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Kr. 227 (2. Aach

Marburg a. L, Sonnabend, den 27. Sevtrmbrr

59. Sabrg. 1924

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in «Uett ffieldjgften erhältlich.

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Don Gian hatte sie ja eben noch selbst

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Weste auseinander, und ein röchelnder Schrei kam

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Prächtiges Se i en! Mr Braut, Brätiga:n, »rau u.MennI

1 KavitsI, jede

Die Flasche, aus der er gestern abend unge­fähr ein Drittel gegossen hatte war leer. And

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Die Brusttasche war leer, das kostbare Doku- mcnt war verschwunden!

Wie zu einer Salzsäule erstarrt stand er da.

auch der Rest, den er in dem Kelchglas zurückge­lassen er erinnerte sich genau, Los getan zu haben befand sich nicht mehr darin: beide Ge­fäße waren rein und sauber ausgeivült.

Mit einer merkwürdig zusammenziehenden Er­starrung sah er auf Flasche und Glas wie auf et-

halte, über die Gesamtheit des Schieds- und Sank- tiansprotokolls machen müsse.

die Aufrechterhaltung des Friedens und das Wie dereinvernehmen unter den Nationen sichert.

der größeren Sicherheit wegen, und seine tasten­den Finger suchten vergebens den flachen Knopf. War er abgesprungen? Mit einem Ruck riß er die

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einen Zusatzantrag gestellt, in dem es heißt: Die Bestimmungen des §5 tasten die Pflicht des Völ­kerbundsrates nicht an, sich zu bemühen, zwischen den Parteien eine Versöhnung anzubahnen, die

- - - ----- wird nur von zwei Organen

geführt: der kommunistischeSjitmanite und dem Sol-

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toic derSlatin, hat in seiner Nummer vom 25. Aug. zugestanden, daß arge Skandale vorgekommen seien mrd daß die Regierung einschreiten müsse. Freilich t# das große bürgerliche Blatt bann wieder still gr- wordmi, und der Kampf gegen d'e Mißbräuche der

meine Laufbahn .mein ganzes Leben ist ruiniert, denn wer wird mir denn glauben, daß ich die Hand nicht dabei im Spiele hatte, wenn doch der einzige Zeuge zu meinen Gunsten, der Saft mit dem Schleifmittel darin, verschwunden ist? Wer wird mir glattken .daß alle Türen verschlossen, der Trunk mir mit der Erwartung, daß ich ihn ohne Bo: lobten hinabgießen würde, gemischt war? Der, frage ich? Ich selbst würde einem Menschen, der mir das er zählte, ins Gesicht lachen.

(Fortsktzun,

Franken monatlich für einen Dienst, der ihnen die meisten Nachmittage zum Jagen, Fischen, Spazieren­gehen und gewinnbringenden Spekulationen auf Mark, Franken und Pfunde freiläßt, wenn sie räch! einfach ein Geschäft ausmachen, das mit den vom Staat ge­lieferten Heeresvorräten, Lebensmitteln. Konserven, Stoffen usw. arbeitet."

den sogenannten .Cooperatives militaires", einer Art Konsumvereine der Truppenteile, sind kol- lossale Anterschlagungen und Schiebungen entdeckt wor­den, die von den leitenden Offizieren ausgeführt wur­den. Solche Sachen passierten namentlich in Trier, Mainz .Kreuznach, Bonn, Düsseldorf. Die letzte große Affäre betraf Koblenz. Natürlich konnten so große Schiebungen (es handelt sich um ganze Maggonda- dungen von Lebensmitteln) nicht ohne Mitwirkung subalterner Beamter stattfinden. Gegen diese geht dann auch der ganze gesetzliche Apparat los. während die Offiziere straffrei bleiben. Besonders wird über die zügellosen Warkspekulationen der Zahlmeister (vf- ficiers paheurst im Jahre 1923 geklagt, bei denen groß, Vermögen verdient wurden. Die Spekulationen reich­ten bis in die allerhöchsten Militärkrcise hinauf. 2T4 im Jahre 1923 gegen fünf oder sechs Offiziere, wegen unerlaubter Markspekulation eingeschritten wurde, er­klärten diese dem militärischen Untersuchungsrichter' Wenn wir angeklagt werden, wird man sich entschlie»

Es blieb also nur eine Möglichkeit: es war ein geheimer Zugang zu den Zimmern des zweiten Stockwerks vorhanden, und dieser mündete in die Wohnung .die der Marchese für sich bestimmt hatte.

So weit war er in der Erwägung aller Möglich­keiten zur Lösung dieses Rätsels, als e-3 an die Tür des Wohnzimmers klopfte.

Bist du fertig, Gian? rief bis Stimm cte» al­ten Marches«.Ich habe ten Fr-i' stck j,. ncm Boudoir servieren lassen und fomtne, um dich zu holen, denn es wird Zeit.

(Nachdruck verboten.)

9o$ «vsaziMNM.

Venezianischer Roman

E. von Adlersfeld-Balle st rem.

8. Fortsetzung.

Schaumpon (y mit dem sdiwatzenW)^^ L' 1 Pa> a(lbewährte Kop[wa«hpulver.X<.

über seine ttockenen Lippen: der Knopf war abge­schnitten und mit ihm das Stück des Futterstoffes, an den er angenäht gewesen war!

Er achtete nicht auf den Diener, der jetzt draußen an der Garderobentür klopfte, um das heiße Wasser zum Rasieren zu bringen, er stürzte zurück in das Wohnzimmer und an den Tisch, an dem er die ganze Nachtschlafend gesessen: da lag der abge­schnittene Km f auf dem Teppich neben dem Sessel, und ilug wuhte ers genau: die Flasche hatte einen

Diese Erklärung löste eine ziemliche Sensation im Versammlungssaale au. L o u ch e u r (Frank­reich) forderte jedoch A d a t c i auf, bis morgen noch einmal den französischen Vermittlungsvor- smtag zu prüfen. Adatci dankte Loucheur für seine Sumpathie sowie für die Frist, die ihm noch- für die Entscheidung zugebilligt würde. Scraloja (Italien) erklärte sich hierauf nach­träglich mit dem Anträge von Adatci einver­standen. O s u s k i (Tschechoslowakei) schlug vor, daß ein engeres Komitee einen Verständigungs- boten finden möge, dem außer Adatci auch Sir Cecil Hurst angehören soll. Die Kommission stimmte hierauf dem Vermittlungsvorschlag Lou­cheur und dem von O s u s k i vorgeschlagenen Verfahren zu und vertagte die Entscheidung über Artikel 5 bis nach Erledigung dieses Punktes.

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rrrzsr tijio.

du ;ij ent B^rer- übe: Äfb .ierhause jo.ite bieie» ta'-oa dwer setzt n! 71s Scjijeiten gut gebunden 9tur (5^$??.1O. 3t' be ietrn durch LLo est« & Sbe ls Abt. BX

ft a ra b ti r g 5, p.l-damm 28

In bedenklicher Weise hat sich die Lage aus dem Getreidemarkt entwickelt. Infolge der un- günftigen Witterung sind die Ernteaussichten, be­sonders für Brotgetreide, so ungünftig, daß man mit einer erheblichen Verteuerung des Brotes im kommenden Winter wird rechnen müssen. Man schätzt den Gesamtbetrag der diesjährigen Ernte auf 6Millionen Tonnen Roggen und 25 Millio­nen Tonnen Weizen, während die Ernte des Vor­jahres 8 Millionen Tonnen Roggen und 3Millio-

SolkstvLrtschastljche Wochenübersicht.

Nachdem die Deutsche Rentenbank und die - Golddiskontbank ihre Zinssätze für Kredite her- «bgesetzt haben, hat man vielfach erwartet, daß jauch die Reichsbank eine Ermäßigung ihres Dis­kontsatzes vornehmen werde. Der Neichsbank- tprüfident Dr. Schacht hat jedoch darauf Hingewie­isen. daß nach den kürzlich beschlossenen Erleich- ,'te rungen der Kreditgewährung die Ansprüche der Wirtschaft an die Reichsbank voraussichtlich künf­tig stärker sein würden als bisher, und daß daher die Reichsbank eine Ermäßigung des Diskonts in absehbarer Zeit nicht werde vornehmen können, wenn sie die Bedürfnisse der Wirtschaft einiger­maßen befriedigen wolle. Vielleicht wird sich diese Haltung des Reichsbankpräsidenten als all­zu vorsichtig erweisen, denn man hat im allgemei­nen den Eindruck, daß die Lage auf dem Geld­markt bereits eine wesentliche Erleichterung er­fahren hat. Die hohen Zinssätze, die noch vor kurzem im Geldverkehr üblich waren, werden heute vielfach nicht mehr bewilligt, da im allge­meinen die Auffassung vorherrscht, daß nach dem Zustandekommen der 800 Millionen-Anleihe auch fiir die deutsche Privatindustrie Auslandskredite zu verhältnismäßig günstigeren Bedingungen als den bisher in Deutschland üblichen zu erlangen sein werden.

Ob diese Hoffnungen auf die amerikanischen Dollarkredite sich voll erfüllen werden, bleibt ab­zuwarten. Doch scheinen apch die deutschen Kom­munen mit den in Amerika aufzunehmenden An­leihen stark zu rechnen. Bisher ist freilich nur eine 5 MMonen-Dollaranleihe für das Ruhrkoh- kensyndikat zustande gekommen. Dagegen wollen die amerikanischen Bankiers sich mit den in gro­ßer Anzahl vorliegenden Anleihegesuchen deut­scher Städte erst beschäftigen, wenn die große An- feihe für das Reich gezeichnet wird.

als er das Unerhörte, Furchtbare zu fassen begann, wesen. :

das Unmögliche zu verstehen suchte. Natürlich war ausgeriegelt ^nd "sand" Spur ^ine?Gewalt- etn Verschwinden unmöglich. Ter Umschlag mit tätigfeit daran vor. Versteckt konnte der Dieb in &cm Dokument darin, verklebt und versiegelt mit den Zimmern auch nicht gewesen sein, davon batte &em Petschaft des Ministers, mußte ihm bei einer sich Don Gian gründlich überzeugt, ferner hätte ^^ung im Schlafe he. ausgeglitten und drinnen er, nachdem sein Opfer unter der Einwirkung des unter den ^isch gefallen fein. I Schlaftrunkes unschädlich gemacht und die Tat voll-

Aber die Tasche war doch zugeknöpft gewesen! bracht war, durch ein: der Trier tie Wohnung ve-- v " ' * " lassen müssen; wie aber hätte er das machen wol­

len, wenn ihr Derschluh und die innen angelegten Sicherungen Veliz unberührt waren?

starken Schlaftrunk enthalten, wahrfcheinkich Cblvral- ...

Hydrat, weil der Saft so scharf und kratzend ge- I T 4 9-ng er zur Tür

schmeckt, und dann war jemand gekommen und Jtefer und gebraten teworbracht/"^' hatte ihm das Dokument gestohlen und den stum- 1 * 9 " hervorbrachte.

men Zeugen, das Betäubungsmittel, ausgegossen.®$an- toaS ist? Bist du krank? Ist et'oe.s Jemand? Wer? " geschehen? rief sie erschrocken, zärtlich, unwillkur-

Förmlich röchelnd vor Erregung rannte Don Gian ^ie Stimme dämpfend.

tnnä - i von Tür zu Tür, sich davon überzeugend, daß Der Marchese winkte dem Diener, der noch mit

W ' Unb daun blickte er um sich und ein menschliches Wesen unmöglich durch dieselben dem heißen Wasser in der Hand mitten im Sdytaf- i? anqcbra4ttUunon o^nn bcnn bi<? Sicherungen der zimmer stand und mit offnenem Munde de.Tson-

, - -n ?1.nR ses"^ I Sck.osser lagen sämtlich unberührt davor. berbarren Treiben seines ersichtlich verstörte«

wc?e ckv müßte 'e7 siebtem ST L Um baS erftaunte und erschreckte Herrn zusah, und nachdem der Mann verichwün.

sT S»l9« »ach sich »Wn mut Ld

Es war von vornherein allgemein vermutet worden, auch wenn es mit Keinem Worte in der Debatte erwähnt wurde, daß die japanische Dele-1 worden, und der Kam gatton ihren Antrag mit Rücksicht auf gewisse Ruhrbesahungsbehörden Fragen gestellt hatte, wie die Einwanderungs- L.. twcumai frage, die von der Gegenseite als zu ihrer eigenen batenblatt .Armee et Democratie". Der französischen A"ilandtgKert gehörig betrachtet werden konnten. Staatsanwaltschaft muß das Lob erteilt werden daß ! nen Tonnen Weizen^7u4^^nsalae^dieser"für I Vermutung schien bestätigt zu werden durch sie die mutigen Borstöße der beiden Blätter in keiner den kommend^ Minter dra'limn I den außerordentlich lebhaften Verlauf, die die De- Weise hindert. Di-Negierung Herriots von des Brotgetreides haben die Preise an de/Bem kategorische Haltung, den Kommunisten als bürgerlich-reaktivnär geschmäht,

liner Produktenbörse sowohl iur Novaen mie siir o "lrJ?pas.ntf^Cn,^eIePie.rt^ Adatci entnahm. läßt ihnen klugerweise volle Pressefreiheit und ist sicher Weizen beträchtlich angegogen Noch Ende August §n fahn nQ C1 Ur &en 4°^ fein nicht unzufrieden damit, daß ihre Hilfe von dieser Seit« lautete die Notierung für Weizen 205 bis 210^ merttottens^^» »r°It6je.nom*nen wurde, daß m dem Kamps gegen den Ruhrmilitarismus kommt, I die für Roggen 161 bis 168 Mark. Am 23 Sev-1 srnVmohi m 9 ^*.e oben wiedergegebene I Denn Herriots Regierung bekämpft dieses Militär»' I tember dagegen wurde Weizen mit 226 bis 234 I hmhpit Ptm>rQ<n ?r-a^en 3*.fc ,,l®.ePcn 3ustan-1regime und muß es bekämpfen, well es ihr g efähr« I Roggen mit 210 bis 214 k nattert Das bedeutet I ULell ä rroerbsen" Gegner, ein Schädling für ihre Außen-

eine Nreiserhöhunq von 10 Prozent für Weizen irrnnntfrhon^ q S L f^"9land), ter sich gegen den Politik und der Erreger von Unzufriedenheit mit der und 25-30 Prozent für Rooaen Es muß i-teck lapamschen Zusatzantrag wandte, ebenso auch Innenpolitik Herriots ist.

befürchtet werden, daß die Preise noch weiter an- GAmierinb^tPn^hnh9 a* SIrtihel 6, versuchte, die Daß Herriot in London auf die Verlängerung der ziehen, denn der-Minderertrag der deutschen aiiberer Stelle te?SraÄüT a^steüAH* er C" 6efton6en bat, erflärt

Ernte, insbesondere an Rooaen wird diesmal! "es Protokolls ausdrücklich er- sich nicht aus seinen etwaigen mililärifchen Wünschen,

nur sehr schwer durch Importe aus anderen 2än= fetolltote^ T K°nzoffi°n. das er de«

dem zu decken sein Es wäre freilich mrmlich r J.UI oen Rat , bet allen Ruhrmrlitars machen mußte, um sie Überhaupt zur

einen Teil des uns fehlenden Roaaens durck Wei- fbL Serftantegutw gu Jucten, fortbe= Olufgaßc der Besetzung zu bestimmen. Denn diese

zen zu ersetzen. Aber auch die Weiaenernte ist I Lhr U s Z^rQn erklärte bagegen Herren würden am liebsten für alle Ewigkeit dort ge- in der ganzen Welt ziemlich ungünstig ausaefaL Llfia6^^^ mährend m rnPnm ra61?^6en fein' to0 e8 *6nen (wohlgemerkt den .Höheren", I len. Erst im Dezember und Januar wenn die o i m b"« § ntT?m nid&t 6en Soldaten) bisher so gut ging, wie es ihnen

Ernten in Argentinien und Australien 'deren Aus- 9r t e i hrnnnen solT m '^lT9ten^ tn not ni.e in .'^rem Leben gegangen war, später auch

fall sich noch nicht übersehen läßt an den Marktt Pir (r0«n dem Vorschlag von wohl nicht wieder gehen wird. Man lebt herrlich und

kommen werden, ist vielleicht mit einem Rück'! falls hnrrh^nhVo teer gegebenen» tn Freuden auf Kosten des deutschen Steuerzahlers,

sc-tag der Weltgetreidepre e zu rachnen WnÄÄ5501(0 Personals, das angeblich zur Erledigung

H ' 3 rea)nen' wlt dem engstschen Vorschlag zu des Dienstes notwendig sein soll, ist unglaublich die

----*---- U'chem Loilch e u r lFrankretchs versuchte zu ver- gältet der Leute, die irgend ein Pöstchen haben, Ä 2 dlrttkelö m den vorhergehen- sind sehr hoch. (Die tägliche Löhnung des gemeinen MN oer ReparaNoNSroMMWN. l r bte beträgt ab« «ur 75 ^««nüm« gleich

<ßlr-ä 26 Sevt Die Revkv vor bCS Schiedsverfahrens auf- rund 17 Goldpfennig bei sehr strammem Dienst und

Ttepto ya. heute vor- zahlt, worauf dann aus der von Hurst vorge- schlechtem Essens Die Äumontto" s<breibt^ Einlorh» mittag m Anwesenheit des Vertreters des Agen- schlagenen Fassung ein eigener Artikel gemacht Bürovorsteher bekommen^ Gehälter 30M-4003 ten für d:e Reparationszahlungen, Owen Vonng, werden wurde, der sich auf alle Falle des Art. 4 1 - - - -- J

ter sich augenblicklich in London befindest über das bezieht. Adatci ließ sich hierauf nicht ein, son- Budgel für die Reparationszahlungen für die Mo- ^ern erklärte mit großer Feierlichkeit, daß, nach- nate September und Oktober beraten. Die Repko vCmJem ®ntrag Keine Ehancen habe, einstimmig «Ufo fefttamt. ,eiü». Ea"bes- »*«

(en um IC Prozent, für Koks um 8 Prozent her­abgesetzt Wird. Es ist ferner bestimmt worden, daß die frcnzösisch-belgische Eisenbahnregie, deren

'lun war er ganz wach und erinnerte sich. .Ja : eg ist gut ich höre! rief er mit dem Ver-

i kucke, aufzuspringen, aber die Kniee versagten ihm - Künachst, und die Glieder waren ihm so steif und f Köge, daß er sich nur sehr langsam und mühselig , nhcben und taumelnd wie ein Trunkener an das Ochste Fenster bewegen konnte, um den Laden zu ; vssnen.

Die frische, von einer leichten Brise von Osten ^^bewegte Morgenluft brachte ihn rasch zu sich Herr des HimmeA ich habe nun doch die ßctVe Nacht geschlafen! dachte er verwirrt.W.rr- n aller Welt habe ich geschlafen? Unb warum ich so steif und schwer wie ein Klotz? f Immer noch taumelnd, verlöschte er das elek­tische Licht, machte auch im Schlatzimmer die- , n auf und badete sich dann das Gesicht in fei» Waschbecken.

-Sv, nun wäre man wenigstens wieder ein hal- Mensch, versicherte er sich nach dieser Er- oifthung.Otter dieser fürchterliche Durst, den ick

Ich kann nicht warten, bis mein Kaffee

®as Glas von seinem Waschttsch in ter Hand, «uie er es eben mit dem abgestandenen Wasser s ter Karaffe füllen, als 'sein Blick auf das ©er« «rörett und den Siphon fiel. Schnell trat er de/Ä,??' Iie6 das Sodawasser bis an den Rand teer sprudeln und trank es in einem Zuge ^setzte, fiel fein Blick auf die 1 *8»iTtoVG,a^ unö benommen, wie er eben noch feillnLtofi bJa-^.e 3InbIid dieses zierlichen Kri- ^gesahes Lh« tztdtzsiich völlig zu sich. .________

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T ß z. -st

. - . von einem lierourtagenben Lackman» be»

oe.t ii. a. vro-. r. Franz Weber, Pros. Tr. Äug. Forel, ,r w-- 7iu u. LaudWu. Dr. meb I Spier, Frau Eerrrud "»«.' r. nied. Hermann Fältln, ft f:at . r. Eugen Dorrn»

Vuch die in der Berliner Stempelvereinigung Zusammengeschloffenen Großbanken haben sich entschlossen, dem allgemeinen Verlangen nach ßinsabbau insofern zu folgen, als sie den Zins- sat; für Einlagen mit 14tägioer und monatlicher Kündigung ziemlich erheblich^herabgesetzt haben. Auch die Großbankleitungen können sich eben lei- «r von dein in der Inflationszeit üblich geworte- «ei: Geschäftsprinzip, möglichst viel verdienen zu wollen, noch nicht ganz frei machen. Auf die Dauer bet wird der deutsche Geschäftsmann zu dem, . . , ------

alten gesunden VorkriegsgrundsatzGroßer Um- Beincttrag der Reparationskasse übergeben wird, fotz, kleiner Nutzen" zurückkehren müssen, wenn1 Goldmark für die Tonne bezahlt. Das Kvh- er insbesondere im Welthandel wieder kvnkur- lenlieferungsprogramm für den Monat Oktober soll werden will. . I einer späteren Sitzung Vorbehalten werten. z$)U

Ser deutsche Exporthandel macht große An- Repo.iationskvmmission beschäftigt sich immer noch Ü - Mengungen, um den während lind nach der In- nit dem Berteilunosprogramm für ten ersten Mv- - T» ?°bsnr rJiGber gewinnen. nat der Durchführung des Sachverständigenplanes.

Die deutfcken Außenhandelskammern haben kurz- t.;r \.r

lieb in Berlin gemeinsam mit den Vertretern der r J r -Cr<2,/.£ .2 ®,nc Annuität vo-n 1 Mtl» j | teutschen Industrie und des Handels eine Tagung ls ^Dlbmari vorgesehen ist, handelt cs sich g U veranstaltet, zu der aus fast allen Erdteilen Mit- hatum ? bestimmen, wie die erste Monatsrate - Zlledcr der deutschen Llußenhandelskammern er- Con Billionen Goldmark auf die verschiedenen t Menen waren. Auch die Reichsbankleitung ist, vorgesehenen Berpflichtungen verteilt werden soll, i ««geachtet ihrer Zurückhaltung in der Diskont- Bor allen Dingen hanoeu ee s,. bwum, wie j 1 Miste bestrebt, dem Wiederaufbau des deutschen derTemps" schreibt, festzusetzen, welcher Be-

Bahn ZU schaffen. Sie hat die Sätze trag für die Sachlieferungen zur Verfügung bleibt, stir ten Ankauf von Auslandswechseln ermäßigt, ____ 0 a

| um auch hierdurch die deutsche Exportfähigkeit *

i «ack Möglichkeit zu stärken. Mau hat den Ein- Äfw*4f im

| tevch, daß die in der letzten Woche abgehaltene I vIlKII Uli sH/llKlVUllv« I

Ä.'ijcn Frankfurt a. M. und Kiel nicht mehr ganz Genf, 26. Sept. Im Ausschuß für das L w si'.ll und geschäftslos verlaufen sind, wie die Schiedsprotokoll hat der japanische Delegierte terhergehenden, daß vielmehr ein gewisser Auf- Adatci im Namen feines Landes zu Art. 5, der sich I i Khroung des Geschäftes sich bemerkbar gemacht mit der Vermittlung des Völkerbundes befaßt, hat. Es fehlt der deutschen Industrie und dem ~ r ' " "" ' "

W «uUchen Handel nichts als billigeres Geld, um > ^euckchen Erzeugnissen ihren Platz auf dem ir:!ti'.(irfrt wiederzuerobern.

m 6en müssen, auch andere Schuldige vor den Richterstuhl

Ruhr-SrandM. der Justiz zu schleppen." Daraus wurde das Verfahren

. schleunigst eingestellt. So erzählt .Armee et Demo«

n x m ckrankrerch fangt man letzt an einzusehen, I cratie.

Baß der Ruhrmilitarismus dem Ansehen Eine reiche Quelle deS Gewinns war auch der Frankreichs schwer geschadet hat und daß er abge- | baut werden muß Selbst ein kopatriotisches Blatt" '