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Obecheftifche Ieituns

Amrioer für ibaZ früher kurWilrbe) Oberhessen - Amttiches Veekünöisungsblatt -es Kreises Marburg

Auflösung?

Die deutsch« Industrie für Annahme.

«al

Der Ablehnungsbeschlutz der Deutfchnationalen.

Dr. Jarres fährt nach Barmen.

ru ng der St«llung«ahmr der Deutsch-

«onn, es. 9h>a Neichshandwerkertag

Berlin, 23. Aug. Hebet bie Verhandlun­gen der deutschnationalen Reichstags- sraktion, die zu dem einstimmigen Beschluß führten, die Gutachten-Gesetze abzulehnen, wird nachträglich bekannt, daß sich mehrere prominente Persönlichkeiten für die Annahme der Gesetze aus- sprachcn. Es handelt sich hierbei um den toürt-

Berlin, 23. Aug. Mit 100 gegen nur 3 Stimmen haben sich die Vorstände des Deut­schen Industrie- und Handelstages, des Reichsverbonbes der deutschen In­dustrie und des Wtrtschaftsausschus-

Was die Reichsregierung bewegt in einem Augenblick, Wo sie vor den folgenschwersten Entscheidungen steht, enb wo mehr auf dem Spiele steht, als etwa die Auf­lösung deS Reichstages. Die Regierung ist weit davon entfernt, das Ergebnis ihrer Bemühungen •f der Londoner Konferenz als einen Erfolg zu feiern. Das GachverstSndigen-Gutachten legt dem beut» f-en Dolle Opfer auf, die ebenso schwer sind, wie die des Dersailler Dertrages. Niemand verkennt die Tat»

über die außerordentlich schwer« und komplizierte Machtfrage der milttürischen RäumungSstag« an den Verhandlungstisch zu bringen. Die Ausführungen Dr. DtresemannS wurden auf den Bänken der Regierungs­parteien und der Sozialdemokraten mit Händeklatschen ausgenommen. Am Montag wird die Aussprache über die Regierungserklärung und di« Beratung der Er­setze zur Durchführung deS Sachverständigen-Gutachtens beginnen.

B e 11 i h , 25. Aug. Der Präsident des Hansa- Bunde», Reichstagsaboeordneter Dr. Hermann Mischer, hat das Präsidium des Bunde« telenra- nhisch auf heute zur Stellungnahme zu den Lon­doner Abmachungen nach Berlin berufen.

Reichstag den dringenden Appell richtet» den Lon­doner Abmachungen z u z u ft i m m e n, da bei einer Ablehnung der Handwerkerstaud zusammen- brccheu würde.

diese drei gewichtigen Stimmen nicht ohne @in> stutz auf die endgültige Haltung der Fraktion blel> den werden.

national«, etugetret«« |«L Unter de« Einfluß des Parteivorsttzenden H«rgt, des Groß- admiral, v. Tirpitz, des ReichstagsprSfidenten Wallraf, des württembergifche« Staatsprilst- denten Bazille und des in Düsseldorf gewählte. Deutschnationale, R««haus wird dl« deutsch- nationale Fraktion für die entfcheidend« Abstim­mung keinen Fraktionszwang beschließen, sondern den Mitgliedern die Abstimmung freigeben.

tembergischen Staatspräsidenten Bazille, der das Ja seiner Regierung im Reichsrat begrün-

Bertrauensvotum für Herriot.

P a r i s, 24. Aug. Die Kammer hat die Inter, pellationsdebatte über das Londoner AblommcM beendet und der Regierung mit 336 gegen 204, Stimmen das Vertrauen ausgesprochen.

*

Funkmeldung.

Parks, 25. Ang. Zn der Abstimmung in btt Kammer meldet „(Sdjo de Paris": Der Erfolg ix, Blocks der Linken, der fest rusammonsteht, ist Herr de«

Funkmeldung.

Die Arbeit des auswärtigen Ausschusses.

Funkmeldung.

Das Handwerk für Annahme.

sen, daß Reichskanzler Marx direkt mit den deutfchnationalen Parteifüh­rern verhandeln wird, um sich volle Klar­heit darüber zu schaffen, zu welchen Maßnahmen die Reichsregierung greifen muß, um die letzten Möglichkeiten zu einer Aufrechterhaltung der Lon­doner Beschlüffe wahrzunehmen.

Die Ausführungen deS Reichskanzlers wurden von «n Regierungsparteien mit einem wahren Beifalls- mirm ausgenommen. Eine ungeheuere Bewegung «achte sich auf allen Seiten der Wgeordnetenbänke »«nerkbar, und der Beobachter konnte feststellen, daß «ese Worte de« Kanzler« auch auf den Bänken der Opposition starken Eindruck machten.

Roch dem Reichskanzler nahm Retchsfinanzminister Cutter 6a« Wort, um in einer nüchternen Rede, mit großer Wucht der Argument« darauf hinwies «lche Folgen ein« Ablehnung de« Sachverständigen^ ■mtachten« auf wirtschaftlichem Gebiet heraufbeschwören "wurde. Erhöht« Erwerbslosigkeit, vSl- ''geZerrüttungderReichSfinanzen.ver- ■ürkt« Krebitnot, etne neue Inflation

en unvermeidbar. Zn mehr alS einstündigerI verbreitete sich dann Reichsaußenminister Dr.

res«mann, der trotz der starken Ermüdung, die ^tmehr tot Haus« eingetreten war. durch seine Bor»

$ie Verhandlungen der militärischen Räu- ^gsfrage die Llufmerksamkeit deS Hauses zu fes'cln

Sr ging dabei von der ausdrücklichen Boraus- 5^ng au«, daß «s überhaupt «in großer Erfolg der

9,611 Delegation in London war, die Gegenseite

I Parts, 23. Aug. In der heutigen Bormt tagssitzung der Kammer ergreift zunächst der eh, malige Dorsitzenb« der AeparationSkommissioi

I Dubvfs, da« Dort zu einer Kritik über die i | London getroffenen Abänderungen an den 6ta I tuien der Reparativnskvmmisfivn. Er beruft ft, I darauf, baß während seiner zweieinhalbjährige Amtstätigkeit bie Kommission nie eine wichtige Ent

I scheidung auf Grund der französisch-belgischen Stint men «Nein getroffen habe, daß vielmehr sämtlich Beschlüffe über die deutschen Berfehlungen eins stimmig gefaßt worden seien, und daß die Fest setzung der deutschen Schuld auf 132 Milliardes Gvldmark auf Grund des einstimmigen Beschluß se« erfolgt sei. Während er die Korrektheit d« italienischen Delegation lobt, beschuldigte t die englische Regierung, die D e v i s e n f l u ch t au Deutschland zu Gunsten der Cith begünstigt z haben.

Dubois findet es unbegreiflich, daß Deutsch land in London in der Lag« gewesen sei, eines Schiedsspruch herbeizuführen, bevor es die Mnweis düngen der Reparationskommission ausgefühi habe. Als er dem Sachverstündtgenplan den Dor Wurf macht, daß er die deutsche Gesamtschuld ci 40 Milliarden Goldmark herabgesetzt habe, er widert ihm der Ministerpräsident, er habe gester erklärt, daß das Londoner Zahlungsstatut v« Jahre 1921 noch besteh«. Es sei in keine Weise beeinträchtigt worden ES sei da Ziel aller Franzosen, da« Maximum an frangfl fischen Rechten zu verteidigen (Lebhafter Beifrlq Es sei die Pflicht der französischen Delegation gq Wesen, in den schwierigen Londoner Verhandlung« Frankreichs Ansprüche geltend zu machen 1 Abgeordneter Dubois führt darauf von neue» Beschwerde über die Verminderung der Dol^ machten der Reparationskommission, für di« Franst reich keine Kompensationen erhalten hab«. !

Ministerpräsident Herriot erhebt sich da« auf von neuem zu einem energischen Protest un erklärt, es sei unrecht, zu behaudten. daß t

^u- Berlin, 25. Aug. Wie wir hören, hat sich der Reichsminister des Innern, Dr. Jarres, nach Barmen begeben, um mit der Arbeitsgemein- .._a „ .... , fchaft der rheinisch-westfälischen Industrie Fühlung

dete, um Großadmiral v. T i r p i tz und den Reichs- ?? nehmen. Gleichzeitig dürfte der Minister eine tagspräsidenten Wallraf. Alle drei setzten Heb | ^ufammenfunft mit den Vertretern der besetzten für die Annahme ein, verließen allerdings bei bet dabon, nm sich genau über die Stim- Abstimmung den Saal, sodaß der AbkehnungS- |£“rnA ® edo if er un g der besetzten brschluh einstimmig zustande kam. In den Krei- fteis soll svättstens^bis Mit^n^eEtoen sen der Koalitionsparteien glaubt man aber, daß ' ’°U ’patt'ten5 b'5 Mittwoch erfolgen.

------------------------- . ---• Landwirtschaft für di« An-

^smal dem direkt die Auflösung ,bie Antiparlamentarier rechts In:hme des Londoner Protokolls ausgesprochen. ' !♦ u;9-Herbi9' ?n e^er Entschließung wird betont, daß die Dor-

gewiß nichts zu befürchten hatten, und schließlich wird I uislohun/ton .<■

auch der Regierung und ihren Parteien nachgesagt. Atzungen, unter,^6n ic >t ben Orgamsati-

I daß sie auf die Auflösung hindrängten. Bei näherer I , ^t^en Wirtschafte kreise sich Mit der An- Betrachtung fteilich wird man hier und da erhebliche n39mc «s DaweS-GutachtenS abgefunden hatten, Abstriche von den Ziffern des Fieberthermometers ,m Londoner Abkommen im wesentlichen unerfüllt machen muffen. Zn einer solchen Krisenzeit muh natür» geblieben sind. Schärfster Widerspruch wird vor lich jeder so tun, als ob er bis an die Zähne gerüstet I allem gegen eine A'efnahme handelspolittscher Ver- fei und den Begriff Furcht nicht kenne. Es ist viel h.ndlungen unter dem Druck der Besatzung e-- Bluff dabet. Zn Wahrheit hat kein« Partei Geld hoben. „Trotz alledem", so heißt es weiter, „glau- für einen Wahlkampf. Len wir unter dem schweren Druck der gegen-

Stellt man sich auf den reinen Parteistandpunkt, I oärtigen wirtschaftlichen und politischen Lage, vor dann kann man es wohl der Parteien, die am 4. Mai allem bei der Anhaltbarkeit der Zustände im be- uEr der Dechiswelle und dem Anwachsen des bis» Atzten Gebiet, die Verantwortung für eine Qlb« fchbeßlich nach- lchnung des Londoner Abkommen- und die sich empfinden, daß sie sich fetzt wieder erholen mochten. . ..r. . . . ’

Es ist ja merkwürdig, wie schnell in politisch bewegten ^L^nden wirtschaftlichen und politischen

Perioden die Parlamente .überaltern". Dazu temmt folgen nicht übernehmen zu können und müssen die wahltaktische Situation, bie uns im Augenblick 11 nS kmher zur Empfehlung der Annahme ent» unzweifelhaft günstiger für die Mitte und „Genossen" schließen." Di« an sich stärkere Opposition ge- zu sein scheint als für die Opposition. Eine andere gen die Annahme hat sich nach dem Eintteten I Zusammensetzung des Reichstags wäre sicher zu erwar» I ämtlicher Vertteter von Rhein und Ruhr für die ten - aber wie groß die Verschiebung fein und ob sie Londoner Beschlüsse schließlich der Mehrheit an- die sichere Zweidrittelmehrheit für „London" bringen I iescbloss-'N würde, das weiß keiner. geiq,u i|.n.

Ehrungen sprach der Reichskanzler mit ungeheurem "°v>en die einzig mögliche Lösung schon früher ge- «rnst und tiefer Bewegung. "" " . -t--------'

„Sie Verantwortung des Reichstages ist riesengrotz. DH richte an alle Parteien diese» Hanse» die ernste »lsbnung, sich bet Verantwortung bet zn treftenden »ntscheibung bewußt zu sein. Wer e» vor seinem 8e- »ilfcn und dem deutschen Volke verantworten in kön- Ifn klaubt, in dieser Stund« d«r Entscheidung über Deutschland» Schicksal ans Jahre hinan, die Darchsnb- ?"•? der Vereinbarungen zu verhindern, der hat die «Uige und ernste Pflicht in dieser Stunde und an bie. F"Ei»en anderen Weg au »eisen, der un. p »a« aus seiner wirtschaftlichen und finanziellen •"« hcraussübren kann."

: theoretischer Art feien, da die Reparationskom ; I Mission bis jetzt nichts erreicht habe. Die franzü ; I fische Oeffentlichkeit, die der theoretischen Kontra I Verse müde sei. verlange Erleichterung (Befta^ I links). Sie werde nicht begreifen, daß man vo« I Konzessionen spreche, wenn man alS Gegeugewii« I nur ein juristisch bewundernswert aufgebautes Sys stem aufzuweisen habe, das nichts e-ngebracht habß I Er sei überzeugt, daß die Aenderungen, an denek I Dubois Kritik übte, für Frankreich günstig feien, I und we» behaupte, daß Die ftanzösische Delegatitü I nichts erreicht habe, der möge nachlesen, was f{< in der Konvertierungs- und io der Sachlieferungs^ frage mit nach Hause gebracht habe.

Anschließend daran kommt es zu einer schätz zugespitzten Auseinandersetzung zwischen Herriot und Dubois über das Verdienst der Repa-j rationskommifsion, die schließlich durch Lürmszenetz zwischen der äußersten Rechten und der äußerstes Linken ihr Ende finden.

Paris. 23 Aug. Aeber die Nachtsitzung Del Kammer wird noch gemeldet, daß bei Beginn De, Sitzung ungefähr 50 Abgeordnete anwesend waren, Bei dem Eingreifen Briands während de, Rede Fabrys erklärte Driand, daß die Kontroll, der deutschen Rüstungen bis zum Jahre 1922 toun« derbar funktioniert habe, aber seit dem Ausbrucf des Rationalismus in Deutschland als Folge del Ereignisse am Ende des Jahres 1923 habe djg | Kontrolle völlig aufgehört, und das fei die wahr« Gefahr Briand erklärte weiter, welche Erregung und Angst er empfunden habe bei dem Gedanken, daß die Aufhebung eines ftanzösischen Postens im Ruhrgebiet genügen könnte, um schwerwiegend^ Ereignisse hervorzurufew

Im weitere» Verlaufe der Sitzung verzichtet« der Abgeordnete T a i t i n g e r au s das Wort, wäh­rend-Dubois und Montjou b-im RamenSrns« ruf nicht anwesend sind, sodaß sosvtt der Abg. Brunet (Soz.) zum Worte kommt, der die Gründli daileot, aus denen seine Freunde dem Ministerprä^ sidenten ihr Verttauen aussprechen.

Nachdem gegen 1 Ahr eine kurze Pause einge4 treten war. kommt noch der Abgeordnete M o«t -s jvu zum Wort, der den Standpunkt vertritt, big das Ruhrgebiet auch ein Element der Sicherheit dargestellt habe. Deutschland bereite große Bü^ ftunqen bei und vergrößere besonders seine Luftin^ dustrie. Aw. 2 Ahr wird die Sitzung endlich aufs Henle Vormittag 10 Ahr vertagt.

hcrausgegebeue Montagsausgabe glaubt für die

Frage der Haltung der Deutschnatio- men wegen Sicherstellung der Rechte der n a l c n bei der Reichstagsabstimmung über die bei der Reichsbahn.

Dawesgesetze berichten zu können, daß eine ft e n d e- ' ------------

Y. 16einijät« khm e t n ff t m «

«i 9 eine Entschließung an, tu der er an den

i Skt Avvtll btt MtttWrtgittimg.

Qu. Berlin, 23. Aug. Doch niemals ist in einem deutschen Parlament eine Regierungserklärung unter j» schwierigen Umständen abgegeben worden, wie die jdrklärung, die Reichskanzler Dr. Mar« unter stür- »ifchen Anterbrechungen und Zwischenrufen der Oppo- sttton zur Verlesung brachte. Der ungeheure Kampf, der sich jetzt um bie Annahme oder bie Ablehnung der Londoner Beschlüsse in Deutschland abspielt, wird im Sitzungssaal de« Reichstages vor den Anwesenden. Hunderten von Zuschauern und vor der dicht besetzten Diplomatenkoge auSgefvchten, und es erscheint im

fache, so erklärt der Kanzler mit erhobener Stimme, daß die Londoner Konferenz die Erwartungen Deutsch­lands nicht erfüllt hat und die Reichsregierung kann w nur noch darüber entscheiden, ob bas größere Un­heil in der Annahme ober in der Ablehnung der Lon­doner Abmachungen besteht. Er wird von den Deutfch- ■ationalen und von den Rationalfozialisten stürmisch Unterbrochen. Minutenlang hageln die Zwischenrufe. Wabei kommt e« zu erregten Auseinandersetzungen Ischen den Regierungsparteien und der Opposition. 0« lauter bie feindseligen Rufe au« den Bänken der Opposition ertönen, desto nachdrücklicher wird die Zu-1 Es erscheint uns daher alS srevelhafter Leichtsinn »tmmung. die der Aelchskanzler bei den regierungs- mit Gewalt zur Auflösung zu treiben und um der er« IttunBlt$en Parteien findet. Doch ist nicht abzusehen, hofften Parteivorteile willen die sichere Verschiebung w sich der Reichskanzler durchsetzen kann. Zmmer der Konferenzergebnisse in Kauf zu nehmen. Bereu wieder gehen feine Worte im Sturm der Entrüstungen. I verhängnisvolle Folgen hat Dr. Strefemann in seiner Nvischenrufen feiner politischen Gegner unter. Da Rede so scharf gekennzeichnet, daß wir die jetzt mehr» piöntich ändert sich das Bild. Der Reichskanzler spricht I fach auftretende Behauptung, das Kabinett wolle lieber Don den Erleichterungen und von den bescheidenen Er» I die Auflösung als die Annahme, unbedingt für falsch yebnifsen, die die Londoner Konferenz nach schweren halten. Etwas durchaus anderes ist e«. wenn bie De- Auseinanbersehungen erzielen konnte. Seine Worte I gierung ihren festen Willen zur Reichstagsauflösung gelten der Bevölkerung der besetzten Gebiete, gelten I int Falle der Ablehnung bekundet und sich dafür rüstet, •er schwerbedrängten deutschen Wirtschaft und richten Etwas anderes ist es auch, wenn sie oder einzelne der JW) an die Urteilsfähigkeit der sachlich denkenden I hinter ihr stehenden Parteien sich weigern, die Auf» Wegner, die darüber befinden sollen, was nunmehr zu lösung dadurch zu vermeiden, daß sie große tonet- geschehen hat. Die militärische Räumungsfrage ist politische Konzessionen an die Deutfchnationalen machen. Itoar nicht tot Sinne der deutschen Forderungen geregelt. Wir halten es zum mindestens für zweifelhaft, ob es Wer dafür wirb die wirtschaftliche Freiheit in den außenpolitisch richtig wäre, jetzt diese Partei in die

sefehten Gebieten sofort wieder hergestellt, dafür fallen Regierung hineinzunehmen oder ihr auch nur eine, —

Bie künstlichen Zollschranken, die zwischen dem besetzten I baldige Kropation in sichere Aussicht zu stellen. Dach Mittwoch entscheidend« Abstimmung,

»d unbesetzten Deutschland. Als der Reichskanzler außen unbedenklich aber im Stone der innervolitischrn . Qu. Berlin, 25. Aug. Die Reichsregierung M der Feststellung gelangte, daß die Derhandlungen in Auslösung erfreulich wäre eine sachliche Annäherung will unter allen Umständen noch am Mittwoch London trotz aller Gegensätzlichkeiten im Geist« der der bürgerlichen Parteien, so daß die Mitte nicht dau» bie Abstimmung über bie Gesetze zum Sachverstün- Rersöhnlichkeit geführt wurden, und daß ein ernst- ernd von den Sozialisten abhängig zu sein brauchte, I digen-Gutachteu und über die Ratifizierung der Hafter Berständigungswille zum Durchbruch gekommen sondern auch mit den Deutschnationalen Zusammengehen Londoner Beschlüffe durchführen. Ein späterer ^er- Wb da brach der Sturm der Opposition los. Ironische könnte ,wo die Amstände es erfordern. min kommt nun nicht mehr in Krage es sei denn

«vischenrufe hagelten nur so auf den Reichskanzler # dost bis dahin sich das französische Parlament nickt

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sich veranlaßt gesehen habe, den Derständi-1 °t,on Iie9en eben m früheren Tagen und Taten. I Ersetze die notwendigen -^.onsequenzcn

Dungswillen unter den Gegnern zu verstärken anstatt ^/me will so. der andere so herauskvmmen. Bie!» ^über aesallen nh fc,ne.. cheidung

*ue Konflikte hervorzurufen. Am Schluffe seiner Aus-^H^A. IN euwahleno^r denVolkse n7s ch ei d ver­

zogen hätte, nämlich die Deutfchnationalen mit I ffff^ssen wird. Das Reichskabinett wird am to die Regierung zu nehmen. Heute scheint es unS Montag eine Sitzung abhalten, in der die Entschci- eto dringendes Ersorderni«. um aus der verfahrenen "ung darüber fallen wird. Es ist nicht ausgeschlos- Situation herauszukommen. t"* v*c" '

{dH ^/n ® r a®e tragifch , daß die Formen! Fast könnte man glauben .daß niemand mehr gegen er auSeinanDerfefcungen ein fehr un - eine Auslösung des Reichstag« ist. Die sozialdemokra- rünstlge« Bild von der Würde und Ge- tische Begeisterung für den Appell an das Volk hat -ffenheit der deutfchen Dolk«vertre- sich bereits auf einen Teil der demokratischen Prelle tvng ablegen. Der Reichskanzler wurde beim Be» übertragen, bie Deutschnationalen lassen erklären, baß, -------------------

tteten Ott Rednertribüne abermals von stürmischen Zu» I die Nachrichten au« dem Land« ihnen einen Wahl» He« bet besetzten Gebiete etnschließ, «sen der Kommunisten empfangen, die bie Frei» erfolg garantieren .bi« .Baterlänbtschen Berbände" fvr- lich der ~ fafiung der politischen Gefangenen fordern. !? .' 1' ' ---- ------- 1

«6er schaffst der Reichstagspräsident Ruhe, der Reichs­ter schasst der Reichstagspräsident Ruhe, der Reichs» ßch von Minute zu Minute. Eine Woge der Erregung geht über bas ganze Hau«, als er mit kurzen klaren ©orten das Ergebnis der Londoner Konferenz zitiert. Mit schonungsloser Offenheit spricht der Kanzler aus.

B e r l i n , 25. Aug. Der auswärtige Aus-

, . . .schütz des Reichstages erledigte in IVstündiqer un-

mt «teil..«» h». J weldung. unterbrochener Sitzung die Gesetzentwürfe über die

« - w Dentschnattonalen. 13 «du st r i - b e l a st u n g, die Aufbringutrg der

Berlin, 2au_ Slug. Die vom »Lokalanzciger" > In^ustriebclastung und über die Reichsbahn.

igsausgabe glaubt für die Auberdem wurden mehrere Resolutionen angcnom-