59. MtS. 1924
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die Beratung des IustizhonS - S'.-mn ging man zur zweiten Be
st o n d o n, 30. 3u"‘ werden Devalera er1 freigelasien werden, bisher noch nicht er beit in den Dail P' „
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Finanzen Dr Kransneck, Just Hendel v Meine!, soziale Angelc toakd, Landwirtschaft Dr. Fehr.
Berlin, heute zunächst Heltes fort.
Rrnr, 30. Juni. Der König hat das Rück- .trittsgesuch der Minister Gentilo, Corbino. und iGarnassa angenommen und auf Vorschlag Musso- tlinte folgende Minister ernant: Unterricht Sena* ^jor Cassati, Wirtschaft Senator Dava, öffentliche Äi beiten Abg, Sarzochi. Für das Kolonialmini- Merium, das bisher Mussolini mit innehatte, wurde £t;r Abgeordnete Lanza di Scalea in Aussicht ge«
Mailand, 30. Juni. Sämtliche Minister und f önterstaatssetretäre haben Mussolini am Samstag ihre s 4 o 11 e f e u il I e < zur Verfügung gestellt. Am i Dienstag bereits soll die neue Ministerliste herauskom- f «en. Es heißt, daß folgende Minister nicht mehr in t Las Amt zurücklchren werden: der Llnterrichtsminister, [ der Minister für öffentliche Arbeiten, der Derkehrsmini» ' Ger <der erst vor einigen Wochen sein Amt angetreten b£at) und der Wirtschaftsminister. Die Änterstaatssekre- KätReilen sollen alle neu besetzt werden.
i lieber den früheren Llnterstaatssekretör Finzi »er» bleutet, daß ihn die faschistische Partei ausgestoßen Hobe er in einem Brief mit Enthüllungen drohte. Als ytr in einem weiten Briefe dem Bunde Treue gelobte, k* er wieder zur Partei zugelassen worden.
In Maland ist einer der Attentäter aus ,« a 11 eot t i, Provocomo, v e r h a f t e t und nach Dom Wehr acht worden. . ; . 1
3 Pörtner, MA^iten Os -
Rew'lverschüsse in den letzt, "aß er in ein merken mußte, wo *’ hoffnuno
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AMches NM.
Preußischer Landtag.
30 Juni. Der Landtag
Berlin. 30. Juni. Der Aellestenrat tee preußischen Landtages beriet über die Geschäft«« läge. Arn kommenden Freitag will.sich t>M Landtag bis zum 14. Jull vertage«. Am 19. Juli wirb er sich abermals, dvrauSslchtlich bi« zm» 23. September, vertagen. Der Hcmpttmsfchnß soll drei Wochen vorher zusammenttrten, um weißere Etat« vorzubereiten.
Sie RimmÄerhaMmM».
Düsseldorf, 30. Juni. Wie in Kreisen, die den Unterhändlern bei den Micumverhandlungen nahestchen. verlautet, haben die Unterredungen mft der Micum heute einen sehr erregten Verlauf genommen. Die Sitzung wurde mehrmals unterbrochen. Die Unterbrechungen wurden von der Dechser»Kommissivn zu mternen Beratungen benutzt.
Dis heute Abend 7 Ähr hat die Verhandlung zwischen der Sechserlommission de« Ruhrbergbaues und der Micnm noch kein Ergebnis gezeitigt.
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Jrankfur t a.M.. 1. Juli. Wie der .Franks. Ztg." berichtet wird, sind die Verhandlungen zwischen der Sechserkommistion und der Micum in Düsseldorf abend nach ltt/r Ähr zu folgendem Abschluß gekommen. DaS Mirumabkvmmen gilt vom 1. Juli an bis zur Inkraftsetzung deS Sachverständigengutachtens. Es kann jedoch beiderseits für den Mvnatsanfang mit einer Frist von 10 Tagen gekündigt werden. Die Destim» mungen bleiben dieselben mit folgenden Aenderungen: Die laufende Kvhlensteuer wird auf die Hälfte ermäßigt. Die Ein »und Ausfuhrabgaben werden auf die Hälfte herabgesetzt. Die Derkehrsabgaben für Nebenprodukte werden auf 10 Prozent ermäßigt. Diese Ermäßigungen erhalten rückwirkende Kraft vom 15. Juni ab. Für die Seit der ArbeitSruhe im Nuhrbergbau werden die Lieferungen von Neparationskohle herabgesetzt.
Vor Änterzeichnung des Abkommens machte die Sechserkommissivn darauf aufmerksam ,dah die Verlängerung des Abkommens für August von der Möglichkeit der Finanzierung abhänge. Sollten die mit der Deichsregierung einzuleitenden Verhandlungen keine Finanzie- zierungsmöglichkeit ergeben, so behält sich die Sechser^ Sechserkommisson vor, den Vertrag bis zum 31. Juli zu kündigen.
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Aus Badern. • - '
' ■'■’X Da» neue bayerifchk Kabinett.
München ,30. Juni. Die Besprechungen de« Muen Ministerpräsidenten Held mit den irr Aussicht genommenen neuen Ressortministern und mit den Koalitionsparteien über die Kabinettsbildung 'und das Regierungspramm stehen vor dem Abschluß. Die Fraktion der bayrischen Vvlksptttei tritt nachmittags nochmals zusammen. Die deutsch- nationale Fraktion hält Mittwoch vor Beginn der Plenarsitzung eine FraktivnssitzMg ab. DaS neue Kabinett setzt sich aller Voraussicht nach folgendermaßen zusammen: Präsidium und Aeußeres Held, Inneres Stakel, Kultus>Dr. Matt,
Der eene Zeianer-B- ;*
Dresden, 30. Juni Die Hanptdechandlun« pen gegen den früheren sächsische« Mintsterprä- ■ sidenten Dr. Erich Zeigner vor dem Reich«-! ge>icht finden bekanntlich am 8. .Juli statt.
Ein S stlageter-Dsnkn-nl.
Berlin, 30. Juni. In Ann-ejenheit de» ral» Ludendorff und de» (General» Litz»an« fand am Sonntag in Äeubtanbenbnte di» Grundsteinlegung tu einem Sch lageter-Denkmal statt
Der Parteitag de» 3entrauw.
Berlin, 30. Juni. Der Re ichspartetta, des Zentrums findet am 5 und 6. Juli in Fulda statt.
F < Die Slebrbeit für da» Sachverstündinengntachten.
L' Qu. Berlin, 1. Juli. Im Reichskabinett be- | steht die Neigung ein juristisches Gutachten einzu- Ordern, wonach die Gesetze zur Durchführung des I Sachverständigengutachtens nicht verfafsungsän- I lernt wären und deshalb nur einer einfachen Mehrst heit für die Annahme im Reichstag bedürften. Aus ^demokratischen Kreisen ist jetzt gegen diesen Plan stheftiger Widerstand erhoben worden und die de- »olratischen Minister vertreten den Standpunft, Laß man der Opposition nicht die Möglichkeit bie- >n solle, einer klaren Entscheidung auszuweichen, Indern daß man an der Forderung einer zwei- Hrittel Mehrheit für die Annahme schaffen würde. JQn Zentrumskreisen vermag man sich mit dieser Tuffassung vorläufig nicht zu befreunden, lveil man ’jcbc Hinauszögerung der Annahme für verhängnisvoll hält und davon ein unerträgliches Anwachsen
( ver wirtschaftlichen Notlage, besonders im besetzten Gebiete, befürchtet. Man glaubt in Zentrums- Leisen deshalb, vorläufig die ReichstagsauklSsuna mit als letztes Mittel gegenüber der Opposition Tn hrr Surnh bebakten nu muffet'. In den Kre, en •er deutschen Volksparte! find die Meinnngc» ' her geteilt, und eine entscheidende Aeußerung ist k«»st in den nächsten Tagen zu erwarten.
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rntung des Haushaltes für Handes tt n S. Gewerbe über Die Abstimmung über fcitt Justizhaushalt wu;oe auf Dienstag vertagt, Der Ausschuß beancragtr, Sie ReichSregiel trag möge oie Sleuergesetzgebung-- vereinsaröen und dis .'keuer- liche Belastung Ser mrv Gewecöerr« den
Schwierigkeiten die Notwendigkeit de« Eintritts Frankreichs i« de« Weltkrieg sein könne."
Für Iswolskys Minbeifriae» Drängen nach dem Kriege schien jeder Tag de» Zauderns eine Zeitvergeudung, seitdem sich Rußland auch des englischen Beistände», beim Abbruch der Katastrovbe sicher fühlte. Sassanow selber war es gewesen, .bet diese Gewißheit von seinem Besuch in Palmoral beim englischen König am 5. September 1912 mttgevracht hatte. In seinem Bericht an den Zaren batte er darüber ausgefübrt: „Fottiahrend beftätigte mir Sir Edward Grey, der damalige englische Außenminister, freiwillig, was ich schon von Poincare erfahren hatte: das Bestehen eines Abkommens zwischen Frankreich und England, durch welches, im Falle eines Kriege, zwischen Frankreich und Deutschland, England vertraglich die Verpflichtung elnge- gangen sei, Frankreich nicht nut lut See, sondern auch auf dem Festlayde seinen Beistand zu gewähren durch Berschiffung seiner Landtruppen nach dem Kontingent. ,
Dieselbe Frage berührend, gab der König in einer feiner vertraulichen Unterredungen mit mir seiner 1‘ieinung noch schärferen und entschiedeneren Ausdruck als fein Minister. Nachdem er mit offenbarem Zorne die Tatsache besprochen, daß Deutschland das Bestte- den batte, seine Seekräfte aus die. gleiche Hohe mit England zu bringen, rief Seine Majestät aus, daß im Kriegsfälle dies von Vtn verhängnisvollsten Folge« nicht nur fiir die gesamte deutsche Kriegsflotte, sondern auch für seinen ganzen Seehandel sein wurde. D i e Engländer wurden sofort jedwedes ihrer Handelsschiffe rum sinken bringen, das in ihre Hände fiele!!.
Iswolsky und Poincare batten an diese Sicherheit von der englischen Seite 6er sofort ihre bestimmten Plane geknüpft. Sie hatten gehest, daß die oster- reichifche Eegenmobiltsierung «egen russische Angriffsabsichten im Jahre 1912 den 3aren su einer Politik bet Offensive bestimmen würde. Da bet russische Kaiser zaudert, wirb man in. Paris unrubT. Iswolsky schreibt über die ausweichenden M.cteilun- gen aus Petersburg fast erbost am 6./?5. Dezember 191’ an den Außenminister SasiauoD: „Dieser ^Schritt, wie'man hier hofft, sollte di- Intervention Rußlands berausfordern. was Unvermeidlich und automatnw Deutschland » erst hineinreißen würbe (in«»’’ tabiemtRi *tT automettquement entrainerart I AUe- nco§ne) und darauf Frankreich . Die ironzosi- jche Regierung betrachtet diese Möglichkeit mit Rub und Kaltblüttgkeit und ist absolut entschlossen, ihre Verpflichtungen als Verbündeter zu erfüllen --^ Inat sofort alle notwendig^
grenze ist im Zuge, bas gesamte Material ist
Hintze nburg, 30. Juni. In Statenta«! wurde gestern Abend um 10 Ähr das M, " fer natienalsozialistischen Freiheitsbewegung V tzr-ll v. Henke von Kommuni st en b»"* “ ' fo f*
hier in Berlin um jedweden Preiseinen Krieg vermeiden will, und daß man diese friedlichen Absichten auch Wien mitgrteilt hau'
In derselben Zeit aber drängten Poineare und Iswolsky die russische Regierung in den Zusam- menstoß hinein, der Europa und die Welt in ein- blutige Katastrophe damals noch unübersehbarer Ausdehnung stürzen svMe. Beide konnten den Zeitpunkt nicht erwarten, in dem die Petersburgs Regierung das entscheidende Wort sprechen würde und beide haderten im Grunde ihrer Seele mit dem Zaren, der die Entscheidung immer wieder hinouszuziehen schien, nachdem eS dem Zureden des Pariser Botschafters Rußlands gelungen frei, Poincare für seine Ansicht zu gewinnen, keß der Krieg in Serbien seinen Ariprung nehmen müsse, und nachdem eS dem Rubel ge- flückt fr>r* auch die Prcffe in der ftanzöfischen H^. prstadi w Sielet Zfysicht^ zu Daß
l t WüWrh-it am Werke Ml."''öüw.Tf deu^t ein Gehet mrekegramm deS russische» LotschafterS in Paris vom 16. Januar 19!3 hin, in dem es heißt: „Poincare hält es von der allergrößten Wichtigkeit für die französische Regierung. im Voraus die öffentliche 'Wsi-^ n"tr.ig Frankreichs auf den eintreten-' den Weltkrieg vorzubereiten und auf dir, Teilnahme Frankreichs an diesem Kriege, sobald er durch die Balkanverhöbtnisse ausbiechen wird."
Schon am folgenden Tage setzte sich I S w e l skh hin. um in einem vierseitigen Brief an Sassanow bitterste -Kriti! an dessen Politik zu üben. Er schicibt am 17. Januar 1913: „.. Wenn man, wie ich, den im höchsten Grade krankhaft, cn Ehrgeiz des Herrn Poincare kennt, so muß von unsrer Seite alles getan werken, um diesem durch sehr taktvolle und sehr zuvorkommende Behandlung Rechnung zu tragen. Wie ich Ihnen drahtlich mitteilte, hat Herr Poin- cue den Wunscb ausgesprochen, mich so ost wie möglich selbst zu sehen, auch nach seinem Einzug iii das Clhfee, und er bat, mich stets direkt an ihn zil wenden, wenn immer ich es für möglich halte. Ein solcher Verstoß gegen alle bis he- rigen präsidentiellen Gepflogenheiten kann uns in den Schwierigkeiten der großen Stunde von besonderem Vorteil und Erleichterung f^n. Die französische Regier ling ist fest entschlossen, ihre vollen Verpflichtungen als unser Bundesgenosse in jedwede^ Richtung zu erfüllen. Sie erkennt mit vvllem,Dewußtsein die Tragweite und mit der ganzen nötigen RMt-- bllttiakeit, daß das Endergebnis der heurigen
Vrginnentt Rötung te» EußrmwM.
-. Wie vir cirf den
Kreisen des AuSv^rttgen Amtes erfahren hat die
Regierung nunmehr ihreS.el- irmabmV ä? den Problemen der Wiederherftel- Itana*M deutschen Souveränität und einet svä- »eicn Räumung des Ruhrgebiete« in ^ncr Form bekannt gegeben, die der Reichsregie- ^nmg es ermöglichen dürfte, ihre bisherige Polltik |topt Sachverständigengutachten fvrtzusehen. Die kulilitärische Räumung soll allerdings erst -,»ach der Verwertung der deutschen Schuldrerfchreibungen erfolgen. Die« ist J«bcr immerhin ein Fortschritt, da eine solche LS- I «ng in wenigen Jahren, möglicherweise schon nach t rin em Jahr, herbeizuführen wäre. Die Wieder- M-etflellung der vollen deutschen Wirtschaftsfrei. ' Heit soll nunmehr eintreten, sobald die im Sachverständigengutachten vorgesehenen Organe eingesetzt । »otten sind. _ ____
die itij&en politischen ©e?angei:tit in England t d lllster gleichfalls freigelasien werden., barunte; O'Brien.
Kundgebung fir Zqglul.
London, 30. Juni. Rester meldet au« Alexandria, daß gestern eine große Kundgebung für Zaqlul Pasch" ^run lastet wurde, zu Zwischenfällen sei -S nicht gek^mr.en.
Kairo, 30. Juni. Die Kammer bes-hu) einstitttmig. dem König Fuad eine Dank kuntzgebung zu uberrefch«m dafür, daß e 'f> । kRückl ift Zaglul Pascha« abgelehnt hat.»
Serbien bereitet eine Rob iisiernug gegen Albanien vor
Wien, 30. Juni. Nach einem Telegramm „Stunde" aus Rom trifft Serbien alle ? nahmen, um eine vollfiänbigc Mobilisier gegen Albanien durchzusüb:en. Englische amerikanische Kriegsschiffe sollen in bet Adria y worden {ein.
General Ludendorff inks ruito in ä»f <
Paris. 30. Juni. Der ,.D rit Patisie- f aus Rom, daß siH General Ludend-D t e in -Italien auf&atte. ©eitern abend je?4V -* Qbgcrc iii
Bol/senifche.d über den Elnirff
0! ? whork, 30, •
>n'^e»'ifchen Parte' die d -zum frtt,. gramu an. das frmiteeS vor-'-a sä-lägt vor.
M Mslimmung üb« bit SuMretitr.
Die sozialistische Unterftützungspolitik.
Paris, 29. Juni. Die gestrige Abstimmung über Ilie Ruhrkredite wird in der Preffe lebhaft erörtert. Im [ -£»u»re* ergreift der fozialisti sche Abgeordnete l Oßetanber Da renne, der sich gestern als Vorsitzender t ter Abstimmung enkhnlten mußte das Wort. Er ^tzch^ribt' Wir haben wohl gewußt, daß an einem sehr siegenden Tage die Frage der Militärkredite und RHgar ve» »rebtte für das Ruhrunternehmen aufge» Lfr -en werden würde, '»tote atbfttmmung gehört zu den KM rpffichtunzen der Mehrheft: res em. m^n die Frage Bei- : Wen wollte, hätte man sich nicht verpflichten VNr- pto: W . haben die Ruhrpolitik bekämpft, nun MWüssen wir durch unsere Stimmzettel, wenigstens prvvi- I ßdtisch, die 2i-<-*$tc.$ultung der Rnhrbesetzung unter« I stützen.
I Der ^Quoditien" stellt mit Befriedigung fest, daß L11.« Sozialist gegen die Ruhrkredite gestimmt t-iPat. Richts könne die Lohalftät. mit der die auf dem ■ Iwialiftitoen Kongreß eingegangene Verpflichtung ge- «Gatten w-rde. besser beweisen. ®te ttw«rpür->ngspoiltik eben Opikr.
; .Echo de Paris'' schreibt: In dett Al-.^nr-lick in dein r ci sich um die nationale Frage und ^litterstStzunc! p ter Rechte Frankreich gegenüber Deutschland handelte. G°l das Kartell der x-^zialisten versagt. Die Sozialisten > teilen sich Es genügt, daß Herrivt eine Sprache rede | tie ihm seine Verantwortung als Ministerpräsident auf« I, «legt, damit mehr als die Hälfte der Gruppe von ' Leon Blum desertiert und ihn im Stiche läßt.
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Stur EnlhüllMM W SkirgGchk.
Man hat den Beweis in den Brüsseler Archiven unter den Berichten des vorkriegszeitlichen Berliner Gesandten Belgiens gefunden-, er wird jetzt durch die Enthüllungen aus den russischen Archiven besrätigt, die Dr. Charles Hartmann im Juliheft d« ^Deutschen Rundschau" (Verlag Gebr. Pa;t<, Berlin weiterführt: nämlich, daß die^hKEÄe Regierung in- 1914 keine ar^fe Borge hatte, als russische Botschafter Serbejew schrieb unter dem 17. Januar 1913 an seinen Chef, den Außenmini- jter S a, j a n v w: „Je gewissenhafter ich dir Lage zu beurteilen suche, je mehr ich zuhöre und in Erfahrung bringe, desto fester muß sich mir die Äeberzeugung auf bräunen, das) man
bereit usw."
Der Pariser Botschafter Rutzlanbs teilt seknem Ebef in gleichem Briefe mH, bah er die dortige Presse mit „Subsidien" in seinem Stnre aufs Allerstarkste bearbeitet und schließt seinen Brief vom 18. Dezember. Gott sei Dank, diese Ansicht filtert nach und nach stets mehr in den Geist der volittschen, militärischen und gesellschaftlichen Schichten h r ein, und wir sind beut' so weit, bah ich nie mehr n Gedanken zu be- lampten habe, bah Frankreich bamit in einen Krieg für fremde Belange, gezogen wirb, sondern eher die Befürchtung, bah wir in bieser Sache lässig und zögernd find." * Dr. M.
W dem bekchlm Gebiet
Separatistisch^ommuniftische Allianz Im Ruhrgebiet.
Essen, 30. Juni. Die sonderbündleri- sche Bewegung im Ruhrgebiet hat neuerdings wieder einen bedenkffchen Eharakter angenommen. In Oberhausen sprach der SonderbSndlersührcr Matthes in einer großen Versammlung. Die Kommunisten scheinen nunmehr mit den Sonderbündlern gemeinsame Sache machen zu wollen Jebe-ffaffs-stem-rkle man in Häusern, in denen Kommimisten wvhnrn, die rheinische Fchne. An anderen Orten wird wieder im Geheimen gearbeitet.
OberheWche Ieüu«s
«art Bei schwierigem S«h S0«/, Ausichlag. Sammelaateiga« IM Aufschlag. ReN-me, Oft 3g>er
— - - ' • ■ VXNN Kie Zahlung spater al» 5 Tage i-f-.zt wer-k,
Seschästeftelle untzHusendung der «ngtbote. SrfWIgngeort «arburg, 1 ®.«Wf. — *1« Tutte*.
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*1)011 sche I a g er1- vollstLndmv fern etwa zeb, Personen, barui.,-. Ein kommunistischer i
Eisenach. 30. JfÄrt.',, .Tagung von RaturfreuNb Sonnllm über 40 0 Dele g dem ganzen Reiche in dem Hof" zusammengeiund-n, da > RetchÄagsobg-'ortznster ,u. ringische Lanbcspoltzei und hatten Wind non dem kvm. men und verhafteten f die nach Feststellung ihrer Pe. Heimat abgefcbnfcen wurden. das gesamte Aktenmater nistischenKongreffesinds-
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Dr. Srlorl,
Wien, 30 Juni. Bundeskafr pel hot gestern bereits eine Di» len des Hospitals znbrmgen ferung schreitet fv-" bereits ^n dieser WmHe in können.
Amnestie für die Füst
i Pi« ^2b«rhesiisch« Zeitung $gr'^$efaUtnb?MeN»®etn «nS8St«i^XrS/ta^%e“S‘Ä
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vor den Somme »J^bes Parlaments, die am** lnend-n prcltae »tzmren, eine Eingabe nra»^* „Tau; ‘ verzeichnet weiter die MösliÜkeit. bae
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