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e$,| dat. durch Verhandlungen mit den Parteiführern nttfi festzustellen, welch« Möglichkeiten für eine parla»

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lerfl Z '5»>^ryandlungen des Reichskanzlers, die eedi vre Mittagsstunde unterbrochen wurden, wer-

'2 ’ ’<ufc nachmittag 3 Uhr wieder ausgenommen,

E$ paT wird Dr. Marx zunächst die Demo-

Hat,en und dann den Vorsitzenden der Wirt, ichi P a r t e I empfangen. Die Blätter glau. — g “ nicht, daß man bereits heute ein abschließendes

___ “ wiuccyunoier ermatten, rote rotr Horen, \ unbedingt an ihrer ablehnenden Haltung " * ttrft »W“ Haltet Süjte ®

Sm m tei.Iten auch die Führer der Deut-

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-richt

ist die

Halten zu den Forderungen des Mittelstandes ab» hangtg machen wird.

Berlin, 18. Dez. Die Blätter betonen, daß Reichskanzler Dr. Marx, der es übernommen

»entarifche Regierungsbildung vorhanden sind, völlig freie Hand habe. Man nimmt an, daß feine Bemühungen entsprechend dem gestrigen Zentrums, deichkutz auf die Bildung einer Regierung der Mitte

teilt, weift bet Preußische Minister de» Innern ht tinet neuen Verfügung an die Ober- und Resierungs- masidenten sowie an alle Polizewerwaltungen nun« mebr daraus bin. daß das Verbot von Versamm­ln n gen u n b U m j ü g e n. bas für Preußen r»r Sicherung bes Wahlkamvses »unächst noch aufrecht er­halten wurde. mit Ablaut des 7. Dezember b. I. auf. gehoben ist.

marken. Ein Krieg dürste nie wieder »18 ge-

«erewigung der Militärkontrolle?

Paris. 18. Dez. Während gestern am'Quai d Orsay versichert wurde, die Botfchafterkonferen» hätte nur laufende Geschäfte erledigt, glaubt „Chi­cago Tribüne" zu wissen, daß die Botschafterkon­ferenz in ihrer gestrigen Sitzung die letzten Be- richte der Interalliierten Kontrollkommission au» Berlin behandelte.

Die Botschafterkonferenz hätte den Schlußfol- gerungen des Generals Wasch beigepflichtet, der festgestellt hätte, datz von Deutschland nicht sämt­liche Abrüstungsklauseln des Vertrages erfüllt wären. Sie wäre zu der Auffassung gelangt, daß die Inter- allierte Kontrollkommission die Generalinspektio, nicht bis zum 10. Januar beenden und einen end­gültigen Bericht über den Stand der deutschen Ab­rüstung zu diesem Datum nicht liefern könnte.

Der Ruhreinbruch eine Vertragsverletzung.

N e w h o r k, 18. Dez. Der Vorsitzende be» | Auswärtigen Ausschusses, Borah, hat in einer Red« in Philadelphia u. a. erklärt, e» hieße mit den größ- ten Problemen spielen, wenn man über ei« VölkerbundschiedSgericht spräche, während die Po. litik der Revanche Vertrags Verletzun­gen betriebe. E» bestehe keine FriedenShostnung, solange die großen Mächte wünschten, daß fein Friede herrsche. Eine Reihe internationaler Ereignisse hätte seit dem Weltkrieg starke und mächtige Rationen veranlaßt, mit der Drohung der der Vertragsverletzung gegen unbewaffnet« und hilflose Völker vorzugehen. Dazu gehöre auch die Ruhrbese.tzung. Borah tat darauf noch- malS den gegenwärtigen Völkerbund ab und be-

Wiederaufnahme der deutsch-französtsche« Set. I Handlungen am 29. Dezember.

Par is, 18. Dez. Heber den Stand der deutsch- Ifranzösi'chen Handelsvertragsverhandlungen ver­breitet Havas folgendes Kommunique: Staatssekre- Itär Tredelenburg werde Paris heute verlassen, um an der Beerdigung seines Vaters teilzunehmen. Die meisten der deutschen Sachverständigen würden am Montag Paris verlassen, um die Weihnachtsfeier- MüÖe, mit ihren Familien zu verbringen. Die ba»; Idurch unterbrochenen Verhandlungen werden da»! gegen am 29. Dezember wieder ausgenommen wer« sdrn. Es scheine jetzt sicher, daß der Handelsvertrag, über den man verhandle, nicht vor dem 10. Januar abgeschlossen werden könne. Es sei daher wahr­scheinlich, daß nach einem Hebereinkommen zwischen den beiden Regierungen der ftatus quo provisorisch j aufrechterhalten werden würde. Infolge der Ab- rerse Trendelenburgs nach Berlin seien lediglich die Vollsttzungen vertagt worden. Die technischen Ver­handlungsdelegationen würden sich mit der Richtig­stellung der durch die Sachverständigen geprüften I Fragen beschäftigen, die die Grundlage für die Voll, sttzung geben würden, die nach Rückkehr des Führers der deutschen Delegation stattfinden würde. Die Arbeiten der Sachverständigen näherten sich im übrigen ihrem Ende. I

t,,; ?*’ ycicu» yeuie ein avfcyuegenves

is der Bemühungen des Kanzlers erwarten

fk. Paris, 19. Dez. Heber den Stand der d e u t f ch - f r a n z ö l i s ch e n Handelsver­handlungen wird deutscherseits offiziell mitge­teilt, Staatssekretär Trendelenburg hat heute aus privaten Gründen Paris verlassen, die anderen Mitglieder der deutschen Delegierten bleiben bis zum 23. Dezember in Paris. Für die Meihnachts- tage werden die Verhandlungen eine kurze Hüter» brechung erfahren. Es ist vereinbart worden, daß! die Verhandlungen am 29. Dezember in Paris wie­der ausgenommen werden.

!“ Etschnationalen als Lösung annehmen könn-

*tn- ®*L®er^anbIun0en des Reichskanzlers, die

Die Koalition -er Mitte sefchettert

Dir AlcktMrrr bei Aim - Sie WirtjchailSiMtei für dm SSrgeckteck

Marx' Bsrhandlungen beendet.

1r8‘ ®e3; 3tmJRad)mittQ9 empfing ?och die Demokraten und die Nffr der Deutschen Volkspartei. Die demo- -mtischen Unterhändler erklärten, wie wir hören, "UR 1!0 llttrro AihaI a» ______l . j* "

Berlin, 18. Dez. Die sozialdemokratische Fraktion de» Reichstags hat am Schlüsse der heu­tigen Sitzung folgenden Beschluß bekannt gegeben: Die sozialdemokratische Fraktion ist der Auffas­sung, daß ans Gründen der äußeren und Inneren Politik ein« Regierung des Bürgetdlocks verhindert werden muß. Im Sy.......

Haltung der Deutschen Volkspartei j

fk. Berlin, 19. Dez. Zum Beschluß der so­zialdemokratischen Reichstagssrak- i t i o n, die Weimarer Koalition wieder zu bil­den, bemerkt der „Vorwärts", die drei Parteien, I Zentrum, Demokraten und Sozialdemokraten, stellten die zahlenmäßig stärkste Kombination dar, | die nach dem Scheitern des Bürgerdlocks auf der einen Seite und der Großen Koalition auf der anderen Seite, noch möglich fei. Mit 232 Män-! netn steht die Weimarer Koalition gegen die Höch-! istens 216 Mann der Rechten. Aus eigener Kraft! könnten die Recht« eine Regierung nicht stützen. Sie ~nnteMbie5 nur "ft Hilfe der 45 Kommunisten. Das „Berliner Tageblatt" erklärt zu dem fozial- I demokratischen Vorschlag, auch hier würde es unter den gegebenen Verhältnisse« für das Erstrebens­werteste erachtet, aber man verschließ« nicht die Augen davor, daß es sich dabei um eine Frage Han-1 dein würde, die eine zahlenmäßige Minderheit "es Parlaments ausmacht. Die „Germania" bezeichnt die Weimarer Koalition nicht nur ziffernmäßig als । aussichtslos, auch für politisch unmöglich. Das Blatt hebt als einzigen gangbaren Ausweg immer noch dre schließlich« Wiederherstellung der Regie­rung der Mittelparteien auf der bisherigen Erund- lage hervor. Ob diese Lösung noch Tatsache wird, ist doch sehr zweifelhaft, da die „Seit" heute wiede­rum die strikte Ablehnung der Deutschen Volkspartei sich nicht an einer Regierung der Mitt« zu beteili- gen, unterstreicht.

Sfafbebie« aller StrfawwhnwhtMtäwhiwfltn i>

Preußen. I

Der Bericht der Kontrollkommission.

Varis, 18. Dez. Die „Chicago Tribüne" hat. heute vormittag eine Nachricht verbreitet» derzn - folge die Botschafterkonferenz in ihrer letzten Sitz, ung einen Bericht der Interalliierten Kontroll- Kommission erhalten habe. Das Blatt hat daraus £ofe.c5i>ngen gezogen und mitgeteilt, daß bereit« Beschlüsse gefaßt worden seien.

. Der „Temps" stellt, offenbar auf Veranlassung einer Regierungsstelle fest, daß der endgültige Be. richt über die Generalinspektion noch nicht vor- liegt, daß also die Botschafterkonferenz keine Ent- scherdung getroffen hat und auch den alliierten Re. Gierungen keinerlei Vorschläge unterbreitet hat. fei es tn der Entwaffnung Deutschlands, fei es be- Zuglich der Frage der Räumung der Kölner Zone.

Frattionssttzang de» Deutsche« B,lk»partel.

Berlin 18. De,. Die Deutsche Volks- Partei hielt heute vormittag eine Frattions- sttzung ab, in der beschlossen wurde, eine Reih« von Anträgen im Reichstag einzubringen, darunter An­träge zur Anfwertnngsfrage und auch den bereits früher von der Volkspartei gestellten An­trag, die schwarzweißrote Flagg« wieder,ur Reichs- flagge zu erklären.

Bayerisch« volkspartei für den Bvrgerdlock.

Berlin, 18. Dez. Die Bayrische Volkspartei hat in ihrer Frattionsfitzung einstimmig folgendes

! beschlossen: 1. Aus innen- nnd außenpolitischen Gründen erachtet die Reichstagsftattion der Dayri- scheu Volkspartei die umgeh-nde Bildung einer ar­beitsfähigen Reichsregierung für; dringend geboten. Jed« Verzögerung der Regie- rungsbildung schädigt die Interessen des deutschen Volkes. 2. Getreu ihrer bisherigen Haltung im Hinblick auf das Ergebnis der jüngsten Wahlen er­achtet di« Fraktion di« Bildung einer bürger­lichen Mehrheitsregierung für die ein­zig gegeben nnd wird ein« solch« Regierung unter* stützen

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* o*1 ® " l9- Dez. Nach einer Reulermelbung er» 7°^« Lord Turzon im Überbaute, bet Bericht bet interalliierten Militärkonttollkommisston fei nicht eot bem 10. Januar lu erroarten, ba er durch bie beständig« unb andauernde Obstruktion von Setten Deutschland« “jabtenb bet lebten zwei Sabre verzögert worden sei. Sobald der Bericht eingegangen sei, würden bi« Mi. Urten in die Prüfung der Frage bet Räumung bet Kölner Zone eintreten.

| Die Behauptung Lorb Eurzons, daß bie verspätet« Vorlegung be» Berichts bet I. M. K K. auf ständige I unb anbauetnbe Obstruktion Deutschland, in den letzte, I r,®eL.?al,t£,L lurückzufiibren sei, ist burchau, unvet« ftanblich. Allerdings find die Kontrollbesuche während der Dauer der rechtswidrigen Besetzung des Rubrge. biet» und bet dadurch geschaffenen Sage eingestellt wot. ben. Aber sowohl vor bet Ruhrbesetzung wie nach

des vassiven Widerstandes find der Kontroll. tatigkeit der Alliierten in Deutschland fettens der beut, 'wen amtlichen Stellen keinerlei Hindernisse tn bei SL'eg gelegt worden. Als Beweis kann dafür enge, ^'brt werden, babble I.M. K. K. fett Beginn bet Eenerallnsp-ktion über 1700 Kontrollbesuche, abge. fefien von einem belanglosen Zwischenfall, reibungslos hat burchfuhren können. Es bat kein Zweifel darüber bestanden, datz die Abrüstung Deutschlands durchgefübtt ist. Wenn belanglose Kleinigkeiten zum Vorwand ge. nommen werden würden, um eine Hinausschiebung bet Räumung bei Kölner Zone zu begründen, so wärt ba» ein Beweis bafür, datz auf alliierter Seite Kräfte vor. banden find, die die Militärkontrolle zu politischen Zielen mißbrauchen wollen.

fk. Paris, 19. Dez. „Petit Pacisien" schreibt I Zu *>ec gestrigen Erklärung Lord Curzons im eng. "scheu Oberhaus, in der Unterredung, die Herriot mit Chamberlain in Paris hatte, ist die Frage brr Räumung der Kölner Zone besprochen worden. In diesem Augenblick scheine eS wahrscheinlich, daß naq den Teilberichten der Kontrollkommission der Zeit­punkt der Räumung der Kölner Zone hinauSge. schoben werben könnte. Die beiden Staatsmänner sind übereingekommen, baß eS in biesem Falle am besten wäre, die Räumung ber Kölner Zone mit bet Räumung bes Ruhrgebietes burch bie Franzosen unb Belgier zusammenfallen zu lassen. Da« ist die Entscheidung, bie jedenfalls die französischen, eng. lsschen unb belgischen Regierungen treffen werden, wenn die Botschafterkonferenz nach der Kontroll- kommission und nach den Bestimmungen von Ver« saille» ihre Ansicht über die Verfehlungen Deutsch­lands gegeben haben. Rach dem „Pettt Paristen* wird allgemein zu bestimmen sein, welchen Teil der Rheinlande bie englischen und französischen Trup. Pen besetzen sollen. Die Engländer hätten die Ab- sicht ausgesprochen, den Bezirk von Koblenz zu besetzen und zwar aus Gründen technischer Art unb au» militärischen Gründen. Da in Koblenz der Sitz der Rheinlandkommisston sei, so würde man el auf französischer Seite vorziehen, wenn bie englischen unb belgischen Truppen in einem anderen Sektor, wie „Petit Parisien" zu wissen glaubt, oberhalb be» Brückenkopfes von Mainz, untergebracht wür­den. j

titori rn auch Oie Führer der Deut-

iE A^.ckspartei Herrn Marx mit, der Beschluß |( : 8hP„h Utr$en. Volkspartei, roie er am gestrigen - toar ei£™QJ endgültig formuliert worden 11 liehe unabänderlich fest.

> Kreisen die dem Reichskanzler nahe itebe Äroer arUl®L Marx nunmehr feine Auf- »och betrachtet und voraussichtlich

KS t übend dem Reichspräsidenten über das Ufi-Ke^ «seiner Besprechungen mit den Partei- Bericht erstatten wird.

verhindert werden muß. Im Hinblick aus die Haltung der Deutschen Volkspartei sieht sie in ber Bildung der Weimarer Koalitton die gegebene Lö­sung. Diese Koalition, die geroöhnlich al» W i r t h- Koalition bezeichnet wird, bestand aus dem Zentrum, den Demokraten und den Sozialdemo­kraten. Die sozialdemokratische Fraktion hat fer­ner beschlossen, den Anspruch der stärksten Frak­tion aus di« Benennung des Reichstagspräsiden­ten zu erheben und dafür wieder den Abgeordne­ten Loebe vorzuschlagen.

I Dt» Völkischen gegen SenerinA

Berlin, 18. Der Die völkische Fraktion de» Landtags hat nach Abschluß ihrer heuttgen Be- ratungen einen Beschluß bekannt gegeben, in dem gegenüber anderslautenden Pressenachrichten sest- aestellt wird, daß von keiner Seite ihrer politi­schen Organisationen mit Vertretern anderer Par- | feien — weder mittelbar noch unmittelbar — we­ssen eines etwaigen Anschlüsse, Verhandlungen ge­sucht oder eingeleitet worden seien. Die parla­mentarische Gruppe des Landtags werde jede! Maßnahme ober Regierungsbildung unterstützen, t-ie den Sturz des Systems Severing herbeizufüh- tn geeignet fei. — In den Vorstand der völki- schen Fraktion wurden Wulle als 1. Vorsitzender s' wie Voß und Oberfustizrat Dr. Koerner berufen.

JB e r 11 n, 18. Dez. Blättermeldungen aus I München zufolge erklärt das Blatt Ludendorffs, der „Völkische Kurier", Hatz die Rationalsozia­listen im Reichstag die «mtimarxistisch« Politik der Deut^d)nationalen unterstützen werden, ganz gleich, ob diese in der Regierung fein werden oder nimt. An ein Aufgehen der Nationalsozialisten in die deutschnationale Reichstagsfraktion fei aber nicht zu denken.

Tagen wurde mttgeteilt, bah bei rrcutzische Minister be» Innern demnächst bt« Auf­hebung der noch für Versammlungen unb Umzüge unter fteum Himmel bestehendei» Einschränkungen verfügen werde. Wie der Amtliche Preukische Pressedienst mifj

, Die Verhandlungen zwischen der deutschen und französischen Schwerindustrie über die Bildung I °.e® internationalen Eisentrustes dürften zu dem Zeitpunkt in ihr entscheidendes Stadium treten wo die Regierungsbildung in Berlin abgeschlos­sen ist. Die deutschen Sachverständigen, darunter so bekannte Namen wie Bücher, Thyssen und Klöckner, sind wieder in Paris eingetroffen und haben ihre Besprechungen mit dem Komits des Forges wieder aufgenommen. Die Schwierigkei­ten lagen vor allem darin, daß in Deutschland die «yndikatsbildung doch noch nicht ganz so weit vorgeschritten ist, um den Abschluß der internatio­nalen Vereinbarungen ohne weiteres zu ermöq-j lichen; sie lagen ferner in dem Widerstand, den die verarbeitende Industrie vor allem in der Zoll- frage leistete. Die verarbeitende Industrie I konnte sich nicht entschließen, den weitgehenden -Zollerleichterungen zuzustimmen, die man verein- I Karen wollte und es gab auch darüber hinaus noch I fo manchen Punkt, in dem ihre Interessen denen der Rohstoffindustne zuwider liefen. Dir Reichs- reoierung hat ein Eingreifen offenbar bisher abJ «ekchnt und den privaten Wirtschaftskreifen über-

I ksisen, unter sich eine Einigung herzu stellen, aus welcher Grundlage dann die Verhandlungen über I den Handelsvertrag gefördert werden könnten, Es muß allerdings befremden, daß die offiziellen De­legierten der Reichsregierung in Paris von den privaten Wirtschaftsführern so wenig auf dem laufenden gehalten find, wie es nach der offiziellen Verlautbarung der deutschen Delegation ben An­schein hat. Die Besorgnisse, die vor allem seitens I der verarbeitenden Industrie immer lebhafter ge­äußert werden und die in den Kreisen der Kon-I fumenten noch vielfach verstärkt hervortreten,! sind nicht ohne weiteres von der Hand zu weifen. Das offizielle Communiquö versichett, daß der Staat mit feinen Machtmitteln immer noch recht-1 zeittg eingreifen könne, um eine Ausbeutung ber I Verbraucher zu verhindern, aber dieser Zeitpunkt darf nicht zu spät gewählt werden, denn voll-! zogene Tatsachen von internationaler Tragweite lassen sich mir schwer rückgängig machen. |

Ist MMlissS-SkchlMdlimgm

Deutsche Sachverständige für die deutsch-franzö­sischen Verhandlungen.

Wie wir hören, sind, außer Freiherr von Witt­genstein zu Fnedrichshütte sBiedenkops), Kom­merzienrat A. Gütermann von der Firma Gutermann-Gutach bei Freiburg (Breisgau) unb Dr. ing. W. Baumgartner von ber Ersten Deutschen Ramie-Gesellschaft in Emmendin­gen (bei Freiburg), Vorsitzender des Landesver­bandes der badischen Textilindustrie, al» Sach- verständige §u den deutsch-französi-i scheu Handelsvertragsverhandlun- g e n nach Paris berufen worden.

Die Schwerindustrie und die Pariser Verhand­lungen.

Die elsaßAothringischen Eisenbahueu.

19. Dez. Der Minister für öffent- liche Arbeiten befindet sich zur Zeit in Straßburg., ,>,«*» »t» »^cnivarriaen «oirervunb ab unb h». Cr erklärte, daß die elsaß-lothringifchen Eisenbah-! fllnvortete einen neuen Gerichtshof der das Reckt nen autonom und unter Staatsaufsicht bleiben wür- haben müßte, den Krieg als Verbrechen zu brand!

298 Marimga. greflng, ben 19. DeMM. jj. sahrä^istt

OöscheWchs Feittms

Wetger W (das Mer kurhesMes SderhMm - Am,Mrs Verkvn-igMgMM bes Kreises Marbarg

iden ” ou' 0,e vtioung einer Regierung ber Mitte Ht e) «by-eien werden, wenn sich die große Koalition, wie » « vorausjusehen sei, al» im Augenblick nicht verwirk- ; j nchbar erweisen würde. Dr. Marx empfing im Reichstag nacheinander die Führer der Sozialdemo, knuen, des Zentrums, der Deuftchen Volkspartei, Md der Bayrischen Volkspartei. Der Führer der vösialdemokraten, Hermann Müller, erklärte »atz die Stellungnahme der Sozialdemokratie sich mcht geändert habe. Sie sek nach wie vor für bie «rotze Koalition und scheine auch willens zu fein,

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Roch stein positiv-» Ergebnis.

5 Berlin, 18. Dez. Reichskanzler Dr. Marx besprach im Laufe des heuttgen Tages mit den Parteiführern die sich bietenden Möglichkeiten einer Regierungsbildung. Die Verhandlungen haben zu keinem positiven Ergebnis «führt, ba sämtliche Fraktionen aus den von ftnen gefaßten Beschlüssen bestanden. Der Reichs- Kanzler wird dem Reichspräsidenten über das Er- -ebnis seiner Bemühungen morgen vormittag be­richten.

Marx mit der Regierungsbildung nicht beauftragt.

Berlin, 18. Dez. Reichskanzler Marx hat, Wie wir hören, keinen Auftrag zur Bildung einer Regierung erhalten, noch viel weniger also einen ;>_jeit Auftrag übernommen. Er hat vielmehr n4e au» der bereits veröffentlichten amtlichen Meldung hervorgeht, nur die Aufgabe, durch Ver­handlungen mit den Parteiführern festzustellen, welche Möglichkeiten für eine parlamentarische Hemerungs- und Mehrheitsbildung vorhanden sind. Seine Stellung ist dabei keineswegs mit berjenißen Dr. Strefemanns von "»llsrn zu ver- oleichen, denn die Bemühungen Dr. Strefemanns konnten nur auf das Zustandekommen einer I Acchtskoalitton gerichtet fein, während Reichs- Kanzler Marx in dieser Beziehung völlig freie $anb hat.

Reichskanzler Marx verhandelte nacheinander! mit ben Führern sämtlicher Parteien mit Aus-1 m>hme ber Nationalsozialisten und bet Kom­munisten.

Erklärungen der Fraktionsführer. I

Mt« schon im letzten Reichstag, ein Kabinett der S1”6 unter bestimmten Voraussetzungen zu unter- Die Vertreter der Deutschen Volks- ^rer Erklärung, daß sie nur Ä ^bürgerliche Mehrheitsregierung mit Einschluß

A 8«^! «ud Marx beim Reichspräsidenten.

kt frto ’ n' Dez. Der Reichspräsident emp- ^te vormittag zuerst den Führer bet Bayri- ;ti 3« Domkapitular Leicht, und fpä-

£ duÄ °^ler M°rx, mit dem er längere Zeit r bie Beschlüsse der Fraktionen geschaffene

D besprach. Anschließend daran begab sich i ben Reichstag, um dort mit den Partei-

na ," über eine zweckmäßige Entscheidung Füh- »u nehmen.

j, Prof. Btedl bei Marx.

npL,? V n' 18- Dez. Der Reichskanzler Marx äfleorL1!? Laufe des heutigen Tages auch den »^irtsckn^^" .Dr. Bredt als Vertreter der .-nit ^'tspartei des Reichstages. Er besprach buno bie Frage der Regierungsbil-

slediLck- "Abgeordnete Dr. Bredt äußerte sich dniaten ® ber gestrigen Beschlüsse der ver- ^uhstag». und Landtagsfrakttonen der Zinr N'parte,. wonach die Wirtschaftspattei H freien jb. erung, in der die Sozialdemokratie ver-1 dötigpgrundsätzlich nicht unterstützen wird, k d«r s??,>geaen eine bürgerliche Regierung, ' ßS ihre Stellungnahme von deren Ver-1