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Marburg tu &, SenrotM tot 7. August

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Der -rutsche Gegenstoß in London.

»efotgeifft i« Berlin.

Schwierigkeiten, in einer Nacht der mühevollsten Ar»

Eine sehr schwer« Woche.

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Die Diskussion über di« militärische Räumung.

128.

Da» Pfund steigt.

ernster Gegensatz zwischen der deutschen

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rcr'iei3 nntz St-Io

und Anleihen für die deutsche Geschäftswelt zeitigen. I britischen Handel neu belebe. Einzel ne Banken leiteten bereits V o l l a r k r e v t t e I

12.

Mae Donald verhandelt beut« mit de» Russen.

London, 6. Aug. Die totgesagte englisch-russisch«

die deutschen Einwendungen zu den bisherigen Be- K^nf.-renz enthält, eindeutig darauf nim toiefen, daß die militärische Räumung des Ruhrgebiets eine unerläßliche Voraussetzung für die A"nahme des Gach'erständigen-Gutachtens für Deutschland ist. ES '/t nicht möglich, daß die

11 * Regierung es auf einen Versuch ankommen

sen mitgeteilt wird, finden diese, daß di« englischen Bankiers sehr viel weniger optimistsiche.

die Amerikaner Lamont und Kahn.

Der Korrespondent verzeichnet schließlich die op­timistische Stimmung in Berliner Finanzkreisen im Hin­blick aus den Ausgang der Londoner Konferenz. Zum Schluß äußerte der Korrespondent jedoch lebhafte Be­sorgnisse, weil er aus absolut einwandfreier Quelle derirvnrmen haben will, daß Stresemann fest entschlossen sei, entweder in der Form eines besonderen Proto-

London, 6. Aug. Es ist Grund vorhanden anzunehmen, daß eine Fühlungnahme zwi« schen.der deutschen und anderen Seite.über die mi» litärische Räumung bereits gestern erfolgte, daß die Diskussion zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien über die zwei politischen Kardinal­fragen eingeleitet und in Fluß gekommen ist.

sen des Auswärtigen Amtes erfahren, besteht in der Frage der Behandlung der militärischen Räu­mung des Ruhrgebiets auf der Londoner Konferenz

Reichsbaukprästdent Dr. Schacht in Loudon.

London, 6. Aug. Reichsbankpräsident Dr. Schacht ist am Mittwoch vormittag in London eingetroffen. Er hatte sofort eine längere An­ter« düng mit dem Außenminister Dr. Strese- ma nr4

daß Frankreich und Belgien die Dauer des Aufent­haltes dieser Eisenbahner möglichst beschränken würde.

klärt, es sei seine Pflicht als Leiter der Konferenz, d-en VerhandlungSstoff auf diejenigen Punkte zu beschrlaccn, dir unm'ttrlöar zum Sachverständigen- Gutachten gehören. D araus geht unzweideutig her­vor, daß die alliierten Regierungen das Bestre­ben haben, die Erörterung der militärischen Räu-

iett, baS Gegenmemorandum aufgestellt, baS di« deut- sthen Bedenken und Einwendungen gegen die Beschlüsse btt Londoner Konferenz enthält. Inzwischen hat auch -er erste Angriff der deutschen Regierung gegen die «Ciierten Zumutungen eingesetzt, sodaß die Stunde der Entscheidung immer näher heranrückt. Der Don- perStag wird ein Großkampftag erster Ordnung in London sein. Wenn man auch beschlossen Hal, die Gegensätze in internen Sitzungen auSzutragen, so zeigt sich doch schon jetzt mit großer Deutlichkeit, tote außer­ordentlich schwierig die Position der deutschen Re-

Die deutsch« Delegation hat unter außerordentlichen DesatzungStruppen beziehen. Di« deutsche Delegation ** *" nc.^-rrn nr_.. dürfe verlangen, daß dir Garantie vollständig sei ohne

einschränkend« Maßnahmen. Di« anderen Gegenvor­schläge beschäftigen sich vor allen Dingen mit den Beschlüssen über Dachlieferungen, über die TranS- ferfrage und über da- Schiedsgerichtsverfahren.

sttzungen die Frag« der Kriegsschuld zur Sprache »u bringen.

Der Gegensatz über di« militärische RSumungsfrage.

Ou. Berlin, 7. Aug. Wie wir aus den Krei-

''"Hon und den übrigen Kvnferenzmächten. Mac Donald hat in feiner einleitenden Rebe er-

'^r'tokoll über drS In­krafttreten des Sachverständlgen-GutachtenS festge- lcg wlrd.

Scharf« Ausekuaudersetzung mit der Reparation»- komwksfion.

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P.S.

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verständigen, aber man wird deutfcherfeitS nicht ß'ri'v.f t rrgtd : v. i'n.f .

leidenden Verhandlungen, ins« Jtage der militärischen Räu­mung der Ruhr führen wird. Augenblicklich ist noch nicht zu übersehen, ob überhaupt eine aussichtsreich« Verhandlungsgrundlage möglich ist. Auf der an- deren Seite liegen gewisse Aussichten dafür vor, daß unter den Alliierten selbst Erörterungen inr flnb, um der deutschen Delegation auf dem Weg« eines Entgegenkommens gewisse Erleichleruncrn x schaffen.

änterkuiStebattt über Mt Mumms btt Stobt.

London, 5. Aug. Im Unterhaus erklärte bei der Erörterung der Reparationsfrage Lloyd George, er beausichtige, einige Fragen an den Premierminister betreffend die sehr wichtigen Er­klärungen, die er im Unterhause über die inter­alliierte Konferenz abgegeben habe, zu richten. Sei erste Eindruck nach der gestrigen Erklärung des Pre­mierministers sei der gewesen, daß er einer sehr ver- wickelten Vereinbarung zugestimmt habe. Dies« komplizierte Regelung n/"'be in ihrem Wirken sehr schwierig sein. Der Premierminister habe keinerlei Bezug darauf genommen, was für eine Vereinba­rung, betreffend die

Räumung des Ruhrgebiets, erzielt worden sei, und dies sei eine Frage von erst­klassiger Bedeutung. Es sei eine Frage, die Deutsch:, land »lehr bewege als irgend etwas anderes. D«

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für verschiedene deutsche Industrien ein, ähnlich dem kürzlichen vier Millionen Dollarkredit für die Zucker- induftrie.

Botschafter Houghton al» Vermittler.

Qu. B e r l i n, 7. Aug. Der amerikanische Bot­schafter in Deutschland, Mister Houghton, der sich abermals nach London begeben hat, wird, wie wir hören, bemüht sein, die Rolle eines Vermittlers wischen Deutschland und den Alliierten zu spielen. Da er von der amerikanischen Regierung keinen be­sonderen Auftrag erhalten hat, und nicht unmittel- bar an den Verhandlungen der Konferenz beteiligt ist, nimmt man in den Berliner diplomatischen Kreisen an, daß er weit mehr Bewegungsfreiheit besitzt als die anderen in London anwesenden ame-

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ut,en über die wirtschaftliche Räu- dir ,9 ?,e $ Ruhrgebietes und der Maßnahmen, D-, 'vrer praktischen Durchführung festgesetzt sind. V, "ktivnssrage wird eben'alks angeschnftten. Sie sich c - sieht hier Einschränkungen vor, die

zuglich HnhalteS auf pj« Sicherheit der

r t für Deutschland

sehr« t u st ist. Die entscheidende Wendung ftew WttjnttteI6« bevor. Die bisherige Fühlungmchm« zwischen den deutschen Hauptdelegierten mrd de« alliierten Staatsmännern, über die amtlich guf Zeit noch nichts Näheres mitgeteilt werden kann, hat jedenfalls zu einer Annäherung zwischen bet

Führerbefprechung in der Downiugstreet.

London, 6. Aug. Rach der Aebergabe des Begleitschreibens der deutschen Delegatton heute früh uw 10 fand in der Downiugstreet eine Konferenz statt, an der je zwei MUglieder jeder Delegation unter Einschluß der Deut­schen teilnahmen. Gegenstand dieser Besprechung Umr die Erörterung des Memorandums, das di« Betrachtung:-: der deutschen Delegatton über die 16,1 von der Konferenz überreichten Dokumente ent» dielt. Für die Abhaltung der nächsten Doll- sitzung der Konferenz, ist eine bestimmte Stunde noch nicht festgesetzt worden, man nimmt jedoch an. baß dies in der FAHrerbesprechung noch ge- fch< her wird, die im gegenwärtigen Augenblick noch rm Dange ist. Das deutsche Memo wird durch eil- Begleitschreiben vervollständigt, in welchem dar- grtcct wird daß infolge der Kürze der Zeit, die der deutschen Delegotton zur Verfügung gestanden hat. es ihr natürlich nicht möglich gewesen sei, sich über ihre endgüttige Meinung aller Einzelheiten und Fragen gegenüber haben schlüssig werden können, die ihnen in diesem Dokument unterbreitet wor-

B e r l i n, 6. Aug. Der Londoner Vertreter des Lokalanzeigers" berichtet: Man hat in der Downiugstreet den Charakter des französischen Im­perialismus erkannt, aber man hofft immer noch, ihn durch lleberredung von seinem Ziel abbringen zu können. Zweifellos hat H e r r i o t einige Zu­geständnisse an die Vernunft gemacht. Aber in dem Moment, wo die Deutschen eintraten, war noch | keine der großen Vorlagen, die mit dem Dawesplan unlöslich verquickt find, erledigt. Wenn die beutftfie Delegation nicht ganz genau weiß, was fie will,! wird die Liebenswürdigkeit der zweiten Londoner Konferenz ebenso gefährlich wie die Brutalität der ersten. Vorläufig steht nur das eine für jeden ein­seitigen Beobachter fest, was Stresemann schon an Bord sagte: Es wird eine sehr schwere Woche werden. Wie aus atr-:

?U $?[*22rJDtllh~®*fan*nbinfolge^tre»« ^"efomentawmarL^eV^wterfoem 6o1l [nmleb"SktooriArmenMi»^«?^?8 ®2-Ibmat$ Amtlich« unb auitoärtlge «njeigtn 0,10 Sol». ........

btn s-l. Weitechin gwl b-rS Begleiffchreiben ber

Auffassung Ausdruck, baß dieses Dokument durch-1 o s c « ...... _. .

_ .. i j I Loudon, 6. Aus Die fortgesetzte Steige»

tem gesamten mit der Ausführung besi,,ng de, Sterlingkurse, findet weitgehend« Sachverständigengutachtens in Verbindung stehen- I Beachtung. Gestern wurde der Kurs von 4.477. Dollar den Frage- komplett erschöpfe. In diesem Zusam- I für ein Pfund Sterling notiert. Das ist die büchst« menhang wird auf die Frage der militärischen Rau- Notierung in diesem Jahre.

mung derjenigen Gebiete hingewiefen, dje über die! --------

Bestimmungen des Versailler Vertrages hinaus ae- *. «... .

stellt wurden und weiterhin auf die Vorschläge mit! Wieder engttMuWche Konferenz, v.n eve'ung des ftanzösisch-belgischenEisenblhn-e London, 6. Aug Die hiesigen Morgenblätt« Personals auf dem linken Rheinufer. Die deutsche I kommentieren ausführlich den Zusammenbruch der rüst Delegation erflärte diese letztere Maßnahme als I fischen Konferenz, die ie nach der Patteistellung be- unvereinbarmitbemDaweSbettcht. wertet rotrb. Bor allen Dingen scheint die ll ist er.

w Ifrcoe immer noch nicht gelöst zu sein. Die beide«

London, 6. Aug. In der Repko ist es weben zu einem großen Krach gekommen. Die j Mehrzah' der juristischen Sachverständigen der Repko steht auf dem Äandpunft, baß die Fragen, ! ^Eschen der Repko und den Deutschen ver- i yar jedenfalls zi i^nbelt werden svllem außerhalb ber juristischen deutschen Auffassung und den Alliierten noch nichi Beurteilung Regen. Die Repko trat daraufhin führen können. Man hat im Berliner Auswärtige« augenblicklich zusammen, wobei die Meinungen Amt den Eindruck, daß die deutsche Delegation am scharf auseinander gingen. Der Standpunft der Donnerstag die entsche" " " ' " Mehrzahl der Juristen ber Repko geht dahin, daß besondere Über die Fi die Repko nur über denjenigen Teil verhandeln ***"" a"t*

Innn«, der sich mit dem FriedenSdertrag befaßt, so­wie nur über die Punkte des Dawesvorschlage». die außerhalb des Friedensvertrages liegen.

SberheWchs Aeituny

An^iger füt idas frMkr kurbksstM) Oberbeffen - Amtliches Berkünöisunssblatt -es Kreises Marbum

z.Z«it«r« Seit

iu_2^3t3 ! Spruch durch ihre Zustimmung anzuerkennen.

t>en T^fletrCn besaßt sich die deutsche Denkschrift mit

D«r Reichskanzler will em kommenden Sonntag vom I London zurück sein.

Köln, 6. Aug. Entgegen verschiedener Gerüchts daß wegen der Londoner Reis« des Reichskanzler» M für den nächsten Sonntag festgesetzte Besuch des Reich», vrafidenten und des Reichskanzlers in Munster L N nicht stattfinden könne, stellt ein Telegramm derKöln. Zeitung" fest, daß der Besuch des ReichsveSsi^-^eeN der von mehreren Minikt--'' K«>uuet fein wird, auf alle Fälle stattflnvet. Der Reichskanzler lege grobe, Wer» darauf, das Ergebnis der Londoner Konferenz ix Münster öffentlich zur Sprache zu bringen. Er wird, selbst wenn die Verhandlungen erst am Sonnabend »u Ende gehen sollten, seine Heimreise betört beschleuni­gen, dab er seine Rede in Münster halten kann

Qu. B e r l i n, 7. Aug. Aus den Mitteilung«« der amtlichen Berliner Kreise geht hervor, daß b i g gegenwärtig« Situation ber Son« boner

I .Journal" glaubt zu wissen, daß die deutsche Ab-

«... ~ v ,,, -j, .., ,,, ordnung in London den Versuch machen werde, mit

Die EedenkschNst überreicht. der französischen und belgischen Delegation in der Frage

tb 3- erfährt, sind I militärischen Räumung des Ruhrgebietes

$ e no$ fertiggestellten Bemerkungen der beut-1 einen Vergleich herbeizuführen. Die deutsche Dele-

/=Siertcn zur Frage der bis jetzt getroffenen Der- Kation sei gewillt, Frankreich und Belgien für die ma- \ f!e, ^"ngen der Londoner Konferenz soeben dem Ge-1 tericllen Opfer, die mit einer unmittelbaren Räumung beutr* Etär 6er Konferenz überreicht worben. Das 6er Gebietsteile des Reiches am Rhein verbunden k Dkemorandum wendet sich vorerst gegen die I ie'en> durch besondere Degüstigungen auf kommerzi- lio -inffe der Londoner Konferenz in der Sank»! ellem Gebiete, insbesondere durch den Abschluß eines n 6 f t a g e. Durch das Eingreifen der englischen direkten Handelsvertrages zwischen Frankreich und Eo amerikanischen Bankiers sind allerdings in der Deutschland zu entschädigen.

Garantien geliefert worden, die die I Was das Verbleiben der 4000 Eisenbahner in dem fettenmilitärischer Sanktionen durch die alli- rheinisch-westfälischen Eisenbahnnetz betrifft, so wolle UtfocR praktisch außerordentlich beschweren und der Korrespondent wissen, daß nach Auffassung der tischE^-p ^inlich machen. Trotzdem wird das theore-1 maßgebcnden deutschen Regierunaskreise eine Berstän- boilin -Se(^t auf solche selbständige Sank Ionen nich> digung erzielt werden könne unter der Voraussetzung . fc>e $ r*9*1- 'st selbstverständlich, daß die deut- ------- " * - - -- -

* , eCgation es ablehnt, zunächst auch nur thecre-

Ä ~ _ I Kabinettsminister Thomas und Handerkon sind gestern

»eute Vollsitzung. I Abend von Kingstown nach London zurückgekehrt. Das

Rach den bisherigen Absichten soll unmittelbar nach Ergebnis dieser Reise wird erst morgen im Unterhaus« - iteberreichung der deutschen Denkschrift noch heute erörtert werden. Die irische Erenzftage wird, vor- 'ni" " ' ' . I ausgesetzt, dab die gegenwärttge Londoner Konteren«

. I zu einem Ettolg führt, dem Arbeitettabinett eine will«

mung offiziell von ver Konferenz auszufchließen, cs der deutschen Regierung zu überlassen, direkt mit Frankreich und Belgien über dieses Prob­lem zu verhandeln. Die deuffche Delegation steht jedoch demgegenüber auf dem Standpunkt, daß die c Räumung d-S Ruhrgebiets eine unnrit- . _______.....1WW ,

keware Folge d:S Sachverständigen-Gutochtens ist eine Vollsitzung der Konferenz einberufen werden, und k.her auch praktisch im Zusammenhana mit I » , ........

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3m übrigen hat ja auch die I Gehandelten Fragen, wie di«militärisch«Räu-I *

deu^chs Dese-Tatton in ihrem Memorandum, das u nJ, . ( Letzten Gebiete, soweit die Besetzung über - j das Rheinlandabkommen h,nausgebt, und die Zurück­behaltung alliierter Eisenbahner werden einer etgens i« - , v -

biettür eingesetzten Organsation der groben Vier- Konferenz wirb wahrscheinlich schon im Laufe de» zehn überwiesen, der ie zwei Vertreter einer jeden **7*'«8il* 2a£e9 roleb oufl®ben unb *6re, Macht angehören. Die Organisation ist nicht als zur bt,ten ^k-tzen. Man erhofft von den neuen Verband- Konferenz gehörig, sondern als auberhalh der Kcnfe- !ull0en bte af ^»nschch Ramsay Mac Donalds auwe- renz stehend zu betrachten nommcn werden, doch 'wch eine Landung znm Erfolg.

' Der Unterstaalssekretär des Auswärtigen. P o u -

Paris, S. Aug. Nach dem Londoner Sonderbe- mtlb bcute Unterhaus eine kurze Er-

richterstatter des .^ntransigeant" haben beute vormit- klärung abgeben. Reuter erfährt indessen dazu, H tag Besprechungen zwischen Stresemann amtlichen Kreisen eine geringe Relgung bestehe, sich T Heunis und Serriot stattgefunden. ' eingehender zur Lage zu ausern, da dos letzt«

Paris, 6. Aug. Die Reoarationskommisston bat F01 icht aesvrochenseiFn mahgeb-n- beute vormittag am Sitz der französischen Delegation b*? reifen glaubt man, dab die A»b.tterr,glcrrng sich in London in einer offiziösen Sitzung den Stand der air °®e. ®atte en*,® *beie :n?n ''*'nK Konferenzverbandlungen zur Kenntnis gcr.ommen. I ib einen £ beut sch e n Er fol g sichern wolle. Sie tritt morgen wiederum zusammen und wftd viel- »Ee die Konferenz mit den Deutschen wider Erwar» leicht dann beschlieben, die deutschen Delegierten offi- te? T,!^.*u einer Einigung fuhren, so werde derPre- eiell zu hören miermimster unter allen Umstanden versuchen, mit den

Rewyork, 6. Aug. Zahlreiche Bankiers ävb.nrcn Russen zu einem Abkommen zu gelangen.

die Ansicht, die Auflegung der Hälfte der im Dawes- Die Ovvosttionsvresse betont, dab der Fehlschlag der plan o.rgesebenen Anleihe hierzulande bedeute nur I englisch-russischen Konferenz einen Rückschlag für die die Einleitung des amerikanischen Programms für die I Arbeiterpartei bedeute, die bei den letzten Wahlen finanzielle llnterstützung Deutschlands. Das Inkrait- Tausende von Stimmen mit dem Versprechen gewonnen treten des Dawesplanes werde weitere Kredite habe, mit Rußland einen Vertrag zu schliehen, der den

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1. Sept., stabt, in1 h. b!

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ter A. Z. t d. Bt [iei. - t Kerperi ient. etf amenprü

Vierung ist. Bei ber Prüfung der Dokumente, in denen ba- alliierte DerhanölungSprogromm festgelegt ist, hat sich ergeben, daß Deutschland den weitaus größeren Lei! aller bisherigen alliierten Entschließungen ab» lehnen muß. 3m diplomatischen unb politischen Leben spielen sich bte Dinge ähnlich ab, wie bet Verkehr «wischen geschäftlichen Partner, die sich gegenseitig die gepfeffertsten Rechnungen Vorhalten unb sich schließ­lich auf der Mitte einigen müssen. Sn London ists dies­mal anderst Deutschland kann nicht einmal 50 Proz. von den alliierten Deschlüffen annehmen, es muß alle alliierten Derhanblungspunfte bis zu 70 Prozent ab- fthnen. Sine Einigung auf mittlerer Linie wäre gleich­bedeutend mit einer Schwächung der deutfchen 3n- tereffen um mindestens 20 Prozent. Man kann alfo dvrausfehen, baß die Gegensätze sehr heftig aufein­ander prallen werden. Merkwürdigerweife besteht in den alliierten Kreisen auch zur Zeit noch die große Selbsttäuschung, daß es Deutschland möglich sein würde, den größten Teil der alliierten Vorausfehungen zuzu- pimmen. Reichskanzler Dr. Marx und Rlinister Dr. Stresemann haben eS nicht leicht, den Rachweis da- »u bringen, daß man während der Zeit der interal­liierten Vorverhandlungen unter der Abwesenheit Deutschlands ganz vergessen hat, sich auf die sachlichen Dorausfehungen der deutschen Regierung einzustellen. I I Der Verlauf der Verhandlungen am Mittwoch, über Den man zur Zeit nur ein oberflächliches Bild ge» I tetnnen kann, beweist, welch ein großer Rachteik für Deutschland dadurch entstanden ist, daß man die deut» We Delegation erst in dem Augenblick hinzugezvgen hat, wo bereits ein Hebereinfommen unter den Alli-1 kerten getroffen war. Hinzu kommt noch, daß es I ver englische Premiewnintster Mac Donald außer- ordentlich eilig hat, die Konferenz schon am Freitag I 3benö ober Sonnabend zum Abschluß zu bringegn. I »r hat in sehr liebenswürdiger und humorvoller Weise I deui schen Delegation entgegengehalten, fie möge dazu I Settragen, einen schnellen Abschluß der Verhandlungen zu ermöglichen. Gs unterliegt doch wohl keinem Zwei- I M. daß mnn deutscherseits nicht dumm und harmlos genug ist. um sich in dieser Form vor den Kopf stoßen ru lassen. Der englische Ministerpräsident hat in Wirk- I liqjfcit nichts anderes sagen wollen, als etwa Fol-1 gendes: .2hr dürft jeht nur ganz wenige Einwendungen I ergeben wollen. Die Konferenz steht vor dem Abschluß, Bnb man will mit Euch nicht viel Zeit verbringen! I ®Tt glauben zu wissen, daß Reichss.rnzler Dr. Warf und Minister Dr. Stresemann diese Redewendung Mac I Donalds vollständig überhört beben. Die deutsche I Delegation, die von Tag zu Tag auf die Einladung 8«r Londoner Konferenz gewartet hat, die eine Woche I lang untätig verharren mußte, weil immer wieder Einladung verschoben wurde, hat keine Veranlassung I fetzt im Schnellzugstempo den ganzen Aufgabenkom- pler des Sachverständigen-Gutachtens durchzufeilschen. Sie ist, wie die Verhandlungen am Mittwoch gezeigt haben, entschlossen, jeden Punft sorgfältig durchzu- beraien und das deutsche Derhandlungsprogramm rest- ws zur Sprache zu bringen. Die Entscheidungen, d'e die Londoner Konferenz für Deutschland trägt, sind so rmffer Statur, daß man nicht daran denken kann, flüchtig Serhandeln zu wollen, um dann ein Abkommen zu unterschreiben. Die deutsche Delegation ist nicht nach ^ndon gekommen, um sich ein Diktat verlegen zu lassen.

>e wird um die deutschen Lebensinteresfen kämpfen, und fie hat es bis jetzt wenigsten- erreichen können, atz die Gegenseite in die Erörterung der deutschen ,cgenvvrschläge etntritt. Roch zwei schicksalsschwere age wird die deutsche Delegation in London zu be» wöen haben, und dann wird man sehen können, ob i mr Deutschland die Möglichkeit besieht, die Ab- Abschluß eines deutsch-französischen Hanüclcvertrags jungen zu unterschreiben, die die Durchführung des in London.

chverstandigenOutachtenS enthalten. Paris, 6. Aug. Der Berliner Vertreter des

riknnischen Vertreter. Ter rmecikanische Botschafter wird es jedenfalls unternehmen, die deutsche Re­gierung auf das Genaueste über die Stimmung der amerikanischen Kreise zu informieren und auf der . anderen Seite in einen Meinungsaustausch mit den kolls ober in eines Ansprache auf einer der Doll- alliierten Staatsmännern einzutreten.

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