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Erstes Blatt.
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tu allen »inschlägigkn Eelchiist.u «rhSltlich
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reden?
ihr eigen war.
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Zuerst als Gast im Hause Terror
Jbst-, Kaffee-, Kakao- Wein-, Ro»t- u dergL Flecken entfernt
farbige 8'stte enifärht
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Ver-
Seb- ver-
Wahrscheinlich hatte sie die Absicht, den Mann später irgendwie zu entschädigen, und wenn das bisher noch nicht geschah, so war dies ein Beweis mehr, daß Donna Xenia entweder vorläufig für besser fand, ihre Spur zu verwischen, oder — daß diese von anderen verwischt worden war.
Windmüller klopfte im Vorübergehen mit dem Griff seines Stockes an die weiß lackierten und mit reicher vergoldeter Schnitzerei verzierten Paneele des so auffallend tiefen Türrahmens, der das Rosazimmer von dem Eckzimmer mit den Ebenholzmöbeln trennte.
Siitvriwk «otnmfliion für fWftn und Waldeck
gebraucht durch den Äeberfchuh der LebenSmttteletnfuhr über die LebenSmittelauSfuhr. der 173 Millionen Mark
Zu dieser Betrachtung störte ihn das erste Zeichen zur Collazione. und nach wenigen Minuten betrat er den Lalon der Marchcsa, die er dort mit ihren beiden Enkeln versand.
«olttwirWattlicku WochrmittMt
Die Verteuerung derLebenshaltungin , Deutschland, die in dem Steigen der Deichsinderziffer von 1,16 Mitte September auf 1,23 Mitte Oktober nur unvollkommen zum Ausdruck kommt, ist gewiß nicht I allein auf die Krediterleichterung der DeichSbank zu« rückzuführen. Sie ist vielmehr in erster Linie als eine beginnende Anpassung der deutschen Preise an die Weltmarktpreise anzufehen. Tatsächlich sind die Preise I gegenwärtig in allen Goldwährungsländern etwa 50 bis 60 Prozent höher als in der Vorkriegszeit. Dem gegenüber ist selbst die jetzige deutsche Index, z i f s e r, die 23 Prozent über dem Dorkriegsniveau liegt, immerhin als verhältnismäßig nied. r l g zu bezeichnen. Ein Ausgleich zwischen dem deut- scheu Preisstand, der bisher durch die KreditstriktionS- politik künstlich niedergehalten wurde, und dem Preisniveau des Weltmarkts kann und wird nicht ausbleiben I auf die Dauer ist es nicht möglich, durch Einschränkung 1 der Kredite Produktion und Handel zu Zwangs- und I Aotverkäufen unter dem Herstellungspreis zu veranlassen. Die Wirtschaft kann nämlich eine systematische I Entziehung unentbehrlicher Kredite auf die Dauer nicht I ertragen. Sobald aber notgedrungen die Kreditrestrik- | Honen gelockert werden, Helgen auch die Preise wieder
I an. um allmählich auf das Weltmarktniveau zu gelangen.
Die Reichsbank und die Reichsregierung haben es leider bisher nicht verstanden, durch Anwendung der I Diskontschraube das Preisniveau entsprechend den De- dürfnifsen der deutschen Wirtschaft, insbesondere der deutschen Efportindustrie zu regulieren. Daher schwankt das Schiff der deutschen Wirtschaft ziemlich haltlos auf de» Wogen der wechselnden Konjunktur des Weltmarktes auf und ab. Rachdem der Rkonat August eine aktive Handelsbilanz für Deutschland ergeben hatte, war die Septemberbilanz wieder recht erheblich Passiv. Dieses ungünstige Ergebnis ist vor allem aus eine Zunahme der Einfuhr an Lebensmitteln, Roh- stoffen und auch an Fertigwaren zurückzuführen. Besonders stark hat sich aber die Rohstofseinfuhr vermehrt nämlich von 148 auf 224 Millionen Mark, während die Lebensmitteleinfuhr ebenfalls von 152 auf 207 Millionen Mark gestiegen ist. Auf der anderen Seite ging die Ausfuhr von Fertigwaren von 455 auf 443 Millionen Mark zurück. Wenn auch die Fertigwarenausfuhr noch immer fast doppelt so hoch war als die Rohstoff- einfuhr, so wurde die Differenz zum größten Teil auf»
(Nachdruck verholen.)
Das Rosazimmer.
Venezianischer Roman
ausmachte. E« ergibt sich hieraus ohne weiteres die Folgerung, daß vor allem die deutsche Landwirtfchaf durch Förberungsmahnahmen aller Art wieder instand» gefeht werden muß, die deutsche Bevölkerung ohne erhebliche Zuschüsse deS Auslandes zu ernähren. Dann wirb e» auch möglich fein — das zeigen die statistischen Ziffern deS deutschen Außenhandels ganz deutlich — die Passivität der deutschen Handelsbilanz, die im I Monat September insgesamt 59 Millionen Mark, tn der Zeit von Januar bis September 1924 aber nicht weniger als 1556 Millionen Mark betrug, zu beseitigen.
Droh« Schwankungen haben auch in der letzten ----------------- * ,*. „uu, vetlultt„
Woche wieder die deutschen Getreidemärkte erlitten. I die Personalveränderungen, die Finanzlage und Rachdem der AoggenPreiS von über 240 bis 197 Mark wissenschaftlichen Unternehmungen während der zurückgeschnellt war, ist er schließlich wieder bis 2101 *eWen 8rod 2ahre.
Mark angezogen. Es hat den Anschein, daß. sobald die Mühlen wieder Getreide anfordern müssen, aufS neue Materialknappheit eintreten wird, da auch baS amerikanische Angebot an Roggen wieder recht spärlich geworden ist.
HeltiHaei’* Entfärber
Unschädlich ür alle Stoffe. Mühe ose Anwendung. Man achte auf die Marke „Tuchskopf im Stern“. Erhältlich in Drogerien und einschlägigen Geschäften-
Elegant bis ins kleinste war doch die von Stil- fanatikern so gern geschmähte Rokokoepoche, für die er eine Schwäche bekenne, meinte er, indem er auch der linken Seite ein paar leichte Schläge gab.
„Ich auch", erwiderte Komtesse Meldeck im gleichen Ton. „Ich habe alle diese Paneele auch sorgfältig abgeklopft, denn diese Mauer ist wirklich unvernünftig dick. Ich hatte mich schon darauf gefreut, ein mysteriöses verborgenes Gemach zu entdecken, wie es sich eigentlich in solch einen Palast gehört, aber es ist nichts damit, denn es klingt | überall ganz solid. Indes gebe ich die Hoffnung j nodj nicht auf, denn einen Zweck mutz diese eine dicke Mauer doch haben - nicht wahr? Ich nehme nämlich an, daß ihr das architektonische Interesse gilt, dessen Sie vorhin erwähnten."
Windmüller war stehengeblieben und sah mit emem leichten Schmunzeln auf das junge Menschen- tnd an seiner Seite. Junge Damen, selbst wenn toer und was er war, pflegten seine Tätigkeit meistens nicht auf leblose Dinge zu be- s°nbcr" if’n iür eine Art von Floh zu halten, der von Person zu Person sprang — äng- st'gend be,8-nd, Blut saugend und hin und wieder
Sie SMdeiSvkttmeSÄkehmdlimgm mit Frankreich
Aus industriellen Kreisen wird uns geschrieben:
In den Vorstand ist neu eingetreten Studienrat Prof. Dr. Blecher aus Friedberg durch Zuwabl des dortigen Eefchichts« und Altertumsvereins, der 1922 d" Kommission al, Patron beigetreten ist. Neu g«. wonnen wurden als Stifter die Herren Fabrikbesitzer Theodor Wuvvermann sen. in Schlebusch (Rheinland), Gunthram Frbr Schenk zu Schweinsberg, Sostnarschall des Landgrafen von Hessen tn Pbilippsruh« und I weneralmaior a. D Dr. h. c. Eisentraut in Calel: al, Patrone: Bibliotheksdirektor Dr. Ehr. Weber in Kiel £i. Ludwig Scheffer in Frankfurt a. M., das Bankhaus B. Straub in Marburg (zugleich Stifter), M. Frbr d. Bethmann in Frankfurt. Direktor Dr. ing. e. ß. Kalle m Biebrich und Graf Mar lu Solms-Rödelheim in Bomhards (Wetterau). Von den Mitgliedern sind verstorben.- Generalmajor a. D. Frbr. v. Dalwigk in 23eimar, Geheimrat Prof Dr. Fr. Vogt in Marburg, Geheimer Schulrat Dr. Loebell in Darmstadt. Ober- ■ ®- Geheimer Studienrat Dr. Knabe
Marburg. Suverintendent a DOW. Woln in Saflel, Geheimer Archivrat Dr. Veltman in Wetzlar Stubwnruf q. D Prof. Dr. Pistor in Cassel und Ge. h-imer Archwrat Dr. Ilgen in Marburg. Als Mit- gileder wurden neu gewählt die llniversttätsvrofesioren Dr. Bremer, Dr. Sänke und Dr. Selm in Marburg, Ruvversberg in Frankfurt, Ober- lubliotfiefar Si ssrael in Cassel und Studienrat Prof. Dr. Ed Becker m Darmstadt.
Und was geschah 1920, Pavachen?
1920 schlug ein bedeutender amerikanischer Rechts- gelebrter die Bildung eines permanenten internationalen Schiedsgerichts vor.
। Seid ihr diesem internationalen Schiedsgericht beigetreten?
Nein, mein Lieber.
Und was geschah 1921, Pavachen?
1921 trat ein Präsident der Vereinigten Staate« für einen Völkerbund ein.
Seid ihr diesem Völkerbund beigetreten?
Nein, mein Lieber.
Und was geschah 1922, Pavachen?
1922 schlug ein amerikanischer Staatssekretär einen Kongreß vor, der das Revarationsvroblem lösen und eine Aussöhnung Deutschlands und Frankreichs be- wirken sollte.
., Habt ihr euch bemüht diesen Plan yr verwirkliche»?
Offiziell? Nein, mein Lieber!
Und was geschah 1923, Pavachen?
1923 plädierte ein amerikanischer Senator für die Verdammung aller Kriege.
Habt ihr Schritte getan, dieses durchzusetzen?
Nein, mein Lieber.
Und was geschah 1924?
Amerikanische Selbstkritik
Ekin Dialog au, der „Newyork Time»".
Und was geschah 1919, Pavachen?
1919, mein Lieber, entwarf der Präsidnet der einigten Staaten einen Friedensvertrag, der das ncn der Amerikaner nach einem ewigen Frieden körperte.
Habt ihr diesen Vertrag bestätigt?
Nein, mein Lieber.
I rung des auffälligen Entgegenkommens der beut» fd)en Kommission geäußert haben, die Franzosen hatten gar keinen Wert auf die allgemeine deutsche Meistbegünstigung gelegt und deshalb habe man sie ihnen ruhig concedteren können. Em merkwürdiger Standpunkt. Der normale
I ^attrhandler wurde doch wohl den umgekehrten Schlußmezogen haben: Wenn Ihr keinen besonderen Wert darauf legt, dann kriegt ihr sie natur» auch nicht. Für die deutschen Unterhändler hatte em solcher Standpunkt um so näher gelegen, als ja noch weitere Handelsvertragsverhandmn- aen ausstehen, bei denen sich die Vertragabschließenden auf das griechische und spanische, vor allem aber auf das französische Beispiel berufen werden.ss Nach den Aeußerungen des Staatssekretärs ist bisher ungeregelt geblieben die Frage der elsaß-lothringischen Einfuhr nach Deutschland. Auf Grund der bisherigen Erfahrungen wird die deutsche Industrie den weiteren Pariser Ver- Handlungen, in denen nun auch dieses heikle Problem geregelt werden soll, mit größter Sorge entgegensetzen. b
’l'p« e« für sie bei diesem plötzlichen kurzen Be- ^vergerichtet werden, wenn doch ihr Absteige- etiler im obersten Stock immer für sie bereit ge- wurde?
. Bindmüller wußte sehr gut, daß es Frauen mit
£ unberechenbaren Launen gab, in dieser aber doch Methode gewesen zu sein. Es war er« daß Don Gian das Dokument bei verschlaf-,,..^.-, Türen geraubt wurde, erwiesen schien auch, I Handschellen anleaend.
Donna Xenia den Palast zu einer Zeit ver- ‘ “
- . hatte, in der darin noch alles schlief. Im mußte und mußte also die Lösung des zu finden fein.
^mdmliller zog auch die Möglichkeit in Be- e daß die Bestellung des Gondoliere einfach ^bleiiuna von der richtigen Spur ietn konnte.
- lind dieses Mädchen mit den,B!°useel.augen verneinte ihm nicht nur rein architek-onlsche ^ntirefien, sondern firierte ihm d-e- felben sogar auf einen ganz bestimmten Punkt Und was der Verstand der Verständiaen nicht sieht' das findet in Einfalt ein kindlich Gemüt'" pachte er, wennschon das Zitat nicht ganz korrekt war denn die beiaate Mauer, von Komtesse sehr richtig
Am 5. November sollen in Paris die deutsch- stanzösischen Handelsvertragsverhandlungen wieher ausgenommen werden. Dieser Tage hat das «eichskabinett beschlossen, dem vielfachen Protest aeaen den deutsch-spanischen Handelsvertrag, der besonders stark aus Winzerkreifen erklang, nicht ftattzugeben, sondern die Entscheidung dem neuen Reichstag zu überlassen. Zwischen diesen beiden Tatsachen besteht ein stärkerer innerer Zusammenhang, als dem Laien klar sein dürste. Richtet sich der Widerspruch der Winzer, der in der Ausmalung der Folgen für den deutschen Weinbau vielleicht doch zu weit geht, speziell gegen die Bestimmung in dem deutsch-spanischen Handelsvertrag über die Einfuhr spanischen Weines in Deutschland, so war das grundsätzliche Bedenken «derer Kreise der deutschen Wirtschaft vor allem dagegen gerichtet, daß die deutsche Regierung den Spaniern (ebenso wie den Griechen) die allge- »eine Meistbegünstigung ohne formelle Gegen- leistung gewahrt hat. Selbst die Begründung, "daß er sich nur um kurzfristige Verträge handele, und daß man im Einzelsalle auch
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unvernünftig dick genannt, hatte ihn längst be- Die alte Dame trat
\ schäftigt und einfältig war die Tochter des Diplo- ffinff he« noch unbekannten
maten sicherlich nicht zu nennen Mit diesen Ein ? ^au,ef. ohne eine gewisse Befangen- schränkungen stimmte eS sonst ' ^it entgegen: Don Gian hatte ihr zwar versichert,
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lich nicht, daß ich mir diese Zimmer näher ange- Z „ ( \ ® ^lick auf die schlanke
~ »Ich heiße Sie doppelt willkommen, Herr Doktnr",
meinem Vormund und seiner Frau? Die besorgen - „ , ■ . ■---------;•
das Reden allein, und zu den Damen Zerrafcrma !?9 .fie ern,t' ab” ,n der gewinnenden Art, die oder zu der Gräfin Candiani, die verwandt mit I®aft im H°use Terra- Ihnen ist, werde ich doch sicher nicht davon on= 'erm unb bann aI8 Ratter in schwerer Not." fangen." Windmüller küßte die ihm gereichte Hand in
* , * vollendeter weltmännischer Weise — respektvoll, wie
In seinem Zimmer fand Windmüller einige De-1e§ bem ^Iter und dem Range der Dame zukam, aber peschen vor, die ihm von Nord und Süd wieder-J Fertotl und kriechend.
um nur die Nachricht gaben, daß die Prineipessa "Eccellenza müsten das Wenige, das ich in die« Terraferma weder in Rom, noch sonstwo aufgetaucht IAngelegenheit bisher habe tun Können, nicht war, noch auch hatten sich Zeichen bemerkbar ge- überschätzen , sagte er abwehrend und doch erfreut macht, die Ursache zu einer Beunruhigung nach wie immer, wenn er der Unschuld zu ihrem Rechte dicfer Richtung geben konnten, während man über ^^ ^n. ......
! das Verschwinden der Agentin selbst auf der Bot- z!on„®toP fiel W sofort ins Wort. „Das schäft in Rom direkt von Unruhe in Alarm ü6erge= -wenige! wiederholte er. .Herr Doktor, Sie gangen war. Also berichtete der Kronleuchterputzer: Ci?n wir den Verdacht genommen, ein
Windmüller wußte, daß er sich auf ihn verlassen " aterlanbsverrater zu sein. Ohne Sie wäre der
Windmüller sah sich nun vor einer dopelten ®
meUnnOt£ ’ÄV“* Dokument zu suchen, das, selbst Ikarb-IeeKkN 3US «kMer WäSCfaß wenn es hinfällig geworden, nicht in unberufene w
Hände fallen durfte, und zweitens dem Verbleib der Donna Xenia nachzuforschen, von der er nicht mehr zweifelte, daß sie ihrem gefährlichen Berufe zum Opfer gefalle» war. - ■
lieber die Finanzlage berichtete eingehender der Schatzmeister Professor Dr. Siegel. Obwohl die dQbl der Pairnne gestiegen ist und namentlich neue Behörden (Städte und Kreise) dank der Wcrüetktig. keit lnnzugekommen sind, bleiben die Einnahmen immer noch erheblich hinter dem Friedensstande zurück, da unter der Not der Zeit der Friedensbeirrag von 50 Eoldmark bisher nur selten geleistet worden ist und v,e Mehrzahl der Patrone geringere Beiträge gezahlt bot oder mit der Zahlung noch im Rückstand ist. Gleichwohl halt die Kommission an dem Friedenssat von 50 fest und überläßt es den wirtschaftlich schwächeren Mitgliedern., sich selbst einzuschätzen. Nachdem bCL ^watzmeister für die Rechnungsführung entlüftet
1924 unterschrieben 50 Nationen in Genf ein Proto-1 rat' S 9lOtftalnb J®ehe™'
foH im Geiste des amerikanischen Präsidenten von 1919, Stenlel 2? ä D? M-nck ein taten sich für ein Weltschiedsgericht, wie es 1920 von
etnem amerikanischen Präsidenten und 1922 von einem ^rben war wiedergewablt
amerikanischen Staatssekretär vorgeschlagen war, unb r» „ f * ?f t’r i A 1 tr» t ®or?l6,cnbc u6et bie toten jeden zukünftigen Krieg in Acht und Bann, wie Arbeiten ünd na-b s -v ®leIe
es em amerikanischer Senator 1923 angeregt hatte. dem Tode oder dem Ausscheiden der
Und wäret ihr unter den 50 Nationen? I V ”erro^t" ®tont^e druckfertige
Nein, mein Lieber. Wir waren alle zu sehr in An- rt-Ä"ten bisher aus Mangel an Mitteln nicht svruch genommen, um noch Karten für das Baseball- s s' " j'f»- - . Nur der Druck von Reimers
Endspiel zwischen den „Eiants" und den Senatoren" „.Ls ■! ir T n®5,5,5!!i 1°n ffit Kurhessen zu bekommen " SUlbCcJ?*rr Unterstützung der Notgemeinschaft der deut
schen Wissenschaft fortgesetzt. Vor Jahresfrist erschien die dritte Lieferung, die vierte Lieferung (Vogen 19 bw 24) ist nahezu ausgedruckt und die fünfte das Werk besryließende Lieferung soll im Laufe des Winter» noch ausgegeben werden Weitere Zuschüße der Notgemein- schaft werden voraussichtlich nächstes Jahr den Druck des äroeiten Bandes der von Küch bearbeiteten pztar- biirgr Rechisquellen und des von Stadtarchivar Dr
niÄh£MHä6lf z2r ?°use, di« durch die Zeitverbält- nisie bedingt war, fand am 25. Oktober im Senatssaal bei Universität zu Marburg die 26. Jabresversamm.
der Historischen Kommission statt, von auswärti.
, Mitgliedern waren erschienen die Herren Bidlio. theksdirektor a. D. Geheimrat Prof. Dr. Hauvt in Kietzen Bibliotheksdirektor Dr. Hopf in Cassel, Dom- ' vrabendat Prof Dr. Richter in Fulda, Bibliothek-. biieftoi Prof. Dr Steinhaufen und Zolldirektor a. D. Wormger in Cassel. Der Vorsitzende Staatsarchiv- direktor Geheimer Archivrat Prof. Dr. Küch berichtete
Karbmg a. L, SstNÄmb, dro t toetmba ». Wrg. 1924
chsffifche IsiSUKD
Weiser für (das Mer kurMMe) SderbeAn - AmMeS Berkim-tEblatt des MW Marburg
M nur um kurzfristige Verträge handele, .... -ah man im Einzeh'alle auch an Stelle der allge- Nemen Meistbegünstigung gleichwertige ©egen, ktstungen erhalten könne, hebt den grundsätz- kcyen Einwand nicht aus. Wenn Deutschland erst Einmal damit angefangen hat, die Meistbegünsti- png zu gewähren, ohne von der anderen Seite - Ke Meistbegünstigung zu erhalten, dann ist im ^m!ten Falle die Verweigerung schon schwieriger. Bus diesem Grunde hatte auch der jetzige Leiter ster handelspolitischen Abteilung des Reichs-Wirt- mastsminljteriums, Ministerialdirektor Dr. Posse « einer Denkschrift, die er als Ministerialrat auf Veranlassung des Reichsverbandes der Deutschen tjnöuitrie verfaßte, dem gegenüber Griechenland
Spanten gemachten Fehler als „oefährlich im ymb ick auf die baldigen Besprechungen mit srankrerch und Belgien" bezeichnet.
Was aber hat nun — infolgedessen oder trotz- - «m, wie man will — die deutsche Handelsver- ttagskommisston unter Staatssekretär Dr. Tren- «elenburg bei ihren ersten Pariser Besprechungen «n Franzosen in Aussicht gestellt? Er selbst hat »«ruber bem Pariser Pressevertreter gesagt: „Die «utichen Vertreter erklärten sich bereit, Frank- «ich das Meistbegünstigungsrecht zu geben, wenn \ facto nicht de jure die Franzosen ein Entgegenkommen zeigen, welches dem Dreistbegllnstigungs- acht ad quod ist." Es erscheint nun schwer ver- Mudlich, wie der deutschen allgemeinen Meistbe- Smstigung etwas anderes gleichwertig fein sollte, ßis die allgemeine Meistbegünstigung. Wenn ge- l M wird, daß Frankreich uns für etwa 125 oder wo Positionen seines Zolliarifes die Mindestsätze Mräumen wolle, so hat es nur Anspruch auf eine fttiprcdjenbe Anzahl von Positionen im kommen« :-j*n deutschen Minimaltarif. Warum aber gleich j* deutsche allgemeine Meistbegünstigung? Etwa ipeshalo, weil die Reichsreaierung mit der Aus-1 Leitung der deutschen Tarifsätze noch so weit im i&nteitrcffen ist? Das wäre ein eigentümlicher Mund. Der Vertreter des Reichsverbandes der I «»tschen Industrie, der an den ersten Pariser ^Mchandlungen teilgenommen hat, soll zur Erklä-
fcon E. von Adlersfelb-Ballestrem. 34. Fortsetzung.
Ter Salon, dessen Nachbarschaft Windmüller am i?rSen bei Besichtigung deS unbewohnten Teils des *>no nobile für die Verhandlungen mit dem Ma- beanstandet hatte, war von Komtesse Mel- als Wohnzimmer erwählt worden und machte die mttgebrachten Bücher und Bilder, mit Ptn kostbaren alten Wandtepichen und bequemen «beln aus der Empirezeit einen sehr behaglichen Rwrmf.
Rindmüller schien eS zu überhören, daß Kom- ■ K ®2eIbc< darauf aufmerksam machte, man 7»e von diesem Salon aus in daS Vestibül ge- ^Seu, denn er nahm den Weg wieder zurück durch 7* Rosazimmer, das ja den Schlüssel zu dem Rät- fcOer Donna Xenia enthalten mußte. Wenn diese 2er behauptet hatte, daß die ganz eigentüm- M rosa Farbe sie nicht kleidete, so konnte er ihr, sie eine Brünette besonderer Art mit klarem llpenteint war, nicht unrecht geben. Warum also I^Plötzllche Vorliebe für das Rosazimmer? Warum
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