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Marburg a. 1, Strusrag, »en 9. Immber

59. SabkLirri

I

j

ca

Nach -m Wahlen

Neichstagswahlen

E« wurden gezählt:

i

Bbd.

Landtagswahlen

116

111

79

47

50

12

26

li

10

Sa- Ergebnis

I

treme rechts und links.

, ft- Newyork, 9. Dez. In hiesigen Finanz«

i

I

130

102

68

45

50

14

82

19

17

8 0

i

(100) (96) (65) (62)

(44) (32) (28) «6) (10) (10)

(4) (5)

Demokraten

Bäuerische Seifepattei

Wirtschaftspartei u. Baur.

Landbund

Deutschsoziale Partei

Deutsch-Sannop Partei

7 788 270 6122 270

4 001 598

2 659 429

8 007 132

891 671 1902 646 1111786

995 728

498 008

258145 folgt:

London. 9. Dez. Das Ergebnis der Reichstag». Wahlen wird von der gestrigen Mendpresse al« 6teg Oer gemäßigten Parteien über die Extrem« rechts und links begrüßt. Die Schwierigkeiten der > Regierungsbildung werden jedoch nicht verkannt. Star verkündet in Fettdruck: Sieg von Marx! Unter der Ueberschrift .Deutschland erklärt sich für Sta« bilrtat" führt Gvening Standard au» die Stabilität Europas werde aus dem Ergebnis der deutschen Wahr lm weitere Kraft erhalten. Dir extremen Flügel hättet schwere Verluste erlitten. Die neue deutsche Regierung werde, wie zu erwarten sei, für die Erfüllung der Verpflichtungen de« Versailler DertrageS und des Da« , -....... vunvien oie I eintreten. Auch Star betont, baß eine Wehe«

die Farben der deutschen Republik zu den ihren Tr ^„.^^führung der Verpflichtungen gegen« machten, einen starken Zustrom an Wählern hatten ^?en liierten vorhanden sei und betrachtet da«

K,*- re. __±____»M. «. — - * • I \22?Qi)It»rn(>nrtirrTci ------

schreibt da« Blatt, daß die Parteien endlich atT da» ®°" ibren Kräften hi Gemeinschaft verstärken mögen, gleichgerichtetem Streben zusammenfübren ? aU(^"2lVine< mtfa «der weniger grobe ^n»^^L.Ien8, ba? ober alle» andere zur Seite £e$ten Ende« angestcht» der grobe, Dinge de, Volke, klein und kleinlich mitten muh, aff ba«, was an ihnen Partei und nur Pattei ist.

rechts wie nach links gehen; alles werde von der Haltung des Zentrums abhängen.

auswirken werden, wird sich erst dann übersehen lassen, wenn die großen Parteien endgültig zu dem Wahlergebnis Stellung genommen haben.

(bisher 136, darunter 28 Unabhängige).

Deutschnationale

(bisher 77).

Zentrum

(unverändert).

Kommunisten

(bisher 27).

Deutsche Volkspartei

(bisher 57).

. Rationalsozialisten

3 (bisher nicht vertreten).

Demokraten

(unverändett).

Wirtschafspartei

(bisher 4).

einem I^olkSpartei vollkommen zertrümmett sei. 'Das Kar­tell der Linksparteien habe jedenfalls schon Erfolge erzielt. Alles in allem könne gesagt werden, daß der Ruck nach link« sehr deutlich bemerkbar ist.

Zahlen und ihre Lehren.

Im Reich haben die Deutschnationalen zusammen mit dem Landbund ihre Stimmen um rund 330 000 vermehrt. Die Rationalsozia- listen haben eine Abnahme der Stimmen um

I P a r i S, 8. Dez. Der breiteste Raum der heutige« Morgenpresse ist den Wahlen in Deutschland gewidmet. Sämtliche Blätter bttngen neben au», führlichen Stimmungsbildern über den Verlauf bet Wahlen und den ersten Teilresultaten auch eine Stel­lungnahme zu dem vorläufigen Wahlergebnis. .Ma­li n' spricht von einem ausgesprochenen Erfolg der Linksparteien. Dank dem Zusammenbruch der Völ­kischen hätten die Deutschnationalen eine große Anzahl von Stimmen einheimsen können. Die Rieder- lage der Kommunisten sei nicht minder furchtbar als die der Völkischen. Die Deutsche Volk«. Partei habe in (Berlin starke Verluste erlitten, scheine aber in der Provinz etwas besser abgeschnitten zu haben. Die Demokraten haben sich durchschnitt, lich gut behauptet. Die Sozialdemokraten wer- den im Reichstag etwa 140 Sitze haben. Das Zen- trum hat seinen Sitzstand behauptet. Es fei zu hoffen (I), schließt der .Watin", daß im neuen Reichs­tag sich eine republikanische Regierung«- mehrhett bilden kann.

Mithin 489 (472)

Deutschnationale

Zentrum

Kommunisten

Deutsche Bolfepattei

Nationalsoz. Freibeitspartel

Demokraten

Bayerische Volfepattei

Wirtschaftspaktes

Landbund

Deutsch-tzannov. Partei

Danach verteilen sich bu Sitze rote Sozialdemokraten

Deutschnationale

Zentrum

Kommunisten

Deutsche Volfepartei Nattonalsoz. Freibeitspartel

«d 1 Pole

f Berichtigung. , Extrablatt enthaltene Me sie vom W.-T.-B.

Die in unferm gestrigen Meldung über die Polen ist, v c. - gegeben wurde, mißverständlich «mb dahin zu berichtigen, daß die Polen Listenver- mndung unter sich hatten und irgend eine Ver­bindung zwischen Polen und Wirtschaftspartei nicht Gesteht.

- Nach den bis beute Mittag 2 br vorliegenden Er- Wtbmssen der Landtagswahlen verteilen fich die Sitze Die folgt:

_ Sozialdemokraten

f ft Berlin, 8 Dez. (Amtlich.) Bis 2 llbr nach- «ttlO0s lagen bei dem Reichswablleiter sämtliche Er-

"ntsie aus den Wablkreisen vor. Sozialdemokraten

Pl«?Lrs»ttL7««7«L^ •*» ««kit« »«zeig« 0,10 4Mb.

Seber Rabatt gilt al, Saitabatt unb Jet’äat»«« 10°X Ä*»«« 0,J5 S.Ib«,

ebeal« «uttunf. durch di. Geschäft-,teSe Ät

... Die Mandatszahlen im neuen Reichstag lassen sich folgendermaßen gruppieren. Der Linksblock (Soz., Dem. und Zentr.j ist von 193 auf 230 ange- I wachsen, erreicht also noch nicht die 245, die zur Mekrheitsbildung nötig sind Die „große Koali­tion hat statt 237 jetzt 280 Mandate, also 35 mehr ois die Hälfte. Die Parteien von Hergt bis Marr die bisher mit 246 Mandaten nur 10 über die Hälfte besaßen, haben nunmehr 268 Mandate, also 23 über die Hälfte. Man kann also jetzt von einer vor Ueberraschungen sicheren Mehrheit der anti- sozialistischen Parteien sprechen; dem Zentrum ist die Ausrede, daß eine solche nicht vorhanden sei, nunmehr genommen. Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Die drei Regierungsparteien allein verfugen jetzt über 158 Stimmen statt bisher 147; e& fehlen ihnen also immer noch 87 Stimmen an der knappsten Mehrheit.

Auch in Preußen ist die Möglichkeit eines Linksblocks, die im alten Landtag für die Volks- partei den Hauptgrund zum Eintritt in die „große Koalition" gab, durch die Neuwabl beseitigt. Soz Dem. und Zentr. hatten 241 Mandate, also 30 über die Hälfte, jetzt aber haben sie 221 Mandate, also 8 unter der Hälfte. Die „große Koalition" ist von 2J8 aus 271 Mandate keruntergegangen. Der Block der Antisozialisten, der bisher 220 Mandate Uhlte, ist auf 255 gestiegen; er verfügt also über 26 Mandate mehr, als zur knappsten Majoritäts- biloung nötig wären. Die Parallelität mit dem

Dänische Betrübnis.

«c " V 9 ean, Das Altdäni-che

Blatt Elensborg Avis" sucht den R ü ck g a n g d« m E * s,nr "ien südlich der Grenze bet

der Reichstagswahl als angeblich einer „Kon« l u n k t u r w a h l" hinzustellen und meint, daß da«

Aber das Ergebnis der Wahl ist für ihre Väter überraschend. Daß die radikalen Parteien — Kommunisten und Nationalsozialisten —, die an sich antrparlamentarisch beide überhaupt mehr „Bewegungen" sein wollen, als Parteien verlieren würden, verstand sich eigentlich von selbst. Das liegt in der Natur solcher Bewegungen, die sich nicht auf lange Zeit wach erhalten lassen, wenig­stens was die „Mitläufer" anlangt. Zwar hat die! Sozialdemokratie 30 Mandate erobert und ist da­durch wieder die stärkste Pattei des Reichstages geworden, indem sie den Kommunisten einiges ab« fwhrn und durch eine ttesenhafte Agitation den wtzten Mann an die Urne brachte, aber eine Sd)rDad)ung der Deutschnationalen ist nicht erfolgt. it\UC^rJ?ur£er^c kreise und vielleicht mancher Deutschnationale selbst hat angesichts des „Ia- sagerzwistes" in den eigenen Reihen mit einem wcht unerheblichen Rückgang der Pattei gerechnet. Man wird Bocksprünge wie die von Mauren- brecher, der stets ein Außenreiter und Renegat war, einmal ein sozialistisches Pamphlet gegen die §Ä^Zottem schrieb, um dann wieder monar­chistisch aufzutreten, nicht sonderlich ernst nehmen —, aber immerhin, man wußte nicht, ob nicht eine Menge „Treibholz ‘ diesmal an andern Ufern lan­den wurde. Die Partei hat sogar einen kleinen \ Zuwachs erhalten. Und wenn es vorher wahr war, daß man eine Partei von solcher Größe, die national so wertvolle Teile des deutschen Volkes umfaßt, unmöglich von der Verantwortung aus­schließen sollte, so gilt dies heute noch viel mehr denn diese Wahl hat gezeigt, daß die Deutschnatio- nalen mit über 6 Millionen Wählern sich minde­stens zur Zeit auf einen festen Besitzstand stützen kvnnen der im In- und Auslande politische Ach­tung abnotigt. 1

Die Deutsche Volkspartei hat den allgemein erwarteten starken Mandatsgewinn nicht heimge- bracht. Ueberraschenderweise, denn die entschlossen- v..terlandische, selbstlose Politik der Partei nach den Maiwahlen, ihr bei vielen wieder starke Gnm- vathie gebracht hatte. Geschadet hat ihr freilich die „Große Koalition" in Preußen. Herr Seve- rmg roar für sie eine allzustarke Belastung. Und dennoch brauchen wir eine starke liberale Rechts-

tkh $£-Qu£un^’ Ihre Bedeutung liegt in tl)r selbst. Die Demokraten haben, rote zu er« märten war, einen kleinen Gewinn zu verzeichnen. Die Demokratie vertritt, rote die einstigen Frei­sinnigen, einen ganz bestimmten, relativ kleinen

des ^olkes. Zu einer großen demokratischen f^nVoe mrrl* rols • nQC^ ihrer Gründung sein sollte, ist sie auch fetzt nicht geworden. Bei ihrer nahen Stellung zur Sozialdemokratie dürfte ihr parlamentarisches Gewicht durch die Stärkung der iein. Einen Gewinn hcü auch die Wirtschastspartei davongetragen, die ^.vorwiegend auf den städtischen Mittelstand m^>8h-roim relativ kleineren Parteien wie I auch die Bayerische Volkspattei, dürsten aber bei der Patteizer,plitterung nicht ohne Bedeutung für »i"n»?8b'^vungsbildung und die parlamentarische Arbeit überhaupt sein.

Denn das ist die Signatur der Wahl: Der ?Q"n wieder beginnen. S.e Mehrheitsverhältnisse sind! "V1 ne 1 ? L Um den in alter Festigkeit da­stehenden Zentrumsturm wird sich die Welt des deiitschen Parlamentarismus wieder drehen. Herr Wirth unseligen Angedenkens könnte wieder auf- tauchenl Löningen werden versucht werden. Und .^vnoch wird es zu einer klaren Politik kaum KÄ m m*^ kommen — bis auch bei uns das Volk sich klar wird, daß man sich für rechts o d e r links entscheiden muß wie in England. Da-1 bei braucht man ja die Fülle der Patteien gar- Nlast einmal zu verdammen — nur die Parteien selbst müssen entschlossen auf der einen oder ande- ren Seite Platz nehmen, womit es bei uns noch

6 t3U •)?°e.n fd)eint- Sonst wird der deutsche Parlamentarismus zur Farce. Seit dem Mar ist er auf oem besten Wege dazu.

hüJ5li^ in ^nem Artikel „Politik ni- bereits ausgeführt. Das Ergeb­en v? uQtlg^ir- roas wir damals sag-

h te” Schlagworte „Reaktion" und .Fortschritt und wie sie alle heißen, sind wir ja heute wohl hinweg. Die deutsche Politik steht ^..^^en Problemen, die mit Schlagwotten nicht gelost werden können. Hier heißt es die Aua°n «f°n toten für bl, Wlrdllchi«" Marcs, festes Ziel kennen. Dann ergibt sich von selbst, daß der Weg auch gradlinig gewähst werden muß.. Kompromisse im einzelnen sind selbstver­ständlich, aber eine Regierung, die von Zufalls­mehrheiten abhängt, kann die Aufgaben, die vor uns liegen, nicht lösen. Zur klaren Erkenntnis dieser Tatsache sind bei uns aber weder große •wie des Volkes gelangt, noch die Parteien, die I egoistischen Gründen lieber im Drüben fischen.

bene1EirÄ0t bsC daß eine entschie- oene Politik rechts oder lmks von aroßen Teilen lißt wirb d)Cn $°IhC9 im wachsenden Maße gebil-

Dazu kommen noch 5 Sitze der DeutschTwnnoveraner (bisher 8).

Sie Wahlschlacht ist zu Ende. Die vorliegen- ,9cn Ergebnisse rechtfettigen erneut die Frage, die 'M 6/eich bei Auslösung des Reichstages stellten: Welche sachlichen Gründe waren ausschlag- -»oend dafür, dem deutschen Volke das g e i st i g e M>,f l n a n z i e l l e Opfer einer zweiten Wahl » einem Jahre aufzuerlegen?" Und erneut mlls- fc» tlcrlrr ?ntS?r,ten: 'i®3 gibt keine!" Denn der Mssall der Wahl hat keine großen Aenderungen Dwracht. Koalitionsmöglichkeiten mögen mehr Ms bisher vorhanden fein, aber die alte Regie- rriiiLskoalltlon aus Zentrum, Demokraten und Zutscher Volkspartei kann nicht wieder herge- Mit werden. Unbedingt notwendig ist es, ent- ^oer die Deutschnationalen oder aber die Sozial- . mokrane in die Regierung aufzunehmen. Und Mm ja der Grund für die Anstrengungen zur k?wung eines Kabinetts auch vor der Wahl die «NN scheiterten. Der Volitik der Mitte ist es ^6e/uugen den Sieg davonzutragen, und es ist xyer idjon jetzt vorauszusehen, daß un neuen "och sehr schwerwiegende politische ^semandersetzungen zum Austrag kommen wer- Een s 65 nunmehr darum handeln wird, wel- v^n Kurs die Regierungspolitik nchmen soll. l wesentlichste Grund für diese Wahl roar k zweifellos der, daß die Sozialdemokratie und ES nahestebende Kreise die einfache Tatsache von dcutschnationalen Sitzen nicht ettra- fc, Konnten und wollten. Seit Monaten bereite» nicht zuletzt durch Gründung des Reichs- .^ners „Schwarz-Rot-Gold", das sich ja dann oem gedachten Sinne betätigte, eine neue E*:1 ^or- Als die Deutschnationalen ihnen spater den Gefallen taten, in der Ablehnung der wes-Gesetze der Linken eine billige Wahl«irole

* --'«mm-- SI»6 UM MS innezpoU-J * ’ÄmWSS«. 7.

Ausländische Pressestimmen.

JPt ft*Abendblätter nehmen noch keine Stellung zu den erst am späten Rach, wittag bekanntgewordenen Ergebnissen der Reichstagswahlen. Soweit sich Betrachtungen vor. finden, sind sie auf Grund der unvollkommenen - ,----------- ..... |IC caunmen um i Dormittags geschrieben. Rach

mehr als 1032 000 zu verzeichnen; die ÄommuJ wi” des „Intranstgeant^ hat das Ergebnis der

nisten eine solche um mehr als 1067 000. Die ^age der Regierung nicht geklärt,

Sozialdemokratie hat aber rund 1,78 Mil- ?r deiden feindlichen Patteien, di«

lionen Stimmen mehr erhalten als im Mai, so daß kschnationalen und die Sozial- sie beträchtlich über den kommunistischen Verlust | ™ 0 Vf tc.n' V^ken sich die Wage. Es

hinaus angewachsen ist, während die Äutschnatio- £"L!“L\e ne Regierung in der Lage sei, ein, nalen fast 700 000 Stimmen nicht erhalten haben, * Hellen. Das alte Spiel des

die den Völkischen verloren gegangen sind So« I ®Man3terens 110^ rechts und links scheine alss zialdemokraten und Kommunisten zusammen Eder zu beginnen. — Das „Journal des D6bats" haben im Dezember etwa 700 000 Stimmen mehr ’ ,We n,eu® Regierung könne ebenso nach e.halten als im Mai. *"------v

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JSetlt Sou-na,1* fetzt- als allgemeinen Mw» örua zusammen, daß die Wahlen durchaus zugunsten der verfalsungsmäßigen Parteien auSgegangen sind. Sowohl in Preußen, wie auch im Reich, scheinen Me demokratischen Elemente nirgendwo bedroht zu sein.

P e r t i n a x seinerseits schreibt im.EchodePa« ris": Die Parteien der äußersten Rechten und der äußersten Linken, die nie durch die Monarchie in

11 WMrfw, ist 00 m j I Deutschland groß werden konnten, find bank der Ve-

11 auffallend, dort 23, hier 26 Mandate I frelung des Auhraebietes und der

, über die absolute Mehrheit, also in beiden Par- sowie der klugen Politik des Ä

Regierungsbildung, vollkommen zertrümmett. Die Sozialdemokraten haben

rartei f 2)eilt'“,e ^olks- ihre Verluste bei den letzten Reichstagswahlen wieder

Partei, die im Reich fünf Mandate gewonnen hat, lausgeglichen. Die Fraae. kckreibt m,,Hnnr m-itL w Preußen sieben verlor. Man wird das der M ob es möglich fein w«§ Ä So fel^mokra e^L neigung in immerhin erheblichen Wählerlchichtenlmokraten und Zentra einen rebublTlanif*^ °°°» «' "S-°b- K-EI-N- zu,chr-!b°n tirfin. .M w «taTÄÄ l jÄ

I *" Banner Schwarz-Rot-Gold kämpft, müsse aber lei»

IBerliner Pressestimme« über die Reichstagswahlen. I öcr (0 verneinend beantwortet werden.

1 ~ Berlin, 8. Dez. Die „Kreuzztg." und die I ~ ^arlflen“ nennt Dr. Stresemann den „Deutsche Tagesztg." sprechen in Beurteilung des „ 'egten des Tage« und glaubt, daß die Ausfalls der Reichstagswahlen von Lv... ™4hnrM ---- ----------1 * *

deutschnationalen Sieg. Die „Kreuzztg." erklärt: Der große nationale Gedanke hat sich als

I stark genug erwiesen. Es ist der Beweis erbracht worden, daß die nationale Bewegung über eine fest geschloffene Masse verfügt. Auch die „Deutsche All­gemeine Zeitung" verzeichnet das Gesamtergebnis der gestrigen Wahlen als befriedigend und sagt: Die beiden Nachbarparteien, die Deutsche Volks- | Partei und die Deutschnationale Volkspattei, mö­gen sich nunmehr zu gemeinsamer Arb-'-' ’• ■? <■■ ■■ studen, um dem deutschen Volk im Reich und in Preußen eine stabile Regierung zu geben die mit sicherer Hand an den nationalen Wiederaufbau geht. Das „B. T." hebt hervor, daß die Wahlen einen deutlichen Zug nach links zeigen, und iprichi sich daher gegen die Bildung eines Bür gerblocks aus. Die „Voss. Ztg." betont, daß alle drei republikanischen Parteien, die I

I und daß das Gesamtverdikt des 7 Dezember un- Wahlergebnis als eine Entscheidung gegen die Sx- > Meifelhaft für Schwarzrotgol durch gegen T

«chwarzweißrot laute. Des weiteren kommt ®^e ,.'n ?cr grelle viel beachkete Reutermeldung in dem Blatt zum Ausdruck, daß dfe So7ald^-!^^7 besagt, es sei klar, baß die Republik über kratie nicht abgeneigt ist, sich sowohl im R-ich wie Seat^n «"n Monarchismus den Sieg davon in Preußen an der Regierungsbildung zu beteili- 6ee neuen deutschen Regierung

gen. Sie weche aber mtf „vs„t>ete toeröe etne Politik der Versöhnung und Erfüllung bet

I Nicht verzichten können die den ^ ^r-U^en Verpflichtungen und des Versailler Dettrages und bei I xl«m, «l, Erg-bm- ?■' I SS™. d-- eolk>lhmoh«lm 6i„. w,

I Zurückströmen breiter Wählermassen nach! J»d ?a5tet ~ Reichstag fein würden. Als !der politischen Mitte festzustellen sei "Die Hauptmerkmal der Wahl bezeichnet er den vollstän- Gewinne der Parteien,die die H7uptträger der Re-! ' Zusammenbruch der Ludendorffpattei.

gierungspolitik gewesen seien, zeigten deutlich, daß „ *

bie Mehrheit des deutschen Volkes den außenpoliti- . V" Newyork, .9. Dez. Zn hiesigen Finanz, ilchen Kurs der Regierung unterstützt und behübe« ^>Cl^en betrachtet man den Ausfall der deutschen halten wünscht. Für die Außenpolitik der Regie- Wahlen als Sicherung für die Durchführung des rimg werde im neuen Reichstag eine starke Mehr- Dawes-Planes auf den ursprünglichen Linien. rnno-öE"^? $*nnot$ werde die Regie- I [e^r schwierig sein, und jede denkbare

werde mit einer starken und vermutlich auch scharfen Opposition zu rechnen haben.

v . Wreibt au dem Ergebnis der Wablen,

cag die Verschlebungen gegenüber den Maiwahlen doch recht oermg seien. Zur Frage der Resierungsbildung

AnrelM für W früher kurhMW Sbtthrssm - AmtWes Nttkim-jAWSblaü -es Kreises MarbM

225 Ttt1-Mr a?Xn»n^84'e"‘It4‘ 7 .^uqserei« menetlt* 2 Mark aurschlletzlich Zuste«-n„ze.

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