Das SchMal ter Kölner fom.
klärte, Mac Donald bi« Bedingungen vor der Unter*
Der „Temps" gegen Snowden.
fcijfen ,ir. welche Tiefe er uns
Ähren kann.
Funkmeldung.
London, 23.
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tags. Sie erklärt, daß für alle Organisationen der Partei die Pflicht er wachse, sofort mit den Vorbereitungen des alsbald mit voller Schärfe ein- der Partei die Pflicht erwachse, sofort mit den
Auch in der kommunistischen Reichstags, fraktivn, die heute vormittag eine Sitzung abhielt, wurde die Rotwenbigkeit betont, bereits jetzt alle Vorbereitungen für den neuen Reichstagswahlkamps i zu treffen.
funkmelbung.
Newqork, 23. Aug. „City Expreß- meldet! Rach Lynouth-Eermont-Belgien betrachtet Coo« l i d g s die endgültige Lösung der Reparation», trage als das Wichtigste. Da der Dawes-Plan noch nicht endgültig in Wirksamkeit gesetzt ist, sei die ZeU noch nicht gekommen, eine neue Abrüstung»« kaufe re nz einzuberufen. Rach Coolidgrs Mei« nung muß die sofortige Invasion aus den Bezieh»» gen zu den europäischen Ländern entfernt werden. Das Verlangen der fremden Rationen nach Rege« lung der Kriegsschuldenfrage muß bi» zur Regelung der Reparationsfrage zurücksteheu.
Herriot und Mac Donald begeben sich nach Genf.
Paris, 22. Aug. Wie gemeldet wirb, versichert man an amtlicher Stelle, daß der f r a n z ö s i f ch e M i« nisterpräsident sich am 3. September nach Gens begeben wird und zwar wahrscheinlich in Begleitung bon Mac Donald. Die beiden Regierungshäupter würden an der allgemeinen Besprechung teilnehmen, die über den Bericht bt8 Generalsekretärs betrefffend die Tätigkeit beS Völkerbundes stattfinden werde. Her- not werde ungefähr eine Woche in Genf blribcn.
Zeichnung beS Vertrages mitzuteilen, mutig gehandelt, ’ Hierdurch find die Berechnungen der Ändustrienragnatey über den Haufen geworfen, und bewiesen worben, daß Herriot ein treuer Freund der Entente ist.
Funkmeldung.
Paris, 23. Aug. Di» Nachtsitzung wurde kurz nach 10 Uhr abends eröffnet. Als erster sprach der ehemalige Minister Fabry za seiner Interpellation für die Sicherheitsfrage. Er bedauerte, daß das Ruhrgebiet militärisch geräumt werden soll. Frankreich verliert dadurch den Zugang an Sicherheit, den es durch die Besetzung des Ruhrgebiets erlangt habe. Während der Rede! Fabrys kam es zu einer Intervention B r i a n d s, der erklärte, man habe die öffentliche Meinung in eine Atmosphäre gefährlichster Mystik gestürzt. Man habe sich zu sehr in Illusionen be- geben und sich mit denRealitäte» nicht genug be-I saßt. Die militärische Kontrolle sei tatsächlich wirk-1 sam gewesen und Deutschland sei zur Ausführung eines Handstreichs nicht in der Lage gewesen. Nach iel die Kontrolle weggefallen. I D»e,e Aeugerung Briands ruft ein Widerspruch des Kriegsministers Maginot hervor. Dan« fährt! Fabry rn seiner Rede fort. Rach Fabry erklärt der Abgeordnete Caittinger, er fürchte, daß! Ed verriotnlcht gelingen werde, die Gemüter abzu-I rüsten. Hierauf ergriff der Ministerpräsident das! *”or£ “n” e^larte, ihm liege nichts am Herzen als! die Sicherheitsfrage. Die Regierung werde wach-I sam sein, im Falle das alte Deutschland verschwinde I und das junge Deutschland in Erscheinung trete.! Zn London habe die französische Delegation an den! bestehenden Garantien nicht rühren lasten. Der llebergang der Kontrolle auf den Völkerbund werde I unter den nötigen Vorsichtsmaßregeln gesichert wer-I den. Kurz nach Mitternacht wird ein Antrag der Opposition mit 315 gegen 256 Stimmen abgelehmt. Der rechtsstehende Abgeordnete Moncjau verlangte vom Ministerpräsidenten Aufklärung über die Tragweite der etwaigen Konsequenzen durch den Brief Mac Donalds über die Räumung des Ruhr- gemets. Darauf verlangte der ehemalige Minister
<5*?eut die Vertagung der Debatte und mut. ^Eichwerde darüber, daß die Redner der $u EE'chk'ch 3“ Wort gekommen seien. Die ^battr wur e schließlich um 2 Uhr morgens auf heute vormittag io u$r vertagt.
Funkmeldung.
Die Kölner Sozialdemokratie für Annahme.
Köln, 23. Aug. Die sozialdemokratischen Organisationen haben der „Rheinischen Zeitung- zufolge heute an den Reichskanzler ein Telegramm gesandt, in welchem die sofortige Annahme der Gesetze für das Londoner Abkommen gefordert wird. Sollte dies nicht erfolgen, wird Reichstagsauflösung und Volksentscheid gefordert.
Funkmeldung.
Paris, 23. Aug. Ministerpräsident Herriot wird, wie angekündigt, am Sonntag in Anwesen« heil mehrerer Minister, den Vorsitz bei der Grund« fteinlegung zu der Ausstellungshalle in Gr»»«, b l e führen. Mittags findet ein Bankett statt, bei dem der Ministerpräsident wahrscheinlich das Wort ergreifen wird.
herouszuhvlen. Die Fiele der Gruppe sind nationalistisch und selbstsüchtig. Sie hatte gewollt, baß di« Bedingungen dieses Vertrages Drohbritannien gegenüber geheimgehalien werden sollten. Hierbei liegt ein
•“ Snowden kann dieses Urteil, da» ihn verdammt, nicht ablehnen, denn er selbst war es, dec diese Zeilen, die wir hier zitiertet!, geschrieben hat, allerdings, bevor er im Amt war.
Narlamkntariichk Mfonnniine.
Qu. Berlin, 23. Aug. Im Augenblick des Zusammentritts deS Reichstages ist die parlamentarische Spannung größer denn je. Während Me Aegierrungsparteien mit größtem Vachdruck auf die Legierung einwirken, um sie im Falle einer Ablehnung ßer AuSfiihrungSgesetze zur sofortigen Auflösung des Reichstages zu bewegen, erklären die Sozialdemokraten, f »aß sie nur dann für die Gesetze stimmen werden, wenn etter keinen Umständen eine Hinzuziehung der Deutsch- «rtionalen zur Regierung erfolgt. Die Möglichkeit, »ah die parlamentarische Situation durch eine Einbeziehung der Deutfchnationalen in die Reichsre- Gerung gellärt werden könne, ist damit also von vorn- ßeretn ausgeschaltet. VeuerdingS dringt die Regierung »urauf, daß die Abstimmung so schnell toi« möglich stattfindet, und baß man die Aussprache der Partei-1 Mhrer unter keinen Umständen über den Mittwoch MnauS fortfetzt, damit die Reichsregierung rechtzeitig in der Lage ist, aus einem negativen Verlauf der Ab-1 Mmmung die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Me Abhaltung einer Volksabstimmung kommtI ftnnt in Frage, da die Relchsregierung al» wirksame; ! Mittel einzig und allein die Reichstagsauslö-! ku n g ansieht. |
reichendes Anzeichen für die Bedrohung der britische« Interessen. Herriot hat, indem er sich einverstanden «e«
FmuMsche Kammersitzung.
Die Jnterpellationsdebatte in der franMschen Kammer.
P-ri», 20. Ang. Der „TempS" saß» di« Erklärungen Snowdens zusammen und sagt Herr Snowden will also die Deutschen hindern, Kohlen an Stankt ich iU liefern, und will den Alliier-
I Paris, 22. Aug. Die Interpellation-- idebatte in der Kammer hat heute Vormittag kurz I nach 10 Uhr begonnen.
I Ms erster Interpellant stellte der radikal-sozi- I alistisste Abgeordnete Margaine fest, bah die heu- I tige Politik Frankreichs in allem durch die Lage be- I stimmt sei, tote sie durch die Ruhrbefehung ge- I schaffen wurde, Die Besetzung habe für Frankreich, I wie man. die Dinge auch betrachten möge. Verluste ge- I bracht; sie sei auch für bas Wiedererwachen des I Alldeutschtums und die nicht zu übersehenden Wider- I stände gegen den Sachverstänbigenplan in Deutschland I verantwortlich. Im Gegensatz zu Poincarä, der den IDaweüplan ohne Vorbehalt angenommen hatte. I habe Herriot dessen Verbesserung durch dieI I Einführung des Schiedsverfahrens durchgesetzt. Die | I Lösung, die die französische Politik anstrebe, fei nur I durch ein interalliiertes Einvernehmen zu verwirklichen. Auch die Sicherheit Frankreichs sei von sehr vielen anderen Faktoren als den gegenwärtigen militärischen Kräfteverhältnissen abhängig. Der 3nfer= pellant beglückwünscht Herriot dazu, der Welt wieder das wahre Antlitz Frankreichs gezeigt zu haben.
Eine Anspielung des nächsten Redners, des kom- munistifchen Abgeordneten C a ch i n, auf den bekannten IVrief Mac Donalds in der Frage der militä- I rischen Räumung des Ruhrgebiets veranlaßt Ministerpräsident Herriot, noch einmal festzustellen, daß der Brief zwar in der französischen Presse erst nach Beendigung der Konferenz erschien, von Mac Donald aber vor den entscheidenden Beschlüssen der letzten Sitzung geschrieben sei. daß andererseits Mac Donald nicht umhin konnte, die Stellung seiner Regierung zu der Frage zu präzisieren, nachdem diese durch das deutsche Memorandum zur Sprache gebracht worden war, dazu Stellung zu nehmen. Der Brief Mac Donalds tue also dem in London hergestellten Ein- vernehmen der Alliierten keinen Abbruch.
Degen Schluß der Sitzung, die kurz vor 1 Uhr zu Ende war. kam auch die Ratifikation des Ver- träges von Lausanne zur Sprache.
Der Verstoß Savwtms.
ßcnbon, 20. Aug. Snowden wieder-- holt das Wesentliche seines gestern im ^Manchester Guardian- veröffentlichten Interviews heute im „Evening Standard-. Er betont, daß Deutschland die sehr schweren ihm vom Da- wesfchen Plan auferlegten Lasten nur dünn «k- rrogen könne, wenn es die Möglichkeit habe, ;einc Industrie und seinen Handel ingrößtmöglich- ster Freiheit zu entwickeln. Deshalb wäre die sofortige freiwillige Räumung der Ruhr im eigensten Interesse Frankreichs und Belgiens gelegen. Rur dann erhielte Deutschland das Gefühl der Freiheit und Hoffnunzsfreuöig- kett und die Welt das Vertrauen wieder, wenn alle an der Londoner Konferenz Beteiligten entschlossen gewesen wären, dem Dawesschen Plan billige und ungehinderte Aiisfüh- rungsmöglichkeiten zu geben.
Paris, 20. Aug. Die Presse bespricht die Erklörungen Snowdens im »Manchester SuaiMan" mit einem bedeutsamen „Aha! Daher!- DaS ^Journal des Sedats- erklärt sich sogar verständnisvoll bereit, bis zu einem gewissen Grade die Heftigkeit, mit der es gestern gegen Ma: Donald losgedonnert hatte, surückzunehmen.
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Cine neue Erklärung der Deutschnatkonalen.
P e r l i n, 20. Aug. Die maßgebenden Füh- «r der deutschnationalen Reichst ags- fioktirn wenden sich gegen die Interpretation, die der gestrige deutschnationale Fraktionsbeschluß befunden hat, als wäre damit immer noch die Möglichkeit zu einem Umfall offen geblieben. Sie betrnen demgegenüber, daß die deutfchaatioaale Graftün das Sachverständigengutachten und die mit 5in zusirnrnenhängenden Gesetze unbedingt And ohne Rücksicht auf parteipolitische Internet. aus außenpolitischen Gründen ab lehnen wctdcn Anders könne auch der FraktionSbe- hhiuß gar nicht ausgelegt werden, denn er be- O'he sich ausdrückllch auf bie früheren Vefchlüsfe
Erklärungen der Fraktion, bie die Ablehnung Londoner VerhandlungSergebnifseS fl.rr ans- Mcchen. ' - *-—
Meinungsaustausch Paris—Berlin.
du. Berlin, 23. Aug. Wie wir hören, hat dec Deutsche Botschafter in Pari», Dr. von Hoesch, von »er Relchsregierung den Auftrag erhalten, mit her fron« Mischen Legierung de» Meinungsaustausch über bie
age der mtlfi Arischen Räumung fortzu-
Men. 3» der Hauptsache kommt es jetzt tret Reichs- Rgienmg darauf an, möglicherweise noch vor her Wtimmuna im Reichstag gewisse Zugeständnisse der Mnzösischen Regierung nach der Richtung hin zu er« «ngen. daß das sogenannte Sanktionsgebiet, Duis-
^"brort und Düsseldorf gleichzeitig »t der Kölner Zone, bie om 10. Januar von den | Mrglandern geräumt werden soll, von der Besatzung »«freit wird. Wenn die französische Regierung diese B-fage machen sollte, so würde Deutschland einen außer- ^«bentlich wichtigen Vorteil in der Hand halten, und >«e parlamentarische Lage der Aeichsregierung könnte /»«durch außerordentlich günstig beeinflußt werden.
Eine Warnung Englands und Amerika»?
Qu. Berlin, 23. Aug. In den parlamentarischen I «reden verlautet, die Botschafter Amerikas und Englands seien beim Außenminister Dr. Stresemanni vorstellig geworden, um die deutsche Regierung vor I
Folgen einer Ablehnung der Londoner! Dereinbarungen durch den Reichstag zu warnen. 1 gr englisch« Botschafter habe erklärt, daß die eng- «sche Regierung in einem solchen Falle voraussichtlich «r Ablauf dieses Jahres keinen neuen Versuch zur Mrung der europäischen Lage unternehmen könne, da me Folgen einer deutschen Ablehnung derartige Der- Mhe für Monate hinaus zum Scheitern bringen würden, vst-s dem Auswärtigen Amt wird uns hierzu m-.tgeteilt, I
tatsächlich eine ernste Mahnung der englischen Rc-1 ^rung in Berlin vorliege, über deren Inhalt aber Mr. Zeit Stillschweigen gewahrt werden müsse.
Berlin, 22. Aug. Die Blätter sind wei- »rrhin geteilter Meinung über die vermutliche Hal- duz d:r Deutfchnationalen bei der BeichS- «osabstimmung über die Dawesgesetze.
Djc „Germania- sagt: Wir sind der Auffaffung, «ß die Deutschnationalen ein ganz klares, knap-
I Nein" ausgesprochen hätten, wenn es tat- ^yltch in ihrer Absicht gelegen hätte.
Andere Blätter glauben aus der Tatsache, baß Deutfchnationalen trotz ihres gefttigen vorsich- Ablehnungsbeschlusses, heute nach den Regle- ^gserklärungen nochmals zusammentreten, Mießer. zu können, daß sie eventuell mit taktischen Atteln die Herbeiführung der Dawesgesetze doch | ^4 verhindern werden.
Der „Vorwärts" glaubt zu wissen, bah in der Afstigen Sitzung der deutschnationalen Fraktion Abgeordneten aus den besetzten Gebieten für i $ reigabederAbstimmung verlangt und sich eihalten hätten, da sie sonst zu große Schwie- Aeiien mit ihren Wählern hätten. Das Blatt daran die Bemerkung, vielleicht sei hier- ; ‘ der H.ntergedanke mitbestimmend gewesen, daß n. auf diesem Wege der Auflösung des e^chstages ausweichen könnte.
»tinIC dagegen rechnet mit der Ableh- ■Btol9 Dawesgesetze Lurch die Deutschnatio-
n unt als Folge mit der Auflösung des Reichs-
Paris, 23. Aug. Ministerpräsident 8* e“ t ti o t bat in der Nachtsitzung der Kammer erklärt, daß
ten untersagen, sich irgendwie an drr deutschen Industrie zu beteiligen. Aber er wünscht Darüber hinaus, daß Franzosen und Deutsche sich ewig Wege n des Ruhrgebiets in bee w - - , Haaren liegen, daß Frankreich und Deutsch-
c ”U%. 0«» Frage der Rau- land vollständig durch ihren gegenseitigen Haß be- LL KiS! Wfw u-d ,fch° d-..? Iu
oes „Daily Telegraph-; Wenn Deutschland bie zum e" Vorteil der „kommerzi-
1S. Januar 1925 seine Lerpslicktungen auf dem Onreressen Englands. Das ist eine sehr
Londoner Abkommen und den Versailler Vertrag unö fe^r dumme Politik. Die konrmer-
erfüllt hat, Ian« nur auf ein ausdrückliche» Er- Miellen Interessen Englands haben nur Gewinn.
I suchen der deutschen Regierung ein Verbleiben der tetnn bie Völker des Kontinents im guten Ein- brttischeu Truppen in Köln rechtfertigen. Rur ein Verständnis miteinander leben, wenn sie alle viel von der Reparationskommission nach den neue» Br- Produzieren können von den Dingen, die England Magungen e,nstimm:g festgestellter Verzug oder ein braucht, und viel ton den englischen Produkten LS?S- Geiste «W,3e. t,, io sind viele Leute besorgt, daß sein/rzeit ein neues -r b<flelte, und von der Haltung Englands gegen» französisches Kabinett unter irgend einem Borwand }??? ^r. ,ü?r’act’,.3ßeI^ ”Q3cnn baS angelscich- oeriuchen könnte, in der Ruhr zu bleiben. Es fei ,l5c°e • fy fuhrt dieser Engländer aus, „von eine entfernteste Möglichkeit, daß Frankreich, wenn ^&ec beseelt ist, daß England der übrigen es on der Ruhr bleibt, eine diesbezügliche Zustirn- gegenüb-rsteht, dann kann England nur An- rnung erholten wird, vorausgesetzt, daß die wirt- erfahren." Snowden kann dieses Urteil, da» schaftliche Räumung in gegenseitigem Vertrauen " ' '
auch von deutscher Seite in voller Ehrlichkeit durchgeführt wird. An Herriot wird es liegen, ein früheres Datum für die militärische Räumung des Ruhrgebiets festzusetzen.
2d ” L8 b ng e ine 11 Snowden sabotiert da» «•»beite« Abkomme».
' 1 vrner -öertietert mit dem Schahkanzler Snov-
ben, bte in amerikanischen Kreisen gewaltiges Au flehen erregt. In der Unterredung erklärte Snowden, baß 6it von ihm vertretenen Kreise
Paris, 22. Aug. In seiner gestrigen Kammer- unversucht kaffen werden, um dir Sich, unö rebe sprach Herriot auch über da» Schicksal bet I «ohstofflieferungen an Frankreich nach 1930 zu IKölner Zone und führte auS: verhindern, ferner febe Kontrolle <u
Sine Frage aber wenigstens mutzte in London g«- lunterbinben, die auf die deutsche Indufir:, regelt werden, nämlich Me Frage der Kölner Zone,! auch auf diejenige, die sich mit der Herstellung
« e9ieru2fl dem Parlament so berechtigter- do» Kriegsmaterial beschäfttgi«, auSgeübt Werve» ftr» «6^8%mc<5t 3n Mefem SaIIe befinden toir un» soll. Der Schatzkanzler fügte hinzu, er be.rbfich- nretta hn Rahmen de» Versailler Vertrage». Wir tfg«, We MeraMierten Kben att b°ben unter un» Alliierten .beschloss«., über Me An-
Iwenbung des Artikel» 429 ein juristische« ®ut-1 fleflenUDet Srankreich zu verwenden.
^usoröern. Die englischen und bie sranzö-1 On Pari» gibt die vorstehende Erklärung Snow^ » haben sich geeinigt, Me Gutachten aus- bens zu erregten Kommentaren Anlaß. St ® ne .^üumung her Kölner Zone! wirb Der „Mattn" schreibt: „Wenn der Wortlaut der ne?ED^^Pchtiingen"aus^b^^Dersailler^Derttaae^ ein I UnfCrrc6unÖ ''chtig ist. so folgert daraus, daß brr schli-tzlich der Abrüstung,^nachgekommen?st ^kanzler ganz einfach bie Absicht
* I hat. bas Londoner Abkommeen zu sabotieren.
onnhA„ oo n. „ , London, 22. Aug. Anschließend an bat r«le-
22. aua. Uerrtot« SrNSrungen in I gramm Mac Donalds und da» Interview mit Lvucheur ®xr bie englischen Truppen im Januar nicht aus schreibt .Daily Expreß- in sein«n Leitartikel: S« ist
I,to«enn Deutschland seine seit langem bekannt, daß eine mächtig« Grupp« von Verpflichtungen nicht erfiM hat, wird hier auch sehr französischen Industriellen den Plan schmiedet, lebhaft und nut einigem Erstaunen besprochen. in Deutschland wichtige kommerzielle Vorteile zu«
,-Morning Post" meint, baS sei toirllich «in sehr Rachteil anderer Länder, vor allem Großbritannien«, wichtiger Punkt, denn er zeige, wie entschlossen Frank- 8* erlangen. Zu diesem Zweck hat sie »«schloffen, bei reto ist, an der Ruhr zu bleiben, falls Deutschland Versprechen der früheren Räumung M Ruhrgebiets ..hartnackig" bleibe. .Westminster Gazette" lagt: .Laut J“ benutzen, um Handelskonzessionen von Deutschlmch Srredensvertrag müssen wir Köln im Januar räu- " ' ' -----
men, es scheint, Herriot erwarte, baß wir Me» nicht tun werden. Sollten wir wirklich in Köln bleiben ,so tun toir etwas Gefährliche». Die Franzosen behaup- ten, daß die 5«, 10- und 15jährige Besetzung»periode der Rheinlanb-Drückenköpfe noch nicht begonnen habe, weil Deutschland den Friedensvertrag nicht erfüllt babe, und wir unsererseits dürfen nichts tun, waS den Franzosen auch nur den geringsten Schein einer De- rechtigung für diese Behauptung geben könnte. Ge- wist ist die Ruhr ohne Köln nicht zu halten, aber das muß uns gleichgültig fein, denn nach unserer Ansicht ist die Besetzung der Ruhr ungesetzlich. Gewiß, wenn toir Köln verlassen, werden di« Franzosen dort uu6 uu» praktisch«,, Gründen werden die
Kölner es vielleicht vorziehen, uns dort zu behalten. Aber wenn wir über den Januar verbleiben, k o in p r o - mitieren wir unsere Stellun g zu dem Friedensvertrag und beschreiten einen abschüssigen Pfad von den. wir nicht wissen ,ir. welche Tie'e er uns'
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Anzeiger für (das Mer kmWWe) Oberhessen - Amtliches Berkün-isungs-latt -es Keeifes Marburg
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