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Dr. «an erbt nach London.
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^LandcsoberhSuPter sind anwesend, so vor allem die .drei neuen Ministerpräsidenten Held für Bayern, Ivazille für Württemberg und Brandenstein «r Mecklenburg. Der preußische Ministerpräsi-
gen zu den Sozialisten steht, soll möglicherweise das Kriegsministerium übernehmen. Es scheint jedenfalls, dah die französischen Linksparteien allmählich dahinter- kommen, dah General Rollet doch nicht der geeig- nrte Mann für st« ist.
Die deutsche Teilnahme in Landan.
Qu. Berlin, 3. Juli. Wie wir soeben er- I fahren, ist die Reichsregierung von dem englischen Kabinett inoffiziell davon unterrichtet worden, in welchem Rahmen eine Hinzuziehung Deutschlands zur Londoner K o n f e r e nz vorgesehen ist. Danach werden zunächst zu den technischen Einzelberatungen deutsche Sachverständige eingeladen werden. Erst wenn die Vorverhandlungen so weit gediehen sind, daß zwischen den beteiligten Regierungen in eine Er- | örterung der Gesamtprobleme eingetreten werden ! kann, wird die Reichsregierung ersucht werden, an den Verhandlungen teilzunehmen. Die deutsche Regierung werde daher während der Londoner Tagung sich zum Eingreifen in die Verhandlungen bereithalten müssen. — Was die Stage der Verabschiedung der Gesetze zum Sachverständig:n- Sutachten anbetrifft, so ist von englischer Seite erklärt werden, dah lediglich vor dem Jnkrast- treten des Gutachtens die deutschen Gesetze erledigt sein müssen. Das Schluß- Protokoll dürste erst Anfang August unterzeichnet werden.
wichtigen Problems nicht auf Deutjch- auf die französische Regierung fallen
London, 3 Hutt. Der diplomatisch« De« richterstatter der »Westminster Gazette- schreib^ die aus dem Ruhrgebiet und Rheinland Ausge- wiesenen. denen von den Franzosen gestattet wird» nach Hause zurückzukehren, würden aufgefordert werden, eine eidesstattliche Versicherung zu unterzeichnen, daß sie in Zukunft allen Verfügungen und Befehlen der interalltterten Rhein- landkonnnifsioa gehorchen werden. Die« sei sehr schwierig für die Beamten, die einschließlich der Eisenbahnbeamten die Mehrheit der Ausqewiesenen bllben. Denn alS deutsche Beamte seien sie in erster Linie ihrer Regierung gegenüber verpflichtet. Sie wären ausgewiesen worden, weil sie sich weigerten, den von der Rheinlandkommiflion erlassenen Verfügungen, die im Widerspruch zu ihre« Pflichten als deutsche Beamte standen, zu gehorchen. Zahlreiche dieser Verfügungen wären weiterhin in Kraft. Der Berichterstatter sagt, die ftanzösische Forderung stelle tatsächlich eine Verletzung des Rheinlandabkommens dar.
--------,■----— -origen Deutschland den Vorschlag zu machen, alsbald nach Inkrafttreten des Sachverständigen-Gutachtens in eine Erörterung über die Erneuerung der gegenseitigen Wirtschafts- und Handelsabmachungen einzutreten.
land, sondern mürbe.
Interessant zösischer Seite
tent Braun, der zur Zeit nicht in Berttn weilt, wird durch Staatssekretär WeiSmann vertreten.
»er neue Vorsitzende der Kontroll-Kommission reift nach Berlin.
Paris, 3. Juli. Der neue Vorsitzende der interalliierten Kontrollkommission in 'Berlin, General Walch, fährt heute früh nach Berlin ab.
Paris, 3. Jutt. Die Dotschafterkon- ferenz hat in ihrer heutigen Sitzung dem Bericht des Interalliierten MilitärkvmiteeS über die deutsche Antwortnote zur Kenntnis genommen. Rach dem offiziellen Bericht hctt sie sich unter Vorbehalt der Zustimmung der Regierung über die zu erteilende Antwort in großen Zügen verständigt.
Berlin, 3. Juli. Die Konferenz der
Vor der Londoner Konferenz.
Berlin, 3. Juli. Dje Aufmerksamkeit der deutsche" politischen Kreise richtet sich gegenwärtig auf die Vorbereitungen der alliierten Regierungen zu der groben Reparationskonferenz von London. Es scheint festzusteben, dah diese Konferenz wenigstens das Problem der Durchführung der Sach-
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®cr Stand der Arbeiten der einzelne« Komitee«.
er litt. 3. Juli. Heber den Stand Oer Ar- «iten der drei Orgonisativnskomitees wird Fvl- Mndes berichtet:
Dcs Soldnotendank-Kvmitee tritt aoh «de der Woche zu einer letzten Sitzung zusammen, angenommen werden kann, daß die derschie- »neu Gesetzentwürfe, die sich auf di« S r r i ch t u n g ^rGvldnvtenbank beziehen, namentlich die «twürfe für das Goldnotenbankgefetz, das Dank- «»tut, das Rentenbankgesetz und das Münzgesetz, • der nächsten Woche fertiggestellt weroen.
Das Eisenbahn.Komitee beendigt heute *tae zweite Lesung und tritt am 10. Juli zu der *üten Lesung in London zusammen. Die drttte ^sung wird voraussichttich vier bi« fünf Tage »Anspruch nehmen, sodaß nist der Fertigstellung Z ““f die Reichsbahn bezüglichen Gesetze in dem Menbahnkvmitee selbst vor dem 15. Juli nicht »rechnet werden kann.
Dann das Jndustrieobligationen- »vmitee seine Arbeiten beendigen wird, läßt Sur Zeit überhaupt nicht übersehen. DaS Ko- •ttee ist wegen der Haltung des bisherigen fron- »Archen Vertreters in dem Komitee in den gründ- »Iendei: Fragen überhaupt noch nicht zu $ 1,81 Einigung ifctsmmen. Das weitere
»st die Tatsache, dah gerade von fran-
. auf eine schleunigste Lösung des Sach-
rerständigen-Eutachtens gedrängt wird. Die französischen Blätter schreiben ganz offen, dah man keine Zeit zu verlieren habe. Deutscherseits wird man cs nur begrüben können, wenn Frankreich die von Poincar« so gern geübte Taktik des Verschleppens jetzt endlich ! ausgeben will. Allerdings scheint die Regierung H c r r i o t ihre guten Gründe zu haben, denn unterrichtete Kreise wollen wißen, dah das gegenwärtige Regie an der Ruhr der französischen Linken geradezu unerträglich geworden ist, da die Generäle nicht auf die Weisungen der Pariser Regierungsstellen eingehen wollen. Im Zusammenhang damit erregt es grobes Aufsehen, dah der seit Jahren kaltgestellte französische General Sarrail jetzt wieder seinen Posten in der Armee übernehmen wird. Der General, der zu den radikalen Linksparteien gehört und in engen Bezrehun-
«erhaudlunge« mit der Rheinlandksmmisiion iiber Erleichterunge« de» Rhetnverkrbr».
Duisburg, 3. Juli. ' Verhandlungen, die in der abgelaufenen Woche zwischen Vertreter« de« Verein« zur Wahrung der Dheinschiffahrtsintereffen und ben Mitgliedern der alliierten Zentralkommifflon für bU Rheinschiffahrt geführt wurden, ergaben teils die Zu- äge sofortiger Erleichterungen , teil« sofort getroffene Vereinbarungen über neue Besprechungen einiger Spezialfragen, teil« die Zusage der empfehlenden Llebermfftelung der Anträge an die zuständig« Militärbehörde. Die Verhandlungen liehen die ernst« Bereitwilligkeit der Rheinlandkommission und de« alliierten Zollausschufses erkennen, nach den Vorschläge« de« Vereins zur Wahrung der RheinschifsahrtSinter- essen mit Beschleunigung weitere Maßnahmen zu treffen, um den Rheinverkehr inlezug auf die Rheinakie so frei wie möglich zu gestalten.
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Aus tau tagten Setztet.
Reue Verhaftung im besetzten Gebiet.
(EHen. 3. Juli. Der Geschäftsführer des Albrecht Durer-Hauses, Wonnenberg, ist von der Besatzung oet. haftet worden. Die Eeschästspapiere wurden beschlag nahmt und das Geschäft geschloßen
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Aus Sonera. -*•
München 2- 3uIl Der i-Userfae fr»' nisterpräsident p. Kniilipg hat Beamten des Außenministerin- Der neue Mmisterpräsident ' Honen bereits übernomme
Abaelefrtte *
München, 3. ' bayerischen Lan»
Atzlchmms ta befristeten MM. Kontrolle.
Lvndvn., 3. Juli. „Daily Telegraph" schreibt, die deutsche Antwort in der Frage der Mi- I litflif entrolle habe im Ganzen einen günstigen Eindruck gemacht, sowohl was den Inhalt als auch den Geist der Berliner Rote betreffe. D ie deutsche Regierung könne aber keine kategorische An - I nähme ihres Ersuchens um Aebertragung der Militärkvnttolle nach dem 30. September auf den Völkerbund im gegenwärtigen Zeitpunkt erwarten. Die Alliierten könnten keine derartige Zusage geben, bevor sie nicht das Maß des guten Willens (!) und der Mitwirkung, da« die deutschen Behörden selbst bei der geplanten MMärkon- trvlle zeigen würden, kennen gelernt hätten, und bevor sie nicht in der Lage seien, mit einiger ©:• cheiheii den Charakter und den Umfang der militärischen Stärke Deutsch landS zu bestimmen. Eine derartige ^Untersuchung mühte, an- l genommen, daß sie eine endgültige Untersuchung darstelle, gründlich und umfassend sein. Sie iverde sich deshalb etwas über den von Berlin gc*l nannten Zeitpunkt hinaus erstrecken müssen.
Qu. Berlin, 4. Jul,. Wie wir von maßgebender Stelle des Auswärtigen Amtes erfahren, werden > Reichskanzler Dr. Marx und Außenminister Dr ivtresemann persönlich an der Londoner Konferenz teilnehmen, nachdem iyr deutsche Botschafter in London mitgeteilt hat, daß die Bertteter der Reichsregierung als vollberechtigte Verbandlungsteiinehmer zugelasien werden. Die Einladung an die deutsche Regierung wird tn dem Augenblick erfolgen, wo sich die alliierten Regierungen über das Programm der Konferenz völlig werden - Interessant ist die Tatsache, y.aB /-.Same: die Rcichsremerung ersucht hat
~*?r^eJei^un9en uuch aus die Frage eines (Eintritts
Gi« Amerikaner — Finanzkontrolleur.
Londo n. 3. Juli. Der „Daily Telegraph" ver- I sichert, daß sich die Aussichten für eine deutsche An leibe verbessert haben. Während man I früher eine Verzinsung von 8 Prozent für notwendig gehalten habe, glaube man jetzt, daß 6’5—7 Prozent ausreichend sein würden. Diese verbesierte Stimmung, soll besonders darauf zurückzuführen sein, daß die Amerikaner sich auf die Kontrollmaß- nahmen verließen. Der Oberkommissar für die Aufsicht über die deutschen Staatseinnahmen werde wahrscheinlich ein Amerikaner sein. Dieser werde unumschränkte Vollmachten haben, die Kontrolle über die ganze deutsche Finanzpolitik ausru- 'Whren und im Falle einer deutschen Verfehlung die Aufsicht über das ganze Budget übernehmen. I Kurz: durch die Kontrollmabnabmen werde das schärfste lleberwachunsssystem aufgestellt, das sich denken läßt. In diplomatischen Kreisen hofft man, daß die Londoner Konferenz noch vor dem 1. August zu einer Verständigung zwischen ven Alliierten und den Deutschen führen werd« und daß dann der Bericht schon in der ersten Hälfte des Septembers in Kraft treten könne. Wie es heißt, beabsichtigt der Organisationsausschuß die v o l l st ä n v i ge! Neubildung der Reichschank und insbesondere ihrer Abteilung für Notenausgabe und auswärtige Wechsel in Uebereinstimmung mit der vom Dawes-1 bericht geforderten Verwaltung zu empfehlen.
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Minister- und Staatspräsidenten der ^.deutschen Länder ist heute vormittag um 10 Ähr „fetm Reichskanzler zusammengetreten. Sämtliche
Tempo der Arbeiten in diesem Komitee wird davon abhängen. welche Haltung das nach bem Rücktritt t>e« französischen Vertreters neu ernannte französische Mitglied einnehmen wird und welchen Einfluß die Ernennung eines fünften neutralen Mitgliedes auf die Arbeiten haben wird. Der Zeit- puntt, zu dem das Gesetz dem Reichstag vorgelegt werden kann, hängt also gar nicht in erster Linie t>on der Entscheidung der Reichsregierung, sondern von ben Organisationskomitees ab. Die ReichSre- gieiung hat den dringenden Wunsch, daß die Ko- mtteeS ihre Arbesten so schnell wie möglich zu - Die Besprechungen sind durch längere Ausfäh- I fügten. Sie wird wie bisher auch weiterhin tengen des Reichskanzlers eingeleitet worden. Auch I 8Ut Erreichung diese« Zieles di« Komitees mit her Reichsaußenminister Dr. Stresernann I Een Mitteln unterstützen.
, Berlin, 3. Juli Der „Pellt Parisien" be- yiuptet, daß die deutsche Regierung im Gegensatz zur französischen Regierung sich nicht genügend bemüht habe, die Durchführung des Sachverständigen-Gutachtens in kürzester Frist zu «reichen. Insbesondere zögere sie iux$ Jmmer tfanit, die Gesetze vor den Reichstag zu bringen.
Demgegenüber wird mhgeteilt: Die deutsche »Regierung hat von Anfang an alles getan, nm «e schnelle Durchführung des Sachver- Pändigen-Gutachtens zu fördern. Sie hat «cht nur die deutschen Vertreter in den drei Orga- «sativnSkvmiteeS angewiesen, auf eine möglichste Beschleunigung zu drängen Demgemäß haben auch M deutschen Komiteedertreter sofort nach ihrer Mnennung Anweisung erhallen, die Initiative bei ,frn alliierten Vertretern zu ergreifen, um das jenellc Zusammentreten der Komitees zu veranlas- I fr8, svndem sie haben auch bei den beteiligten in« itoaniierten Regierungen durch ihre diplomatischen «ertretrngen schon Anfang Mai darauf hindeu- xfra lasien, daß die Komitees sofort konstituiert trer- und ihre Arbeiten möglichst beschleunigt werden Jollen. Die ReichSrepietung hat feilt m fede Gelegenheit benutzt, um die beteiligten alliierten Regierungen auf die Rotwendigkeit eines schnellen Abschlusses der Vorarbeiten der Komitees hinzu- »eisen, da die deutschen Gesetze erst auf Grund «r Arbeiten der Organisationskomitees fertig ge-» Mit und dann den deutschen gesetzgebenden Kör- Mschasten vorgelegt werden können. Die schrist- »Hen Unterlagen und Entwürfe für die Arbeiten »r Komitees sind von deutscher Seite schon fer- Eggestellt gewesen, bevor die Komitees zur ersten vitzung zusammengetreten sind. Die alliierten Mst- d«S Eisenbahnkomitees und des Doldbank- »mitees haben >auch wiederholt anerkannt, daß von Mvffcher Seite alles geschehen ist, was zur Sc» Meunigung der Vorarbeiten und zur Durchfühning «s eaciBerständigen-Gutachtens notwendig ist.
Mllt DonM Md der Völkerbund.
London, 3. Juli. 3m Unterhaus erklärte Ser« Mac Donald in Beantwortung einiger Anfragen die nächste Sitzung des Völkerbund e« im September, daß er hoffe, bei dec Eröffnung dies« Saison anwesend zu fein. Es würden auch andere Vertreter Großbritanniens daran teilnehmen, b* er befürchte, nicht in der Lage zu fein, hort drei Wochen zu bleiben und an allen Einzelheiten der Besprechung«« teilzunehmen. Mac Donald erwähnte ferner, er fteut sich mitteilen zu können, daß auch der französisch« Ministerpräsident die Absicht habe, an den Verhandlungen teilzunehmen. Der Lnterstaatssekretär für Aenßere«, Ponsonbh, erklärte auf eine Frage, ob die Regierung ihren Einfluß geltend machen wolle zu verhüten, baß private Anleihen, die fremde Staaten in Engkcmb aufnehmen, zum Ankauf von Rüstungen Verwendung sta- den. daß die Geldgeber zu entscheiden hätten, fü, welche Zwecke sie fremden Staaten Anleihen gewähre«. ~ Die Regierung werde, soweit ihr Einfluß reicht, nicht unterstützen, baß Anleihen, die in Großbritannien ausgenommen werben, von fremden Regicrnnaen z» Rüstungszwecken benutzt werben.
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Sie RikumSertrSge etiüiiM
Düsseldorf, 3. Juli. Geheimrat Klöckner bat heute morgen um 11 Uhr im Auftrag der Sechser- Kommission bem Präsidenten der Micum, Herrn Franzen, btt Kündigung des kürzlich getroffenen Abkommens überreicht, weil es trotz aller «n- ftrengungen nicht möglich ist, die Finanzierung für ben Monat August auf dem einen oder anderen Weg« an erreichen. Das Kündigungsschreiben bst folger««« Wortlaut: „Die Besprechungen mit der Regierung die gleich nach Abschluß bei Verhandlungen über die Set. langetung des Micum-Vertiages geflogen mord«« sind, haben ergeben, daß die Regierung «echt 1" 11L? ßa Be ist, dem Ruhrbergbau für den Monat August eine finanziell« U«. terstutzung zuzusichern. Es ist dem Ruhr- bergbau unmöglich die Lasten des Vertrages zu über- nehmen. Wir sehen uns deshalb gezwungen da, Abkommen mit dem 31. Juli zu kündigen Mit vorzüglicher Hochachtung: Die Sechser-Kommission des Ruhr- bergbaues: gez. Peter Klöckner."
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den Völkerbund auszudehnen, da die- Amnestier« ,es Problem sicherlich in einer vorläufig privaten De- scher Gelangens svrechung m London zur Sprache kommen werde. " ~ - - -
Die an sich günstige Aufnahme der deutschen Rote in der Frage der M i l i t ä r k o n - trolle in Paris und London bietet für die deutsche Regierung eine wesentlich gefestigte Position auf der Londoner Konferenz. Die deutsche Regierung kann mii Recht erklären, daß sie weitergehende Sicher- beitenforberungen ablebnen müsse, wenn nicht das Prinzip der gegenseitigen Garantierung des Friedens durchgeführt wird. Wir glauben zu wissen, daß die Vertreter der Reichsregierung in dem ^lugenblick, wo in London die Frage der Sicherheiten ongcschmtten wird, den Vorschlag machen wird, in eine Erörterung der geplanten Garantieverträge einzu- treten. In Paris ist bereits anerkannt worden, daß man deutscherseits alles unterlassen hat, was die politische Atmosphäre neuerlich verwirren könnte. Danach wird es auch Aufgabe der französischen Regierung sein, im gleichen Sinne eine Verschärfung des Mißtrauens zu vermeiden, da sonst die Verantwortung für ein Scheitern der l ' " ~ "
I verstandtgen-Eutachten unter Dach und Fach bringen wird. Auf der anderen Sette will man versuchen, die Biage bet Sicherheiten sowie de« Eintritt Deutschlands in den Völkerbund für eine I waHre Konferenz vorzubeteiten. Von französischer Regierungsseite wird die Frage aufgeworfen, welche ?Me deutsche Regierung dafür bieten werde, daß Deutschland alle Bervffichtungen, die sich aus dem f Sachverstandigen-Eutachten ergeben, auch famebalten ttctte. Von deutscher Seite erwidert man, welche Sicherheit Deutschland dafür erhalten soll, daß nach dem großen Opfer, das di« Annahm« des Sachverftän- d'sen-Eutachtens darstellt, auch die Voraussetzungen erfüllt werden, die man in Deutschland an die An» »ahme des Gutachtens geknüpft hat. Dies« beiden von I deutscher und von ftanzöstscher Seite aufgeworfenen I grasen werden nach Auffassung der Berliner außen- I polittschen Kreise höchstwahrscheinlich auf der Londoner Konteren» eine sehr grobe Rolle spielen. Immerhin betrachtet man es als ein günstiges Vorzeichen, daß dtc französische Regierung sich nunmehr dazu verstanden bat, ihren Standpunkt zu Rräumung des Äufrr* a 151 e t s festzulegen. Man weiß aber auch ebenso gut, daß von französischer Seite eine Reihe von Sicherbettsforderungen gestellt werden, di« den deutschen Interessen grundsätzlich zuwiderlaufen. So ist ». V verlangt worden, dab die drei wichtigsten strategischen Eisenbahnen in den besetzten Gebieten weiter unter ber Kontrolle der französisch-belgischen Militärorgane gestellt werden sollen. Deutscherseits wird nach wie vor gegen eine solche Maßnahme angekämpft, die über die Bestimmungen des Versailler Vertrages entschieden ! .hinausgehl, weil die dauernde Kontrollierung deutscher Eisenbahnlinien nicht einmal in diesem Jnsttu- incilt der Knebelung Deutschlands enthalten ist.
«irnrnt au der Besprechung teil und die einzelnen ..... _ , ------------
Staatsoberhäupter geben nacheinander ihren Stand- S Entgegenkommen gegenüber Deutschland?
punkt bekannt. Es ist anzunehmen, daß das um- ® t1 .Die französische Regierung
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Mindestens auch Den heuttgen Rachmittag bean» nahmen zur Wiederherstellung der wirtschaitlichen und Sprüchen wird. Am 1 Ahr fand beim Reichs- "skalffchen Einheit' des deutschen Reiches sofort in fcngler zu Ehren der Gäste ein Frühstück statt Wirksamkeit treten zu lassen, wenn Deutschland £» b°- W ®^"Munge„ »°dy
liehet LaS Ergebnis 6« Defprechung. 6k Dvn- atlikrte Eiserlbahnseak^ werd?"eben°^ls""gusgeho^n «tr«}ag in bet Reichskanzlei mit den Ministerpräsi-1 und lediglich durch eine nicht in das deutsche Verwal- frnten stattsanb. verbreitet MTV. folgende Mitteilung: «iungsrecht eingreifende Kontrolle ersetzt werden. Die
Die Reichsregierung beriet in eingehenden Erör- ircmzösische Regierung wünsche im übrigen Deutschland frrungen mit ben Staats mind Ministerpräsidenten der ..... -' ~ ~
fiSnber bte politische Lage unter besonderer Derück- ftchtigung der Durchführung des Sachverständi- H«n-Gutachtens. Mit Ausnahme des Vertreters Mecklenburg-Schwerin erkannten alle Ehef« der Landesregierungen trotz schwerwiegender Dedenken ge- 8*n manche tn dem Gutachten enthaltenen Forderungen «nevt da« Vorgehen der Reichsregierung, die baldige Durchführung des Sachverständigen-Gutachtens zu er- «ichen, als richttg an.
Sie ^2berh«ssische Zeitung" erscheint sechsmal wöckeatllch. — Bezugspreir monatlich 2 Mark ausschlteßttch Zustellungsä«7^De^nzeiqenorei^«trsä^ü^«!^»^!^^tt!^>Ni^6^nn^^^E?^7^!?^^^^^^E»W^W»«WM» Mbr. Durch die Post 2,25 Mk. — Für ausfallende 9frmmetn infolge A^eiks oder elementarer Ereignisie kein Ersatz — Verla, wart Bei toroteilqem Satz sowie b Amtlich« und auswärtig Anzeigen 0,10 Sei
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