I
=:
'S».
bri»
t Au* Srttjei rer
n
b21M
er,
rtilgt* 2 chrefÄi trift«
qrr. I Im* ch. rrii. als* ung
ung •nk.
(38« '
tttage
RtlSO
Marburg a. L, Sm Mich, den L MM
, 59.anro.i92<
VösehsW
Heute Emla-ung au DeutfchtanK?
Eigene Funkmeldung.
x». Aitu *hJ C " Zr_k.ro v y : ~ *»««*♦'!vtUuiniuuviien unu nage Daout® zr
- r ■ ax^ ^8* das blotze Versprechen der DerschLrjung der innenpolitischen Gegensätze bei. Me
die von der wirtschaftlichen nicht zu trennen ist, fich um zwei Jabre hinauszieht, rumal in London von den
Rücktritt des Botschafters Wiedseldt?
London, 1. Aug. Wie eine hier heute früs eingegangene Meldung aus Washington besagt, hat der deutsche Botschafter in Washington, Wiede, feldt, seinen Rücktritt angekündigt. Eine amt« Ii<f>e Bestätigung dieser Meldung liegt noch nicht v«o
London, 1. Slug. Zu dem fran,»fisch.del» gischen Beschluß, die Frage der militärische, Räumung des AuhrgebieteS mit den Reparationen-» lungen zu verbinden, schreibt die »TimeS", baß 6te Stage nach Ankunft der Deuschen in London in der einen oder anderen Form aufgeworfen werd«. Der erwähnte Beschluß fei nichts anderes al» eine Modifizierung des Brüsseler Deschlusfe« vom Mär, 1923- die Räumung des Ruhrgebiets von den deutschen Zahlungen abhängig zu machen. ES werde auch t, manchen Kreisen betont, daß der Preis ftir eine früher« Räumung von l1/, Milliarden Voldmark so gut wie sicher außerhalb der Leistungsfähigkeit Deutschlands liege, sodaß der Beschluß tatsächlich nichts anderes bedeute als die Fortsetzung de« Auhrbesetzung während weiterer zwei Jahre.
an Deutschland spätestens morgen erfolgt. | Entwurf in Frage komme, Ur Bericht"diriesAu^
« einem so svSten Zeitvunkt, daß fich inzwischen durch die Franzosen leicht ein Zwischenfall provozieren bet den Vorfall für die Verewigung der Besetzung Hn fern konnte.
I schusses und die der anderen Ausschüsse werden der morgigen Vollsitzung unterbreitet werden. Es se daher möglich, daß di« Einladung der Deutsche« 1° rechtzeitig ergehen werde, daß di« deutschen Ber« treter am Montag nachmittag in London eintreffe« können. Die britische« Delegierten befaßte« fich eie« Gefcenb mit der Lage. Es ist nach Anstcht der Dele- | Ktrrten bestimmt mit einer Einigung zu rechne«, so dah Mac Donald Chequers verlasie« hat. Er wird morgen zur Vollsitzung wieder zurück sei«.
♦
Eigene Funkmeldung.
Paris, 2. Ang. Der Sonderberichterstatter des „Pcttt Parisien" in London glaubt zu wisien, dah dre diplomatischen Vertreter Frankreichs u«d Englands in Washington aufgefordert worden feie«, gemeinsam den Teilhaber des Hauses Morgan, Witna« Morrow, zur Ilebernahme der Funktion des Generalagenten für die Reparationszahlungen und gleichzeitig als Vorsitzenden im Sachverstän- komitee zu gewinnen. Ob Morrow das Amt an- uehmen werde, sei noch nicht bekannt.
Qu. Berlin, 2. Rüg. Der Preußische Minister des Innern. Severing, hat einer Unterredung nut einem Pressevertreter erklärt, die republikanisch« Schutzorganisation .Reichsbanner Schwarz-Aot-Gold" sei den preußischen Behörden willkommen and m*t. *5ter großen Mitgliederzahl von über einer Mliuon ente erwünschte Gegenwirkung gegen die rechts« gerichteten Verbände dar. Diese Aeußerung des Ml« ntfters wird von deutschnationoler Seite genvmmen. uni gelegentlich einer Interpellation über die Täti^eit des .Reichsbanners Schwarz-Rot-Golo" im Preußischen Landtag bei einer der nächsten Sitzungen einen neuen Dvrstvß gegen Severing zu unternehm Bon deutschnationaler Seite wird behauptet, die preu« ßifche Regierung unterstütze systematisch die republikc nischen Kampfvrganisativnen und trage dadurch zu.
I ~ Vorschlag rief einen allgemeinen Wider« ■ sprach hervor, da di« Ernennung eines Amerikaners zum Vorsitzenden der schiedsrichterlichen Instanz d-ren Anparteilichkeit verbürge. Snowden habe dann nicht weiter auf seinem Vorschlag bestanden, ein anderer, von ihm eingebrachter Vorschlag lautete, daß di« schiedsrichterliche Instanz aus einem Amerikaner und zwei Neutralen bestehen solle.
Hymans Vorschlag seien für „neutral“ die TBorte „unabhängige und unparteiische Personen“ gesetzt worden. Es wurde beschlossen, den verein- barten sowohl dem Rat der Sieben, als auch den Juristen, letzteren zivecks korrekter Abfassung dorzulegen.
Eigene 'Funkmeldung.
London, 2. Ang. Wie Reuter erfährt, et* «asten nach der zweistündigen Sitzung des dritte« Delegationsmitglieder, daß eine
rangen angezeigt. so haben diese sich über die wirk- I n°!™ Eelegenheit, fich mit den Angehörigen aller Besamen Sanktionen zu einigen. Dor allem über ^.„„^"^bkreise, mit führenden Wirtschaftlern, Ee- b-- d-u„ch.nan. ÄÄÄi“ ’Ä”T„S
teigen* i Nachrichten von bei 5>inauc;sckit>klina her
ff» £ •£ ou UHUlVUUCil, Wit UIC
-illchrichten von der Hinausschiebung der Räumung hier gemacht haben. Als Ergebnis dieser Umfrage ist London, 2. Aua Die Arbeiten de« beit i en I?? betonendab das Ruhrgebiet in der Räumungs- bäte« einen ieS« i.ht S°9e den Kernpunkt der ganzen Konferenz und des
n en b en «et I « n f n™«.! re di« Dawes-Gutachten steht, daß die jetzige Haltung Serriots
. V“ , ®? ®,tb berrch, sich in keiner Weife von dem Standpunkt PoincarSs
rer, daß unter den Mitglieder«, abgesehen von der unterscheidet, mit starker Entrüstung und Enttäuschung »rage der Uebertragung der Reparationszahlungen, gekennzeichnet wird. Allgemein ist man der Ansicht, daß vollkommene Einigkeit bestand. Sollte eine $etein* e5.. 8ani ausgeschlossen ist, daß die Reichsregierung einer barung nicht zustande kommen, so hält man es für Losung zustimmen könne, die die militärische Räumung, notwendig, daß die Frage der SdinkiiM' llw M “ *------—
unterbreitet wird. 198
Um die Besetzung der Kölner Zone.
Paris, l. Aug. Die Londoner französischen Korrespondenten melden, dah zwischen der französischen • Englischen Delegation offiziöse Besprechungen im Gange sind, die darauf abzielen, die Aufrechterhal« ttung eines englischen Truppenkörpers im besetzten Ge- _et nach Räumung der Kölner Zone bis zum end« güUigen Abzug des franzöfisch-belgischen Heeres durch» zusetzen. 1 ™ ~
■------- - Z 'i, • -
Amerika bereitet die Anleihe vor.
Rewhork, 1. Aug. DaS amerikanische BundeS- referneamt gestattet von jetzt ab allen Bundesbanken deutsche Handlswechsel zu kaufen, die in Amerika in auszuzahlen sind, wo fern sie von einer deut» Wen Golddiskontobank und von einer amerikanische," ®anf indossiert smd. Dadurch wird die amerikanische Finanzierung der für Deutschland nach dem Dawes- Plan vorgeschlagenen Anleihe begünstigt.
3n ©«Wartung de, «erhandlungsstoffes.
L Du. Berlin, 2. Aug. Die Reichsregieruna bat die Londoner Konferenzmächte formell ersucht der deutschen Delegation rechtzeitig alle bisher getroffenen ^^ungen der Konferenz zur Kennrnls zu brmgen Bevor die deutsch- Delegation in direkte Verhandlungen mit der Gegenseite eintreten wlrd, wird Re ihrerseits einzelne Vorberatungen abhalten, um zu den bisherlgen Dcschlusien der Konferenz Stellung nehmen zu können.. In den unterrichteten Kreisen wird beute erklärt, da« dre Verhandlungen mit den Deutschen am 3nojua9 Nachmittag ihren Anfang nehmen werden, ba!,n deutscherseits die Prüfung der alliierten
Vorschläge beendet sein muh.
Srlaiitkrlse im SnierhauS.
L o ndvn, I. Aug. Rach den Erklärungen, die bi« englische Regierung gestern im Änterhaus mit Do- zug auf den irischen Grenzkonflikt abgegeben hat, beabsichtigt sie, die Alster-Regierung noch einmal auf- zusvrdern, einen Dertreter für die Grenzsestfe-im»- Kommission namhaft zu machen. Sollte die Alstev» Regierung sich weigern, so wird die englisch« R». giernng dem Parlament ein Gesetz verlegen, düs bk Regierung zur Ernennung veS bevollmächtigten Kom- mi,fars ermächtigt, dem alle Rechte übertragen werden sollen, die die Grenzfestsetzungskvmmiflion l-rot den ^stimmungen beS englisch-irischen DettrageS besitzt. Man erwartet .daß dieses Gesetz bereits am kommende« 2Hontag im Unterhaus eingebracht, aber erst in der kommenden Herbst^Saison des HauseS verhandelt werden wird. Wie dazu aus Delsast gemeldet wird, hat die Alster-Regierung dem Ministerprästdenten und den Führern der konservativen Partei einen gehör-," Protest wegen dieser beabsichttgten Gesetzgebun. englischen Regierung Wochen lasten.
MiWmmung gegen Severing,
Dr. Schacht in Zürich. i
11 2lug. Wie den „Baseler Rachrichten" aus -Ä-rich gemeldet wird, soll sich Reichspräsident m ben letzten Tagen in Zürich aufgehalten die Be.ummung des schweizerischen Dertreters im Ber- woltungsrat der künftigen deutschen Emissionsbank zu unterhandeln. Ursprünglich waren in Aussicht genommen von schweizerischer Seite die Bankiers Dubois und Julius Frey. Es scheint, so schreibt das Blatt, befcalossen worden zu fein, im Interesse des Berwal» tnngsrats der künftigen Emmisfionsbank, die auslän- bifchen Vertreter aus den Kreisen der Staatsnotenbank zu bezeichnen. Anter Siefen Umständen fei es dem Vernehmen nach wahrscheinlich, daß Generaldirektor Bachmann von der fchweizerifchen Rationalbank als schweizerisches Mitglied im Berwaltungsrat der deut- schmi Cmisfionsbank bezeichnet werden wird. Die Bezeichnung liege den deutschen Organen ob. Es ist haben, um mit den Behörden der Rationalbank über zweifellos .fügt bas Blatt hinzu, daß die Bezeich- nung eines maßgebenden schweizerischen Fachmanns im Denvaltungsrat der Emissionsbank für die schweizerischen Interessen von erster Bedeutung sein werde.
„ Ar sülschr Mahnung der Stcto.
Die Repko hat wieder einmal eine Statistik übet die deutschen Leistungen veröffentlicht. Dese letzt« Statistik soll die Leistungen bis zum 30. Zuni 1921 umfassen. Die Berechnungsmethoden der Repko sind bekannt. Sie berücksichtigen gemäß den Vorschriften des Versailler Diktates nur einen Teil der deutsches Leistungen, welche Deutschland in Ausführung dies«, „Vertrages" zu machen hat. Erhebliche Teilt de« deutschen Leistungen, z. B. das gesamte im Ausländ liquidierte deutsche Eigentum, sind in ben 6t* tistiken der Repko nicht enthalten.
Nach der von deutscher Seite aufgestellten v* rechnung haben die deutschen Leistungen, rote von Prof. Brentano eingehend dargelegt ist, schon am 31. Dezember 1922 über 4114 Milliarden Doldmark betragen. Seit dem Abschluß dieser Statist« hat Deutschland weitere erhebliche Leistungen bewirkt. Die freiwilligen Leistungen, insbesondere Eachlief* rungen aller Art und Leistungen an England gemäß dem „Reparation recovery act" haben in der Zeck vom 1. Januar 1923 bis 30. Juni 1924 di« Höhl von 540 Millionen Eoldmark erreicht. Nebenher liefen die von den Einbruchsmächten hn RhetnlaA und Ruhrgebiet erpreßten Lieferungen. Diese Lin erungen können auf annähernd eine MÄ'mroi Goldmark geschätzt werden.
Ein im vergangenen Zahre von dem „Institut« of Economies" in Washington herausgegebene» Buch über die Zahlungsfähigkeit Deutschland» be» Stffeit bekanntlich die an greifbaren Werte« von Deutschland seit dem Waffenstillstand bis zum 30. 9. 1922 in Gestalt von anrechnungsfähigen Reparationszahlungen gemachten Leistungen auf .
I iarden Eoldmark als Mindestbetrag, wobei aber besonders hervorgehoben ist, daß nach Ansicht bcz Verfasser Deutschland mit Recht den Anspruch er» heben kann, daß ihm noch weitere Beträge ei* geschrieben werden. Zu der gleichen runden Ziffer gelangt Prof. Keynes für die Zeit vom 9r" stand bis zum 10. Januar 1923.
eituris
Anzeiger Weldas MerkurWiM Sberhessen - AmklcÄrs Verkün-isungsblatt -es Kreises Marburs
Di« ^Oberhestischr Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 2 Mark auslcklieklick guttellunisie- -tv,r
Uhi. Durch die Post 2,25 Mk. — Für ausfallend« Nummern infolge Streiks oder elementarer Srtianiffe kein ®ttah — B»rla > „.LVp,re 13 betragt für den 10 grsp. Zeilenmillimeter 0,08 Eoldmark. Amtliche und auswärtia- Aareiaen n 10 k»i>v
\ ------ d f Auskunft durch die Seschäft-ftell« und Zusendung der Angebot«. Lfüllu^t MaÄnrg, 1 ^°,^Ällar-
sogenannten Sanktionsstädten Düsseldorf. Duisburg und Ruhrort, einfach überhaupt nicht die Rede ist Gerade weil die Preffe des besetzten Revier» nach wie vor unter dem Druck schärfster Zensur steht und nicht m der Lage ist, ibrer Ansicht Ausdruck zu geben, muh be-ont werden, daß das Ruhrgebiet erwartet, dah die deutsche Regierung alles aufbietet, nm eine schnelle Räumung durchzusetzen und daß sie keinen Trumpf aus aät (ÄakX A«td I8> cr>-_e___x_ ... l «m« L
Sie werden sich Ii er übernimmt. Gelangt die Repko zu einem ' ' ’;«-n leschlutz, daß die Nichterfüllung böswillig sei, so teilt sie diesen Beschluß den alli-er- , _ „
teu Regierungen mit Wird aber nur mit St-m- ®tatfe Riedergeschlagenheit und Entrüstung im menmehrheit eine Nichterfüllung von der Repko Ä5In . „„„ e\..' . K
abgeleont oder RftaefteUt In ift tohix» rm;tnT;,,h w ,.\.on V ■ , uv9: 'st natürlich, dah man t m
x7 IMtgejieur, so Ist leves Mitglied IRuhrgebiet die Londoner Verhandlungen mit der Repko berewtigt, gegen diese Entscheidung, bei sanz besonderem Jntereffe verfolgt, da von ihrem Aus- oem aus drei Personen, darunter ein Amerikaner ^5"? das nächste Schicksal in ganz besonderem Mähe als Vorsitzender für fünf Jahre zu ernennenden ?”nangig ist Noch bis vor kurzem war die Stimmung Schiede ce'icht Berufung eituuleaen Die Enticbei« Bevölkerung ziemlich allgemein recht boffnungs- böswillige Verfehlung festgestellt und den Regie- erschlagen. Der Korrespondent der Telegravben-Union - - - ... I nahm Gelegenheit, fich mit den Angehörigen aller Be-
Die Annahme des französischen Kompromißvor-1 London, 1. Aug. Heber die gestrige SU» schlages über die Frage eventueller Sankttonen wird gung der ersten Kommission schreibt der diploma- allgemein als das Anzeichen einer günstigen Wen- tische Berichterstatter des „Daily Telegraph" die düng auf der Londoner Konferenz bezeichnet. Man Haltung des französischen Finonzministers 6le» . § genest^ SU glauben, daß nun die s ch w i e r i g st e m e n t e l habe eine beträchtliche Verstimmung her- Krise der Konferenz überwunden ift I vvrgerufen - er habe bie Tlnrrinp hör frnnantif*on «nb die Eröterung der noch ausstehenden trogen Former nnnntm^rw.iu #v,„Dr<«.9C ^"nzoslschen trotz der immer noch bestehenden Schwierigkeiten 1 den Charakter eines Alti-
keine weitere Gefahr mehr mit sich bringen wird. . gegeben und feinen Kollegen erklärt. Bleibt also noch die Hinzuziehung Deutschlands, die , französischen Vorschläge bezüglich der >ie eigentliche Entscheidund herbeiführen soll. Man (--ochue,erungen und den Transfers nicht angenom- hat die verschiedenartigsten Fragen erörtert, wie mt,n würden, dürfte man nicht vvraussetzen, daß ; t B. die militärische Räumung des Ruhrgebiets, dis der erste Vorschlag, selbst wenn er von dem Earantiefrage und das Anleiheproblem. Wenn die ersten KvmUee angenommen worden sei, aufrecht .deutschen Vertreter in London eintreffen werden, so erhalten bleibe. Ferner habe er eine- Aöürno »irb man ihnen ein Programm entgegenhalten, das ri'ngsan'rag zu Artikel 4 des ursprünglichen «Bro» 1 die sogenannte einmütige Auffasiung der Alliierten tokvlls der Sanktionen aemackt. welcker bei darsteM, und Deutkchland hat dann die MSglichkeit, daß (S, den M JÄSÄ kerne Einwendungen vorzutragen. nobme be*üatiA ‘ * mnjrimmige ^tn
Zur Zeit läßt sich noch nicht übersehen^ in wel- ,ieit nic^t cr'
chem Umfange die deutschen Forderungen!^ l^re Handlungsfreiberücksichtigt worden sind. Ein Entgegenkommen! Dieser Vorschlag habe Ver-
«uf gewiffen Gebieten ist ganz unverkennbar, da der vluffung erregt da er den französisch-englischen wm den Amerikanern aufgestellte Grundsatz der araphen 18 auf das Tapet bringe, den zu vermeiden freiwilligen Zustimmung Deutschlands als Voraus- man sich 18 Monate lang bemühte. Snowden sttzung eines Abkommens seine Wirkung nicht ver- dabe den französischen Finanzminister vor einer
E-««"ü.St zunächst hervorzuheben daß die Situ- ^^breMe^ Emen-'
feststellen können, daß die Verhandlungsgrundlage 9 J^t2r fei ed 3« einer
'eine brauchbare ist, die Deutschland ohne allzu gro- "ei‘e(n. Meinungsverschiedenheit gekommen, als die ijtn Pessimismus beschreiten kann. Die deutsche! ^'tiscyen a elegierten vvrgeschlagen hätten, daß -These, daß dfe miltärische Räumung auf einen be- "Ee deutsche Regierung mit der Revarationskorn« stimmten Zeitpunkt festgelegt werden muß, ist schon I Mission bei der Ernennung des Schiedsrichters zu- jktzt durchgedrungen. Frankreich und Belgien haben sammenwirken sollte und die Wiedereinführung der sich dazu entschließen miiffen, einen ausführlichen Klausel gefordert hätten, welche besage daß be- Plan über die militärische Räumung aufzustellen, vor die Reparationskommission über einen' ander zwar für Deutschland unannehmbar ist, der geblichen Verzug entscheide, sie den Generalaaen- .»b.ixss Ä «üssen, daß der Zeitpunkt der endgültigen militäri-1 auswartigey Donsrnhaber befragen solle.,
i fchen Räumung so früh wie möglich festgesetzt wird, ftotb man wird weiterhin die französisch-belgischen Forderungen auf die kaufmännische Verwertung der 7 deutschen Schuldverschreibungen auf ein Mindest- > «aß herabdrücken müssen, da die von Frankreich und j Belgien geforderte Eintreibung von anderthalb j Milliarden Eoldmark unmöglich ernsthaft ht Be- -tracht gezogen werden kann. Was die Frage der .sogenannten Nichterfüllungen anbetrifft, so kann '«an deutscherseits die neue Kompromißlösung unter .den Bedingungen annehmen, daß in Zukunft militärische Sanktionen ausgeschloffen sind. Die Hinzu- Hiehung eines militärischen Schiedsrichters zur Re-, st^rationskommission sowie die Bedingung, daß in sZukunft alle Entscheidungen einstimmig erfolgen «üffen, geben doch immerhin eine bestimmte Ee-1
dafür, daß sich solche Dinge, wie sie vor der Wie di« deutsche Richterfülluna settaestellt Besetzung des Sürhrgebiets sich abgespielt haben, in | werden soll. 8 ■
sVukunft ausgeschloffen sein werden. Seinerzeit hatte! London 1 on.„ :die Reparationskommission unter Stimmenthaltung ersten Änmmiffinn9 v ’n
'des Engländers ein absichtliches Versehen Deutsch- 8 bis Frage zur Debatte ge-
itanbs festgestellt. Poincar^ behauptete nun, ber Lnorrt ^^sche Nichterfüllung fest-
Veschluß wäre einstimmig gewesen, weil bet Eng- ^stellt werden sollte, hat sich die Kommission auf känber nicht ausschließlich bagegen gestimmt hatte, svlgenden Instanzenweg geeinigt: Der ©enetal- sonbern gerabe durch die Stimmenthaltung bas Er- agent für die Reparationen (ein Amerikaner) teilt fiebnis nicht zugunsten Deutschlands beeinfluffen der Repko von amtswegen mit, daß Deutschland N^andpunkt ist selbstverstänb- eine bestimmte Verpflichtung aus dem Friedenö- »ch anfechtbar, aber et beweist, bog England da- vertrag oder dem Dawes-Vlan nirf-a oetnrn »als durch seine unklare Haltung erst die Ruhr- Darauf prüft E 5 f
«ktion ermöglicht hat. Zn Zukunft wird die Sach-1 Mitgliedes bie^rao^ hT« Inge insofern veränbert werben, baß bie Engländer I,xjn tecfmifdi ni^r r nur
«nb Amerikaner nicht als llnintereffierte abseits! technisch oder böswillig erfolgt sei. Zu die- stehen können, fonbern gerabe auf ihnen bie größte I., ‘ 'iC burch einen amerikani-
Berantwortung ruht, weil sie als Garanten ber | . .. ,{n ^^efem Falle^ den Vorsitz
Anleihegeber aufzutreten haben. Si____.... "* *'
»cht ber Stimme enthalten können, sondern ent- veder für ober gegen bie gestellten Anträge stimmen -»ugen, ba sie auf bie Anleihemächte Rücksicht zu »ehmen haben unb beten Willen zum Ausdruck »mgen muffen. Man sieht deshalb in den offi- Vellen deutschen Regierungskreisen keine unbedingte Notwendigkeit, sich gegen diesen Kompromiß zu wehren, falls nicht anderweitige Abkommen vor-, flehen sind, die von neuem die Gefahr militärischer Sanktionen mit sich bringen könnten.
Es ist ohne weiteres klar, daß man deutscherseits «awlut nicht alles annehmen kann, was die alliier- ,«n Regierungen Deutschland zumute« wollen. Auf rr anderen Seite aber kann man feststellen, daß Renb ein Anlaß zur Beunruhigung nicht gegeben »• Die deutsche Delegation verfügt über ein sehr »ngehenbes und genau formuliertes Programm 1 so, wie die Dinge jetzt stehen, ist es nicht un- «ahrscheinlich, baß bieses Programm restlos burch-i Z^uhrt werben kann. Wenn bie brutschen For-1 -. jungen anerkannt werben, so kann auch bie An- n^>me des Sachverständigen-Eutachtens unb bie Unterzeichnung bes Protokolls ohne Bedenken voll- Er'-n ®er$en> ba dann nicht nur bie Lasten unb u„let bes Sachverständigen-Eutachtens auf Deutsch- ru0en> sondern auch diejenigen Voraussetzungen lein J*n^’. unter denen es Deutschland möglich ^nen wirtschaftlichen und finanziellen ^-ederaufbau ungestört zu vollziehen.
London, 1. Aug. Wie verlautet .findet morgen kren^stat/"" " -ine Bollsitzung der Kon- Abschusses einige" Delegatiousmü die nterndjtete Kreise find der Ansicht, daß Vereinbarung fo gut wie sicher fei
düng an Deutschland spätestens morgen erfolgt. 1 Entwurf in Frage komme. Der $