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Noch immer unklare Situation.
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gen betrifft, so ist es Sache des Völkerbundes, 31t
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Zieldarstellung benutzt wurden, den Grund des
Die Vertreter der
Die englische WM.
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Bregen Vorlegern Sraftionen bestimmte
V Mt bieten, ÄS Möglichkeiten, die sich Vf davon von ihnen als
■ j ®Me Möglichkeiten sind: i bezeichnet wird.
Zienkng toe ter bestehen foi Senhor D" 1*’> telSÄW"**«.
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Der demokratische Zeitungsdienst will wissen, dass die Zurückziehung der Schutzzollvorlage erwogen werde, da sich infolge des schlechten Ernteausfalls die Verhältnisse verschoben hätten.
entscheiden, ohne daß von außen her eingegriffen wird.
Qu. Berlin, 11. OKt. Wie wir aus dem Auswärtigen Amt erfahren, hat die englische Regierung die Reichsregierung ermahnt, ihre Entschließungen in dec Völkerbundsfrage nach Möglichkeit zu beschleunigen. Aus diesem Grunde ist auch die englische Antwort auf das deutsche Völkerbundmemorandum so abgefaßt worden, daß Deutschland in die Lage versetzt wird, baldigst einen Zulasfungsantrag an den 'Völkerbund zu richten. Die englische Antwott enthält positive
Generalagenten für die Reparationszahlungen Kommission haben sich davon überzeugt, daß diese Owen Uoung. Es sind nunmehr alle Bedinqun' ^ohre nicht als Waffen angesprochsn roer^ gen für die zweite der im Londoner Abkommen ben können.
festgelegten Feststellung erfüllt. Diese wird am Montag Vormittag 11,30 Uhr durch die Repko vorgenommen werden.
gen werden die Fraktionen zu entscheiden und zu beschließen haben. Heute mittag empfing der Kanzler nochmals die Vertreter der deutschnatio- aalen Fraktion, um sie über ihre Stellungnahme 3“ den Richtlinien endgültig zu befragen, lieber den Preisabbau werden Besprechungen zwischen den RessortS gepflogen. Einzelheiten können, wie die Blätter erfahren, noch nicht mitgeteilt werden.
Berlin, 10. Oft. Heute nachmittag 3 Ahr wurden die Verhandlungen des Reichskanzlers mit den Kvalitivnspatteien fottgefühtt. Der Reichs-! kanzier machte dem Vernehmen nach von seiner An- terrebung mit den Deutschnationalen Mitteilung, in der, wie bereits gemeldet, die deutschnationalen Richtlinien des Reichskanzlers als eine geeignete Grundlage für weitere Verhandlungen über die Regierungserweiterung anerkannt haben. Am 3.30 li^r wurden die Besprechungen unterbrochen. Sie werden um 7 Ahr fortgesetzt, nachdem inzwischen die Koalitionsparteien in ihren Fraktionen SteP lung genommen haben.
Berlin, 10. OKt. Die Interalliierte MilitärKontrollKo mm i s s i 0 n ließ in den letzten Tagen sogenannte Ueberrasch- ungsuntersuchungen vornehmen, u.a. im Fort Haneberg bei Spandau und auf dem Truppenübungsplatz in Königsbrück bei . 3m Fort Haneberg wurde nichts ge-
Znopportun?
Das Scheitern der Verhandlungen über die »Volksgemeinschaft", das allgemein erwartet wurde, ßß nun auch offiziell bestätigt worden. Nun gibt es hinterher noch einen kleinen Streit über die
Umbruch!
3” Ker deutschen Sozialdemokratie herrscht
Zu der Vertagung der Verhandlungen über eine Regierungserweiterung auf Dienstag schreibt die „Germania": In der Regierungsfrage stand man gestern abend glücklich wieder da, wo man am 29. 8. begonnen hatte. Klar geworden ist nur, daß der Gedanke der großen Volksgemeinschaft von der Sozialdemokratie bis zu den Deutschnationalen gescheitert ist. Den Versuch zur Bildung einer Volksgemeinschaft hat Reichskanzler Marx nicht nur aufs------- UIll ^umaa oenannt aeaeoenl .......
Grund eines ausdrücklichen Beschlusses des Partei- wird. Schließlich hat die Repko die Annahme- rohre ohne Verschlüsse, die feit vielen Jahren gut vorstaiwes unternommen, sondern auch in der rich- Bedingungen, wie sie in London festqelegt wur- Zieldarstellung benutzt rov-*““* m—-»• *---
piflen Erkenntnis, daß eine ausgleichende Zufam- den, genehmigt und zwar nach einem Bericht de« Gesuchs abgegeben haben.
mentahung aller arbeitswilligen und öetantrooi= £-:- m •• -- "1 ®r:j-
tungsfäbigen politischen Gruppen für die nächsten Aufgaben der deutschen Politik segensreich gewesen wäre. So mutz man das Scheitern dieses Gedankens an politischen Hindernissen um lo mehr bedauern, ! als anstelle der gescheiterten Pläne keine neuen zu ©ebote stehen, die restlos zu befriedigen vermöchten. Der deutsche Parlamentarismus verzettelt sich in parteipolitischer Taktik und die Lektüre der höchst! berouRt formulierten Parteierklärungen sticht traurig ab von der viel geringeren Bewußtheit, mit der dw wirklich dringenden Fragen in der Taktik verschwinden. Es ist schade um die besten Entwürfe, wenn sie so zerstäubt und unfruchtbar werden.
Berlin, 10. Oft. In der heute abend 7 y9r abgehaltenen Besprechung des Reichskanzlers mit den Fraktionsführern der Kvalitivnsparteien erklärten die Vertreter des Zentrums, daß die Frattion die endgültige Stellungnahme zur Frage der Regierungserweiterung sich noch Vorbehalten müsse, da zurzeit zahlreiche Mitglieder von Berlin abwesend seien. Der Reichskanzler kam mit den Parteiführern überein, die nächste Zu- I fammenkunst auf den 14. Oktober anzuberaumen. I Berlin, 10. Oft. 3n der heute mittag veranstalteten Aussprache des Reichskanzlers mit den Beauftragten der Deutschr. .itionalen B 0 l k s p a r t e i teilten die deusschnotionalen Der- -treki ihre Auffassung zu den einzelnen Punkten der ihnen am Dienstag vvrgelegten Richtlinien mit und erkannten diese alSgeeigneteDrund- loge für die weiteren Verhandlungen! über die Regierungserweiterung an.
An der heutigen Besprechung beim Reichskanz. ler nahmen, wie wir hören, auch die beiden Volks- partcuichen Abgeordneten Dr. Scholz und Dr. Cuitiuö teil, welche erklärten, daß sie auf ihremI bisherigen Standpunkte beharren müßten. Die A b- lehnung der Regierungserweiterung nach rechts ist von den Führern der De- 0fr5Lt€n. ""k des Zentrums nur für ihre Person au sgesprvchen worben. Die e n d g ultig e Entscheidung ist also den Frak- tlonen selbst Vorbehalten. Der Reichskanzler be-I abjichtigt. nunmehr noch die deutschnationa- roitionsführer zu empfangen, um sie gleichfalls zu fragen, wie sie sich dem Fottbestand der bisherigen Regierung gegenüber zu verhal- ten gedenken. Für 3 Ahr nachmittags sind die Führer der Koalitionsparteien aufs Reue zum Reichskanzler geladen.
. i.L°ndon, 10 OKt. Laut „Daily Telegraph" fuhr der Generalagent für die Reparationszahlungen, Owen A 0 u n g, gestern abend von Lon- don nach Paris ab, um an der heutigen Sitzung k6*? 9te p a r a 110 n s h 0 m m i f f i 0 n teilzuneh-, Vuy..|u)c
I "' der ein Entwurf der Bedingungen der! Zusagen an Deutschland, die nicht allein die 3?)e*9 ,/drmeller Billigung durch Sicherstellung eines deutschen Sitzes im Völker- ! f„rr ^ao^0"0,nskommission unterbreitet werden bunbsrat betreffen, sondern auch andere wichtige $te e d'.^nng erteilt fei, werde das 'Fragen der deutschen Regierung günstig beurtet.
mtnen zwischen Deutschland, den Emis- len. Wir glauben insbesondere darüber unter« unZ> °en. Uebernehmern, wahrschein- richtet zu sein, daß die englische Regierung die in?. o\°^en’ roe"n "'ckt sogar heute nachmittag,! deutsche Anfrage wegen eines Mandats über nor äSld)Prurt9 offenstehen. Joung halte vor sei- die früheren deutschen Kolonien in ro*|rei|e Unterredungen mit dem Gouverneur durchaus zustimmendem Sinne beantwortet hat.
und anderen"N^rllsnllckt.?ii^"^'"'^r-LVl London, 10. OKt. Wie verlautet, beal.stch. durch die oet'-nsspi^ ,^^larte sich tigt die Regierung nicht, die britische A n t»
Das einviae * Jnf+oetn^Qn!2® ^.^Mnebigt. m 0 r t auf das deutsche Memorandum hier zu wurde war' die md)t seregelt veröffentlichen. Es verlautet indessen, daß die
! Landes oder imeie/^nho6 3"ft»nmung eines Rote so gut wie nichts enthüllt, was nicht schon einrichtunaen ^uoemiesenen^ lhren Bank- bekannt wäre. Großbritannien begrüßt die Antische Quote betraae 0 *e mr Die bri- Wesenheit Deutschlands als Mitglied des Völker,
ling in bar. Die fra^össtchen°Banke^wittden > etwaige besondere Bedingun.
iihö1 ^iIIioncÄ Mund Sterling in Goldfranken übernehmen, Belgien, Italien, Schweden und die Schweiz je anderthalb Millionen und Holland w e erwartet werde, zwei Millionen Pfund sieriing.
, M? I' E' .0- Dkt. Die Repko hat, wie bereits berichtet, heute vormittag ein Exposee des Kom- missars für die Reichseisenbahngesellschaft, Le- verve, entgegengenommen und hierauf die Mitglieder des Transferierungskomitees ernannt, öeren Namen am Montag bekannt gegeben wer- oen. — Nachmittag hat die Repko das ameri-, _ - ■ nanische Mitglied der Repko ernannt, dessen Dresden. „ ____ .... ------- ö.
Rame ebenfalls erst am Montag bekannt gegeben funden, auf Königsbrück scheinen einige Geschütz.
Fortführung" der bisherigen Politik.
Die Verhandlungen unter den bürgerlichen «arteten haben ergeben, daß eine Stimmung für einseitige Erweiterung der Reichsregierung *8,°? rechts, nachdem die Volksgemeinschaft nun scheitert ist, nicht besteht. Man machte geltend, 8, nachdem man beide Parteien zu gemein* "em -schassen vereinigen wollte, nun nicht eine gegen die andere bevorzugen (!!) «nn. Unter den obwaltenden Umständen hielt «n es darum für zweckmäßiger, die jetzige Äänhrhb £ betzubeha11en, wobei die ^giichkett offen bleibt, die vakanten Posten der -telchsregierung mit neuen Persönlichkeiten zu
Arr 10‘ ^tt. Die sachlichen Mittellun- über die Entschlüsse der Reichstagsfraktionei, Zentrums und der Demokraten zur Frage egierungSerWeiterung eilen den 1 cheu voraus und sind vorsichtig zu bewetteit. vtand der Frage ist, wie den Blättern mit- G . to'r^’. solgender: Heute mittag haben im fchons19 ^'C ungekiindigten Besprechungen zwi- 2ßitt»rben: ^ichskanzler und den Führern der ^el arteten stattgefunden. Für das Zentrum I®»o,Öxran teir bie Abgeordneten Fehrenbach, -'»oXhoH? und Stegerwald, von der Deutschen Vemo^-Ä^' ®d)oIs und Dr. Cuttius, von den Bei ®rIeIen8, Huas und Keinath,
»eick^»-« 'lprechungen waren auch die meisten Me Aussprache trug Despreckiuno-n ^^ft^atorifchen Charakter. Die Sesetzt. Der ^ute nachmittag 3 Ahr fort-
°»id de° Sralibn«, fefflmmtJ
nachmittag beginnen die französisch-belgischen Han. delsverttagsverhandlungen.
I. ft-" r is, 11. Okt. Die Kommission zur Prü, I ”et Bedingungen für die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich "UEgestern eine weitere Sitzung abgehalten und wegen Abwesenheit eines Mitglieds keine Entschei- °ung getroffen. Nach dem „Petit Parisien« ist die Formel für die Anerkennung der Sowjet-Republik, die dem Mtntsterrat unterbreitet werden soll, noll« kEmen ^gelegt, so daß die Arbeit der Kommission baldigst zu Ende sein wirb.
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Bv» bet SItvko.
Di« zwette Feststellung der Reparations- Kommission.
• Berlin 11. OKi. Wie wir von unter- rtchteter Seite erfahren, wird die Reparations- kommtsston noch im Laufe der kommenden Woche die z wetteFeststellungüberdieDurch- fUllrung des Dawesgutachtens treffen. Gleichzeitig erfolgt bann die Durchführung der wetteren wirtschaftlichen und politischen Räu- mungsmaßnahmen. Für die militärische Räumung der Dortmunder Zone sind nunmehr die entsprechenden Vorbereitungen getroffen worden, so- daß mit der erfolgten zweiten Feststellung eine wertere Etappe tn der Befreiung der besetzten ©ebtete eintreten wird. Die Maßnahmen zur Uebergabe der Regiebahnen an die deutsche Re'chsbahngesellschaft sollen bereits im Laufe der nächsten Woche eingeleitet werden. Das deutsche Eisenbahnpersonal, das den Betrieb unter deut- wyer Regte wieder in Gang bringen soll, reift am Montag nach dem besetzten Gebiet ab.
sk. Paris, 11. Oft. Die Reparationskommissionl hat in der gestrigen Sitzung Kenntnis genommen von den Abänderungen, die während des Londoner Abkom-, menS von dem Anhang 2 des Abschnittes 8 des Der» faillet Vertrages gemacht wurden. Der amerikanische Staatsbürger, der nur bei gewissen Anlässen von nun an als Mitglied der Reparationskcmmission an den Beratungen teilnehmen wird, heißt Kerkins.
des Verkehrs/21 eine'S^ AM , , na$ ^chtS. Wenn keine von diesen S
ti Ä UEkannt werden sollte, bliebe iwch eim ft ZWtte. die ReichstagSauflüsung. Aeber diese Fra-
d°rts ll. Okt Die Repko hat heute vor- London, 10. Okt. Während die Masse der Dransfer-Komi-! Pa'.larnentarier in ihre Heimat abgereist ist, ver- alied Eertkanische Mit- bsseb-n die Parteiführer noch in London und hiel-
Montag^brtannt gegeben' T Pen ^ute Beratungen ab. Die Wahlmämfeste der
die Anleihsbedinqung^n,' die^in Lmckon ftst^legt ^^ Parteien werden voraussichtlich morgen, wurden, genehmigt. Es sind nunmehr alle Be- ^wstag. veröffentlicht. Die Form des W.chl- dingungen, die im Londoner Abkomtnen festaeleat selk'zuges wird gekennzeichnet fein durch ausg?- sind, erfüllt. dehnte Reisen, die von Mac Donald, Llohd De-
Sfintblito o» 8., EdNNlAhüö, ötn II. 59 1924
echsffrfche Jettuns
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----- °'° »»-kunstdurch die Eeschastsstelle und Zusendung är^lüW^L'siilluLtMu»
ssaun?nÄ'»^ über ylobaIit5te„ b„ S niÄ'* k^telt worden. Heute nachmittag fc^HKrD,eöC ""ch am Samstag werden die Ver« Handlungen fortgeführt werden <
L. °"60R• tt Ott. Die deutsche Anleihe mrir6 M D^eS-SutachtenS einen Betrag b»a Millumm erbringen soll, ist gestern zum Abschluß gekommen. 6ie zerfällt in zwei Gruppen, in eine»
I amerikanischen und m einen europäischen Anteil. ®et amerikanische beläuft sich auf 110 Millionen Dollar
I der europäische auf 26*/, Millionen Pfund Sterling Der amerikanssche Anteil ist von dem Bankhaus Morgan übernommen worden. Den europäischen Ante« übernimmt die Bank von England. An der europäischen Anleihe ist Frankreich, Belgien. Italien, Schweiz, Hol- lcmd, Schweben und Deutschland beteiligt. Italien wird seinen Anteil in Lire herauSgeben. die Schweiz fium Teil tn Franken und zum Teil in englischen Pfunden. Schweden übernimmt seinen Anteil in schwedischen Kronen. Sm übrigen wirb die europäische Sm- mission in Pfunden erfolgen. Die Anleihe ist innerhalb 25 Jahre rückzahlbar und zwar erfolgt die Rückzahlung durch Auslosung oder Rücklauf. Für die amerikanische ist eine Tilgung des Kapitalbetrages mit einem Aufgeld von 105 Prozent vorgesehen. Die europäische ist mit pari rückzahlbar. Die Emmissivn erfolgt in allen Ländern zum Kurs von 92 Prozent und wirb bereits in der nächsten Woche beginnen. Der Zinsfuß beträgt 7 Prozent.
fk. Paris, 11. Okt. Dach dem .Journal" wird der französische Anteil der Dawesanleihe eine Höhe von 3 Millionen Pfund Sterling betragen und zum Kurse von 92 aufgelegt werden.
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Ar antwort auf ta« ttuMr Remsnmöum.
Eine englische Mahnung an die deutsche Regierung.
---*---- arge und Asquith unternommen werden. Dec Pre-
Saß Anfethr-Memmw mstczMart. ren: wenn er hier gesprochen hat, wird er in einem
etel Freude über den englischen Genossen Mac "Die Arbeiterpartei hat 10 Monate das ältliche Weltreich regiert", stellt voll stolzer Be- 1 »underung der „Vorwärts" fest. In feiner Freude Mfliert dem Vorwärts" ein kleines Mißgeschick ?eldÄ^""rcht unter der Fahne „eigene Draht- - -«3rDei Berichte aus London mit den Ueberfchriften: „Warum Mac Donald auflöste" Md „Die Kampfbereitschaft der Arbeiterpartei" Ke genau das Gegenteil besagen. In der ersten Keldung heißt es nämlich, daß Diac Donald auf Drangen feiner Partei jeglichen Komproniißver-
??n+,ÄrQ en ^blehnte, um möglichst schnell Pie Ensschetdung Herbetzufuhren; und in der weiten rotrb von einer großen Rede des Ge- Meit Premierminister berichtet, der den Konser- Itwen und Liberalen die volle Verantwortung E Neuwahlen zuschob, denn aus Parteiegois- 19 ^ten f*e dem Lande den Kampf aufgezwun- Der verehrte „Vorwärts"-Lefer wird nun LT?1lffenr' ,?n welche der beiden Meldungen er palten soll. Rian hätte beim Umbruch darauf ten sollen? So etwas dürfte doch nicht vor- men- .Zwei sich völlig widersprechende Mel- ngen müssen griindsätzt'ch auf zwei verschiedene j 'n gesetzt werden.
---*--- I London, 10. Okt. Die Abmachungen zwischen! $utE "ach dem Süden fahren und in Versammel' Deutschland und allen beteiligten Banken Hinsicht-1 fn den Hauptindustriezentren von Dord-
rm vtUNGWNMfM MNoMVtktkM lich der Anleihe für Deutschland sind unterzeichnet ""d Mittelengland sprechen. Am Freitag der kom- I fk. Paris, 11. Okt. Zu den deutfch-sranwsi- worden. 3 ’ 'menben Woche wird er seinen eigenen Wahlkreis
scheu Handelsvertragsverhandlungen schreibt "der Varis 10 Okt «„ikm «... o x Sudwales anssuchen. Lloyd George w-rd für „Matin": Es scheine, daß die großen Hinde^ isse Die a-ll-rn' London, den Liberalismus eine „Wirbelwindreise" durch
überwunden seien und daß man bald zur Be'endi- und den Verttttern der enalischen^urd?merikan?I Ga9(aub unb <2Sat^ ”n*en’ ähnlich der, wie er gung der Verhandlungen gelangen werde. Gestrrn schen Banken im Beisesti des ReichsOnaniminiiters '5e b'"‘ her tcfeten im vorigen Jahrs tnachte, fand eine neue Sitzung der deutsch-französischen Dr. Luther "und L7LLZ!RdL^ Asant,h wird das schottische Gebiet bereisen.' Die
Unterhändler statt. Die Verhandlungen wurden in Schacht geführten Verhandlungen über den 2libenerpartei wird eine bisher beispielslv'e Zckl
einer Atmosphäre vollkoinmener Herzlichkeit ge-Ifranzösischen Anteil an der deutschen! von Kandidaten ins Feld führen. Man eia>;rtct, eine I * . !choint nach und nach dre Schwierig- Anleihe sind noch nicht zu Ende geführt worden. ^^3 iie nickt weniger als 500 Sitze mm 6-5
Sr'.l k^ °^rnelner Art zu uberw.nden, auf die man j Rach dieser Meldung ist ein Einverständnis Über welche das Unterhaus hat. bestreiten wird. Ein
T -Beginn der Verhandlungen gefloßen sei. Heute die Bedingungen, unter denen die Anleihe aufgelegt ' Lut>ttd Frauen werden als Kandidaten der Ar-
^Kriegsfchuld", soll heißen: darüber, ob die Deutsch- nationalen mit ihren Ergänzungsfragen oder die Sozialdemokraten mit deren Ablehnung die Schuld 1 tm dem Scheitern tragen — aber das ist Zacke wie Hofe. Auf beiden Seiten bestand genau die gleiche Abneigung gegen eine Paarung. Es hat peinlich fange gedauert, bis der Kanzler diese bekannte Tat« xche aktenkundig gemacht hat, doch würde diese Miststche Genauigkeit dann nicht zu bedauern scL» »enn man nunmehr die politischen Folgerungen 4 Miaus entschlossen zöge. Erweiterung des Kabi- ■ Mts nach beiden Seiten unmöglich, nach links
«enso, bleibt also die Erweiterung nach rechts Aber Zentrum und Demokraten erklären diese Lö- ! für „inopportun". Ein häßliches Fremdwort ’r? oas sich immer einstellt, wenn jemand nicht wagt, -- 2* Tinge beim rechten Rainen zu nennen. Herr
Marx aber, der doch nicht nur Reichskanzler, sondern auch Führer der in argen Schwulitäten befind. Wien Zentrumspartei ist, läßt sich gern „beein- Bruaen und tragt die Sozialdemokraten, ob sie sich »eiter still verhalten würden, wenn alles beim «ten bliebe. Die antworten: Ja, aber wer wird SHnenmtmjtet. Dann wird die „Burgfriedens". Frage den Deutschnationalen vorgelegt. Allein auch .«lf in eiern Wege ist zweifellos nicht weiter zu kom- *“• e,ne Lofung oder Auflösung, die allen Par- »opportun ‘ erscheint, gibt es ja leider über-
Hmrpi nicht,' man wird sich also schon zu irgend einer »inopportunen entschließen müssen. I
lUiid» .1 i ‘ir iiijltiBi»llii ii I