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59. gchrg. 192

Marburg a. L, Freitag, den 26. September

ft. 226

SbeeheWche MKUW

Anzeiger für (das früher kurbeffWe) Sberlieffen - AmlliKes VerkündigemgMM des Kreises Marburg

BkOberhessiiche Zeitung' erscheint sechsmal wöchentlich. - Bqugspret, monatlich 2 Mark »»« chlieglich Zust.llunz»,- »hr. Durch di» Post 2,25 SRI. - Für ausfallende Nummern infolge Streik, oder elementarer Ereigaiffe kein Ersatz. -Verla» *n Ti.T. Hitzeroth. Druck derUnio.-Buchdruckeret von Jod. Aug. Koch. Markt 21/23. Fernspr. 5», Postscheckkonto: Nr.50» Amt Frankfurt a. Main.

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Sie deutsche Volkspartei fordert die Volksgemeinschaft

das Saargebiet, Danzig und die Mili-

ftänden würde die Einstimmigkeit im Völker» oundsrat selten erreichbar sein. Wenn alle daran

und wür-

mit größter Beschleunigung geschehen mutz, um der be.

auflösung gestört werden. Eine Lösung ist nach unserer festen Äeberzeugung nur durch die Einbeziehung der

zur Verfügung stehenden Mittel den Betrag von 1000 I Reichsmark für Das Jahr nicht überschreiten können.

DaS Recht auf die Rente soll mit der Perlon des Berechtigten verknüpft sein. Die Lebertragbarkeit der I Rente wird also ausgeschlossen sein. Hm dem Be- I dürftigen die Aufnahme in eine Häuslichkeit zu er» I leichtern, soll er aber die Rente innerhalb eines be- I stimmten KreiseS vererben können. Sie soll nach seinem I Tode auf einen Zeitraum von 10 Jahren beschränkt aus solche Personen übergehen können, die ihn ober I leinen Ehegatten in ihre Häuslichkeit ausgenommen I hatten. Die Rente soll ferner vererblich fein auf Kinder, Kindeskinder oder Eltern, sofern diese Erben bedürftig sind. Die auch für diese Fälle vorgesehene De- j fchränkung auf 10 Jahre würde der Deichsminister der Finanzen, wenn besondere Gründe vorliegen, Kraft der >h« zu erteilenden Ermächtigung verlängern können.

| Was die Höhe der Leistungen betrifft, so ist daran ge­dacht, flie Rente auf 2 Reichsmark je Jahr auf je l 100 Papiermark Rominalkricgsanleihe zu bemessen. Es I soll auch über die bedürftigen physischen Personen I hinaus noch Derbänden eine in ihrer Höhe noch fest» I zustellende Rente zufließen, die ihrerseits zur Unter-1 stützung von Bedürftigen berufen sind. Hierunter fallen I kirchliche und sonstige charitaKve Einrichtungen, die zur I Unterstützung Armer und Kranker Gelder angesammelt I und diese Gelder als Selbstzeichner in der Kriegsanleihe angelegt haben.

Paris. 25. Sept. Der Genfer Berichterstat­ter der »Information" schreibt, man glaube, di«

Das Memorandum.

k ® 6 Hin, 25. Sept. Das Memorandum über ven Eintritt Deutschlands in den Völkerbund, das ven beteiligten Regierungen durch die deutschen Legierungen überreicht werden soll, ist in der yeungen Sitzung des Ministerrrats genehmigt worden. Es wird nunmehr umgehend den in ü age kommenden deutschen Auslandsvertretun­gen zugestellt.

-------- ....t. Der Kredit der Asrar- bank von 800 Millionen sei bereits überholt durch in- zwischen gezahlte 900 Millionen Steuern Landwirtschaktsminister Dr. Wen dorff: Das

I Soziale Mallung »et Auiwerlung.

I Die Hoffnungen derer, die auf eine weitere Aus­dehnung deS AufwertungSzwangeS warten sowohl

I der armen Geschädigten selbst als auch der vielen Spe- | kulanten, die Jenen die Papiere für ein Butterbrot I abgekaust haben waren neu belebt worden, durch ein Schreiben de» Kardinals Bertram an den Reich s-

I kanzler. Als Sprecher der Fuldaer BischofSkonferenz fordert da der Fürst Bischof sowohl im Interesse der Kirche, die ja auch durch die Entwertung ungeheuere Einbußen erlitten hat, wie im Damen der kleinen Sparer, die baldige Aufhebung der dritten Steuernot- Verordnung: das fei eine Forderung der Moral und der Gerechtigkeit. Aber die Stellen, die die Verantwortung für die finanziellen Folgen einer Aufwertung zu tragen

I haben, schütten immer wieder viel Wasser in den Wein I Hoffnung. Im Unterausschuß deS Aufwertungsaus- I schussel des Reichstages zeigten.sich bereits am Vor- I mittag alle Parteien darin einig, daß der Spekulation unbedingt jeder Boden entzogen werden müsse und daß

I für eine eventuelle Aufwertung lediglich der nachweisbar I alte Besitz in Frage kommen könne. Am Dachmittag aber zeigte sich daS RetchSftnanzministerium noch härter. Er erllärte, baß bei den gegenwärtigen Finanz Verhält­nissen deS Reiches eine Aufwertung ober auch nur eine geringere Verzinsung der früheren Deichs-

I anleihen vollkommen unmöglich sei. Zum Beweise I wurden die Zahlen deS neuen Haushaltsplanes ange- I führt. Ist damit wohl auch noch nicht bas letzte Wort I in dieser Frage gesprochen, so wirb man doch jeden- j fall» die Erwartung sehr tief herabschrauben müssen.

i

I Zur Aufwertungsfrage hören Berliner I Blätter auS parlamentarischen Kreisen, baß DeichS- finanzminister Dr. Luther im AufwertungSauSschuß deS Reichstage« einen Plan entwickelt habe, wie den nachweisbar bedürftigen Besitzern von Kriegsanleihen auf sozialem Wege ge­holfen werden kann. Auf die Besitzer anderer Reichsanleihen würbe sich baS nicht be­ziehen. Der Minister suchte im übrigen in ausführ­lichen zahlenmäßigen Darlegungen zu beweisen, daß e» der Deichsfinanzverwaltung ganz unmöglich sei, eine Aufwertung oder auch nur eine gering»

I fügige Verzinsung von Deich«- und Kriegs­anleihen vorzunehmen. I

Die Hilfe, die der Finanzminister anbietet, kann I sich nur im Rahmen der zur Verfügung stehende« Wittel I halten. Es ist ganz unmöglich und wäre unverant« I wörtlich, wollte der Finanzminister einen Plan vor» I legen, dessen Auswirkungen ein neue« Defizit im Haus» I halt und demgemäß eine neue Inflation wären. Darum I keine allgemeine Aufwertung, sondern eine reine Ge» I Währung an bedürftige Anleihezeichner. Berücksichtigt I werden können nur solche Personen, die sich noch im I Besitz der Kriegsanleihe befinden und im Reichsschuld- I buch eingetragen sind. AIS bedürftig soll der enge» I sehen werden, der weder aus eigenem Vermögen, noch I

Sem Völkerbund.

Genf, 25. Sept. In der heutigen Vormittags« sltzung der Dölkrrbundsverscnnmlung berichteten der englische Delegierte Swanivich und der belgische Delegierte Brvuckere über verschiedene Fragen der Flüchtlingsfürsorge, wobei sie dem vberkommlsfar Nansen für seine zu Gunsten der griechischen, arme­nischen lunb russischen Flüchtlinge ausgeübte Tä­tigkeit besondere Anerkennung zollten.

Die Versammlung nahm ferner den Bericht der -weiten Kommission über den finanziellen Wieder­aufbau Oesterreichs entgegen.

Genf, 25. Sept. Bei sehr schwach besuchtem Hause nahm nachmittags die Völkerbundsversrmm« lung, deren meisten Mitglieder in den Kommissio­nen waren, die französisch-belgisch-englische Re­solution über Georgien an. Murrah-England er- klärte dabei, daß die Resolution keine Einmischung in die inneren Verhältnisse Sowjetrußlands be­deute.

Auch nahm die Versammlung die Resolution der chinesischen Delegation an, in der bei der Wahl der nichtständigen RatSmitglleder die Berücksichtigung der großen östlichen, religiösen, kulturellen und wirt­schaftlichen Gruppen unter den Nationen gefordert wirb. Der chinesische Delegierte verlangte bei der Begründung seiner Resolution einen nichtständige« RatSsitz für China und wurde dabei von den per­sischen und japanischen Vertretern unterstützt.

Da» Haue in Genf.

. Zn der heurigen Nachmittags. Isltz.ng der Volkerbundsversammlung wurde em von x 4- Ausschuß vorgelegter Bericht über den Van eines Bersammlungsgebaudes für da» vo, I - Jahren Stadt und Kanton Eens den Grund und Bo« den zur Verfügung gestellt haben, angenommen. Der Berichterstatter van Eysinga-Solland teilte mit, dab für den vorgesehenen internationalen Architekrenwettbe« werb eine internationale, vom Rat zu ernennende Jur, sem wirw Der Bau, für den eine Summe von 4,5 Millionen fronten vorgesehen ist, soll für die Völ- kerbundsversammlung im Jahre 1927 fertig gestellt roerben Sir ^lewellon-Smitb gab non einer Anregung ! der britischen Negierung Kenntnis, die alle Kosten bet «er]iud)e tragen will, bie zur Erlangung einer guten Akustik in dem Versammlungsfaal unternommen wer­den. Ferner wurde noch ein Bericht über die Bettei. lung bei Völkerbunbsbeiträge angenommen, der bie »rage der Herabsetzung bet Beiträge, um die von eini. flen Staaten nachgesucht wurde, vorerst offen läßt.

durch eigene Arbeit seinen Unterhalt bestreiten kann. I . . . ------------ ,------ -----------

Die Rente soll dem Berechtigten nach seinem Tode, chinesische Delegation hab« die Absicht, den Völ- einem Ehegatten auf Lebenszeit gewährt werben. Ent° kerbundsrat mit dem Konflikt zu befassen, der scheibend soll sein, daß der Berechtigte bei der Begrün» augenblicklich in China auSgekämpft wird unter düng des Anspruchs auf bie Rente bedürftig gewesen dem Vorwand, daß das Vorgehen der Rebellen von

zeichnetet Kriegsanleihe überträgt, wird jedoch bei ^bellen die japanischen

dem einzelnen Berücksichtigten mit Rücksicht auf die ^envaynen in der Mandschurei zur Benutzung

--- »u überlassen und ihnen auch Waffen, Flugzeuge, ja sogar Offiziere zur Verfügung gestellt zu haben. China betrachte diese Tatsache als einen Akt de« Angriffs. Der Berichterstatter befürchtet, baß, wenn diese Frage in den DölkerbundSrat getragen würde, sie zu Verwicklungen führen werbe.

(NnteschSden den durch die großen Regengüsse ge­schädigten Bezirken 15 Millionen Mark zugeführt wurden und daß wegen der Aeberweisung weite- rer zwei Millionen Mark berests Verhandlungen mit den in <*rcge kommenden Stellen schwebten. DaS Staatsministerium beschloß, den Finanzminister Sunächst die zur Fortführung der landwirtschaftlichen Betriebe und zur Versorgung! der Schädenbezirke mit Brotgetreide und Saatgut sofort benötigten Summen im Wege des Kredits zur Verfügung zu stellen.

Großmächten au handelt i

^^lich abgewiesen werden. 'Tatsächlich würde

Uten, daß es nicht von der Beteiligung an dann- f°n ^Q9en ausgeschlossen werden in "?bei seine Interessen und sein Prestige »eite M1 rulen .nb wobei es notwendiger- ttien2 r.Son^Ilht mit mindestens einigen der Al- ntn kommen werde. Man brauche bloß an

Li« Diplom für Lebensretter.

Berlin, 25. Sept. Das preußische Staats» Ministerium befaßte sich gestern, wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, mit der Frage der Herstellung eines Diploms, das an Stelle der Rettungsmedaille für die Personen bestimmt sei die einen MitmenschenausLebensgefahr gerettet haben. Es beschloß, vorerst die Frage der Verleihung eines Diploms zurückzust>llen und sich zunächst mit der Reichsregierung in Verbindung du setzen, um einen Versuch zu machen, gemein-j som mit ihr. die Möglichkeit einer Wiederver- leihuag der Rettungsmedaille zu finde».

Das ist der Plan, den der Finanzminister dem iln- ierarrsschuß vorgelegt hat, die Grenze der Leistungs- I fähigkeit des Reiches, die tnnegehalten werden muß. I Wer mehr geben will, als in dem Plan vorgesehen, wird auch die Wege weisen müssen, auf denen neue I Quellen erschlossen werden können.

Berlin, 25. Sept. Der Unterausschuß des Aufwertungsausschusses des Reichs- tages setzte heute vormittag feine Beratungen fort. JDie Verhandlungen waren auch heute ver­traulich. Aus parlamentarischen Kreisen hört das V.D. Z.-Buro, daß im Ausschuß sämtliche Parteien zu der Auffassung gelangten, daß der | vom slnanzmimster gezeigte Weg richtig und I gangbar ist, für die nachweisbar Bedürftigen An- lechebestker einen sozialen Fonds zu schaffen. Es wurde jedoch auch dem Ausschuß eine Erweite­rung des Kreises gewünscht, der diese sozialen Renten bekommen solle. Außerdem wurde eine höhere Rente, als sie der Minister vorqefchlaaen hatte, für notwendig gehalten.

®<riin, 25. Sept. Die Verhandlungen des Auf- wertungSauSschusses sind gestern abend, ohne zu einem

Beschluß geführt zu haben, auf heule vertagt worben. Zu den Ausführungen deS Reichsfinanzministers in den Ausschußverhandlungen erfahren bie Blätter, baß der Minister einen Plan entwickelte über bie Art und Weife, wie den nachweisbar bedürftigen Besitzern von Kriegsanleihe auf sozialem Weg geholfen werden könne. Aus die Besitzer anderer Reichsanleihen beziehe sich der Plan nicht.

In allen Tellen erfunden.

Berlin, 25. Sept. Zu der Blättermeldung, nach der der Unterausschuß de» Aufwer­tungsausschusses über einen Zentrumsan- trag abstimmen wird, der die Aufnahme des Zin- senoienstes (Anleihen) vorsieht und wonach sich in her Diskussion über den Antrag außer den Koa­litionsparteien auch die Deutschnationalen für den Antrag aussprachen, sodaß feine Annahme im Unterausschuß gesickert erscheine, erklärt der Unterausschuß des Aufwertungsausschusse» de» Reichstages einmütig, daß diese Nachricht in allen Teilen unrichtig ist.

DieSchwierigketten"l!

,2 °-P n t 251 §efst- Der diplomatische Be- krchterstatter desDaily Telegraph" schreibt iu Deutichlands Haltung in der Frage seines foforti- xnoder baldigen Eintrittes^ 8e^BölkeÄuL «erlms Anspruch mit den anderen chten auf gleichem Fuße be­werben sei l o g i f cf) genug und könne

AuS dem Wten tofrt.

Paris, 25. Sept. Nach einer Havasmeldung aus Koblenz hat die Rheinlandkommission in ihrer Sitzung vom 25. September die Zurück­ziehung der im Laufe des passiven Widerstande» gegen 362 Personen erlassenen Ausweisungsbe. fehle ausgesprochen. Die Zahl der Vertriebenen, die sich während des passiven Widerstandes auf 31 475 belief, fei jetzt auf 74 zurückgeführt wor­den, eine Zahl, die noch weiter verringert werden soll.

, .Darmstadt, 25 Gept Wie amtlich mitge- teilt wird sind sämtliche gegen Bewohner de» tzes. fischen besetzten Gebietes seit dem 11. 1. 1923 aus- Wprochenen Ausweisungsbefehle bis auf neun Falle, bei denen eine günstig Regelung gleichfalls 3st erivarten i|t, zurückgenommen worden. Da« mit haben auch solche Ausgewiesene, die in den bisher veröffentlichten Rückkehrerlisten nicht aus« ge/ührt sind, das Recht zur Rückkehr in ihere Hei« mat e rhalten. Diejenigen Ausgewiesenen, "die Mn Wohnsitz ryjedxr in das besetzte Gebiet

Vertin, 25. Sept. Der Vorstand her Reichs- das Saargebiet, Danzig und die Mili« tag«frattton der Deutschen VvlkSparteistärKontrolle zu denken. Unter diesen Um­faßt«, wie die .Rationalliberale Correfpondenz" mel-1 ständen würde die Einstimmigkeit im Völker- bet, einstimmig ein« Entschließung, In der es Heist«: bundsrat selten erreichbar sein. Wenn alle daran Bi« Auhenpolitik des Reiches ist durch die Annahme interessierten Staaten von der Stimmabgabe aus» des Londoner Paktes, di« Erklärung der Reichsregierung geschlossen würden, so würden die Beschlüsse in zur Kriegsfchuldfrage vom 30. August und dem Beschluß den meisten Fällen von Spanien, Schweden, Uru- bei Kabinetts über den Eintritt in den Völkerbund vom guay und eventuell Brasilien, d. h. von einigen

23. September festgelegt. Die Uebernahme der Re- Neutralen, gefaßt werden. Nebenbei seien Spa-

parationSlasten nur gegen Sicherung von Freiheit, I nien und Brasilien, die infolge des Rechtes, Bot- Ehre und Ssistenzmöglichkeit und der Eintritt in den schafter zu ernennen, mit zu den Großmächten

Döllerbund nur noch Garantierung formeller und ma- zählen, der Ansicht, daß auch sie ebenso wie

terieller Gleichberechtigung mit den Hauptmächten, find Deutschland ständige Sitze im Völkerbundsrat et» Richtlinien. Aunmehr handelt es sich um die innere halten sollten. Endlich werde es immer schwie- Konsolidierung. Rachdem der Reichstag am 29. August riger, Länder mit relativ großer, Bevölkerung zu den Londoner Abmachungen zugestimmt hat. wobei I den kleinen Mächten zu rechnen. Die Vorbehalte bie deutschnationale Fraktion deren Annahme mit er-1 Deutschlands bezüglich des gegenwärtigen Proto- möglichte, ist die Durchführung der dadurch erforder» I kollentwurfs und des Art. 16 der Völkerbunds- lichen Maßnahmen Sache aller Parteien und des ganzen satzung würfen schwierige Fragen auf Volkes. Wir glauben, daß die deutfchnational« Partei I den den Widerstand Polen» und der kleinen En- auch ihrerseits nunmehr die Durchführung der ent-1 kentt Hervorrufen.

standen en Aufgaben mitsichern wird. Dadurch wird Berlin, 25. Sept. Die Anwesenheit mehrerer die Dahn frei für dieGrweiterungdesReichs»I deutscher Botschafter in Berlin führte in einigen kabinetts durch die Hinzuziehung deutfchnatio- I Zeitungen zu der Bermulitng, daß sie im Zusam- naler Männer entsprechend der Bedeutung und Stärke I menhang mit der Vorbereitung des deutschen Me­der Partei. Unser Ziel ist nicht der Schaffung eines morandums über die Dölkerdundsfrage Dürgerblocks, die leitende Idee unserer Innenpolitik stehe. Wie dieVoss. Ztg." hört, ist die Anwesen» war die Herbeiführung einer Volksgemeinschaft, heit der Botschafter in Berlin rein zufälliger Natur Deshalb hatten wir uns im Reiche bereit gefunden, I und hat nichts mit dem Memorandum zu tun. Die mit der sozialdemokratischen Partei zusammenzuarbeiten. Botschafter v. Neurath (Rom) und v. Hoesch (Paris) Dieses Zusammenwirken ist durch die Schuld der So. befinden sich auf Urlaub in Berlin. Botschafter zialdemvkratie gescheitert. Für die Volksgemeinschaft Sthamer (London) ist übrigens in Berlin nicht ein­haben wir nicht ohne sichtbare Eriolge gearbeitet. I getroffen und wird auch hier nicht erwartet Diese Erfolge dürfen nicht infolge einer Reichstags- I --*

W Millionen deutschnativnalen Wähler in die Volks- Berlin, 25 Sevi Der Dreubi,- o>, gemeinschast und die Sicherung ihrer Mitarbeit möglich, tag mar bei der heutigen nochmaligen Abstimmung

Berlin, 25. Sept. Im Auftrage des Vor- »ber bie Entschliehung bes Beamtenausschusies, wonach standes der Reichstagsfraktion der Deutschen Volks-1 8um_ Eingang des durch bas Justizministerium zu Partei gaben heute mittag die Reichstagsabgeord-jq^'//"°^" Gutachtens jeder weitere Abbau von «eien Dr. Zapf und Dr. Curtius dem Reichskanzler 9U unterbleiben bat, ebenso wie gestern

Kenntnis von der Entschließung des Vorstandes ®iaepräfibent Oiarmit* thi . -

über die Erweiterung des Reichskabinetts durch Sitzung an auf beten Taaernrhm<«fne ne?e Einbeziehung der Deutschnationalen Volkspartei in bauentfchliestung nicht St "steht E? wick °di^"Ä' bte Regierung Der Reichskanzler nahm die Mit- tatung ves Saushalt» bet lanbwirtichaftlfthen Skt. teilungen der Herren entgegen und erklärte ihnen, waltung fortgesetzt.

daß es nach den bekannten Vereinbarungen mit der -,31,69- Heilmann (Soz.) wendet sich gegen die Reichstagsfraktion der Deutschnationalen Volks- arlage der Reichsregierung. Die Reform der

Partei ohnedies seine Absicht gewesen wäre, noch vor ro^H(|^;tuer Die^ bedeutsamer als die ganze Zoll-

und M « M bltf «0. SW. &Ä1

. Ds? .-^"trumsvattei habe stets den Gedanken eine- er-

. I fraglichen Schutzzolles vertreten.

Die mit Spannung erwartete Stellungnahme ,6 $,UJ3 - Stapel (bn.) weist auf die auber- der D. V. P. zur Frage der Regierungsumbildung ^bentliche Notlage der Landwirtschaft bin. Pfänd'nn- ift nun am Donnerstag mittag erfolgt und auch dem Steuern seien auf dem Lande

bte ^u^kflen ber gegenwärtigen j bank von .800 Millionen fei berlits deutschen Außenpolitik fest, wobei besonders betont

I' wird, daß das Reichskabinett den bedingungslosen r t H , T ^aB

Eintritt in den Völkerbund zurückgewiesen habe, s Staatsministerium ist einmütig der Anficht, dab alles Die Frage des Kriegsschuldprotestes wird nicht mehr mit gröbter Beschleunigung geschehen mutz, um der be= erwähnt. Trotzdem heißt es in der Entschließung, ^^^en Landwirtschaft aufzuhelfen und für Aufrecht- man glaube zu der Annahme berechtigt zu sein, daß... an-«-5 ®etlie6es 3 lorBen- Bisher sind be-

die Deutschnationale Partei auch ihrerseits nunmehr ^°.M'"wnen ausgegeben worden. Im ganzen f bie ^urckfübruno der entstandenen Aufgaben mit- b,e erforderlichen Mittel die Summe von 100

Itant,®ncn Ausgaven mit- Millionen weit übersteigen. Auch für die durch Soch- k ^ie Faffung des außenpolitlschen wasser geschädigten Landwirte wird in gleicher Weise

® tst in der Tat geeignet, den Deutschnatio- Hilfe geleistet werden. Der Minister bezeichnet die

aalen einen solchen Entschluß nach Möglichkeit zu Schaffung eines neuen Realkreditinstitutes für erforder- »leichtern: da aber aller Voraussicht nach bei ihnen lich, durch welches die landwirtschaftlichen Interessen tin Wechsel in der Parteileitung eintreten wird, so gewahrt und geschützt werden. Er begrühte es, dab die steine Gewißheit über die künftige deutschnationale ^/Est"ae nicht als Parteifrage behandelt worden sei. Politik nicht vor dem Abschluß des Vertretertages im letzten Monat bie Eetreidevreise

| lu erwarten. Der andere, wohl noch unflcherere^e ^mbensvreise gestiegen find. Die Er-

Faktor in der Berechnung kst die Haltung des Zen- eien aber auch noch

trums, das jetzt von den verschiedensten Seiten auch . ^vei» gesunken,

aus den eigenen Reihen heraus gegen den sogen. Die Ernteschiiden.

Bürgerblock scharf gemacht wird. Die Entschließung V e r 1 i n, 25. Sept. In der aestriaeii Sitzuna mi- °"erdiugs denBürgerblock", so des prcußiscken Staatsministeriums in der über di?

wie ihn Dr. Wirth definiert hat, en! chieden ab, Möalickkesten d"r Äi lf ->1-1k - Mi an dem Gedanken der Volk^emeinschaft fest die E r n t ä n?» durch

und chiebt den Sozialdemokraten die Alleinschuld besonders stark betroffenen!

daran zu, daß es zu diesem ganz großen Block vor-1 h " ich- i-üchen Bezirke beraten wurde, teilte läufig nicht kommen könne. Ob unter diesen Um- w preugifche ct.nanMinister, dem Amtlichen ständen die Reichstagsauftösung zu vermeiden und *r!u%!c*)en Pressedinst zufolge, mit, baß sogleich der parteipolitische Kampf zu beschränken sein wird, Eingang der ungünstigen Nachrichten über die bleibt allerdings fraglich. «. * - - -