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Marburg a. L, Mttwo», den 5. November
59. Sabrg. 1924
Abschnitt TH (Jugendamt).
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Magazin vermietet worden
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die Geschichte des venezia- sich zu erinnern, daß sich zu den Tribünen der Re- erst tat siebzehnten Jahr-
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Anläßlich der kommenden Wahlen hat der Minister des Innern durch Erlaß vom 15. d. angevrdnet, daß die Polizeiverwalter allen rungsversuchen gegenüber Wahlversammlungen
Herr Mts. Stö- usw.
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Organisation der Wohlfahrtspflege ausschub),
Wird veröffentlicht.
Marburg, den 28. Oktober 1924.
bete den Teil, der als war.
Er kannte genügend nischen Patriziats, um die Familie Asolo nicht publik rechnet, sondern
Dame," erwiderte Windmüller
14. Juli 1924, ist, da Einsprüche nicht förmlich festgestellt.
Der Plan liegt vom 6. November Woche tat Stadtbauamt während den täglich von 11—1 Ähr aus.
hundert eingewandert war und sich — wie viele andere — durch reiche Geschenke die Eintragung in das Goldene Buch erkauft hatte. Windmüller wußte das wohl, konnte sich hingegen nicht erinnern, den Palazzo Asolo jemals als reich an Kunstwerken rüh-
der Verordnungen und Gesetze Eleichstehenden, b) die Fürsorge für Rentenempfänger der Jnva-
roartet. Sie sagten — nicht wahr?"
„Nur die junge
die die Abschnitte H und III nicht zuständig sind. Abschnitt II (Bezirksfürsorgeverband).
Die soziale Fürsorge für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene und die ihnen auf Grund
Der Vorsitzende des Kreisausschusies. Schwebe!, Landrat.
1 ä v aromatisci and ausgiebig, billig la Veibraimi llederligea Ie allen Stadtteil«»
apfel. Baumanns (Renette, Landsberger Renette, Selber Belfleur, Böhmischer Edelapfel, Kromelor, Roter Eou» not, Charlemowski und Transparent, die zwei letzten Dorten sind Frühäpfel.
Wirtschaftsbirnen in der Niederung des südlichen KreiseS: Butterbirne. Wolssbirne. Hopfenbirne, Lange Birne. Kunzebirne. letztere ein sehr reicher Träger. Tafelbirnen: Neue Poiteau, Gellerts Butterbirne, Gute Luise, Köstliche v. Charneu, Gute Graue, Williams Pitmaston.
tigenfallS rechtzeitig die Gestellung der erforderlichen Polizeikräfte zu beantragen haben. Auch Störungs- Versuche innerhalb der Dersammlungen sechst sind mit allen verfügbaren Mitteln abzuwehren.
Die Deranstalter sind nötigenfalls auch im Gebrauch ihres Hausrechtes zu unterstützen.
Die Herren Bürgermeister mache ich hierauf besonders aufmerksam. s
Marburg, den 30. Oktober 1924. 408
Der komm. Landrat. Schweb«!.
mit dem Arbeitsamt und im Rahmen des Str- heitsnachweisgefetzt-s), die Wohnungsfürsorge,
Betrifft: Polizeiliche Sicherung der Wahlvorbe- reilungen und Wahlen.
Obstbaumzucht.
! Herr KreiSobstbautechniker a. D. Rubeling aus Göttingen schreibt uns: Durch die ungünstigen Witte- rungsverhältniffe im vergangenen Winter sind eine Reihe der besttragenden und edelsten Obstsorten zu Grunde gerichtet worden. Für diese Verluste gilt «s nun wieder Ersatz zu schaffen. Es dürfte nun wohl mancher Obstbaumbesiher denken, die nicht widerstandsfähigen Sorten pflanze ich überhaupt nicht wieder an. dieies wäre jedoch ganz falsch. 3m Gegenteil sollte man Lorten wie z. B. Schöner v. Boskoop auf größere mit nicht ganz angenehmen Sorten umveredeln. Um recht rasch wieder reiche Ernten zu bekommen. Don den Sorten, die sich ausnahmsweise gut gehalten haben, seien folgende angeführt: Winter-Zitrvnenapfel (Sorte reichtragend, gesund. Baumform zur Bepflanzung von Straßen und Wegen sehr gut geeignet), Böckenapfel, Signe Tillisch. Gelber Richard. 3ubiläums-
Grfter Rächte»«
zum Statut bete, da» Kreiswohlfahrtsamt vom 24. September 1921.
Auf Grund derBerordnung über das Inkrafttreten des Reichsgesetzes für Jugendwoblfabrt vom 14. Februar 1924 (R.-E.-Bl. 1 S. 110), des Ausführungsge- sctzes »um Reichsgesetz für Jugendwohlfabrt vom 9. Juli 1922 (R.-E.-Bl 1 6. 633) vom 29. März 1924 (E.-S. S 180 ff.) und der Ausführungsanweisung zu den genannten Gesetzen vom 29. März 1924 und der Verordnung über die Fürsorgevflicht vom 13. Februar 1924 (R -G.-Bl 1 S 100), der Ausführungsverordnung zu dieser Verordnung vom 17. Avril 1924 (G.-S. S. 210) und der hierzu ergangenen Ausführungsbestimmungen vom 31. Mai 1921 wird das Statut betr. das Kreis- woblfabrtsamt vom 24. September 1921 gemäß 88 20 und 74 der Kreisordnung für die Provinz Hesien- Nafsau vom 7. Juni 1885 wie folgt geändert:
1. Der Absatz TI (einschließlich der Unterabsätze I, II und III) erhält folgende Fassung:
Das Kreiswohlfahrtsamt gliedert sich in drei Abschnitte, und zwar:
a) Abschnitt I (Ausschuß für die innere und äußere"
Türen offen, durch die sie kommen und gehen konnte. Der Beweis dafür, daß sie nachts kam — auf einem geheimen Wege —, während ich im tiefen, künstlichen Schlaf einfach ausgeschaltet war, ist also diese Pailette eigentlich nicht! Ich meine: nicht für jene, die für diese meine Aussage eine Erhärtung verlangen können, wollen oder — müssen."
Windmüller nickte. „Sie haben den Finger auf den einen schwachen Punkt gelegt, der diesen kleinen und doch doch großen Zeugen für Ihre Aussage angreifbar machen könnte. Daß der Einwand von Ihnen selbst erhoben wird, erfüllt mich mit neuem Eifer für Ihre Sache, denn Leute, die einen Schatten zu zerstreuen haben, pflegen sich nicht selbst vor das Licht zu stellen, das ihnen angezündet wird. So — und nun lassen Sie mich wieder an die Arbeit gehen. Ich sehe eine Möglichkeit für eine Spur und darf die Zeit, um sie zu finden, nicht vergeuden."
Kurz darauf verließ Windmüller den Palast auf der Landseite durch eine für den Verkehr benützte Tür, die in die Calle Terraferma hinausführte. Daß die Fenster des Piano nobile auf dieser Seite mit kunstvoll gearbeiteten, zum Teil vergoldeten schmiedeeisernen Gittern versehen waren, mochte sich in der besseren Angreifbarkeit der Landfront begründet haben, doch da diese Sicherheitsmaßregel im allgemeinen nicht gebräuchlich war, so hatten vielleicht auch andere Bedenken Veranlassung dazu gegeben.
Windmüller ging die Calle nach Norden zu hinauf, bog um die Ecke und errreichte den großen, palastumsäumten Platz, auf dem der Landeingang zu dem Palazzo Lasolo liegt, denn der Winkel, den dieses Gebäude am Ende des Sackkanals macht, bil-
„Nur der Besitzer wohnt darin, Conte Asolo," antwortete Don Gian mit leichtem Erstaunen über diesen Seitensprung. „Er ist noch auf feinem Landgut bei Padua. Die Nordseite des Palastes, der zwar fast so tief ist wie der meine, aber im Verhältnis sehr schmal, ist als Magazin vermietet, sonst hat aber Asolo — glücklicher Mensch! — sein Haus für sich behalten. — Wobei mir einsällt, daß meine Großmutter unsere Mieter heute zum Diner er-
Allgemeine Fragen der Volkserziehung, Gewinnung und Schulung ehrenamtlicher Hilfskräfte, Stiftungswesen.
Voranschlag, Geschäftsbericht, Beschaffung von
Wdt. MamitmachMMn.
Der abgeänderte Straßen- und Baufluchtlinienpla« für einen Teil des Bebauungsplanes Blatt DammelS- berg, Gelände nordwestlich der Ockershäuser Allee, vom
zerstreut, den Blick auf das Haus gegenüber hastend, an dessen einem offenen Fenster im Mezzanin jetzt eben eine behäbige Frau die aufgehängte. Wäsche auf ihren Trockengrad prüfte.
„Ich bin ihr eben auf der Treppe begegenet," erzählte Don Gian, ebenso zerstreut. „Meine Großmutter hat recht — ich habe auch noch nie solche eigentümliche blaue Augen gesehen, wie die ihrigen. Und solch blonde Haare," setzte er in der Erinnerung an die Vision der vergangenen Nacht hinzu. „Und solch einen — einen muschelähnlichen Teint!" schloß er mit der Energie der Ueberzeugung.
„Wie?" fragte Windmüller, der nur mit einem Ohr sozusagen zugehört hatte. „Oh, Sie reden von Komtesse Meldeck! Ja, sie ist auffallend hübsch und nett, aber das ist leider heutzutage keine Mitgift. Sie hat nichts. Damit ist ihr Urteil gesprochen. Es ist gewissermaßen die Warnungstafel gegen das Verlieben.
„Es scheint so, denn Tante Candiani hat sie auch schon hier aufgestellt und selbst meine sonst ganz ideal veranlagte Nonna hat sich verpflichtet gefühlt, mir den Text gut einzuprägeu", sagte Don Gian achselzuckend. „Schon weil mein Bruder eine gänzliche Nichtachtung davor bewiesen hat. Womit wir wieder bei der brennenden Frage, meiner Schwägerin, angelangt sind. Der Fund dieser Pailette ist ja gewiß ein sehr wertvoller; denn er beweist, daß die Donna in meiner Wohnung war, ober sie kann das Ding auch verloren haben, ehe ich in jener Nacht meine Wohnung betreten, während ich droben bei meiner Schwester verweilte. Da standen ihr noch die
„Gänzlich," erwiderte Don Gian. „Der Portier fein Stellvertreter verneinen schließlich mit Ent- fchiedenheit, daß jemand mit einer Botschaft an •Reine Schwägerin dagewesen ist. Sie hat übrigens während des Nachmittags ihrer Anwesenheit hier bas Haus nicht verlaffen."
, „Das hatte ich schon festgestellt," bemerkte Dok- - tot Windmüller. „Uebrigens, wer wohnt hier ge- i ten über in diesem großen Palaste?"
, Er beutete auf den langen Seitentrakt de? Re- I «aissaneegebäudeS jenseits des Sackkanals, das mit ! leinen verschlossenen Fensterläden einen verlassenen Eindruck machte. Nur im Mezzanin (Halbge- i'choß) waren ein paar Fenster geöffnet, mit Blu-
toen besetzt und mit zum Trocknen aufgehängten klei- J»e« Wäfchegegenständen dekoriert.
Das Nähere wegen des für jeden Abschnitt zu wählenden Ausschusses rege», sich nach den bereit« ergangenen oder noch erg henden gesetzlichen Vor»
o) die allgemeine hygienische Volksbelebrung,
p) die Maßnahmen zur Bekämpfung der Tuberkulose, e, der Geschlechtskrankheiten und des Alk». Holmißhrauchs,
q) die Hebung des allgemeinen Krankenpflegewejen» (Krankenvflegestationen), sowie erste Hilfe bei llnglücksfällen (Krankenttansvortwesen),
r) die schulärztlichen und schulzabnärztlichen Ausgaben,
s) die Krüppel-, Erholungs- und Heilfürsorge ht Verbindung mit örtlichen Einrichtungen, die diesen Maßnahmen dienen (Luft-, Licht-, Sonnen« und Solbäder),
t) das Sozialverstcherungswesen und die allgemeine Krankenfürsorge in Verbindung mit der Woh- fürsorge,
u) das Hebammenwesen in Verbindung mit der Kreishebammenstelle.
Der Abschnitt III erhält folgende Fassung:
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AmMeMaMMchUWW drS Lanbmisamtks Rakbutg.
Betrifft: Novembermiete.
Für die Berechnung der gesetzlichen Miete für den Monat November verbleibt es nach Anordnung des Herrn Ministers für Bvlkswohlfahrt vom 23. 10. bei meiner Verordnung vom 26. September — Oberhessische Zeitung vom 22. 9. — betreffend Regelung der Oktobermiete.
Marburg, den 3. November 1924.
Der Vorsitzende des Kreisausschusses.
Marburg, den 3. November 1924.
6848 Der Magistrat.
6$5(! worden zu sein. Nun, und hat sie sich nach dem Slitzernden Dinge gebückt, dann hat sie sich dabei ent-
schriften zu erlasienden Satzungen, Grundsätzen und Richtlinien, und ist vom Kreisausschuß unter Beachtung dieser zu veranlassen.
3. Im Abschnitt V ist unter a) hinter dem Worte „Mellnau" einzufügen „Niederwetter" und überall an Stelle von „Ortsausschüße" „Ortswoblfahrtsaus- jchüsse" zu setzen.
Daselbst sind die Absätze 3—6 zu streichen und dafür ist zu setzen:
„Die näheren Bestimmungen über die Wahl der Mitglieder und die Tätigkeit der Ortswohliahrts- ausschüste erläßt der Kreisausschuß".
4. Im Abschnitt VI ist das Wort „Zentralausschuß" durch „Kreisausschuß" zu ersetzen.
5. Im Abschnitt X ist vor dem Wort „Mitgliedern" —! „sttmmenberechtigten" einzuschalten.
6. Dieser Nachtrag tritt mit dem Tage seiner Vertun« biguna in Kraft.
Marburg, den 23. Oktober 1924. —i—•
Der Kreistag des Kreises Marburg.
Schwebe!. H. Weber. Lauer. A. Peil. Kraus.
(Nachdruck verboten.)
Sa- RoWmimr.
Venezianischer Roman
|* von S. von Adlersfeld-Ballest rem.
36. Fortsetzung.
„Die Frage, wie diese Paillette dort in den Ritz »wischen Schwelle und Türrahmen gekommen ist, tritt mit jener, wie Donna lenia des Nachts ty Ihr Zimmer gelangte, für den Augenblick in den Hintergrund. Genug, daß die Pailette da ist, um für die Gegenwart der Dame zu zeugen. Wahrscheinlich ist der Gegenstand in den Ritz hineingefegt wor-
öffentliche Armenfürsorge und -pflege,
Flüchtlingsfürsorge,
Leistungen nach dem Gesetz über die durch innere Unruhen verursachten Schäden, die Berufs- und Arbeitsfürsorge (in Verbindung
Mitteln außerhalb des Voranschlages.
m) Zahlungs- und Kastenwesen.
Auskunftserteilung und Rechtsberatung, Bearbeitung aller übrigen Angelegenheiten, für
Marburger SlablMung
Marburg, 5. November (Nebelung).
• Sängertag. Am verflossenen Sonntag sand ht Rotenburg die Abgeordneten-Tagung deS Kurhessi- scheu Sängerbundes statt, an dem auch die Vertteter der hiesigen Bundesvereine: Liederverein. Liederkranz und Gef.-Abt. des T. u. 8p. D. 1860 lcilnahmen: der Vertreter der Ges.-Abt. der Turngemeinde war verhindert. Anwesend waren insgesamt 126 stimmberechtigte Vertreter aus allen Städten unserer hessischen Heimat. Nachdem vom ersten Vorsitzenden Schade, Cassel, gegebenen Jahresbericht hat der Bund z. Zt. ca. 5000 Mitglieder und wird sich in nächster Zeit noch erheblich vergrößern, da Neuanmeldungen bereits in Aussicht stehen. Vorsitzender Schade streifte in längeren Ausführungen das deutsche Dängerbundesfest in Hannover, wo der Kurhessische Sängerbund durch seine Einheitlichkeit besonders angenehm ausgefallen sei. Die Beratung bet gestellten Anträge zog sich bi« gegen 2 Uhr nach.n. hin. Es seien nur folgende besonders erwähnenswerte Beschlüsse hervorgehoben: Der Kurhesfische Sängerbund richtet auf Antrag des des Kreislehrervereins Melsungen einen Kursus für sämtl. Chorleiter der Duvdes- vereine ein. Die Vorarbeiten sind dem Vorstand, Musikausschuh und einer hinzugewählten Kommission übertragen, der erste Kursus soll nach Ostern 1925 in Cassel stattfinden. Ferner wurde beschlossen, daß der Musikausschuß für die Zukunft alljährlich die Ges.rim- chöre für das Dundessingen vorzuschreiben hat. Am für den deutschen Männergesang auch weiterhin erfolgreich zu werben, wird der Vorstand besonders mit der Gründung einer „Abteilung ’üt Propaganda" beauftragt. Auf Antrag der Dundesvereine Marburgs wird die Abhaltung des nächsten Kurheff. Sängerbundessesteö für 1925 in Marburg einstimmig beschlossen. Der Bundesbeitrag wird auf 50 Psg. pro Mitglied und Jahr festgesetzt. Mit zündenden Worten schloß Vorsitzender Schade die Tagung, welche im allgemeinen noch tatet dem Eindruck der Begeisterung stand, die durch bas Deutsche Sängerbundesfest in Hannover in allen Längerherzen entflammt worden ist. .Auf Wiedersehen in Marburg!"
* Starker Zuckerverbrauch. Der Zucker wird infolge der wirtschaftlichen Besserung wieder auf- segessen. Die Bestände in den Fabriken, Steuerlagern mid Niederlagen hatten am 31. August 1923 in Roh- Mlerwert berechnet über 114 Millionen, genauer 1575 427 Doppelzentner betragen. Vis zum 31. August 1924 waren sie auf 690 902 Doppelzentner ziffammen- «eschmolzen. Die Vorräte an inländischem Rohzucker jmd noch stärker, von 549 664 auf 114 798 Dovvelztr. zu- rückgegangen, die an Derbrauchsrzucker von 925187 auf bl8 494, darunter Kristallzucker von 301 475 auf 210 074. Zugenommen haben nur die Vorräte an Platten-, klangen- und Würfelzucker, von 25111 auf 110 816 Doppelzentner. Der Bestand an ausländischem Ver- brauchszucker ist dagegen von 5 auf 1142 Doppelzentner Ungewachsen. Der Bestand an Stärkezucker ist in die- frm Jahre zum ersten Mal mit 4669, der an Starte« jnckersirup mit 12 217 Doppelzentner seftgestellt worden. Beteiligt sind im ganzen 140 Riibenzuckersabriten, 30 Raffinerien und Melasseentzuckerungsanstalten. 22 Steuerlager und 10 Niederlagen.
Der Schutz der Pflegekinder, die Mitwirkung im Vormundschaftswesen, fatrtN sondere die Tätigkeit de» Eemeindewaisenrate», die Mitwirkung bet der Echutzaufficht und der Fürsorgeerziehung, die Jugendgerichtsbilf«, e) die Mitwirkung bei der Beauffichttgung der Arbeit von Kindern und jugendlichen Arbeitern, die Mitwirkung bei der Fürsorge für Krieger» waisen und Kinder von Schwerbeschädigten, die Mitwirkung in der Jugendhilse bei den Polizeibehörden, insbesondere bei der Unterbtinsui^i gut vorbeugenden Verwahrung, gemäß näherer landesrechtlicher Vorschrift, Beratung in Angelegenheiten der Jugendlichen, i) Mutterschutz vor und nach der Geburt, lc) Wohlfahrt der Säugling«, 1) Wohlfahrt der Kleinkinder, m) Wohlfahrt der im schulpflichtigen Alter stehende»
Jugend außerhalb des Unterrichts, n) Wohlfahrt der schulentlassenen Jugend. Zu den Aufgaben des Jugendamtes gehören ferner:
men gehört zu haben, trotzdem läutete er an der verschlossenen Tür und fragte die behäbige Frau, di« zu öffnen kam — es war dieselbe, die vorhin dig Wäsche aufgehangen — mit der ganzen Harmlosigkeit des Touristen, ob e» erlaubt sei, den Paiazz» zu besichtigen.
Die Frau, der diese Frage wahrscheinlich zum ersten Male im Leben gestellt wurde, macht schon den Mund zu einer ablehnenden Bemerkung auf, Windmüllers Erscheinung war ober eine so enffchie- den herrschaftliche und der Gedanke an ein gutes Trinkgeld daher so naheliegend, daß die Frau di« verneinende Antwort wieder hinabschluckte und dafür etwas zögernd zugab, daß der Signor Cont» zwar nie ein Verbot gegen die Besichtigung des Palazzo durch Fremde erlassen habe, daß aber auch dafür nicht viel zu sehen sei, worauf Windmüller meinte, sie sei da offenbar viel zu bescheiden, bene ein venezianischer Palast, selbst wenn er leer sei, fet immer noch sehenswerter, als irgendeiner anderswo, und wenn es nicht zu viel Mühe mache — er würde sich gern erkenntlich zeigen —
Und so folgte er denn alsbald seiner Führerin di« Hintertreppe hinaus ins Piano nobile und durchwanderte mit ihr, die die Fensterläden zu öffnen vorauSglng, eine Reihe recht hübscher Räume, dl» hauptsächlich mit Familienbildern geschmückt Ware«, namentlich aber wertvolle, eingelegte Möbel enthielten und sicherlich einen durchaus vornehmen Eindruck machten. Windmüller nahm indes davon nut sehr flüchtig Notiz, während er sich von der Fra» des Portiers, als welche er sie sehr richtig vermutet hatte, die Familiengeschichte der Asolo erzählen lietz. DaS war eine seiner Spezialitäten, daß er die Leut« durch geschickt gestellte Fragen und Bemerkung«» zum Plaudern brachte, und eS gab nur wenige, bei denen diese Kunst versagte.
____________(Fortsetzung folgt.)
b) Abschnitt II (Ausschuß für wirtschaftliche Fürsorge — Bezirksfürsorgeverband),
c) Abschnitt III (Ausschuß für Jugendwoblfabrt einschl. Eesundbeits- und Krankenfürsorg« — Jugendamt).
Zu den Aufgaben der einzelnen Abschnitte (Ausschüße) gehören:
Abschnitt I (Hauptausschub).
a) Zenttalkartei (Registratur),
b) Statistik,
c) Eeneralia,
d) Meldestelle für Geburten, Zuzug, Wegzug, Sterbefälle.
e) Orgnnisationsftagen,
f) Aufschließung der Kreiseingesessenen über die Woblfabrtsvflege, Veranstaltung von Kursen, Vorträgen pp.,
g) Zusammenarbeit mit der Presse,
schritten bezw. den
liden- und Angestelltenversicherung, soweit sie nicht den Versicherungsträgern obliegt, die Fürsorge für Kleinrentner und di« ihnen Eleichstehenven, die Fürsorge für Schwerbeschädigte und schwer Erwerbsbeschränkte durch Arbeitsbeschaffung, die Fürsorge für hilfsbedürftige Minderjährige, die Wochenfürsorge,
Papier? Wir wollen dies« kostbare Pailette darin _ sorgsam einpacken, und daS wichtige Beweisstück zu- t 374 Nächst in meiner Brieftasche verwahren. — Ihre
--" Nachfrage wegen Briefen an die Donna war natürlich resultatlos?"
, weder gar nichts oder allerlei gedacht. Das hängt letsch- bon der geistigen Veranlagung dieser Zimmerfee ob und Sie werden mir zugeben, daß eine Pai- lette von der Toilette einer Dame, im Zimmer eines Junggesellen gefunden, mindestens eines Fragezeichen» wert ist. Haben Sie ein Stückchen Seiden-
Berliner Börsen-Kurszettel der „OberheMchei, Zeitung".
Geschäftsgang: ruhig.
3.11. 4.11. 3.11. 4.11.
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