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Ametser für (das Mer kurheMche) Sberhesjen - Amülches Verkimdigmgsblatt des Kreises Mrburg

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. Qberhefittoe Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 2 Mark ausschließlich Zustellu»r»re- r" Durch die Post 2,25 Mk. — Für ausfallende Nummern infolge Streik, oder elementarer Ereignisse kein Ersatz. — Wetiag im Dr.T. Sitze roth. —Druck der Univ.-Buchdruckerei von Äh. Aug. Koch, Markt 21/23. — Fernspr. 55, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

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Scylla sind nicht zu Liebkosungei

Die

gestrige Vollsitzung.

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ttnunn ™ entrußten offen

3 । bin es eigenen Volkes unterzugeben?

Paris, 23. Juli. Der Sonderberichterstatter kir Agentur Havas in London meldet, dir heutige zkveitc Vollsitzung der Konferenz habe im wesent­lichen die Entscheidung getroffen, von den ein» kitten drei Ausschüssen zu fordern, daß sie ihre "rbeiten fortsehtcn. Im besonderen habe der erste Aussckmß den Auftrag erhalten, weiter zu prü­fen, ob dem Verlangen der Bankiers nach weiteren Graniten Folge geleistet werden soll. Der zweite Ausschuß fei beauftragt worden, den Versuch fort» zusetzer die Grundlage für ein Einvernehmen in l«v Eisenbahnsrage zu finden. Endlich sei dem Er­suchen des dritten Ausschusses um Ausdehnung lene; Machtbrftlznisse stattgegeben mord in.

London, 23. Juli. Der zweite Ausschuß der alliierten Konferenz hält heute abend eine Sitzung ob, um seine Arbett wegen Aufstellung des fran- zösifchen und des englischen Wortlauts seines 'Be­richts über die WirtschaftÜche Einheit Deutschlands abzuschließen.

geflissentlich unmöglich gemacht, bei der einzigen sich bietenden Gelegenheit rechtzeitig im Reichstag die Richtlinien fest zulegen, die von der Reichsregierung bei der Londoner Kon­ferenz einzuhalten sind. Das ist um so unverant­wortlicher, als die Politik der gegenwär­tigen Reichsregierung von Illusion zu Illusion geführt hat. Die Deutschnatio­nale Reichstagsfraktion sieht sich deshalb genötigt, auf diesem Wege vor allem fügende Forderungen an die Regierung zu richten:

1. An den Verhandlungen der Londoner Konfe­renz darf die deutsch« Regierung nur teilnehmen, wenn sie nicht zur Entgegennahme eines Diktats zn- gezogen, sondern als gleichberechtigte Teilnehmer an den Verhandlungen ringelnde« wird.

2. Alle von den Befatzungebehördrn während und nach dem Ruhreinbruch verhaftete« und ver­urteilte« Gefangenen find sofort freizulasse«; alle ans dem alt- und nenbesetztea Gebiet Ausgewiesene« find in die Heimat zurückzuführen und in ihr« Rechte« wieder herzustellen.

3. Die Einbruchs- und sogenannten Sanktions- gbiete find sämtlich unverzüglich wirtschaftlich frei­zugeben und militärisch zu räumen.

4. Für das «ltbesetzte Gebiet ist unverzüglich die wirtschaftlich« und Verwaltungs-Hohett des Deut- scheu Reiches einschließlich der vollen Einheitlichkeit des Eisenbahnnetzes wieder herzustelle« und die An­erkennung zu sichern, daß die Fristen für di« Räu- mvng mit dem 10. Januar 1920 z« laufe« begonnen haben.

5. Deutschland «aß gegen zukünftige soge«a»«te „Sanktionen" in s«d«r Form gesichert sei«.

6. Forderungen, die nicht wirchlich erfüllt werde« können oder die gegen die Würde und Unabhängig­keit Deutschlands Verstoße«, dürfen nicht zugestanden weichen.

7. Das der Wahrheit widersprechende Schuld­bekenntnis des Artikel« 231 des Versailler Ver­trages ist in aller Form zu widerrufen.

Abmachungen, di« tiefe« Mindestbedingung« nicht entspreche«, werde« wir uns mit allen Mittel« «Zersetze«.

Ein dentsch-alliierter Ausschuß.

London, 23. Juli. „Daily Telearaoh" zufolae ist in der abaeänderten Denkschrift des zivilen Unter­ausschusses der zweiten Kommission als Organ, das für etwaige Streitigkeiten beim Uebergang von der alten zur neuen Ordnung entscheiden soll, ein ge­mischter deutsch-alliierter Ausschuß be­zeichnet, der seinen Sitz in Düsseldorf haben wird.

der Meerenge her die Fangarme der ausgestreckt.

Die Bankiers verlangen die freiwillige Zu­stimmung Deutschlands, was sie so „freiwillig" nennen. Sie wissen ganz out, daß uns das Wasser an der Kehle steht, und stellen dementsprechende Bedingungen. Immerhin zeigt sich die Möglichkeit, unser Lebensrecht auch ihnen gegenüber geltend zu machen, und zwar mindestens mit der gleichen Energie, wie c

Zweite Vollsitzung der Londoner Konferenz

Rur formale Berhlmdlungm. - Dawespkm ata NerWier-Brrtrag.

Abwarten in Berlin.

Die Debatte, die der Auswärtige Ausschuß -es Reichstages gestern über die allgemeine politische Lag« nach den letzten Erklärungen der Regierungsver- tretet gelahrt hat, stand im Zeichen einer ganz all­gemeinen Erörterung. Da gerade gegenwärtig wichtige Entscheidungen auf der Londoner Konferenz lallen sollen, ist eine Stellungnahme Deutschlands erst nach Dekanntwerden dieser Entscheidung möglich. Immer­hin wurden die allgemeinen Richtlinien der deutschen Ivlilik non den Rednern der einzelnen Parteien und insbesondere in den Antwortreden klargelegt, mit denen der Außenminister Dr. Stresemann verschiedent­lich in die Debatte eingriff.

Man rechnet jetzt in maßgebenden politischen Kreisen etwas stärker mit der Einladung nach Lon dvn als in den letzten Tagen, sieht aber in den letzten Tagen keinen für Deutschland maßgeben­den Fortschritt in den Verhandlungen, sondern nur eine Formalität, die über -nichts entscheidet. Dor allen Dingen würde bei einer Verhandlung deutscher Delegierter in London die Frage der Räumung des Ruhrgebietes und des EinbruchSgebtets zu- r-.ächst die entscheidende Rolle spielen. Darüber sind maßgebenden parlamentarischen Kreise in vollem Um­fange unterrichtet.

Serri«! will sich neue Vollmachten holen.

Paris, 23. Juli. Der Londoner Vertteter des „ftpumcl“ glaubt zu wissen, daß Herriot beab­sichtige, sofort nach dem Zustandekommen einer Verständigung zwischen Öen Alliierten nach Paris zu reisen. Dies? Reise würde Mischen Freitag und Anfang nächster Woche stattfinden, auf jeden Fall noch vor der Mnladung der Deutschen zur Lon­doner Konferenz. Die Reise Herriots muß offen­bar mit derjenigen des früheren Berichterstatters der Finanzkommissiv«, Bokanowskh, nach Lon­don in Zusammetchang gebracht werden. Hrrrioi kecrbffchtigt offenbar, seine Haltung auf der Lon­doner Kvkfctenz vor dem französischen Parlament zu verteidigen. Rach dem „Journal- liegt ihm au-ch daran- sich bestimmte Voiimücht^st über­tragen zu lassen, um in den Verhandlungen Mft der deutscher? Delegattvn jedem Rückschlag vor- zubeugen.

♦

Forderung«« der Deutschnationale«.

. deutschnationale Rei chstags- s r a l 11 o n, die gestern vormittag vor dem Ple­num zu ihrer Sitzung zusammengetreten war und nach dem Plenum diese Sitzung bis in die späte Abendstunde fort'etzte, hat folgenden Beschluß gefasst:

, Die Mehrheit des Reichstages hat, indem sie die erste Lesung des RoleiaE auf ^reitftg verschätz, gs

London, 23. Juli. Unter den Ersten, die zur Vollkonferenz im Auswärttgen Amt eintrafen, teuren die Overkommissare von Südafrika, Austta- lien und Indien. Ihnen folgten schnell bk Häup­ter der alliierten Delegattonen, von denen die mei­sten ermüdet aussahen. Wie Reuter erfährt, wird die heutige Sitzung wahrscheinlich nur sehr kurz sein. Jedenfalls wird Mac Donald um 7 Ahr eine Audienz beim König haben. Ein hoher Be­amter der Konferenz bezeichnete den Gedanken, daß die Konferenz scheitern könnte, als lächerlich.

London, 24. Juli. In der gestrigen Voll- sihurig traten folgende Vertreter anwesend: Bel­gien: Theunis, Hhmans, Moncheur; England: Mac Donald, Snowden, Thomas, Sir Ehre, Erowe. Senator Belcourt; Frankreich: Herriot, Ele­mente!, Rollet, Peretti della Rocca; Italien: Steft.ni, Aava, della Tetetta, Pirelli; Japan: Hahafhi; Vereinigte Staaten: Logan; Portugal: General Norton de Mattos; Grie­chenland: Caclamaros; Rumänien: Titu- lesc u und I u g o s l a v i e n Savrllvvic.

Sitzungsbericht.

Sitzung vom 23. Juli, 2 Ahr vachm.

Der Abg. Dr. Frick (N.-S.) begründet bei Beginn der Sitzung kurz einen Antrag der Nationalsozialisten auf Aufhebung der Festungshaft des im Hitlerprvzeß verurteilten Abg. Kriebel.

Abg. Drodauf (Dem.) weift darauf hin, daß dieser Antrag schon einmal vom Reichstag abgelehnt worden sei. Gegen eine Ausschußberatimg fei aber Nickis einzuwenden. — Der Antrag wird dem Aus­schuß überwiesen.

Zur Beratung kommen dann mehrere Anträge ver­schiedener Parteien, die sich mit der Invaliden­versicherung, Unfall - Versicherung.

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Frankreich stets getan bat. Einmal müssen wir atr Ungeheuer herauskommen. Am

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Berlin 23 Juli. Der Reichstag Sehrn- dette heute Fragen der Sozialpolitik. Es lag eine Reihe von Anträgen des Sozialen A«s- schusfes vor, die das Ausmaß des Reichszu­schusses bei der Invalidenversicherung neu festlegen, die Renten der Anfallversicherung anderweitig ge­stalten, die Sonderzulagen zur Anfallversicherung begrenzen, sowie die Renten der Kriegsbeschädigten und Erwerbslosen erhöhen wollen. Ferner wird die Reichsregierung ersucht, reichsrechtliche Vor­schriften Über Verfahren, Beschwerden und Auf­sicht in der Fürsorge zu erlassen. Nachdem die Berichterstatter die Meinung de« Ausschusses zu den einzelnen Anträgen bargefegt hatten, trat das Haus in die allgemeine Aussprache ein. Sie drehte sich im wesentlichen um die Höhe der vvrgeschla- genen Sätze, die von sozialdemokratischer und kom­munistischer Seite als völlig unzureichend bezeich- net wurden. Reichsarbeitsminister Brauns und Reichsfinanzminister Luther wiesen demgegenüber darauf hin, daß die verlangte Höherbemefsung ein­fach untragbar sei. wenn man die fehlenden Mit­tel durch Steuern aufbringen wolle, verlasse man den Boden der Versicherung und gehe zur öffent­lichen Fürsorge über. Weitere Erhöhungen trü­gen den Keim neuer Inflation in sich. Eine Er­hebung neuer Steuern sei im Augenblick kaum möglich. Dach diesen Darlegungen von Regie­rungsseite war das Interesse des Hauses er­schöpft. Der kommunistische Redner sagte sein Sprüchlein über die verrottete kapitalistische Ge­sellschaft nur vor seinen Frakttvnsangehörigen auf. Am Z Ahr wird ein Vertagungsantrag abgelehnt. Dei vvlkspartelliche Abgeordnete Mo'denhauer weist dann auf die Not der Wittschaft hin, die auch der Sozialpolitik gewisse Grenzen ziehe. Der Abg. Stehr (Naisoz..) betonte, daß eine ver­nünftige Sozialpolitik nicht die Produkttonskosten steigere, sondern der Wirtschaft Nutzen bringe. Ehe man dem Ausland Tribute zahle, müsse für die deutschen Arbeiter gesorgt werden. Am 8 Ahr muh über einen Vertaguagsanttag durch Auszäh­lung abgeftimmt werden. Da die bürgerlichen Mit- tcsparteien und die meisten Sozialdemokraten sich an der Abstimmung nicht beteiligen, ergibt sich die Beschluhunfähigkeit des Hauses. Vizepräsident Dr. Bell beraumt daher die nächste Sitzung auf Don­nerstag 2 Ahr an.

3n der Debatte wurde auch von Vertretern der besetzt en Gebiete darauf hingewiesen, daß die Frage des Beginns der Räumungsfriften sür die Abwehr der französischen Rhein­landpolitik von größter Bedeutung ist. zumal damit gerechnet werden kann, daß die Engländer am 10. Januar nächsten Jahres die Frist für die Räu­mung der ersten Etappe für gekommen ansehen werden.

Dadurch steht in der Besetzung des linkscheinifchen Gebietes eine Lucke, für die die G e f a h r e i n e r T e r - ritortalianktion durch Frankreich ganz be- bvders groß ist, zumal es sich um das Gebie* Köln handeln würde.

London, 24. Insi. Die gestrige Vollsitzung der Konferenz wurde von Mac Don alb mit einer Erklärung über die Vertretung der Domi­nions und Indiens eröffnet, wobei er betonte, Paß die in dieser Hinsicht getroffene Vereinbarung nur als eine zeitweilige Regelung anzusehen sei und nicht als Präzedenzfall gelten dürfe. An dem Dele­giertentisch saß gestern als Vertteter Kanadas der Senator Belcourt. Die Konferenz nahm zunächst einen Antrag Herriots an, durch den ein Juristen- aussckmß ernannt wird, der aus dem Rechtsberater im Auswärtigen Amt, Sir Eicil Hurst, und dem Mitglied des französischen Auswärtigen Amtes, Fromageot, besteht. Aufgabe dieses Ausschusses wird es sein, folgende Fragen zu beantworten'

1. Wirst die Durchführung dos Dawesn-ans Frage« auf, m«> wenn ja, welche Frage«, di« durch eine be­sondere Vereinbarung mit Deutschland geregelt werde« müssen?

2. Welches Verfahren soll a«g«n»m»en werden, «« eine derartige Bereinbarung rnstaudczubringen, ohne in irge«dein«r Weise dem Versailler Vertrag zuwider zu handeln.

Die Arbeit des Ausschuffes wird als erster Schritt zur Hinzuziehung deutscher Vertreter zur Konferenz angesehen. — Im Sinne des ersten Ko­mitees sprach hierauf Snowden, der jedocb nicht formell einen Bericht unterbreitete. Er gab eine Aebersicht über die Arbeiten des Komitees und erklärte, verschiedene Mitglieder wollten übet dis Grenze des ihnen zugewiesenen Verhandlungs­stoffes gehen. Er habe sich dagegen ausgesprochen. — Thomas erörterte hierauf die Arbeiten des zweiten Ausschusses und erklärte, der Ausschuß sei noch nicht bereit, Bericht zu erstatten. Endlich las Kindersleh den Bericht des dritten Komitees vor. Es folgte eine längere Erörterung über die Ausdehnung des den verschiedenen Komitees zu- gewiesenen Verhandlungsstoffes. Die Komitees werden jetzt ihre Arbeiten wieder aufnehmen. Heute indet wahrscheinlich eine weitere nicht formelle Zusammenkunft der Bankiervertteter statt.

Frankreich gibt feixe Handlungsfreiheit nicht preis.

Paris, 23. Juli. Herriot hat geftern abend um 9 Hhr eine Zusammenkunft mit Mac Donald gehabt. Der Londoner Sonderberichterstatter der Havasagentur glaubt zu wissen, daß der ftanzö- sische Ministerpräsident Mac Donald mitteilte, Frankreich werde auf keinen Fall die ihm kraft des Versa iller DertraS zu- stehende Handlungsfreiheit preis- geben.

London, 23. Juli. In der heutigen zwei- tündigen Sitzung der Vollkonferenz ist, wie ver­lautet „einiger Fortschritt" gemacht worden. Eine neue Vollsitzung wurde bisher nicht verein­bart, jedoch verlautet, daß die verschiedenen AuS- chüsie während des Wochenendes tagen und ihre !Bcr ttlnzen fort/ehen werden. Mehrere Probleme wurde» von der Konferenz den verschiedenen Aus- chüssen erneut zur weiteren Erwägung unter- breitet. An der heutigen Vollsitzung nahmen als Vertreter der Dominions Sir Joseph Eook, Sir Edgar Walton, Sir James Allen, Mr. Daloal uno Senator Belcourt teil.

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trtratouren Pomcares mit freundlicher Unterstützung

Revarattonsfemmission haben mißtrauisch gestimmt, «nn selbst der Franksrurz des vorigen Jahres bat den «chetmut der Französtn nicht gebrochen. Noch gibt « teute genug in Frankreich, die sich der gewaltigen «smacht, der internationalen Finanz, nicht unter- X,VZln wollen. Leicht könnten sie wieder Oberwasser

•vmtnen unb schon heute spürt man ihren Einfluß tr ° n- * ,Londoner Konferenz. Die Schwache der s°r-^n''i^n Regierung Herriot wird offen- •eite »fc. er. ■'$ Poincarö beugen unb mit einer groben soll ’e» v l n"cn Hanben von Lonbon abreisen? Ober »äld Lrnuf Bedingungen der Bankiers schlucken,

London, 23. Juli. Die Vollkvnfercnz be­endete ihre Sitzung um 5 Ahr. Es verlautet, daß der Stand der Arbeiten der verschiedenen Lius- schüfse zur Kennttiis genommen wurde, daß aber nichts von entscheidender Bedeutung «Nid -wvuinuiiaen oet yanneis schlucken, UMI beilaufet toeiter, biß die Ausschüsse

^tinunn r“- ,m Swrme der entrüsteten öffentlichen mU ^rberi fertfagren werde«

Die Entscheidungsstunde in London.

London, 23. Juli. Da die Bankiers ans ihren Verrafchenden Forderungen fest verharren, so beendet man sich heute in einer politischen Hochspannung. 68 wird auch In den Umgebungen der Großen Für osten zugegeben, bah die Gefahr eines nahe bc- jpvrstehenden ergebnislosen Endes der ,'Lvndoner Konferenz sehr groß ist. wenn der franrvsische Viandpuntt sich nicht dem Verlangen der Bankleute «ähert. Dazu sind aber Anzeichen durchaus nicht vor­handen. und in den ersten Rachmittagsstunden hat sich -ie Lage bei den Vorbesprechungen zur Vollkonferenz «vch nicht verändert, Die Verhandlungen zwischen H«n Bankiers unb den gesamten Finanzministern werden gegenwärtig noch sortgeführt. Die Dollkonferenz, tzie heute nachmittag stattfinden soll, war jedoch um 1 Ahr n» chnicht abgesagt.

Dl« Krise bet Konferenz.

Anter dieser Aeberschrist läßt sich die „Kölnische 'Zeitung" auS London melden:

London, 23 .Juli. Ohne die belgische Bermitt- fang wäre die Konferenz gestern aufgeflogen, - da der Standpunkt der Banlleute den Franzosen einfach un­annehmbar erschien. Die Aeußerung Herriots Be« Derst daS, wenn er zwischen der Anleihe und dein Aersailler Vertrag wählen müsse, würde er den Tec- trog vorziehen, da er künftige Hoheitsrechie Frank- «ichs nicht einschränken lassen könne Theunis wies jedoch auf den Paragraph 7 der Anlage 2 zum Entschädigungskapitel des Vertrags hin, worin der Diederherstellungsausschuß ermäßigt w rd, seine Au­torität und Bestimmungsrechte an Beamte Agenten «nd Ausschüsse zu übertragen, welchem Paragraphen auch die Eachverständigeimusschüsse ihr Dasein oer- »anken. Theunis schlug Mac Donald, HerriA und Tvung demgemäß eine Formel vor, nach der der Diederherstellungsausschuh feine Vollmacht, einen flag- renten Verzug Deutschlands festzustellen, einem Fünser- «usschuß aus den Sachverständigen überträgt. Given Lhnlichen Vorschlag hat bekanntlich jüngst Baldwin M der Entschädigung-auSsPrache im Anterh.rus ge­macht. Herriot widersprach jedoch der Aebrr- tragvng der Vollmachten des Wiederherstelliingsaus- Musles und will dem Fünserausschuh nur beratenden Ehavakter zugestehen. Daneben schlug Theunis noch «if amerikanischen Rat vor, daß die jetzige Konferenz «men zweiten Fünferausschuh aus den Mit­gliedern der beiden Sachverständigenausschüsse ernennen möge, der die Sanktionen anzugeben habe, «e die Regierungen in einem krassen Berzugssall «greisen sollten. Dieser Ausschuh solle, falls dir ?r’^?rcn® auf die Wahl nicht einigen könne, vorn Vrästbente» des Haager Gerichts gewählt werden. >j-eiöe Formeln tvurden bann abenbs bon einem 5 e * sonderen Ausschuh ausgestaltet und werden wn den Mtnisterpräsidenten und Finanzministern heule ^rmittag den Dankleuten vvrgelegt werden. Gelingt vabe'. keine Einigung, so dürfte die Vollsitzung •« Konferenz wieder verschoben werden.

Vis zur Ausstellung der Theunisschen Formeln Daren alle Kompromihversuche geschet- !*e,e i. Das Angebot der Regierungen, für den An- u J'*enP besondere deutsche Staatseinnahmen ficher- Nistellen. genügte den Bankleuten nicht; sie for- *rn von Frankreich politische Garantien und »schlagen die Wiedereinfügung des Vetos des General- «gcnten und des Treuhänders für Auslandgliubiger «eoen allzu drastische Sanktionen vor, wie es die «lgländer ursprünglich empfohlen hatten.

Der „Dailh Telegraph" hört, daß H u g h e 3 das u e n e r Bankleute gegen das jetzige Protokoll vöttk-W-steilt, und daß di« scharfe merikanische Ablehnung jeder Zwangs- rege l ung die Verbündeten nötigen wird, die Deut - nur 8UX Anterzeichnung, sondern zur s r e i - tn -Aussprache einzuladem

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Jlaa“ ^"I^uch ber Bankiers bringt bet fei&f ba'nen »®,e Großmacht Finanz". Es

Cf aiahnil .7.,e^r clnmaI »wischen Scylla unb feer PinS^nbur.l- a,te Dbysseus war uns gegen- * entfd)eib7n|entn?bei brauchte sich nur einmal

£ä'iife5 -mh*11’ D0Qr Gefährten seines

«ber müssen dcylla glücklich entronnen, rüir

ganzes Seer solcher Ungetüme iuusen. Immer härter wirb bas ;n Küste bet Scylla cebiäi.gt Wir i»it7l “snb dem internationalen Ka-

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6out .mJ 1 „ n 2mv«tralismus nicht mit •^m- Ccoe! oet$4lunaen w werben. Ein« ange-