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Sie Stile des Faschismus.

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Muflolini und die Bauer«.

longenen werden sorgfältig von jeder Berührung mit I, ^lc a!y , . Omiistik über die deutsche Koh- der Außenwelt abgeschlossen und werden änostlich und 11 e n}> roouktion im Monat 3uni zeigt, daß die

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o*uwu»4ig wi» contiMnts-Retf.nl

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das kann ich nichts

der

Legenteil erreichen Bisher haben die SauotangeNag- tcn Durnini und Rossi ihre beste Verteidigung im

redet bat. Noch nicht mit sehr deutlichen Worten, aver doch so, daß es dem, der es hören sollte, recht verständ­lich geklungen haben muß. Einer seiner Sätze lautete: r6s fällt kein Sperling vom Himmel ohne den Willen »es Allmächtigen." Niemand in Italien zweifelt daran, daß Rossi mit dem Sverling den armen Matleottl und

direkt betroffenen Hauseigentümer, sondern sie ist auL vom Standpunkte der Gefamtwirtschaft' au« gesehen, ein verhängnisvoller Mißgriff, der schließlich zu schwer« Schädigung der Allgemeinheit führen muß. Di« ZwangS< Wirtschaft hat was Sachverständige längst erkannt haben nicht einmal Wohnungsnot gelindert, fcw Bern sie eher gefördert, rielfach künstlich geschaffen. SH ift bekannt, daß seit Bestehen der Zwangswirtschaft fast keine Wohnungen mehr frei werden, weil jedermann danach trachtet, feine Wohnung fest zu halten, auch derjenige .der unter früheren Berhältnisfen bei freies Wohnungsmarkt eine kleinere Wohnung, refp. ein be­scheideneres Unterkommen gesucht haben würde, da eben wegen der niedrigen Mietspreise ein Anreiz, sich einzuschrärrken fehlt, und die durch älntervermietung zu erzielende verhältnismäßig hohe Rente in dem entgegen­gesetzten Sinne wirken mutz. Zu dem Fortbestehen de, Wohnungsnot trägt wesentlich bei, datz die Zwangs­wirtschaft da» Unterbleiben von Reubauten zur Folg, hat. DaS Ergebnis ist daS völlige Darnieberliegen b«S BaumarkteS mit allen st chdarauS ergebenden Folgen.

Schweigen gesucht. Aber jetzt weiß man, datz Rossi des Schweigens überdrffig geworden ist und daß er ge-

eincn üblen Eindruck und die Bemühungen, diesen kindruck zu verwischen sind so ungeschickt, daß sie das

schlossen und ausgeführt, damt der Faschismus und Mussolini komvromitiert werde und damit er Rosst! an Mussolini» Stelle treten könne. Rosst (Diktator!

Wer den Mann kennt, dem das Gehorchen nichr nur eine Pflicht, sondern ein Vergnügen ist, lackt darüber. Wenn Farinacci sein Verteidigeramt auch fernerhin mit solcher llngeschicklichkeit führt, wird Durnini einmal verlangen können, daß man ihm diesen Verteidiger als

mit 31,30 Mark bezahlt werden mußte. Da eine 6t» Hiäßt gung der deutschen Frachtkosten bisher cm dem Widerspruch des Reichsfinanzministeriums ge­scheitert ist, so wird eine weitere Herabsetzung Der Kohlenpreise sich kaum umgehen lassen. Da die Montanindustrie heute schon mit Verlust arbei­tet, wenigstens im Westen, wo die Last der Micurnver- träge von Woche zu Woche unerträglicher wirb, so sind die Aussichten, daß die Rohstofsinbustrien wieder ren­tabel werden, überaus ungünstig.

ES bedarf keiner weiteren Ausführungen, um autze, Zweifel zu stellen, datz wir aus diesem Zustand btt Expropriierung und Verelendung der Hauseigentümer, wie aus dem Elend der Wohnungsnot, der Arbeitslosig»

Olten schwieg noch immer und lief wie ein gefangener Tiger im Käfig hin und her.

[ 'Brodmann legte ihm die Hand auf die Schuller.

Sieber Olten, ich weiß. Sie sind Ilefeld« Freund. Seine Verfolgung fällt Ihnen schwer. Auch mich, ich bekenn'S ehrlich, faßt der Menschheit ganzer Jammer an, wenn ich mir vorstelle, daß ein Mann wie er zu solcher Tat herabsinken konnte.

Aber für uns beide, das sehen Sie ein, gibt« hier nur eines: unsere Pflicht tun.

Olten fuhr herum.Staatsanwalt, daran brau» chen.Sie mich nicht zu mahnen. Wenn ich's glauben könnte, daß er ein Mörder ist Freund hin, Freund her der Teufel soll mich holen, wenn ich nicht mit beiden Händen zupackte, längst zugepackt hätte! Das können Sie wohl denken, daß ich all meinen Ehrgeiz darein sehe, das Vertrauen zu rechtfer­tigen, das der Chef mir geschenkt hat, indem er I mir vor all seinen anderen Beamten die Aufklärung dieses Mordes andertraute, der das ganze Land in Aufregung versetzt. Ich habe ja nur ben!

Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nur za- rückgescheckt, wenn Rückvorto beiliegt.

Olten, sagte er,ich fürchte, dies ist

-~i. es ist die Wahrheit."'

Der Polizeileutnant antwortete nicht. Er rannte aufgeregt im Zimmer ,xaf und nieder.

_ ._ von,

Daumarkt mittelbar oder unmittelbar abhängigen In­dustriezweig« nur herauskommen können, wenn wir 8,» Grundsätzen deS .Suuin cuique", der Freiheit und der Möglichkeit gesunder Bewirtschaftung deS Privateigen­tums zurückkehren, also wenn die Zwangswirtschaft b«-' seitigt wird und wenn außerdem die Besteuerung des HausbesiheS auf ein billige« Matz zurückgeführt toiA

Erhältlich im Buch» und Schreib warenh an del, ferner in jeder Auto« und Fahrradhandlung.

Herausgeber: Continental»

Canutchouc»und Gutta»Percha»Co Hannover.

UvhiuinMtmnMtrWaft.

3n dem unS zugesandten Geschäftsbericht der Aktien- gcsellschast für Bergproduktenhandel und Montanindu­strie, heißt eS im Hinblick auf den Zinsertrag de« in Grundbesitz angelegten Aktienkapitals u.a.:

Man wird sicherlich nicht den Vorwurf gegen unS erheben, datz wir durch diese Anlegung unserer Gelder unvorsichtig gehandelt hätten. Niemand konnte vor- aussehen, datz eine Zwangswirtschaft, wie sie gut Zeit behebt, über den Häuserbesitz verhängt werden würbe. Durch diese Zwangswirtschaft sind wir, wir hoffen zuversichtlich: nur vorübergehend, zur Zeit tatsächlich um unser Eigentum und unseren Erwerb gebracht! j Dem Eigentümer hat sie nichts gelassen, al« die Last der erschwerten Verwaltung seines Grundstücke«, und zwar gegen eine Entlohnung, für die sich vielfach kein be- zahlter Verwalter finden würde.

D-e Zwangswirtschaft spricht nicht nur jedem Recht«, gefühl Hohn, sie verschuldet nicht nur den Ruin der!

Der Staatsanwalt zuckte die Achseln.Kein Mensch weih auch nur von sich selbst, was für ein Teufel in ihm schläft unS zur unglücklichen Stunde aufwachen kanu."

rit dem Allmäb igen Mussolini gemeint hat. Der­selbe Rossi hat als Presiechef Mussolinis oft geäußert,

Reine Umwege?

Unentbehrlich für Kraft, und Radfahrer, Wanderer tt Reise* f verkehr. Sfkarten, fünffarbig, l Mafistab 1:300000, pro Karte

65 Pfennig.

ES klopfte. Der Amtsdiener meldete den Pastor Rohmüller. her kam, um den Gesetzeshütern feine Geschichte zu erzählen, die Geschichte, die wider sein Wollen und Vermuten nun schon vor ihm die Zeitung d.-r ganzen Provinz erzählt hatte. Aber er brachte Einzelheiten, alle diese kleinen Züge, d-e er von Hete erfahren und sorglich vor Eduard Meseerichs Reugier behütet hatte. Seine Bekirn- dun'en w"r" en zu Protokoll genommen.

(Fortsetzung folgt)

®te verarbeitenden Industrien leiden nicht minder unter den Folgen der schweren Kreditnot und der Steuerüberlastung. Man erhofft Desierung |"einer weiteren Herabsetzung der Rohstoffpreise, die aber letzten Endes nichts anders bedeutet als eine Aeberwälzung der Krise auf die Schwerindustrie. In den verarbeitenden Industriezweigen wird di, Ware heute vielfach zu Schleuderpreisen verkauft, um ~LC $le Aufrechterhaltung der Betriebe notwendigen Mittel heranzuschaffen. Die dadurch verursachten Preissenkungen werden sich vielfach nicht dauernd aufrecht erhalten lasten, sondern sobald die Geldnot ein« Milderung erfährt, wieder durch Preis­steigerungen verdrängt werden. Die Bautätigkeit hat sich zwar infolge der erhöhten Mieten sichtlich

Angesichts dieser ungünstigen Gesamtlage der In- dustrie vollzieht sich auch die Erholung am Ak- | ttenmarft innerhalb sehr enger Grenzen, eine Tat- lache, die noch stärker hervortreten würde, wenn nicht daS Ausland inzwischen begonnen hätt« die deutschen Zndustrieaktien, dere nKurS heute so tief am Boden liegt, wieder einmal billig aufzukaufen. Neuerdings jedoch, infolge gewisser Erfolge der Aufwertungsbe­wegung das Interesse des Ausland«, wie des Inlands mehr und mehr auf die Papiermarkanleihen übergegan­gen. Die Zurückhaltung .mit bet alle Geschäftskreise den bisherigen Ergebnisten der Londoner Konferenz gegen­überstehen. da die Anfänge einer Dörsenhauffe. die man in den letzten beiden Woche beobachten konnte, nicht recht zur Auswirkung kommen lassen, wenn auch die leichtere Verfassung des Geldmarkts das deutsche Kapi­tal angesichts der billigen Kurse hier und da veranlaßt hat. vorläufig wieder am Mtienmarkt Anlage zu suchen, insbesondere soweit gegenüber den weitgehenden Anfwertungshosfnungen, die bei der gegenwärtigen Finanzlage Deutschland« gebotene Vorsicht bewahrt wird.

IHaben Eie gelesen, Brvckmann?" Haben Sie gelesen? Das ist infam!

I m ,^rD^ann hatte noch nicht Zett gehabt, einen I Mick in irgend eine Zeitung zu werfen. Er lag I jetzt den Artikel, auf den Olten mit dem Zeige­finger deutete. *

. Mordaffäre Heesemann.

Mir sind m der Sage, über diese Bluttat, dis die ganze Provinz in Aufregung versetzt, Einas! I he.ten mit.-uteilen, die der Untersuchung zweifel- los eine ganz neue und überraschende Wen- düng, die in weiten Kreisen die größte Sensation Hervorrufen dürfte.

^ind dann folgte, verbrämt mtt moralischen Be- trachtungen und Ausbrüchen biedermännischer Ent­rüstung. verblümt und vorsichtig und ttotzdem greif­bar deutlich die Geschichte von der Frau, die ftch -in der Ehe unbefriedigt fühlt und in rachsüchtigem Haß den Geliebten anstiftet, ihren Ehemann aus dem Wege zu räumen den Geliebten, der viel­leicht sich sträubt, zu widerstehen sucht, aber unter» jocht von feinet Leidenschaft, durch Drohungen und Verheißungen, durch alle Verführungskünste des I Weibe« zu der Frevellat gestachelt wird. Es war kein OLame genannt. Jeder im Land konnte die Flamen fetzen alter Vergangenheit und neuester Gegenwart. Die Schlußfolgerung blieb unausge­sprochen, abtr die Ztsamn en'iellung f ej nur eine Schlußfolgerung zu. Msferich hatte ein stilistisches Meisterstück vollbracht. Wenn er mit dem Finger auf bie beiden Personen gewiesen hätte, er würde t sie der Welt nicht deutlicher haben be,erchnsn können. Dennoch blieben er und fein Blatt für den Staatsanwalt unangreifbar.

3n schwerem Ernst la« der Staatsanwalt die Sätze, die mtt marktschreierischer Plumpheit aus den Mann deuteten, um den fein Verdacht schon lange kreiste.

Mussolini scheint sich in feiner Haut immer weniger wohl zu fühlen und schaut nach allen Rich­tungen nach Unterstützung und Rettung aus. Er hatte die Standhaftigkeit und Geschlossenheit der Opposition offenbar unterschätzt und versucht jetzt, durch persönliche Gesten manches wieder gutzumachen. Reuerding« will er das morsche Gebäude des Faschismus auf die Land­bevölkerung stützen, weil in den Städten sich die Lieber, i bleibsel der alten Parteien angesammeli hätten. Aber ehe nicht der Faschismus eine gründliche Reinigungs- __________ ______________I ______________ kur durchgemacht hat, wird er als Instrument einer er tue nichts ohne den Willen seiner zuständigen Vor- I wirklich staatsmännischen und sauberen Politik untaug» resctzten. Alle, die ihn kennen, halten Ibn aucy für sich bleiben, selbst wenn die äußere Fassade ^ isrecht er- im fähig, etwas anders zu tun; er gift für eine sub-1 hallen bleibt.

Atome Natur, die Mussolini gut für seine Pläne ver- ____

»enden konnte. Deshalb hat er auch zunächst den Mund I

»ehalten in der festen Ueberzeugung, sein großer Pa-1 ..r.r.t

ton werde ihn schon wieder aus der Untersuchungshaft I I

deransziehen. Aber die Wochen verstreichen, die Ee-1 .... ......

mungen mit sich, die sich insbesondere durch eine Ten­denz zum Preisdruck auch bei der Vergebung von Sau­arbeiten fühlbar machen. In der Textilindustrie und dem mit ihr eng verbundenen Bekleidungs­gewerbe hat das Schleuder- und Ausverkaufswesen einen besonders schlimmen Umfang angenommen.

sRacsidruck verboten.l

Der robfeind.

Kriminalroman von Luise Westkirch.

88. Fortsetzung.

Gewiß nicht! Nein. Da stimme ich Ihnen zu. Die Umstände können jeden von uns zum Mörder machen. And der Mann hat kein Lamm- blut in den Adern. Zu einem Totschlag kommt ber leicht auch zu einem Mord warum nicht? 2lber dann von Mann zu Mann und Aug in Auge. Don hinten sein Opfer beschleichen, nein! Das paß» nicht zu ihm."

Es soll in keiner Weis« verkannt werden, daß die Grundeigentümer, wie jeder andere Srwerbsstand. an« teillg an dem Wiederaufbau deS Vaterlandes beitragen müssen. Besteht kein Grund, die Hausbesitzer wenige« Steuern zahlen zu lassen, als alle anderen Besitzendem so ist es dagegen ungerecht, sie verhältnismäßig M höher als andere zu belasten, waS offenbar hauptsächlich deshalb geschieht, weil ihr Besitz leichter zu «rfasien ist, sich also schwerer der Besteuerung entziehen kann, «Ä andere Gegenstände der Besteuerung. Werden dies« Forderungen nicht bald erfüllt, so wird der Wert d«S Häusereigentums in ganz Deutschland vollständig rui­niert, und eS werden überdies die Kreise, die jetzt au< der ungerechten Zwangswirtschaft unberechtigte persön­liche Vorteile ziehen, mitbetroffen werden.

££ttt£ rxIe!b:J,yiuLen- toarbtnen ufw. immer im shoniten Zustande erhalten will der tatet sie nur mit den weltder ühmten ehten Äeitmmm'e <j<».ber. Mark« F»ch»'»z,f hat«rx.

' feeiimoan» Farbe spart lätfw.

» r«6 Cj1" QIu^a9e bes Bahnhofs- einen Gedanken: Den Mörder finden. - Sie

bDr Abgang des 1 haben ja hundertmal recht. Es spricht jeder ein»

3uge« den wir auf der Schwelle zelne Umstand gegen Ilefeld. And gegen all diese

zur ersten Kla^.e gesunden haben. Denken Siel ihn verdammenden Indizien hab ich nichts in die m E^urannS Brieftasche, die Wagschale zu werfen als mein Gefühl von Ihm. sämtlichauf diesen einen Mann sich bezogen, diesem I meinen Instinkt .den Sie manchmal gelobt haben, einen Mann Verderben drohten. Der Artikel - Ja, ja, selbstverständlich! Ich werde die Spur wellt auf ein neues Motiv, em sehr glaubhaftes. I verfolgen muß das ja, sobald der Verdacht ae- E tnn.rn Sie sich der großen Aufregung der Wit- gen den Sedlinski in nichts zerrinnt. Ich werde we bei der Todesnachricht und ihrer unnatürlichen sie verfolgen bis in ihre äußersten Verzweigungen. «2>er ^ter- t>cr anfc*ten Seite dringt die verlassen Sie sich darauf. Aur glauben, Glauben, Untersuchung gegen den Schmiedegesellen absolut I daß es die Spur des wirklichen Mörders" fei - nichts Belastendes zutage. Was er uns über feinen 51 *

Aufenthalt am Abend des Mordtages erzählt, wird ihm bis in die kleinste Einzelheit von Zeugen bestätigt. Er hat in der Tat ein Reh tvtgeschlagen. Das Blut am Hammer und Hemd ist wirllich, ge­nau wie er's behauptet hat, kein Menschenblut. Ich werde ihn noch heute aus der Haft enllassen müssen. Außer Wilddiebstahl liegt nichts gegen ihn vor."

nervös. Dem armen Rossi wird schwül und er beginnt I Kohlenwirtschaft aus ihrem durch die Ruhrbesehung ivs der Schule zu plaudern. Was er gesagt bat, diit- I verursachten Riedergang sich schnell zu erholen stn die Blätter nicht mitteilen, aber es muß sehr se= vermocht hat. Die Monatsforderung an Steinkohlen fäbrlich für Mussolini und den Faschismus sein Das die im Mai infolge der großen Streikbewegung bi« auf

Rom, 30. Juli. , Rascher, als man es noch vor rfner Woche für mglich gehalten hätte, gebt es mit Mussolini und dem Faschismus zu Ende. Man merkt <5 an den unruhigen Bewegungen des Führers, der to>6 aller großen Worte, die er noch vor der Welt, 1VIUICH VUÖ uum lt)

«acht, fich bald nach der einen halb nach der anderen mildernden Umstand anrechne. Was wird aber mit gcite wendett ®en Ärbeitent versprach Mussolini in Rosst geschehen? Wird man ihn im Prozeß frei reden ferner Rede tm groben Faschistenrat den weiteren Aus- [allen9 Die üsientlicke Mein««» t# fcu des Syndikalismus. Damit stieß er natürlich die neigt alles »

Industriellen vor den Kops, die so viel Geld berge- böckst'en Fühnr btttans ' in^er^ Attäre^M?te-n«r «eben haben, um den Syndikalismus durch den Foschis- [astet Dieser nickt auffindbar »us umiubringen. Vor den Katholiken machte Musso- aufdi« Phantasie^^ols^ 8ni eine tiefe Verbeugung: er ließ das Kreuz wieder Ämutet^

tu" dem Kapitol aufpflanzen. Dieses Symbol - das I moraliicken r J,«,"

fcgenannte Konstantinskreuz war kurz nach der Ein- JutonRnr# erkoren. Die Opposition stehl ihm *ahme Roms durch die Truvven Viktor Emanuels l. Säen 1 ren einem freimaurerischen Bürgermeister herabgedolt Abgang blutig oder wird er unMutia^ Mn worden - dem Papst zum Tort. Mussolini wollte das verzweifelte^m! nl ?gr® 0,ht

Papsttum durch die Wiederaufpflanzung besonders ^ist^nicht ,n «men

ehren. Aber der Pavst hat die Sache als eigentlich ff^'n zu breinierMn fnto;^ 3la-rl°n 7t i felbstoerstSndlich hingenommen. Die katholischen Povo-1 bcmfelben SertÄlS ~TL*uter

Jari haben sich deshalb nicht von ihrer Faschistenfeind- vereinzelte blutiae äbenfenJr mKniMi ^°r?b(*Tnt ftfiaft bekehrt. Dieses Sin und Ser Mussolinis ist aber i Elch. Mussolini wird

mn Symptom seiner Ratlosigkeit. Die Gefahren, die I mirt ^eine« 6 net" ,oI^ef einl°n.e-*

»n bedrohen, kommen aus dem Prozeßverfahren, das =* verlnli-b a^mis^9CS .9O"3 , varlamentar,|ch

um Matteottis Ermordung schwebt. Dieses geheime Ministerui?ber Werbten emIaffen"

«erfahren droht gerade durch sein Geheimnis recht ge- -u'miftenum »er Rechten zufallen.

Ehrlich zu werden. Was davon durchsickert, macht I * *

OtzscheWche Seitime

Kr. M NW Marburg a. L, Soimabenb, den s. MM zg. Mrg. jgy

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Seht man aus einem offenen Briefe des Faschisten 2,6 Millionen Tonnen zurückgegangen war, ist tm Juni

Btmnaca, der ganz kürzlich die Verieidioung Duminis wieder auf 91 amirinn»n ,

1 i ibernommen hat Es war recht schwer, diesem Du,nini ^rheruna de« ^, JÄÄ9*

Men Verteidiger zu finden. Kein faschistischer Ädoo- ^Tonnen i^ i « n'

tat von Ruf wollte seine Ehre riskieren, indem er TL," .^x9 J 6 beträchtlich. In ledern Falle

! rrriem Durnini sekundierte, der ja zweifellos etliche tn ->nkanosdedarf gegenwärtig trotz der Lieferuvgen Diorde und eine hübsche Anzahl Erpressungen auf I bi« Entente reichlich gedeckt, zumal der Absatz

! dem Gewissen bat und dessen bisherige Straflosigkeit I tnsolge der Erwartung einer weiteren Preisherabsetzung iine Schande für die Justiz ist. Endlich fand sich ein sich erheblich verringert hat. Die ungün» Mcchtsanwalt, der Duminis Sache ohne Bege'sterilng Istige Wirt fch af tslage und die zahlreichen Mi ein gutes Honorar übernahm. Für diesen Rotver- (Stillegungen und BetriebseinschrLnkun- ftidiger tritt nunmehr der junge Faschist Farinacci, gen vermindern naturgemäß den inländischen Kohlen- . «J eben seine Advokatenvriifung bestanden hat, als verbrauch. WaS die P r e i« a e ft « [ t it« n »>. ! LL««?'»» » -«6»« d!> Unto.ll, J.L,*,

I ihnis und den ganzen Faschismus und greift in dem in x,r

»den erwähnten offenen Briefe Rossi als Verräter 5"$Dnne ab

«d als Urheber des Anschlages gegen Maiteotti I 3?^ ^ ^enb gleichweriige englische Kohle aus 17,30 Ft Das war ja von vornherein u erwarten und ] tjf'5? *<lnL ^er di» ho Jen Frachtkosten der

*un ist ja jetzt gewohnt, der Sache diesen Grob zu | putschen Kohle brachten es zustande, daß in einem

I; reden; ein Attentat wird immer von den eigenen (Teil Deutschlands die englische Kohle billiger al« die ( Gesinnungsgenossen des Grmorbeten begangen. um deutsche war. So kostet« in Hamburg die Ruhrfeft- tonn die ganz unschuldigen Gegner verdächtigen und körderkohle 29,10 Mark. Die englisch« Kohle °313 erfolgen zu können Rossi so behauptet Farinacci Mark, in Berlin war erstere mit 30 60 Mark immer "noch - 'st ein heimlicher Sozialist, et steht mit bet sozialisti- ein wenig teurer als die englische deren Preis 30 33

, Hen Freimaurerei des PariserGrand Orient in Mark wat und in Stettin könnt» mnn .nrj,.

Marter Vetbndung, et hat den Mord Matteotts be- ^ konnte man H- Koh -

- ' 4,(1111 'ausen, während die oberlchlefrsche Kohle I

Am nächsten Tag vernahm der Staatsanwalt H Kaufmann Dichter aus Eckernförde. Dec Mann I ^stritt, gewußt zu haben, daß das von Eduard §bvr« aus Scharndotf ihm gelegentlich zum Kauf || ^gebotene Mild auf unrechte Weife erworben sei. f|| habe ihn glauben machen, daß die Jagd- w sttren solche Stücke ihres Wildstandes, die wegen M Vbrvchener Läufe oder anderer äußerer Ver- ||| jungen abgefchosfe» werden mühten, und die sie vrr Ninderwertigkeit halber nicht den Wildhanb- ENgen anbieten wollten, durch seine Vermittlung ein billiges an Privatleute abzugeben pflegten.

er zerlegte« Reh gekauft habe, bestritt der «Kuge nicht.

Dieder verging ein Tag. Der Ermordete war letzten Ruhe bestattet worden.

Btodmann sah in seiner Stube und sah 6er- in bad erste spärliche Schneegeriesel, da«

^s den Scheiben vorüber zu Boden sank. Es war Morgen. Eben hatte der Gerichtschemiker

^sein Gutachten über die Flecken an Hemd und abgegeben. Es waren an be ben Gegen- zweifellos Blutflecken, wahrscheinlich von au< demselben Körper stammend. Es mochte S^ut eine« Rehes fein Menschenblut war toftimmt nicht. Richt am Hammer und nicht Hemd fand sich ein Spritzchen gleicher Act den Flecken am Fenstervorhang des Abteils ( ki/1 und in der Türfuge. Diese Flecken!

unverkennbar Menschenblut.

wjn diesem Gutachten fiel die ganze Anklage ( men, die Olten aufgebaut hatte. Drockmann ( 3lf verstimmt die nächsten Maßnahmen, .als

tz^urzem Anklvpfen der Polizetteutnant in bieLieber Ölte finsteren Ernst auf dem jovialen | mehr als infam,

> und aufgeregt eia Morgenblatt bi 1 * --- '

SrrknilleaL, , , v