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Kr. 193 , Marburg a. L, Monkag, den ffi. Äagusk KZE M

OööchsWchs Jettuns

Anzeiger für (das frülm Cuffcflitot) O&etbeffcn - Amtiiches Verkün-irmngsblatt -es Kreises Maebur«

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Der Schlußakt in London.

tun zu vollen, um die Unterbringung der deutschen

ten Beamten in

biet späteste wird und di Sntwortschr,

nenpoHttl l utz OUA.

schaftlichen Einheit Deutschlands cm 5. Oktober vollzogen sein soll. Zu dem gleichen Zeitpunkt sollen auch die deutsche Verwal - tungShoheit. die bis zum 11. Januar 1923 im besehen Gebiets bestand und die Rechte aller Industrie» und anderer Unternehmer im Ruhrge­biet wieder hergestellt werden.

Die von der französisch-belgischen Regie be­triebenen Linien sollen bis zum 20. November an die deutsche EisenbahngeseMchast übertragen

ziehe« form, ist es das. daß Deutschland auch dies«

st- ihm Mitteilen, daß feti« |

*** sttchbaven Beweis des Geist« |*

und der alliierten Länder zusammengesetzte Kom- imssivn die Durchführung der Sachlieferun» grn regeln soll.

Die anderen Anlagen bestimmen, daß die Wie­

be« ste gegenüber Deutschland sich verhalten »oll. ten und daß ste zn diesem Zweck beschlosien hätten, nach Abschluß der Londoner Verhandlungen di« Zone Dortmnnb-Hörde-LLnen zu riinmen, ferne«

WetrchtkMmg der «irfiKMWen Einheit am 5, Skiober. Aufhebung der «egte am 2®. Rvvember.

-altes an, daß dar der Ausführung

des Dawesplanes abhängig erklärt wird von bet Begebung bet 80V Millionen. Eoldmark.Anleihe. Die alliierten Regie, rangen würden ihre Zentralbankinstituts untrer« berg, bi# Unterbringung ba Lrll»ih* zu erleichtern.

Mtt einer schrillen Dissonanz für alle deutsche Ohren ist die Londoner Konferenz zu Ende Gegangen, in deren ersten Tagen mancher Outtoillige schon Schalmeitöne zu hören glaubte. Die Schlußworte Mac Donalds aber, daß dies die erste wirkliche WsrtedenSkonferenz gewesen fei und daß kein Ultimatum chorgelegen habe, klingen uns wie bitterer Hohn ange- MchtS der brutalen Tatsachen. Wäre denn die beut»

Montag Unterzeichnung de» RLumungsxrst-ioLs.

Qu. Berlin, 18. Slug. In den der Reichsregie- rung nahestehenden Kreisen nimmt man an, daß d i e Unterzeichnung de, Abkommen, über

di« militärische Räumungsfrage er st am Montag erfolgen kann. Di« Fertigstellung des Protokolls wird noch geraume Zeit in Anspruch neh»

derherstettung der steuerlichen und wirt-

,, . Version zum Teil richtig

ist. Es ist tatsächlich beabfichUgt, gegen die Art zu Moteftieren, in der von alliierter Seite auf die deut­sche Delegation ein Druck ausgeübt wurde, aber dieser Protch soll nicht etwa als Vorbehalt zu den Ab­machungen übet die militärische Räumung erfolgen.

werden. Meinungsverschiedenheiten über die Aebereiickommen sollen dem Haager interna­tionalen Schiedsgericht/Hos übertragen werden. Sanktionen sollen nicht angewandt werden, es sei denn-im Falle der Feststellung eines vorsätz­lichen Verschuldens.

am gleichen Tage sämtliche Ort« und Gebiete, die außerhalb de» Ruhrgebiet« liegen und anläßlich der Ruhroperation besetzt wurden. Der französische , .und der belgische Ministerpräsident haben aus An«

japanischen Botschafter» Hayashi. Auch nach den frage der deutschen Delegation namens ihrer Re. Reden Herriots und des Reichskanzlers Marx setzte gierungeu die Erklärung abgegeben, daß ste es ole Marter Beifall ein. Nach einer kurzenIselbstverständlich ansehen, daß da» gesamte Sank» Pause, in bet die Konfereuzprotokolle von den per» tiousgebiet (Düsseldorf, Duisburg, Ruhrort) späte- schiedeneu Delegationen zur Kenntnis genommen stens an dem Tage äeräumt wird, an de« das wurde, erfolgte di- Paraphierung de» Protokolls. Ruhrgebiet geräumt ist. Der englische Premier. Die Sitzung wurde u« 9 Uhr von Mae Donald ge» Minister wird in dieser Frage ebenfalls eine Er­schlossen. Mit freundschaftRchem Händedruck ver- Hütung abgeben, die der deutschen Regierung abschiedeten sich die Teilnehmer voneinander. schriftlich übermittelt wird. Bei bet Vereinbarung * über die endgültige Unterzeichnung de« Londoner

a . ' - — . ,,, Vertrags bemerkte Reichskanzler Marx, daß, fall»

+ ° ”>lL0 ” 6e< Sonderberichter-! der Reichstag die Zustimmung verweigere,

-- London, 16. Aug. Di. Schlußsitzung der N»donet Konferenz trat beute nachmittag um 6,50 ««« unter Vorsitz des britischen Premierministers Mammen. Nachdem die noch ausstehenden Berichte ^tgegengenommen und ohne Debatte genehmigt Oordeu waren, hielt Mae Donald als vorfitzen. T* bet Konferenz die Schlußansptache, die von der pottfereng mit Beifall begrüßt wurde. Es folgten t®”8 Ansprachen de» ftanzbstschen Ministetptiisi- xnten Herriot, de» amerikanischen Botschafters .»eilogg, bee belgischen Premierministers 'S’e_u ni», de» italienischen Hauptdelegierten de i^tefani, de» Reich-kanzletO Martz enb des!

■Hein davon ab, wie man die Folgen eines Scheiterns r“ Londoner Konferenz beurteilt. Darüber wird nun Streit in Deutschland gehen. Vve einer enbgttlttgen .^‘wngnabme wird mancher die ausführlicheren De- iPw unserer Delegierten abwart« wollen, bk uns ik? Manche» darüber zu sagen Lab«, au» welchen ff'unben sie sich benötigt glaubten, dem deutschen Dolle ;«ese schwere Enttäuschung zu bereite*

Berlin, 17. «ug Dio «eschltzffe bet Low doner Konferenz werden von der gesamt« Beritnet Presse elngebenb kommentiert. Sie finden ntaenb» etne vollkommen« Zustimmung. Ihre Bevrteilung ist den einzelnen Punkt«, wie auch binsichtlich bet Be­deutung des Gesamtergebnisse» durchaus geteilt. Dft Rechtspresse bezeichnet den Londoner Berttag afts ein neue» Diktat, al» ein neue« Versailles und al» eine vollkommene Niederlage der deutschen Delegation. Di» Londoner Äonferen» habe einen Rückfall in di« Met ho» den der Eewaltvolitik gebracht und das Haup tritt dtk sofortige Befreiung de« Ruhrgebiet» Jd nicht »rrei« worden. Trotzdem bemerken sowohl die „Deutsch, AG gemein« Zeitung" al« auch die „Kreuzrettung, bat die Zeit für ein endgültige» Eesamtuttttl noch nicht gekommen stt, da erst ein vollkommen abschließender Bericht über die erzielten Ergebnisse vorliegen müls«. Herriot und Mac Donald werden verschiedentlich b«. schuldigt, daß sie ihrem wiederbolt bekundet« Recht«standvunkt in der Frag« der Ruhtd « « setzung nicht Treu geblieben sei«

Die „Börsenzeitun0* nimmt gegen di« San» doner Beschlüsse ebenfalls scharf Stellung, während der .Börsenkurier" bet allen Bedenken doch die Frag« auf« wirst, was geschehen wäre, wenn die Konferenz »um Scheitern gebracht worden sei und wie fich vor allem das dadurch am meisten betroffene Rhein- land dazu verhalten hätte. Auch der „$onoäitsw wirft diese Frage auf, würdigt aber die in der wirt» schafilichen Räumung und in der Frag« der Micumver- iräse und der Eisenbahnregie ferner die hinsichtlich der Binnenzollinie erzielten Ergebnisse und glaubt, ba| eine festbegründete Aussicht bestehe, daß nicht nur da» neubesetzte Gebiet, sondern auch die nördliche Zone de« altbesetzten Gebiete« binnen Jahresfrist von der De» satmng frei sein werde Damit werd« der weitaus größte und volksreichste Teil de» jetzt noch besetzt« Ee» bietes in einem Jahre frei.

Das „B. I.“ erklärt, man müsse anerkennen, daß die äußere Form der Londoner Besprechungen durchaus loyal war und eine Reihe von Erfolgen, vor ollem binsichtlich der wirtschaftlichen Räumung und der Beseitigung der französisch-belgischen Eisenbabnregie, ferner binsichtlich der sofortigen militärischen Räu­mung der sogenannten Flaschenhälse und einer Reih« rechtswidrig besetzten Rbeinhäfen und Eisenbahn» knotenvunkte, bereit Bedeutung nicht unterschätzt wer­den dürfe. Dazu komme als moralisches Aktinurn ein« allgemeine Amnestie, die wirtschaftlichen Vorteil« des Abkommens seien unverkennbar

p - „ h „ _ ... „ . _ «Anleihe zu erleichtern.

| « • n o o n , jlo. «ug. In bet lkraa« bet Minne« I

stieruug ist Folgendes verttnbart worden- Die zweite Anlage bchandelt u. a. die Art der

. a) Amnestie sämtlicher Gefangenen LchredSgerichtsbark-it, bie ,in 5en J’T einschließlich bet Riedeoschlagung aSer schwebenden schiedcnen Füllen zur Anwendung zu kommen habe Verfahren, s»n»eit bi« Handlungen au« politischen I unt> bestimmt, daß eine aus Vertretern Deutschlands Motiven hervotg^angen sind, ohne Rücksicht aus bie ^'afen selbst. Dk einzig« Ausnahme ist bie b« Attentat» gegen bas Leben mit Tobererfolg. -i k».b«1L^e'2?W9 sämtlicher verfahren einschließlich

^"^ecknug, bie aus Anlaß bet Errichtung bet Eisenbahn, unb Zollregie und bet sonstigen frembett Verwaltungen »st bie Militärgerichte ge­laugt find, auf bk zuständigen deutschen Behörden. LJ)t3^$e5MKSCtt’ ^ß künftig bi« beutsch« Ge« ttchttbatkeit, insbessnbet« bei Verfolgung von Per- brechen gegen bie Sicheeheit be» Staates, ihren not. malen Lauf nehmen kann.

>kk e ht bet «n»gen>iefenen so. 2* «r-deteinsetzung bet abgefttzten Beamten in ttftt «erntet, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, 2 £1“ aathetiger Meinungsaustausch mit ben deutschen Behorbeu vorgesehen ist. Das Rheinland-1

s “”8 die allgemeinen Landttverwal- ^^«horde,, werben wieder hergestellt, Aufheb. «ug bet Btnnenzollink sowie bee Pafsietschein- rr'fc- ^Ekehr zrnischeu besetztem unb unbe- iegtem ttebkt, Rückgabe bet Zollverwaltung und! L' bee Ein» unb Aussuhtdienstes,

Rckkgabe bee Betivaltnng bet staatlichen Forsten S ^e,te2 ,®*?ciHse"9 d«r stanzöfisch-

öelgrschen Regie bet Eisenbahnen. 1

London, 17. Aug. Di« Konferenz nahm «in« Resolution des Znh^ " "

lleberetnkommen hinsichtlich d< des Dawesplanes abhä

Wäige Anweisungen befolgen und welche Vorwände We finden werden, um ihre harte unb äußerst sichtbare Msetzung weiter fvrtzuführen? Man ist in deutschen Aegierungskreisen darüber besonder» befriedigt, daß W in London gelungen sei, die französischen Witt- Uchaftsforderungen, die mit der Aäumungsfvage ver- Mickt wurden, zurückzuweisen und die deutsche Han- Welsfreihett zu retten. Die schwere Besorgnis ist nicht Oon der Hand zu weisen, daß die Franzosen diese Der-. Mickung nur für den Augenblick zurückgestellt haben! tetb daß sie versuchen werden, die weiteren Räumung»-1 London Iß. Mn«, »u .»s.afH.. «. fe&cliiäten von deutschen Konzessionen auf dem Han- terzeichnuna ölet* Bereivbarunoe« JI / Httspolitischen Gebiet abhängig zu machen. legt für ben

i Di» sseffnunn»« bi» t». b...ifA»» /■-. I ni» tr 78<SU * 5*3®- ^tt der Annahme, i Prolvlvus wiro nocy geraume yett in ANivrua,

_fnung«t, bie Uvn beutscher Seite an dieIdaß bis bahin bie in Frage kommenden Parlamente! tuen, zumal die Verhandlungen sehr langsam vor-

~fnx' Derhanblungen gekmipst tverdew stich« aus I die betroffenen Vereinbarungen genehmigt haben, wärt» schreiten. Am Sonnabend vormittag kam es

L6?1 ■ ^wachen Fußen. Die erste persönliche Fühlung-1 Am Tage nach bet llutetzeichniula sollen bie ftan- vorübergehend noch zu sehr lebhaften Auseinandcr- ^hmr zwischen den leitenden Männern Deutschlands zösischeu Truppen an» Stadt und näher umschriebe- Atzungen, und e» fiat den Anschein, als ob es kaum

benen der Alliierten soll ba» StimmungSrnoment I ner Zone Dortmund zutückaezoaen werden Am gelingen würde, eine brauchbare Verbandlungsgrund-

KvHt unterschätzt werden: auch wollen wir nicht bestrei-1 gleichen Tage werden sämtliche Otte nnb lafl< eu finden. Es muß neuerdings festgestellt wer-

daß Männer wie Mac Donald und Herriot von I streifen, die auäetfiaö hea «^»»«4. „.s P,tn' daß die englische Regierung fefir eifrig vermittelt, «mem anderen Geiste beseelt sind, al» Poinca-s. Aber ältbesetzten Eediet« li«.en Sx!! u”b ba6 st- d» deutsch« Forderungen, die auf eine sich doch allzu deutlich herau-gcstellt, tote un- Rnh^etafi^ Lt L»«rben Ä ®”rant^ bet Konferenzmächte für die

Scher die innerpvlitische Stelluva Aerrfots ist unb toie I SM. i J.”®1?1"’ »erden. Innehaltung der Räumungsirtsten hinauslaufen, ruck-

Menia man von einer 'mmrMitne8fa/h*7ap.iwf,ermwunn I französischen nnb belgischen Eisenbahner wer- haltlos unterstützt. Offenbar will di« englisch« Resie- ^ sranMis^n Dttke^e^ Mrückgez^eu. Di. Verhanblnngen rung nachträglich den ungünstigen Eiudruki, den ihr

Cph n 'l TL f sprechen kann, als daß ©eiufuj über bl« Ruhrfrage, bie gestern Mit be« ftanzöfi- Eintreten für bie französischen Räitmunssvorschiäge in ffiaftei 1 8uI<r c1 6ie uWeheueren ,che« Miuisterptrisibenkn Htttiock unb seinen Deutschlanb hetvotserufen fiat, wieder ausgleichen.

KJ ~ r Dawesplanes noch neben der gortbauer erheitern sowie ben belgischen Deleaierten erführt I ^genwäriig verlautet, bi« deutsche Regierunp «erde

?^^b^hung auf sich »u nehm« vermöchte. Ob I wurden, find heute zum Abschluß o. A L111 ifire Zustimmung zu der einjährigen Räumung,trist S? trotzdem die Zustimmung zu dem zweit« Londoner worden. Rafaenbe« ikt «.»ui,.,? nur unter Protest gebeiu ba oon den alliierten Regie-

es?.«E«1*.*m*»*l*~*US*a*u?LLWSSa*M gisch« MinisterprSfibeut an ben Reichskanzler tich-'^ - ~

***• st-> daß sie an ihrem Rechtsstandpuukt. daß bk Rnhtbefetznng nach be« Versailler Vertrag ausgeführt werbe« buvste, festhalten, baß sie aber unter Bezuguahme auf bie hi London getroffenen Abmachungen ihrerseits erklären, baß bas Rnhtge- > in eine« Iahte geräumt werden dk Frist am 15. August läuft. Das «n des Reichskanzler» nimmt von feie!« Erklärung Act unb erklärt, daß Deutschland {eine Auffassung aufrechterhalte, daß die Besetz­ung recht,widrig sei. Er spricht die Er­wartung aus» baß i« Zusammenhang mit ben hier; getroffenen Abmachungen bk Räumung bet Ge­biete zum mStichst frühen Termin erfolg«» wirb j Usch gttt bet Erwartung Ausdruck, daß bk ftaa. I Zäsische und belgische Reaietuug diese «uffaffnug tei­len. Der ftnszöfische MiuisterprSsideut HM ferner | zusammen mit de« belgischen Ministerpräsidenten einen Bries a* den Reichskanzler getichtct, worin

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Di« Konferenz ist wohl zu Ende. Aber die Er. gebniffe find noch nicht endgültig bekannt. Umso mehr ist es nicht zu verstehen, daß bereits bi« Ber­liner Press« Urteil« in die Welt hinaus, posaunt, ohne greifbar« Unterlagen hierfür zu haben. Maa sollte doch von Dingen erst redeit, wenn mau genau etwas von ihnen weift Wieder einmal urteilt man nicht au» außenpolitischen Ee»

An der knirrschenden Empörung darüber, baß dieses iSrgestänbnis der deutschen Delegation abgerungen lvurde, werben die weder bereits festgelegten Kvnzcs- Sone» HerrtotS noch feine unbestimmten Versprechungen Ar die Zukunft etwa» Wesentliche» ändern. Gewiß tmn die Befreiung der Dortmunder Zone und der £ Neuprodukte" bet Ruhrbesetzung ein« gewissen Sta­

ck machen, toemt man ft« al» ben Anfang einer per- Unlichen Politik Herriot» ansehen will: aber in bet tz-nipisache bleibt doch vorkäusig die militärische Hand Mankreich» schwer auf dem Rechtsrheinischen Gebiet «egen unb bie Garantie dafür, baß in demselben Geiste!

Entlastung fortgesetzt werd« wirb, fehlt unS burch- ®fne wirksame Bürgschaft der anderen Alliierten ffc die Einhaltung des ftanzösischen Däumungsver- KrechenS — wenn eß eine solche überhaupt gäbe — ” nicht einmal ht dem von unserer Delegation er- fkeblen Umfai.ge erzielt worden. Die Räumung der i Snhrhäsen ist noch nicht geregelt. Für die Milde- düng der BesatzungSmethoben tst zwar da» schöne Mort HDnsichtbarmachilng'' erfunden worden, haben zwar Her-1 btot und Rollet schriftliche Zusicherungen gegeben, aber I ker kann sagen, tote die französischen Generäle der-1

Da aber dcr Souveränität in wirtschaftlichen Din- gen und der Verkehrseinheit Deutschlands nicht voll­auf Rechnung Betragen worden sei, bleibe es fraglich, ob unter diesen llmständen es für bie deutsche Wirt­schaft möglich sein werbe, bie übernommenen ma» teriellen unb moralischen Lasten zu tragen, bi» für ein souveränes und kulturell hochstehendes Volk br-e"» über die Grenzen des Erträglichen fiinausgehen. Einen Trumpf, der nicht zu unterschätzen sei, fiefir das Blatt in dem Umstand, daß Deutschland in Handels, politischen Frag en gegenüber Frankreich nicht gebundene Hände bat.

Die „Vossische Zeitung", bi« fich ausschließ­lich mit der gesetzgebrischen Verabschiedung des Lon­doner Abkommens belaßt, steht in dem Londoner Er­gebnis nur einen Anfangserfolg, betont aber, daß die feierliche Zusicherung der Marimalräumungs- frift ein Ergebnis darstelle, an das man noch im Mai nicht zu glauben gewagt hätte.

Die „G e r m a n i a“, die di« Gleichberechtigung der deutschen Delegierten in London stark heroorfiebt, sagt, die L,rndoner Konferenz war endlich so etwas wie eine Friedenskonferenz. Deutschland dürfe für sich bean­spruchen, an bem schweren Werke der internationalen Verständigung tatkräftig unter Ueberwindung unsäg­licher Schwierigkeiten mitgewirkt zu haben. Das Blatt würbigt in weitem Maße ba» eingefübrte schieds­richterliche Verfahren unb erklärt. Herriot gab ben Bnich mit ber Politik Poincares deutlich zu erlernten. Wenn damit auch dem berechtigten deut­schen Verlangen nicht voll entsprochen wurde, so müsi« man doch anerkennen, daß Herriot Frankreich ebenso diente wie dem Weltfrieden. Es gab in London we­der Sieger noch Besiegte. Da» Blatt schildert dann die vielen Erleichterungen und Vorteile für Deutschland und meist mit besonderem Nachdruck auf di« Wahrung der völligen handelspolitischen Freiheit und die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Einheit Deutschlands hin. Die Regelung der Räumungsfrag« könne allerdings in Deutschland keine völlige Beftie« diguns Hervorrufen, da die Besetzung tes Ruhrsebiet» ein grober Vertragsbruch war, bet sofort hätte wieder­gutgemacht werden müssen, doch erhalte mit ber ver­einbarten sofortigen militärischen Räumung von Dort- munb usw. ein nicht unbeträchtlicher Teil bes besetz' i Laubes sofort sein« Freiheit wieber.

Glückwunschtelegramm Dawes'.

London, 17. Aug. Dawes sandte rm den Reichskanzler Marx und an die deutsche De­legation in London ein Telegramm an» Ame­rika, in dem er seine Glückwünsche zum glück­lichen Gelingen der Londoner Konferenz ausspttcht. Der Reichskanzler dankt« Dawes in einem Ant­worttelegramm.

Richt vor Februar Auflegung ber beutfche« AnMhe.

London, 16. Aug. Auch bei günstigem Ver­lauf der Londoner Verhandlungen ist nicht zu er­warten, daß die Anleihe auf der Grundlage des Sachverstündigengutachtens bereits in den nSchsteir Tagen effektuiert wird. Man rechnet in gut un­terrichteten Kreisen damit, daß der Abschluß der Verhandlungen mit der Bankwelt noch einige Mo­nat« ht Anspruch nehmen wird, svdah nicht vor Februar mit der Auflegung bei Anleihe ge­rechnet werden kann.

#6« Delegation j« auf ben Gebauten gekommen, über Ke französische Forderung nach Verlängerung ber Muhrbesetzung überhaupt nur zu verhanbeln unb gar Ke einjährige Asist anzunehmen, wenn nicht Englandi xonooe, ib. «ug. rvt« bet Souververichter-jd„ Reichstaa bie Zuttimmuna verweiaere bie vvd Amerika unb mit ihnen all bie anbereit Alliierten I statter bes „WTB." erfährt, «erben aleichzeitka | Unferl<hrift 5VntHiii,nh« nnftiriiA SittfniTi» li fe ää ää ;• »“3~* - ** «>5---°

tznb ba» am Ende doch «ht zweites Londoner 15 Tag« nach btt Meilen Feststellung bieIBolksvertrerung zu erlangen.

Diktat an die Stelle ber angeblichen Verhandlung unb AI*« V0« Emmerich, Hefei, Mannheim einschließ- •

Vt Gleichberechtigten getreten ist. Dies ist fa auch|Karlsruhe einschließlich Leopoldshafen pnnhnn 17 or.tmtfl /$«. in h», Ke einzige Entlastung ,M« ber brutschen Delegation I bte ^fifen von Offenburg unb Appenweier I _ä ®0"n tzn Teil werben kann, wem, sie sich von bem Vorwurf I unb b(e Eisenbahmverkstättr von Darmstadt, renz abgeschlossenen Aebereiniommen umfassen-as. Aetntg« will, ihr« eigen« Standpunkt unb ben des 3. ber Gebietsgürtel, ber um ben BrückenkopfI^^^bPrvtokoll und vier Anlagen. Das Pmz« deutsch« DoAeS ht ber AäumungSfvage auf- Köln seitens bet FranMseu gelegt wurde. Dieser Protokoll bestimmt u. a., daß d!e einzelnen Ver­vegeben unb bie deutsche Politik mit einer neu«, ©ebietsgrütel umfaßt einmal bie Städte vbergrui- einbarungen voneinander abhängig seien. In der M Dunkttn brohenv« Gefahr belastet zu haben. Es ten, Vohwinkel, Cronenberg» Remscheid, Lennep, ersten Anlage, die sich mit der Durchführung des A selbstverständlich, bah vor einer solchen Konferenz Bergisch-Born, Hückeswagen, Wipperfürth, Eim-1 Dawetzplane^ befaßt, erklären s'ch Deutschland unb F” beiden Seiten Forderungen aufgestellt werden, I born, RL-tderoth, Drabenberhöhe unb Much, ferner dl- R-pa-ativn-kommisssvn zur A>:S ührung irgend- *?cn. r*rtLor€ Niemand erwartet. Man muß bie Fl^euhälse zwischen bem Brückenkopf Koblenz I welcher Zusatzabkommen zwischen den Alli-

ttwas Zum 2lbhanbeln haben. Aber das ist unum-1 einerseits unb Köln unb Mainz andererseits, also ierten und Deutschland einschließlich der Frage der Wunden auszusprechen: an das Zugeständnis einer ein» I insbesondere bie Städte Ä3nhwmtntrr s«.«.! L,, , , ; , 5

M-iü« Aäurnuug-srist für das Ruhrgebiet hat in Linz, Asbach, U»et?tt eauk ^6 «it»Be« unb 5 b e r “ n 5 6 C ®c to,

Deulschland niemand gedacht, konnte nach den Er- Limburg. unb Die ReParattvnskommifsion erk ärt, ihr Aeuster^tes

ßstirungen der KabinettSrnttglieder tote der Regierung»- *“'rT " 5':“ 1 K'"'*r r"

Parteien niemand denken. ' '