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'___-f «rzuyerrfchen, den englischen Anteil an der Kriegs- 2“De Deutschland der Ausführung des Dawes-

ruli) soweit als irgend möglich ableugnen zu wol- Planes genügt. Zum zweiten Punkt fei zu bemer- iFtt «x . o-____ i« < r . . . ■ I fön nr»n St« z~> - . ^_L _ u

J*l England ein bestimmtes Interesse da-

—^wisse Beschuldigungen gegen Deutschland

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. ® 0 " b,° n > f Dez. Der diplomatische Derichterstattter deS .Daily Telegraph" schreibt unter Hinweis auf bi«

Wenn England jetzt seine Archive der Oeffent- Rchkejt bloßlegen wird, so ist dies der beste Beweis

i Zusammenarbeit begründen könne. Infolge be» : übermächtigen preußischen Einflüsse» in Deutsch- 1 land herrsche die Auffassung vor, daß der Staat ; nur zur Bevormundung seiner Bürger da set, tn > Wirklichkeit sei dessen Aufgabe Schutz der Bürger ht sozialer, hygienischer und wirtschaftlicher Bezt«- । hung. Das sozialdemokratische Programm fei zn drei Vierteln ein sozialhygienisches Programm, da» man sehr gut gebrauchen könne. Unser zukünf- tiges Staatsideal müsse frei von UeberbürokratiS- mus und Gesetzgebungssucht sein und dem Staats­bürger da» Recht zu freudiger und selbstverantwort­licher Mitarbeit geben. Ein Grobdeutschland könne nur erstehen, wenn eine organische Neugliederung des heutigen Deutschland» aufgrund seiner Volk»- flämme, eine Beseitigung der bürokratischen Grenz­ziehung und ein ztelbewußter Kulturaustausch er­folge. ES werde vielfach angenommen, die Verwirk­lichung der Bestrebungen deS Großdeutschen Reichs­bundes hätte eine Auflösung in zahllose klein» Staatengebilde zur Folge. Da» sei etn Irrtum, e» kamen nur sechs bi» acht große Stämme in Frage. Der Redner gab hierzu verschiedene Beispiele die-, e» Weges, den er schon öfters zu beschreiten Der« ucht habe. Diesem Wege stände aber Berlin mit seiner zentralistischen Einstellung im Wege. Der Grotzdeutsch-Hessische Bund im Großdeutschen Reichs­bund wolle ein Großdeutschland schaffen mit kräf­tigem Eigenleben, frei von Kleinstaaterei und in tarkem Zusammenschluß aller Deutschen, auch jen- eits der Grenzen, natürlich auf dem Wege der Völkerverständigung und ohne Krieg. Das sei für Europas Zukunft von grundlegender Bedeutung. Die durch die unsinnigen FriedenSverträge fremd­sprachigen Ländern zugeschlagenen deutschsprachigen Neblet« würden nicht ewig dort bleiben, die Natur lasse sich nicht durch einen menschlichen Federstrich ' bezwingen. Der Redner, der noch mitteilte, datz eine germanische Einheitssprache auf dem Wege sei, chloß mtt dem Wunsche de» Aufstiegs der Groß« deutsch-Hesstschen Bundes. Die Ausführungen waren frei von jeder gehässigen Partetpolemtk. Die Aussprache, an der sich etn Nationalsozialist, «in Kommunist und zwei andere Herren beteiligte«, zog ich bis gegen 12 Uhr hin. Sie nah« einmal einen ehr erregten Charakter an, al» ein Redner di« Bestrebungen des Bundes mit den Pfalzseparatisten in Verbindung brachte, die wie damals gemeldet, einem Berliner Blatt, das dabei sogar persönlich ge­worden, eine gerichtliche Bestrafung etnbrachte.

:mel)r erwirkt werden könne. Außer- ’lbem bestehe eine moralische Verpflichtung zur iRück^ahlung, die Amerika nicht ignorieren und der sich die anderen Länder nicht entziehen könn­ten. Ferner erklärte Präsident Coolidge, daß hie außenpolitischen Beziehungen

Normaler Verlauf der deutsch-frauzöfischen Verhandlungen.

ff. Paris, 5. Dez. Die deutsch-französischen Wirtschaftsverhandlungen nehmen einen normalen Verlauf.

ff. London, 5. Dez. „Daily Mail" berichtet aus Kapstadt: Es verlautet, die Regierung ver­handle mit deutschen Stahlei; - über die Er­richtung von Stahlwerken in Südafrika. Die Haupt- chwierigkeiten seien darin zu suchen, wenn der Vor» chlag angenommen werde, daß die deutsche Regi." rung weitgehende Konzessionen erteilen müßte. Die britischen Stahlfabrikanten seien zu dem Beschluß gekommen, daß die Zeit zur Schaffung von In­dustrie die sich selbst erhalte könne, noch nicht reif sei.

ernst« Beunruhigung tn Deutschland über die Gerüchte, daß die britisch« D«s«tzung Köln» mögllcher- toctf« über de» 10. Januar hinaus verlängert würbe, sowie darauf, daß die» nach deutscher Ansicht ein glatter Bruch der ersten Verpflichtung de« Ver- trage» ist, den die Alliierten zu erfüllen haben, dies würde zweifello« sein, wenn am 10. Januar gesagt werden könne, baß Deutschland im wefentUchen alle seine Derpflichtungen bezüglich der Reparationen und der Gntwafsnung erfüllt habe. Aber bevor der Bericht der Mtlitärkontrvllkvmmistion vorliege, sei es unmög­lich, zu sagen, ob Deutschland wirklich die Zurücker­stattung der Kölner Zone beanspruchen könne oder nicht. Aber angenommen, Deutschland könne sich sowohl be­züglich der Reparationen als auch der Entwaffnung rechtfertigen, so würden immer noch Gründe für ein besonderes und freiwilliges Protokoll außer­halb des Vertrages vorhanden sein, wodurch Deutsch­land die endgültige Räumung de« Ruhr- gebiet« im April statt im August erhalten könne, zum Austausch gegen seine Zustimmung zu einer Ver­längerung der britischen Besetzung Kölns für weitere drei oder vier Monate. Der Berichterstatter erklärt, eine derartige Transaktion sollte von den Deutschen begrüßt werden, und da diese außerhalb deS Vertrages stehe, würde sie nicht die Dertragsrechte bezüglich

Wahlversammlung de» «roßdeutsch-Hessischen Bunde».

Der Großdeutsch-Hessische Bund (früher Hessi­scher Volksbund), der bekanntlich dem Großdeutsche« scheu Reichsbund angeschlossen ist, trat am Mittwoch abend im Freidhof'schen Saale zum ersten Male mit einer öffentlichen Wahlversammlung auf de« Plan, die sehr gut besucht war. Der Versamm- lungsleiter, ein Herr au» Cassel, wies in feine« einleitenden Worten darauf hin, daß der Bund, der sich nicht als Partei betrachte, von allen Parteien mehr oder weniger angegriffen werde. Das werde ihn aber nicht abhalten, feine Bestrebungen, eine Neugliederung des Reiches nach stammlichen Grund­sätzen, weiter zu verfolgen. Die Erneuerung de« deutschen Volkes, in welches während der letzte« Jahrhunderte viele fremdländische Einflüsse hinein- gekommen seien, müsse von den Gesetzen de« deut­schen Volkstums aus erfolgen. Dann sprach Ge­heimrat Sommer aus Gießen über die «Begrifft „Nation, Staat und Deutsches Reich". Bo« de« Gedanken ausgehend, datz die Politik mehr auf wissenschaftlicher Grundlage aufgebaut werden müsse, schilderte er sehr anschaulich die Entwicklung de» Begriffes Nation aus dem Begriff der Familie heraus. Nur aus diese Weise könne seiner An- sicht nach über alle parteilichen Unterschiede hin­weg eine nationale Einheitsfront ermöglicht »er­ben, die einzig und allein eine internationale

Sui dem bischten Schiet

Wiederherstellung der deutschen Justizhoheit in den besetzte« Gebiete«.

ff. Koblenz, 5. Dez. Die Rheinland«

ff. London, 8. Dez. „Daily Mail" meldet . ----, । bte Entdeckung einer Verschwörung in Aegypten zur

Mur, daß die europäische Entente zwischen Frank- Ermordung hervorragender Mitglieder des äavvti- ---:----- -.--Ischen Kabinetts.

WMbewegung

Die bisherige ReichStagSabgeorbnet« und früher« Vorsitzende des ReichsftauenausschusfeS der Deutsche« Dolkspartei, Frau Klara M « n b «-Berlin, 6te an bet Spitze des Wahlvorschlages deS Deutschen Boll*» Partei in Thüringen steht, sprach in einer von der Ott*» gruppe Jena der Deutschen Volkspartei einberufene« Versammlung über .Deutschlands SchtcksalSftunbe". Am Schlüsse der gutbesuchten Versammlung wurde folgend« Entschließung angenommen, die dem Reichskanzler. unterbreitet wurde: .Die von der Deutschen Doll*» Partei in Jena einberufene, von Männern und Fraue« aller Stände einberufene Versammlung verurteilt auf« schärfste die heuchlerische Begnadigung be« General« v. Rathusiu» und fordert von bet' deutschen Regierung energische Maßnahmen, um ein«» angemessenen Freispruch und somit die Wieder­herstellung seiner geschädigte« Ehr« z» erlangen.

daraus folgenden Räumung der zweiten und bild Zone präjudizieren.

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: d. I. für bi Ich « für bi wie be

75t:

M MrWaftöBMmölimgtn

Die landwirtschaftlichen Wirtschaftsverhandlungen in Paris.

/gebiet räumen werden.

, ,5°nb°n; 4- Dez. Wie Reuter erfährt, ist die britlfche Regierung bisher noch zu keiner Snt- fcheidung über das Datum der Räumung der Kölner Zone gelangt Da die Frage international fet, muffe sie endgültig durch Besprechung der Ak- liierten Großbritanniens geregelt werden, nachdem der Bericht der interalliierten Militärkontrvllkommisiion überreicht fei.

f o m m I f f i on hat heute beschlossen, daß all« deut­schen Gesetze und Verfügungen von setzt an grund­sätzlich »u gleicher Zeit auch für bas besetzte Gebiet Gesetzeskraft erhalten wie für da» unbesetzte Deutsch, land, Ferner ist beschlossen worden, daß i« Zukunft die Rheinlandkommisfion ihr Einspruchsrecht bet Ernennung von Beamten geltend machen könne, so« bald die Gründe der Weigerung bekannt seien. De« Beamten ist aber das Einspruchsrecht gesichert. Di« gleiche Garantie erhalten auch diejenige« Beamten, die von der Rheinlandkommisfion ihre« Amte« ent« hoben wurden.

.wiederholen, wird man doch in London nicht in .sein, die Kriegsschuld der zaristischen russi­gen Regierung abzuleugnen. Die russische Sowjet-

I rung einer Vermittlung zwischen Rußland, Serbien und Oesterreich fortsetzte. Wie übrigen» feststeht, war der erste Anstoß zu den englischen Veröffent­lichungen von der Regierung Mac Donald gegeben Iworden. Die englische Arbeiterregierung wird of­fenbar guten Grund gehabt haben, mit dem Ma­terial des Foreign Office an die Oeffentlichkeit zu treten, und es ist immerhin zu begrüßen, daß die konservative Negierung ihrerseits bereit ist, die Ab­sichten Mac Donalds zur Durchführung zu bringen.

Ob die Engländer objeftiv genug sein werden, gegen die im Versailler Vertrag enthaltene unge» rechte Anklage gegenüber Deutschland anzukämpfen, muß abgewartet werden. Vorläufig ist noch kein Beweis dafür gegeben, daß England mit seinen I Veröffentlichungen mehr zu unternehmen beabsich- j tigt als lediglich die Reinwaschung der englischen I Staatsmänner. Trotzdem darf man jedoch in I Deutschland hoffen, daß England nicht dazu beitra­gen wird, die antideutsche Propaganda mit seinen Dokurnenten-Beröffentlichungen von neuem zu un­terstützen.

London, 4. Dez. Die .Time»" meldet: Die IT h r t>_n r e & e, mit der das neue Parlament feier» I ttch eröffnet wird, wird u. a. auf die Ermordung Ibe8 SirdarS, die Maßnahmen der britischen Re- I gierung in Aegypten, auf den Beschluß, nicht mit der Erörterung der russischen Bertragsentwürfe fortzu- fahren, auf Chamberlains Besuch in Rom und auf I öie Absicht der Regierung, das Parlament zu ersuchen, den Vertrag mit Italien betreffend die Abtretung IdeS JubakandeS zu ratifizieren, Bezug nehmen. Weiter wird darin die Befriedigung über den Ab- I schluß des deutsch-englischen Handelsver- I traget ausgedrückt. Die Thronrede wird auch auf I die Jndustrieschutzvorlage, die Aufrechterhaltung wirk­samer Verteibigungsstreitkräste und die Förderung des Territorialshstems Hinweisen.

Rach der .Times" wird allgemein erwartet, daß sich ein Abänderungsantrag der Arbeiter­partei für die Antwortadresse mit Aegypten be­fassen werde.

L o n d o n, 4. Dez. Die .Times" schreibt in einem Leitartikel zur heutigen Reise Chamberlains nach Paris und Rom, er werde ohne Zweifel jedoch nur in der allgemeinsten Weise die Haupt- Probleme deS Augenblicks mit H e r r i o t erörtern. Dies« hingen zum großen Teil mit der Frage der inter­alliierten Schulen un& mit Dem Genfer Protokoll zusammen. Es bestehe jedoch nicht der geringste Grund zu der Annahme, daß em Versuch gemacht würde, Regelungen in wichtigen Fragen zu erzielen. Ohne Zweifel werde in Rom mit den übrigen Mitglie­dern des Völkerbundsrates die Gelegenheit zur un- formellen Erörterung zahlreicher Fragen ergriffen werden. Chamberlain werde in dem Völler- bundsrat ein bewundernswertes Werkzeug für die Regelung internatonaler Fragen finden.

London, 4. Dez. Reuter meldet auS Kairo: Die Partei der extremen Rationalisten hat gegen Zaghlul Pafcha Stellung genommen und eine Kundgebung veröffentlicht, in der gegen die An- nähme der britifchen Forderungen protestiert und das Land aufgefordert wird. In Liefer kritischen Stunde zusammen,, .stehen.

Ein« n««« Verschwörung in Aegypten.

KaÄ^Vatte- lückenlos bei O^iU-tt Eifilanh 6»^ ®e?#n ^eses russische Material wirb NelÄ "W «uffontmen können, auch wenn es Versuch machen sollte, die Haltung des ali^n englische« Außenministers Lord Grey zu r*9en' ™et die damalige deutsche Regierung te suchte, obwohl es

puristische Rußland seine Mobili- **nb bereits begonnen hatte, w8h-

u ®u«l°nd keine Intervention zur Heibeifüh.

echsWche Weitem®

Weiger für (das Mer kurheUche) SberWen - Amtliches VerkünbiAlngsblatt des «reifes Marburg

bemerkt iiber die Entrüstungen einiger Blätter we- ?c” Meldung des diplomatischen Berichterstat- ) tuuiu/uiigen oyne ilnruye em-1 5 „ „ . 'ES. daß die R SumungderKöl-

können. Obwohl schon jetzt einigermaßen ~e wahrscheinlich nicht im Januar erfol-

teÄ' ba6 England ein bestimmtes Interesse da- ÄÄ' £abe ^'cht die Absicht, der

Stn • 'Reaktion in Deutschland zu helfen. Die Angriffe

auf Marx und Etresemann feien unfair, denn beide haben zu dem Dawesbericht ihr« stärksten Vorwürfe “u9u‘vuanen. jjie rusiycye teomiei« |afniurt»» der Räumung müsse von dsn

^iErung hat mit einer solchen RLcknchtslostakeit I RHuerten^entschieden werden. Es bestehe Grund zu

Kriegspolitik der russischen zaristischen Staate wenn die Rämung verschoben werde,

-unner enthüllt und alles Belastungsmaterial, bos e ? ^lbe> und daß, wenn die Eng-

Bj,n bEn Archiven des Moskauer Außenministe larü^r Koln verlaffLm auch die Franzosen das ~lHUl 4 Ad fr iihXzm X. ^11 - < *• • z < — _ _ I /U r Dl r.I Tfl 1! VTT0T1 ttt rtr o am

Qu. Berlin, 5. Dez. In Paris beginnen jetzt die Handelsvertragsverhandlungen über landwirtschaftliche Fragen. Als deut­scher Sachverständiger ist bereits der Freiherr v. Schorlemer in Paris eingetroffen. Auf französischer Seite wird diesen Fragen besonderes Interesse entgegengebracht. Es verlautet, daß die französischen Sachverständigen gern bereit seien, den deutschen Wünschen inbezug auf landwirt­schaftliche Zölle entgeaenzukommen, wenn nur von deutscher Seite die Einfuhr französischer Weine nach Deutschland nicht allzu sehr erschwert werde. Jedoch bietet diese Frage große Schwierigkeiten, weil Deutschland im Interesse seines hochent­wickelten Weinbaues, der in den letzten Jahren bereits schwer zu leiden hatte, nicht in der Lage sein dürfte, Konkurrenz ausländischer Weine ohne weiteres in vollem Umfange zuzulassen. Au' französischer Seite bestehen gerade in der land­wirtschaftlichen Frage noch viel weitgehendere Pläne. Man hat in französiscken Wrtschaftskrei- sen mit Schrecken wahrgenommen, daß die fran­zösische Landwirtschaft infolge des verhältnis­mäßig niedrigen Standes ihrer Kultur und vor allem auch des immer mehr zunehmenden Man­gels an Arbeitskräften nicht mehr imstande ist, die Ertragsfähigkeit des französischen Bodens voll auszunutzen. Man möchte nun deutsche landwirt- safastliche Sachverständige und Arbeiter in größe­rem Umfange heranziehen und vor allem in Süd- Frankreich auf dem dortigen sehr entwicklungs- fayigen Boden der französischen Landwirtschaft zu neuer Blüte verhelfen. Es wird deshalb von den landwirtschaftlichen Organisationen Süd-Frank- reichs ein starker Druck auf die Regierung ausge­übt, um die wirtschaftliche und politische Verstän­digung mit Deutschland zu fördern und die An­werbung deutscher Landwirte für Süd-Frankreich zv ermöglichen.

Amerikas eurepSiiKe B»M

•* Washington, 3. Dez. Präsident Coolidge hedandelt in seiner Botschaft die Frage der aus­wärtigen Politik ynd erklärt, datz er Ver­trauen ftr die Wiederaufrtchtung Euro­pas dank dem Dawesplan habe. Gr gibt den fremden Nationen den Rat, ihre Ausgaben zu ver­ringern, die Ersparnisse zu vergrößern und die Schulden zu bezahlen. Die Summen, die das Ausland den Vereinigten Staaten khulde, belaufen sich auf etwa 12 Milliarden Dal- Jet. Er fet gegen die Annullierung hieferSchuldenundglaube, es liege im gntereffe der Wohlfahrt der Welt, daß sie liqui­diert und folchnell wie möglich bezahlt würden. Gr trete durchaus nicht für Zwangs­maßnahmen ein, fei jedoch der Meinung, daß das ikntliehene Geld zurückgezahlt werden müffe, da fönst in Zeiten der Not kein Kredit

JJf — de,«s»»r«i, meeetlt» 2 Wert «elckNetzllch SeWeleegW Set lejetuewretf» fcefriqt ftr >te 10,«1». 3elt«eettH*et« Geldmerk. Amtlich« Uk «■•■litte«

tot- Detch ki« Seft 2,25Wt. _ FSr «uefeOenbe ÄumiKtfi tefelge Streit» »bet eleventaret eteiwiffe fet* ®tft«. — tietle« wett «ei schwierigem Setz, semie 6. «le,»orichrifte»«>»f. »Nffchle,. Seeeettniel«» 100 *U *-neila Vff.,’ 0M *-iba

Dr. E. * lt,etetd - Dn."erÜni, .«uchbn,«eiei ».■ Sob A,,. A.ch, SRetft 21/3. - ^et.lete^i: Beileg «b «efch-fi- Seb« Mebatt gilt el. «enabatt ux* Jetf«at, .«x> bi. 3rtl«g 1»^ i" 5^. ^eU« i^b.«

H«ne: Nr. 55, Schriftleitung: Rr, 666, P.ftfche«°xt.: «1. 5015 «mt Fienffeit e. «ein..d-f. »e-fef beich bi. ».schift,».«, enb Z. xbxng bet Xxg.i.tl M„Utg*i^^*.«t^ ~^^1^«

Irich, Italien und Großbritannien nicht mehr so fest

Hefügt ist, als zur Zeit des Versailler Friedensver-1 London, 4. Dez. Austen Chamberlain ist «ages, denn das selbständige Vorgehen Gnglaubs I heute vormittag in Paris abgereist.

«weist immerhin, wie wenig Rücksicht die Londoner ____.____

e Staatsmänner auf ihre Verbündeten zu nehmen ge- w

Wgt sind. In der englischen Presie finden sich wteressante Ankündigungen über die Initiative, we bei englische Außenminister Chamberlain i« 't..2ondo n, 5. Dez. Zur Frage der Räumung «eser Frage ergriffen hat. Chamberlain steht auf I ™ Kölner Zone erfährt Reuter von gut unterrich- «m Standpunkt, daß nach den Veröffentlichungen ~ die britische Regierung noch keine

durch Deutschland, Rußland und Oesterreich der An- Entscheidung über die Räumung, die laut Versailler stoß dazu gegeben wäre, auch von engli'cher Seite Ertragam 10. Januar 1925 erfolgen müsse, habe »nen Beitrag zur wahrheitsgemäßen Feststellung her«tfuhren können. Die Räumung hänge von «r Kriegsurfachen zu liefern. Allerdings scheint "er Losung der Reparationsfrage und der Entwaff- «m Londoner Auswärtigen Amt das Bestreben nungsftage ab. Was den ersten Ppnkt betreffe, so durzuherrschen, den englischen Anteil an der Kriegs- Zslbe Deutschland der Ausführung des Dawes-

envolitischen Beziehungen ttilgten Staaten in den letz­ten 12 Jahren niemals befriedigen­de r a l s j e tz t g e w e f e n s e i e n. Die von der Regierung in den letzten Monaten ergriffenen Maßnahmen hätten die amerikanische Politik ge- t«ärkt, die auf einen dauernden, mit nationaler Unabhängigkeit vereinbarten Frieden abziele. Amerika betrachte mit großer Befriedigung die Aussicht auf eine Grholung Guropas und werde ;ten europäischen Nationen unbedenklich jede Unterstützung gewähren, die durch die Handlun- |en der öffentlichen Behörden oder durch den fteundlichen Rat und die wirtschaftliche finanzielle Beihilfe seiner Bürger gewährt werden könne. Die Botschaft, schließt mit den Worten: „Ich Wünsche, daß die Volker der Welt in der amerika- »ischen Flagge das Symbol einer Regierung er- Mcken, die keine Bedrückung daheim und keinen Angriff gegen das Ausland beabsichtigt, sondern ,h Zeiten der Not im Geiste allgemeiner Brüder- «chkeit hilft." j

dLiÄ r”, -s-ie konservative „Temps" behauptet, daß alle ^n» daß die kurze Zeit, in welcher die Aufnahme der „Jf j^Aerigen Veröffentlichungen geeignet seien, die ^^'PEktron erfolgt fei, nicht genüge, und daß noch W ^englische Propaganda zu fördern. Man habe ausführlicher und klarer Bericht über die Frage ItiMx?r,orge getroffen, durch unparteiische Persönlich- der deutschen Entwaffnung vorliege.

J te , auf das von Deutschland heraus gegebene . ’*■ L " n d o n. 5. Dez. „Westminster Gazette" F .«aterial über die Kriegsschuld prüfen zu lassen. 1 **rW ,,fwr ------- ' • ~

d Deutschland wird man de« angekündjgten

*•' Veröffentlichungen ohne Unruhe ent-

ff. Paris, 5. Dez. Der britische Staatssekre, tär für auswärtige Angelegenheiten, Chamber­lain, erklärte gestern Abend der französischen Presse unter anderem: Ich glaube, daß die gegen­wärtige Eelegeicheit, mit dem Ministerpräsident Herriot zu sprechen, dazu beftragen wird, die ausgezeichneten Beziehungen zu bestätigen, die zwi- chen den beiden Nationen bestehen und die die bei­den Regierungen aufrecht zuerhalten bemühen sich werden. Heute vormittag 11 Uhr wird Chamber­lain dem Ministerpräsident Herriot einen Besuch abstatten, um mit ihm über die aftuellen politischen Fragen zu verhandeln. An dem sich hier anschlie­ßenden Frühstück werden die Vorsitzenden der Kam­mer, des Senats und des Ausschusses für Auswär­tige Angelegenheiten sowie der zukünftige Botschaf­ter in London Fleuriot und die beiden politischen Direktoren La Roche und Eeydoux teilnehmen. Die Abreise nach Rom ist für heute nachmittag 5 Uhr vorgesehen. - ■

England öffnet seine Archive

Die englische Regierung hat sich jetzt entschlossen, »die Sammlung amtlicher Dokumente über die Dor- tzrschichte des Weltkriege» der Oeffentlichkeit zu »ergeben. Dieser Entschluß Englands ist ein polt» Mches Ereignis von größter Bedeutung, denn nun« Mehr wird die erste Ententemacht, die bei Ausbruch «es Weltkrieges eine entscheidend« Rolle gespielt N, mit dem Tatsachenmaterial hervortreten, das ti den Archiven des Londoner Auswärtigen Amtes iftit Jahren gelagert ist, ohne daß die Welt nie» -«als davon Kenntnis erhalten hat. Gerade für Deutschland ist es von größter Bedeutung, daß die Archive unserer ehemaligen Kriegsgegner geöffnet werden, um vor aller Welt den Nachweis führen zu linnen, daß die alliierten Mächte an dem Ausbruch «es Krieges in hervorragender Weise aktiv beteiligt waren.

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