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Marburg a. L, Sfontog, öra 4. August

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t£* "scheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 2 Mark au-schlieklich Zuftellunrsae»

tzühr Durch di« Post 2,2SMch — Für ausfallende Nummer» infolge Streik, oder elementarer Ereignisse kein ErKK — Berlaa MnDr.T.Hitjeroth.—Druck derÜnio.-Buchdruckeret von Joh. Äug. Koch, Markt 21/23.- Fernspr. 55, Postscheckkonti»: 51X501?

Amt Frankfurt a. Main.

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fordert sofortige militärisch.' NSumung.

4. Aug. Bon einer maßgebenden

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iet mal i önlichlett des Berliner Auswärtigen Amtes er* ersiliei» gf **tt wir folgende interessante Einzelheiten über den

ischniS^ aslerolt

len t^nzöftsch-belgischen RänrnungSplmi anbe- trtfU ,sv enthält er nach Auffassung der deutschen Re- gierung solche Bedingungen, di« ausschließlich finan- zreller Natur sind und den Gegenstand eines gegen» fettigen Äebereinkommens bilden. Die an sich ver» stündlichen Forderungen Frankreichs und Belgiens auf möglichst^ rasche Flüssigmachung der deutschen Obliga» ttvnen können jedoch nicht mit der Frage der mili­tärischen Räumung verbunden werdet Die deutsche Regierung muß daher darauf bestehen, daß ihrem Standpunkte in vollem Umfange Rechnung getragen

. ®enn bie Frage der militärischen Räumung nicht in einem für Deutschland annehmbaren Sinne ge» regelt wird, so würde dadurch eine ernste Gefahr ent­ließen, weil dann die deutsche Delegation nicht in der Lag« fein würde, das Londoner Protokoll zu utiter- jetcbnen. 3m übrigen beabsichtigt die AeichSregierung tn ,**e’et Srafle «in Memorandum zu überreichen, in welchem der deutsche Standpunkt eindeutig zum Aus­druck gebracht wird.

stimmt«« A«fchaan«ge«. Die Delegierten der deutschen Regierung dürften mit einem inner­halb der Grenzen vernünftiger Erwartungen liegen­den Erfolge bei den Verhandlungen rechnen, wenn sie dem Zustande der öffentlichen Meinung in die­sem Lande als auch in Frankreich Rechnung tragen.

habe Gelegenheit gehabt, an dem langsamen Fortschreiten der Konferenz die Schwierigkeiten der Alliierten zur Herbeiführung einer Uebereinstim* mung zu beobachten, aber gleichzeitig auch die (Ent* schloffenheit, eine Uebereinstimung herbeizuführen. Diesem entschlossenen Willen müßten die Delegier* ten Rechnung tragen.

Herriot ist über seine« Erfolg glücklich.

Paris, 2. Aug. Aach Schluß der Bollversamm» hing der Londoner Konferenz erklärte Ministerpräsi­dent Herriot dem Sonderberichterstatter der Ha- vasagentur, er sei glücklich über das Hebeteln» kommen, das auf der Konferenz erzielt worden sei. Die Derpfllchtung sei kommerzialisiert worden und alle Schwierigkeiten zwischen Deutschland und den Alliierten würden in Zukunft durch Schiedsspruch geschlichtet. Da- Reparationsproblem verlasse also nunmehr bie Domäne der Politik und seine Regelung könne dadurch nur er­leichtert werden, daß die Zukunft auf einer praktischen Basis beruhe.

London, 2. Aug. Der Berichterstatter der „Westminster Eazete" erfährt, die Bankiers seien der Ansicht, daß das Haupthindernis für die An* leihe durch 4rie alliierte Vereinbarung über das Recht gen einen Mehrheitsbeschluß der Reparations­kommission in der Frage eines deutschen Verzuges zu appellieren, beseitigt worden sei. Die Bankiers seien weiterhin der Ansicht, daß eine Vereinbarung mit Deutschland eine wesentliche Bedingung für den Erfolg der Anleihe sei.

Die Einla-ung an Deutfchlan-

Abreist Bet Stteeferten nm Mentag.

Se. wen. Da­her

war eS Staatssekretär Hughes, der den europäische« I Regierungen m hochpolitischen Kundgebungen entgegen» hielt, sie müßten eine rücksichtslose Aenderung ihrer I Politik eintreten lassen, ehe Amerika wieder an bea Geschicken Europa» teilnehmen könne. Der Gedanke I der internationalen Abrüstungskonferenz stammt von ihm und obwohl er als rücksichtsloser Dekämpser des BölkerbundsgedankenS gilt, hat er es niemals abgelehnt, die Autorität des Völkerbundes m der Frage einer energischen internationalen Abrüstung zu betonen. CßJenn schließlich jetzt der Anfang gemacht wird, dl« amerikanische Politik wieder mit den europäischen Ge­schehnissen in Verbindung zu bringen, so ist baS gleich­falls auf den Einfluß desselben amerikanischen Staats­sekretärs HugheS zurückzuführen, der im Jahre 1920 I die Zurückziehung Amerikas von den europäischen An­gelegenheiten veranlaßte.

Heute steht dieser Wann, dessen Harne noch vor wenigen Jahren in Europa kaum bekannt war, Im Mittelpunkt der gesamten Weltpolitik. Er beteilt sich nicht persönlich an den Verhandlungen der Lon^^.e Konferenz, aber trotzdem vereinigten sich in seiner Hand unzählige feine Fäden, die zur Londoner Kon­ferenz hinlaufen, und die auf die Entscheidungen einen ungemein starken Einfluß ausüben. Staatssekretär Hughes weilte noch vor wenigen Tagen in Pari». <Sr hat dort mit Poincarö und verschiedenen anderen füherenden Persönlichkeiten der französischen Politik konferiert. Nunmehr ist er in Berlin, und so kur, auch fein Aufenthalt war. so bedeutungsschwer sind auch die oberflächlich geführten Unterhaltungen, die er mit den Vertretern der deutschen Regierung und mN den maßgebenden Persönlichkeiten der deutschen Politik und der deutschen Wirtschaft hatte.

Das deutsche Berhandlungsprogra««.

„ e r l in, 3. Aug. Die »Zeit", da» Organ des Außenminister» glaubt zu wissen, daß die deutsche Delegation ebenso wie Vertreter der amerikanischen Banken keineswegs den Vtzfchluß des Ersten Ausschusses m der Sanktionsfrage für endgültig hält. Die »Zeit" fährt fort: Man kann weiter annehmen, daß die deutsche Delegation bie Festlegung des Endtermin» der wirt­schaftlichen Räumung des Ruhrgebietes auf den 15. Osiober stark anfechten wird, da man in Deutschland glaubt, daß die Räumung sich wesentlich rascher voll- ziehen kann, daß sie sich dem Verbleib von mehr als 3000 belgischen und französischen Eisenbahnern in der deutschen Eifenbahnverwaftunz widersetzen wird, steht außer Zweifel. Dieser Punkt ist ja auch der Konferenz selbst eine offene Streitfrage geblieben. Die Frage der Sachlieserungen und Darüberweisungen wird eben­falls mit der deutschen Delegation eingehend verhandelt werden müssen. Deutschland verteidigt hier den Grund und Boden des Gutachtens selbst und wird nicht zu- lassen, daß Aenderungen getroffen werden, die den I

B«rhaltu«gs»orfchristen für die Deutschen. I Rewyork, 1. Aug. Kaum je zuvor hat eine

London, 2. Aug. Die ,Times" schreibt in Eerikanische Zeitung die Lage in Europa mit rück- einem „Fortschritt" überschriebenen Artikel der! ^-loserer Offenheit gekennzeichnet, als soeben offenbar den Zweck hat, einiges kaltes Wasser $car't5 Hauptorgan „Rewyork America n". in die deutschen Hoffnungen zu gießen $as Blatt knüpft in einer redaktionellen Aeußerung und die mutmaßlichen Forderungen der deutschen rtn eine Erklärung des früheren Königs Ferdinand Regierung feftzulegen, folgendes: Bisher hat bie ?on Bulgarien an und schreibt: Der König habe ge* deutsche Regierung die schwierigen politischen und sagt, Frankreich sei ermüdend, lang* ökonomischen Vorbereitungen für die Konferenz mit ba5 fet ba5 einzige Wort, das jetzt auf

ungewohntem Takt und Geschick ausgeführt Die Frankreich zutreffe; Frankreich, sei dermaßen sieges- Verzögerung der Konferenz'habe ihr einige trun?en- daß cs schon langweilig sei, und wolle ton.^nhoii offenbar nicht daran erinnern, daß es voll-

' kommen vernichtet worden wäre, wenn ihm . Amerika nicht zu Hilfe geeilt wäre. ' I „Ser König hat Recht", fährt das Blatt fort, „es ist j (ein erhebendes Bild: Frankreich trunken von dem ' Liegesbecher, den wir ihm dargeboten haben, und der Haupttrunkenbold (chief drunkard), der alte Militarist PoincarS, sitzt jetzt in Paris und diktiert di« Bedingungen, unter denen Frankreich zugestehen will, noch weitere Hun­derte von Millionen unseresanädiast entgegevzirnehmes."

n rüstet bfleistst BeigÄ n.

elieti* gekocht DuÄck 5d)oW komme» ewußü ng stS ms «f

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-ondpunkt, ben die Reich»regierung zu ^Frc^e der militärischen Räumung de»

dimsten- tze F» it sprud^

Berkin. L Lug. Die Einladung der deutschen Negierung zur Teilnahme an der Ändoner Kon­ferenz ist heute eingegangen. Sie ist von dem briti­schen Premierminister dem deutschen Botschafter in London am Nachmittag übermittelt worden und telegraphisch am Abend in Berlin eingetroffen. Das Schreiben des britischen Premierminister lautet tn Deutscher Uebersetzung wie folgt:

„Als Präsident der jetzt iu Lands« versammelte« kitteralliiert«« Konferenz habe ich die Ehre, Eure ktzzellenz zu ersuche«, der deutschen Regierung eine .Einladung zu übermitteln, Bertreter zu ernenne«, em mit der Konferenz di« beste« Methode« für dte Inkraftsetzung d«, Dawes- Verichte» vom S. April 19t4 z« eiet* kern. den di« alliierten Regierungen ihrerseits al« Ganzes angenommen habe» und der von der deut*! fchen Regierung in ihrem Schreiben an die Repara- tionskommisston vom 16. April angenommen wor­den ist. Ich wäre dankbar, wenn Eure Exzellenz mir so bald wie möglich die Namen der deutschen Bertreter und den Zeitpunkt ihrer Ankunft mittet, kn würden, die, wie ich hoffe »nicht später al» Mon­tag, de« 4. August, erfolge« wird."

Die deutsche Regierung hat die Einladung an- Mwmmen. Die deutsche Delegation wird voraus- Dchtlich am Montag von Berlin abreisen.

♦

Di« deutsche Delegation.

Berlin, 2. Aug. Die deutsche Delegation für die Londoner Konferenz setzt sich folgendermaßen zu- Minmen:

Bevollmächtigte Delegierte: Reichskanzler Marx, Reichsmiuister Dr. Stresemann, Beichsminifter Dr. Luther.

Generalkommissar der Delegation: Ministerialdirektor v. Schubert, Legattonsrat Wiehl, Sekretär der Delegation.

Vertreter der deutschen Behörden: Staatssekretär Bracht, Reichskanzlei, Kmkkterialrat Klep, Reichskanzlei, Ministerialdirektor Dr. Spiecker, Presieabteiluna der Reichsregierung,

Ministerialdirektor Gaus, Auswärtiges Amt, Er.andter Ritter, Auswärtiges Amt, »ortragender Legationsrat v. Friedberg. Aus- wärttges Amt,

> Reste Fleisch bsleiet omraei

CTtBOl »eliebsi h W [e WÄt ut zur »SbrrH, !

ei was in ander

StmiMnUr SuOeS in Berlin.

I Ts ist «in merkwürdiges Zusammentreffen, daß der I amerckanische Staatssekretär Hughe» gerade tn dem Augenblick bi Berlin eintraf, wo die Hinzuziehung

I Deutschland» zur Londoner Konferenz unmittelbar be> I vorsteht. Daß er Gelegenheit hatte, die führende« I Mitglieder der Reichsregierung noch zu sprechen, kamt von deutscher Seite au» nur begrüßt werden, und ma«,

I wird daher auch den Entschluß der Reichsregierung j I billigen können, die unter allen Umständen entschloss«: Itoar, nicht eher nach London abzureisen, al» bi» bi«; I Gelegenheit von Verhandlungen mit dem amerikanische« I Staatsmann vvrgenommen werden konnte. Staat»- I fefretär Hughes wird, wie verlautet, von Berlin auD I nochmals nach London zurückkehren, um dort auf der I Konferenz tn entscheidender Stunde anwesend sei« z« I können. SS steht außer Zweffel, daß seine Persöw»' I lichkeit augenblicklich auf die europäische Politik etnegi I ungeheuren Einfluß ausübt, und daß nut fein pri-, I Vater Aufenthalt tn London genügen wird, um eine I maßgebende Rolle auf der Konferenz zu spielen.

I ®8 ist nicht uninteressant zu unterfuchen. welch« Pev- sönlichkeit eigentlich hinter dem Damen Hughes steht, ein Dame, der zwar in der ganzen Welt bekannt Ifc

Ivon dessen Träger aber man in Deutschland so gut' wie garnichtS weih. Staatssekretär Hughes ist bet? bedeutendste Exponent des heutigen Amerikas. Wen,).

I aucb hinter den Persönlichkeiten der amerikanische- Präsidenten eine ungeheure Macht steht, so muß Bu» betont werden, daß der hauptsächlichste Faktor diese« Macht in weltpolitischer Hinsicht in den letzten Jahre« niemand anders war als Staatssekretär Hughes. Hughes persönlich war schon einmal Präsidentschafts­kandidat, und zwar al» Vertreter der Republikaner im Jahre 1916, wo er Vlilfon gegenüber unterlag Es steht außer Zweifel, daß er eine viel stärkere Per­sönlichkeit ist als Wilson darstellt, aber ihm fehlt di« | Rednergabe, um sich den Dolksmaffen gegenüber popu­lär zu machen. Er ist vielleicht die am wenigsten po­puläre Persönlichkeit in der amerikanischen Poliick, aber heute gilt er unumstritten als der große Seite« 6er amerikanischen Außenpolitik, deren Zügel er fest in der Hand hält, trotzdem seine Führung vielfach von seinen politischen Gegnern heftig angegriffen wirb, <Sr stellte seine Persönlichkeit immer stark in den Hin­tergrund. man ist deshalb nicht etwa al» bescheiden« Mensch geschätzt, sondern man nennt ihn trotzdem einen der rücksichtslosesten Despoten, die da» Dollar­land aufzuweisen hat. Aus seine starke Initiativ« war e» zurückzuführen. daß Amerika sich Jahr« s 1920 ab vollständig von Europa zurückzog. In alle« Fragen, die eine Wiederannäherung der Vereinigten Staaten an ^rropa betrafen, hat er mehr oder wenig« entscheidend eingegriffen. Immer und Immer Wied«

®eHm, 3. Aug. Der amerikanische Staatvsekre- tar vugbes ist mit feiner Gemahlin heute morgen L siue auf dem Bahnhof Friedrichsttahe eingetroffen. Botschattsrat R o b b i n s von der hiesigen amerifani* frnen Botschaft und Lesationsrat Erdmannsdörf» 'er vom Auswärtigen Amt waren bis Köln entgegen* gefahren. In Berlin wurden sie durch den amerifani.

Baffchafter, Hguobton, zahlreiche Herren der Botschaft sowie durch mehrere Herren des Auswärtigen Amtes empfangen. Staatssekretär Fr§?. v. M a l tz a n liderreichte nach einigen Begrübungsworten Fra, vughes einen prächtigen Blumsnstrauh. Auf dem Bahnsteig und vor dem Bahnhofsgebäude hatte sich ttvtz der trüben Morgenstunde eine zahlreiche Mensthen. menge eingefunden.

| Staatssekretär Hughes stattete weiter in Beglei­tung des Botschafters Soughton dem Reich», oräsidenten einen Besuch ab. Um 1% Uhr fand ru Ehren des Staatssekretärs beim Reichspräfidente« ein Frühstück statt, woran auch der amerikanische Bot» schafter, der Reichskanzler, die Neichsminister und füh* rende Persönlichkeiten des deutschen Wirtschaftslebens mit ihren Damen teilnahmen.

beträgt für den 10 geh». Zeilenmillimeter 0,08 (Soldmart. Amtllcke uni» ausmSrH«. n in ix

««l. Set schwierigem Satz, »wieb.Pl-tzvorschriftenSO''/,Aufschlag. Sammelanzeicten^100< 2-d-r Rabatt gilt als Barr-batt und verfällt, wenn bie Zahlung später al" 5 Tage erfoIaV

^^nso^Auskunft durch bi« (Seschästsstelle unb jufenbnng bet Angebote. Erfüllungsort Marburg, 1 G.-Mk. — 10Jtl Dollar.

Die deutsche Regierung hat sich einmalig entschlossen, *6ie sofortige mi litärisch e Räu- Ng dxz Ruhrgebieie» und b« sogenannten Sank- ete Düsielborf, Duisburg unb Ruhrort zu hwrSL di« Zurückziehung der Truppen würde nach Auffassung ht dem Maßstab« zu erfolgen fr», .. bet ba» Inkrafttreten deS Sachverständigen» 6t^l*qKen8 bestimmt, also zu einem Zeitpunkt zwischen . September und dem 15. Oktober 1924. Zur ihrer Forderung macht bie Reichsregierung fr^r’na<6 den ausdrücklichen Erklärungen der fcSilöriLx Regierung zur Zett der Ruhrattion die toirtt* Besetzung al» Schutz für die eingesetzten toL Elchen Kontrollorgane bestimmt war. In dem- J 3ugen6Kd, wo diese Wirtschaftsorgane ihre 1)abe ihr einige Ver-

beendet haben und ihre MiMon als erledig', d^unaen bfe n. n 2^ ,"?°"gebrachten For- Sch^ auch die DvrauSsetzung für ihren nülitärischen n’n n iT. r Heil der öffentlichen

auch der Aufrechterhaltung der mili- ff/gew erben sind, habe g^^feöung fort. Hinzu kommt noch bie Tat- unterstützt.

Her' gr ® : Soft®: btt DesatzungStruppen nach deut-1 Nichts sei mehr geeignet, die deutsche Sa*c in Niin^»„ • nfln ni4t üt den Bereich der deutschen dresem AugruhliS zu gefährden als der Versuch, er* ^rtschattli^"'^E^r werden können. Da» ungehemmte neut die E ch u l d f r a g e am Kriege anfdie bürt?efi&ttm,^ah Ce^" besetzten Ge- Tagesordnung zu bringen, wie es durch einen •Stilen r„n™ ^vollem Umfange wieder!in weiten Krerfen in London zirkulierenden Appell

1 *^8 8«maS*M»/ * Esrisch« .Besetzun, rück» geschehen sei Z« dieser Hinsicht hab« das «ng* i-- >- i u jlrfche Volk feru« ga«z klare« ««d b«.^

6ent und Kammer vertagt.

Paris, 2 Aug. Senat und Kammer habe» sich gestern nach Annahme de» Mietengefetzes ohne tz«. stimmte» Datum vertagt.

London, 2. Aug. „Daily Telegraph" hält es für sicher, daß die Herstellung normaler Verhältnisie in Deutschland nicht herbeigeführt werden könne, bevor die Besetzung des Rnhrgebietes beendet wor* den fei. England habe diesen bedauerlichen Schritt stets gemißbilligi. Je eher das Ruhrgebiet befreit werde, um so erfreulicher würde dies für England fein. Es bestehe augenblicklich kein Grund dafür, | särsSrÄ l

S X» ÄTSÄ JSUS n K

der vertragswidrig besetzten Gebiete anlangt, so weih •^8e’ bie Durchführung des.

man in London ganz genau, daß das englisch-belgffch? Dawesplanes zu erlerchtern.

Programm für Deutfchland ebenso unmöglich ist wi« 3cm diplomatischen Berichterstatter des „Daily die Verlängerung der Besetzung des Kölner Drücken- Telegraph" zufolge hielt die juristische Kommission kopfeS über den vertraglichen Termin hinaus. eine Sitzung ab, auf der die notwendigen Maßnah- Ä die Abänderung des Dawesberichts und die

Franr-stsche» Mißtraue« gegen Dr. Stresemann. Zusammensetzung der Reparationskommffston erwo-

I , ■ ■®er*in' *• 2lug. Es bestätigt sich, daß man Iwürden. Das Komitee beschloß, daß die Aus- r a " 8 DJ ‘ f e r Seite den Wunsch hat, die legung des Dawesplanes und des Protokolls der Eckten Verhandlungen nur mit dem Reichskanzler schiedsrichterlichen Meinung von drei Personen ob- s ■ -pr 1 E '^Pr*n. Gegenüber dem deutschen Au- I liegen soll, wovon die eine von der Reparations* I

--r 0 $ r eJ e m a n n wird gegenwärtig in I kommissimi ernannt werden soll, die andere von der

Ännhf Ird^oflf^en Presse ein konzentrierter deutschen Regierung und die dritte durch ein Ueber- hervorgehoben wird, daß die einfommen zwischen diesen beiden Parteien oder, con uen Deu schnatirnrnlen I falls ein derarttges Uebereinkommen nicht möglich un6_,eme Einigungsmöglichkeiten mit Frank- ist, durch den Präsidenten des Saaaer Sckiedsa^ I reich biete. Einzelne franzöfifche Blätter versuchen I -ichts. Der Beüichterita^ sri in der I

Geaens^ü ^i^llkeit und aller Offenheit einen Lage, bezüglich des französischen Vorschlages daß nist« ^Eichskanzler Dr. Marx und Mi- wenn die britischen Truppen Köln räume/würben

'7” 8u fonftruieren. Auf Grund sie von den Franzosen den Kehler Brückenkopf bei

, maßgebender Regierungsseite Straßburg übernehmen sollten mitzuteilen bah ein

Tut« Tftänb^6 ^^anzler Dr. derartiger' Vorschlag ai!ch Sen Sugenti frra/öfif^ oem D0tt den britischen Militärbehörden erwogen würde

franzofifchen Mmisterprastdenten verhandeln wird. weflen der entfernten isolierten Lage dieses Brücken-

Si« Druck auf Deutschland? kopfes. Wenn nach der Räumung Kölns beschlosien

Berlin ,4. Aug. In den Berliner außenpoliti- ^rden sollte daß die Truppen an der Besetzung des schen Kreisen beobachtet man mit großen, Jmereffe die ft l<^en Rhemlandes weiterhin terlnehmen soll- Bernuhungen der sranzöfischen Diplornatt«, auf kLn'n^d^ die einzige Stellung, bie sie übernehmen Deutschland «inen Druck auSzuüben. Die ^nnte. die Koblenzer sein.

deutsche M>tschast in London hat bereits bie Reichs- ~ ... _ , I

regierung daraus aufmerksam gemacht, baß gegenwärtig Eovlidge zuvrrsichtlich.

^toagungen darüber im Gange sind, ob die alliierten I Newy 0 rk, 2. Aug. Funkspruch. Wie aus eS. riveckmäßig halten sollen, der dem Weißen Hause aus Washington verlautet, er* deutschen Delegation von vornherein gewiss« Bindungen wartet C 0 0 l i d g e zuversichtlich einen baldi - auszuerlegen. Unter anderem will man daraus hin- 6 en erf 0 lgreichen Abschluß der Londoner Jv harten Kämpfen gelungen fei, die Konferenz. Der Präsident erklärte Besuchern, daß

Smigleit der Konferenz wieder herzustellen. Heber- die letzten offiziellen Berichte und Pressedepeschen Forderungen Deutschlands feien jetzt bie einzige Ge» angesichts der schwierigen Zrobleme, mit denen die iayr, die die Kimferenz zum Scheitern bringen könnte. I Konferenz sich befaßte, ermutigend gewesen! Au» diesem Grunde will man sich auch der Dermiü- seien.

lung der Amerikaner bedienen, um auf Deutschland ♦ I

einen Druck auszuüben. Amerikanische Erkenntnis. I

Etaatssekretär Fische:, Reichsfinanzministerium, 3tuppeI' Reichsfinauzmini-

Qaatsfefte1 at Vogt, Reichsverkehrsministerium, «aatsfekretär Dr. Trendelenburg, Reichs- wirtschaftsminisierium,

Äiniftctialtat G-af Adelmann, Reichsministe- rium jüt b-'» besetzten Gebiete,

ktaatssekretär Wcismann, Preußisches Staats- Ministerium,

ktaatsrat Dr. Schmelz le. Bayerisches Mini­sterium des Aeußern.

Hinzu kommt noch das unbedingt nötige Büro- Mrsonal.

Ministerrat in Berlin.

9ug. Unter Vorsitz des Reichsoräsi- ttu.en wurde beute vormittag ein Ministerrat «sehalren. Di« Hauptprobleme, die auf der Lon- ■ALV 0 n f e 1 e n j erörtert werden, wurden ein- di« Richtlinien festgelegt, in

■n Rahmen die Vertretung bei deutschen Interessen » e ^UI .Laudon in Aussicht genommene deutsche «lesation erfolgen wird.

Zapril«' eit jsl

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ObecheWche Aeituns

Anzetgep für (das früher kurhesslsches Oherheffen- Amtliches Mekün-isungsblatt -es Kreises Maebuen

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