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Die Reichsresirmng rmückseteetm
Person des zukünftigen deutschen Reichskanzlers als Richtung gebend für die gesamte deutsche Poli» tik. Verkenne man in Deutschland die gegen»
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Dr. von Hoefch in Berlin.
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Chamberlain über seine Reise.
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Ueberschrift: „Da» Spiel mit dem Feuer", Cham- befehlshaber der Gruppe 2. Am 1. 3t berlain» Ausführungen über Aegypten feien un- ernannt: die Generalleutnant» R
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Einstweilige Weiterführung der Geschäfte.
Berlin, 15. Dez. Der Reichskanzler
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fk. Berlin, 16. Dez. Wie die Blätter mit» teilen, ist ein Schritt des Reichsprüsiden- ten zur Beilegung der Regierungskrise noch nicht «folgt. Der Reichspräsident will, bevor er eine Persönlichkeit zur Bildung des neuen Reichs- Ministeriums ernennt, die Auffassung der Parteien kennen lernen. Er hat deren Führer für . jjeute zu sich gebeten, um deren Meinung kennen pt lernen.
Die Blätter halten es für möglich, daß die Ent- Mießung des Reichspräsidenten erst erfolgen »erbe, wenn die Beschlüsse der Fraktionen, insbe- Sbere die sehr wichtige Entschließung der Zen- msfraktion, vorliegen würden.
; Der „Lokal-Anzeiger" spricht von der Mög- kchkeit, daß als letztes die Bildung eines überparteilichen Kabinetts in Frage kommen könne.
Rückkehr Dr. Strefemanns nach Berlin. j
Verbrachte heute nachmittag um 4 Uhr 30 dem tm. «einenne man tn Deutschland die gegen» Peichsnräsidenteu die Rücktrittserkläruug wärtige Situation, so sei es leicht möglich, oaß |t» Reichskabiuetts. Der Reichspräsident " ""
«lbo die Demission entgegen, beauftragte aber ^«ichzeitig den Reichskanzler und die bisherige Peicharegieruug mit der einstweiligen Meiterführung der Geschäfte.
Staatsmänner, wie Driand und Loucheur, ans Ruder Kommen, die den Versuch einer neuen englisch-französischen Koalition gegen Deutschland unternehmen würden. Der Korrespondent warnt schließlich vor der Bildung einer Rechtsregierung, indem er behauptet, daß in Paris gegenwärtig die gesamte Politik nur darauf eingestellt sei, auf das zu warten, was in Deutschland geschieht. In dem Augenblick, wo eine Rechtsregierung in Deutschland ans Ruder käme, würde sich die außenpolitische Sage Deutschlands von Grund auf ändern und es könne garnicht verkannt werden, daß man dann nicht vor einer Situation stehe, die es gestatte, Politik auf weite Sicht zu treiben.
Sudan zu erlangen. Selbstverständlich beabsichtigt die Regierung nicht, Aegypten durch Wasiermangel zur Unterwerfung zu zwingen. Die britische Regierung würde die Bildung einer ägyptisch-sudanesischen Kommi'sion vorschlagen unter dem Vorsitz einer von neutraler Seite ernannten Persönlichkeit. Hierauf wandte sich Chamberlain der Angelegen- beit des Sinowjesbriefes zu und erklärte, er akzep-
I fk. London, 16. Dez. In einer Rede im Unterhaus führte Chamberlain weiter aus, gegenwärtig sei in Aegypten eine Regierung am Ruder, die zu der britischen Regierung in freundschaftlichen Beziehungen stehe. Er glaube, daß eine für beide Seiten befriedigende Lösung zustande kommen werde. Chamberlain lehnte sodann den Gedanken ab, vom Völkerbund ein Mandat über den
wesen, Schwierigkeiten beizulegen, nicht, sie zu schaffen. Man habe nicht versucht, neue Verträge zu schließen oder endgültige Entscheidungen zu fällen. Er habe sich die fremden Ansichten über das Sicherheitsprotokoll angehört, fei aber nicht in der Lage gewesen, die Haltung der britischen Regierung festzulegen. Auch die Frage der interalliierten Schulden sei nicht zur Sprache gekommen, da dieses Problem den alliierten Finanzmännern überlaffen bleiben solle.
Cassel, 15. Dez. Das amtliche (Ergebnis der Reichstagswahlen im 19. Wahlkreis (Hef» stellt sich wie folgt: Sozialdem. 374 013,
fk. Berlin, 16. Dez. An Hand von Tatsachenmaterial wird den Behauptungen französischer und englischen Zeitungen entgegengetreten, daß die letzte Militärkontrolle in Deutschland ein unbefriedigendes Ergebnis gezeigt habe. Es wird darauf hingewiesen, daß Deutschland i. Jahre 1930 lediglich über 115 000 ausgebildete Soldaten verfügen wird, da von diesem Zeitvunkt ab die früheren Kriegsteilnehmer infolge ihres Lebensalters für einen Kampf an der Front nicht mehr in Frage kommen.
Deutschland die Frage vorzulegen, ob e» bereit sein würde, über die Räummung der Kölner Zone ein Abkommen mit sämtlichen Besatzung-Mächten [au treffen. Im übrigen verlautet neuerding«, daß da« Problem der Ruhrräumung in allerengstem Zusammenhang steht mit den neuerlichen englisch-französischen Erörterungen über die Sicherheitsfrage. Au» den im Auslande vorliegenden Meldungen geht hervor, daß England damit einverstanden fei, den Vorsitz in der Kontrollkommifsion des Völkerbundes einem franzvfifchen Militär, genannt wird der General Walch, der gegenwärtig Vorsitzender der Kontrollkommission ist, zu übertragen. Auch das Problem der Entmilitarisierung deS Rheinlandes tritt jetzt wieder in den Vordergrund. Man erblickt in den Berliner außenpolitischen Kreisen in diesen Tatsachen einen Beweis dafür, daß die Bölker- bundpolitik Mac Donald» sich auf dem Wege der I Liquidation befindet und wieder durch das System der gegenseitigen Sicherungen abgelöst werden soll.
V e r l i n, 15. Dez. Am 31. Dezember scheiden aus der Reichswehr aus: General der Artillerie v. Berendt, Oberbefehlshaber der Gruppe 1 General der Infanterie Ritter v. Moehl, Ober-
Reichstagseröffnung am 5. Januar.
Berlin, 15. Dez. Wie wir hören, kann nunmehr mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, daß der Reichstag am Montag, den 5. Januar zusammentreten wird.
P a r i s, 15. Dez. Die deutsche und die französische Handelsdelegation haben heute vormittag ohne die Sachverständigen die Tarifsragen für die landwirtschaftlichen Produkte diskutiert. Im Laufe der Beratung ist es in den wesentlichen Fragen zu einer Annäherung der beiderseitigen Standpunkte gekommen, sodaß der weitere Verlauf der Verhandlungen als arlsstchtsreich bezeichnet werden kann. Ueber die wichtigen Fragen der Einfuhr von Wein, Kognak und Schaumwein nach Deutschland ist nicht verhandelt worden. Die deutschen Weinsachver*
ff- Paris, 16. Dez. Gestern ist der Bericht über die für die französische Botschaft in Moskau verlangten Kredite der Kammer zuqegangen. Der Mg. Simon schreibt darüber, die Erfahrungen, die Frankreich und auch in der letzten Zeit Nachbarstaaten mit Sowjet- Nuhland gemacht hätten, beweisen, daß die Einmischuna in die inneren Angelegenheiten der Länder stets von Nußland ausgegangen sei. ES bestehe tn Moskau eine Geheimorganisation, die den Auftrag habe, in .allen Ländern nach einer im Vorau» bestimmten und sorgfältig ausgearbeiteten Art unter Ausnutzung der nationalen Stürme ihre revolutionären Lehren zu verbreiten unb den Krieg zu entfachen. Dieser Organisation ständen bedeutende Kredite zur Verfügung. In keinem Falle kann Frankreich billigen, dah diese Pröpaganda in Frankreich und seinen Kolonien von einer Negierung fortgesetzt werde, die Frankreich anerkannt habe. j
steraüiierten Militärkontrollkommission, der patestens Ende dieser Woche offiziell überreicht betben soll.
würdig und bedauerlich. „Westminster Gazette» meint, die Rede de« Staatssekretär« enttäusche. 6t< benntffe Erklärungen über die internationale* Schulden, nennt die Ausführungen über die «6.
I kerbundstagung Allgemeinheiten und sagt über bU russische Frage nicht». „Daily Telegraph« schrei«.
I "Ee Rede habe auf daS Unterhaus einen tiefe* Eindruck gemacht und werde auch im Auslande nicht weniger günstig wirken. „Daily Chronicle" erklär^
I die Rede gehöre nicht zu den besten Reden Cha» berlainS und schreibt in einem Leitartikel, man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Chamberlai» neue Orientierung der Außenpolitik angeregt hab«. Da« Arbeiterblatt „Daily Herold" sagt nun, man fei zur Geheimdiplomatie zurückgekehrt. „Daily Ex. preß" tritt für eine Politik der Isolierung Groß» britannlen« unter Bezugnahme auf die spanifchen Schwierigkeiten in Marokko ein. Die konservativ« „Morning-Post" nennt die Rede unglückselig. Di« Besprechungen Chamberlains mit Herriot uni Mussolini hätten nicht zu endgültigen Beschlüsse« geführt. E« sei außer Zweifel, ob Chamberlain le bet Sage gewesen sei, gewisse Fragen überhaupt^ durchzubringen. Durch die bedauerliche Krankheit Herriots und die unsichere politische Lage Frank» reichS wurde die Lösung der mit Deutschland schwebenden Fragen nicht erleichtert.
fk. London, 16. Dez. (Unterhaus), Schluß). Die Debatte, die während des Abends sehr ruhig verlief, wurde sehr lebhaft während der Rede de« Arbeiterführer« Thomas, der sich in der Hauptfach« mit dem Sinowjewbries befaßte. Im Verlaufe seiner Ausführungen kam e» zu verfchiedenen kurzen Au»« einanderfetzungen zwischen ihm und Chamberlain, die Beifallsstürme auf Seiten ihrer Anhänger auslösten. Der Bundeskanzler für auswärtige Angelegenheiten, Mc. Neill, der auf die Kritik de» Arbeiterführers Thomas antwortete, erklärte in seinen weiteren Ausführungen über Aegypten, ein« Tatsache könne vollständig klar festgestellt werden, es sei nur ein geographischer Zufall, daß die groß« Fahrstraße des Suezkanals durch Gebiete gehe, di» von Aegyptern bewohnt seien, und wa» auch immer die Rechte des Volke» seien, die Pflicht England« sei, die Aussicht Über die große Fahrstraße auf- recht zu erhalten. ES könne nicht zulassen, daß sich irgend jemand aus Aegypten oder jemand anderes darin einmische. Die weitere Debatte Übe» die Antwortadresse wurde auf heute vertagt.
Die WirtsKastSGerhrmblurlgbn
Die deutsch-französischen WirtschaftssLrhandlungen.
fk. London, 16. Dez. „Daily Graphie" schreibt zu der gestrigen NnterhauSrede Chamberlains, daß aus den AuWihrungen des Staatssekretärs für auswärtige Angelegenheiten sich ergebe, Daß in den Fragen über die Rüstungen Deutschlands, über Marokko und die internationalen Schulden fein , bestimmter Fortschritt erzielt, noch eine günstige Atmoshäre geschaffen worden sei. „Daily News' "^schreibt in einem Leitartikel unter der
Sie Lage in Marokko
fk. Paris, 15. Dez. „Duotibien“ veröffentlicht folgende offenbar beeinflußte Auslastung: Zufolge des spanischen Rückzuges aus Marokko sei da» Gerücht itn Umlauf gewesen, daß die französisch« Regierung sich anschicke, das im Riffgebiet durch di« Truppen des Primo de Rivera geräumte Gebiet zu besetzen. „Quotidien" glaubt zu wissen, daß in Paris niemals davon die Rede gewesen sei, dii französische Wsetzungszone über die durch dar letzte Abkommen festgesetzten Grenzen hinaus z» vergrößern. Eine französische Expedition in dar Riffgebiet, unter welchem Vorwand sie auch vorge- nommen, würde sicherlich nicht die Zustimmung de» Parlaments erhalten.
Die PräfidentschastsKandtdotur.
Qu. Berlin, 16. Dez. Aus maßgebenden ^rnentarischen Kreisen erfährt man, daß die -tVid) national en und die Deutsche " u spartet schon in allernächster Zeit in ge- .^ame Verhandlungen über eine gemeinsame mtur für die im nächsten Frühjahr stattfin- t... -'Neuwahl des Reichspräsidenten eintreten > Sowohl die von deutschnationaler Seite L Absicht genommene Kandidatur Dr. Wallraf, - auch die von volksparteilichen Kreisen ange- L Ausstellung des Reichsinnenministers Dr. =1,sind nicht als endgültig anzusehen. Es hat --ehr den Anschein, als ob diese beid"n Per- t tz??«ten nicht allzu großen Wert darauf legen, --Präsidentenwahl zu kandidieren und daß «r « Endes zu ganz neuen Abmachungen
016 Präsidenten-Kandidatur gelangen wird.
Nit WmumMam
Ti: bevsrsteheuvc Mitteilung brr BcsntzuugsmSchte.
Hu. Berlin, 16. Dez. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, erwartet man im Auswärtigen Amt nicht nur eine Mitteilung der eng» "scheu Regierung über die Frage der Räumung der Kölner Zone, sondern es hat neuerdings den Anschein, daß auch die anderen Besatzungsmächte sich dem englischen Schritt anschließen werden, um
2 W> Zentrum 202 063, Kom» London, 15. Dez. In der heutigen Debatte ,. v. _J- putsche Volkspartei 152111, Na- des Unterhauses über die außenpolitischen Fragen tronalsoz. 29 087, Demokraten 99 634, Wirtschafts- erklärte Chamberlain, seine Besprechungen mit „ 3, Gro ßdeuts ch-Hes si sch e r Bund 1142, Herriot Mussolini und anderen Staatsmännern Haußer 212, USPD. 5130, Freiwirtschaftsbund 733, seien im Geiste des Völkerbundes geführt worden. iA»men 1179 086 gültige Stimmen, ungültig Es fei für ihn ein großer Vorteil gewesen, mit diesen 1 oT5- „ , , . , , Männern in persönliche Berührung zu kommen. Er
Amtliches Ergebnis bei Landtagswahl: habe die gegenseitigen Beziehungen der Freund- Sozraldem. 366 564, Deusichnationale 213 941, Zen- schäft und des Vertrauens gefestigt. Chamberlain trum 200 763, Kommunisten 63 772, Deutsche Volks« betonte weiter, das Ziel der Besprechungen sei ge- partet 144 974, Nationalsoz. 27 664, Demokraten' ' - - - 1 -
97139, Wirtschaftspartei 26 375, Eroßdsutsch-Hessi- fch-r Bund 1308, USPD. 5371, gültige Stimmen 1147 871, ungültige 18 291 Stimmen.
fk. London, 16. Dez. Die „Times“ neidet aus Konstantinopel, die Besprechungen Chamber» Iains in Paris und Rom haben die Presse in Kon« stantinopel sehr beunruhigt, die das türkische Volk auffordert, eine allgemeine Front gegen England zu bilden.
fk. London, 16. Dez. Der Zusatzantrag bet Arbeiterpartei im Unterhause wurde mit 263 geget 132 Stimmen abgelehut.
Dieser Versuch des maßgebenden Zentrumsblattes, die Regierungsfrage in Deutschland mit den außenpolitischen Problemen unmittelbar in Zusammenhang zu bringen, hat in den volksparteilichen Kreisen keinen sehr günstigen Eindruck gemacht. Insbesondere stehen sie in einem schroffen Gegensatz zur Meinung de» Außenministers Dr. Stresemann, der persönlich der Ueberzeugung ist, daß eine Rechtsregierung in Deutschland ebenso gut in der Lage sein würde, mit den außenpolitischen Problemen fertig zu werden, wie Dies bei feder anderen Regierung der Fall wäre, die den Kurs der letzten Wochen konsequent innehalten würde.
Es muß aber überhaupt gegen diese Methode, die innerpolitiscke Situation von der Entente beeinflussen zu lassen, energisch Front gewacht werden. Gewiß sind wir nicht allein in der Welt. Ader wenn die Wahlen nicht so gedeutet werden, wie offenbar das Volk will, nicht bloß die, die sich bisher allein dafür hielten, sind sie überflüssig. Dann kann Herr Herriot auch gleich unsere Regierung einsetzen. Uebrigens was hat unsere pazifistische Links- und Erfüllungspolitik denn in den letzten 5 Jahren genützt? Wenn die Franzosen in den letzten Monaten ein anderes Gefickt zeigen (immerhin denke man an Rathuflus), so tun sie das zwangsläufig im eigensten Interesse.! Geändert hat sich auch hier nichts.
Da» amtliche Wahlergebnis für Hessen-Nassau. I
Paris, 15. Dez. Der Madrider Korrefpon» dent des „Petit Parisien“ glaubt sagen zu können, daß der spanische Rückzug in Marokko die Spa« nier teurer zu stehen komme, als ein Vorrücken. Spanien unterhalte augenblicklich im Riffgebiet eine Besatzung von mehr als 120 000 Mann, die täglich 6 bis 7 Millionen Peseten Kosten verur« fache. Nach Anllcht des Korrespondenten könne die letzte Phase des Rückzuges die kritischste werden. Die Linie, aus die bi» Spanier sich zurückzuziehen beabsichtigen, fet die von Alegzarqutvier über Larrasch hinaus bl« Arzila und die Höhen von Monkal und den Berg (f-orgues, der als Schutzwall für die Tanger* Zone diene, nach Ceuta und Tetuan. Im Gegen» ;—'x— —.ueu ue5 ^inonnesoneses zu uns entarte er aTaeos I *a6 3U den Erklärungen Primo di Riveras fef $Q^69^rMfPbhrnOn LIAhpm,Ren IoFn “/FF die Steigerung Mac Donalds, daß die Vsr- dieser Rückzug keineswegs ein friedlicher Rück,
frtrmuÄHmit den m- öffentlickwng des Briefes auf ein Mißverständnis marsch. Glaubwürdigen Nachrichten zufolge schätz« sormrerten deutschen Kreisen Fühlung genommen U'rückzufükren sni.^ Die von dem Äfi Zahl der Toten und BerLundeten au,
9 I "inaefekte irnferflfAitnncfntnmtmn» fol 20 000.
Deutsches Reich
v. Iagow begnadigt.
Leipzig, 15. Dez. Wie die „Leipz. N. 91." erfahren, hat der Reichspräsident im Gnadenwege den früheren Regierungspräsidenten Traugott v. Iagow die noch zu verbüßende Reststrafe erlas, sen. v. Iagow war wegen seiner Beteiligung am Kapp-Putsch vorn Reichsgericht zu 5 Jahren Fest, ung verurteilt worden und hat von dieser Straft am 18. d. Mts. 3 Jahre verbüßt.
Personalveranberungeu in der Reichswehr.
Qu. Berlin, 16. Dez. In Berlin ist der ^1 rutsche Botschafter in Frankreich, Dr. v. H o e f ch, ^1 kigetroffen, um der Reichsregierung über den ge- | mwärtigen Stand der außenpolitischen Lage Be- ckht zu erstatten. Wie wir hören, handelt es sich _____
Ö lebet hauptsächlich um das Problem der Fortfuh- sen-Naffau) stellt img der bisherigen Politik der Entspannung Deutschnationale mschen Deutschland und Frankreich, die nach munisten 64 153, m vMchkeit dadurch gesichert werden soll, daß die ‘ ----
» “ kü>en Länder sich sowohl über dieRäumungs-
Praiwenten-KanDwatur gelangen wird.
Und wieder einmal bas Ausland. k^'.;?bntrumsblatt, die „Germania", gibt einen feines Pariser Korrespondenten, Dr. nieder, in welchem auf die Gefahren srtino .n werden soll, die sich aus der gegen- ” innenpolitischen Konstellation in Deutsch- Gp Der Korrespondent glaubt, daß die U -."Artige französische Regierung Herriot zu itpyjÄwen wird, wenn man in Deutschland eine e8tiunk‘Uv9 norantreibe, die die Bemühungen der M^tlgen französischen Regierung ur Her- t6jAt.nS einer außenpolitischen „Entspannung"
■ wachen sollte. Insbesondere gelte die
. . . ... . , |"ingesstzte Untersuchunaskommission sei zu keinem
Erneuerung be» kmlgarisch-beutschen Hanbels» Ergebnis betreffend Echtheit des Briefes gelangt.
„ «Die Kommission habe das alte und neue Beweis-
la Dez. Die Frage der Erneuerung material nackaeprüft. Von vier verschiedenen Sei- lebhaft hSnrnA^lt ^ulschland roirb in ber ten habe die Regierung die Echtheit des Briefes er- reue lebhaft besprochen. Allgemein wird die Be-1 langt von Leuten deren Zuverlässiakeit kick kckon Sä «»iÄ "ÄSIm 'S
solches bald wm MsÄck ^n-n Zweifel an der Echtheit des Dokuments mb
3 fch o ommen zu lassen. I deshalb habe die Regierung eine entsprechende Note ----*---- I abgesandt.
«wen nanoer iia) jowoyl über dieRaumungs- -age als auch über das Problem der Sicherhei- verständigen. Die Ankunft Dr. von Hoeschs eht aber auch in einem gewissen Zusammenhang iw der Fertigstellung des Schlußberichtes der
Qu. Berlin, 16. Dez. In den politischen Weisen verlautet, daß Außenminister Dr. 8trefemann über die Demissionserklärung Des Reichskanzlers Dr. Marx, die am Montag Mchmittag erfolgt ist, einigermaßen über» «scht worben fei. Der Minister wirb sich, wie wir hören, spätestens Mittwoch früh wieder nach Berlin begeben, um an den Besprechungen über bie Neaierungsfrage persönlich mitwirken zu kön- Ntn. Der Reichspräsident hat Dr. Stresemann er- R) suchen lassen, persönlich an seinen Berhanblungen jer mit ben Parteiführern mitzuwirken, ein Ersuchen, jkem der Minister wahrscheinlich ohne weiteres ' ' mochkommen dürfte.
Einige französische Blätter haben die Behaup- wg ausgestellt, die französische Regierung habe e.n deutschen Botschafter beauftragt, in Berlin Wzuteilen, daß Frankreich einer deutschen Links- I -N-rung größeres Entgegenkommen zeigen । als einer Regierung des Bürgerblockes. 1 Behauptungen werden jetzt auch in Berlin vrf dementiert, indem darauf hingewiefen wird, RJ’ie gegenwärtige Anwesenheit bes deutschen ^"ciafters in der Reichshauptstabt mit den Fra- w der Regierungsbildung in keinerlei Zusam- wndang stehe. Auf der anderen Seite ist es Denigs Ziemlich selbstverständlich, daß der zu i- iF^^ke Bericht des Botschafters über die all- I ne außenpolitische Sage in bestimmter Hin-I I ^ ?ach einen Einfluß auf die Regierungsfrage l kann