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59.30h

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AmeisrrM M früher tuWtoe) Oberüesfen-Amtliches Berkünrigunssblatt -es Kreises Marburg

Zweite Lesung -er Dawes-Gesetze

ai« widerrufe« werd«. De« Gerüchte« do«

Wie wird Ne Abstimmung «Mailen ?

Mehrheit «eaeaomme«.

1*1*!

sein. Venn als Folge der 2ondo«er Abmachungen eine Epoche der inneren Ruhe, der politischen und

rig. Zunächst ist es Politisch von prinzipieller Be­deutung, wenn die Londoner Abmachungen ange-

reitS einen Ausschutz eingesetzt hat. um die Neu­wahlen in die Wege zu leiten. ।

Funkmeldung.

Be«It«, 27. Aug. Wie wir au« deutsch«

nationalen Reichstag«fraktion, Mt das Drittel in Frag« stellen könnt«, wird mit größter Entschiedenheit widerspro« ch e a. Die Geschlossenheit der Fraktion würde so­gar alle Erwartungen übersteige«.

nrmmen werden und zwar im Hinblick auf künftige inncrpLiitische Auswirkungen. (3* würde ganz

drr wirtschaftlichen G sundung sich anbahnen würde, nationale« Kreise« erfahre«, hält man dort Sodann aber ist den Deutschnationalen kein Zweifel die Anträge der Deutsche« Volkspartei darüber gelassen worden, baß über die wichtigen über früher« R8u«««g und fachgematz« Einhaltung und von der Landwirtschaft mit Nachdruck gefor- Ide« Rheinlandabkommen« nicht für vollstän-

^2bg. Feder (Ratsoz.) erhält nachträglich vom ^epräfidenten Dr. Bell einen Ordnungsruf we- r11 beleidigender Bemerkungen gegen den Reichs- ^"kpräs-denten und die Neichsregierung.

1925, endgültig geräumt wird, wie dies auch von I den englischen Kronjuristen als notwendig aner- ! könnt wurde, 3. daß Sicherheit dafür geschaffen wird, daß künftig die In der Vereinbarung über di.' militärische Besetzung der Rheinlande vom 28. 6. 1915 für die Befugnisse der Besatzungsbehbrde ge­zogenen Grenzen nicht überschritten, und daß inS« besondere die Bewohner der Rheinlande in den Genuß ihrer allgemeinen Menschenrechte und ihrer staatsbürgerlichen Grundrechte kommen.

Ein Anttag v. Raumer (D.Vp.) verlangt im Paragraph 4 die Bestimmung, daß oie Gut- ochtengesetze außer Kraft treten, wenn die 800- Millionenanleihe nicht zustande kommt. Eine Ent­schließung von Guerard (Z.) ersucht die Regie- ring, auf eine Revision aller Anordnungen der Rheinlandkommission und auch die Zurückführunz des ReparationSkommissionsregimes auf die für die

ner Zone unter allen Umständen am 10. Januar Neuwahlen bereits getroffen werd««. Es hat be- fenteren Eindruck bei allen Partei« gemacht, daß die dem Reichskanzler zunächst stehende Partei be-

|. Frau Sender (6.) wendet sich gegen Kommunisten, die mit der Ablehnung der Vor- tfcn sich tatsächlich als Gegner der Sachwerte c- »ete $ bekannt hätten (Lärm bei den Komm.). Die etinn€rt an Wt Erklärung des Außen- Eisters Dr. Strefemann. Saß bei Annahme des ^DesgutachtenS die Amnestie für die politischen

* vl'ivuu,.) ixyiu vic

Die Substanz der deutschen Wirtschaft dürfe c*1 E den Lasten aus dem Versailler Diktat *r«rickt werde«.

fen. Wenn er stärker gewesen wäre als England, sa I hätte er es mit der Gewalt erreicht Da er aber btt schwächere war, mußten seine Methode« zu einem vollständigen Fiasko führen. Die Zustimmung Frank­reichs zu den Londoner Abmachungen Hal also ihr« unverkennbar propagandistischen Zwecke und wird ge­eignet seim, der ftanzösischen Politik große Vorteil« zu verschaffen, während Deutschland gezwungen fehl wird, mehr oder weniger sich der geschickten Diplomatt« Herriots anzupassen. Nachdem die französische Kammer den Londoner Abmachungen zugestimwt hat. wiegt 6h Verantwortung, die auf dem deutschen Reichstag ruht, nur umso schwerer. Würde Deutschland fetzt ablehnen. so würden die Franzosen triumpfierend in die Weit hinausrufen. Frankreich habe Deutschland die Hand der Verständigung Meten wellen, aber die Deutsche«

Ar Bemtmaen tot bSkgrrllAm Mrlrlcn.

Sicherheit der Besatzungsttuppen unerläßlichen Maße hinzuwirken.

Abg. Dr. Brüning (Z.) verlangt Sicherheit der Rechte des Eisenbahnerpersonals.

Darauf wurde die Beratung gegen 9 Ahr ab­gebrochen. Das Haus vertagte sich au& Mittwoch 11 älhr mit folgender Tagesord­nung- Kommunistischer Antrag auf Zulassung der ausgeschlossenen und inhaftierten ReichStagsabge- ordneten bet der Abstimmung am Donnerstag: Fortsetzung der Debatte über die Londoner Gesetze; kleine Vorlagen.

kommens bei dem Reichstage sich eingesetzt.

DaS Ergebnis dürste also wahrscheinllch da­durch «rhebllch beeinflußt werden, daß die Deutsch- noticnalen einmal die Abstimmung freigeben, daß sie zum zweiten aber auäj die Abstimmung selber noch abhängig machen von dem Resultat der Füh­lungnahme. die gegenwärttg im Zuge ist. Die Deutschnationalen wünsche«, in Anträgen oder Re­solutionen Ihre Federungen zur Geltung zu bringen und darüber hinaus Zusagen zu erhalten, daß sie

einer Uneinigkeit in der deutsch

kuckt und damit die Inflation gefördert habe. Die Lentenmurk könne nicht die endgültige deutsche Währung sein; mit ihr fei aus die Dauer nicht »eiter zu arbeiten. Darum fei die Annahme teS Dunkgesetzes eine unvermeidliche Notwendigkeit.

Abg. Feder (Ratsoz.) bezeichnet die Vorla­gen als den Versuch, daS deutsche Volk in die Zsns- biechtschast der internationalen jüdischen Kapita- Usien zu bringen.

Re-chswirtschaftsminister Hamm betont, die Rentenmark könne nicht auf sich allein gestellt die fabile Währung darstelle«. Der ReichSbankvrä- fi <nf habe ein großes Verdienst an der Auk.e tr'.r.Itung der Stabilität unsrer Wahrung. Er hu „■ «ch bei den Verhandlungen mit den Sachverstän­digen erfolgreich für die Befriedigung des Kredit- bedürfnisses der Landwirtschaft gewirkt. Die Leichsregierung wolle keineswegs die unter dem fiirong der harten Notwendigkeit eingebrachten Ge­setze als besondere Wohltat anpi eisen, aber an» bererseits dürfe man auch nicht die Nachteile der : Dorlagen übertreiben. GS sei keine Rede davon, baß die deutsche Reichsbank dem Ausland ausge- j üesert wird.

2lbg. Graf Bernstorff (Dem.) weist darauf hin, daß an dem Gesetz doch nichts zu ändern sei. Darum fei es besser, ohne langes Reden und par­teipolitische Auseinandersetzungen möglichst schnell Dr Annahme zu kommen. Wenn die Deutsch-- tünalen mit dem Außenminister der Meinung sind, ; M London der Anfang des Befreiungskampfes öer Ruhr fei, dann dürfen sie sich auch nicht - dcigern, den ersten Schritt mit der Annahme der Vorlage zu tun. Für einen guten Deutschen muß to tatsächlich unmöglich fein, am Donnerstag mit *ein zu stimmen.

Abg. Dr. Pfleger (Bahr. Dp.) bedauert, I [ -2ß bei der Umwandlung der Rentenbank nicht ge- I •ßgenb Rücksicht auf die Landwirtschaft genommen , fcerben fei.

I Abg. Holzamer (Wirtsch. Vereinig.) der- hngt die Ausdehnung der Kredithilfe auch auf

Handwerk und das Kleingewerbe.

Abg. Ku rt (deutsch) oz.) sieht in der Goldno-1 «wbank ein Institut der Hochfinanz zur Verstla-1 fcng des deutschen Volles.

Bei der zweiten Beratung über die I n d u - öriebelastung empfiehlt Abg. Schneider ; £ ■ Dp.) die von seinen Freunden im auswärtigen Döschütz gestellten Anträge, wonach im Gegensatz I * dem Reichsvatsbefchluß auch die werbenden Be­hebe des Reiches, der Länder und der Gemeinden “ den Kreis der zu Belastenden einbezogen wer-1 sollen, ebenso diejenigen Sparkassen, oie im

*ksentlichen als Dankbetriebe arbeiten.

Don der Deutschen Dolkspartei ist ein .... , _ ,

Antrag eingegangen, in das Mantelgefetz über bas B*‘ bet Ausführung der Londoner Abmachungen in ” .TTO*** *"***•3a SÄM‘ÄZTmÄ einzufugen Am die Durchführung der den Der-1 bis Donnerstag eine wenigstens grundsätzliche einbjrungen der Londoner Konferenz zu Grunde Vereinbarung der Parteien über eine solche Be-

bamit die Folgen einer Ablehnung tin Volle be­kannt werden.

Abg. Äoenen (K.) Betont, die Industrie ft/se die ihr auferlegten Lasten auf die Preise schlagen, sodaß eigentlich doch die breite Masse die Belasteten sein würde.

Abg .Schröder (Ratsoz.): Die sogenannte In­dustriebelastung würde tatsächlich die deutsche Ar­beiterschaft treffen und sie zu Sklavenbiensten für das internationale Kapital zwingen.

Abg. Dr. Becker (D.Vp.) weist auf die eigen­artige Aebereinstimmung zwischen den National­sozialisten und Kommunisten hin. DaS lasse bei­nahe auf eine organisatorische Verbindung schlies­sen. Drückt Herr Katz auf den Knopf, dann kommt der Beifall von den Nationalsozialisten und um­gekehrt. Der Redner rechtfertigt dann der Ovpo- fiticn gegenüber die Zustimmung seiner Freunde zu den Gutachiengesetzen.

Hierauf erfolgt die 2. Beratung des Reichs- vahngefetzes und des Reichsbahnperfo- nalgefetzes.

Abg. Schuhmann (S.) stimmt der Vorlage zu.

Frankreichs 8a!

I Die französische Kammer hat für Herriot eine Mehr- I beit von 132 Stimmen ausgebracht und damit auch ih« I Einverständnis mit den Londoner Abmachungen gegeben. I Nicht ohne Absicht scheinen die französischen parla­mentarischen Kreise eine dramatisch« Aussprache ver­anstaltet zu haben, denn die französisch« Linke kegk den größten Wert darauf, die außenpvlittsche Sage Frankreichs so günstig wie möglich zu gestalte« «4 die verhängnisvollen Wirkungen, die die Dewaltpolltik PoincaräS gebracht hat, wieder auszugleichen. <*t Wortführer der französischen Regierungsparteien hab« dabet gegenüber Deutschland eine sehr gemäßigte uxj sehr versöhnliche Sprache geführt Wir in Deutsch» land wissen aber sehr wohl, bah die französischen fPeiU tiker mehr nach England und Amerika als nach Deutsch­land hinüber gesprochen haben, und baß ihre freund» schaftlichen Versicherungen Deutschland gegenüber «ei den Eindruck Hervorruf« sollen, Frankreich sei teN jenige, der die Verständigung anbtetet Om Gegensatz dazu will natürlich die französische Presse jede Mist?» lichkeit benutzen, um auf Grund irgendwelcher deutsche« Presteäutzerungen die Lage so darzustellen, alS otz Deutschland von Verständigung nichts wissen will. Stern beobachtet bereits, daß die Herriot feindlich gesinnt« Presie tote daS .Echo be Pari-- spaltenlange Bericht« auS Deutschland verbstentlicht und daran den Zus«M künpst, daß Deutschland an einer Verständigung mft Frankreich weder ein wirtschaftliches noch et» politisches Interesse habe.

Herriot hat eine Rede gehalten, die man auch i« Deutschland mtt großer Aufmerksamkeit lesen muß, um sich in daS Wesen der neuen französischen Pollill hinetnzufinden. Der französische Ministerpräsident er­klärte, da» eS paradox gewesen sei, wenn man auS Deutschland zahlreiche Milliarden herausziehen wollt«, ohne vorher seine wirtschaftliche Lage saniert zu habe«. Der Sachverständigenplan könne sich nur auswirk« durch die Solidarität nicht nur der Alliierten, sondern

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^uch auf das unbesetzte Deutschland zweifellos «N..V Lse-rigung u-er t,ugu'tu,ur«gen auars-j

-v?1 ®ie ersucht die Regie- politischen Verhältnisse und damit auch der Der-I

- * ®rtotu"S t« Mnum y wiederholen, faffung und der jetzigen Staatsform zu erwarten

derte« Zvllfchutz-Destimmungen keine Entschei- big genüge«b. von» deutschnationalen Staub« bung zu erwarten wäre, wenn die Deutfchnatto-1 punkt aus fei zu fotbetn, baß bie Erreichung dies« nafen jetzt bie Londoner Abmachungen zu Fall Zieles eine Bedingung für da« Inkrafttreten be« brachte«. Ferner stellt sich immer mehr heraus, Gesetzes wirb. Auch bie Resolution der Deutsche« das die Deutschnationalen bei ihrer ablehnenden Vollspartei über die Kriegsschuldfrage tu §.tltung isoliert sind, da bie Entscheidungen über scheine nicht ausreichend. Die Regierung wäre bah« bas Londoner Abkommen keine Patteiftage. svn-1 aufzuforder«, jebe Gelegeuhett auszunutzen ehe« per« eine überparteilich« Angelegenheit geworden I Verwahrung über bk Schuldsrage zum Ausdruck p

^ben Wirt- bringen. E« müsse «her gesordert werden, daß bet schastser. Industrielle, Handel, Handwerk Be- her jetzigen Gelegenheit bei ober vor bet Unterzeich» amte, Arbeiter, Landwirtschaft und dergleichen, und „ung bes Abkommens, bas beutsche Schuldbekennt- zwar Dertteter all dieser Organisattonen ohne ila ierschied der Parteien für die Annahme des Ab>

Aus dem Reichstage wird uns geschrieben:

Trotzdem sich inzwischen in der politischen und parlamentarischen Situation noch nichts geändert hat, gewinnt die Aussicht immer mehr an Boden, daß die Londoner Abmachungen schließlich doch vom Reichstage angenommen werden. Dis Deutschnationalen beabsichtigen, zu den Einzelgr- setzen noch Abänderungsanträge einzubringen. Da es sich indessen bei den Gesehen gewissermaßen um Staatsverträge handelt, die mit der Gegenseite

schon irr ojler Einzelheiten vereinbart sind, also nur noch als Ganzes angenommen oder abgelehnt

kiijg se-n. Wünsche und Forderungen der Par­teien könnten nur in Gestalt von Resolutionen noch zum Ausdruck gebracht werden, die der Regierung I dann zur Berücksichtigung überwiesen würden.

Die Entscheidung ist für die Deutschnationalen aus den vnfchirdensten Gründen ungemein schLve-I

D e r l i n, 26. Aug. Während sich das Plenum bes Reichstages mit der zweiten Lesung der Gesetze der Londoner Vereinbarung beschäftigt, haben verschiedene inoffizielle Besprechungen zwischen Vertreter« bür­gerlicher Fraktionen ftattgefunden. in denen der Ver­such gemacht wurde, die verschiedenen, in der gestrigen ersten Lesung der Gesetze zutage getretenen Anschau­ungen auf eine gemeinsame Linie zu bringen. ■ Wahrscheinlich wird dafür der Weg von S n t s ch l i e - ßungen gewählt werden, bie von allen bürger» nat",o™™Me6ILc5 b/r Deutsch-«durch bie Annäherung zwischen den Alliierten unö DaS * Zentrum g 5 bJSJwJT J 6 n " ‘Deutschland. Diese Ausführungen Herriots Hingen <w

brE daß die R^ ^"^iestung einge- herordentltch vernünftig, ja, man könnte beinahe be-

/^Eglerung für die loyale Durchführung haupten, sie seien ein großes Ereignis für bi. Zu- ^ages wirb die cb i ^m. ®aufe I fünft der europäischen Politik, wenn sie nicht gerade in r * ? lkspartei drei Ent» I dem jetzigen Augenblick und gerade vor der Paris« küe Fraa7 S X ? b?ft aU' Kammer erfolgt wären. Der jetzige Augenblick erörtert

öie Rrano Q kommens, aus I für Frankreich eine große Geste zur Wiederherstellung

die Frage der Kölner Zone und auf die Frage de- WeltverirauenS. baS PoincarS verscherzt hatt^ aef^t"'to?rden m T T D^^futachten noch durch. Daß Herriot diese Worte vor der Kamm« gebraucht teKXX ’°h- 15;. ?."?"st 1V2S hat .beweist gleichzeitig das dringende Bedürf, bas L 1 «°"ktumsgebiet nicht be. eigene Land von der Notwendigkeit ter Herriot schen räumt Sen. 9'’ Politik zu überzeugen. Diese Politik erstrebt die Siche-^

v^ d^ D^„ähnliche Entschließungen rung de« politischen und wirtschaftlichen Einfluss«-' Del ter *°M ?1E". D°l kSpart.i l Frankreichs, aber sie bedient sich der Wittel der Diplte

p"aktifch von den Traktionen h eßungen wurde I matie und der ausgesprochenen Friedenspropaganda. G»betonter^ m Gelegenheit gegeben sein. Poincare hat vielleicht nicht vielmehr erreichen wolle»

tetaam 6 politischen Wunsche zur Geltung zu als Herriot. aber er hat sich weniger geschickt gewählte« • I Mitteln bedient, sondern nur zur Gewaltpolitik gegris-

Kegenten Sachverständigengutachten nicht zu be- teiligung der Deutschnationalen an einer Srweite- einträchtigen oder zu gefährden, hat die Reichs-1 runS ber DegierungsbasiS zustanbekäme, bie tegierung darauf hinzuwirken, 1. daß oie Gebiete. Dcutschnationalen zum größten Dell sich für di« °I- Sb« M. Im »HM 428 M ***

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iwk. sc rasch wie möglich, jedenfalls aber vor dem nahmen, die von den verschiedensten Parteien, ins- 15. August 1925, geräumt werden, 2. daß die Köl- besondere von dem Zentrum, zur Dornahm« der

24. Sitzung vom 26. August, 11 Ahr vorm.

Auf der Tagesordnung steht die zweite De- R«ltung der Gutachtengesehe.

i 'Bei der Beratung der Bankgefetzgebung s Bedauert Abg. Dietrich (Dnatl.) die Haltung Wes Reichsbankpräsidenten, der offenbar dem Ren- lenmatft nicht sympathisch gegenüberstehe und den KreLitdedürfnissen der Landwittschaft zu wenig gje 'mung trage.

2lbg. v. Gräfe (Datfoz.) beantragt, die Ver­handlungen auszusetzen, bis der ReichSbankpräsi- üent erschienen sei.

Präsident Wallraf weist darauf hin, daß der SeichStag nur das Recht habe, die Heranziehung dvn Ministern zu seinen Sitzungen zu verlangen.

Abg. Keil (S.) tritt dem Abg. Dietrich ent- n. Dic verfehlte Finanzpolitik während des Kt-egeS habe dos deutsche Währungselend ver­schuldet.

Abg. Lammers (Z.) weist auf die schwere : Dclastung hin,. die der Industrie durch den Son« boner Paft auferlegt wird. D ie Industrie fei jedoch bereit, im Interesse des Vaterlandes die Lasten auf sich zu nehmen.

Abg. Katz (K.) bekämpft die Vorlagen. j Abg. Dr. Kulenkampff (D.Vp.) kritisiert!

bie bisherig« Praxis der Reichsbank, die in Der- Rnnung ihrer eigentlichen Ausgabe nur Geld ge-

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M M Marburg 0.L, Mittwoch, den 27. August

S-echeffWe IMsiW

Die parlamentarische Lage.

I D e r l i n, 26. Aug. In der parlamentarischen Lage I ist den Blättern zufolge, eine Klärung bisher nicht ein* getreten. Wie die »Zeit- mitteilt, seien Verschiebeno Abänderungsanträge zu den DaweSgefetzen in Dor-

I Bereitung, die de» Zweck verfolgen, 6en Deutschnatio» nclen vielleicht noch die Zustimmung zu ermöglichen. Natürlich könnten die Anträge nicht so gehalten werden, daß die eigentlichen Destimmüngen des Londoner Paktes dadurch geändert werden, denn das würde den ganzen [ hinfällig machen. Es werde jedoch v«sucht, im Sinne der Andeutungen, die Hergt am Montag in seiner Rede gemacht hat, Verbesserungsvorschläge zu fin- den, die insbesondere von der Deutschen Dollspartri! und dem Zentrum angeregt wurden. hätten in ihr» böswilligen Absicht di« Befriedung

--Berliner Lokalanzeiger- weih zu melden, baß Europas zunichte gemacht.

dir Entscheidung der Deutschnationalen, ob sie für die •

Donnerstag-Abstimmung im Reichstag den Fraktions- Funkmeldung "

toDlIIn™rTk6<L?loIttonen6unflI Pari«, 27. Aug. Der S««at hat «ach «in«

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bereits auf bie Neuwahlen vorberette. Sie I Sttttaue«st«gt60tbttttBg ffit Mt Parteiorganisationen des Zentrums seien von Partei- I Regierung mit 204 gegen 14 Stimme« ««• ofsizieller Seite auf die Notwendigkeit hingewiesen Igenomme«.

_ r,. . u . worden alle Vorkehrungen zu «reffen um sofort in Funkmelduu»

E^lngung der gegentDarrtgcn staats-j die Wahlbewegung eintreten zu kennen. | Pari«, 27. Sug. Di- R-cht-k-ommisst«,

bes Senats hat bas Amnestirgefrtz mit einer StimuM