrag auf Verschärfung der Geschäftsord- erfolgen müffen, bereits in den vorangegangenen nung stellen, aber sofort begann die nationalsozia- Hunger- und Elendsjahren zugrunde gegangen ist. listische StadtratSfraktion schärfsten Widerspruch Es wäre deshalb durchaus irrig, wenn man aus gegen den Eintritt in die Tagesordnung zu er- dem augenblicklich niedrigeren Stand der Sterblichheben. Der Lärm wurde umso größer, je mehr keitsziffer auf eine wesentliche Befferung unserer ge- - Luppe sich bemühte, zu Worte zu kommen. Schließ- samten Eesundheitsverbältniffe schließen wollte, liich wurde der Sitzungssaal geräumt. Auch die 2. Auch der Gesundheitszustand der Bevölkerung Gallerte wurde geräumt und die Pressevertreter hat sich im allgemeinen — mit Ausnahme des
' mußten ihre Plätze verlassen. Drei Nationalsozia- Kleinkindesalters — etwas günstiger gestaltet. Tisten, darunter Streicher, wurden durch Schutzleute 3. An der Verbesserung der Eesundheitsverhält- ' «u» dem Sitzungssaal entfernt. Ihr Ausschluß aus „isse haben als Ausgleich der wirtschaftlichen Not- der Sitzung wurde beschlossen. Darauf wurde die («ge neben der Verschickung bei Kindei aufs Land ' Sitzung wieder ausgenommen. Eine größere Men- einen wesentlichen Anteil die öffentlichen Speisun- fchenmenge hatte sich vor dem Rathause berfam» ßen, ohne die wahrscheinlich eine allgemeine Verwett. Zu Ruhestörungen kam e» jedoch nicht. schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten
- de lgrad, 2. Jan. Die Regierung beschloß, @runp gestoßen war, ist durchgebrochen. Der Kapi- jibter Rätselrater dazu gehört, um das Richtige hei- .die Radiffchparter sofort auszulosen und jede I tän wctflcrt bas Wrack zu verlaffen. auszufinden. Der betreffende Absender weiß natur- > Tätigkeit der Partei, sei es In Berjarnmlungen I Ueberschwemmunqskatastrophe in England. lich genau, wen er meint, aber der andere kann dies Lobet durch Veröffentlichungen, zu verbieten, diel ueotqigroemmuug i 8 willen und deshalb auch niemals für einen
Archive der Partei zu beschlagnahmen und die Füh-1 fk. London, 3. Jan. Den Blattern Sufolge Fehler verantwortlich gemacht werden,
rer der Partei in Strasverfolgung zu setzen. Der wurde in ganz England durch den anhalten- «ei dem Schreiben von Zahlen ist es ebenso. Die Minister des Innern ordnete dementsprechend an, den Sturm und die riesigen Regenguffe großer w ® ^7 8 und 9 smd in den weitaus meisten die Parteiführer zu verhaften und die Parteiorga- Schaden angerichtet. Weite Strecken des Landes 8^8 uW ° Schnelle,
' «tfationen aufzulösen. > stehen unter Waffer. Zahlreiche Familienfindm U^n gar nM zu «”te^ituTt0S&ctTicb gearbeitet
ibten Hausern durch die Fluten abgeschnitten und . . oe;tunQ r0 -eitia fertigzustel-
Stadtkasse. 10. Januar: G«werbesteuer nach Ertrag (Vs der Einkommensteuer-Vorauszahlung). Gleichzeitig ist die Voranmeldung z«x Gewerbe- i teuervorauszahlung (nach dem vorgeschriebenen «
manchen Städten mußte der Eisenbahn- und Stra- len, daß sterechtzeitigz I Erkundigun-
IMnto fe&ÄÄaSSS
Schiffsverkehr mit Newtasetn ist eingestellt. austreiben läßt, einen Streich spielt.
»Ein Zentralsinanzaimt. Ein Zentralfinanzamt gibt es in Berlin. Es ist vom 1. Januar an zuständig für die Körperschafts- und Vermo- aensbesteuerung von Körperschaften, deren Leitung sich in Berlin befindet. Dazu gehören bte Körperschaften des öffentlichen Rechts, Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, der^- gewerkschaften sowie die Gesellschaften m.b.S., die entweder zu einem Konzern gehören oder bet __________ denen das StammkapUal nach der Goldmarker-
tirtrfifior «Mwrt mi? jetzt jeder haushalten unb Oo bei einer S.m. d.H. vrele Voraussetzungen hat. Manchem, bet ihm «tcht den nötigen Einst des Landessinanzamts Berlin enbg g. unb hohe Würdigung entgegengebracht hat, wer» • Vergünstigungen für Lehret. Die den a« diesem lagt die Wtgen geöffnet, wenn er ^Reibungen zur Ptmfung für dte endgulttae An- ^t dick di7ForderunNM^i« Einnahmen Sbet- stellung als Volksjchullehrer und Smu Abschluh Ken. 5n 9& Iä£ to ^n st- temerlin den Arbeitsgemeinschaften durften in diesem
ytinifl der Belgier abhalten, die Durchquerung der j Sahara im Auto jetzt zu unternehmen, wird be>| sßannt, daß in dem zu durchquerenden Gebiet im v ....... v~- — —ö——
'Verlaufe eine» Angriffe» drei Eingeborene getötet,[raub aus bem Bahnhof Zoo erwies sich als er- Hauptverwaltung, Bezirksbetriebsrate bet darunter ein Häuptling, unb mehrere Eingeborene dichtet. Der angeblich überfallene Etfenbahn- Reichsahndirektionen und Betriebsräte bet oen ^»erletzt worden seien. Infolge bet dadurch unter betriebsaffiftent Münch wurde auf Grund der polt- Reichsbahnstellen sollen die wirtschaftlichen Internen Eingeborenen entstandenen Bewegung hat Ko» zeütchen Ermittelungen v e r h a st et. Vermutlich curo bet Arbeiter wahrnehmen wie die Gesellschaft nig Albert von seinem Plan« Abstand genommen. erdichtete er, um Unregelmäßigkeiten in seiner in Erfüllung der Betriebszwecke unterstützen.
Betfaflungsandetung in Spanien. Kasse zu vertuschen, den RaiLubersall. . Als Arbeiter gelten bie Bediensteten
Madrid s Fan. Die Vrelle belorickt ein Lebend,« verbrannt. hältnis und alle Lehrlinge, Nicht aber Beamte, »e-
1 anaebliches Projekt der VolMker der mckersten Hamburg, 2. Ian. Heute morgen ist in amtenanwäiter und Aibeltnehmer, ..£'c 'Renten betrafenb eine A?nberung derBer- Reuengamrne ln>i Bergebori das Gehöft des unb überwiegend ^ gle'chen ober ahnl ch Abfassung in Angleichung an die Nordamerikas, Gemüsebauern R0sch nie8ergebrannt beiten rote btefe bMMSt werden, wen^ly n
aber ber Monarchie angepaßt. Die „Epoea" hält Hoesch und seine Frau und auch das Meh ist m bet Sdbung non $eamtenUeit«tungen die gleich
‘»in solches Regime für unvereinbar mit dem mo- den Flammen umgekommen. Rechte gewahrt sind, wie den Beamten.
»archistischen System. „Sol" erklärt, ein Korn- ft. tzaugesund, 3. Jan. Da» Dampfschiff * Deutlich schreiben, besonders Namen, mentar sei unmöglich, weil der Mechanismus der „Heinrich Hugo Sünne» Nr. 7" au» Hamburg, das Ziffern, Fachbezeichnungen usw., ^st Haupierzo - beabsichtigten Reformen noch unbekannt sei. I bei Karmsund auf Grund gestoßen war, ist wieder bernis für ein Schriftstück, das m "^ Druckerei ge- flott gemacht worden. Da» Dampfschiff .^Katharina geben wird. Wie oft kommt es vor, daß ytamen | Dorothea Fritzen" aus Emden, das bei Skudene» auf unleferlich geschrieben sind, daß schon ein ganz ge-
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