5K. »22 Marburg a. 8* Monlag, den LL September 59. Sohrs.1924
ÖbschsWchr Feituns
Anzeiger W (das Mer fttrWbe) Sbeckeffen - Amtliches BsrkündtgungsblM -es Kreises Marburg
Bor schweren Gntfchei-ungen.
den hn Völkerbundsrat vertretenen Staaten zu ernennen
die englischen und italienischen Vertreter, daß diese
3«»«n gegengezeichnet haben, wird das Gesetz zum 21. April 1921, das di« Einführung de» Reeovoey.
gebenden Aufnahmegesuch von Son Domingo, das| solutivn noch in dieser Tagung erledigt werden soll.
Delegationen sich dafür aussprachen. bah einer von den Grund des Lausanner Vertrages ausgetauschten grie- drei Sachverständigen einem Nachbarstaat und zwar chischen und türkischen Bevölkerung dem Hhgienieau». einer Signatarmacht des betreffenden Staates ange^ schuß des Völkerbundes überweist.
direkt aufgezwungen. Die Red.) Ferner genehmigt« die Versammlung den vom fünften Ausschuß erstatteten Bericht, der eine enge Zusammenarbeit der Groß, stäbte aller Böller im Poltzeiwesen anreg^ wogegen Hymans jedoch einwandte, bah die ent» sprechende Resolution zu allgemein gehalten sei.
Rach debatteloser Annahme des vom zweiten Ausschuß vorgelegten Berichts über Transit-Organisation .über dessen Inhalt gestern Mitteilungen gemacht wurden, fand auch der Bericht über die Hh« gtene-Organisation die Zustimmung der Q3ee* sammlung.
Sie Nachwahl in Sberschlesien.
Beuthen, 21. Sept. Die heutigen Reich», tagswahlen in Oberschlesien waren von Prächtigen Detter begünsttgt. Die Wahlbeteiligung war am t -.ad nicht r hr rege. Die W lhandlung vor« lief ohne jede Störung. Auch von Zwischenfäst len bemerkte man kaum etwas bei der bedeutungs« vollen Akttvn.
Oppeln, 21. Sept. Um 12 Uhr nachts Ia( folgendes vorläufiges Ergebnis der Nachwahlen zum Reichstag im Wahlkreise 9 (Oppeln) vor: Zentrum 191 695 Stimmen (198 689), Deutfchnatto- nale 81 002 (103 744), Kommunisten 75917
(130 306), Polnische Partei 35839 (49 259), Sozial, demokraten 19 229 (26 306), DeutschvSlk. Freiheits. Partei 11836 (18 883), Deutsche Volkspartei 1168S (18 216), Wirtschaftsparter 8 908 (—), Demokrate» 7811 (11 138), Deutsch-Soziale Partei 7160 (1408^
Sachverständigen verschiedenen Staaten angehören müssen. Die schwedische Delegation beteiligte sich auch hier nicht an der Abstimmung, während alle anderen
Kundgebungen gegen den Krieg.
Am vergangenen Sonntag fanden sowohl in I Berlin, als auch in Paris Kundgebungen gegen den Krieg statt. In Paris nahmen an der Kundgebung neben den Gewerkschaften sämtliche Parteien der Linken teil. — In Berlin hatte der internationale Gewerkschaftsbund unter der Parole: Gegen den Krieg, für den Weltftieden, zu einer Kundgebung aufgerufen, an der sich der Afabund und die Eewerkschaftskommission Berlins beteilig»
I teiL Als Redner traten auf Vertreter aus England, Frankreich, Rußland und Oesterreich, die er®
I klärten, daß an diesem Tage die Arbeiter aller Länder vereinigt seien mit dem Willen, der Welt den Frieden zu erkämpfen, i
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Dir MoiiulsnM vor fern Völkerbund.
I Genf. 20. Sept. Der Dölkerbundsrat trat heute nachmittag in die Beratung der Mossulfrage, d. h. der Grenzfestsehung zwischen Irak und der Türkei, ein. Die Vorgeschichte des Streitfalles, der heute vor den Völkerbund gelangte, geht auf den Lausanner Friedensvertrag zurück, der festgesetzt hatte, baß die Grenze zwischen der Türkei und dem Irak durch direkte Verhandlungen innerhalb neun Monaten geregelt, im Falle eines Scheiterns durch den DölkerbunsbSrat entschieden werden soll. Da die direkten Verhandlungen nun ergebnislos geblieben find, gelangte der Streitfall vor den Rat. ,
Als erster Redner legt« Lord Parmoor ausführlich den englischen Standpunft bar. Rach Ansicht der englischen Regierung habe der Rat nur die Festsetzung dec Grenze zwischen Irak und der Türkei vorzunehmen und nicht, wie die tüirkische Regierung behauptet, sich darüber auszusprechen, ob bas ganze Wilajet von
enthaltene Kritik an der chinesische« Regierung Stellung und betonte, dah diese sich ernfü lich um die Verwirklichung der Haager Bestimmung«, bemühe, daß aber infolge gewisser Verträgt die Kontrolle des Opiumhandels Schwierigkeiten begegne. (Bekanntlich hat das fromme England ben Chinesen das Opium in seinem Handelsinteresse einst
Mossul der Türkei gehören soll ober nicht. Di« englisch« Regierung habe drei Verpflichtungen im Auge zu be» halten: 1. Die Verpflichtungen, die st» der armenische» Bevölkerung gegenüber eingegangen fei, 2. bi« Verpflichtungen gegenüber dem König von Irak und 8. di« gegenüber dem Völkerbund, von dem ste «in Mandat über ein Gebiet erhalten hab«, zu dem auch da» Wilajet von Mossul gehöre.
Sein Antrag laute daher dahin, bi« vrenzfestsetzunH folgendermaßen zu regeln: Entsendung einer Kommission durch den DölkrbunbSrat, die sich aus nicht in- teressierten Persönlichkeiten zusammensetzt, di« btf Grenzfrage an Ort und Stelle prüfen und selbst ihr Verfahren feststellen soll.
Auf diese Darlegungen antwortete der türkisch« Delegierte und Präsident der Rationalversammlung Fethtz Deh. Während der gesamten Verhandlungen in Lausanne habe die Türkei nie einen Zweifel darüber gekästen, daß die Grenzfrage eben darin bestehe, ob bat Wilajet von Mossul südlich oder nördlich der Grenm liegen soll. Eine Grenzfestsehung sei im übrigen niemalt ohne eine Volksbefragung durchzusühren. Fethh Dey - erinnerte an die Beispiele von Oberschlesien, Ostpreußen und Schleswig. Versage man eine Volksabstimmung, so würde die dortige Bevölkerung niemals eine solche Ungerechtigkeit verstehen.
Aus Antrag deS Berichterstatters für die Mossul- Frage, Dranting, beschloß hieraus der Rat. angesichts der Wichtigkeit des Problems und um den Ratsmitglieder« Gelegenheit zur Prüfung der Angelegenheit zu geben, die Debatte heute nicht zu eröffnen, sondern auf ein« weitere Sitzung zu vertagen, woraus Präsident Hhmant die Sitzung schloß.
Am Beginn der Sitzung war ohne Debatte ei» Bericht des japanischen Mitglieds Jshi angenommen worden, der verschiedene Vorschläge der Liga der Roten» Kreuz-Gesellschaften über die sanitäre Lage der auf
man ihm auch zugestimmt, daß eine Herabsetzung der Rüstungen erst nach Organisierung des Schiedsgerichtsverfahren» und nach Annahme der Sanktionen gegen etwaige Angreifer durchgeführt werden könne
Staaten zu betrachten. ------ -----I November 1924 vorgesehene Einberufung einer
zweiten internationalen Konferenz über ben Handel Es ist erreicht. I mit Opium und anderen schädlichen Drogen, fand eben»
Genf, 20. Sevt. Nach dem „Journal de Eeneve" I fa^5 die Billigung der Versammlung. Chang-tsai- rechnet man in Völkerbundskreisen mit dem bevor- Sou (China) nahm jedoch gegen die in 6er Re-
Der Anzeigenpreis beträgt für de» 10 gesp. Zellenmillimeter 0,08 Gold mark. Amtliche und auswärtige Anzeigen 0,10 Seh» mark. Bei schwierigem Satz, sowie 6 PlatzoorlchriftenöO"/, Aufschlag. Sammel«»,eigen 100'/, Aufschlag. Reklamen 0,35 Jeder Rabatt gilt als Barrabatt und verfällt, wen» die Zahlung später als 5 Tage erfolgt. Belege werde» bervtzuet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg, 1 <5.»Ät — Dollar,
England und di« Anleihe.
, London, 21. Sept. Die „Sunday Times" sagt e em em Leitartikel, die Versuche, die britischen ^apitalsanleger von der Beteiligung an der künf- 8en deutschen Anleihe abzuschrecken, sprächen nicht »erade für gesunden Menschenverstand. Die An«
!&.Ottier»t(). -Druckderllniv-Biuhdrucketti'vo» Job. «ug. Koch, Markt 21/23.-Fernspr. 55, Postscheckkonto: Rr.öOIS v 1 Amt Frankfurt a. Main.
Paris, 21. Sept. Havas sucht in einer halbamtlichen Veröffentlichung das Jnkraftsetzen des ranzösifchen Gesetzes aus dem Jahre 1921 über die 26prozentige Abgabe vom Wert der deutschen Einuhr wenige Tage vor Beginn der deutsch-französischen Handelsvertragsverhandlungen wie folgt mundgerecht zu machen:
Der Sachverständigenplan sowie das Abkommen von London haben ausdrücklich eine Abgabe dieser Art Vorbehalten, die keineswegs ein Mehr an Zoll bedeutet und den Exporteuren keine neuen Lasten aufbürdet. Die Einziehung durch den französischen wtaat wird tatsächlich von Deutschland restlos zu- rückerst^tet. Diese Maßnahme bedeutet ein prak- tisches Vorgehen, um der französischen Staatskasse den Teil der Reparationszahlungen Deutschlands, der ihr zukommt, zu überweisen. Die Maßnahme wird die französisch-deutschen Handelsbeziehungen in keiner Weise erschweren; sie wird auch ferner den Warenaustausch Frankreichs mit anderen Ländern nicht behindern. Das Ausführungs-Dekret steht be- sondere Maßnahmen für deutsch« Produkte vor, die aus anderen Ländern kommen, namentlich für di«, die von einem Kaufmann bezogen wurden, der in einem dritten Lande wohnt und durch ihn für seine eigene Rechnung verkauft wurden.
Havas glaubt übrigens zur Beruhigung darauf Hinweisen zu können, daß der in England be- tehende Recovery Act bis jetzt zu keinerlei Schwierigkeiten geführt habe.
Das Dekret, das die französische Regierung gestern in Kraft setzte, wurde auf diplomatischem Wege Deutschland, EnglaiG, Belgien, Italien, Süd- slawien, Rumänien und der Tschechoslowakei noti-I fiziert. '
besucht: 1. sämtliche sieben Webrkreisverwaltungs- Imter, 2. die Polizeibehörden in allen größeren Eiäbtcn, 8. einige Zeugämter und die Festung Kiist- ichl, 4. eine größere Anzahl von Fabriken der ftüberen «iegsindustrie und 5. die Marinearsenale in Kiel und Wilhelmshaven. Die Kontrollmaßnabmen der Jnter- Wieaten Entwaffmmgskommisiion haben sich bisher #ne Reibungen vollzogen.
Di« deutsch-französisch«« Verhandlung««.
' Paris, 20. Sept. Der deutsche Geschäfts- dägcr. Botschaftsrat Rieth, wurde heut« bor- »Itt g von Ministerpräsident Herriot empfanden, ter im Auftrage der deutschen Regierung fe:elfte, baß an der Spitze der Delegation, die wer den deutsch-französischen Handelsvertrag der- rmdeln wird, Staatssekretär Dr. Trendelen- urg stehen wird.
Englisch« Besorgnisse.
L o n d o n, 20. Sept. Sir Rvbett Horn« sagte h einer Rede in Glasgow unter Hinweis auf eine mögliche Kombination der franzö- Nsct en Industrie, die führenden Männer Rüglands müßten darauf achten, daß keine Abkochungen zwischen anderen Ländern geschlossen tfir'en, die dem Fortschritt und dem Gedeihen des lettischen Handels nachteilig oder feindlich seien. st>as hätten sich die Engländer vor Versailles «erlegen müssen. D. Red.).
Londyn, 21. Sept. Der Verband der britishen Industrien hat an Mac Donald einen Brief ^richtet, der von seinem Präsidenten Sir Eric fedde unterzeichnet ist und in dem betont wird, taß es notwendig sei, vor dem 10. Januar 1925 ein «friedigendes Handelsabkommen mit Deutschland «zuschließen. Unter diesen Umständen scheine es sthr wichtig, daß bei diesen Verhandlungen die Vertreter der Regierung unaufhörlich in engster FLH. x>ng mit den Organisationen de» Handels und der Industrie bleiben. Dies sei besonder» notwendig *ei den Verhandlungen mit der deutschen Regie- tnng, die der Gewohnheit folge, sich bei solchen Verhandlungen täglich in Verbindung mit den beut» «en Organisationen zu halten. Der Brief schlägt «r, zu der Kriegspraxis zurückzukehren und einen temischten Ausschuß aus Vertretern der Regierungs- kwter und der industriellen Organisationen einzu- *8en.
‘ierrn Nansen »u berichten haben. Unser« Parisisten- faftter find zwar voll von Ankündigungen, daß dem Wntritt Deutschlands in den Völkerbund nun nichts «ebr im Wege stehe, aber eine positive Mitteilung Wer die Erfüllung der deutschen Bedingungen ver- Missen wir nach wie vor. Als eine neue Bedingung Hat der Kolonialkongreß die koloniale Wiederbetäti- Wmg Deutschlands ausgestellt, und die Deutsche Kolo- Bal-Gesellschaft bat den Protest gegen den Raub unse- fit Kolonien feierlich bekräftigt. Aber schon ist ein feite Hindernis für die friedliche Auseinandersetzung Mit den „Siegeln“ eingetreten: Die Einführung des ßlecovery Acts auch durch Frankreich. Die Reichs- ttgierung wird gegen diese illoyale Umgebung des «awesberichts, die unsere Devisenwirtschaft in Unord- Mng bringt, energisch Wwersvruch erbeben müsien.
Der deutsche Botschafter in Paris, Herr v. Voesch, tzer seit mehreren Tagen in Berlin weilt, wird vor- Mlssichtlich vor dem entscheidenden Kabinettsrat Wichtige Besprechungen mit dem Reichskanzler und dem Mßenminister haben. Er wird Mitte der Woche nach Watts zuruckkehren.
Dr. Marx auf de» Landesparteitag des badische« Zentrum».
ft. Radolfszell,21 .Sept. Auf dem gestern ßattgefundenen Landespatteitttg der badischen Zen- ttumspartei sprach Reichskanzler Marx über die Seichspolittk und über die Frage des Einttitts Deutschlands in den Völkerbund. Deutschland müsse Auen Anttag um Aufnahme in den VSfterbund pellen. 01 eS in der nächsten Kabinrttssitzung zu einer Einigung kommen werde, wisse er nicht. Doch bfteche eine große Zahl von Momenten dafür. Wie Einheit des Reiches sei unser höchstes Ziel, Deutschland dürfe kein Stück Land verlieren, da <6 schon zu viel verloren habe. Der ReichSkanz- Itt sprach dann noch über die bei seinem Amts- ■tiritt drohende Absonderung der Rheinlande. ..Diese Gefahr sei beheben. "DaS deutsche Volk Müsse alles daran setzen, um dem besetzten Gebiet die Lasten zu erleichtern.
Die 6e«etoltobtuige
Berlin, 20 Sevt. Nachdem mit dieser Woche M Uebungen sämtlicher Truppen beendet find, be- Mnen die Besuche der Interalliierten Mintiftkom- feiiton bei der Truppe; ee werden in der kommenden poche mehrere Truppenteile, u.a. ht Schlesien und Waldenburg Und d« Reichswehrministerium besucht feit Beginn der Eeneralinsvektion am 8. September Wurden von der Interalliierten Militärkommission u. a.
Die MMrkontrM durch dm Völkerbund.
sichern und den Handelsverkehr mtt Deutschland er-1 ®'*" f • 20-Die gestrigen mittetlungra über
möglichen solle. Den Plan anzunehmen und die Dölkerbundsrat zur De^ndlung stehende
Anleihe zu verweigern würde bedeuten, alle Be-d^^r^ untersuchungskommiMon Mrb'emft. mühungen der britischen Staatsmänner seit dem ?rttoen ^."Versuchungen in Deutschland, Oesterreich, in Ungarn und Bulgarien können durch folgende Angaben „ Ähe L °rgSnzt werden. Artikel 1 behandelt die v°m Völker-
Än» fei bundsrat auszustellende Liste, aus der die Kommisfionen
nickt Etscki?nd !?/b,tt^n fnnd^n ^nP9iniiMten ^bildet werden sollen. Dieser -Artikel besagt, baß auf ?! M dieser Liste militärische Sachverständige stehen, die von
Pi^ntJn^rn6en ben Dölkerbundsrat vertretenen Staaten zu ernennen
. &er®*ts t03?1 find und zwar von ben Staaten .die zur Zeit der Aus-
« 3nbuftrte ftnangte«, Teutf^ fteftung der Liste dem Dölkerbundsrat angehören. Ser- lanb Kredit verschaffe und deutsche Rechnung ner seht sich die Liste aus den Sachverständigen der akzepttere in Betragen, die weit großer feten als Nachbarstaaten der durch die Verträge zur Duldung der der britische Anteil an der Anleihe. Untersuchung verpflichteten Staaten zusammen. Zu
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Sie Mnzenttge AnsstchmbgM auch Bon Kmknich bedangt.
Paris, 20. Sept Durch Dekret des Präfid««- te« der Republik, das Ministerpräsident Herriot, der Finanzminifter, der Handelsminister, der Minister für die befreiten Gebiet« und der Minister des
w <n - , 1« O1 diesem Artikel gaben die englischen und italienischen De-
'Issenstnr Agierten bei der Abstimmung Vorbehalte ab, während hnU»rnftrnn» h*»«6 micktinen dte schwedischen Delegierten sich der Stimme enthielten.
J m r. or “ Ä Artikel 2 setzt fest, daß In einzelnen Fällen die ftan- ^an«C%’ b ,e ,^!c Politik im be- 6ifle Militärkommission des Völkerbundes dem Rat Dor-
°^e Uschläge über die Zusammensetzung der zu bildenden Un- e®eS« 6 ^epli,bIAfa*n ^r tersuchungskommission macht. Die italienischen und eng- T ^Un§t U1v tischen Vertreter machten hierzu geltend, daß nur die
Völkerbundes gesetzt, aber bi» drese heiß ersehn.e 6em ^at angehörenden Staaten in dieser Kommission 1& e vertreten sein sollten. Die schwedische Delegation be»
msche Partei die Beibehaltung einer militarl chen I teifigte sich hier nicht an der Abstimmung.
9JTa<%t, die befähigt ist, allen Eventualitäten ent-1 Nach dem Artikel 3 werden die örtlichen Unter» gegenzutreteisi für notwendig. Es sei Herriot ge« I suchungen durch älnterabteilungen von drei Sachverstän- lungen, alle Mitglieder des Völkerbundes zu Maß- ausgeführt. In der Debatte hierüber forderten nahmen zu begetstern, die darauf abzielten, den end-' -■ — - - - - ---
gültigen Frieden zu erlangen. Andererseits habe
hören müsse. • e *
L “'5,ct!* die wichtige Bestimmung, daß die Genf. 20. Sept. Der 6. Ausschuß (politische Fra- der Mrlltarkontrolie rmterworfenen Staaten nicht m gen) beriet heute über die von Paul Boncour einge- fL s,en ^er brachte englisch-belgisch-französische Resolution, in bee
Artikel 1 seht fest, daß die Vorsitzenden der Unter- Me Versammlung aufgefordert wird, die am 22. Septem- suchungskommissionen ,rn Voraus vom Dölkerbundsrat her 1922 angenommene Resolution über Georgien zu ”naJnJt werden, der sie neu ^bestätigen kann, -er erneuern und den Rat aufzufordern, alle Gelegenheiten Ar ,kel umgrenzt ferner die wettgehenden Be'ugm se ergreifen, durch friedliche Mittel und in Äeberein- dreser Kommstswnsvorschenben. d-e das Aufgabengebret stimmnng mit dem internationalen Recht Georgien z«
21. Apris 192f, das di« Einführung be» j rämmisii«!sMMe^r"ewNe^ Lfonbere ®e- ST^eTertTOTuSh2“™ ble^tnedennunalb«
Akt für Frankreich vorsieht, ab 28. September i« stimmung besagt, daß diese Dorfihenden er» im letzten
Kraft gesetzt. Rach diese« Dekret find 26 Prozent Augenblick bas Ziel der Untersuchung mitteilen dürfen. 2, u”
de» Wert« de, -ingeführte« deutsche« Watt«, ob Laut Artikel 9 ist es Sache der ständigen Militär- Ä“ e
st« direkt oder indirekt «ach Frankreich -ingeführt kommisfion des Völkerbundes, dem Rat regelmäßig Mit-1 vorsichtiamE^Vora'hens^^tAgch'e m^ite^r"^ Ausfvra,^ werde«, a« de« Staat zu entrichten. Da, Dekret teilungen darüber zu machen, wie die Abrästungsbe-1 m>-rde die ^rn7?^
b«rieht stch auf die deutschen Waren, di« von einemI stimmungen der Friedensverträge innegehalten werden. Genf, 20 Sept. Im Vettaufe d« heutigen Kaufmann oder Industrielle« i« einem andere« Sitzung der Völkcrbundsversammlung teilte der ita-
Lande gekauft sind, oder auf Warrn, die i« ei«em Re,f für die Sklaverei lienifche Delegierte Salandra unter starkem Beifall
^nigstens ^Sü ^Prozent des gesamte« Wertes der die AWcht kun?tut.''nL 7u^ unttrnehmen/'um^das X5jatkit oor^ebe"S
A*« M b-I Meter,«« Un-erMmcheU x°L'7° ’
“5.x®8 anderes als eme Sabotterung des Daves- scheu Sozialisten, aber wir sehen nur eine bedauerliche Genf, 20. Sept. Entsprechend der Tagesordnung gutaajtens. Frankreich nimmt sich seinen Teil vor- Schlappheit darin. Ein Volk, das sich weigert, die genehmigte die VölkerbundSverfammlung den weg. Außerdem will man den deutschen Außen- kleinste Anstrengung zu machen, um sich zu verteidi- I Bericht des ersten Ausschusses, durch ben der hollän- handel erdrosseln. Wovon Deutschland dann aber gen, ist reif für Sklaverei. Die Ration, die keinen bische Antrag auf Einführung der Beschlußsaf«
sie Abgaben zahlen soll, müssen die Heuen in Lon- Widerstand gegen Eindringlinge leistet, macht fast fung durch einfache Mehrheit in ben Kom-
don und Paris sagen. iede Hilfe von außen unmöglich." Die Zeitung ist der Missionen zurückgewiesen wird.
P a r i s, 21. Sept. Nach dem „Temps" berechnet Einung, daß kleine Staaten die dUU nergen, sich in Der vom 5. Ausschuß vorgelegte Bericht übet btt
man die jährlichen Einnahmen, die der französische harn werden Man muß aufhörem sie als^ft" -^öne ^^Novembe^
Fiskus durch die 26 prozentige Abgabe von der deut-1 Staaten in betrachten. I ..2?oDemBer 1924 ""--l-b-ne Einberufung elnq
chen Einfuhr erzielen kann, auf mehr als 250 Millionen Papierfranken.
Paris, 21. Sept. Einige Blätter betonen, »aß 26prozent. Abgabe von der Einfuhr deutscher Waren vom 1. Okt. ab von den französischen Zollbehörden vom französischen Empfänger der deut- chen Sendungen erhoben werde.
Das Reichskabinett, das am Dienstag wieder voll- leihe sei ein Teil des Planes, der die Reparattone« Mlig versammelt sein soll, wird sehr schnell eine Reihe Eoerroiegenber Entschlüsse au fassen haben. Borzube- Aten ist die inneroolitische Klärung, die Reichskanzler Marx am Mittwoch in Besprechungen mit den Parteiführern fördern will und die durch die Presseer- kterungen der letzten Tage nur erschwert worden ist. kodann wird der Kanzler über seine Unterredung mit