Siel aller der parlamentarischen Kämpf, bejubelte. Westminster, mit Cromwell,
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°w,s 98 und Lafollette 55 Stimmen.
werde, bi» sich England entschieden hab«, wie sein« kontinentale Politik fein solle, absurd sei. Eine kontinentale Kombination gegen Großbritannien war gus Zeit Napoleons immer der Alpdruck der britischen Diplomatie. Jetzt sei der Stern Caillau?' wieder im Aufstieg. Der Schatten Lber der Londoner Kcmferrug war daS Problem der englischi-französischen Handels- beziehungen. Wenn die deutsch-französischen politische» Vereinbarungen erzielt werden würden, so würde bat Prestige Großbritanniens für eine Generation zerstört fein. Die Tatsache, der sich Baldwin mit seiner neue» Regierung gegenüberstehen werde, sei, daß Frankreich eS sich nicht leisten könne, länger zu warten. Frank»
,; sie darauf bedacht sein wird, die eno- f-örVpn0 kl0Lild,en Beziehungen zu |.arhen, bedarf Hernes Hinweises.
Kommen grundlos sind. Zwersellos sind zwischen Rhein halten, oder es müsse sich mit der Macht einigen. M->nn n-Gn „UI1o ^rQn^r)^^ert. Industrie | die auf der anderen Seite ihre Rüstung umfchnalle. ION rott o,v>,r.n, 5«,* Kr —- "* sei es durch ein besonderes Abkommen mit Frankreich
oder in irgend einer anderen Weise, die die britisch« Regierung für ratsam halte, zum Versailler DertraO zu stehen. Das Blatt schließt mit der BemeikunL es sehe so aus, als ob die Antwort darauf innerhalb der nächsten zwei Wochen erteilt werden müßte.
reich stehe — abgesehen von seinen Verträgen mit den kleineren Staaten — allein in Europa. Frankreich
Mat Donal- zmückgetreten
Baldwin übernimm! die RegimmMildims
Marr über die ReWtagsauMuag
I Münster, 5. Nov. Vor einer stark besuchteU Versammlung beantwortete der Reichskanzler di« Frage, ob die Auflösung des Reichstages notwendig
I war, bejahend. Er wies dabei besonders auf sein« politischen Gründe hin und betonte, daß die Hin- Zuziehung deutschnationaler Mitglieder in die Regierung das bisher mühsam bekämpfte Mißtraue« des Auslandes von neuem erweckt hätte. Mit aller Entschiedenheit wies dann der Kanzler die Be» hauptttnz zurück, der Reichspräsident habe aus di« Auflösung des Reichstages hingewirtt. Der Reichspräsident habe in keiner Weise die Schritte des bU Verantwortung für die Politik allein tragenbe« Kanzlers zu beeinflussen versucht. Zn außenpolitischer Hinsicht müsse der einmal eingeschlagene Weg konsequent weiter verfolgt und an dem Gedanken der Verständigungspolittk festgehalten werden. Den Weg bis zur Freiheit, so sagte der Kanzler, müssen wir uns durch Arbeit und besondere Anstrengungen in ruhiger kühler Beurteilung der wirk« .: lichen Sachlage erkämpfen. Wir müssen den Weg zur wirtschaftlichen Gesundung weiter verfolgen, beti durch den Londoner Vertrag und die Dawesgesetz«' eröffnet ist. Ob wir die dem deutschen Volke auf/ erlegten Lasten in vollem Umfange traoen können, wird die Zukunft lehren. Die Pflicht verlagngt von, uns, das Reich zu erhalten und ehrlich den Wille» zu bekunden, unseren Verpflichtungen nach beste« Kräften nachzukommen. Das ist zur Zeit die einzige Politik, die uns Lust schafft und uns oi«' Möglichkeit gibt: unsre zerrüttete Wirtschaft stta- :h-
c f Aus Topeka werden die
erften Wahlergebnisse aus 5 Wahlbezirken von
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Was die großzügigen Projekte zur Bildung emes internationalen Stahltruftes betrifft, so sit niemals die Rede von einem ausgesprochen deutsch-französischen Stahltrust gewesen. Vielmehr war oorgefd)lagen worden, daß eine große Kooperation aus den Stahlindustrien Luxemburgs, Schwedens. Deutschlands und Frankreichs unter Einschluß Englands gebildet wird. Die englischen Stablindustriellen haben jedoch dieses Projekt zum Scheitern gebracht und auch die wiweduchen Industriellen veranlaßt, sich von den ■‘erbanbhmgen fernzuhalten. Die englischen poli- tilchen Kreise dürsten sehr wohl wissen, daß da- mi* der internationale Stahltrust vorläufig nicht ü1 r.r?n Stage kommt und eine ausgesprochen l r^^'^ouzösische Stahlunion wegen der politischen Zusammenhänge kaum jemals überhaupt
, . • ' I zwischen der deutschen und der französischen Mon-
9 i i s ch - r u s s i s ch e Vertrag wird lanindustrie ein Abkommen abgeschlossen werden hen 9fhton «oll, das Deutschland den Bezug von notwendigen
Erzen unbFrankrcich die Versorgung mit Koks sichert. Diese längst bekannten Pläne, deren Ur- fprring zeitlich längst vor die Besetzung des Ruhrgebiets fällt, sind schon von jeher von englischer Seite scharf bekämpft worden, weil die englische Industrie offenbar von der Voraussetzung ausgeht, daß die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands nicht über ein bestimmtes Matz hin-! aus wieder hergestellt werden soll. Jede Steigerung der deutschen Produktionsfähigkeit wird nach englischer Sluffaffung die Gefahr einer neuen Verschärfung der deutschen Konkurrenz auf dem Weltmarkt erhöhen und soll daher planmäßig i erntnberf werden
l,? o“ uumuuHwi. ztuaj gegen oen ^n
jsit der Ankündigungen ließe sich Vieles einwen- M,. Der Maffe kam es doch auf eine Zahlen- mtistik der einzelnen Wahlen garnicht an etwas ist nur für ruhige Lektüre Geeignet Man Mite wissen, wer „durch", wer geflogen war «nö je bekannter und populärer oder nicht der betreffende war, um so größer das Hurraschreien.
halbstündigen Pausen konnte auch eine Drei- Mfern-Gruppe über den Stand der Hauptpatteien »ommen. Sehr praktisch war die Methode in ^nem großen Hotel, ich glaube im Savoy. Dort in der Lounge-Halle ein Riesenmodell des Arlaments mit dem „Big Ben"-Turm erbaut, 2?° man sah an ihm die Figuren von Baldwin,! Mac Donald und Asquith langsam emporklettern. j8 war das eindrucksvoller, klarer und schneller erkennen als alle Zahkenzufammenstellungen.
6 ^enn man den Kopf von all' dem Treiben, S?*1 all’ dem Flimmern und Dosen abwandte nach D,,^'?ster zu, so sah man Karl I. hoch oben im ersten Wahlergebnisse aus 5 jtaxnvCl finstere White Hall hinunterreiten, I Kansas gemeldet. Danach erhielten dort hinten in der Finsternis lag das XraumJ275. - - "hielten
Obeibeffifch« Zeitung" erscheint f«ch»«al «Schentllch. — Brznxeprei» Monatlich 1 ?"ttf a »gtr. Durch dir Post 2,25 Mk. — Für auesallendi Nummern infolge Streik» oder eirmentar-t Tret! Dr. L.Hitr«r»th. —Druck derUniu.-Buchdruckeret von Jod.Aug. Koch, Markt 21/23.— Fernlpr.
Amt Frankfurt a. Mai».
London, 1. Nov.
Erst jetzt treten au» der Fülle der Eindrücke, die man am Wahltage abends erhielt, einzelne Momente wieder scharf hervor. Man sieht sich Wieder durch den Regen die Strandstratze entlang Kämpfen, durch Dunkel und Gedränge, bis man am Gaiety-Theater, dem Namen entsprechend, plötzlich in eine froh erregte Menge hinein- fcommt, die sich dort vor dem langen stolzen Gebäude der „Morning Post" auf dem weiten Stra- tzenknotenpunkt staut und nach der riesigen Lein- wand emporstarrt, auf der in funkelnden großen Luchstaben die Meldungen zu erscheinen beginnen Fe nach der Parteizugehörigkeit lassen regennasse Enthusiasten wie Schirmträger ein lustiges ,Cheer" nach dem anderen erschallen. Aber das kann noch nicht das Wahre fein, man kennt ja die Londoner. Und richtig, kaum hundert Schritt» weiter, nachdem man den endlosen gebogenen pauzaun nach der Therseseite hinter sich hat, dröhnen die ersten Hurrasalven von Charing Croß her dumpf durch die Nacht und Negenplätschern; mit lebem Dutzend Schritte lauter und lauter, bis sie jedes Geräusch übertönen, sobald man die Riesen- Hotels Savoy und Cecil passiert hat. Wir drän- g‘n möglichst schnell vorwärts, um aus dem Wet- r herauszukommen. Dort, gleich hinter Charing Croß, strahlen uns die langen Fensterreihen des großen Gebäudes von Lyons Corner-Restaurant entgegen, das feine Säle durch vier Stochwerke die ganze Nacht hindurch heute sämtlich geöffnet hat.
I Purtm3ur Erörterung gestellt werde, iuinu,
AUr glauben zu wissen, daß die Verhandlung gen über den Austausch deutscher Kohle und lo« thnngischer Erze augenblicklich sehr günstig stehen« Man rechnet sogar mit der Möglichkeit einet aufjerorbenthd) wichtigen Vereinbarung über dis Beteiligung amerikanischen Kapital» an diese» Vertrauen, sodaß die beteiligten Industrien für die nächste Zeit mit einem großen Aufschwung zu rechnen hätten. Dabei kann nur immer wieder betont werden, daß weder die deutschen In du» ftriellen, noch die beteiligten französischen Wirtschaftskreise ihre Selbständigkeit aufgeben werden, denn die ursprünglichen Absichten einet direkten französischen Kapitalbeteiligung an der deutschen Schwerindustrie werden sich praktisch nicht verwirklichen lassen.
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London, 4. Rov. Die »Times" besaß, sich ebenso wie andere Blätter heute auch mit den in der deutschen und französischen Presse erschienenen Berichten üb« angebliche Verhandlungen zwecks Schaffung eines französisch-deutschen S t a h l t r u st e s. Die »Times" legt dar, obgleich keine Anzeichen dafür vorhanden seien, daß England an solchen Kombinationen sofort teilnehmen werde, so folge daraus doch nicht, daß es sich später an diesem Trust beteiligen werd«. Die amerikanische Produktion von Roheisen und Stahl sei jetzt viel größer als die europäische. Wenn ein groß« kontinentaler Stahltrust gebildet würde, an dem England nicht beteiligt sei, so würden sich die britischen Eisen- und Stahlfabrikanten zwei großen Konkurrente, im Welthandel gegenübersehen. Angesichts der augenblicklichen beträchtlichen Unterschiedes zwischen den britischen und kontinentalen Preisen sowie angesichts d« ernsten Depressionen, die die britische Sndustri« durch» macht, müste der Verlauf dieser Verhandlungen auf dem Kontinent von den britischen Eisen- und Stahlinteressenten sehr genau verfolgt werden.
Die »Westminster Gazette" schreibt, «ine Konibina- tion der Eisen-, Stahl- und Kvhlenindllstrien Belgiens. Frankreichs. Deutschlands und L-''e--burgs würde den Tarifreformern eine E--'chr!'-'gung für dt< Auferlegung eines Tarifes bieten. Diese Industrie» jedoch, die vor dem Kriege unter der sehr tüchtigen deutschen Leitung und im engen Zusammenwirken arbeiteten, hatten britisches Eisen und Stahl nicht von dem Weltmarkt verdrängen können. Heute sei di« Gefahr keineswegs größer, denn der deutsch-sranzü- sische Konzern sei wohl heute kaum sc wirkungsvoll wie die frühere deutsche Kontrolle Lber die Industrie, im Ruhrgebiet und Lothringen. England müsse i«< doch auf den kommenden .Wettbewerb" vorbereitet fein. Deutschland stelle sich immer mehr und meß« aus Massenmethoden in der Produktion und BerteilunG ein. England dürfe dagegen nicht zurückbleiben.
Die »Morning Post" fordert die dringende RegelunH des Problems der britischen Beziehungen zu Fran^ reich, da der Gedanke, daß Frankreich warte»
in», utunz- F. L jät«; (383
Der MwieiMMpteU beträgt fit de« 10 g«|p. Zeil.»tlli««t»r 0,01 Solbmetf. Amtliche »eb amwätiige A»,,i,e, 0,10 Selb, wart «ei schwierige« Satz, lernte 6. PIa,i>->rschrtftt»L0'i. Ä»fschla,. Sammel««,eigen 100«/, Aufschlag. Reklame, 0,$5 Selb*. 3ebet Rabatt gilt al, Barrabatt und »eriällt, «en» die Zahlung später eie 5 Tage erfolgt. Belebe werbe« berechnet. et*«f, »usfunft durch di» Geschäftsstelle unb Zusendung bet Angebote. Erfüllungsort SXetlitg, 1 ».-Mk. = >°(e Dell«
Die Präsidentschaftswahlen m den Vereinigten Staaten unterscheiden sich von denen bei uns ganz wesentlich. In Deutschland wird der Präsident vorn Volk gewählt (Art. 41 R. V.), also direkte Wahl. Dagegen kennt man drüben nur da» System der sogenannten indirekten Wahl, der Wahlmänner. Diese 531 „Elektoren", deren Zahl ___________________________ ......... bestimmt wird durch die von federn Staat ent» I bejubelte, Westminster, mit Cromwell » mächtiger i sandten Senatoren und Abgeordneten, werden Reitergestalt vor der Front. Wir hatten Glück, nicht nach der Zahl der auf sie entfallenden Stirn- Das Publikum befand sich ja erst in ansteigender men gewertet, sondern e» entscheidet in jedem Fieberhitze. Der erste Omnibus, der auf unsere Staat immer die Mehrheit. Die eigentliche Präsi. Winke vor dem früheren schönen Hauptquartier dentenwahl erfolgt am zweiten Montag im Ia- der Hamburg—Amerika-Linie hielt, nahm uns mit nuar. Ausschlaggebend ist dann der Mehrheit», und führte uns über den ganz im elektrischen Licht beschluß der Elektoren. schimmernden Piccadilly Zirkus durch die sonst ♦
eleganteste aller Ladenpromenaden, die im Nacht- ft Berlin, 5. Nov. Mehrere Blätter melden 1 dunkel mitgespensterhaften Abbruch- und Neubau- aus Newyork, daß sich bei dem Wahlkampf in Chi- statten ganz durchsetzte Regent Street, in die Ox- cago ein blutiger Zusammen stoß ereignete. LorbJuQ°^ J£er Hauserkomplex von Selfribge Ein Mann wurde erschoffen. Sieben Personen, die ftrablte ein Meer von Licht aus. Und hier wurde an dem Handgemenge beteiligt waren, wurden ver- ta9 9efe,iest blendender Helle, hastet. Zwei Wahlurnen sind von unbekannten unter Palmen wie auf der Künstlichen Eisbahn Tätern verbrannt worden.
Jnn fk. Newyork, 5. DH. Nach den bis heute
ten b®n^Um^rfmiiT^n»pr^u3es 9Iulbl1* , 8 abends vorliegenden Wahlergebnissen waren ESelt der Kontrastei in 230 Wahlbezirken der Stadt Newyork abgegeben Ö Regennacht zu Fußen des I worden für Coolidge 46 419 Stimmen, für roaSaHenff Söroen London in anen^fS Dawis 40522 und fur^La fojette 18167 Stirn- Schichten, hier in den feenhaft aussehenden Räu- auch die Führung in Michigan,
men zu Gast bei dem amerikanischen Warenhaus- Dakota und West Virgimen, des Heimats- König „society“ im allgemeinen, nom königlichen im Heimatgebiet La-
Geblüt abwärts, Diplomatie, Kunst, Vornehmheit, smSS^^eQn^n. e^L n“^,<en Geist und Schönheit, in ausgezeichneten Vertre- R^ahlergebiliffen an der spitze. Um 9 Uhr abends tern. Wer könnte all die Namen aufzählen, bie Iafien ^,e Ergebnisse aus etnent Drittel der Staaten Toilettenpracht beschreiben? Es ließ fast die 5ßab- ”?L Danach stehen die für Coolidge und Dawis len vergessen. Und doch wurden diese auch hier abgegebenen stimmen wie 2: 1, wahrend Lafolette in größter Vollständigkeit zur Kenntnis gebracht f.n ontter stelle steht. Nach dem bis Sy2 Uhr vor- und auch hier wurde nicht mit Cheers, noch m? siegenden Ergebnis ist es sicher, daß Coolidge mit Champagner gespart. überwältigender Mehrheit gewählt sein dürfte. Bei
Hier erfuhr man auch noch so allerlei nette Ge- s” 3ßaf)I, ^,es Eouverneurpräsidenten ist zwischen schichten aus der Wahl. Eine der nettesten ine bt'?* republikanischen Kandidaten Theodor Roose- zugleich den Vorzug der Verbürgtbeit hat' ift neIt *Htb "em demokratischen Kandidaten Eouver- folgenbe: In einer der letzten Wahlversammlun- neur Smith ein schwerer Kampf entbrannt, gen fürchtete man komunistische Störungen. Man ----« —
fanb aber eine Ehrenwache, eine ziemlich starke Abteilung von athletlschen tungen Gentlemen der WtzkNMÜttd'
Universität Cambridge. Gleich zu Beginn traten - denn auch zwei äußerlich sonst sehr annehmbare I SJEl-ljuliVillliyEll
junge Leute als Unterbrecher auf. Die Recken I Qu Berlin 5 Nov
-Ü-. mH «folgten
unruhig Ä- bte fungm S«te ou» bei Ä WfW'n Ä»
der Versammlung nicht zurückkamen fürchtete I beschäftigt sich die englische
man bolschewistische Tücke Eine Freiwilliaenab- fresse sehr eingehend mit den bekannten Alarm-1 teitung wLrtegebilblt '9?a* fanlST Än !Ä?en "b« emen angeblich in Aussicht ged fand sie die Verlorenen in einer Var wo sie bei siommenen d e u t f ch-f r a n 3 0 sischen Stay 1-1 bitterem Ale und sonstigem Politik und Fußball xL“? ' ^wsichen der deutschen und
diskutierten mit denselben Revolutionären die sie ^n5r Z d)Cs Schwerindustrie — genannt roer» vorher an die freie Luft befördert batten I ssihrenden Firmen de Wendel-Frankreich I Merkwürdig schlecht haben die weiblichen Kandi- Un^ ^^^^'Deutfcblanb bereits sehr baten abgeschnitten. Von 42 wurden nur vier Eichende Verhandlungen stattgefunden haben, gewählt, darunter die bisherigen drei Konserva- bei be^n 3« einer deutsch-französischen Eini- - ----V - 1 1 M I Qung ^uber den künftigen Stahltrust gekommen
Vor dem Straßenportal eine gepackte Menge, Hahinter der überlebensgroße nette Portier mit Jtänöigem Achselzucken. Als wir seine Augen erwischen, winkt er mit vielsagendem Lächem nach hem Bahnhof zu. Er meint den Seiteneingang. Bier geht es besser. Wir schieben uns hinein. Ein eufzer der Erleichterung: strahlende Helle, kein ®egen von oben, behagliche Wärme. Aber die Menschheit! Jeder Tisch, augenscheinlich durchweg von verschiedenen Parteien, dicht besetzt. Wir stehen mit ein Paar Dutzend anderer an den Auf- pigen und gelangen schließlich mit hinein. Dicht en den Liftboy. Ich sehe ihn an, er mich. Ich stlche in der Tasche nach Kupfer und stelle eine 'Bettung her. Er grinst wie ein Negerjunge und hebt drei Finger ein wenig hoch wie ein diskreter Polieeman. Im ersten Stock fteigen viele aus, Mi zweiten fast der ganze Rest, im dritten wir. Dieselbe glänzende Aufmachung wie unten, die v spelle spielt — Gott sei Dank — einen Walzer. Zwei Herren und eine Dame gelangen vor uns Bmf» vorn und nehmen den anscheinend letzten kleinen Tisch. Aber dort daneben wird bezahlt. Wir stürzen darauf zu. Kaum fitzen wir, tipptL „ . ... ____VIVI
a f «ich schon einer auf die Schulter. Ich sehe her- tiven, Herzogin von Atholl, Lady Astor und Mrs H i s«nfahrend in eines Kollegen lachendes Gesicht, Philipson. Bei den Sozialisten siegte Miß Wil-1 ' -u ,
I | «r sich mit feiner reizenden kleinen Frau mit an kinson, eine frühere Kommunistin, die an der selbstverständlich, daß hinter diesen
den Nachbarttsch geklemmt hat. Sie wandern zu Universität von Manchester graduiert hat. Sie sowohl politische als
»ns über. „Aber Ladies und Gentlemen", sagt er, hat lebhaft rotes Haar und eine zierliche Nivves- 2s? wirtichaftliche Absichten stehen, die sich mehr
»hier sestkneipen ist nichts. Sie nehmen hier nur signr. C. M. P a^2^^8er gegen die Entwicklung de» deutschen
Sne Taffe. Irgend was. Und bann geht's los, I -- ' --otrtschaftslebens richten. England fürchtet als
KTram 'sani’Äm ZtenBu-^n Z m„?«; N°° Nach rin«, nach.
Pvrmen können, Oxford Street, Sefridge. Ich M^DoffiuTssich Vw^nden Wittschaftsverhandlungen zwischen d-be Karten!" Wird ohne Abstimmung ange- L» u^S12 SDeutschland und Frankreich zu einem Abkommen kommen. ' su2das Rücktrittsge- fuhren wurden das sich gegen England richten, ________________ ______________
’ In zehn Minuten stehen wir auf der Straße U®«rhWut m?^ebe^etrAeite erfahren könne es sich jedoch nicht leisten, allein zu stehe«, im Regen. Aber wer fragt nach d em Wetter «es Kabinett« ü h » r » *L ^lC Neubildung I wir hierzu, daß die englischen Befürchtungen voll-1 Entweder müsse es mit seinen Freunden die Wach! am mter den Hunderten, die sich mit uns den Tau- ub^rnomu,en. ......----- — ‘ ' ------
: Muß sagen, es war ein ganz wunderbm:es Ststn-1 o Baldwins politische Richtlinien. 1einiger Zeit Verhandlungen im Gange, Mungsbild. Die Blitzinschriften folgten einan- ... si,?"" 0 n 4. Nov. Ueber die Richtlinien der si^e sich auf ein Zusammenarbeiten zwischen den «r schon ziemlich häufig. Die Monstre-Laut- .si"^en Baldwinschen Politik kann vorerst nicht .,e>ber!eitigen Wirtschaftskreisen beziehen, aber es 1 sprecher brüllten ihre Botschaften fast nur mit wehr gesagt werden, als was sich aus bem P'* 9anz verfehlt, diese Verhandlungen mit den l minimalen Pausen. Aber es zeigte sich von Programm der Konservativen von selbst er- ongebuchen Plänen zur Gründung eines inter- ®euem, daß sie bei solchen Erregungsszenen faftl Pl. Valoroms Politik wird durchaus national I ?. analen Stahltrusts in Zusammenhang zu Ker keinen praktischen Wert haben, denn bas 'etn Vnrö DieJe5 wit dem liberalen Programm onngen. Es handelt sich vor allem darum, daß Ron beim jedesmaligen ersten Aufblitzen ber 9emeinfam haben. ...... ™
^«en Botschaft losbrechenbe Cheeren ber einen! . ; ov : ■ -{ - -, , F Parteien, bas Gegenscheeren ber anderen, bas tn ^wwn verstauben.
^rachgewirr ber unglaublichen Menge, Iugenb- ®05 Protokoll wirb einer ge-
We, die in Gruppen mit Schnarren, Pfeifen, "auen Vummg untergogen werden.
■Qultrommeln, und allen möglichen und unmögd.„ "“n Beschlüssen der Londoner Konten Blech- und sonstigen Geräusch-Instrumenten • e V.” 3 wird sestgehalten.
Strand her austauchten, machten das Ge- »rage des H a n d e l s a b k 0 m m e n s Rille der Lautsprechapparate gayz unverständlich. m V x 1Q n b wird wahrscheinlich unter I heulten auch zu sehr an sich, anstatt die Worte onderen Gesichtspunkten betrachtet werden, als es Mrd Namen zu artikulieren. Auch gegen den In- ™ •r öer Zall war. Vor allen Dingen wird die fert -------— . ö I Remerung Baldwin hierzu englische Industrie-
und Handelskreise heranziehen, um damit deren Forderungen gerecht zu werden, die von der Re- i gierung Mac Donalds nicht berücksichtigt wurden. Besondere Beachtung wird die Ausführung des Dawes-Planes finden. Man wird sehr bald ganz besonders darauf bedacht fein, alles auf den Schutz der engIifchen K 0 hIen- und Eisenindustrie einzustellen.
. Die Lage im Nahen und Fernen Osten wird der neuen Regierung Heine leichte Aufgabe
Stobarg 0. £, Mtwoch, een 5. November
59. Wrs. 1921
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Weiger für Ms Mer kurtzeMW Sberbekken - Amtliches Berkimbigungöblatt des Kreises Marburg