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59. Mrg. 1924

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KassationSveriahre« im Prozeß Rathusiu».

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Sie deutsch-englischen «irtschaftSverhandlnngen.

AuS London wird gemeldet, daß die deutsch- Dglischen Wirtschaftsverhandlungen einen guten

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Von französischer Seite wird zu dem Besuch des deutschen Botschafters bet Herriot ein amtlicher Bericht herausgegeben, in dem es heißt, daß die

Srreftmann die Erfolge der neuen Äußen- (if auf das Konto der Volkspartei zu schret- Versuche, während doch der Kanzler Mich sozu- 11 dabeigewesen sei. Dahinter fallen dann wei-

tere egeriuchtige Befürchtungen stehen. Wir halten dies« Vermutungen für sehr gesucht und für grund­los. Dr. Stresemann hat nie etwas gegen die Rich­tung Marr gesagt, sondern immer nur gegen die Richtung Wirth. Und eS wird mit keinen Jnter- pretierungskünsten gelingen, den Unterschied zwischen der früheren und der jetzigenErfüllungspolttik" aus der Welt zu reden.

, . mit R-ch. -Ich,;

!mn 6bU 3ttlereffen unb zur Derteid,-

d°riS, 21. Nov. DerMatin" meldet, daß Ernest Judet die Niederschrift George- Söul» veröffentlicht und die Korrekturbogen für dies« Veröfsentlichung selbst lese. ' ***

«n deutsches Zugeständnis i« der ridProzeut. Frage.

euch aber loyale Gefühle gehören nicht da- Wir möchten viel von solcher Weichmütigkeit . gerade Herrn Dr. Stresemann nicht unter« fMben, der ja in Dortmund seinenationale Real- .«Uit" im Gegensatz zu der uneingeschränkten Er- -Mungzpolitik der Linken gesetzt hat. Dieses Ab- k e,t von seinen Vorgängern hat man übrigens E6 Tlußenminister nicht nur bei den LinkSpar- sondern auch im Zentrum ziemlich krumm

tnmen. DieGermania" bringt schon wieder!

«ne *ew französische ««leihe.

dari«, 21. Nov. Finanzminister Element« hat I 8 ^egmn der heutigen AachmittagSfihung der Kamm« ! emen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Eröfsnung eine« neuen Kredits in Höhe von 100 Millionen Dollar« vov- sieht, die die Dank Morgan der französischen Re­gierung gewährt. Der Senat ist auch heute nachmittag zu einer besonderen Sitzung zusammenberufen worben, um auf diese Weise beiden Parlamenten zu gestatten, rwch heute diesen Gesetzentwurf anzunehmen. Bei d« Rnlerhe handelt es sich um eine solche, die zum ZinS- satz von 7 Prozent aufgelegt wird und die innerhalb 2S Lkahren durch Annuitäten amorttsiert werden soll. Die Verrechnung erfolgt aufgrund eine« Dollarkurse« von 5,18 Goldfranken. Der Anleihebetrag flieht in die Kaffe der Bank von Frankreich, um daS Darlehen zum Ausgleich der dem Staat gewährten Vorschuss« zu verwenden.

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»lauf nähmen bis auf den Reeoverh-Act: d aus Pari» klingt es ähnlich. Die unter«

enen Besprechungen seien wieder in Gang ge- men, da die Reichsregierung vorläufig ihren nspruch gegen die 26prozenttge Außenhandels-

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Nur Batzem

«atzrischer Ministerbesuch i* der Pfalz.

... ünchen. 21 .Nov. Der bayerische Ministerprä- src^nt Held begibt sich mit dem Innenminister Stütze! und dem Justizminister Gürtner morgen früh auf eine mehrere Tage berechnete Reise nach der Pfalz. Di« Minister werden zunächst an dem Festabend anläßlich der Tagung des Bayrischen Deamtenbunde«, Grupp« Pfalz, in Kaiserslautern teilnchmen.

Sur Nm beichte» Miet

ÄoHen8, 21 .Roo. Die Rheinland»»., m i s f i o n hat den HM»öund für Slsah-Lorhr^r «ch Jugenbgruvpe der Deutschen Bot'sp,r-«i, fern er den Verein ehemaliger Angehöriger de« 16. Armee'---« unö öie deutsche Ehrenlegion für daS nL^ .fetzt« »«biet wieder zugelassen.

Reu st ad t a. H., 21 Rod. Reichsaah«.«, nst« Dr. Stresemann empnng gestern naHmtnqg im Rathause den B e f u ch d e « f ra n z ö s t sch en Del«, gierten für Neustadt de la Lande, b« sich b«t ihm angefagt hatte, um ihn gelegentlich seiner Anweten. heit in Aeustadt als Vertret« der deutschen Reich«, regierung zu begrüßen. Reichsaußenminister Dr. Str«. s«nann erwiderte auf die Begrühungswort» in beut. b$« Sprache und gab b« Hoffnung Ausdruck, bah bi« Beziehungen zwischen den Desatzungsbehörden und d« deutschen Regierung stets korrekt sein mögen.

durchzuführen. Das Reich habe sich einen spS» ßC0en die Ausfuhrtaxe Vorbehalten hatten.^ Äompeten8 de» neuen Reichstages freige.

Die Deuerunz i« Frankreich.

Poris, 21. Rov. Die Kammer har in ihr« heutigen AachmrttagSfitzung die Diskussion üb« bi« LebenSmkttelteuerung fortgesetzt. Zuerst sprach d« Ab« geordnete Molinget über die Hauptsache len Ursachen s der Lebensmittelteuerung, die zum Teil am Nc Ue6«. Eerung der Städte auf Kosten des flache-.: Lande« zurückgefuhrt werden könnte. Die Zahl d« Prvduzen- ,en^ werde kleiner, die Zahl der Konsul---, ten ab« täalich großer Man müsse aber fes.st flen, daß b« Lebensunterhalt in England und m dm bereinigten Maaten teuerer sei als in Frankreich .Mtn man in SoUarä und Pfund Sterlinge bezahl«. Di« Sitzuna dau«t an. *

öcift man Frankreich und Deutschland nicht mitein­ander aussohnen wird, wenn man nicht einiae Opfer bringt. Es versteht sich von selbst, daß diese Opfer, die vitalsten Interessen eines Staates nicht berühren dürfen, aber im Falle Na- thuftus hätte man eigentlich die Pflicht gehabt, nichts zu unternehmen.

Sie Reichregierung gegen -ns Meil von Me riiH SSÄ te? L-KüLN d-- fr* IL Di-Au-ftcht-n Meter ----- D--h°-d,--g fmd s7h7 gering, n ^pl^itschen Einwirkungen

Erklärungen des Botschafters die Schwierigkeiten, die die Unterbrechung der Verhandlungen zur Folge haten, aus dem Wege geräumt haben.

Staatssekretär Trendelenburg wird sich heute mit Handelsminister Raynaldy in Ver­bindung setzen. Die Pariser Presse schentt der Wie­deraufnahme der Wirtschaftsbesprechungen große Beachtung. Alle Blätter legen sich die Frage nach dem Inhalt der neuen Instruktionen, die Iren» delenburg erhalten hat, vor.Journal des Debats" glaubt, daß wahrscheinlich Zugeständnisse in der Frage der Ausfuhrtarife nut gegen Konzessionen bewilligt würden, die Frankreich ht Form einer Neuregelung der Erhebung der 26prozentigen Taxe oder einer Verringerung des Prozent» satzes dieser Taxe im Austausche zugestehe.

Die deutschen Konzessionen in der Frage der 26prozent. Abgabe werden vonPetit Parifien" j dahin erklärt, daß Deutschland bereit sei, die Frage der Ausfuhrtax« von den übrigen wirtschaftlichen Verhandlungen $* trennen und letztere sofort wel»1

Paris, 21. Nov. Der Verteidiger des Gene- Verständigungspolitik in Frage gestellt würde ral» v. Narhusius, Rechtsanwalt Nicolai, hat heute Man darf, so fährt das Blatt fort, nicht vergessen . .... . vormittag daS Kakfationsvsrfahren gegen das gestern ""

igabe fallen gelassen habe. Wir Deutschen er« I vom Kriegsgericht in Lille ausgesprochene Urteil ren ja die Entfchlüsse unserer Reichsregierung eingeleitet.

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«- a r i S, 22. Nov. In einem Artikel zum »all Natyusius schreibtEre Nouvelle", die bei ~efer-Gkiegenfjeit auf die Reichstagswahlen in 2>e.twlanb hlnweist, u.ö.: Die Regierung hätte natürlich kein Recht, einen Gerichtshof daran zu ~nb£TVi!°n<lr Freiheit feinen Spruch zu fällen. ZN Wahrheit aber handle es sich darum, ob in «öüjen Nathusius nicht der Grundsatz summum nm summa injuria r*/e. Es gäbe Notwendigkei- ten der Verzichte, wea sonst die große europäische

Pari», 21. Nov. HavaS verbreitet über die

Koesch und^?em"^Mntst«ialdN^to^°S^\? b o uj I tes verübt worden" ist hat in^D^ttsck? I für ou* ^^Nchtendieser neuen Verhau

K Mitteilung, daß der deutsche Botschafter diesem gemäß nur^TnÄ«- MUgeteilt habe, daß die Reichsregierung den Ab- ausgelöst. G» ift in3biefen Seiten ber $arteüer® b2P 1 6tt Einwirkui

Mluß eine» Handelsvertrages nicht mehr von der rissenheit unb ber Wablverbeknno .,cn ^"Zasischen Ministerpräsidenten

Mschaffung der 26 prozentigen Exportabgabe ab- erfreulich, feststellenzuZnuen dakvondÄ^'^ offeubat bei der Rejchsregi

ttzängig zu machen beabsichtige, daß sie sich indessenKreuzzeitung" bis zum Vorwärts x- x

Vorbehalte, später vor dem TranSferkomitee die Teil den gleichen Worten"der 3h^ I "'ng der deutschen Interessen und

Abschaffung dieser Maßnahme zu sor- französische^ Herausforderung geb!andmarkt bT«bw»«urteilten Generals nur >ern, da sie als mit dem Geist des Dawesplans wird Wenn man allerdings sn den mehr links» bleiben^"t-i der Repressalien übrig ,unvereinbar zu betrachten sei. Die Regierungs- gerichteten Zeitungen glaubt, eine Amnestie werde

greift in Berlin seien in der Tat der Ansicht, diesen Fallrasch erledigen" so liern darin eine ute Neichsregierung wird sich spätestens in der daß der Reichstag e» ablehnen würde, einen Verkennung der Absichten dieses Urteils ÄmnL ten Verhandlung darüber zu entscheiden 'Handelsvertrag zu ratifizieren der die Aufrecht- reich liegt nichts daran, daß ein alter Gene^al ein ot)ne Rücksicht auf gewisse partei-

L°ltung dreser Abgabe in sich schlösse. Franzö- Jahr hinter Eeföngnismauern sitzt, so sehr diese ^» W.^tEungen das Recht eines unschuldi- Mcherseit» sei auf diese Einwendung geantwortet -Tatsache auch gewisse Kreise in ihren fabiftifdien ßn gegenüber Frankreich verteidi-

Ivrden, datz die beiden Regierungen miteinander Neigungen befriebigen fl6 " ,rDtIL^eLr ob fie sich dem in dieser Frage a

iw verhandeln und den Handelsvertrag abzuschlies- vor aller Welt das deüticüe fiftr «h fi°rLbcutm4) hervorgetretenen Bestreben der fran- Ln hätten und datz die Parlamente der beiden das deutsche Volk brandmarken Nicki ?oftlchen Regierung, eine neue innere Agi- M"der dann unter voller We" -ng ihrer Rechte Amnestie, sondern Zurücknahme des Urteilg ift 1f 10n 6^5" Deutschland zu entfalten, Pesen Vertrag billigen oder v,.werfen könnten. die deutsche Forderung. S^?enb bie meiften ^er die Forderung, die in

Dachdem nunmehr die Frage der 26 prozentigen Ex- großen Zeitungen in Frankreich sich unter dem Richtung die Rechtsparteien an die »ortabgabe, die die Verhandlungen unterbrochen ersten Eindruck des Urteils noch einer eigenen ^gierung stellen werden, besteht kein Zweifel.

Kälien, beseitigt sei, sollen die Verhandlungen heute Stellungnahme enthalten haben, stimmt anschei- L. Verl in, 21. Nov. Mehrere Blätter melden, Mchmittag S Uhr nend nur dasEcho de Paris" einen Haßge- der von der deutschen Botschaft in Paris zu

Rari«. 91 Rnx ~~ k r» n r.« .x. P 9 der Knegsgerichtsverhandlung gegen General

v. Nathusius nach Lille entsandte Legationssekre- "fe 1 en telegraphisch zur mündlichen I Benchterstattung nach Berlin berufen worden ist.

® Cri-- Vov. Nach Pressemeldungen

von zuständiger Seite hat die d e u t s ch e R e g, e- rung in der festen Ucderzeugung, daß sich die völlige Unschuld des Generals v. Nathusius herausstelten wird, diesen in Durchführung des Vrotestprozesses in jeder Weise unterstützt. Ihre Bemühungen wurden jedoch durch die ü der - stürzteAnsetzungdesVerhandlungs- termins vereiteltz. der es unmöglich machte, inj der kurzen Zeit das nötige Entlastungsmaterial und weitere Entlastungszeugen heranzubringen. Die Regierung wird alles tun, was in ihren Kräften steht, um die Sache im Interesse des Generals und der deutschen Ehre weiterzube- ^e>ben. In ber unzulässigen Beschränkung der l Verteidigung hegt ein Formfehler, der die An­meldung der Revision ermöglicht.

Reue Kriegsgertchtsurtette.

London, 22. Nov. Vor dem ftanzöfischen Kriegsgericht hatten sich gestern die Tagelöhner Alexander Oeffler genannt Bohn und Adam «chroder aus Ludwigshafen zu verantworten.

der Anklageschrift soll Oeffler einen fran­zösischen Soldaten, ber aus bem Bürgersteig in ber Bismarckstratze in Ludwigshafen entlang ging, an- oerempelt und in bem aus biefem Anlaß ent­standenen Streit durch Messerstiche schwer verletzt haben. Das Kriegsgericht verurteilte Oeffler zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und Schröder zu 5 IahrenGefängnis und 2000 Mark Geldstrafe. Ein dritter, angeblich beteilig­ter Arbeiter wurde außer Strafverfolgung gefetzt.

Zum Tode verurteilt.

fk. London, 22. Nov. Bom ftanzöfischen Kriegsgericht wurde gestern ein marokkanischer Soldat, der die Ordonnanz eines französischen Obersten am 18. Juli 1924 bei einem Spaziergang am Rheindamm bei Germersheim geötet hatte, zum Tode verurteilt. Es handelt sich um ein Eifers uchtsverbrecken.» i

er« zuerst au» der ausländischen Presse unb Kn« Die Haltung bet deutfcken vM|.nin.

auch diesmal weder die Meldungen der T,rta h n t ,

nzosen offiziell bestätigen, noch gar die Gründe - moßa-benden n°°nc?0t^U/tU9 $ot

S Reichskabinetts mitteilen. Die günstigste Er- Kreisen B erli ns ge-

Kning wäre natürlich die, daß wir uns auf die! Reichsministerium des$>QS

fassen "könnttn^?er "im essende? Ueber! ^^^nisterium und das Justizministerium °vom

S'Ä".mliÄ Ä st>- »X 1 ÄS'b°weuj!°LL *& Stationen dazusitzen. Auch ist er ja nebst demI stü rz te An s e tz u n a des Verbandluna^

Du-schuß verantwortlich für die Erhaltung der beut« teCTnin5 hat dann daIII aebibrl hnfc hn«

nicht immer das, was geschehen müßte. Viel- rechtzeitig besorgt werden konnte. Die ^chr hat auch die Reichsregierung diesen Punkt deutsche Regierung hat die Abschrift des ersten itaen gelassen, um auf anderem Gebiete Wichtt- jn contumaciam ausgesprochenen Urteils erst W. ru «reichen: die Abwehr der weiteren elsaß- vor acht Tagen erhalten Die Regierung er. Wnngijchen Freremfuhren nach Deusschland ode, roartet nunmehr zunächst den Bericht des Mft«

beschleunigte Räumung des Ruhrgebiets. Man Gliedes der deutschen Botschaft in Paris das beim toJ.Jier von Kompromissen und da von Kom- Prozeß anwesend war, und wird dann 'weiter im «migen, aber man weiß, wie gesagt, nichts Be-I Einvernehmen mit dem General von Nathusius Mintcs:^ was Wunder, wenn der Verdacht auf« un^ seinen Angehörigen die Frage prüfen inwie- cht, die deutschen Unterhändler hatten nur des-1 roeit eine Wiederaufnahme des Verfahren«

wieder nachgegeben, um den Willen zur $«= möglid) ist. Wahrscheinlich wird nur eine Wieder- Fnuißv.ng zu zeigen. aufnahme wegen eines Formfehlers w erreichen

wäre jedoch em sehr schlechte» Argument, sein. Es steht schon jetzt fest, daß alle juristischen

unsre gute Gesinnung haben wir nun schon Möglichkeiten zunächst erichöpf? werben sollen I genug bewiesen. Eine Verhandlung über einen ^nd daß mit einer neuen Verhandlung xu rechnen belsbertrafl ist ein harte» Geschäft: etwa wie!-------------«erganoiung zu rechnen,

Pferdehandel. Dazu gehört langes Feilschen, rien mit Rückzug, auch einmal ein wirklicher

für (bas früher kurMM) SbtthMn - AmKches AMm-tzmigOlaü des Kreises Marbm

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Z^!! Artikel über dievolksparteiliche Außenpoli- P a r i S, 21. Nov. Aus sonst gut unterrichtet« und verteidigt natürlich ihren Heros Wirth Quelle erfahren wir, datz bei der gemeldeten gestri- Sirich und Faden. Doch es gibt Leute, die gen Vorbesprechung zu den Handelsvertraasver- er dieser Polemik da» unzufriedene Gesicht des Handlungen Frankreich von Deutschland solche Ru» anzler» Marx zu sehen glauben; dieser sei, geständnisse in der Frage der 26 Prozent erhalten Wat man, ein wenig eifersüchtig darauf, daß hat, datz man hier den weiteren Berhandlunaen be-

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Landftauenk An die Wahlarbett!

Der Frauenausschuß des R e i ch s I a n d b u n» des hat einen Aufruf erlassen, dem sich die I Frauen der Deutschnationalen Volkspartei, ber Deutschen Volkspartei, bes Deutschen Frorsnbun» des usw. anschließen. Es heißt bann: Die deutsch« SQqje rst in höchster Gefahr. Drum wollen wir beutfchen Frauen uns tn Eintracht bie Hände rei» chen und einen festen Wall bilden, ber ber A.er fpl ttterung Einhalt gebietet. Höher al« Partelehrgeiz steht ber Dienst an Vaterland unb

I -*- zusammen, was zusammen ne»

I hortl 3n felbftloser Arbeit wollen wir bafur sor» gen, baß die schwarzweißrote Front aus bem Mil lionenheer ber Nichtwöhler verstärkt werbe Laß». ' uns vor allem bie Wohlmüben aufrüt» t e I n, bie ber Ekel über bie Auswüchse des Paria» mentarismus verzagt gemacht haft Bon Haus zu Haus, von Familie zu Familie muß geworben wer» den. Unser Ziel heißt: Vaterländisch« !Volksgemeinschaft! Unsere Losung: Deutschland! Alle Frauenstimmen am 7. Dezem» ' bet für schwarzweißrot!

Deutsch« Volkspartei.!

Am Montag, den 24. d. Mts., abend» 8*4 Uhr, wricht der Spitzenkandidat der Reichsliste der Deut­schen Volkspartei tm Wahlkreis Hessen-Nassau. Dr.' Kalle. a

Dr. Kalle ist den Marburgern kein Fremder. Seine fachlichen von tiefer politischer Kenntnis ae» tragenen Ausführungen haben ihm stet» eine groß« Zuhörerschaft gebracht. Der Eintritt zu dieser «er»' sammlung ist frei.

r P°ri», 21. Nov. Heute nachmittag um öl fang an. Bezeichnend ab^Vst es^daß <?u°ch ^e Hhr hat bie erste Unterredung nach der Wiederauf-illnksgerichteten Zeitungen Frank- Dahme der deutsch-französischen Handelsvertragsver- reichs sich nicht gegen das Urteil an lick jjsnblungen zwischen Handelsminister Rahnaldt wenden, sondern nur aus Opnortunitäts- änb Staatssekretär Dr. Trendelenburg statt- gründen die Fällung des Urteils unmittelbar tefunben. ES handelt sich darum einen Arbeitsplan vor den deutschen Wahlen bedauern.

, Mzustcllen, um möglichst rasch in eine Einzeldiskus- Aus diesen OpportunitLtsqründen aefdiieht in Jten über die Zollsätze der verschiedenen Arttkel fo vieles feit dem Mai in Frankreich nur daß Mrutreten. unsere pazifistische Linke trotz allem noch an ein

| Berlin 21. Nov. Zur Wiederaufnahme der glelchfalls pazifistisches Frankreich glauben machen »eutsch-französischen Handelsverttagsverhandlungen will. Diesen Nebel hat.das Schand- Mhren die Blätter von unterrichteter Seite, daß urteil von Lille nun jäh zerrissen' 1 Mir in Paris aufgetretenen Mißverständnisse durch Gerade zur rechten ZeitvordenWah- ffie Erklärungen des deutschen Botschafters besei- le n! Die französischen Blätter haben schon recht Mi worden sind. Im übrigen hat die Anfang Seit Monaten schallt es aus Frankreich zu uns Movember abgegebene Erklärung der deutschen Re- herüber, daß nur Linkswahlen bei uns möglich Merung nicht beabsichtigt, die Reparationsabgabeni leien, um mit der versöhnlichen Linken in j«i den Handettvertragsverhandlungen zum Aus- Frankreich zusammen arbeiten zu können. Das iteud zu bringen. Sie hat sich darauf beschränkt, I Schandurteil von Lille zeigt' schließlich auch dem! ,daß der Reichstag bei Aufrechterhaltung der Repa- Verranntesten, was von Frankreich auch in dieser I Mionsabgabe ein etwaiges Handelsabkommen nicht I 3e» Zu erwarten ist. Gerade zur rechten jstifijieren würbe, eine Erklärung, die auch jetzt! 3 eit vor den Wahlen!

j»egcnüber der ftanzöfischen Negierung aufrecht er«! f«- LiK1 e, 22. Nov. General o. Nathusius häfj Halten wurde. Die Rechtsfrage der R e p a r a t i -1 Besprechung mit seinem Rechtsanwalt Nico- Kinsabgabe ist niemals zur Erörterung gestellt | [Q> der ihn gestern im Gefängnis aufsuchte, das Mrden. bereits gemeldete Revisionsgesuch unterzeichnet

l das sich auf gewisse prozessuale Unregelmäßigkei­ten. bie bei bem Verfahren vor bem Kriegsgericht vorgekommen finb, stützt. Der General hat er- neut gegen feine Verurteilung protestiert unb sich wiederum für vollkommen schuldlos bezeichnet. I

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