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Anzeiger M M früher kurWWe) Oberbessen - Amülches Berkündlgungsblatt des Kreises Marburg
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Die Raßimunssplane Frankreichs.
Zwei Sahre Samr der Smtmung. - Sie enMMr leiten in Da «Llmr Jene Netten.
Französische Drohungen.
§5 c r i <, 30. Juli. »Information" droht nach einer auf die allgemeine Mißstimmung hinwei- sendcn Einleitung und scharfen Angriff auf England recht deutlich mit der Abreise Herri- ots. ohne sie allerdings noch in ganz unzwei- deuilger Weis« anzukündigen. Am Abend wird »Liberte" noch deutlicher und führt aus. Herriot würde, sollte man von ihm noch mehr vertragen, abreisen und die Weiterführung der Konferenz den Fachmännern überlasse«, was ihr End« beden-
rung mit Deutschland hi Verhandlungen darüber ein treten, daß die am 10. Januar 1925 ablau» sende Frist der englischen Besetzung der Kölner Zone auf kurze Zeit verlängert wer- den soll. 3n den Berliner RegierungSkreifen hat ti s Aachricht große Beunruhigung hervvsgerufen, tüurch die englisch: Forderung würde ein gefähc- sicher Präzidenz^all geschaffen. Deutschland bestehl auf derZnneHaltung ier im Ter-
Eigene Funkmeldung.
> Di« Konferenz nicht abgebrochen.
’ London, 30. Juli. Die von der Eca-Korre- Woudenz verbreitet« Meldung, daß d i e L 0 u. douerKonferenz abgebrochen worden |ti, wird von unterrichteter Stelle als Tendenzmrl- bung bezeichnet, der jede Grundlage fehlt.
Eigene Funkmeldung.
London, 30. Juli. Der Rat der Sieben hielt
Morgan ist nicht zu umgehen.
London, 30. 3ult Es verlautet, daß die Vertreter der Finanzgruppe, die auf Veranlassung bei belgischen Ministerpräsidenten in London erschienen, er« klärten, sie wären nur in der Lage, 200 Millionen Goldmark aufzubringen, könnten aber für eine spätere Anleihe die Unterstützung der Morganbauk und bet Dank von England nicht entbehren. ■ ~ A
Amerikanischer Optimismus.
Washington, 30. Zu i. Der Präsident des Kammerausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Stephan Pvrtler, hat einem Vertreter der „Anited Preß" in einer Unterredung erklärt, er sei überzeugt, daß die deutsche Anleihe nur ein erster Schritt für eine Reihe von Vorschüssen des amerikanischen Kapitals an die verschiedenen Län- der Europas bedeute. Pvrtler fügte hinzu, es sei voran z stesten, daß die Bankiers dieselben Garantien beanspruchen würden, wenn man sie gegenwärtig von Deutschland verlangen. Er betonte die absolute Notwendigkeit, sofort eine endgültige
haben die letzten Schleier zerttfs-n. And England, seiner politischen Geschichtsüberlieserung I treu bleibend, die diese« Imperium der Reuzett immer gegen die stärffte Festlandsmacht führte, ließ durch Eduard VH. alle Fäden des Netzes I knüpfen, mit dem der unbequeme Wirtschaftökon- I kurrent erwürgt werden sollte.
Eine »Schuld" am Ausbruch de« Weltkrie- I ges und vor allem an feinem Ausgang tragen bin deutschen Regierungen der Vorkriegszeit allerdings Sie haben stets in übergroßer Angst, den Friede» zu gefährden, die offene politische Stellungnahm« vermieden. Sie haben mit allen Mächten gut Freund sein wollen und es unterlassen, bei irgendeiner der zahlreichen Möglichkeiten (BurenkrieL Russisch-Japanischer Krieg) Partei zu ergreifen. Sie haben den Vertrag mit Rußland gekündigt, ohne ein Aebereinkvmmen mit England dafür ein- I zutauschen. Sie haben an den innerllch unhalt- I baren Dreibund (Dierbund mit Rumänien) sich fest- I geklammert und haben im entscheidenden Augen» blick der Wiener Regierung die Führung überlassen. Sie haben endlich den Krieg weder militärisch durch.
I Ausschöpfung der Dolkskraft, ngch wirtschaftlich, noch gar diplomatisch und propagandistisch vorbereitet, wie es angesichts der Welilage ihre Pflicht gewesen wäre. Hier liegt »Schuld". Allerdings eine Schuld, in deren Austragung sich die drauße»
I nicht einzumischen haben.
Die Schüsse, die am 28. Juni 1914 den Erzherzog-Thronfolger niederstreckten, gaben den letzten Anlaß zum Zusammenstoß. Deutschland hätte, das muß heute festgestellt werden, klüger getan, den Vertretern Wiens nicht so freie Hand zu geben, wie es leider geschehen ist. Die Berliner Regierung ging von dem Gesichtspunkte au«, rnchts den: Wortlaut der Note an Serbien hinzusügen zu wollen, um dann umso unbelasteter vermitteln zu können. Die Selbsttäuschung^ daß man einen Kon- slttt, dessen Fäden in alle Wett hinausliefen, »lokalisieren" könne, trug angesichts der in Paris und Petersburg bestehenden festen Absicht, den örtlichen Charakter des österreichisch-serbischen Streits auf keinen Fall anzuerkennen, ebenfalls zur Verschärfung der Lage bei.
Endlich noch ein »Zusammengebrochenes Rar» tenhaus": die Hoffnung Bethmann-Hollwegs auf Englands Neutralität. Diese Kette der Snttäu- schungen und Trugschlüsse machte es bcn Feinde» leicht, den letzten Knoten zu schürzen — und gleichzeitig Deutschland nach außen hin die Schuld am Geschehenen zuzuschieben.
Wie in den Angufltagen 1914 dog ganz« deutsche Volk vom Meer bis zu den Alpen in unbeschreiblicher Begeisterung anfflammte das ist heute noch, und solange es Deutsche gibt, ein Heilige- Gut, an das wir nicht rühren lassen:
Wir wallten nichts mehr, nichts für uns, au«
■ Lösung de- ReparationSproblemS ausfindig zu I machen, da di« Wiederaufrichtung Europas sonst ein D nq der Unmöglichkeit und eine amerikanische I Anleihr zwecklos sein würde. Die hiesigen poli- l tischen Kreise legen auf Grund der letzten Londoner Meldung einen erhöhten Optimismus an
I den Tag. Man hat den Eindruck, daß di« Dan- I kiers eine Entspannung herbeizuführen suchen. Es I besteht der United Preß" zufolge Grund zu der I Annahme, daß, wenn bet Sachverständigenbericht I in befriedigender Weis« zur Ausführung gelange, die Föderal Reservebank den auswärttgen Ge- schä tSieut'n weiter.' Z latzkrsd t: gewähren würde. Gerük'tweis? verkantet daß StaatSsekeär Hughes und Mallon sich in diesem Sinne in 'London geäußert hätten.
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Stiebe» Aufenthalt in Berlin.
B e r l i n, 30. Juli. Wie zuverlässig bekannt wird, wirb der amerikanische Staatssekretär Hughes sich etwa zwei Tage in Berlin aufhalten. Der Tag der Ankunft steht noch nicht fest. Hughes wird seinen Aufenthalt in Berlin benutzen, nm verschiedene leitende deutsche Persönlichkeiten kennen zu lernen und um einen, I wenn auch nur flüchtigen Eindruck über die deutschen Verhältnisse zu gewinnen.- Der amerikanische Staatssekretär wird voraussichtlich die Rückreise nach Amerika von Bremen au» antreten.
t. Eigene Funkmeldung.
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Hughes über die Bedeutung des Gutachtens.
| Paris, 30. Juli. Der amerikanische Staatssekretär Hughes hatte einem Vertreter des »Pellt Parisien" eine Anterredung gewährt, in dem er sich zu den aktuellen politischen Fragen äußerte. Auf die Frage, pb Frankreich auf die moralische und materielle Unterstützung der Vereinigten Staaten für den Fall eines Angriffes werde zählen können, sagte Hughes, er habe nicht das RecU, darauf zu antworten. Er könne nur eins wiederholen: Wenn der Plan fehlfchlag«, so bedeute das bas ChavS. Gelänge er zur Ausführung, so würde das nicht nur zum Besten aller Beteiligten, sondern insbesondere zum Vortest Frankreichs ausschlagen. -
@ht« Zweidrittelmehrheit für die Gutachtengesetze.
Ott. Berlin, 31. Juli. Bekanntllch hatte die Reichsregierung vor einiger Zett vom ReichsjusttMimsterium ein Gutachten darüber eingefordert, ob die Gesetze zur Ausführung des Sach- verstSndigen-GuttlchtenS als verfassungsändernd zu bettachten seien und eine Zweidrittel Mehrhett bei der Abstimmung im Reichstage nötig hätten. Dieses Gutachten ist bisher nicht erstattet worden. GS 1 steht aber vor seinem Abschluß und wird in den
rvr ung bet,, lich.1
Paris, 30. Juli. Die Republikanisch« Frak- tivn, die die Rechte des Senats nach Abschluß einer Debatte über die Außenpolitik kritisierte, hat folgende Tagesordnung angenommen: Di« Frakllon besteht unbedingt darauf, die Rechte Frankreichs aufrecht zu erhalt«, und seine Interessen $n verteidigen auf der Grundlage der erzielten Verträge, di« in ihr« S^amchett aufrecht «rhalteu werde, müssen. .
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Dor zehn Jahren ballte sich in Hochsommer-, schwüle das Unwetter zusammen, dessen Gewölk heute noch den Himmel verfinstert. Aste alles kam? Damals überstürzten sich di« Dinge in einem Entwicklungstempo, das den Atem raubt« und in der Wirrnis der Tagesereignisse den Blick trübte für die tieferen, weithin in die Entwicklungszeit zu- rSckreichenden Zusammenhänge. Gefühlsmäßig erfaßte unser Volk, durchröttelt in nie erlebter seelischer Erschütterung, umso stärker die WesenSbe- deutnng der Zeit und warf sich, in sich geschlossen' wie nie vorher und nachher wieder, in leidenschast- licher Hingabe an das vom Wort zu helligem Sr-i lebnis gewordene Vaterland, den hereinbrechende, Schickfolgewatten entgegen. ।
Heute blicken wir in größer« Klarhett des De-! greifens zwar, zwar- auch in bitterem Weh bet Herzen auf die Sommevereignisse, die den DafeiaS- kamps,unb die Selbsterhaltungsleistung eines Volkes entfesselt haben, wie es gleich groß in Opfer und Äraftentfaltung, gleich unsicher aber auch im Erkennen des Wesentlichen, in der Willensrichtung, die Geschichte noch nicht gesehen hat.
Zn dem Dokument, das zwar die eigentllchen Kampfhandlungen, nicht aber den Krieg beendet hat, ist die »Schuld" Deutschlands festgelegt worden. Wir wissen, — je weiter sich die Akte» un6 Grinnerungnsaufzeichnungen öffnen, um so deutlicher —, daß im moralischen Sinne von einer »Schuld" deutscher Regierungen oder gar des Brakes nicht die Rede fein kann. Frankreich hat jahrzehntelang geistig, diplomatisch und matertdl die Revanche vorbereitet. Es hat in der russischen Kriegstreiberpartei willige Helfer " gesunden. Die Enthüllungen aus den Morkau« Archiven über diese Dinge, in denen dem Nam« »Poincare" eine besondere Bedeutung zukommt.
1 10 g«lp. A*"e»»illimettt H08 Eoldmark. Amtlich« exh aaswLrtta« ftneigett 0,10 Gold. " Platzvorschrifte» Sv'l, Aufschlag. Sammetonjeigee 1001, Aufschlag. 0,35 Gold«,
"ft*? Stebatt gilt als Barrabatt unb verfällt, nxna tue Zahlung später tri» 5 laa« erfolat merbea berecduetä
ebenü Auskunft barch bte Geschäftsstelle unb Zusendung der Angebot«. CBtfMSungwti Marburg, 1 = *°|e Dollars
2. Ist es möglich, einen Teil der Anleihe in Frank- der Zweidrittel Mehrheit bedürfen, jedoch rech- reich uiUerzubringen? I net man nicht damit, daß es in dieser Frage zu
^ Bankiers haben auf die erste Frage eine sehr! einem Konflitt kommen könnte, denn wenn die ?“ r “1h“ 1 * e * n * f 0 TL fle0ebe"- bi« gaben Deutschnationalen das Eisenbahngesetz annehmen, Charakters der Anleihe Vn Er^nd Dorl^bTe Sotif" ^n bie übrigen Gesetze
rungen der amerikanischen Finanziers zu kritisieren. I keinen Einspruch zu erheben haben.
Was die zweite _5roge anbelangt, so erwiderten die Bankiers, es bestünde keine Hoffnung, auch nur einen sehr geringen Teil der Anleihe in Frankreich unterzubringen.
UQverheffiich« Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. - Bezugspreis monatlich 2 Mark ausschlletzllch Zuftelluaasg«- Der Suzeiaenprei, beträat für de» >86:. Durch bte Post 2,2aKt — Für ausfallende Nummer» infolge Streiks ober elementarer Ereignisse kein Ersatz — Berlag mark. Btet schwieriaem Safe sowie b
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«int (jTttnrfurt a. Main. ,
heute nachmittag ein« Sitzung ab. Außerdem fand j la ßer Vertrag vorgesehenen Frl ten und kann sich jine Zusammenkunft des juristischen Komitees statt. I pi ht darauf einlassen, daß diese Fristen abgeän- t» verlautet, daß Bvrkehrungen getroffen werden dert werden. Mit demselben Recht könnten auch pr Sitzuugen des ersten und dritten Komitees, die Frankreich und Belgien forderns daß die Be- ^^Lnltch morgen statts.nden wer. I Atzung der Rheinland verlängert wird. Es ist da-
Ündum betreffend Sicherhei^fn! dtt d^ Aw ^ttL^ZLd^n^
Kitze fertiggestellt ist und daß es morgen vom ersten Verhandlungen mtt England ent«
’lstoUee erwogen wirb. Es wirb sogar für möglich Ia”en toirZ>-
gchalten, daß das Memorandum vom Rat der Sie- --------
ten heute bekanntgegeben werd«. Weiter wird er- Di« militärische Räumungsfrage.
värt, daß »le Einladung an Deutschland c «•
noch nicht abgesandt wurde, daß sie jedoch s i ch e r zu Ti L1.• ‘
«warten ist. Der Zeitpunkt ist noch nicht bestimmt. ittschen Kreise konzentriert sich gegen.
, •* wattig auf bte Frage bet mtlitartschen
.. Räumung bes Ruhrgebietes, bis in einer _ . .. _ ®tgene Funkmeldung. gefonberten Besprechung zwischen Deutschlanb unb
Pari», 80. 3uli. Savas meldet ans London, ben Alliierten außerhalb bes Rahmens bet Kon- d» französische Delegation bett französi- ferenz erörtert werben soll. Die französische Reqie- lchen B-rschlag, Son bem seit drei Tage« die rung kündigt einen festumriffenen französisch-belgi- Mede ist, ferttggestellt hat. 9Bas die milita -1 schen Räumungsplan an, der die Bedingungen ent» «ische Rau m ung des Ruhrgebiets an- hält, die für bis einzelnen Etappen bet Rückgängig- ietreffe, so habe bte französische Delegation eine» machung bet Besetzung maßgebend sein sollen. Es R-umung-pla» asgearbeitet, der nach Angabe der scheint, daß dabei die Frage der finanziellen Ber- Wazterung der Eisenbahn- und Zvdustrie-Obliga-1 Wertung bet deutschen Industrie- unb Eisenbahn-1 r”*!" '5. Erscheinung trete. Wenn als »ebingung Obligationen eine große Rolle spielt, bä Frankreich kte Emission der Anleihe der 800 Millionen Gold- auf Grund feiner schwierigen Finanzlage auf die mark erfüllt sei, soll eine Berichtigung der rascheste Flüssigmachung der deutschen Schuldver- we> atzu ngsz one vorgenommen werde». Hier, schreibungen angewiesen ist. Bon englischer Seite »nf werde tn drei Staffel« dte Räumung erfolgen wird dagegen angeregt, daß die militärische Räu- «nb zwar ie nachdem ein Drittel der deutschen Obli- mung im Zeitraum von 6 Monaten durchqeführt Watione« »ntergebracht sei. Nachdem dieses Ergeb- werben soll. Wie wir von unterrichteter Seite er» «s erzielt se», würben die französisch-belgischen fahren, vertritt die Reichsregieruna den Stand-! Lruppcn das Rrchrgeblet vollständig räumen. Wen« punkt, daß die Festsetzung eines bestimmten Termins *! F'nanzmarkt bte beutsche« Obligationen auf» bet militärischen Räumung bes Ruhrgebiets un- ■men Eöune, bann werde unter allen Umständen erläßlich ist und nach wie vor die Notwendigkeit be- -menn die deutsche Regiernng die Bedingung des steht, daß die Frage der militärischen Räumung in Dawes-Planes erfüllt habe — die Räumung im einem besonderen Abkommen niebergelegt wirb. Augenblick 1828 vollzvgen werde». Rach Auffasinng' ».egr w.ro. |
b« französischen Delegierten müssen die briti- fchen Truppen auch nach de« 10. Zannar 1925 tob et Kölner Zone verbleibe«, sei e«
t. Schacher um die Räum««, von Köln.
».iL°nd°n, 30. Juli. Da die von den Enoländern
. Kölner Zone nach dem Friedensvertrag schon fc-e Januar 1925 geräumt sein soll, erklären j jfcg "foutofen, daß eine Verlängerung der Besetzung V. tR'"0‘n notwendig wäre, weil sonst bte Franzosen an Jä ff» , in der Luft hängen würden. Wie verlautet, boaeit, mit Deutschland über eine fur$= V,tise Verlängerung der Besetzung der Kölner Zone
^uglische Truppen zu verhandeln, wenn die» ge-1 [e.l> die vollständige militärische Räumung des I
5U erleichtern. Man nimmt an, bah ;«s daran interessiert sei, wenn England
Men oder einem anderen Datum ht der
Äiln Pdes nächsten Jahres seine Truppen in sün’tnr-rx*’ bis die letzte Etappe Der vollstänvigen kr-:»2- Räumung des Rubrgebietes' zeitlich zu-- i7lenTQtie mit der Räumung der Kölner Zone.
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p Auch England macht Schwierigketten.,
u Derlfn, 31. Zult. Wie soeben aus Lon-i « S meldet wird, will di« «uglisch« Regie-!
uns *
2kur eines war Debet und uns Gebot, Dur eines brannte uns in Herz und Hirn. ? Dur eines war unser Wille: Vaterland!
Selbst «in fv Wettabgewandter wie Rainer • Maria Rilke fand i« Zeitgedichten das Wort „Hell mir, daß ich Ergriffene sehe! And wer möchte es miffen, das Ktiegsfteiwilligenetlebnis opit
v , v »---x--- ----------CJ--- ---V O - ■ ----", VIV 11*14 HUI lf -OK-
mttes akfaßten, gestern nachmittag einen solchen stming des Kölner Gebietes durch England aufrecht^ Plan für die militärische Räumung der Ruhr auf- *-*•-*•-
tz sehen versucht. Von französischer Seite waren b«'. de, Besprechung Sehdour und Suissvn anwesend, von belgischer Seite Gutt und Terlinden, f Dan halte auf beiden Seiten ein Programm vor- ,be e’t?t, das von Sehdour b-zw. von Gutt aufge« s Ikst wrrden war. Di: beiden Programme wurden Miteinander verglichen und nach dem Bericht des D r fe? B richtrrstatters könn e gestern bereits ein 'M v.rn hmen erz elt weiden. Wie der militäri- ^fche, so sicht auch der Wirtschaftllche RäumuiigS- p.sn c n? Reihe von Etappen vor. Seine Ausfüh- tzmiZ wird von dem guten Willen Deutschlands, Deine Verpflichtungen zu erfüllen, abhängen. Wo- r*i bi s: Verpflichtungen bestehen, wird noch ge- l angegeben werden. Der Berichterstatter des »-ort n' glaubt zu wissen, daß der ftanzSsische und i Sachverständige für den etappenweisen ■aovau dec militärischen Besetzung einen Zeit- *oum von 2 Jahren vorsehen, unter der Voratls- Atzmo, daß di« Ausführung des Sachverständi-
! »Berichtes «ine« normalen Verlauf n mmt.
Kranzöfifch-belglfcher Plan der militärischen Ruhr- Das Werk Rollet».
riumuug. Patts, 30. Juli. Das „Echo de Patts" schreibt,
Paris, 30. Juli. Dach dem Londoner Son» .^^^rdiewt um die Ausarbeitung der neuen i närfSftp» 'S-™»« ftKo rot*/ tnorho*.
t«:berickttcrstatter des Petit Paris ea" hab’n die ttaazogschen Vorschlag, tn der Frage der militärischen! . überreicht werden. RetchSaußen-
"tl1“ ’V1*’ . I Räumung der Ruhr falle General Rollet zu. Selbst-1 Minister Dk. Stresrmann hat inzwischen dem
n Sachverständigen, 0m e.nen rechandllch, betont bas Blatt, hätte ein solcher Plan Reichstage zu verstehen gegeben, daß zum Min»
Man our wirtschaftlichen Räumung des Ruhrge- nut Zweck, wenn gleichzeitig auch die militärische Be- oeften das Eisenbahngesetz von der Reichsreaie-
erhalten bliebe. —»“'«wt» rung schon aus politischen Gründen als versas-
-__________ | sungSändernd betrachtet, wird, und daß die Rei^°
«... »...«to, fcjgj,..s
30 Soll. Di- Seif e d-, I.-»,Mche» --""S bei d-nübrig-i, Bk» im toe-
Vankiers nach London hat, wie der „Ere Rouvelle" ftntlichen von dem Gutachten des Reichsjustiz- mitgeteilt wird, kein Ergebnis gehabt. Es wur- Ministeriums ab^ängen. ES ist nicht anzunehmen, den den Bankiers die nachstehenden Fragen zur Beant» daß auch hier die Zweidrittel Mehrheit für not» tnarung vorgelegt. trendig erachtet wird, falls das Gutachten des Mi-
kreike unanaem^^^mh9»?^6^ a^?Ian'^en ^"an3ä nistcriums das Vorliegen einer Verfafsungsünde- X“Ä" ffÄÄ "» »««int ®k Mtl
MMonen-Anleihe? auf dem Standpunkt, daß auch die anderen Gesetze
in der Kölner Zone verbleibe«, fei es Paris, 30. 3ult Die ersten und zweiten Dle» kvkch in verringerter Truppenstärke, und zwar 6ts gl®rten 6er Reparationskvmmission reisen heute nach- M« Augenblick der vollkommenen Räumung bes ™ . J? London. Der englische De-
l Muhrgebiets feiten» der französisch-belgischen 2"™ > stch bereits dort. Morgen vormittag
Truppen. um 10 Lhr findet die erste offizielle Sidung
1 p m London statt.
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Mlrbsrg a. 2» Donnerstag, den 31. Soli
59. Mrg. 192*