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daß die Franzosen näherkommen, daß werden müsse. Bei lungen rechnet man zu Anfang nächster

im allgemeinen der Auffassung das Ruhrunternehmen liquidiert günstigem Verlauf der Verband» mit der Einladung der Deutschen Woche. Während die Franzosen

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den Deutschen weniger zuzugestehen wünschen als das Recht der Unterschrift ist man in englischen und ameri­kanischen Kreisen anderer Ansicht.

gleich zwischen dem französischen und dem englischen Terte darstellt, über die gestern in der ersten Kommission verhandelt wurde. Der amerikanische Vorschlag scheint dem französischen Standpunkte sehr günstig zu sein _ Herriot regte zunächst an, daß der amerikanische

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Sin deutsches Memorandum zur Londoner Konferenz.

Berlin, 18. Juli. Der Londoner Korrespon­dent des Sozialdemokratischen Parlamentsdienste«, teilt Einzelheiten über ein Memorandum mit, da« dem englischen Ministerpräsidenten von der deut­schen Regierung am Mittwoch überreicht wordepii sein soll. Hierzu wird uns von unterrichteter Seite! mitgeteilt, daß, wie es selbstverständlich ist, die deutsche Regierung Gelegenheit genommen! hat, sowohl der englischen als auch den übrigen aUi«; ierten Regierungen ihren Standpunkt über die ocr- schiedenen zur Diskussion stehenden Fragen ausein-j anderzusetzen. Die Mitteilung des Sozialdemokra­tischen Parlamentsdienstes gebe jedoch, so betont man. von der Stellungnahme der Reichsregierung kein richtiges Bild.

pflichtungen gegenüber den Darlehnsgebern nach­komme, ist e« notwendig, datz es den Kontrakt ange­nommen hat.

2. ist e« notwendig, datz «an die Sicherheit hat, datz die allgemeine Wirtschaft de« Landes, das biej Anleihe aufnimmt, nicht durch unvorhergesehene oder ungerechtfertigte äutzere Inventionen gestört werde. Man bedarf einer Garantie für die Ruhe.

3. ist es notwendig, datz in keinem Falle die Ein­künfte, die zur Zins- und Amortisterungszahlung der Anleihe bestimmt sind, ihrer Bestimmung durch Beschlagnahme durch eine fremde Macht entzogen werden können.

I gungen an, unter denen amerikanische Geldgeber sich zur Zeichnung der Lw-MiMonen-Anleihe her- I beilossen würden. Diese Bedingungen lassen sich I in ten nachstehenden Punkten zusammenfassen: I 1. Abschluß eines dom Reich freiwillig aner­kannten Abkommens.

2. Verzicht auf jede Intervention des AuSlan- i des in Deutschland.

3. Die Zusage, daß die zur Abzahlung der Zinsen des Anleihebetrages verwandten Einkünfte nicht beschlagnahmt werden dürfen.

Voung sagte im Gespräch noch folgendes: Mr scheint .daß man vom praktischen Standpunkt aus durch Aufnahme eines amerikanischen Mitgliedes I in die R p r.rti nrkrn miss o i ?u F st'tellung, De­finierung und Beurteilung der deutschen Verseh- l lungen den Zeichnern der Anleihe die Garantie ge­wahrt, daß Sanktionen nur nach reiflicher Heber* I llgung und im allgemeinen Interesse der Gläubiger sergriffen werden. Außerdem müssen die Verbün­deten. bevor sie sich trennen, in das Protokoll der Konferenz das formelle Versprechen aufnehmen, das selbst für den Fall gemeinsamer und gerechtfertigter Sanktionen die Pfänder der Anleihe nicht ange- rührt werden. Unter diesen beiden Bedingungen glaube ich. obwohl ich ablehnen muh, im Damen der I Finanzleute zu sprechen, daß ein großer Fortschritt verwirklicht werden wird, um den Anleihezeichnern Gknugtuung zu geben, „grifft es zu", sagte Sauer- wein, „daß die Sachverständigen die Hebertragung von großen Geldbeträgen von einem Staat auf den andern für undurchführbar halten?" Das kann niemand behaupten. Es handelt sich hier viel­mehr um ein Problem, das nur an Hand der Er­fahrungen gelöst werden kann. Wir haben wäh­rend der Arbeiten des Sachverständigenausschusses bereits am ersten Tage der großen Bedeutung des Problems große Aufmerksamkeit geschenkt. Viel­leicht können die Hebertragungen bei einem nor­malen Zustand der Währungen durchgeführt wer­den. Auf jeden Fall wird Frankreich, wenn es ein wenig Erfindungsgabe und Talent an den Tag legt, ohne Zweifel die Mittel finden, um die Gut­haben .die es in Deutschland auf Grund der Repa­rationszahlungen besitzt, nützlich zu verwerten. Wenn z. B. die Hebertragung von großen Barbeträgen infolge des besonderen Zustandes der Wechselkurfe v-cht möglich fein sollte, glauben Sie denn, daß Frankreich ein gutes Geschäft machen würde, wenn es mit Hilfe der in seinem Besitz befindlichen Mark in Deutschland die nötigen Materialien zur Er­richtung von Kraftstationen im Rheintal kaufen würde? Diese Arbeiten würden dem französischen Staat nichts kosten, weil er durch Bildung von Aktiengesellschaften zum Zwecke ihrer Durchfüh­rung Gewinne in Franks realisieren könnte. Es heißt, daß die Belgier einem solchen Zahlungs­mittel nicht abhold sind und sie für den Fall, daß sich die Hebertragung von Barbeträgen als un­durchführbar Herausstellen sollte, gern Eifenbahn- materialien zum Bau ybuer.Linien km Kongo ent» gegennehmen würden. Zum Schluffe sagte Owen Doung, die Sachverständigen hätten mit ihrem Pro»

mungen des Dawesplanes erfolge. Sehdoux, der den ftanzöstschen Standpunkt und den guten Willen bet französischen Regierung vertrat, zur Beschleunigung der Anwendung des Dawesplans beizutragen, konnte keinerlei sachlich befriedigendes Entge­genkommen in Aussicht stellen. Seine Argumen­tation kann' dahin zusammengefaht werden, daß Frankreich als das am meisten geschädigte und siegreichste Land nicht in der Lage fei, dem Besiegten bestimmte Versprechungen zu machen bezüglich eines raschen und befristeten Ver­laufs des Abbaus der Sanktionen. Erst müsse man sich davon überzeugen, wie ehrlich es Deutschland mit der Anwendung des Dawesplanes meine, bevor man sich auf alliierter Seite darüber schlüssig werden könne, in welchem Tempo die wirtschaftlichen Sanktionen abzu­bauen seien. Sehdoux versprach dann der Kommission einen ans einzelne gehenden französischen Vorschlag betreffenb den Abbau der Sanktionen nachmittags vor» zulegen. Heute vormittag wird die Kommission in die Beratung dieses Vorschlags eintreten. Es hat den Anschein, als ob Frankreich seinen Widerstand gegen eine reibungslose Anwendung des Dawes-Berichtes i nicht im ersten Ausschuß, wo die Amerikaner eine wich»

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Von unferm Berliner Vertreter.

Da der in Aussicht gestellte französische Vorschsag nach Mitteilung der französischen Delegationen erst am Abend fertig werden sollte, so wird der zweite Ausschuß erst heute Freitag wieder zusammentreten.

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Ein wichtiger Tag in London.

London, 18. Juli. „Daily Telegraph "berichtet, daß das zweite Komitee heute vormittag um 11 ilhr zusammengetreten ist. Die französischen und engli­schen Meinungsverschiedenheiten in der Frage der Räu­mung des Ruhrgebiets stehen auf der Tagesordnung England wird ein bestimmtes Datum als Tag der Inkraftsetzung des Eachverständigeir-Berichtes festlegen, wahrscheinlich den 15. August. Das Blatt will wissen.

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Ende der Konferenz in der nächsten Woche.

London, 18. Juli. Man rechnet im allgemeinen; damit, daß die Londoner Konferenz vor Ende; der nächsten Woche, ihre Arbeiten beendet haben wird.i Die nächste Vollsitzung der Londoner Konferenz dürfte am nächsten Montag nachmittag stattsinden. Am 2!ach- mittag werden Herriot, Theunis und Stefan!' mit Ma- Donald für bas Wochenende bis Mouia, morgen nach Chequers absahren.

,#• Die gestrigen Konferenzarbeiten in London.

, London, 18. Juli. Die Arbeiten der inter­alliierten Reparationskonferenz sind gestern mach- "tittag von zwei der vorgestern ernannten Unter« ^kommissionen fortgesetzt worden. Die erste Konse- j!enz, deren Ausgabe die eingehende Erörterung der s88 5 c und 5 d des englisch-französischen Memoran­dums vom 9. Juli d. Js. ist (Schaffung einer Kör­perschaft, die im Falle einer deutschen Verfehlung Segen das Sachverständigengutachten angerufen werden soll) trat gestern nachmittag unter dem Vor­sitz des englischen Schatzkanzlers Snowden im sSutzenamt zu einer Sitzung zusammen, während die dritte Kommission, der bet § 5 g des genannten Me­morandums vorliegt (Regelung der deutschen Zah- ulngen, insbesondere der sogenannten Transfer- Zahlungen) unter dem Vorsitz von Sir Robert Kinderley eine Sitzung abhielt. Die zweite Kommnpon arbeitete gestern nicht, wird aber heute vormittag unter dem Vorsitz des englischen Kolo- maiministers Thomas zusammentreten. Wie vcr- haben diese Kommissionen, die die grund- .tegenden Arbeiten der Konferenz zu erledigen ha- ’i™ denen sowohl die Hauptdelegierten wie :ann>r'ie sachverständigen der einzelnen Staaten aefM>°nrenA-<.nad’ englischer Auffassung in ihren I oft r"* ortzungen durchaus befriedigende

11 *te auf dem Wege der gegenseitigen x/.^ndigunguber die ihnen vorgelegten Probleme ' möglich, daß angesichts des Umstan-

mii'iinn0 blC m5.I.lten Hauptdelegierten diesen Kom- Mi,nonen angehoren heute keineVollsitzung k Konferenz stattfinden wird.

_ Eine neue Konferenz in zwei Wochen?

Paris, 18. Juli. Rach der „Chicago Tribüne (jat; Herriot Mac Donald vorgeschlagen, auf der Londoner! Konferenz die Hauptzüge des Program..is zu behandeln' und dann den Sachverständigen die Ausarbeitung bet' Einzelheiten zu übertragen. In etwa zwei Wochen soll bann in Paris oder in Brüssel die Konferenz von neuem zusammentreten, um die Berichte der Sachverständigen zur Kenntnis zu nehmen und zu ratifizieren.

Günstiger Eindruck in Berll«.

Berlin, 19. Juli. Die bisherigen Ergebnisse der Londoner Konferenz werden in den Berliner' Regierungskreisen nicht ungünstig beurteilt 3m Auswärtigen Amt hat man den Eindruck, datz die französische Regierung weleiiiliche Zugeständnisse machen wird, um angesichts der Haltung Amerika« nicht das Ergebnis der Londoner Konferenz zu ge­fährden. Der Entschluß Amerikas, die Mitwirkung eines amerikanischen Vertreters in der Repara» tionskommission zu bewilligen, hat in Berlin im ersten Augenblick nickt wenig überrascht. Man ist aber über diese Wendung durchaus befriedigt, weil durch die Hinzuziehung eines amerikanischen Ver» treters das französisch-belgische Uebergewicht in bet Reparationskommission beseitigt würde.

Was die französische Meldung über eine bereit» ür Montag in Aussicht genommene Anhörung deut, scher Vertreter betrifft, so hält man es in Berlin nicht für wahrscheinlich, daß die Hinzuziehung Deutschlands so schnell erfolgen wird. Man rechnet aber bestimmt damit, daß bereits in den nächsten Tagen eine Einladung an die deutsche Regierung i gerichtet werden wird. Die Teilnahme der deutschen i Vertreter an den Plenarverhandlungen der Kon-i? 'erenz wird erst erfolgen können, wenn die Aus^ chüsse ihre Beratungen beendet haben und zu eine übereinstimmunden Haltung der Alliierten gelang tnd.

Rolle spielen, zur Geltung zu bringen sucht, sondern zweiten Ausschuß, in ben es Sehdoux entsandt hat, die Bedingungen der wirtschaftlichen Räumung zum Zentrum seines Widerstande zu machen gedenkt.

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zachst an, daß der amerikanische gramm beabsichfigt, eine praktische Lösung aus» f^9 3" machen. Die Sachverständigen Hütten wurde auf Wunsch der' Amerikaner schließlich in^Aus» daran gedachft Frankreich die Möglichkeit zu

sicht genommen, diesen als gemeinsame ftanzösisch- nehmen, seine Rechte und feine Sicherheit aufrecht amerikanische Rote vorzulegen. Der genaue Inhalt 18U erhalten. Das Reparationsproblem könne in >es amerikanischen Vorschlages wird erst nach der technischer Hinsicht gelöst werden, ohne daß die heutigen Kommissionssitzung mitgeteilt werden, doch Inter fien Fi nkrcichs beeinträchtigt werden. Wenn wurden über seine Grundzüge in den ersten Rach-1 es ober auf der Londoner Konferenz nicht geregelt Mittagsstunden Einzelheiten bekannt. werde und die Konferenz in Formeln und Mißver-

Danach verlangen die Amerikaner, baß, falls Sank- stündniffen sitptergehen sollte, so würde Europa ttonen eintreten, alle Betrage, die wahrend der Sank- ,e neT .

tionszeit von Deutschland bezahlt werben, oder dic!^ . I '^ 'gen Kta.r.ph? ausge^egt werden. ^>e aus den Sanktionen selbst sich ergeben, ein Priori- Sraufen, sowie sämtliche andern

tätsrecht für den Zinsendienst der Anleihe erhalten ^^lkurse Europas, auch das Pfund Sterling ollen. Aus allen diesen Summen müßten also zunächst einbegt ffen. würden eine weitgehende Entwertung die Zinsen gedeckt werden und erst dann könnten Son- erfahren. Aus diesem Grunds müsse die Konsc- beransprüche einzelner Staaten bestritten werden, da-1 renz von Erfolg gekrönt werden. Poung erklärte, runter vor allem die milit är i sch en Besehungs-1 er sei Optimist, was die Ergebnisse der Konferenz k o ft e n Der Sinn des Vorgehens soll darin bestehen, anbelangt, denn er habe bei allen Beweise einer

2IItionen m.U ^nem ft a r I e n aufrichtigen Entschlossenheit gefunden, die' schwe- Weise die @^V eineVe^r^geS f

Staaten zu verhindern. nehmen, datz der wunderbare Geisteszustand und

Ein französisch-englischer Zusammenstoß?

öer^Vosi %a" h ■Sonöoner Korrespondent x ttoei6 bon «'nem Zusammensto ß Iw Ischen den französischen und eng lisch en Auffassungen in ter gestrigen Sitzung des »weiten Ausschusses zu berichten, der sich be­kanntlich mit dem Abbau der landwirtschaft- ' l ch e n Sanktionen befaßt. Danach haben mehrere ^tglische Mttglieder dieses Ausschusses die Beratung ®«mh eingeleitet, baß sie hervorgehoben haben, dah i ? tQfäe Verabschiedung des Dawesplanes, eine

“tge_ Auflegung der internationalen Anleihe und de/ .^glichst reibungslose Annahme und Ausführung benn^1 $en Gesetze nut bann in Aussicht stehen könne, twnen r ber französischen wirtschaftlichen Ean- gtelchzettig mit der Anwendung der Destim-

mitce arbeitete aiIer6;ndO der deutsche Reichsbank» Präsident Dr. Schacht mit dem englischen Sach­verständigen Robett Kindersley zusammen. Da zwischen de:i beiden Finanzmännern volle Heberein- stimwung herrschte, wurde der von Dr. Schacht vor­bereitete Entwurf in seiner ursprünglichen Form aufrecht erhalten.

Dm schwierigsten gestalteten sich die Beratungen in dem CrgGttifaliDnsfrmiteÄ.(fi: die deutschen In» dustrie-Obligationen> Der erste fta.nzö» sische Delegierte nahm eine Haltung ein. die zum Konflikt fühtte und ’*:2 Hinzuziehung eines neu» trclen Zchtedeiich ers n t . en Ig n a te Des amt< stellte die Forderung, daß die Industrie-Obliga»

Bor zwei Jahren tone militärische Sanktionen.

Paris, 18. Juli. „Chicago Tribüne "will aus zu­verlässiger Quelle erfahren haben, dah zwischen Mac Donald und Herriot eine Kompromißfor- mel vereinbart worden ist, daß in n erh a lb von zwei bis drei Jahren keine milit 2r tschen Sanktionen ergriffen werden dürfen.

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Amerikas Eingreifen. *

Sn der Reparationsfrage ist heule durch ein Ein­greifen der Amerikaner eine wichtige Wendung einge­treten. Kurz nach 2 Ähr erschienen Q5 o u n g und Logan im Hotel der französischen Delegation und legten Herriot einen Entwurf vor, der einen Aus-

Weiterhin verfolgt das amerikanische Eingreifen of» 1 - - ■ - . .

fenbar den Zweck, Mac Donald ein Rachgeben zu er- inclten. Männer im Laufe einer so bedeutsamen Kon-- leichtern, da er natürlich einem gemeinsamen Vor- seien, durch irgendwelche Mißverständnisse zu kei- schlage Frankreichs und Amerikas schneller folgen nem Ergebnis führen würden, könnte, als wenn er nur einem französischen gegen» ,

überstände. Die Angelegenheit erregte in den Rach-1 ®tne Kompromrgformel Logans in der Sankttons­mittagsstunden in Konferenzkreisen großes Interesse, frage.,

doch wird sich ihre Tragweite erst aus dem Verlaus P a r i s, 18. Juli. Der „Matin" erfährt aus der Kommissionssitzung ergeben. I London, daß der amerikanische Delegierte, Oberst

* ILogan, eine Kompromißsormel in der Frage der

Erklärungen Owen Young«. IVers^lungen und Sankttonen gesunden habe, die

Paris, 18. Juli. Der nach London ent- Sandpunkt als annehmbar ange-

andte Sond-erberichtcrstatter des „Malin", Jules 19 oauertoein, berichtet über eine Unterredung mit I

Otoen Bvung, der bekanntlich Mitglied des Da- . P a r i s, 18. Juli. Der Mitarbeiter des „Ma- wes-Ausschusses war. Ctoen Poung tritt, wie der » SauertDetttj, hatte eine Unterredung mit dem srauzksische Berichterstatter erklätt, weder als Dele- amerikanischen Vertreter Poung. Dieser erklärte: giertet, noch als offiziöser Beobachter der Ver- I ■""V1.1! amerikanischer Bürger sich bereit erklärt, einigfin Staaten in London auf, doch gilt er als I yrnrlth« , lfner Ersparnisse in der 800-Millionen-

-Zutritt hat und in dringenden jFällen von den i ffiniounfl

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Otoen Doung gab in -er Unterredung dje Bedin- tiert Damit ein Land wir Deutschland seinen Ver-

Die von den Organifativnskomitees fertkgge- stellten Aussüh ungkgcfehe zum Sachverständigen- Gutachten unterliegen gegenwärtig der Rachpcä- fung durch die Reparationskommisfion, die vor- Li-' ausrichtigen Absichten der in London versam- ^aussichtlich in wenigen Tagen die Gesetze der- " "" * * deutschen Regierung zustellen wird. Die Organi-

ations-Komitees haben im allgemeinen rasch und * reibungslos gearbeitet, und es wird hervorgehoben.! daß die deutschen Sachverständigen mit ihren Auf- ■ assungen bis auf ganz wenige und unbedeutende ' Einzelheiten ziemlich restlos durchgedrungen sind, i Dm schnell ten war das Gesetz Über die neue deutsch«' Gvldnotenbank fertig gestellt. 3m Bank-Ko» '

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ergebnisloser Berlmis der gestrigen Londoner «onstrenz.

Paris, 18. Juli. Die Arbeiten der Londoner Konferenz haben, soweit es sich um die Frage der Verfehlungen Deutschlands und der Sank­tionen handelt, gestern atenb zu keinem Er­gebnis geführt. Die Aussprache der ersten Kom­mission, die sich bekanntlich mit dieser Frage be­schäftigt, dauerte von 3 bis 6 Hhr. Der „Matin" -gab von dem Verlauf der Sitzung nachstehenden Bericht: Peretti della Rocca unterbreitete den Vorschlag, wonach der amerikanische Bürger Durch einstimmigen Beschluß der Reparattonskom- mission für die Dauer von fünf Jahren zu ihrem Mitglied ernannt wird und an sämtlichen Abstim­mungen über Verfehlungen teilzunehmen hat. 3m Verlause einer von der Reparationskommission er» Bärten Verfehlung werden die Regierungen sich kerständigen. um sofort wirksame Sanktionen zu rtgreifen. Diese Sanktionen müssen den Verfeh­lungen ein Ende fetzen, die erneute normale Aus­führung des Sachverständigenberichts sicherstellen «nd ferner sowohl die Interessen der Anleihezeich- ner, wie auch die gerechte Wiedergutmachung der von den verbündeten Ländern erlittenen Schäden Ochern." Der englische Schatzkanzler Snowden «rklärte darauf, er könne sich mit diesem Text nicht einverstanden erklären und man müsse über­haupt zwischen den Verfehlungen gegen den Ver­sailler Vertrag und Bersch'ungen gegen den Sach- versländigenbericht unterscheiden. Peretti della Rocca antwvriete darauf, die franco-englische Rote vom 9. 3uli halte die Rechts der Reparations- I mn ssivn aifreft Snowket e Hätte tre tet, d ß diese Rote die Regierungen nicht verpflichte. Schließlich bracht eder engsische Schatzkanzler einen Gegenvorschlag ein, der vorsieht, daß, wenn die Reparationskommission sich nicht in der Lage befinde, den amerikanischen Bürger einstimmig zu ernennen, er von dem Präsidenten des Haager Schiedsgerichtshvfs ernannt werde. Das Projekt Snowdens enthält folgende Stelle: Keine Maß­nahme, welche die wirtschaMche oder fiskalische Einheit Deutschlands berührt oder eine neue Be­setzung deutschen Gebiets nach sich zieht, wird er­griffen, ohne daß der Generalagent der Zahlungen und der Treuhänder der auswättigen Aktienin­haber gemeinsam mitgeteilt haben, daß Deutsch­land sich schwere Verfehlungen zuschulden kom­men ließ. Der „Matin" stellt fest, daß der eng- vche Vorschfiag in einem scharfen Widerspruch zu der frcmcv-engl'schen Rote vom 9. Juli stünde und die Autorität ie; Reparationskommisfion in weit­gehendem Maße beeinträchtige. Ferner verstoße er gegen den Text des Versailler Vertrags. Peretti della Rocca berief sich bei der Einbringung feines Projekts auf den Versailler Vettrag.