vnn Hur Mnrdiandsfahrt des Peer Gynr
SaS NMteSen
Völkerbunde
Sinowjew-Rote allen Grund hatten, zu hoffen, ge-
noch mancherlei llnvollkommenbeiten anhaften.
daß die britische Rote an Rakowski nicht nur von
J?9*' E°n bisher »ur Drundlage ihrerPoli- «zeitigt. ° E-^geLdezu^ein"^-^
am beut»
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eines gefälschten Dokuments am Vorabend der Watz unternommen habe. Auf jeden Fall sei der der Ar. beiterpartei zugefügte Schaden unschätzbar. Die Aussichten zahlreicher sozialistischer Kandidaten, die vor de>
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„ In einer großangelegten pro-
grammattschen Rede auf dem Reichsvarteitag E»trums kam der Reichskanzler Marr auch auf die deutsche Außenpolitik zu sprechen. Er führte
Brüssel, 28. Oft Dte außerordentlich« Tagung deS Dölkerbundrate« wurde gestern nachmittag unter dem Vorsitz von Hdrnan« eröffnet. Auf der Tagesordnung steht die Frage deS englisch-türkischen Kon- flikts und der Ausweisung der Griechen aus Konstantinopel. Lord Parmoor für Großbritannien und Fethh Beh für die Türkei legten die Standpunkte ihrer Regierungen in der Frage de« englisch-türkischen Kon- fliktS dar. Die Angelegenheit wurde an den Berichterstatter Vranting verwiesen .der eine Frist verlangte.
London. 27. Okt. Zn einer Rede in Cardiff erklärte Mac Donald: Wenn der Brief Sinowjew» eine Fälschung ist, zeigt er, wieviel Niederträchtigkeit uns umgibt. Wenn der Brief echt ist, wird di« Arbeiterregierung energisch dafür sorgen, daß jeder Versuch einer auswärtigen Macht, sich in unser« inneren Angelegenheiten einzumischen, erstickt wird. Mac Donald bezeichnete die Agitation der Zeitungen hinsichtlich des Briefes als eine politische Iw trigue, die man am Vorabend der Wahl begonnen habe. Die Sache sei noch ganz und gar nicht erletigi und werde gründlich untersucht.
ft. PariS, 28. Oft. Havas berichtet aus Brus- sei: In der gestrigen Sitzung des Völkerbunds- r^tes erklärte der Vertreter der Regierung don Angora, seine Regierung werde sich der Ent- schejkvng des Völkerbunds fügen.
erst im nächsten Jahre wieder in den Vordergrund der politischen Erörterungen zu stellen. Die eng. lisch« Regierung chie an der DölkerbundSfrag« an erster Stelle interessiert ist, befindet sich zurzeit im Wahlkampf. Frankreich hat es umso weniger eilig, als es erst verschiedene Probleme, wie die die de, Abrüstung und der SichecheitSvakte gelöst zu wissen wünscht. Man hat daher in den Berliner diplomatischen Kreisen den Eindruck, baß eine endgültige Entscheidung über die Zulassung Deutschlands zum Dölkerchund kaum dm März» bis April des nächsten Jahres fallen wird.
Italiens Antwort auf das deutsche Memorandum.
fk. Rom, 28. Okt. Wie die „Agenzia Volca" meldet, steht die Antwort der italienischen Regierung auf das deutsche Memorandum bezüglich Eintritt Deutschlands in den Völkerbund unmittelbar bevor. Sie richtet sich nach den Grundsätzen, welch« die italienische Regierung wiederholt betont habe.
fk. Rom, 28. Okt. Rach der „Agenzia Volca" hofft die italienische Regierung, das Genfer Schieds- verfahren und das Sachverständigenprotokoll unterzeichnen zu können.
Genf. 28. Okt. Die englische Regierung hat im
Bölkerbundsekretariat zum Zwecke der in Artikel 18
dcä Paktes geforderten Veröffentlichung und Ein- yv
— । tr?9un9 folgende am 30. August 1924 in London unter-1 wählt zu werden, feien auherordnetlich gefährdet. In
Auf die i nn er e Politik übergehend, sagte der I ^tchneten Abkommen und Dereinbarunaen nieberge-1 gut unterrichteten Kreisen verlautet dem Blatt zufolge, ,ck«kon,s„ ----- -- 'legt: daß die britische Rote an Rakowski nickt nur von
Paris, 28. Oft. Havas berichtet au« Brüssel: 3n der gestrigen Sitzung de« Dölkerbundrate«. die von Außenminister Hymans präsidiert wurde, entwickelte Lord Parmoor den Standpunkt der englischen De- gierung. Die dem Rat unterbreitete Frage beziehe sich nicht auf die Feststellung der Grenze zwischen llrak und Türkei, d. 6. auf die Regelung des Schicksals
L Berlin, 27. Oft. Der demokratische Reichs- abgcordnele Erkelenz schreibt in der ^Z". 'kesemann habe au« einem irrtümlichen Zi- ssbericht über feine Hamburger Rede eine falsche ische Schlußfolgerung gezogen, und sagt u. a.: keinem Worte habe ich gesagt, daß wir einen ^ksblock machen, daß wir olle Beziehungen m Lüstchen DolkSpartei abbrechen usw. Ich wieder» was schon unser erster Wahlaufruf sagt: Wir
Parmoor und Feihy Veh seien im Laufe der Sitzung übcreingefommen. baß der statu« guo der Grenze die^ von den beiden Ländern anerkannt werden müsse menige sei, der im Juli 1923 am Tage der Unter» 'erchnung des Friedensvertrages von Lausanne bestanden habe. Der Streitfall betrifft also nur bi« Art :,,e»e£ statuS quv.
ReMknnrler Marr üb« die Aichw und SmmrmM
gemacht Hütten, wäre es gar nicht zu einer scheu Volk, wenn dieser Weg verlassen wurde chstagSauflSfung gekonnt»».
M«bu»dsstage bis Mimt vertagt
Qu. Berlin ,28. Okt . Wie wir von unterrichteter außenpolitischer Seite erfahren, werden die Verhandlungen über den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund im allerfrühe- sten Falle im Januar des nächsten Jahres wieder ausgenommen werden können. Richt nur di« deutsche Regierung, sondern auch Frankreich und Eng-j land sink daran interessiert, die VölkerbundSfrag« i
Mac Donald ermächtigt, sondern auch von ihm verfaßt worden sei. „Daily Chronicle" schreibt, die Aott de« Fvreign Office an Rußland sei natürlich ein Ro ' gierungsakt gewesen, durch den jedes Mitglied der Regierung gebunden sei, eS sei denn, daß es zurück trete. Als Regierungsmitglieder hatten Henderson, Clynes, Lord Thomson, Ponsonbh und die übrigen Minister den Sinowjew-Brief für echt erklärt. Al« Privatpersonen und Wahlredner aber hätten sie ein« andere Haltung eingenommen.
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.7$ gegen die zum Rechtsblock abge» dies« berechtigten Ansvrüche zu befriedigen Die im ^ivenkt« Deutsche DolkSpartei. Menn !„n Jahre beobachtete Polittk der Verständigung. ^Irtnann und seine Freunde seine gestrige Thü- >.™ gEbnung vertrauensvoller Zusammenarbeit mit **- - ' - "n ubrtgen Staaten bat aber unbestreitbare Erfolge
Der Kanzler kam dann aut die Rsoarationsfrage zu sprechen, die nach dem Abschluß des Londoner Vertrages endlich die Bahn einer ruhigen und leidenschaft- losen Entwicklung gebracht, die aber mit dem Londoner Vertrage noch nicht zum Abschluß gekommen sei Der Vertrag berge in sich einen Teil, der zu Verbesterunaen und zu vollkommneren Lösungen dränge. Die Ab- ruitungssrage sei zurzeit nur einseitig gelöst. Die Siegerstaaten hätten bei der fünften Völkerbundsversamm- jun« '» Genf ebenfalls den Willen zur Abrüstung bekundet. Mögen ste ans Merk geben! Deutschland sei zur loyalen Mitarbeit im Völkerbund bereit, auch wenn dem mit dem Versailler Vertrage geschaffenen
S« Mttmbksts SinejkwS
M o s k a u, 27. Oft. Litwinow hat an RakowSkl folgendes Telegramm gerichtet: Indem die Räter» I gierung auf dem Boden ihrer wiederholten Erklär rungen bleibt, wonach sie für die Schritte der Kommunistischen Internationale keine Verantwortung träg^ und indem sie einstweilen den Ton und die formell« Seite der kritischen Rote außer Acht läßt, ist bi« Räteregierung in der Lage und beeilt sich in kategorischer Form zu erklären, baß der angeblich« Bries der Kommunistischen Internationale. welcher zur Grundlage der erwähnten ulti» I mativen Rote gedient hat, wie festgestellt wurde, eint unverantwortliche Fälschung darstellt uni eine Verschlechterung des zwischen der Sowjetunion uni Großbritannien sich günstig gestaltenden Verhältnisse und eine Schädigung deS englisch-russischen Vertrag« bezwecke. Angesichts der Verwendung dieser Fälschung in einem offiziellen Dokument besteht die Räteregierung | darauf, daß sie eine entsprechende Genugtuung erhalte^ und daß die an der Fälschung irgendwie beteiligten offiziellen oder Privatpersonen zur Verantwortung gezogen werden. Um jedweden Zweifel an dem Fälschungscharakter des erwähnten Dokuments zu beseitigen. und angesichts der ernsten Folgen, die die Fälschung für beide Staaten hätte nach sich ziehen können, fordert die Räleregierung kategorisch und eindringlich, daß die Feststellung der Tatsache, daß der sogenannte Bries der Kommunistischen Internationale keine Fälschung sei, von einem unbefangenen Schiedsgericht entschieden werde.
London, 27. Oft. Der „Daily Expreß" schreibt: die politischen Folgen deS Zwischenfalls mit dem Sinowjew-Brief seien weitgehend. Wenn daS Do- fument echt sei, dann habe Mac Donald den britisch- russischen Vertrag vernichtet. Erweise es sich als eint Fälschung, dann habe Mac Donald sich selbst al« Führer der Sozialisten umgebracht. Auch seine begeistertsten Anhänger würden es ihm niemal« vergeben, wenn er seine Angriffe auf Rußland auf der Grunblaa-
9tt Bürgerkrieg in C66m
fk. London, 28. Okt. Wie aus Tientsi« berichtet wird, hat auch Wupeifu in Tientsin sein Hauptquartier aufgeschlagen. Er richtet an da« diplomatische Korps eine Erklärung, in der er Fengyutsiang als Verräter bezeichnet. Er teilt» weiter mit, daß er eine Armee von 100 000 Mann zusammenbringen werde, um Fengyutsiang zu be»
< Vereinbarung unter den in der Deparations- -ommifswn vertretenen Regierungen zum Zwecke der
Völkerbundrat hat alsdann, wie bereit« ge- mrt&e* beschlossen, daß der schwedische Ministerpräsident Vranting die beiden Thesen mit Sachverständigen brüten soll, um dem Präsidium die Möglichkeit einer Entscheidung zu geben. Heute wird der Völferbundrat eine Sitzung abhalten, die sich jedoch mit anderen Angelegenheiten als der Frage des 3taf befallen wird
1. Abkommen zwischen den alliierten Regierungen un& der deutschen Regieruna betreffend die Vereinbarungen vom 9. August 1924, die zwischen der deut- scheu Regierung und der Deparattonskommission getroffen worden waren.
.“ J^ereinborung zwischen den alliierten Regierungen und Deutschland zur Ausführung des Sachverständigen- Plans vom 9. April 1924.
S. ^Vereinbarung unter den alliierten Regierungen ^ur Ausführung des Sachverständigenplanes vom 9 April 1924.
vk toutftfrfranWen WittschaW StrNmNungtn
- d °1 27. Oft. Die Berliner Berichterstatter der
Pariser Blatter melden gleichmäßig, die deutsche Me- gierung habe etwa 60 Sachverständige für die Han - dclsv e rtragsverhandlungen ernannt, unter benen sich die maßgebenden Persönlichkeiten aus dem Sandel und der Industrie Deutschlands befänden.
der Angebote. SrfSllui^Lrt
I ___. s. \ ‘1 *1 uwiHtoeno, jagie oer
h«« n«r rrA ’ oa: 3entlum dürfe nicht grundsätzlich das politische Zusammengehen mit Rechtsgerichteten pern>et9ern. wenn diese vorbehaltlos die Verfassung als E^.^dindkich anerkennen. Es verwerfe ebensowenig e'n. Zusammengehen mit der sozialdemo- ftattWen Parte, Bei Besprechung der Wirtschafts-, i'0.31“. Ftnanzvolitif erinnerte der Kanzler daran, das die Regierung zur Zeit bemüht ist. durch Abschluß von Handelsverträgen der deutschen Volkswirtschaft die m.^«bdt-'d^ende Stellung in der Weltwirtschaft zu ver- Ichanen. L-ie Regierung sei unter bestimmten Doraus- KKungen entschloffen. das Washingtoner Abkommen zu romizierem Die jetzige Regelung der Arbeitszeit dürfe nur als Notbeboli angesehen werden. Hinsichtlich der f ^teuernotöerorbnung, durch die Eigentumsan- pniche eines großen Teiles des deutschen Volkes vor- laufig zuruckgestellt werden, müsse ernsthaft überlegt ।
Beiter gegangen als Herr Marx. Er hat daran ststgehalten, daß die Sozialdemokratie, wie sie gegenwärtig ist, für eine Koalition ungeeignet scheine und daß die Heranziehung der Deutsch- tzotionalen erstrebenswert sei, weil die „unverant- Bortliche Opposition" einer großen Partei die Ge- Endung gefährde, die wir brauchen. Dr. Strese- ■ann hat auch den Standpunkt der Demokraten vcht witzig so charakterisiert: „Schützt die Repu- jtt — denn die Deutschnationalen wollen auf Wen Boden treten..."
8m übrigen bilden aber die Häkeleien zwischen Ito Dolksparteilern und den Demokraten gewiß Jj$t die erfreulichste Seite des Wahlkampfes, j «nn Herr Erkelenz, der demokratische Rübezahl, Bit dem Knüppel dazwischenfährt und davon »richt, daß Stresemann „reuig zur Mitte zurück- «hren will", so ist das nur grober Unsinn. Mit Behr Erstaunen könnte man die meisten Erklä- vmgen der Demokratenführer aufnehmen, daß Me Partei keine Linkspartei, sondern eine Mit- «ipartei sei. Dr. Gerland, der bisher der Frak-
angehörte, hat es in seiner Antwort an Koch Mchieden bestritten. Auch hier werden nicht die Manisationen, sondern die „Mitläufer" das ent-
iden Wort sprechen. |
3i!l?en«£fbeie“ffiÄ3U diesem dehnt und dadurch eine merkwürdige A'ckfallung vom eine ruhige und friedliche Entwick^ung^D^uttchsiin^ rrfTh '}?ea1erung bon Angora werde
Europas und der Welt und so erstrebt diele MebrbeU I Entscheidung des Dölkerbundrate« fügen. Lord eine Verständigung mit unseren früheren Gegnern in ^nrmnnT ,mh nR"‘* *— -
der Hoffnung, so nicht nur Deutschland zu befreien sondern auch die friedliche Entwicklung Europas und der Welt zu sichern
- s- Roch eine Partei.
e.kk .Berlin, 28. Oft. Wie das .Tageblatt" ^>bt. versuchten die aus der demokrettschen Par- »Ausgetretenen früheren Abgeordneten bei der Aschen DolkSpartei Kandidaturen zu erhalten. L/3 ist aber gescheitert. In diesem (Zufammen- ^ 3 teilt da« Blatt weiter mit. ßnß die Grüa -> ^,"9 einer liberalen Vereinigung be- ™«6tisjt sei.
«ilrden an den Verhandlungen am 5. November teilnebmen.
Paris" meldet,^der deutsche Mmister, mit dem er jüngst gesprochen habe Deutschland werde die el s a tzVl o 1 b r i m «ische Kontingente für eine begrenzt? bewilligen unter der Be^inguna. daß dte franröfische Regierung einwillige, Ruhr, gebiet am 15. Avril zu räumen. Wie ®h bterju erfabten, trifft e, nicht zu, daß 60 SachverstSn. f'8e für die deutsch-französischen Handelsvertragsver» Handlungen ernannt wurden. Die deutsche Delegation wird vielmehr in der gleichen Zusammensetzung und Zabl wie bei den ersten Verhandlungen am 5. Ro. vember zur Fortsetzung der Verhandlungen in Pari, etnrteffen. Ebenso unrichtig ist die Meldung, daß Deunchland bei den bevorstehenden Verhandlungen zwischen der Ruhrräumung und der elsaß-lothringischen Kontingenten eine Verbindung Herstellen wolle. Die Reichsregierung steht nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die im Vertrag von Versailles vorge» sehenen elsaß-lothringikche Kontingente nicht verlängert werden können.
Die Wahlschlaclst hat begonnen. Dte Kano- Mde mit Wahlaufrufen und Führerreden ist er« Met. Aber so prompt auch die ersten Geschütze ^gefeuert wurden, so kann man sich doch des Gin« hruchs nicht erwehren, daß es sich vtelfack erst um £s Einschießen handelt, noch nicht um das Wir- >. ....
nasschießen. Es ist das Kennzeichnende an bie« CaCe* u' a 0U6:
kr Wahl, daß es mehreren Parteien schwer fällt, unser Volk bat in seiner Not eine Mission. Es ipn vornherein die Schußziele genau festzulegen. P,1]!1 .i)l® Aufgabe der Menschheit sein, in gegen«
Kie Erklärung dafür liegt auf der Hand: es gibt .£te seelische und materielle Wohlfahrt
viele Risse in den Parteilagern, verursacht durch Döll^bundsltam-n" hü ift auIBa^ btI
hie Streitigkeiten über die Fragen der Koali« JeohS bi, JfwVA0en ^sam«
sionsb'.ldung, und man möchte am liebsten die turelle Wohlfahrt u» b ®T-t'
faktiU einstellen auf das voraussichtliche Ergeb- lung dieser Mission unseres Volkes sehen wf/unge'
ms der Wahlen Aber ntemand kennt das - und d e u r e Schwierigkeiten. Es gibt nur Ansätze
so ergibt sich dieses Abtasten des Geländes mit der im Völkerleben zum Willen dauernder friedlicher Zu« Mcihode des Einschießens. sammenarbeit. Es ist unsere Pflicht als Volk, diesen
Nicht leicht ist es für die Deutschnationalen, sil-wachen Willen zu stärken. Unser Ziel ist klar und
Sn den Organisationen wird natürlich die scharfe unverwandt, und unser Recht auf ein Leben als Nation Tonart vorherrschen; aber den Hauptteil der Man« verlangt ein freies Deutschland, frei von jbatc -liefern die unorganisierten Wähler, etwas .Hx ”on militärischer Bewachung, verlangt «höflich „Mitläufer" genannt. Wie ist bereu 11'," .^12* in dem die ganze deutsche Nation
Stimmung — wie bekommt man das „Treibholz" f *"it Kolonien,
an die Wahlurne und aar mit dem Kreuz an der tSÄ und Aus«,
riduiien Stelle? ©rar Weftarn her ’.nr Qeit I rodukte und Waren bat. Dieses
normen «leuer wras ^vegarp, oer zur jett bethge Recht als freie Nation zu leben haben mir nickt
sicherlich ebenso in der deutfchnattonalen Partei »erwirkt 6 n, oaoen wir nrtgt
tzen größten Einfluß hat, schlägt in der „Kreuzzei- , ,,
tung" keineswegs wilde Töne an. Er sagt den Deutschlands Al lein schuld am Kriege Kampf nur dem „Marxismus" an und will auf r. . *'* cJ"e. ar
eine Regierungsmehrheit aus Deutschnationalen, s"tr erstreben bte Befreiung von Echuldbekenntis Bolhspartei, Zentrum, Bayern und Wirtschäfts- 'noralischen Gründen. E» wäre eine unbeil»
sffizielle Wahlaufruf liegt noch nicht vor. Vertrag Ieb"ß würben Är iit b“efer 3rrhtm mei 5'" Gal,r°nne in 6et Degenb festgeleM
Dadurch wird in taktisch geschickter Weise den verbreitet und, wie ich fürchte, der Souvtgrunb dafiir' T“- @,ren.3n»C 9C.^,en toürf)e- Die
Jiittelparteien die Stellungnahme gegen rechts baß bies- Frage mit solcher Leidenschaft diskutiert roirb’ l r ^ßfterbrnhrat eingefette Kvmmill'vn für die Re- erschwert. Das kommt zumal für das Zentrum Wir streben nach Wahrbeit, weil uns die moralische /-,,lln9 her Mvllulfrage könne ihre Million nicht er-
fei Betracht, das in diesen Tagen seinen Partei- ßaR unerträglich erscheint, bie man uns zu Unrecht" auf , “ren> toenn eine andere Lage geschaffen würde als
felg in Berlin abhält. Die übertemperierte Kund- lln?ere Schultern gelegt bat. Der Weg zu dem Ziel, .ce’ lm !tahre 1923 bestanden habe, zu welchem
«bung der deutschnationalen Reichstagssraktion werden, ist b a r t u n b b o t n e n • I 3eit}>unft die bei den Parteien sich bereit erklärt
nätte, wenn sie maßgebend geblieben wäre, das ’ 7- haben materielle Opfer schwerster Art in batten, die Frage dem Völkerbundrat zu unterbreiten. Zentrum nach links gedrückt und seine Einigkeit E®" » ,ten Jahren gebracht und werben sie auf Grund Port» Parmoor erklärte, daß nicht nur die Türkei ihre dll Protest gegen antiparlamentarische und anti- haben bie1 nationa^^Be"brückun?''im"^ä^ müll 2'72’i^en "'** »urückgezoaen haben, sondern daß sie semitische Politik hergestellt. Jetzt aber muß man ! blutenden öeraens ertranen ^miiLn I ,<1T'tormen?' vorrückten. Die britische Regierung sehe
vorsichtiger sein, um den agrarischen Rechtsflügel seres Volke? und die Leiben un erer lEdränMen West- ^^erbunb w verlangen,
der Parier Nicht zu uerftunmen, und so nahm denn unb Ostlanbe sind die Kronzeugen unserer materiellen s Tragweite der von der türkischen und der
der Reichskanzler und Varteisührer in seiner gro- Ovfer und unserer nationalen Bedrückung Diese Sär- , „ Regierung übernommenen Verpsl'chtunaen
ßen Emführungsrede die berühmte Diversion nach teo können wir als Volk nur tragen, wenn uns die j- riziplle und alle Maßnahmen ergreife, damit diesen Mißen vor. Er predigte den Primat der auswär- Hoffnung auf endliche Freiheit nicht Beraubt wirb. Die Verpflichtungen Geltung verschafft werde. Wem, die isigen Politik — aus diesem Boden war die Partei- Annahme bes Waffenstillstandes, des Versailler Frie« I augenblickliche Lage noch länger andauern werde, dann »nheit leicht herzustellen — und lehnte für die densvertrages des Londoner Ultimatums und des sei zu befürchten, daß auch ein Blutvergießen entstehe Innenpolitik jede grundsätzliche Bindung nach m^vner Vertrages sind für UNS Etappen auf dem Fethh Dev al« Vertreter der
rtchts oder links ab. Das war nicht nur praktisch, Volk geht diesen Weg ,,-Närte in Lausanne fei von den beiben^em^/1
fconsiuigen nicht als Glaubensfragen ansteht, über diesen Weg der endlichen Befreiung.^ Heiße Ser- bas Schicksal des Vilajets Mofful Vorbehalten ®0 ?5’ I,en schlagen auch in Deutschland, die von heute auf 6Ieit|e. Infolgedessen habe die türkische Regierung
6 Uh? ß^- 'e t^o^brung der morgen bms deutsche Volk frei haben wollen. Es ist Recht, ihre Souveränität über die benachbarten Ge- fceut|a)nQtioncIen, mtt der Sozialdemokratie zu- wenigerRache als eine Forderung des Rechts, biete auszuüben, die ihr gehörten. Die britilche Re- Mmmenzuarbetten, zu eigen gemacht, aber er ist Einig rst unser deut ches Volk in dem Ziele ber enb- ateruna habe ihre ‘ ; .
, Lch angesichts der politischen Praxi- einen Schritt I Eigen Befreiung. un,i„;n ,irJ, sT Se.’eL..ern?: IE"8 ’T 5“ Bertehungen immer Wetter ausge-1
Marburg o. L, SiknSwg, ben A. Rlobtt 59. gghrg. 1924
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AMtger M (daß Mer kmAWM OberßMen - AmMss NerkM-rgmrgZblatt des Kreises Marburg