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über
Marburg a. L, Montag, den A. Sult
Die GeheiMverbandlunOen.
geplante« Vereinbarung gelassen werden solle.
Bor -er Entschri-ung in Lon-oir.
Rar Somw für Mmumg ter Mr. - letriei macht zasrMtWr.
London. 26. Juli. Der „Morniagvosf %iv folg« wartet das zweite Komitee. da- den Bericht feine« wirffchastltchen Anterausschafies er» hielt und sein« Erwägungen hierüber vollendet hat. setzt aus die Vollsitzung der Konferenz am Montag. Dem Bericht ist dem Blatt« zufolge ein Schreiben beigefügt, das erklärt, baß, soweit die Ereig- nisfc vom 11 Januar 1923 in Betracht kämm die Entschlüsse der Delegierten nicht al« Ausdruck der Zustimmung der Politik irgend einer anderen Regierung aufgefaßt werden dürften. Da« Schreiben enthält auch Vorbehalte bezüglich der militärischen Organisation und in der Frag« der franzSsisch-bel- gifchen Elfenbohn. »
Optimismus in London.
London. 26. Juli. In Kreise-' /?r Konferenz y «an der Ansicht, daß «ine allgemeine Entspannung eingetreten ist. wenn auch noch immer zahlreiche Schwierigkeiten bestehen. Rach der gestrigen Konferenz verließen sämtliche Delegierte ba« HauS mit lächelnder Miene, was eine gewisse Zu- 'verficht vermuten läßt. Selbst Herriot soll gr-! stern einem französischen Abgeordneten mltgeteili haben, baß jetzt alle« gut gehe. Der belgische Pre- .Wrmtalfter TheuniS glaubt immer noch eine 'Formel zu finoen, die sowohl die Befürchtungen ^ber Bankier«, wie den empfindenden Patriotismus -HerriotS befriedigt. Hinter den Ruliffen der alliierten Konferenz übt die starke Persönlichkeit des amerikanischen StaatsfekretärS Hughes den größten Einfluß auf die Mitglieder der verschiedenen Delegationen aus. Auch er ist ständig bestrebt, die
Di, deutsch, Aborduuu, für London.
Berlin, 26. Juli. An Berliner Regierungsstellen ist man nicht mehr im Zweifel darüber, daß die Einladung Deutschlands nach London als stcher- gtftolt anzusehen ist. Man zweifelt auch nicht daran, daß diese Sinlaoung uneingeschränkt erfolgen wird und baß Deutschland auf dem Standpunkt der Gleichberechtigung mit den übrigen Ländern in London verhandeln kann. Die Dollversamm- iung bet Londoner Konferenz wird voraussichtlich Montag über die Einladung selbst Beschluß fassen, srdaß bi« Einladung frühestens Montag abend in Brtlin eintreffen dürfte, .lieber die Zusammensetzung der Delegation sind noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt, doch bürste es zutreffen, daß sowohl der Reichskanzler tot« der ReichSaußenmi- nister die Delegation führen werden.
Eigene Funk Meldung.
Bonbon, 28. Juli. „Teilt) Telegraph- meldet: Herriot habe weiter zugestimmt, daß bi, balbig, militärische Räumung bt» Ruhrgebiets der politischen folgen soll. Dieser bedeutsamen Entscheidung sei ein Ultimatum an PoincarZ unmittelbar voraufgegangen, in dem Herriot darauf hingewiesen worden sei, daß er einen hartnäckigen Widerstand zu erwarten hab, und in de« er auf drei Punkte hingewiesen habe:
1. Deutschland soll nicht unter Gleichberechtigung bei der Konferenz zugelassen werden.
2. Der Grundsatz der Besetzung der Eisenbahnen im Ruhrgebiet durch bie Alliierten soll aufrecht» erhalten werden.
3. Für die wirtschaftlich« Räumung be» Ruhrgebiets soll fein endgültiger Zeitpunkt festgelegt j werden.
De« Korrespondent znfolg, soll Herriot entschlossen sein, stch keiner derartigen Opposition zu unterwerfen. Es versteht sich von selbst, daß Herriot bei diesen entscheidenden Dispositionen von den früheren feindlichen Rationen T'Mpathie erhält so, wie von der britischen und amerikanischen Regierung unterstützt wird. Wie der Berichterstatter weiter meldet, ist Belgien und England zu verstehen gegeben worden, daß nach der Durchführung des Dawes-Berichts auch di, Anleihe von Amerika nicht nur Deutschland, sondern auch Frankreich und anderen Ländern Europa, zur Verfügung steht.
Di, Reparationskommisfion prüft.
ffiotis, 26. Juli. Die Reparationskom- Mission hat aeftern den Bericht des provisorischen Komitees zur Regelung der deutschen Jndustrieobliga- tionen im Betrage von 5 Milliarden Eoldmark geprüft. Einige Einzelheiten machen es notwendig, das provisorische Komitee um eine Aufklärung zu ersuchen.
- ... „„ . . । Paris. 27. Juli. Der Londoner Eonderkorresvon-
Ekgensätz« zu überbrücken. Am Montag stnbet den deo „Jntrastgeant" meldet, dah »wischen der fran-
Eeneral Rollet geht?
Paris. 26. Juli. Das „Journal" veröffentlicht folgende Notiz: Gestern abend sei in London das Gerücht verbreitet gewesen, General N o l - l e t habe seine Demission gegeben. Man brauche kaum hinzuzufügen, daß dieses Gerücht' keine Bestätigung gefunden habe, aber e« habe einige Stunden in Konferenzkreisen eine sehr lebhafte Beunruhigung hervorgerufen.
Di, Einladung der ReBorationskommIsfion nach London.
Qu B e r 11 n, 23. Juli. Nach den letzten Jn- frimi;ticn;n. die das Auswärtige Amt aus London erhalten hat, mutz damit gerechnet werden, dah entsprechend dem Gutachten der juristischen Sachverständigen eine Einladung der Reparatlonskom- Mission nach London erfolgen wird. Nach Meinung der Juristen hätte die Reparationskommission sich mit denjenigen Teilen des Sachverständigen-Gut- achtens zu beschäftigen, die nicht über den Versailler Vertrag hinaus neue Bestimmungen für dir Deutschen enthalten. Diejenigen Maßnahmen des Sachverständigengutachtens, die über den Versailler Ver'rag hinausgehen, sollten danach nicht zur Zuständigkeit der Reparationskommission gehören, sondern sollten der Aeberwachnng durch einen besonderen Kontrollausschuh unterliegen. Nach An- sicht der deutschen Regierung ist dieser Standpunkt gänzlich unhaltbar, weil das Dawes-Gutachten ein unteilbares Ganzes bildet, welches nicht in 6er- schikdene Teile zerrissen werden kann, die von verschiedenen Kontrollinstan-en überwacht werden. Die Re.chsregierung wü de sich keines ftlls einverstanden erklären, datz der Reparationskommission wiederum die Befugnis zuerkannt würde, irgendwelche Sanktionen im Falle einer Zahlungsunfähigkeit Deutschlands zu verhängen. Die Reichsregierung sicht daher in Di:fen Beschlüssen eine vechängnis- brlle Erschwerung der Verständigung und hofft, daß die englischen und amerikanischen Bankiers sich einer solchen Regelung ebenso energisch widersetzen werden, wie sie es bisher in der SanktionS- ir tge getan haben. Die Gesetze zur Ausführung des Sachverstündigen-Gutachtsns über die Ausgabe der Jndustrieobligationen und die Amwand'ung der Reichsbahnen werden in kürzester Zeit von der Reparativnskommission genehmigt sein. Man erwartet nicht, daß irgendwelche grundlegenden Acn- derungen an den deutschen Entwürfen vorgenommen werden.
So, b«: Uebetgebe bet AnsfLhrnngsgrsehe.
Ou Berlin, 28. Juli. Im Auswärtigen Amt verlautet heute, daß bie Ausführungsgesetze zum Sachverstänbigen-Gutachten. die gegen» llürtig der Prüfung der Repko unterliegen, bereits Mitte der kommenden Woche der. deutschen Regierung offiziell zugeleitet werden sollen. Der Reichstag wird jedoch die Verabschiedung dec Gesetz« erst dann in Angriff nehmen können, wenn eine grundsätzliche Entscheidung in London emge- treten ist. Im übrigen wird es notwendig sein, daß eie Reichsregierung durch enge Fühlungnahme mst den Parteien vor der Einbringung der Ge- etze im Reichstag die notwendigen Voraussetzungen chaffl. um eine glatte Durchführung der parlamentarischen Entscheidungen zu gewährleisten.
Eigene Funkmeldung.
Paris, 28. Juli. Der Sonderberichterstatter bee „Petit Paristen" meldet, daß di« Frage der militärischen Räumung in «ine» Brief aufgeworfen wurde, den M a x D o n a l b btm sran- ziifischen und dem belgischen Hauptdelgierten geschrieben hat. Der englische Premierminister erklärt, datz angesichts des Dames-Berichtes die Zeit gekommen sei, die Frage der militärischen Räumung des Ruhrgebiet«« aufzuwerfen. Mac Donald fragt deshalb die belgische und die französische Regierung, wann sie dieses vorzunehmen gedenke. Angesicht, dieses direkten Angriffes hätten Herriot und Theunis sich nur schwer zu einer Antwort ent- schlietzen können. Vom ersten Augenblick an hätten sie dargelegt, datz die militärische Besetzung nur Frankreich. Belgien und Deutschjand angehe. Datz die Frage der militärischen Besetzung in einer Vollsitzung der Konferenz behandelt werde, käme für sie nicht in Frage.
Die Bankier-Besprechung. >
Pari«, 26 Hüll. Der Leiter bet Pariser Filia!« der Dank Morgan, Har jo«, bet sich »n Besvr«chung«n mit dem amerikanischen Bankier Lamont in London befindet, hat dem 'Vertreter der HedaSagentur erklärt, er könne sich nur auf bie Erklärungen Morgan« selber berufen, bie dies» bei der Abreise von Dewhork abgegeben hat. W'.S die Angelegetcheit betreffe, über die zurzest in Ssn- brn verhandett werde, so sei bl« Stellung de« Hauses Morgan sehr einfach. Man habe e« nm Stellungnahme zum Verkauf bet deutschen Obligationen an das amerikanische Publikum auf der Grundlage der Verhandlungen von EhequerS gebeten. Diese Stellungnahme fei erfolgt, aber «S handle sich nicht datum. Vorschläge politischer Art auSzasvrechen oder durchzusetzen. Man hab« sich darauf beschränkt. eine gestellte Frage zu beantworten. Sach« der alliierten Regierungen sei es. zu bestimmens in welchem Maße der Ansicht der Bankiers üher di» Antcrblingung der Obligationen auf dem gmtzrikq- n scheu Märkten Rechnung getragen werden fcCe-T"•
Der. Berichterstatter glaubt hinzufügen zu können, daß der Bankier sich dagegen verwahrt Habs, von der französischen Regierung politische Konzessionen im Zusammenhang mit der deutschen Anleihe verlangt zu haben. /-•
Die Beteiligung Frankreichs an der Anleihe.
Paris, 26. Juli. Der Londoner Sonderberichterstatter der Havasagentur meldet, daß die französische finanzielle Beteiligung von der bereits berichtet wurde, wahrscheinlich zvef Millionen Pfund nicht überschreiten werde. Don iccklienischer Seite wurde gestern dem Berichterstatter erklätt, die beste Sicherheit für die Anleihe würde darin liegen, daß die Alliietten mit Deutschland auf der Grundlage unabhängiger Gleichberechtigung verhandeln und dah, bevor die Frage der Sanktionen aufgeworfen würde, ein Sonber- ansschuh eingehend einen Kontrollplan üb« die deutschen S t a a t s e i n k ü n f te. der bereit« im DawcSplan dorgelegt ist, ausgearbeitet. Dieser Plan würde sich wahrscheinlich als ebenso wirksam erweisen, wie er tat hohen Grade die Notwendigkeit von Sanktionen vernrinbere, wenn nicht gar beseitige. Die Stimmung sei in den französischen Kieisen gestern abend sehr ungünstig gewesen; voll gewissen französischen Stellen ist sogar das @nbe der gegenwärtigen Konferenz in Betracht gezogen worden, aber glücklicherweise ist diese Ansicht von maßgebender Stell« nachdrücklichst zurückgevirse« worden.
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London, 26. Juli. Der diplomatische Be- Achterstatter des „Daily Telegraph" teilt weiter mit: ®tt Redaktivnsunterausschuß des dritten Komitees arbeitete in- der Richtung einer iöerein- «iung zwischen der deutschen Regierung und der ^^üglich der Methoden bei der Wiederher- Mlung und Behandlung der Sachlieferungen. ; 7? ttat für die Ernennung eine« Organisationsaus- e‘n’ auä Alliierten uno deutschen Ver- 6efte^en soll, um die notwendigen Der- k ^barungen zu entwerfen. Sollte sich die Einstim- L ^Sktt-als unerreichbar erweisen, so soll ein neu- I sachverständiger, ernannt toetcen. Die dritte » 4n8i f: genommene 9vag’ führte, dem Berichter- Lj:?r öufolge, zu beträchtlichen Meinuagsverschie- ; Der Versailler Vertrag steht bis zum
toy. %19^C Kohlen- und Kvkslieferungen und bis »a-.o"bstoffliefenmgen vor, der Dawesplan da-
Fortsetzung derartiger Lieferungen, "h, ' ‘™etc von Rohstoffen, über bie in dem Frie- ' Vthattenen Zeitpunkte hinaus in De-
und in diesem Falle muh bie Frage des
1 ’e 8 erwogen werden; denn bie in dem Frir- enthaltenen Preise, bie unangenehm i £7';'” Alliierten sind, mfiffen abgeflnbert ^äubter Ödster teilt der Berichterstatter mit, die alliierten Delegationen hätten auf der ■ fcrffen stattgehabten Zusammenkunft 6e- fto aus ^Jänrften Ausfchuhzu ernennen, u 11 fl e n jeder der Hauptmächte eta- ttnhr e,f™ r Susammensetzen und einen Bericht Saraar'thh K7’«.Uin bcm Paragraph 5 und dem ibttmd rmL; q englisch-französischen Memoran- hnE»^Uli .P^i^somkeit zu verleihen. Der Hu: Schwierigkeiten gehabt, die |
Kestch. Ausfckuis^^^ 8U verstehen. Die j
, Ausschuss«« sei gewesen, baß der Da- n ein sehr klares Dokument sei. das kaum ^Mcher Abänderungen bebfirfc. ' j
Zeitung
Anzeiger für (das früher hirüeffW Sberheffen - Amtliches Verkündtgungsblatt des Kreises Marburg
Berlin, 27. Juli. Der Minüterprästdent Brauns wird als gleichberechtigtes Mitglied der Verbandlungs- delegatlon an den Besprechungen mit den Alliierten in London teilnebmen. Das geschiebt auf Wunsch der preußischen Regierung mit Rücksicht auf die starken Jntereflen Preußens in allen Fragen, die das besetzte Gebiet und die Räumung des Rubrgebietes betteffen. Auch von der bayerischen und badischen Regierung wird je ein Vertreter mit nach London reisen.
Der deutschen Delegation für London werden ferner Finanrminister Dr. Lutber und der Minister für die besetzten Gebiete Dr. Höfle zugeteilt.
Abreise nach London kaum vor Mittwoch.
Berlin, 26. Juli. Da man mit der Einladung Deutschlands nach Loudon als Ergebnis her Monteg-Eitzung der Konferenz rechnen darf, hat mau sich, wie bi« „B. Z." mitteitt, auch über bie Zusammensetzung der deutschen Delegation ent» schieden. Sie dürfte sich aus dem Reichskanzler und dem Reichsauhenminister, sowie aus einem besdränkten Kreis der Referenten des Auswärtigen Amtes, des Reichsverkehrs-, Reichsfinanz-, und ReichSwirtschastsministeriurns zusammensetzen. Dazu. kommen Fachleute für bie Spezialfragen des Gut achtens
l- n- ,, _ _ . , ,,, ,, ,, gebeten werden soll, ihre Delegierten unverzüglich
’ ^r, Sonderberichterstatter na^ London zu entsenden und datz in den Haupt- ves „Akattn berichtet, baß gestern allein das fragen (der wirtschaftlichen und finanziellen) oder »ritte Komitee Sitzungen abgehalten h^be, besser gesagt in der Frage der Räumung de» Ruhr- wn sich mit bet Frage der Sachlieferungen gebiet» den deutsche« Delegierten freies Recht der sp beschäftigen. Die Engländer wollten, baß der | Aeutzerung gegenüber den Alliierten bezüglich der Kawceplan jedem Zwange durch Lieferungsshsteme «di End« bereite. Sie erklärten, die Franzosen hötten nach dem Jnkraftsetzen des SachverstSnoi- tzrnplane« in Deutschland Barmittel, sie tonnten Mo kaufen, was sie wollten. Die französischen ^Lnterhändler lehnten dies« These aS6. Dies« Dis- Aston, die nur scheinbar eine technische sei, habe Me sehr große Bedeutung, weil man durch sie tu gewisser Beziehung bie Frage der Aebertragun- -en regulieren könne. Die französische Regierung tolle, daß zur Sicherung der Sachlieserungen eine jütische ober kommerzielle Bindung bestehe.
eine Vollsitzung statt. Bis zu diesem Zeitpmckt rbsifchen und der englischen Delegation Verden sämtliche Kommissionen ihre Arbeiten be- I ®«b eimv erbandlungen stattkinden berrf ot «dei Haden. Die juristische Kommiffion beschäf-
Lgt sich augenblicklich mit zwei Paragraphen be6 kt Ri daher unter Umständen bereit, in der Frage französisch-englischen Memorandums, und zwar der Räumuug de» Rubrgebietes gewiße hauptsächlich mit der Frag«, welche Autorität mit I Konzessionen zu machen.
der Auslegung des Sachverftändigen-GutachtenS in *
Zweifels- und Streitfällen betraut werden soll. Die I @1 gene Funkmeldung.
reiben Juristen Hurst und Fromageot waren be- London, 28. Juli. Laut ^Daily Telegraph« rechtigr, ein drittes Mitglied hinzu-uziehen, jedoch ist eine weitere Plenarsitzung für morgen per« haben sie von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch einbart worden. Da» Blatt meldet, Herriot jjtmadta ba bie Verhandlungen glatt verlausen sind, habe zugestimmt, »aß die deutschen Delegierten den Es ist sicher, daß die beiden Juristen feststellsn wer- Alliierten auf dem Fuße der Glei^erechtiguug mit den, daß der Dawesplan Deutschland Verpflicktun- ««f d» Räumung de» Ruhrgebiets gegenüber- äßen auferlegt, welche im Friedensvertrag nicht vor- ^^"- Er iabt weiter erHSrt,bab nach der wirt« Achen sind. Infolgedessen erscheint es als sicher, Räumung die Frage der Zurückziehung
'1 ?7-7 LL ’v; I der Besatzungstruppen erörtert werden solle. Der
** Berichterstatter des Blatte« schreibt, während des
,ta amtlichen ^Kreisen damit, daß bi« Konferenz ms I Wochenendes hätten sich die Ansichten der gesamten Mde der nächsten Woche dauern wird und daß Allnert-n-Konserenz in bemerkenswerter und voll- Drtte der nächsten Woche bie deutsche Delega- kommener Weise geändert. Dies sei in vollem Mage Mm in London eintreffen wirb, sodaß die Verhand- auf den Beschluß Herriot» zurückzuführen. Die feigen mit Deutschland verhältnismäßig schnell er- Drohung der nationalistischen Opposition wurde un- ledigt fein werden. berücksichtigt gelaßen. Herriot habe zugestimmt, datz
* - die deutsche Regierung bei der heutigen Vollsitzung
Eigene Funkmeldung.^
Paris, 28. Juli. Wie ans London bericht^ wird, sind gestern abend französische Bankier», darunter Firely, Sergent und Lewandowsky, «iw getroffen.
Ein amerikanischer Finanzmanu über die Kniet, .
London, 26. Juli. Ein hervorragendes Mitglied der amerikanischen Finanz erklärte in einet privaten Anterredung ü. a.: Wir betrachten dit Durchführung der Anleihe unter rein geschäftlicher Gesichtspunkten. Solange eine Möglichkeit off et ist, daß Maßnahmen wie bie Ruhrbesetzung sich wiederholen können, ist für uns keine Garantie vorhanden. Selbst wenn die Deutschen hierher kommen und sich mit der Möglichkeit weiterer Besetzungen einverstanden erklären sollten, so wird das amerikanische Publikum nicht für eine solche Sache' Geld hergeben. Wallstteet will von der Anleihe nichts wissen. Man wird bie Zeichnung also aus dem Londe im Privatpublikum unterbringen müssen und das ist durchaus keine leichte Aufgabe, wenn, die deutsch-amerikanischen Danken die Sache in di« Hand nähmen, würden sich die übrigen amerikr- nifchen Bankhäuser zurückziehrn.
Eigene Funkmeldung
L o n d o n, 28. Juli. Rach der „Time»" ist Las einzige der von den Ausschüsien noch nicht erledigten Probleme die Sicherheit der französischeu Truppen auf de« linken Rheinufer. Man erwarte, datz die morgige Bollkonferenz eine Einladung nach Berlin enden werde und datz die deutschen Vertreter recht« zeitig in der Vollsitzung am Donnerstag erscheinen werden, während die Arbeit der Konferenz ihren. Fortgang nehme. Earsen erklärt, ein Scheitern bet Konferenz würde verhängnisvoll für Herriots und Mac Donalds Regierung werden. Er spricht die Hoffnung aus, datz über da» Ruhrgebiet auf jeden Fall eine Einigung erzielt werden mutz.
Lngbes reist nach Pari».
Paris, 27. Juli. Staatssekretär Hughes rdrb morgen abend in Paris erwartet. Rach dem „Petit Parcsien‘ wird sich Hughes auch nach Brüssel be. geben und dort vom König empfangen.
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