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j?r. 20 Marburg a.L, Frrttag, rru 7. Stowmfet 59. Mrs. 1924

ObeeheWche Itttung

Anzeiger für (das Mer lurlMM) Sberüekken - Amtliches BerkündigimgWatt des «reifes Marburg

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Französische Presscslimme».

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M m 'y,ngen oas perfonucye Prestige von Coolidge » General Dawes vergrößert. Europa sei General »T^ves hitrA __nr-r-c. ,

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I Nach dem .Figaro" bedeutet die Wahl den Sieg deS schutzzöllnerischen Systems zugunsten der Grvß-

I Industrie, die amerikanische Einmischung in andere An­gelegenheit aus ein Minimum zu beschränken und die Weigerung, dem Völkerbund beizutreten und internatio­nale Verpflichtungen zu übernehmen, schließlich auch eine feste aber nicht brutale Forderung der Rückzahlung der von den alliierten Ländern kontrahierten Kriegs« | schulden mit dem Wunsche, die Schuldnerstaaten zu einer Regelung zu führen wie derjenigen mit England.

DaS .Echo de Paris" schreibt: die amerikani- schen Wahlen entsprechen den englischen Wahlen. Man könne sogar behaupten, daß der Sieg von Coolidge ein viel gröberer sei als der des neuen englischen! Premierministers. Tatsächlich werde die Arbeiterpartei bis zu einem gewissen Grade den Erfolg ihrer konser- vativen Gegner, wenn sie wolle, angesichts der Tatsache, daß sie 51/, Millionen Stimmen auf sich vereinigt habe, in Frage stellen können. Es fei aber schwierig, jenseits des Ozeans auch nur den einfachen Bestand von Kräften festzustellen, die gegen die durch die Wahl geschallene Ordnung ankämpfen könnten.

Weitere Räumungen.

Mettmann, 6. Nov. Im Kreise Mettmann sind die Franzosen heute aus Wülfrath a b g e r ü ck t, das dadurch von fremden Truppen befreit wurde. Besetzt ist nur die Stadt Mettmann selbst.

Essen, 6. Nov. Das benachbarte Werden an der Ruhr ist seit heute von den französischen Be- satzungstruppen befreit. Gestern hat der letzte französische Eisenbahner die Station verlassen, heut« sind die Truppen gefolgt.

Burgfriede im Wahlkampf.

ff. Berlin, 7. Nov. DieVoss. Ztg.« meldet, da» mit Ausnahme der Kommunisten alle Partei­leitungen der Provinz Westfalen Vereinbarungen getroffen haben, wonach jede beabsichtigte Störung °^er Sprengung öffentlicher Wahlversammlungen, persönliche Angriffe oder Beschimpfungen durch Kandidaten oder Redner zu unterbleiben haben. Zeitungsartikel. Flugblätter und Plakate find frei von Beleidigungen und Verleumdungen zu halten.

2. Fortführung de» Abrüstungsgedanken».

3. Keine Streichung der Kriegsschuld der Alliierten.

.. 4- Sein Nachlaß der Verpflichtungen ausländi- Mr Schuldner gegenüber Amerika.

5. Mitwirkung am Wiederaufbau Deutsch- knbe.

Aewp 0 rk .6. Rov. Rach den letzten Meldungen »er die Wahlen, haben die Republikaner im Lrpräsentantenhaus und Senat die Majorität, ^elfelhast dagegen bleibt, ob die Regierung gegenüber Rr Opposition der Demokraten und den Anhängern «rsolletteS unabhängig sein werde.

Rewhork. 6. Rov. Wie .Rewhork World" in «feem Artikel ausführt, hat der Appell des Senators «olletie an die Deutsch.Amerikaner, geson- «rt zu stimmen, keinen Widerhall gefunden.

t England und der Sieg Coolidge».

I In allen diesen und anderen Schicksalsfragen 1 unseres Volkes wollen deshalb wir Deutfchnatio- naleu nun endlich mitraten, entscheidend mit­raten. Mac Donald hat versagt, und die Wäh­ler Englands haben das Steuerruder nur den in der Vergangenheit bewährten Kräften wieder an«

I vertraut. Auch unsre Wähler werden am 7. De­zember zu bestimmen haben, wohin in den Ländern Deutschlands die Fahrt künftig gehen soll. Unser

I Wahlaufruf sagt das ganz deutlich, wenn er von dem Wegweiser spricht, der nur zwei Arme hat: Mit oder gegen die Sozialdemokraties das »st die entscheidende Frage dieser Wahl. Als eine feste, geschlossene Partei, deren Einigkeit unfern Gegnern noch auf die Nerven fallen wird, gehen wir in den Kampf. Wir wollen zurück zum Rechts st aat, zu dem Staat der Ordnung und der Pflicht.

Wiederkehr Dr. Hergt»? !

Ou. Berlin, 7. Nov. Bon maßgebender deutschnationaler Seite erfahren wir, daß der Ein­fluß Dr. Hergt» auf die Politik der Partei nach wie vor die Haltung der offiziellen Parteileitung beherrscht. Es könne gar kein Zweifel darüber vor­liegen, daß Dr. Hergt schon in sehr kurzer Zeit wieder zur Leitung der Partei berufen werde, da seine Persönlichkeit die beste Gewähr für die Durch­führung einer entschlossenen politischen Linie bie­tet. Die Auseinandersetzungen, die innerhalb der letzten Wochen in der Partei stattsanden, seien kei­neswegs so schwerwiegender Natur gewesen, daß man von einer wirklich ernsthaften Verdrängung Dr. I Hergts aus der Parteileitung sprechen könne. I

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Beschlüsse der ReübßregLerung

Steuerermäßigung. Ende des Personalabbaues. Aufbesierung der Beamtengehälter. »eitere Senkung der Preise.

Rach »er Wahl EoelstseS

DaS vollständige Wahlergebnis.

Da» vollständige Wahlergebnis liegt nunmehr por. In dem Wahlkollegium, da» am 10. Januar den Präsidenten der Bereinigten Staaten wählen Wirb, sind die Stimmen wie folgt verteilt:

Für Loolidge 389 Stimme«.

Für DaviS 129 Stimme«.

Für Lasolette 18 Stimme«.

Wahlbewrgnns

Die Wahlparole »er Deutschnationale«.

I Der Vorsitzende der Deutschnationalen Bolk»- partei, Abg. Dr. D. Winckler, hielt vor dem I Parteivorstand und Vertretern der Parteiorganisa- I Honen der Deutschnationalen BolkS- I p a r t e i eine Rede, In der er auS der gegenwäc- I t(9en Politischen Lage die Aufgabe und dement­sprechend die Wahlparole für die Partei ent« I wickelte. Der Parlamentarismus, so begann der I Redner, machte die Bildung einer festen Regierung ebenso unmöglich, wie eine feste Regierungsführung. Der nationale Zug, der in das deutsche Volk ge­kommen ist und als dessen äußerliches Zeichen ein Deutschnationaler den Präsidentenstuhl de» Reichs­tage» einnahm, kam in die Politik de» Reiche» nicht hinein. Deshalb stehen jetzt im Mittelpunkt j des Wahlkampfe» die Ziele der Deutschnationalen I Volkspartei.

Wir stehen an einem Wendepunkt des Ge­schickes des Reiches. Nicht länger mehr können die Deutschnationalen zurückgewiesen, in die Opposition gedrängt werden. Eine ungeheure Verantwortung trifft die, welche nach dem 4. Mai unsre Be­reitwilligkeit zurückgewiesen haben. Hier ist an erster Stelle Herr Ebert zu nennen, der in allen Kreisen seine Stellung für Zwecke sei­ner Partei eingesetzt hat. Herr Ebert, der sein Amt noch heute im Widerspruch zur Reichsver-1 fassung ausübt. Dem Volke mutz da» ihm durch die Verfassung gewährte Recht, den Reichspräsi­denten zu wählen, endlich gegeben werden. Zur I Kennzeichnung der Verantwortung, die ihn und I alle trifft, die uns von der Verantwortung fern-1 hielten, genügt ein einzige» Wort: London. Das darf und soll int Wahlkampf nicht vergessen wer-1 den; auf die dortigen Verhandlungen war die Welt! gespannt und darauf, ob die Deutschen wohl die Stunde nutzen würden. Sie wurde genutzt, allein I nur von Herrn Herriot, dessen Festigkeit Mae Donald zum Zurückweichen brachte und den Deutschen immer neue Zugeständnisse abpretzte. Enttäuschung und Unwille wurden den zu-1 rückkehrenden Unterhändlern aus den Kreisen ihrer! eigenen Partei laut entgegengebracht. Die Sozial-! demokratie und ihre Schleppenträger wußten aber I nichts anderes wieAnnehmeri, annehmen!" !

Der demokratische Präsidentschaftskandidat _ »i» hat an Coolidge ein Glückwunschtelegramm '^richtet.

AuS dm »tltton Stiftet

I 05 e 11 i n ,6. Nov. Wie den Blättern mitgeteill I wird, kann mit Sicherheit angenommen werden, daß di« Versammlungsfreiheit und Freiheit der I Presse während der Wahlvorbereitungen im be» Isetzt en Gebiet seitens der Desatzungsmüchie in I keiner Weife behindert wird.

Typhus-Erkrankungen.

Solingen, 6. Dov. Hier und in der Umgeb;..ig I der Stadt find in letzter Zeit eine große Anzahl Ber« sonen an Typhus erkrankt. Bis gestern m» laut »Solinger Tageblatt" bereits 12 Personen, meist jüngere Männer und Frauen gestorben. Diesen Um­stand führen die hiesigen Aerzte darauf zurück, daß die männliche Bürgerschaft, die im Krieg war, sich der I Schutzimpfung unterziehen muhte, die heute noch wirk­sam ist. Falls die zur Verfügung stehenden Betten in den Krankenhäusern nicht ausreichen, beabsichtigen die beteiligten Kreise eine Schule als NotkrankenhauS I einzurichten. Don der englischen Militärbehörde wurde die Stadt für die englischen Truppen des Kölner Ge- biets wegen Ansteckungsgefahr gesperrt.

DaS Hochwasser tut Z°trückgehe«.

Mainz ,6. Nov. Der augenblickliche Wasserstanb des Rheins beträgt 4.34 Meter gegenüber einem ®tan& von 4.36 Meter von heute früh. Auch das Hochwasser des Mains, des Neckars und des Oberrheins ist infolge des augenblicklich herrschen­den trockenen Wetters auf derganzen Linieim Zurückgehen. Die Schiffahrt zwischen Mainz unk Mannheim ist trotz des Hochwassers nicht weiter be­hindert.

Au- Bayern

, en, 6. Nov. Das Plenum des Landtage,

beschäftigte sich mit der Interpellation des Völkischen Blocks, die die Regierung fragt, welche Schritte sie « unternehmen gedenke, um die in der Begründung der Rtchtanerkennung der österreichischen Staatsangehörig' I tei? vttlllrs durch die österreichische Regierung liegende Beleidigung des deutschen Heeres zuriickzuwcisen. Nach­dem der völkische Abgeordnete Drexler die Jnteroella. non begründet hatte, erklärte der Ministerpräsident, nach dem Staatsangehörigreitsrecht zahlreicher Kultur, ftaaten sei als Oruyd für den Verlust der Staatsang- borigkeit, auch der Eintritt in einen fremden Staat oder Ttetnben Militärdienst vorgesehen. Unter Zugrunde- legung des österreichischen Rechts stehe die bayerische Regierung auf dem Stauduvnkt, daß Hitler durch seine mehr als zwölfjährige Abwesenheit von Oesterreich UN»

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: J ' ^.Republikaner auf zwei wesentliche Ursachen zurück Raßs auf die Apathie der Wähler und auf das Aus- « -H HOI» Qlt-4/x» Xa.-? O £ - VT -ii i .

»Vtertzesstsch« Zetwn« erscheint sechsmal wScheutttch. - ke,»-»prei, m.n.tllch 2 Mark aosschttehll« Zustellung,,«- WU)t. Durch Vie Post 2,25 3Jit. Für «»»fallende Kummern infolge Streif, oder elementarer (Ereton fiVfein (E Ja* tietke W* Dr. L.Hit,er-th.-Druck verÄnio.-Luchdruckerei een J,h. -uz. Koch, Markt 21/28.- Fernspr.K P-stIche«!»t.: S15 Amt Frankfurt a. Main.

Sa- ntiit tnglfftte Kabinett

London, 6. Nov. LautDaily News" wurde gestern abend in politischen Kreisen fol- gende mögliche M i n i st e r l i st e erörtert: Austen C h am b e r! a i n, Staatssekretär des Aeußern, Lord Birkenhead, Staatssekretär für In­dien oder Erster Lord der Admiralität. Chur­chill, Schatzkanzler oder Kolonialsekretär. Lord Cave Lordkanzler, Lord Curzon Lord-Präsi- dent of the Council, Sir Robert Home Schatzkanzler oder Arbeitsminister, Neville Chamberlain Wohlfahrtsminister, H o g g, Innenminister, Hoare, Staatssekretär für das Flugwesen, Ioynson Hicks, Staatssekretär für den Krieg, A m e r y, Erster Lord der Admira- letät oder Kolonialsekretär und Lloyd G r e a m e Präsident des Handelsamtes.

L o nd o n, 6. Nov. Wie dieTimes" berichtet, wird Austen Chamberlain sicherlich Staatssekretär des Aeußeren werden. Es sei bezeichnend, daß er gestern u. a. von dem französichen Botschafter be-1 sucht wurde.Daily Mail" dagegen sieht die! Uebernahme des Schatzkanzlerpostens durch Horne für sicher an. Es fei noch nicht engültig beschlossen, welchen Posten Churchill erhalte. LautDajlns Telegraph" jedoch werde sicher erwartet, datzl Amery Staatssekretär für die Kolonien wird, Birkenhead Staatssekretär für Indien und Neville Chamberlain Schatzkanzler. Gestern abend ver-

&em Blatt zufolge, daß weder Horne noch I Churchill dem neuen Kabinett angehörten. ..Daily Expreß" bezeichnet die Tatsache, daß Horne dem neuen Kabinett angehören werde, als eine | politische Sensation erster Ordnung.

Die Wahlvorschlage der Deutschnationalen für den Reichstag in Hessen-Nassau.

,3m 19. Wahlkreis stellt die Deutschnationale Bolksparter folgende Kandidaten auf: 1. von Lindeiner.Wildau, Berlin, 2. Lind, Landwirt, Nieder-Issigheim. 3. Hartwig, Ar- bettersekretar, Spandau, 4. Christ, Landwirt Kloppenheim, 5. Dr. Waldschmidt, Amtsge- richtsrat, Corbach, 6. Martell, Lehrer, Frank­furt, 7. Landbund, offen, 8. Frau v. Rofen- verg, Fulda, 9. Brandt, Landwirt, Strothe (Waldeck), 10. Rochrng, Kaufmann,

Deutschnationale Wahloorschläge für den preußi­schen Landtag.

... Die Liste trügt folgende Namen: 1. Senatsprä- ftöent Heldmann, Frankfurt, 2. Landwirt Christ, I^^^^^^Dbach, 3. Buchhändler Sonnen- schein, Marburg, 4. Landbund, 5. Landesge- schaftsfuhrer Steuer, Kassel, 6. Frau Wagner, Wiesbaden, 7. Arbeitersekretär OberboffeL Kassel, 8. Fabrikant Schütz, Frankfurt a. M.

Der Kreiswahlleiter für die Dri

.Hamburg ist die Losung"

Ein frecher Aufruf der 3. Internationale.

Moskau, 6. Nov. Im Hinblick aus den Jahrestag der russischen Revolution veröffentlicht die kommunistische Inter­nationale einen Ausruf, der an die Kom­munistenunruhen in Hamburg vom Oktober vorigen Jahres erinnert und in dem es «. a. heißt: Xie proletarische Revolution in Deutsck'and wird kommen, llngeachtet der Herren Dawes, Ebert und Noske! Der Hamburger Aujstand vom vori­gen Jahr war nur eine Generalprobe! Der Entscheidungskampf aber wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der Hamburger Aufstand war die bisher stärk st e Offensiv« im Bürgerkrieg in Deutschland. Das Wort Ham. bürg soll die Morgenröte de» kommen­den Bürgerkriege» m Deutschland f e t n!

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Rakowski bei ßerrtoi

Paris, 5. Nov. Die heutigen Besprechungen Herriots mit Rakowski über die Bedingungen der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Rußland brachten Herriot, wie zu erwarten war, uni keinen Schritt der Erfüllung französi- scher Wünsche näher. Rakowski erklärte, er sei der Meinung, man solle Vorbesprechungen vor Einbe­rufung der französisch-russischen Konferenz abhalten und dadurch deren kommende Verhandlungen zu er­leichtern suchen. Die Sowjets wollen offenbar vor­erst das Terrain sondieren. Rakowski drückte sich sehr diplomatisch dahin aus, er wolle erst die Wen­dung der Dinge abwarten. Im übrigen gab er nut konventionelle Versicherungen von den besten Absichten der Sowjets ab.

Eine neue Partei in Frankreich.

fk. P a r i s, 7. Nov. Die Gründung der Partei i Millerand ist gestern unter dem Namen National- republikanische Liga erfolgt. Vorsitzender ist der ehemalige Präsident der Republik Millerand.

, ft- 7. Rov. Zn der auf Antrag des

Fmanzmrnisters Dr. Luther vom Kabinett be« schlosienen grundsätzlichen Steuerermäßigung erblickt die Reichsregierung in ihrer gestrigen Sitzung nur einen Teil der durchgreifenden Arbeit, die sofort in Angriff genommen werden müsse, da die Verwirk­lichung der 800 Millionen-Anleihe durch die Aus­führung der Dawes-Ee>etze gesichert sei. Es soll ins- besondere am Ende dieses Jahres, mit wenigen Aus­nahmen, der allgemeine Personalabbau eingestellt werden. Ferner wird die Reichsregierung ihre Be­strebungen auf Preissenkung fortsetzen. Außerdem beabsichtigt die Regierung eine umgehende Auf­besserung der Beamtengehälter herbeizuführen. Die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Einheit Deutschlands, die Hereinbringung der Ausländs­anleihe von 800 Millionen Mark, die Wiedererlan­gung der handelspolitischen Freiheit des Reiches und die Tatsache, daß die uns vom Ausland auf-1 -len ft. m , . L vtt---------- -----' i ^legten Lasten jetzt einigermaßen übersehen werden!

.-n Set Partei desEeuaiors Lafollette. Man könnte können, habe nunmehr die Möglichkeit geschaffen, CbT°'rne6mTr baV(a* ^uftrcten dieses deutsch- auch der Frage der Milderung der durch die Geld- fabr , J)n und sozialistisch gesinnten Senators der re- entwertung herbeigeführten Not näher zu treten Partei die unentschlossenen Wühler Dabei kann nunmehr über die früher in Aussscht ge- »4 rt babe. Aber der republikanische Sieg habe nommene Begrenzung auf die bedürftigen Kreise im dn m " Dmgen das persönliche Prestige von Coolidge Nahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse hinaus-!

talatiD.S.minne Men babdj.usgelWiimrlxT'sanau «chni

ilnbtr?<^nQä0lbc,9 den Kreis Wetzlar und den Freistaat Waldeck umfassenden 19. Wahlkreis wert darauf hin, daß die Kreiswahlvor.

115[ra9,e. spatesten» am 20. November, die An- schlußerklarungen spätestens am 29. November beim Kreiswahlleiter und die Berbindungserklä. rungen spätesten, am 25. November beim Per- bandswahlleiter, dessen Anschrift noch bekannt ge­geben werden wird, einzureichen sind.

Der Kreiswahlleiter.

Der Herr Oberpräsident erläßt folgende Be- kanntmachung: Auf Grund des § 15 des Reichs- !^Äl0C!etLes tn seiner neuen Fassung vom 6. März 1924 (R. G. Bl. S 159) und des § 25 der Berord- nn9 iiber Reichswahlen und -Abstimmungen iReichsstimmordnung) vom 14. März 1924 (9t. (9. -BI. S. 173) habe ich im Einvernehmen mit der Landesregierung von Waldeck den Regierungsrat Heine in Kasfel (Regierung) zum Kreiswahl, -e'ter, für den die Provinz Hessen-Nassau (ohne die Kreise Grafschaft Schaumburg und Schmalkal. den), den Kreis Wetzlar und den Freistaat Waldeck umfassenden 19. Wahlkreis ernannt. Zu feinem Stellvertreter in Behinderungsfällen ist der Re. gierungsaffeffor Dr. Kollath in Kassel (Regie, -unch ernannt worden. Ich weife darauf hin, daß die Kreiswahlvorfchläge spätestens am 20. Novern- ter, tue Anschlußerklärungen spätesten» am 29 November beim Kreiswahlleiter und die Serbin» dungserklärungen spätestens am 25. November beim Verbandswahlleiter, dessen Anschrift noch be« bannt gegeben wird, einzureichen sind."

London, 6. Nov. Der Sieg Coolidge» un= Eelbar nach dem Sieg Baldwins macht hier tat tiefsten Eindruck, und die Newhorker Depeschen bcherrschen die englischen Blätter. DerDaily s fcrpref, meldet, der Wahlausfall bedeute keine | I «enderung in Amerikas Haltung gegenüber Cu» wpa, doch werde feine Stellung gegen den Dölker- namentlich gegen das jüngste Genfer Proto- " W noch zurückhaltender und das englisch-. ^Mmertkanische Zusammengehen noch ; ««gefprochener werden sowohl bei dem Wieder- , «fbau Deutschlands durch Kredithilfe wie vor Mm im Orient, wo man von England den Aus-! u der strategischen Stellung in S i n g a b u r er- erte. Aus Ottawa meldet derDaily Expreß", «ß Kanada nunmehr die Hoffnung auf Zoll- !. ^rgünstigungen durch Amerika aufgebe, und sich - 16 ttf einen stärkeren Handelsverkehr mit ^England einstellen werde. DieMorning Post" . ^«streicht ebenfalls, daß der Wahlausfall einen ^lag für die Genfer Pläne sei und Baldwin in «efem Sinne beeinflussen werde: Der Wafhing- aner Vertreter des Blattes weist darauf hin. daß I ^mehr auch kein Nachlaß der Berbandsschuldeu ^Mr eine Erleichterung der Zahlungsbedingungen England zu erwarten sei. DieTimes" glaubt.

:, Coolidge jedoch feinen Lieblingsplan der I : «i'nahme am Weltgerichtshof wieder aufnehmen ^rbe. Nach derNewhork Times" zeigt der I ^chlausfall in England wie in Amerika, daß die bcr gemäßigt liberalen Wähler heute kon- l ;«tib gerichtet fei. Die durchschlagende Wahl- «role in Amerika sei gewesen: Coolidge oder dyaos. I

In Clevenne (Wyoming) wurde die Witwe des demokratischen Gouverner» Roß, Frau Nelly Rotz, «ls Nachfolgerin ihre» Manne» zum Gouverneur ge­wählt.

Den letzten Meldungen über die Wahlen zu­gige haben die Republikaner im Repräsentantenhaus mrd Senat die Majorität. Zweifelhaft dagegen bleibt, ob die Regierung der Opposition der De- Bvkraten und der Anhänger Lasolette» unabhängig! fein werde. I

Coolidge» Regierungsprogramm.

-3 R Newyork. 6. Nov. Gestern ist den Presse­pertretern amtlich das politische Programm des Beißen Hauses mitgeteilt worden. Das Pro­gramm umfaßt folgende Punkte:

1. Starkes Eintreten Amerikas für den inter- a?. nationalen Schiedsgerichtsgedai'ken.

i s, 6. Rov. Zur amerikanischen Prä- - i s ch a f 1 s w a h l schreibt der »Petit Parisien": toir unS nicht in die inneren amerikanischen Unebenheiten einmischen, noch Partei zwischen Ae- un® Demokraten zu ergreifen haben, können

T. Eären, daß die Wiederwahl von C o o l i d - £ 'n Frankreich mit lebhafter Befrie- - n 9 ausgenommen werden wird. Mit Coolidge tes 'c*!,cn unmittelbaren Mitarbeitern General Da- fc* und Staatssekretär Hughes wirb die Leitung des »^ntsdepartementS die gleiche bleiben, und wir willen, ® diese Politik, ihre Ziele und ihre Methoden, nicht j l CTt. werden kann. Wir wissen mit einem Wort, u, tvir mit diesen künftigen Führern des amerikani- ^n Volkes gehen.

as ,P e t i t Journal" führt den neuen Erfolg