M.M
Nmbvrga. Mag, den R. November
olle
I
re
at$
' s und Strm r untot Sktthilfo Wähler der liberalen Partei.
36$
ätsftd
,-n •; a , ‘ 1,1 uec vwuiuiDnsprejie,
»moern besonders in den Regierungsblättern gegen das
MI ° englifche Vorgehen gewendet hätten.
.tritt
t 11 ni
u VI
:it
l.
an
möein
erei
5- ^JoS
b
MMeW
iohr
59.
’T
1 tt
e rne
8 6 -T- , -^tiLuiupp veionr, vag cte Tran»
II 1 ^"lonie in Aegypten den franzöfi-
U f diplomatischen Vertreter in Kairo ersuchte, die
muh. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, daß die neue Schutzzollvorlage dem neuen Reichstag sofort nach seinem Wiederezusammentritt vorgelegt werden wird. . .
k-J an Großbritannien eine Pauschalsumme ^öahle. Auch der Auffassung des Generalagen» « für Reparationszahlungen seien die Deutschen ge- W. denn es sei möglich, daß der an Großbritannien Mahlte Betrag höher sein werd« als der, den Grotz-
London, 27. Rov. Der diplomatische Berichter- statter des „Daily Telegraph" betont, daß die fran
st.
rieb ri.
h
h in
ondon, 27. Rov. Der diplomatische Korre- . wnSent der „Westminster Gazette" schreibt zu den '-^Utsch-englischen Handelsvertragsverhandlungen, die .^^Utschen hätten Englands Recht nicht bestritten, die ^?brozentige Abgabe zu erheben: sie hätten ?,?t vorgeschlagen, daß ihre Einziehung durch die "Nischen Zollbehörden, die so viel Verzögerung und r^chwirigkeiten für den Handel her- Nführte, dadurch ersetzt werde, daß die deutsche Regie»
M 8n
dann heute? Dort gab es keine Sozialdemokratie, und deshalb sei das türkische Volk heute frei. Zum Schluß sagte der Redner: „Entweder — oder? National oder international? Wählt alle am 7 Dezember deutschnational!"
Die Ausführungen des Redners wurden durch zahlreiche Zwischenrufe und Lärm der Gegner
Entente rächt, solch? 'd daran, daß altes t such Hgs ,.t:K S strm als solches.
tonen ?
ere.rt
~ r
1-3 seii ’xbito isiefft taffe
!c.
r-en sollen: ,5 ° hatte pi?”etr’ r > uns geladen. ~ w"n fei, fei c.A aber nickt dos c chi'cke Stonte'e- ge' ?r Wilhciv's rnarcks so gr ' Kaiser g?ha t l schäft leiden
WaWewegimg
Von den Deutschnationale».
Mittwoch abend fand in den Stadtsälen die zweite Versammlung der Deutschnationalen Volks- partei statt. Der Vorsitzende begrüßte die Erschienenen und erklärte, daß der Redner der ersten Versammlung, Spitzenkandidat v. Lindener-Wildau, damals sein Referat über die Vergangenheit gehalten habe. Der Referent des heutigen Abends, Herr Landesgeschäftsführer Steuer-Easiel, 3. Kandidat auf der Landesliste, werde über die Zukunft sprechen.
iezca Lord Allenby geplante Verschwörung. Die Fol- » ■£* Verhaftung waren der Rücktritt von e i Ministern des neuen Kabinetts und eine ^rrogerung der Krise. König Fuad «mierzeicknete ein
$09 den ägvvtischen Truppen im Sudan he-- uM den englischen Ausweisungsmasnahmen iu
Sin neuer Schutzzollestisurf.
, .7^" Berlin, 28. Roo. In den Neaiernnn«- riqen^vmqeleate^E^ F?°n je^ an’ ba& de/ dem vo- rigen vorgelegte Entwurf über die Schutz- Wirt'chaft/verbon/? bei Segenwärtig geführten - von der Reichsregierung
"^lten werden kann. Es wird d-n ber neuen Reichsregierung sein, nach ^ort einen neuen Gesetzentwurf über die Regelung der Zollfragen einzu- brtngen, der dann schleunigst verabschiedet werden
Britannien nach dem Dawesplan im ersten Zahne zu em- . bat. Der Korrespondent bezeichnet es als wahrscheinlich, daß der Vertrag, der mehrere dem unge- hemmten Handel Deutschlands in England gefetzte Hin- be™, bese-tige und der den englischen Kaufleuten in Deutschland ähnliche Vorteile zusichere, von beiden ».andern angen omm en wird.
, .G.°"b°n> 27■ atoB- Die ,Financial Times" erör- ert das für und wider der Z u l a s s u n g d e r d e u t- wL3-"se11^ England. Danach gehen die Ansichten in den Dankkreisen darüber auseinander, ob die Zulassung der Deutschen wünschenswert fei. Die Errichtung britischer Filialen in Deutschland werde Jtoar erwogen, sie stoße aber auf Schwierigkeiten in» fo ge der enormen Kapitalsteuer und anderer Hiuder- Nisse. Einige große Danken seien durchaus damit zufrieden, daß ihre Geschäfte durch kontinentale Snsti- tute vermittelt würben. Eine Autorität, die sich selbst als deutschfreundlich aus praktischen Erwägungen be- zeichne. erklärte die Wiedereröffnung deutscher Banken m London wurde jetzt unzeitgemäß sein, u. a. deswegen, toetl die Deutschen mehr Kredite verlangten als Eng- SnLxT kvnne und weil es deshalb nützlich wäre. Sobald aber deutsche Danken in London eröffnet seien, wurden die Deutschen ihre Vorschläge den Kapitalan. legern in London und anderen großen Zentren Eng» lands unmittelbar unterbreiten und eine Kontrolle wurde nicht langer möglich sein.
1J । -ranzottscye Regierung davon zu benachrichtigen, daß ^er die energischen Maßnahmen der britischen Be- 36$ f*®«1 »um Schuhe der Ausländer sehr befriedigt
Wenn da« Quai d'Orsay dies bekannt geben wurde, so würde es wahrscheinlich die K r i t i k e r b e - , ruhigen, die sich nicht nur in der Oppositionspresse,
-ineT fftofien Anzahl < or r < . lv" ------man auch von
dem Ausland nichts anzunehmen brauche, so sei doch sestzustellen, daß das englische Volk von nationalem Gersi erfüllt sei und sich um eine Jnternatio- kümmere Ihm liege vor allem das Wohl des Vaterlandes tm Auge. Redner kommt dann auf den preußischen sozialdemokratt > Innenminister zu sprechen und berichtet über dessen SÄc,t dem national denkenden Volk.
E der Politik Severing müsse ein für allemal SLh”"0? .roLtben- lErotzer Lärm bei den anwesenden Sozialdemoftaten. Parteisekr. Grund wurde mehrmals zur Ordnung gerufen.) Die Po- i'e ™!mB geg-n nicht linksgerichtete Kreise fomröen"’ ftUlfe "'Ä nieder auf die Tagesordnung ^men. Hier muffe das Volk am 7. Dezember ^uch hier gebe es nur eine Frage:
«Sw m r, Severing fei der Trotzte preu- tzt che Polizerdittator. Einen Wirth, Breftfcheid, Htlserdtng oder v Deimling vollen wir nicht. Un- menb,f.rbR*n9 bering mutz gehen. Redner
M nun öur Veamtenfrage und betonte zunächst, datz nur gut republikanische Beamte Stellung bekommen könnten. Aach der Reichspräsident sei verfassungswidrig Reicheoberhaupt. Dies sei ^"^^fmrlamentarische Schiebung. In politischen Konfliktsfallen sei stets seine Partei maßgebend ge- ms'U. Der Reichskanzler Marx hat sich verschiede ntt lich beschwert, daß die Person des Reichspräsiden- D»- Wahlrampf hineingezogen werde
Das frühere Staatsoberhaupt habe sich nie an W^^lkampf beteiligt. Jetzt feibL anders.
bex caTnpr stellt, der muffe sich auch qe- aüen lassen, daß er angegriffen werde und dürfe wundern. Jetzt müffe entschieden we.deitt ob der Nooembergeist wefter fortbeftehen '°^- Die Sozialdemokratie habe die Sozialisierung gefordert und wolle damit den Mittelstand be'etl Ugen. Die Aufwertung müffe kommen: dazu fet- notig, daß die 3. Steuernotverordnung revidiert werde In der Inflationszeit haben die Rentner und sonstigen kleinen Sparer ihr Geld verloren, was sie ererbt oder erarbeitet hatten. 'Was hat dre Sozialdemokratie getan, um den Börsenspeku- lanten das Waffer abzugraben? Rach außen hin muß klar gestellt werden, ob wir Vertrauen zu der R.grerung haben. Das Ausland traut uns sehr wenig zu Herriot freue sich wenn eine Llnksmehr- ^lt bei den Reichstaqswahlen zustande käme Tag Reichsbanner werde im Rheinland geduldet, wö'h- rend die fchwarz-weiß-rote Fahne 'v-rboten sei Redner .-spricht weiter über das Reichsbanner und meint, das Einzige, worüber er sich freue, sei, datz die Reichsbannerleute Paraden vor Generälen veranstalteten; das sei gut für eine Zeit, in de- man so etwas dringend brauche. An einem Dei- piel zeigt Redner dann, wie England als Republik mit Aegypten verfahre und den Völkerbund nicht anerkenne. Klaffenkampf und Pazifismus muffen verschwinden, und man solle immer daran denk-n daß Vaterland und Volk uns ai» höchsten in der Welt stehen muffen. Opferwille und Wehrwille dürfen nie erstickt werden, sonst drohe uns die Sklaverei. Das einzige Volk, das Achtung verdiene, 'ei Bas türkische. Die Türken hätten sich nicht gebeugt. Wenn Scheidemann in der Türkei wäre, was wäre
Der Referent begann seinen Vortrag mit den Worten, daß die Parole am 7. Dezember sein müffe „National oder international?" Hebet die diesmalige Wahl könne man die Ueberschrift setzen: „Entweder — oder!" Der diesmalige Wahlkampf werde die Wählerschaft vor eine endgiltige Entscheidung stellen. Am 4. Mai sei eine endgiltige Entscheidung nicht gefallen. Die Wahl hatte eine Zersplitterung im deutschen Volke bekundet. Auf der einen Seite eine nationale, auf der anderen Seite eine demokratisch-sozialdemokratische Richtung. Dieser Uebelstand habe sich bald auf der einen, bald auf der anderen Seite unangenehm bemerkbar gemacht. Eine ersprießliche Arbeit konnte nicht geleistet werden. Darum sei man dazu gekommen, das Volk zu Neuwahlen aufzurufen. Dieser Vorgang weise auf die frühere^Zeit hin, wo unter dem alten Reichswahlgesetz Äe Entscheidung gesucht wurde. Wenn bei der Hauptwahl ein Kandidat nicht die absolute Mehrheit hatte, mußte eine Stichwahl stattfinden, um die Entscheidung herbeizuführen. So stehe es heute. Die Wahlen am 7. Dezember seien die Stichwahlen vom 4. Mai. Jetzt heiße es: rechts oder links, ob das deutsche Volk in den nächsten 4 Jahren von rechts oder links geführt werden soll. Viele glauben, das sei gleich. Dem ist aber nicht so. Wenn man nach England sieht, ,o tonne man feststellen, daß das nationalistische ^Mland die Führung von links abgeichattelt habe
Steuern zu ________ ______
habe den Mittelstand zuiri Ruin ^gebracht. Besonders sei hier zu erwähnen die Vorauszahlung auf die Einkommensteuer. Es erkläre sich leicht, warum eine Preissenkung nicht eintreten könne, denn auf einer Mark ruhen 20 Pfg. Steuer. Der Mittelstand kann also nicht hoch kommen und erne Preissenkung nicht eintreten, solange nicht die Steuern heruntergehen. Um nicht vom Finanzamt gepfändet zu werden, haben die meisten Ge- werbetteibenden unter Preis verkauft und so ihre Substanz angegriffen. Wohin das führt, kann sich feder Laie denken. Durch die 26proze:>tige Aus- fi hrsteuer sei es dem deutschen Handwerk nicht mehr möglich, mit iyn Auslands zu konkurriereir. Tie Folge davon wird Arbeitslosi^kpjt fein. Die Hauszinssteuer wird zur Unterstützung der Ar- beitslosen und für Wochenhilse der Wöchneriilnen verwandt. Das neueste was der Handiverker- siund erfahren hat, ist das, datz man beschlossen t)Qt, in diesem Jahre von einer Veranlagung zur Einkommensteuer abzusehen. Der Grund hierfür l. aber, daß der Handwerker bereits seine Steuer nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Unffatz hat bezahlen müssen. Redner kam dann noch darauf zu sprechen, daß jede Lohnerhöhung eine Erhöhung der Preise bringt, und daß damit eine Besserung nicht erreicht werden könne. Äug allen diesen Gründen kommt er zu dem Ergebnis, daß die Regierung geändert werden müßte und. fordert auf, deutschnational zu wählen.
ZN der nun folgenden Diskussion meldet sich der sozialdemokratische Parteisekretär Grund, der Ersucht?, dem letzten Redner zu entgegnen. Im Schlußwort fertigte Herr Steuer-Cassel unter furchtbarem Lärm Herrn Grund ab. Damit hatte die sehr unruhig verlaufene Bersammlung ihr Ende erreicht.
anhTrf o»U^en können stolz fein: jetzt sind einmal andere Leute formalistischer als sie. Bei den H-m - Ä^^agsverhandlungen mit Frankreich 'und äkn^and haben die deutschen Vertreter erklärt, die Jattcn d«ch keinen Sinn, wenn man durch den Recovery-Akt die deutsche Einfuhr ^ "Uöerste erfchwere, vielleicht sogar verhindere, -rarauf erhielten sie dre Antwort: aber bitte das ist eine Reparations- und keine Handelsangelegen- man 'niir tp» auch! Unter welchem Rubrum man mir den Hals umdreht, interessiert mich am wenigsten. Trotzdem mußten die deutschen Unter» Revn^tt" P.nris die Frage der Ausfuhrabgabe auf Reparationskonto zunächst ausschalten, um wciler- c st° «Kmb-ie Angelegenheit auch
2*11; Engländern bereinigt werden, die den F-anzosen das „gute Beispiel" gegeben hatten. In Lonbon moHte man sich auch erst auf den formalist,- “<!nr£fctnb1pun!t stEen, das sei eine Sache aam , a^CT. rutschen -«ichi ünM-
tramen |ie sich nicht vor den ne^n Re'chvtag. ll-.d so kam man doch dazu, das heiße Weoe “"31l.fa^en- Gs scheint, daß man nun auf dem Sßcge zu einem Kompromiß ist. Die anderen tragen werden sich dann leichter erledigen lasten.
■ aen^naünftinp2^!0^. Französische Blätter brin-
' eutiT f X^'^fx über den Stand der ttaasDe'rh n A3rOf,r^en Handelsver- rrags Verhandlungen. Die hieffaen Rlött ständigen sind sämtlich in Paris eingetroffen.
Sie Gewerkschaften und die Pariser Wirtschaft». Verhandlungen.
Ää X" Ä K&stzi uerftanbw der ArbeitnchmersL zu de^. W'rtfchaftsverhandlungsn zugszogni 23fV Reichswirffchast-nnnister^m^;
6an^lun9en mit den Gewerkschaften bat, verwies jedoch die <5e*DerffAi>ff»r/ „„ Amt, das allein über die Zus«rn- measetzung der deutschen Wirtscha' «en zu bestimmerr hat. Daraufhin
Handlungen stören- einwirken könnte.
^Bevliner Reise de- Botschafter- K«sch.
Außenminister Dr.' St te^e mTn n^ ^ren; Bottchafter in Paris *4 b-en deutschen
im Zusammenhang 'nttt' h n ' gebeten, Wirtschaftsverhandlungen
n°ch Berlin zu kommet. De BoE ^^ng Laufe der kommenden .^o schafter wird im wo er auch über bpn ®et^tn erwartet,
«ragen dem Reichskm»? autzenpolttisihen
berichten wird P.em Außenmintzter
übrigens tSfÄ Reichskabinett dürfte sich
«-»ÄTÄ*
7 , au fr gekom,
DK Sagt in BsMm
Ern neue* englisch-ägyptischer Vertrag.
London. 27. Rov. Rach dem „Evening Stan-- fcarb beabsichtigt das Auswärtige Amt die künftigen englisch-ägyptischen Beziehungen in einem neuen Sed rag zu regeln. Aegypten wird als Monarchie weiterbestehen. Eine .angemessene" Autonomie Verve ebenfalls zugestanden. Großbritannien überwache den Suez-Kanal. Die Rechte deS Sudans sollen so gesichert werden, dah ägyptische tteberarisfe ausgeschlossen seien. Außerdem werde die Einführung einer P r e s f e z e n s n r t n Kairo geplant.
Kairo, 27. Rov. Reuter meldet: Die britischen Militärbehörden verhafteten den früheren Unter ft aatsfefretär des Innern Abdel Rahm a n Bei Fa h m i, der im Jahre 1921 in Verbindung mit einer Verschwörungsaffäre gefangen gesetzt worden war und später, als Zaghlul Pascha zur Macht getaugte, wieder freigelassen worden war. Verhaftet wu.oe ferner M akranEbed, ein hervorragendes Mitglied der koptischen Bewegung, der Zaahlul Pascha kürzlich auf seiner Reise nach London begleitet hatte. Die Verhafteten wurden in ihren Betten überrascht Dohm sie gebracht wurden, ist nicht bekannt.
Genf, 27. Rov. Der gestern vom Völkerbunds» selretarrat veröffentlichte Text der P r o t e st n v t e d e r ä 8 $ c n Kammer enthält keinen Appell na
den ^iöfferbund um Znternetion, dagegen befindet sich m dem von Paris aus veröffentlichten Wortlaut ein Sat5, in dem ausdrücklich die Bitte um Intervention ausgelprochen wird. Diese außerordentliche Textver» schtedenpeit hat begreiflicherweise im Dölkerbundssekrs- tariat großes Befremden hervorgerufen und war Gegenstand aller Gespräche. Das Dölkerbundssekretariat l,eß hierauf, um sich zu rechtfertigen, das aus Kairo m > ©-rretariat gerichtete Originaltelegramm an sch la- gen, m dem katsachlich der wichtige Satz fehlt. DaS Mneralfekretariat wirb ferner eine Untersuchung dar- «- aiJ'te^cta "b und wo die Streichung dieses Satzes stattgesunben hat.
London, 27. Rov. Die „Times" meldet aus Kairo: Der bei dem Attentat auf den Sirdar der- Luwete Polizist hat in einem der Verhafteten einen re' Mörder erkannt.
j^airo 27. Rov. Der ä g h p t i sch e E e s a n d t e Mff. Vat die Aebernahme des Portefeuilles für »usteartige Angelegenheiten abgelehnt.
“ 1 ,l “ r’ ■ 27- Rov. König Fuad hat durch den Äfegsmmifter den ägyptischen Offizieren und Rkann- !cho,.en Befehl gegeben, sich den Anordnungen des stell- rettretenden Generalgouverneurs zu fügen und aus' dem SudangeKet abzurücken. Die zur Zeit noch dort befindlichen Truppen werden wahrscheinlich am ■-A November abrücken.
S le. tafle stolte s<!e rtÄK Stoffe ;toth Stoffe eiittiH uitette ff- eitei
itudi
's -
inne
etcucrlaft dis ££unr<ert.'aia fai eine unatia-i
Ttotwendigkeir. Dir
«ne osnsislerr ■ ’H
Wahlversammlung der Rat^Soz. Freiheitsbewegung.
, ^,°"Sangenen Mittwoch hielt die Rational, sozialistische Freiheitsbewegung, Ortsgruppe Mar-
ihre zweite Wahlversammlung ab. Referent oiefes Abends war Herr Studienrat Kaue r-Wek- i“1’ s^r ru^e5_ ""^5deutschen Volkes Schicksaisstunde sprach. Er führte etwa folgendes aus: Schuld am heutigen Elend fei nicht diese oder lene Partei sondern das ganze deutsche Volk, da» politisch gespalten und zerrissen fei. Die Geschicke des deutschen Volkes und der ganzen Welt wür- den mcht durch die Regierungen, sondern durch ene „300 Männer" bestimmt, von denen früher chan einmal Rathenau gesprochen habe, nämlich jenen jüdischen Finanzleuten, die im Veriaist der e^ten hundert Jahre die europäischen Krieae inanziert und auf diese Art und Weile unaehe-ire' Reichtümer erworben hätten. Als die hervor, rasendsten Vertreter nannte der Referent u a off Bankhäuser Rothschild fbearünbet von dem Franii- urter Amschel Rothschild), Loeb, Kcck:n u.Co., W-rc. bürg rmd führte in feiner Beweisführung d.-> rloffifche Beispiel des Londoner Bonkhauies Mtoth, child an, das sich nach der Schlackt bei WcktLrlos nach London habe melden lassen, „Raooleon haoe gesiegt", worauf an der Börse Die ennsischrn - ■ctaatspapicre stark gefun'en aber nach drei Ta*- gcn wieder gestiegen seien,.naäffVm sich die Mei-, düng als eine Falschmeldung hei ausgestellt Hane. So Hütte das Londoner Bankhaus aiii Oblino.tio bcfit.er mühelos einen r ■ Gewinn er’icit. Hieraus k„u, der R den Versailler Sri -.ndmrtraa und das
BetN*ftB»8en m per Umgeb»«, Zaghlul Pascha»
I9t0ü- britisches Militär Wien heute Kuh in den Wohnungen des Innen- e' ''^'?5rs Barakat Pascha, des bisherigen Un. ttstqatssikretar» Nasrifchi, ferner im Sause Abdul Ra- ^!I Fahmi, und des bekannten'Nattonalisten William “iÄ’rit ®jrem Beo. Die Betteff enden wurden teils aus den ’ terks aus de» Bädern heraus verhaftet, wie es
1-31 I _’,8t vorsichtshalber. Beranlaffung ju dieser Maß- --- Mben bte bereits gemeldeten Gerüchte über eine
achten zu sprechen, bie er deiSe ai? hu bezejr n:te. as deutsche Polst hätte d<
Als zweiter Redner sprach der Syndikus der Handwerkskammer in Cassel, Herr Tann hei- I e r > über „Gewerblicher Mittelstand und die Reichstagswahl". Der Referent sagte, daß der Handwerkerstand sich diesmal nur an die bürgerlichen Parteien gewandt hat, um seine Interessen tm Reichstag vertreten zu lassen und betont de- sonders, daß die Forderungen des Handwerks ffs ch einer Vertretung in der Regierung nicht er» füllt worden sind. Man habe im Jahre 1920 einen Gesetzentwurf darüber eingebracht. Dieser Gesetzentwurf sei aber immer zurückgestellt worden und dann immer schlechter den Handwerkskammern vorgelegt worden. Mit der Bearbeitung dieses Gesetzentwurfs sei die 27jähriae Frl. Käthe Rosenthal, Schwester der Privatsekretärin des Herrn Severing, betraut worden. In den letzten Jahren habe man Richtpreise aufgestellt, wonach sich das Handwerk zu richten habe. Was dabei heraus- gekommen ist» das beweisen die zahlreichen Wucherprozesse, besonders auch ein Fall von Mar- M'.-bec.b.ts ^ute nicht entschieden sei. Der Mittel,tand habe besonders unter den hohen Steuern zu leiten. Die 3. Steuernotverordnung
Srffchärsimg der Lage.
London, 27. Noo. Die Wache der englischen Refl- i f4 in Kairo wurde verstärkt. Ebensp wurden Bor- 7Ser'l »um Schatz der englischen hohen Zivil- und
1 ltor6eantien setioffcn- z« u
ite
n Deatfcher Erfolg in London.
d.ck udon, 27. Rov. Hie: wurde bekanntgegeben. )3ui bri8-1^1 i'en Verhandlungen zum Abschluß eines deutsch- un*t:r, n>tven. Handelsoerttages eine Formel gefunden «erden sei, durch die die Erhebung ’iner SHorozentigen ^tarationsstener aus die deutschen Ausfuhrwaren »‘c9, -stte and e r e Al e t h o d e iiietit werden wird. ^loLerttannien ist ferner bereit, den deutschen ta ti f c n wieder zu gestatten, in London Filialen errichten, und datz cdutsche Seeleute in der briti- wn Handelsmarine dienen. Diese Konzessionen heben letzten Kriegsbestimmungen gegen die Deutschen auf, sich in den britischen Gesetzen befanden.
W