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vberhessisch« Zcttuug, Marburg a. S. Freitag, den 2. Jannar 1928

Ian. Durch eine Erplosion von if der Grube Ludwig in Radwonitz

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Die Neujahrsnacht verlief im allge-

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trat eine Ermattung ein, die atu die Verstimmung über die weiter« in der Kuitskeraffäre Vera»

Gröberes Zimmer

Kaufaufträge geblich durch Enthüllungen laßt wurde, lich bei den

Else Bo|}hammer Konrad Geisel

für dauernd gejucht.

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Mädchen

welches mit allen Hausarbeiten vertraut Ist und über gute Zeugnisse verfügt per sofort gesucht. I

Frau Fabrikant Arthur Dietrich

Bad Nauheim, Mohndorfstraße.

Ehemie in Erlangen ernannt. Dem Privat­dozenten für allgemeine und angewandte physika­lische Chemie an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, Dr. Jng. Egon @ I ö b , ist die Amtsbezeichnung außerordentlicher Professor ver­liehen worden. Der Oberregierungsrat Georg Pietsch in Oppeln ist zum Vizepräsidenten eines Provinzialschulkollegiums ernannt worden: als sol­chem ist ihm die Vizepräsidentenstelle des Pro- vinzialschulkollegiums in Oppeln übertragen wor­den. Der Senat der Universität Tübingen hat dem Geh. Hofrat Louis Laiblin in Pful­lingen in dankbarer Anerkennung seiner Ver­dienste um die Förderung der Ziele der Universi­tät die Würde eines Ehrendoktors verliehen.

Margarete Behm zum Ehrendoktor ernannt.

Berlin, 31. Dez. Fräulein Margarete Behm, die Vorsitzende des Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen und Mitglied der deutschnatio­nalen Reichstagsfraktion, ist von der M e d i z i n t- fchen Fakultät der Universität Greifswald wegen ihrer Verdienste um bte Hebung der rechtlichen und sozialen und damit auf) der gesundheitlichen Lage der Heimarbeiter zum Doktor ehrenhalber ernannt worden.

Für dir vielen Beweise herzlicher Teilnahme, beim plötzlichen Tod« unsere» lieben Entschlafenen, sagen wir hiermit unser» herzlichste» Dank.

Marburg, den 2. 1. 1925. 63

Im Kamen der trauernden Hinter­bliebenen

Heinrich Semmöller.

teütieigen.

Handball-Lokaltreffen. Der kommende Sonntag verspricht Wied-- guten Handballsport zu zeigen'. Die Mannschaft des Turn- und

Sportvereins 1886 hat die spielstarke 1. Mann­schaft der hiesigen Turngemeinde 1885 zu einem Gesellschaftsspiel verpflichtet. Wer wird in diesem Lokalderby Sieger bleiben? Die größten Steges­aussichten hat jedenfalls die Turngemeinde, die über eine guteingespielte Mannschaft verfügt. Doch legen die 1860 et den Eifer von ihren bisherigen Spie­len an den Tag, dann wird das Resultat sehr knapp werden. SDlöge das Spiel, das um 3 Uhr im Stadion beginnt, einen recht fairen Verlauf nehmen. B.

Fußball-Vorschau. Am kommenden Sonn­tag treffen sich auf dem Germania-Sportplatz am Kaffweg zum Verbandsspiel der Kreisliga Ger­mania 1 gegen Sport- und Spielklub Dillenburg 1. Spielbeginn: 2 Uhr. DiNenburg hat in den jetzigen Verbandsspielen guten Fußball gezeigt und läßt sich somit auch hier, da Germania über eine äußerst spielstarke Mannschaft verfügt, ein schönes Spiel er­warten. Die Leitung liegt in den Händen von Becker-Kurhessen.

MM und Verkehr

Berliner Börse vom 81. Dezember.

Die freundlichere Beurteilung der außenpoliti­schen Lage ermutigte zu Beginn des heutigen Ver­kehrs die Spekulation zu Rück- und Meinungskäu­fen in Jndustriewerten, wovon hauptsächlich die schweren Montanpapiere und Farbwerke profitierten. Die Kündigung des ArbeitSzeitabkommens seitens der Gewerkschaften im Ruhrrevier fand kaum Be­achtung. Auch Petroleumaktien waren gut angeregt und setzten ihre Aufwärtsbewegung fort; sonst wies die Kursbewegung der Jndustriewerte kaum bemer­kenswerte Aenderungen auf. Bon den Bankaktien gewannen Berliner Handelsgesellschaft 8,5, wäh­rend sonst die Banken und Schiffahrt-Werte kaum bemerkenswerte Kursänderungen erfuhren. Die deutschen Anleihen waren vernachlässigt und schwäch, ten sich etwas ab. Bald nach Erledigung der ersten

Lebte Nachrichten

ff. London, 2. Zan. Der Korrespondent richtet eine Warnung an die Oeffentlichkeit, sich in Acht zu nehmen vor den leichtsinnigen Beschuldi­gungen, die jetzt in gewissen deutschen Organen ge­gen Großbritannien und die britischen Mitglieder der Kontrollkommission erhoben würden, wonach die britische Haltung gegenüber bestimmten Seiten der deutschen Entwaffnung, von Erwägungen indu­striellen Wettbewerbs bestimmt worden sei. Der Zweck der Beschuldigungen, die wie einiger Grund zur Annahme besteht, als Ermutigung von nicht- deutscher Seite stammten, sei klar, natürlich der deutsche Hatzgesang" gegen Erohbritannien wieder zu beleben. Derartige Kundgebungen schädigten Deutschland unter den augenblicklichen Umständen mehr, als Großbritannien. Der Korrespondent nahm auch auf diejede Sabotagedrohung" gegen den deutsch-englischen Handelsvertrag bezug und schreibt: Es sei ursprünglich angenommen, daß während des lledergangs zwischen dem 10. Januar und dem Ra­tifikationszeitpunkt der notwendige kommerzielle modus vivendi auf den Vertrag selbst begründet werden würde. Auch in dieser Hinsicht mutzte Deutschland nicht alle ungerechtfertigten übereilte oder verzweifelte Ratschläge führen. Der in alli­ierten Kreisen vorgebrachte Gedanke, daß die Kölner Räumung nicht stattfinden sollte, bevor die deutschen Eisenbahn- und Jndustriefonds unter dem Dawes-Plan auf dem Markt untergebracht worden sind, habe weder moralische noch legale Grundlage und werde auch nicht einen Augenblick von Großbri­tannien unterstützt werden.

Ihre Verlobung geben bekannt

Im Dezember 1924. 20

I * Weihnachtsfeier. Auch diesmal hatte * sich die Turngemeinde 1885, welche im kommen­den Sommer auf ein 40jähriges Bestehen zurück- Micken kann, nicht nehmen lasten, das Weihnächte- Mst im Kreise ihrer Mitglieder und Freunde in der «blichen Weise zu feiern. Nachdem am Nachmittag es 1. Feiertags im Fröhlichschen Sälchen sTurn- »Mer und -schlllerinnen, sowie Kinder von Vereins- «gehörigen, etwa 80 an der Zahl, vom Weihnachts- Itonn mit dem Alter angemessenen Geschenken, Nüs-

X Der langjährige Vertreter des römischen Rechts und des deutschen bürgerlichen Rechts an der Universität Münster Geh. Iustizrat Prof. Dr. Heinrich Erman ist zum 1. April 1925 von den amtlichen Verpflichtungen entbunden worden. Der Technische Direktor der Ceres-Maschinen­fabrik 81.«®. in Lieanitz Dipl.-Ing. Ludwig Ehrhardt hat einen Rus als ordentlicher Pro­fessor auf den Lehrstuhl der Landmpschinenkunde an der Universität Breslau erhalten. Den Privatdozenten in der Heidelberger medi­zinischen Fakultät Dr. Siegsried Edelbacher (Physiologie), Dr. Oskar Gans (Dermatologie) und Dr. Bruno Valentin (Chirurgie) ist die Amtsbezeichnung außerordentlicher Professor ver­liehen worden.

X Der Ordinarius ber semitischen Sprachen an der Universität München, Gey. Hofrat Prof. D. $>tt Fritz Hammel ist auf sein Ansuchen vom 1. 1925 an von der Verpsichtung zur Ab­

haltung von Vorlesungen befreit worden. Der ord. Professor der Chemie an der Universität Er­langen, ®e$. Rat Dr dDtto Fischer, tritt zum 1. April 1985 in den Ruhestand; an seiner Stelle wurde Prof. Dr. Rudolf Pummerer in BressSwald ,um etatmäßigen Ordinarius der

turnen, Evill und överl

Die Deutsche Landsmannschaft im Weltkriege.

" Die in der D. L. (Coburger L. C.) vereiniaten 96 Landsmannschaften an deutschen und österr- reichischen Hochschulen haben eine abschließende Statistik ihrer Beteiligung am Weltkriege aufge­stellt. Es grht daraus hervor, daß sich 9082 Landsmannssiafter im Heeresdienst befanden,, von denen 1223 gefallen fmd. Das entspricht einen* Verluste von durchschnittlich 13 y2 Prozent. An Auszeichnungen wurden erworben: 1613 Eiserne K euze 1. Klasse, 5424 Eiserne Kreuze 2. Klasse und weitere 6062 Auszeichnungen bis zum Pour le merite hinauf. Rach den einzelnen Landsmann­schaften geordnet haben Darmstadtia-Gießen mit 828 und Hasso-Borussia-Marburg mit 309 die mei­sten Kriegsteilnehmer gestellt. Die größten Ver­luste betrauern Darmstadtia (43), Cheruseia-Leip- zig (39) und Ghibellinia-Tübingen (37). Die höchste Zahl an Eisernen Kreuzen erwarben 1. Klasse Hasso-Guestfalia-Marburg (63) und 2. Klasse Darmstadtia (181). Auf die Landsmann­schaften der Universität Marburg entfallen 661 Kriegsteilnehmer, 78 Gefallene, 157 Eiserne Kreuze 1. Klasse, 424 Eiserne Kreuze 2. Klasse und 234 sonstige Auszeichnungen.

eui sw umgkmud

Reddehausen, 1. Jan. Bei der in der D.-S- tagnummer geschilderten Weihnachtsfeier aus Belln­hausen muß es Reddehausen heißen.

N e u st a d t, 30. Dez. Gestern fand der erste Holzverkauf aus dem diesjährigen Holzeinschlag in der städtischen Waldung statt. Die Preise wurden nicht mehr so hoch getrieben wie in der Inflations­zeit. Die Käufer haben sich umgestellt und wisien, was bei der GeldknappheitEoldmark" heißt. Durchschnittlich kosteten 1 rm Buchenscheit 10 -A, 1 rm Buchenknüppel 9 <4(' 1 rm Eichenscheit 7,50 M; 1 rm Eichenknüppel 7 Ji; 10 rm Vuchenreis 6 M; 10 rm Eichenreis 3,50 1 Fichtenstange 1. Klaffe

2 Jl, desgleichen 2. Kl. 1,50 M, 3. Kl. 1 M, 4. Kl. 25 Pfg. Gegen die Friedenspreise sind die obigen Erlöse immerhin als hoch zu bezeichnen, kosteten doch früher 1 rm Vuchenscheit höchstens 6 -4t und 1 rm Eichenscheft 4 -4t, auch die übrigen Holzarten waren 4050 Prozent billiger.

sen usw. bedacht worden waren, versammelten sich am Abend im Kurhaus Marbach die älteren Mit­glieder. Gemeinschaftlich gesungene Weihnachts­lieder, Ansprachen, Vorträge der Gesangsabteilung, Verlosung usw. wechselten miteinander ab. Gin flott gespielter Turnerschwank der Theatergruppe brachte viel Heiterkeit. Daß auch die Tanzlustigen auf ihre Rechnung kamen, läßt sich denken. So nahm die Feier einen harmonischen Verlauf.

»Weihnachtsfeier. Vom Schützenklub 1924 e. B. wird uns geschrieben: Freundlich lächelnd .begleitete die Rachmittagssonne des dritten Weih- nachtSfeiertag eine glückfttahlende Kinderschar zu Onkel Jauernick-Marbach, wo der Weihnachtsmann der lieben Kleinen wartete und ein reichlichTisch­lein deck dich" bescheerte. Ein Engelreigen im bun­ten Lichtspiel, reizende Weihnachtsgedichte der Klei­nen, sowie gemeinsame Gesänge boten einen recht vergnügten Nachmittag. Ein sanfter Südwind brachte dann daS kleine Volk nach 6 Uhr zu Vater und Mutter und die Ablösung für den Abend konnte erfolgen. Waren di« «leinen recht befriedigt, so durften die Erwachsenen mit noch größerer Span­nung dem Weihnachtsmann des Schützenklubs 1924 seinen Besuch abstatten. Nach einer kleinen Atem­pause konnte Herr Butgereit die Anwesenden herz­lich begrüßen und die Weihnachtsfeier als die erste de» SchützenNub» 1924 eröffnen. Ein musterhaft vorgetragener Prolog (Schüler Richter) und ein herziges Weihnachtsgedicht (Schülerin Frohm) ern­teten reichen Beifall. Inzwischen rüsteten zahl­reiche junge Damen zu einem Reigen. Ein Far­benlichtzauber gab ihm denn auch einen märchen­haften Anstrich und ein gutes Gelingen. Ihm folgte ein Spiel:Des Schützenkönigs Ehrentag", das von jüngeren Mitgliedern de» Klubs in humor­vollster Welse zum Vortrag gebracht wurde. In den Zwischenpausen erfreute der GesangvereinGer- mania"-Marbach die Anwesendem durch prächtig zu Gehör gebrachte Ehöre, welche die Feier zu einer echt deutschen Weihnachtsfeier abrundeten. Den Schluß bildete ein Preis- und Ehrenpreisschießen. IM ersteren gingen al» Sieger hervor: 1. Hans Engel, 2. Jakob Kipp, 8. Ang. Butgereit, 4. Lo­renz Menget, 5. Th. Bensching, 6. Mar Hahn, 7. Th. Richter, 8. Karl Block, 9. Kaufmann Döring. 10. Konrad Schäfer. Im Ehrenpreisschietzen sieg­ten: 1. Karl Cronau, 2. Hch. Engel, 3. Ang. Butgereit. Die errungenen Preise, darunter ein goldener Pokal, waren durchweg recht wertvoll und machen dem Schützenklub 1924 alle Ehre.

* Der älteste Einwohner Marburgs. Seinen 93. Geburtstag begeht heute in völliger geistiger und körperlicher Frische Herr Rentier Bernhard Eerlach. Er dürfte der älteste Einwohner Marburgs sein. ,

Sonnenfinsternis. Das wichtigste Himmelsereignis in diesem Monat ist die Son­nenfinsternis am 24. Januar. Sie ist zwar für unsere Gegenden nicht total. In Deutschland wird nur etwa drei Viertel des Sonnendurchmej- sers von dem vorüberziehenden Mond bedeckt. Immerhin genug, um bei klarem Himmel auch ohne besonders schwierige Hilfsmittel erkannt wer­den zu können. .

«Postscheckverkehr. Infolge einer außer­ordentlichen Verkehrssteigerung können beim Post­scheckamt Frankfurt (Main) vorübergehend nur die­jenigen Aufträge am Tage des Eingangs erledigt werden, die bis 8 Uhr vormittags beim Postscheck­amt vorliegen. Die Wiedereinführung des 10 Uhr Buchungsschluffes, die sofort nach Behebung der vor­übergehenden Schwierigkeiten erfolgen soll, wird rechtzeitig bekannt gegeben werden.

* Vom Winter. Nun sind wir mitten im Winter, aber draußen schauts absolut nicht winter­lich aus. Mit Regen hat stch das alte Jahr verab­schiedet und im neuen Jahr regnete weiter. Der Wetterbericht besagt vorläufig auch nichts anderes. Die in den letzten Tagen vor den Festen hervorge­holten Rodelschlitten, Schnee- und Schlittschuhe mußten einstweilen wieder beiseite gestellt werden. Vorläufig ist noch der Regenschirm und Regenman­tel Trumpf. Die Wintersportler trösten stch damit, daß was noch nicht ist, noch werden kann.

Akademiker erteilt Mi in Franzöfisch,

Latein, Griechisch (VI. dis O 11.)

MM. 10, II (2 bis 7 Uhr). " Galvanischer Elektrisier

Apparat für med. Zwecke zu leihen »der teufen gesucht.

Angeb. u. G. 23 an die EefÄiutsstelle d. BL bZ

Die älteste Frau Deutschlands gestorben. Walberberg, Landkreis Bonn, 31. Dez. ftern nachmittag ist hier die älteste Frau utichlands, die Witwe Berta Kubbeler, gestor- Sie war am 1. Oktober 106 Jahre alt.

München, 30. Dez. Die Groß wasser - aft anl.age der mittleren Isar ist tmersten sbau soweit vollendet, daß in zwei Krafthausern it der Energieerzeugung begonnen werden kann, gleich damit wurde die Lieferung der Waffer- »'laftelektrizität an das Bayernwerk ausgenommen. Jas dritte Krafthaus dürfte bis Frühjahr ebenfalls M dem Betrieb einfetzen können.

| Explosion von Feuerwerkskörper«.

1 Hochspeyer, 31. Dez. Aus bis jetzt noch nicht »fgeklärter Ursache explodierte im Laden des ßhreibwarenhändlers David Kuntz hier eine große stvahl auf dem Ladentisch liegender Fcnerwerks- -rper und geriet in Brand. Durch die Explo» o n wurden fast sämtliche Fensterscheiben zer- llmmert und auch sonst das Haus stark beschädigt, untz und seine Mutter sowie drei im Laden an» esende Personen erlitten zum Teil bedeutende Ver. tzungen, sodaß ihre Ueberführung in da» Kranken- ms von Kaiserslautern notwendig wurde.

Die Haarma««broschüre beschlagnahmt.

Hannover, 31. Dez. Die von der kommuni» schen Niedersächsischen Arbeiterzeitung herausge» bene Broschüre zum Haarmannprozeß ist heute in >r gesamten Auflage von der Polizei beschlag» »hmt worden. (Das war höchste Zeitl D. R.)

Grubenunglück.

Prag, 1. s, prenggasen auf der Grube Ludwig in Radwonitz »i Mährisch-Ostrau wurde ein Schlepper getötet, wet Bergleute wurden lebensgefährlich, zwei hwer und acht leicht verletzt. Der betrefiende rubentetl ist wieder gasfrei, sodaß für die Beleg- jaft der Grube keine Gefahr besteht.

Brand in einem Lagerhaus.

Florenz, 1. Ian. Vergangene Nacht brach «folge Kurzschlusses in den Lagerräumen eines Hefigen Bahnhofes ein Brand aus. Der Schaden rtrb auf mehrere Millionen Lire gefchätzt.

El« großer Einbruch.

H Rom, 80. Dez. Zu dem großen Kafsenelnbruch I Genua In die Filiale der Banca Eommereiale trd noch berichtet, daß die Einbrecher von einer ngefähr 100 Meter entfernten Schänke auSgegangen nd. Der Inhaber der Schänke ist verhaftet war­en. Die Einbrecher waren von dort aus in da» unalsystem eingedrungen und hatten nach der Tat a» Loch wieder zugemauert. Es wurde ein kleiner eil des Raubes in einem Paket aufgefunden, ferner ne eiserne Kassette, die sämtliche Einbruchswerk- mge der Täter enthielt. Bet den weiteren Nach- »rschungen der Polizei wurde die Beute zum grötz- m Teil wiedergefunden bi» auf eine Million Lire- Heine und fremde Valuten. Die Banca Eom- ; lerciale hat eine Prämie von 10 000 Lire zur ffr« »tttelung der Täter ausgesetzt. Nach dem Urteil er Sachverständigen haben die Einbrecher, um bis mm Kassenraum zu gelangen, drei Monate ge­kraucht.

Eine stürmische «eversahrt.

London, 30. Dez Wie dieProtz StffocU- Don" meldet, ist der kleine deutsche Dampfer fenttan" heute vormittag nach einer äußerst stür» Mischen Ueberfahrt in Plymouth eingetroffen. Der Überstandene Sturm war so schwer, daß der Kapi- Mn und der Steuermann fünf Tage und Nächte «ne Schlaf auf der Kommandobrücke bleiben rnutz- Mn. Al» der Dampfer endlich den sicheren Hafen W.-reichte, war die Besatzung völlig erschöpft.

Zusammenstoß aus See.

? ft. Aalborg, 31. Aug. Der deutsche Dampfer ^lspania", der die Route AalborgKiel fährt, Überrannte gestern nachmittag in der Nähe von Rördal den dänischen DampferGerda" aus Aal­borg. Der Dampfer sank augenblicklich. E^, gelang, bei Besatzung'zu retten.

sistöBes? verdienst. Prospekt Bitt Sarantie-Srllärung ar» tt». P. eBegeeteeä* Verlag, Leipzig rss. (TOif

Schreibstube Schönriegel Radolf^htzl, Abttirlftei eifer Irt linlillWliiefM

Mktete VenheraMnNk

10 bi» 13 Prozent.

BoMusig feine Zahlung der RentenbaukzinseH.

Berlin, 81. Dez. Für die Zahlung der zweie ten Hälfte der von Industrie, Gewerbe und Handel einschließlich der Banken an die Deutsche «entöl» bank geschuldeten Halbjahreszinsen war der 5. Ja«, 1925 in Aussicht genommen. Es empfiehlt sich, die Zahlungen zu diesem Termin vorläufig nicht zu leisten, da Verhandlungen mit der Rentenbank über eine anderweitige Regelung dieser Zinszah­lung schweben. Eine weitere Bekanntgabe e»folgt demnächst.

Warenmärkte

vom 81. Dezember Frankfurter Getreidebörse.

Weizen 21-24; Roggen 21,75-24; Somm«» gerste für Brauzwecke 25,5031; Hafer 1822,50s Mai» 21,5022,25; Weizenmehl, südd. Spezial 6. 38,7541; Roggenmehl 8438; Weizenkleie 18,71 bi» 14; Roggenkleie 12,7513.

Berliner Produktenbörse.

(Getreide 1000 Kilogr., sonst alles 100 Kilogr.)

Weizen, märkischen, 229236; Roggen, märk., 228233; Sommergerste 250278; Wintergerste 198-212; Hafer 174-184; Mai» 218-221; Wat­zenmehl 81,7534,75; Roggenmehl 31,7584,5R Weizenkleie 15,8015,60; Roggenkleie 14,80 dsß 14,50. .

Monats»

Versammlung

Freitag, de« 8. k. Mt», im Hessischen Hof

Weiteres tüchtige« litoi

möglichst im Kochen pe> fett sofort oder 1. gebt gesucht. d 16

Näheres bei Fr. RMm Tasselerstratze 17.

Tüchtiges

Hätten

da» perfekt kochen kaim in kleinen Haushalt per 15. d. Mt». gesucht. 6t Meldungen

Bahnhosstr. 13 Laden.

Die anfänglichen Gewinne, namenb» Montanaktien, wurden zum groh«U Teil wieder verloren. Das Geschäft wurde all, gemein stiller. Ter Privatdiskont stellte sich für Hl ersten Firmen auf 9 Prozent. Tägliche»

. Marburger StMeilung

Marburg, 2. Januar (Hartung).

Neujahr. Auch der letzte Tag des alten jahres wemte uns noch einmal die Erinnerung an ite Nässe, die es so reichlich gespendet, denn in len Abendstunden, als sich zahlreiche Besucher des silvestermarktes auf dem Heimweg befanden, pbs noch einmal einen ganz gehörigen Gutz. später klärte sich das Wetter auf, sodaß diejeni­gen, die das neue Jahr möglichst geräuschvoll auf er Straße begrüßen wollten, doch noch auf ihre Rechnung kamen. Die meisten Neujahrsfeiern pielten sich nach altgewohnter Sitte im Familien- weife ab und beim Klang der Silvefterglocken zog s noch einmal im Geiste vorüber, was das ver- (offene Jahr an Freud und Leid gebracht hat. lnd daran knüpfte sich die Frage, was wird nun vs neue Jahr bringen. Hoffen wir, daß es nur Zutes in feinem dunklen Gewände birgt.

meinen ziemlich unruhig. Trotz der polizeilichen Warnung wurde auch hier und da geschossen. Bei dem überflüssigen Straßenlärm (der gegenseitige Reujahrswunsch ist nicht damit gemeint) war Auptsächltch die halbwüchsiae Jugend beteiligt. Mehrfach kam es auch zu Schlägereien, sodaß die Dolizei einschreiten mußte.

Wetterbericht.

Vorhersage bis Samstag Abend: Bewölkt M» bedeckt, Niederschläge, geringe Erwärmung,|» westliche Winde._______________________________

Gottesdienst der Israelit. Gemeinde.

Samstag, 8. Januar: Vorabend 4,30 UHq Morgens 8,30; Nachm. 3,30; Ausgang 5,30 UM. Vorhersage bis Donnerstag: Zunehmende T» bung, Niederschläge, etwas milder, südwestliM Winde. _____________________

Briefkästen der Aarlfttrittne*

A« Mehrere. Wir kommen dem Wunsche, bN kirchlichen Nachrichten am Freitag zu veröffe»^. llchen, selbstredend gern nach. Voraussetzung & daß die diesbezüglichen Mitteilungen bis zum DoM nerstag eingehen._________________________ _

Verantwortlich s. b. Schriftle,tung: Hanns Georg Lichl Für den öttlichen und vrovinz. Teil: Wilbelw Wtßnetz

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