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Ar druW.smn-öMibkn Mtschafts-
schäkstcn Kampfe kommen.
21) Psg. wöchentlich und 80 Pjg. monatlich) gelte«
zeitung" auS Graz meldet, hat gestern eine Versammlung der freiheitlichen Bauern in Graz einstimmig beschlossen, die Forderung auszustellen, eS dürfe zukünftig für Bundesangestellte kein Streik- recht mehr geben. Die Versammlung protestierte in schärfsten Ausdrücken gegen den Streik, der für die Bauern eine besonders schwere Schäd^ung bedeute infolge der Unmöglichkeit, die Herbsternte rechtzeitig zu verfrachten.
fk. Wien, 11. Nov. Die Generaldirektion der Bundesbahnen hat einen neuen Vorschlag ausgearbeitet, über dessen Inhalt verlautet, wie die „Neue Freie Presse" meldet, daß man die Hoffnung hegt, Qdaß die morgigen Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Generaldirektion zu einer Einigung
Ak neuen SteuermnWgimsen
Berlin. 10. Nov. Die im November und De-
misfiontS mit seinen Ministern amtiert, macht uns keine Sorge, denn wir wissen, hinter ihm steht die starke christlich-soziale Partei. Diese stellt die Frage nicht so: Seipel oder ein anderer, sondern Seipel oder kein christlich-sozialer (Stürmische Zustimmung). Das ist die Parole, die wir ausgeben. Für uns gibt es keinen anderen Bundeskanzler, als wieder unseren Seipel (Brausender demonstrativer Beifall).
Wie«, 10. Nov. Wie die „Wiener Mtttags-
voraussichtlichon Berkans des Streiks und die Lösung der politischen Krise Vermutungen seien, die jeder Grundlage entbehrten. Die sozialdenrokratische.Fraktion, deren Mitgliedern aus den Ländern erst im Laufe der Nacht eintreffen, werden morgen um 11 Uhr in einer Sitzung entscheidende Beschlüsse fassen. Wenn morgen oder Mittwoch keine Einigung zu erzielen sei, werde es weiterhin zu einem ver-
schen Mißerfolgen in Marokko, an denen auch die I un$ ten Aeichstagswahlen hegen die Dinge anders. Anwesenheit des Diktators selbst nicht viel ändern I —• —
. . ■ . — v Die in
der Verordnung des Neichspräsidenten vorgesehene Ermäßigung (Erhöhung des steuerfreien Lohnbetrages von 50 auf 60 =< und MchterheSung von
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: Paris, 10. Nov. Die gestrige Rede Her- *J01s wird von der rechtsstehenden Presse als Ne Kampfansage an die national-republikanische $90 betrachtet. Schon der „Figaro" hat heute N'ittLg erklärt, man könne an die Spitze dieser ?ede die Worte setzen, die am Samstag der Präsent der Liga, der Kammerpräsident P a i n - "v e, gesprochen habe, die Schlacht dauere an.
Das „Journal des Debats" vertritt den Stand- ^vkt, daß Herriot am Vorabend der Emission i $ver Anleihe eine beklagenswerte Politik treibe, i er Intoleranz und Heftigkeit zeige. Wenn ' ?ne_ Regierung zu Ersparnissen aufrufe, dann . sie vor allen Dingen nicht beunruhigen, um« ^"ehr, als die Ersparnisse kein Privileg irgend ;cet Partei seien. Es gebe reiche Leute in der Opposition, wie es deren eine große Anzahl, wie b?” wisse, auch im Kartell der Linken gebe. Mit Xjo en, wie sie Herriot gehalten habe, entmutige e Regierung sogar einige ihrer Freunde und mit «A. rn Berechtigung mehr ihre Gegner. Die gest- j tu» ^"ede werde nicht die Entspannung bringen, ^ Frankreich nötig habe.
"Demps'k vertritt den Standpunkt, techi ^Beendigung des Krieges alle Regierungen) moestens Ebenso große Schwierigkeiten zu über- d
Ar 8tmNaosnmNen In Inhalt
Nach einem außerordentlich heißen Wahlkampf und bei überraschend starker Wahlbeteiligung (89 v. H.) haben am Sonntag die Landtagswahlen im Lande Anhalt stattgefunden. Ihr Zweck war. klare MehrheitS- verhÄtnifse zu schaffen, da bi« Wahlen vom 22. Juni 1924 19 „bürgerliche" und 17 „marxistische" Abgeordnete gebracht hatten, von denen die größere Grupp« aber | ebenso wenig einheitlich war wie die kleinere, denn | zu jener gehörten u. a. zwei Völkische und ein Demokrat und Dvdenreformer, die nicht immer zu der .Bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft" (Dntl. Dpt., D. Dpt., Landbund und Wirtschaftsgruppen) hielten. Die auS dieser Arbeitsgemeinschaft gebildete anhaltische Ae» gierung war also eine Minderheitsregierung, und deshalb einigten sich die großen Parteien darauf, noch einmal die Wähler $n befragen. Die Antwort ist — daS muß unumwunden zugegeben werden — nicht so ausgefallen, wie die Rechte sie gewünscht hatte. Diel- mehr haben nach den bisherigen Aachrichten die Sozialdemokraten und die Demokraten je zwei Mandat» gewonnen, die Kommunisten zwei und die Arbeitsg«. nreinfchaft sowie die Völkischen je ein Mandat verloren, Da die Demokraten und die Bodenrefornter zur Link«» gerechnet zu werden wünschen, hat diese jetzt die ab» solute Mehrheit im Landtag und dürfte die Regie» ruug übernehmen. Wie lange die Herrlichkeit dauern wird, bleibt abzuwarten-. Wichtiger als die Verhältnisse in dem kleinen Lande ist der deutschen Oefsentlich- keit naturgemäß die Frage, wieweit diese Wahlen einen „Anhalt" (man verzeihe den naheliegenden Wortwitz.) für die kommenden Aeichstagswahlen bilden. Auf einer so schmalen VasiS darf man nur mit größter Vorsicht ein Aechengebäude aufführen. Der Verlust der
Unsere Regierung hat den Grundsatz der Caiiedsgerichtsbarkeit zur Vermeidung zukünftiger Konflikte in den Vordergrund ge- riickt. Sie hat erklärt, nicht mehr länger so tun Au wollen, als ob sie vorn russischen Volk nichts wissen wollte, was in den Augen derjenigen, die sich vor dem Zarismus tn den Staub warfen, als rnverzeihlicher Fehler angesehen wird. Wir haben Misere alten Verbündeten jetzt wieder- 4e f u n d e n, von welcher Regierung sie auch geilet sein mögen. Wir verlangen nichts weiter, als mit ihnen auf Treu und Glaiiben am Frieden ter Volker zufamenzuarbeiten. So viele Schwie- I tiglreiren auch unsere Beziehungen zu Deutsch-1 lend aufweisen, wir haben erklärt, daß wir mit tem deutschen Volk Beziehungen auf- »ehnicn wollen, die ehrenhaft für beide P.ö l her sind, so daß wir beide die Früchte der Zivilisation und des Lebens genießen können. 8it haben den Nationen den Frieden erklärt. Wenn bas unser Verbrechen ist, so übernehmen wir dafür gern die Verantwortung.
Ausführlich redete Herriot über die Frage der Querung. Er ließ sich über die Tatsache aus, teh der Getreideanbau in Frankreich zurückgehe. Tem müsse gesteuert werden. Mit Millerand wchnere Herriot persönlich ab und hielt ihm seine Evolutionäre Vergangenheit vor. — Die Anhän- Herriots bezeichnen seine Rede in Rodez als ?wrn Keulenscklag gegen die Opposition. Zweifel-1 *°9 hat sich durch die verschiedensten Quertreibe- «ren und Machenschaften die Opposition in eine! Uralisch schlechte Lage gebracht. Dies wird von ter jetzigen Mehrheit mit sichtbarem Erfolg aus- Mutzt.
Sim SriMlsunsÄrtk Serris»
St- Friedensapostel der Welt, französischer Ministerpräsident seines Zeichens, Herriot, ist tu Harnisch gebracht worden von seinen politischen Gegnern. Besonders M i l l e r a n d mit seinem Kürzlich veröffentlichten Manifest hat es ihm angetan. So hielt Herriot eine kampfesfrohe Rede sid rechnete einmal ordentlich ab. Wer hat etwas «reicht? Nicht eine ,,Ueberpatrioten"-Regierung, tzndern wir — so klingt es aus seinem Munde. Die sriedvoll seine Rede auch ist, sie hat ein Fran- |ofe gehalten, der eine zielbewußte Politik treibt Hitb den innerpolitischen Gegnern gegenüber nur auf die hinter ihm stehende Macht zu pochen braucht. Das tut er sehr geschickt. Spricht sehr, weife über die Ruhrbesetzung, freut sich, diej -tilfeii" Bundesgenossen, nämlich Rußland, wie- dergefunden zu haben. „Frankreich hat der gan«! zeit Welt jetzt den Frieden erklärt und wird alles für ihn tun." Deutschland gegenüber, bei Anerkennung aller Schwierigkeit, verspricht er Loyalität und ehrenhafte Beziehungen. Herriot will natürlich auch für seinen Friedenswillen jede Ver- anttDoitung übernehmen. Alles klingt so schön, so ehrlich — fast zu ehrlich, um wahr zu sein. Herriot ist der große Theoretiker, seine Gegner aber find die Praktiker, die meistens als seine ausfüh- rrnden Organe seine Limonade mit dem feurigen scharfen Rum mixen. Was dann herauskommt, bann man täglich im besetzten Gebiet und auch anderswo erfahren. Dazu schweigt sonderbarer Weise Herr Herriot. Siehe den Fall Nathusius!
Rom, 10. Nov. Es ist unverkennbar, daß sich die polittsche Situation in Italien wieder scharf zu spitzt. Bezeichnend dafür, daß auch von der Regierung die Sagt afe sehr ernst angesehen wird, ist eine Anweisung des Ministers des Innern an die Präfekten, bis auf weiteres die Abhaltung von Versammlungen politischen Charakters zu verhindern. Die Opposition zeigt sich in« folge des Zwischenfalls anläßlich der Siegesfeier unversöhnlicher als je. Mussolini wird deshalb nichts weiter übrigbleiben, als am kommenden Mittwoch das Parlament als Rumpfparlament zu eröffnen. Da die Kammer aber über zwei Drittel Faschistenanhänger verfügt, ist sie beschlußfähig. Die allgemeine Nervosität wird durch falsche Gerüchte gesteigert. So beschränkt sich die gerüchtweise verlautbare Mobilisie» rung der Miliz für Dienstag auf einen Ehrendienst für Königsgeburtstag. Die Frontkämpfer und Invaliden gehen immer mehr zur Frontstellung gegen den Faschismus Über. Der faschistische General V a r i n i forderte General Garibaldi wegen seines unglaublich scharfen Manifestes gegen den Faschismus und gegen Mussolini zum Duell.
so sehr wundere. Kein Bild sei unrichtiger als das, das der Ministerpräsident von der Lage gegeben habe, als er die Regierungsgewalt übernommen habe. Es gehe nicht an, das Frankreich vom 10. Mai als isoliert hinzustellen und das Frankreich vom 12. Mai den entzückten Völkern als energisch und milde zugleich vorzustellen. Wenn man das tue, treibe man eine Schülerarbeit: man müsse vor der Vergangenheit einen sehr mittelmäßigen Respekt haben und beabsichtigen, seine eigene Rolle zu vergrößern, wenn man in ungerechter Weise das Werk der voraufgegangenen Regierungen verkleinern werde. Herriot, so fährt das Blatt fort, wäre das letzte Jahr Ministerpräsident gewesen, hätte er, ebenso wie seine Vorgänger, mit dem schlechten Willen Deutschlands rechnen müssen.
fk. B e r l i n, 11. Nov. Der deutsche Botschafter v. Hoesch und Staatssekretär Trendelenburg, der erste Delegierte für die Handelsvertragsverhand-..... - - • . langen, hatten heute mit dem Ministerpräsidenten führen werden. In diesem Falle würde dre neue Herriot eine Besprechung, der auch der Vertreter Vereinbarung Mittwoch vormittag einer Vertrautes Handelsamtes Rainaldy beiwohnte. Die Be- ensmannerversammlung vorgelegt werden Stimmt sprechungen galten den teutsch-ftanzöfischen Han- ^se den Veretn^rungen zu, dE könnte der delsvertragsverhandlungen, die Mitte voriger ® f 2
Woche in Paris wieder ausgenommen wurden. nerstag wieder ausgenommen werden.
hingen, finb heute nachmittag im Auswärtigen I r......
?lmt wieder ausgenommen worden. Die Diskus- einer gewissen Vorsicht zu beurteilen. Immerhin sion hat eine Annäherung der gegenseitigen steht die Tatsache fest, daß das Scheitern der inner« A.chadpunkte zur Folge gehabt. Es ist Einver- politischen Reformabsichten.Primo de Riveras im, „ .. „ „ ~ ... - ---
standms darüber erzielt worden, daß das Prinzip I Zusammenhang mit den offenkundigen militäri« I San fügen Solle der Opposition. Bei den preußischen der Meistbegünstigtiug den Verhandlungen als s'" <m’r ■ ' ' ■ ■■■ m " - - - 1««’»
Richtlinie dienen soll. In Aussicht genommen ist, I lv» tmiu
neben Vereinbarur^en über den beiderseitigen zu können scheint, eine Stimmung geschaffen -ürnrenoeraehr auch einige Fragen allgemeiner haben, die für Umsturzversuche durchaus günstig Natur zu regeln. ist. Die Gefahr für den Bestand des gegenroärti«
Paris, 10. Nov. Der Aufruf der Nationol- Kepublikanischen Liga hat Herriot veranlaßt, gestern in Rodez, wo General de Castelneau seine Propaganda, hauptsächlich gegen die Regierung betreibt, eine programmatische und polemische Lede zu halten. Herriot war begleitet von dem Hündelsminister Raynaldy, der selbst aus Rodez stammt. Punkt für Punkt nahm der Minister- präsident den Angriffsplan seiner Gegner vor. Cmen verhältnismäßig kleinen Raum nahm zu Veainn seiner Rede die Außenpolitik ein. Er fc?,te, daß diejenigen Lügner seien, die erklärten, Frankreich müsse nunmehr abrüsten, ohne Gewähr für seine militärische Sicherheit erlangt zu haben. Er sprach davon, daß er den Ring der Isolierung, der gedroht habe, sich um Frankreich zu schließen, durchbrochen habe. Herriot kam auch kurz aus die Anerkennung der bolschewistischen Regierung »md auf die Wirtschaftsverhandlungen mit Deutschland zu sprechen und sagte dazu:
S ÄLLLl-—« f“'«™ «I-Ng« «uf di- Einlomm«.
Dtr EWrWNrrKrejk in KMxrM ! Frankreich Herriot neuerdings auch diese Wüh-I^uer, Körperschaftssteuer und Vermögenssteuer ™o ™ isreien zu begünstigen scheint, wie es seit langem erlassene zwei.e Verordnung de-
L ten, 10. Nov. Die Wirkungen d-s alkent- die Aufstandsbewegung in Marokko ziemlich Reichspräsidenten über bie wirtschaftlich notwen-
valben in voller Ruhe dnrchgesirhrten Eisenbahner- offenkunbiq unterstützt. Haben sich bock in Frank- “tgen 6 t e u e r m 11 b e r u n g e n hat auf die am
stretks machen sich im Wirtschaftsleben und in der reich alle spanischen Revolutionäre gesammelt und November (Schonfrist 17. November) und auf
Bersoraung der Städte trotz des ziemlich ausgedehn- versuchen von dort aus den Umsturz planmäßig om 1°- Dezember (Schonfrist 17. Dezember) falten Notverkehrs in zunehmendem Matze be- zu organisieren. Allerdings herrscht unter ten ^gen Monatsvorauszahlungen auf Einkommen-
merkbar. So muß in Wien bereits die Milch- l Uwstürzlergruppen selbst nur insofern Einigkeit, steuer und Körperschaftssteuer no ch ke t nen (Ei n»
au«gabe eingeschränkt werden, weil die als sie, RevubliKaner wie Syndikalisten, zunächstPluß. Die Monatsvorauszahlungen auf die Ein- Milchzunihrcn erhebliche Berfpäfungen erleiden, auf den Sturz des Diktators hinarbeiten. Die kommen- und Körperschaftssteuer im November und und /fStt sind im Preise gestiegen. Bezüg-1 örtlichen Unruhen in Barcelona, das ja von jeher Dezember sind demgemäß noch in ter bisher cor« Itdj der Kohlenversorgung hat die Zentralstreik- ein Sitz der Revolution war und daher auch von gesehenen Höhe zu leisten. Die Ermäßigung um ein leitung zugeftanden, daß Kohlenzüge, die auf der der spanischen Polizei besonders stark überwacht Viertel wirkt sich erstmals bei ter am 10. Januar strecke stehen, ans Ziel gefahren und entladen wer- wird, scheinen tatsächlich mehr spontanen Charak-11925 (Schonfrist 17. Januar 1925) fälligen Monats, den- Auch wurde di- Kohlenabfuhr von den Wiener ter zu tragen, als daß sie als Teilaktion eines Vorauszahlung aus. 2. Für die Gewerbetreibenden, Bahnhöfen freigegeben, doch haben sich die Kohlen- vorbereiteten Gesamtplanes erscheinen. In Ma- die die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer großhandler verpflichten Esen. kein- VreiSer- rokko eslbst scheint die gegen Spanien angezettelte und Körperschaftssteuer für ein Vierteljahr und Höhungen dorzunehmen. Nach Mitteilung der so- Bewegung den Franzosen selbst allmählich un- zwar erst nach Ablauf desselben leisten, wirtt sich zialdemo-raUichen Blatter wird von führender sozial- beunlich zu werden, wie aus einer Aeußerunq des die E r m ä ß i g u n a u m e i n Z w L l f t e l bei der em° r°t-fch-r Seite darauf hingewkefen, daß alle Marschalls Lyantey gegenüber einem englischen am 10. Janua? 19W (Schonftist?7 Januar 19Z geu-unerten^ Ansichten uoer den | Zeitungsvertreter hervorgeht. Befürchtet man fälligen Vorauszahlung aus. 3. Die Landwirtschaft boa} Ruckwirkungen auch auf die französische leistet die Vorauszahlungen für ein Vierteljahr, ^nne, zumal unter den aufftandlschen Rjffkabylen aber nicht erst nach dem Ablauf, sondern i n d e r ^eits der heilige Krieg auch gegen Frankreich Mittedesselben, also für Oktober, November uepiebtgt werden soll, ^nimerhin ist es auch mög- und Dezember 1924 am 15. November 1924.
ass daß Frankreich foufje Gerüchte geflissentlich Daher ermäßigt sich die bereits am 15. November revolutionären (Schonfrist 22 November) fällige Vorauszahlung Zusammenbruch Spaniens Vorwande zum (Ein- um etn Zwölftel 4 Der 61 e n p r n b«» « „ n „ »chreiten in Spanisch-Marokko zu haben. Daß beit-lobn istVpA” I ?u
das monarchische Svstcm als solches und damit die h r i g e n Vorsckf t pn en 6 6*
oegemvärtiqe Staatsordnung einen Zusammen-!^— «>--—< - " vorzun.hmen.
kruch der Militärdiktatur überleben würde, et« scheint ja ha um wahrscheinüch.
SB Le u, 10. Rgp. ?Wie die Residenzkorreipon- ^.•••"«.iiens tzvenfo große iscywrengnenen zu über« I dc,n meldet, erklärte der Abgeordnete Kunschak B-im Mer- 0?hcchtMten, als die, denen die neue Re- g-PAgen Gründungsfest des chrlstlich-fozsalen Ar-! Herriot ausgesetzt fei und Uber die sie sich | beitervereins: Daß Dr. Seipel jetzt in statu de- j
Französische Getreideeinfuhr nach Deutschland. Änä
Qu. Berlin, 11. Nov. Sowohl bei der fron- ’M®”101 NMVWM
zösischen als auch bei der deutschen Regierung sind ft- Loudon, 11. Nov. Mit der Ernennung von interessierten Wirtschaftskreisen Beschwerden Lord Robert Ceeils zum Kanzler des Herzogeingelaufen über eine angebliche Ausfuhr franzö- tums Lancaster und Lord Peels zum ersten Kom- fischen Getreides nach Deutschland. In Frank- missar für öffentliche Arbeiten, hat sich die Zahl reich besteht ein Ausfuhrverbot für Getreide, das ber Mitglieder des Kabinetts Baldwin auf 21 er« | aber anscheinend von interessierten Kreisen um- höht. Der noch nicht ernannte Generalpostmeister
S worden ist, sodaß es möglich war, einige wird dem Kabinett nicht angehören. Der König französischen Getreides nach Deutschland hielt gestern abend einen Kronrat ab, auf dem I auszuführen. Von deutscher zuständiger Stelle endgültig als Tag des Zusammentritts des neuen । wurde den Beschwerdeführern erwidert, daß Parlaments der 2. Dezember und nicht h wie ur- grunbsätzlich von Deutschland aus keinerlei Hin- sprünglich vorgesehen, der 18. November, festge- dernisse für die Einfuhr französischen Getreides setzt worden ist. Eine Woche später wird die feier« beständen, daß aber diese Einfuhr nur geringe liebe Eröffnung wahrscheinlich mit der Verlesung der Mengen betragen habe, während ständig ein ge- Thronrede vollzogen werden. Heute findet die erste roiffes, nicht hohes Kontingent französischen Wehls I Sitzung der neuen Kabinetts statt.
nach Deutschland eingeführt werde. Die Reichs-! Arbeit des neuen enallicksn Kabinetts regterung hat sich nicht veranlaßt gesehen, dieser o ss. ” n ” ® ”
Einfuhr Schwierigkeiten zu bereiten, da die Menge n don 10. Nov. Der „®land)ejter Guar- so gering ist, daß eine namhafte Konkurrenz ge« bmn berichtet, das Kabinett muß sich binnen hur« genüber ber deutschen Landwirtschaft nicht ernst- 3Cm mit mehreren dringenden Problemen befassen, sich in Frage kommt. Außerdem dient diese Ein- ?- mtt den verwickelten Fragen der interal- fuhr ausschließlich zur Versorgung der besetzten l"erten Schulden der Ruhrraumung, Gebiete, und die Reichsregierung möchte davon der russischen Vertrage und der Frage der absehen, Schwierigkeiten zu bereü-n ter die Le- Fwttenbasls in Singapore. Zum Unter|ehretar bensmittelteuerung in den ' besetzten Gebieten fur auswärtige Angelegenheiten werde wahrschein- ohnehin schon erheblich größer ist als im übrigen Iis$ 2orb Linlithgow ernannt, unbesetzten Deutschland. Es steht zu erwarten, daß ----♦--
sich die deutschen Wirtschaftskreise mit dieser Aus« t
Kunst zufrieden geben und keine roeiteie' Verfol- «MW m EP8MN
verlmmen, umsomehr, als St3nnipn hrtt nnr pinpm qnhrp hpn „upn Kommunisten zu Gunsten der Sozialdemokraien ist
biertnbleaenV qereoTft ^fp?n mi rh” kannten in allen Ländern austretenden Zersetz- völkischen haben m Anhalt gegen den Juni wen.»
' 6 9 grundlegend geregelt fern wird. ungserscheinungen des parlamentarischen Regi- ^6«i die Maiwahlen zum Reichstag aber immerhin
, . . mentes in befrpfen Seit jener Qeit meift ber 2 500 stimmen verloren. Die Aroeitsgeineinschaft hat
Wiedrrausnahmie der deutsch-belgischen Wirt- internationale Presseapparat im allgemeinen Sanz wenig an Stimmen «ingebüßt; die Verteilung
schaftsveryandlungen. nickts Gutes inehr aus dem Lande der Militär- auf blc einzelnen Parteien läßt sich nicht kontrollieren.
Berlin, 10. Nov. Die am 21. September I bihtatur zu berichten. Es finb bc'ier bie beharr-! stolz find natürlich die Demokraten, die hier ihr« vertagten beutsch-belgischen Wirtschaftsverhanb- sich immer wieder auftretenden Meldungen über .Kanonen" konzentriert hatten, auf den Gewinn do»
------- ™ ” einen unmittelbar bevorstehenden Umsturz mit 1^' Mandaten. Sie sind von 1 auf 3 'gestiegen,
™ '• * ' ■ ; I wobei sie begreiflicherweise verschweigen, daß sie im
, I 2>ahre 1919 schon 11 Mandate und 1920 imnierhin noch
politischen Reformabsichten Primo de Riveras im 5„tetten. 3n Anhalt war Bie Linke jetzt in der