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1924
6.3
anderen Parteien zu stch.
Der Plan der Deutschen Bolkspartei.
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Eine neue Reichstagsfraktion.
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6in nnes Kabinett Hott?
Zur Frage der RegiernngsbilLnng.
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(3381 Gleich. ,(5aht kert).
. Dreh. I Kott, in«), i
1. Wahl des Präsidiums.
2 5l1t' auf Freilassung der in Saft befindlichen Abgeordneten.
misch: „HeiAus mit den politischen Befangenen!" Ms Di. Breitscheidt (Soz.) sich nicht meldet, rufen dir Kommunisten: „Ist auf Geschäftsreisen befindlich!" (Heiterkeit). Beim Namensaufruf des Abg. Emminger (Bahr.
Berlin, 27. Mai. Der ReichSpr Ssi- dent empfing tm Lauf des Dormittags zuerst de» Reichstagspräsidenten Löbe und sodann die Führer der Fraktionen und zwar von den Deutschnatio- nalen Hergt, der Vereinigten sozialdemokratischen Partei Hermann Müller, der Zentrumspartei Fehrenba ch, der Deutschen VolkSpartet Dr. Scholz, der Deutschen Demokratischen Pattei Koch und der Bayrischen Dvlkspattei Leicht z, einer Ginzelbesprechung über die polittsche Lage und
stand wieder auf der Plattform der Regierungsbank erscheint. Die Eröffnungssitzung des Reichs- tazs hat gezeigt, daß es keinen leichten Stand haben wird.
Ein Bedauern muß man für Deutschland haben, wenn es auf diesem alten Wege weitergehen soll. Soll der arme deutsche Parlamentarismus wirklich am Leben bleiben? Der letzte Eindruck der ersten Sitzung war der, daß die Partei der Radau- macher die Internationale singt, während die andern sie mit dem Deutschlandlied übertönen. Das war ein Ohrenschmaus, bei dem man laut auf- schreien möchte. Wenn wir um ein solches Konzert uns in die Ankosten eines Wahlkampfes stürzten, dann wird, worauf es ja allerdings den Kommunisten ankvmmt, das Ansehen des Reichstags sehr rasch vertan sein.
Berlin. 27. Mai. Wie man hört, hat der Vorsitzende der Fraktion der Deutschen Volkspartei, Dr. Scholz, dem Reichspräsidenten empfohlen, mit der Bildung eines Kabinetts auf breitester Grundlage einen deutschnationalen Kan»
der llniv. -Buchdruckerei oon Job. Sug. Koch. Markt 21,23. — Nerniprecher 55, Postichecktonto: Nr. 5015 Amt SVianfruit a. Mai».
anwalt Dr. Rhode-Frankfurt (ein Marburger) angehören und die zusammen über 7 Sitze verfügen, mit der deutsch-hannoverschen Partei und dem Bauernbund, der ebenfalls Mittelständler in seinen Reihen zählt, zu einer Fraktion zusammengeschlossen. Sir benennt sich „Wittschastliche Vereiniguug"". Vorsitzender ist Pros, i
Wie aus Berlin gemeloci wird, hat sich die Wirt- schastspattei des deutschen Mittelstandes, der u. a Universitätsprofessor Dr. B r e d t - Marburg und Rechts-
Sitzungsbericht.
Schon lange vor Beginn der Sitzung sind die PuklikumStribünen überfüllt. In der Diplomatenloge hat der englische Botschafter Lord d'A b e r- non. der amerikanische Botschafter Houghton und Mitglieder der französischen, polnischen, belgischen, italienischen und tschechoslowakischen Gesandtschaften Platz genommen.
Schon vor drei Ahr betreten zahlreiche Abgeordnete den Saal. Einige von ihnen erkennt man sofort als Neulinge, weil sie mit brennender Zigarre hereinkommen. Der Kommunist Eppstein mit einem schwarzen Faszistenhemd angetan sitzt län- | gere Zeit mit dampfender Pfeife auf seinem Platz.
Eine Tagesordnung liegt noch nicht vor. Auck> amtliche Drucksachen sind noch nicht verteilt worden
Auf der Pressetribüne haben sich zahlreiche Phctographen eingefunden. Die Bänke für die Reichsminister sind leer. Die Bänke der Landesregierungen sind stark besetzt. Auch die Mit- glieder des Reichsrates haben sich nahezu vollständig eingefunden. Anter den Abgeordneten sieht man u. a. die bisherigen Minister Dr. Strese- mann und Dr. Gehler. Der bisherige Reichskanzler Marx ist zu Beginn der Sitzung nicht anwesend. Ludendvrff hat als einer der erste» sich auf seinem Platze eingefunden. Als die bekannte Vorkämpferin auf dem Gebiete der Heimarbeit. Frau Rehm, (dntl.) erscheint, geht Ludendvrff auf sie zu und begrüßt |ie aufs herzlichste. Bald darauf erscheint auch Tirpitz, der von seinen Freunden lebhaft begrüßt wird. Auch der junge Fürst Otto v. Bismarck erscheint im Saal.
Berlin, 27. Mai. Der Reichstag war heute 1°^« Kabinettsbildung zu beteiligen, während vormittag, obwohl erst die Plenarsitzung um 3 Ubr man von anderer Seite hört, daß die Volkspartei beginnt, schon von zahlreichen Neugierigen umlagert, lediglich die Bedingung gestellt habe, daß Reichs- ^-mchttn. Die kanzler Marx bei dem Versuch der Regierungsbil- Kontrolle beim Eintritt tn das Rnchstaosgebäude war. " r, -__' , ‘ "
sehr streng. Alle Fraktionen haben heute Irak- bunfl 'xä) au$ no$ einmal an die Deutsch- ttonsberatungen angesetzt. Am Vormittag tagten die) u a t i o N a I en wende.
Demokraten und die Komunistcn. Um die Mittaisstande hrelt die neugebildete Wirtschaftspartei, die ich aus dem Bayerischen Bauernbund, den Deutfchhan-
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j Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen
Um 3.20 Uhr betritt der Allerspräsident, der Abg. Bock, Gotha (Soz.) den Saal und nimmt am Präsidium Platz Er eröffnet die erste Sitzung des Reichstages. Sofort setzen die Kommunisten m.'t einem furchtbaren Lärm ein. Sie schreien im Chor: „Heraus mit den polittschen Gefangenen!" Die kommunistischen Frauen schlagen mit den Fäusten auf den Tisch. Auf einmal ertönen aus den kommunistischen Reihen schrille Pfiffe. Die Abgeordneten der übrigen Parteien sehen staunend diesem Treiben zu. Als einige lachen, schreien »Wir werden Euch das Lachen ein- tränten!" „Schlagt ihnen in die Fresse, wenn sie (Anhaltender minutenlanger Lärm, Pcotest-
Der neue Reichstag eröffnet
Die Kommunisten sprengen die Sitzung.
Vp.) rufen sie: „Justizverbrecher!" Schuft!" Als cm weiterer kommunistischer Abgeordneter aufgerufen wird, der in Hast ist, rufen die Äwununiften: „Der fitzt im
novevanern und den vier Wittschaftspatteilern zu- ammensetzt, ihre erste konstituierende Sitzung ab. Um 1 Uhr werden die Sozialdemokraten zusammen- treten, um 2 Uhr die D e u t s ch n a t i o n a l e u. Die Deutsche Volksparte i und die Nationalsozialistische Freiheitspattei halten nach der P^n.-rsch-.^g neue Fraktionsfitzungen ab.
Eine stürmisch« Eröffnungssitzung! Trotzdem ■ur Formalitäten zu erledigen waren — die Sll- Pmg beschränkten sich auf die Verlesung der Namen
Platzten doch die Gegensätze in heftiger Weise auseinander. Dabei waren, wie es sich von selbst »ersteht, die Kommunisten das tteibende Element. Sie haben die ärgsten Schreier, die sich im Landtag bereits in ihrem Handwerk praktische Erfahrung erworben haben, in die ersten Reihen postiert. Noch ehe der Alterspräsident Bock die Sitzung überhaupt eröffnet hatte, sprang Abg. Katz Mlf hie Tribüne, um die 'Befreiung der kürzlich derhasteten kommunistischen Abgeordneten zu verlangen. Seine Genossen im Sitzungssaal sorgten selbstverständlich für den nötigen Lärm und jedesmal, wenn einer der verhafteten kommunistischen Abgeordneten ausgerufen wurde, wiederholten sich diese Lärmszenen, die vom ersten Augen- blick an den Sitzungssaal mit feindselig gespannter Atmosphäre erfüllten. L
Akan fühlte in dem Saal, wie diese Spannung alle beherrschte, sowohl den dichlgefüllten Sitzungssaal wie die Tribünen, die zum Brechen voll waren, »m die erste Vorstellung dieses vielversprechenden R'ichSwgeS zu genießen. In dieser Spannung fcirtte der Aufruf des Namens Ludendorff wie eine Bombe. In der kommunistischen Ecke brüllte es auf, von den Bänken der Nativnalsozia- i Wen antworteten stürmische HeUrufe und minutenlang tobte der Lärm, bis der Schriftführer mit btt Bei lrlvng der Namen fortfahren konnte. Dasselbe wiederholte sich bei dem Aufruf des Ni- MenS Tirpitz. dessen Träger unverkennbar als der alte Seemann mit wagendem Bart auf den er- ßen Bänken der Deuischnationalen Platz genommen , Hane ^nd den Dem. njtr.uii.nen gegenüber, wie sich von selbst versteht, lerne Kaltblütigkeit nicht Der- frr
®o zeigte schon (.; Eröffnungssitzung, daß das Wetterglas im Re.chslag auf Sturm deutet. Am- s» vrchtiger wird es sein, daß eine neue Regie- I rang sobald wie möglich gebildet wird. Die R_>. Werungsbank irc vollkommen leer und man wird I kohl mit A> ch annehmen können, daß die bisherigen Minis'l L;c aus ihren Abgeordnetenplätzrn saßen, sich dort wohler fühlten, als sie sich wohl I auf der Regnrungsbcnt hätten fühlen könn-n. Wchrscheir.li.ch wird ihnen aber das Los nicht er- I spart bleiben, oort w^eer zu erscheinen. Die Re- gierungsbilduug Vollzieh- sich offenbar so. daß dem -tSherlg«- R,»chskcvz>er Dr. Marx die Bildung «nm-tteibar ti-'rhti übertragen wird. Die Regi--1 rangsblldung wird der. bisherigen KoalitionSpar- trien josott w>de- zufallen. Es ist aber damit zu rachnen, daß Dr. Dar, vor der Bildung seines XabinrttS auf Munich der Deutschen BolkSpattei nochmals den Br »such macht, dieDeutschnatio- »a le n mit in die künftige Regierungskoalition «nzub- ziehen
. v ® r a e f e (natsoz.) widersvttcht der Auffassung des Abg. Fehrenbach und beantragt an die erste stelle der morgigen Tagesordnung die Haftbefreiungsantrage zu setzen
Abg. Koenen (Komm.) beantragt außerdem roch.,-------—------- ----- ----------- . ______
Sie Anträge aas Befteiung aller politischen Gesänge- d i d a t e n zu betrauen, auch bann, wenn der nrn und auf Aufhebung des Ausnahmezustandes und Reichspräsident Bedenken wegen der Persönlichkeit °^Derbotes der Roten Fahne" vor der Wahl des des Kandidaten haben sollte.
Prasibiums zu erledlgen. _____________
Darauf tritt Abg. T h e l m a n n (Komm.) ans anrt--
vrotesttett gegen die Polizei der I neue Kabinett Marx.
ecy.’e.,trret,u$W und schlicht mit einem Hoch auf die I Berlin, 27. Mai. Zu Beginn der Sitzung breimeri LuFfn "w.” * * ,Äom™'mii4en stimmen rechnet man in parlamentarischen Kreisen mit Be» oreimar laut m die Hochrufe em. Sie singen hierauf - .. . . ' ,
eine Strophe der Internationale. Die Nationalsozia-1 snmmtheit damit, daß der btshertge Reichskanzler listen antworten mit einer Sttoobe des Deutschland- Marx vom Reichspräsidenten den Auftrag erhol«
wettere Strophe der Internationale. Man spricht davon, dass dieses Kabinett sich auf die
®er Alterspräsident batte bereits bei Beginn des bisherigen Regierungsparteien stützen und ver« m» m*6cU ,u «.toten.
----------- In volksMrteilichen Kreisen wird erklärt, daß di« Hochbetrieb im Reichstag. I Partei als solche nicht entschlossen sei, sich an einer
stertij irbtufl '• 3te u erat« Leittui, >rdruch erzeich, (ZiM irdruch
Gefängnis utä> fiubenborff sitzt im Reichstag!" Bei dem Namen Ludendorff erheben die Kommunisten ein ohrenbetäubendes Geschrei. Die Nationaffozialisten antworten mtt, Sälrufen. Ludenborff lächelt und verneigt sich spöttisch vor dem Kommunisten. Der Abg. Schalem (Komm.) hebt eine braune Bnlle hoch, die er dann auf den Tisch des Hauses nittterlegt. Ter Lärm dauett, ...... UÜCt vie poi
längere Zett an. Ms der ebengenannte Kommunist Scho- die Fraae der Reaierunasbildnna em aufgerufen wird, antwotttt er: „Hier! Ich werde Euch 9 Regierungsbildung, kbon noch aufregen!" (Gelächter). Ter Name Sever'ua .
wird von den Kommunisten mit den Rufen „Pfui! Nieder Die heutigen Parteiführerbesprechnngen.
mit dem Verräter, Bluthund!" begrüßt. Beim Namen Berlin, 27. Mai. Dem Parteiführer- Lolimann ruft Schalem: „Sind Sie noch nicht drüben empfang beim Reichspräsidenten legt ? Lrr" (KU h? @0 ”"focrufeTl toirb. man in politischen Kreisen nur vorbereitende 'S?
Angern b Kommunisten ein Pseiffonzert auf den I deutung bei. Wie man hört, hat der Reichspräsi-
Tie Abgeordntten, die Beim ersten Aulnif nicht °e- '"besondere den deutschnativnalen Führer nur antwortet haben, werden dann zum zwttten Mal auf- aliÖetnein informatorisch gehött und beabsichtigt erst gerufen. Hierbtt wiederholen sich immerfort die lauten im Saufe beg Aachmittags erneut mit den inF tage Rufe der Kommunisten: „Sitzt im Gefängnis, ist in kommenden Herren zu sprechen.
Lchutzbast, usw." Als bei dem Namen Knebel auch einige Regierung wird der heutigen Eröffnungs- Nationalsozialisten antworten: „Im Gefängnis", rufen I fttzung des Reichstages fernbleiben. Es sind auch i6nIn ?u: kennt das noch nicht, für die Regierungstribüne keine Katten am beam-
. (Heiterkeit). Als der tete Herren ausgegeben worden. Der Reichstag
Die Schriftführerin Frau Agnes verli-st die Liste I“?9 erpffnet toetbcn- ®5 ist nicht anzunehmen, der eingegangenen Vorlagen. Darunter befinden 'sich er^te Bettauung für die Bildung des neuen
die Sachverständigen-Gutachten, einige Verträge mit den! Kabinetts vor dem Nachmittag erfolgt Aus Par- Randstaaten, eine Denkschrift über die Besatzungskosten lam>mtarischen Kreisen erfährt man Weller, daß man und ein Bericht der Reichsschulden-Kommission für 1924. in den Kreisen der Mittelparteien nach wie vor
Dann tritt eine Pause ein, während der die Schrift- annimmt, daß ein Kabinett Tirpitz wenig c Aussicht auf Gelingen besitzt. Man glaubt in gebiis des ^amen5®uf?ufes m"ta^a6er4^a&eorbn®te der Mittelpatteien auch, von sich aus nach anwesend sind und daß der Reichstag danach beschluß- geeigneten Persönlichkeiten Amschau halten zu sol- fabig ist. Es wird dann eine ganze Reihe kommunistt- ien. die in der Lage wären, ohne ein vorher g-nru
Anträge verlesen, in sesigi reales Programm eine Kabinettsbildung zu
Freilassung der in Ha?t befinbVtchen Enmmcn> kann aber im Augenblick nicht ge- Abgeordneten verlangt wird. Außer ver- ^gt werden.
schiedenen kommunistischen Abgeordneten ist der Na-1 Do ch hält man die Möglichkeit der erneuten ’°n«ha «Knebel in Haft Betrauung des bisherigen Reichskanzlers Marr
Abg. Katz (Komm.) verlangt die sofortige Se= inr Kob<nettsb ilduna offen
ratung der Saftbefreiungsanträge. Er vrotesttert zu- 8 ^^0,nettsviwung offen.
t , da^egegen, daß sich im Vorraum des Sitzungs-1 * * *
faoles Polizei aufbalte. Der Reichspräsident an Dr. Hergt.
seiner Fr?kli!n"In den Berlin. 27. Mai. Wie das ..Berliner Tage-
Anträge könnten^^Allerdi^erstdänn^^zur Abstimmüng 311 wissen glaubt, hat der Reichsprösi« kommen, nachdem der Reichstag sich"konstlluiert und lein dent an Dr. Hergt. den Vertreter der Deutsch- Plenum gebildet habe. nationalen, in der heutigen Vormittagsunterred«
Ab«. Schalem (Komm.) verlangt die sofortige ung verschiedene Fragen gerichtet, u. a. ob er bereit 'Seratung der Anträge sei, die republikanische Verfassung zu schützen und
(xS,28'c1 e"fr.“$ (3ti.) verweist auf die Ee- die bisherige Autzenpolittk fortzusetzen. Außerdem 6cItk es "nrulässig, daß vor der dürfte natürlich die Frage der Mehrheitsbildung Wahl des Präsidiums derartige Anträge beraten wer- berücksichtigt worden sein Die Besprechung
Alterspräsident Bock stimmt dem zu und erklärt °"k>ete völlig negativ. Daraufhin berief auf die Tagesordnung der morgigen Sitzung werde ge- ^-chsprasident nacheinander die Führer bet setzt werden: anderen Patteten zu stch.
Der «nzeigen-r.i, beträgt für bex lügesp. Zeilenmillimet« 0,08 SeltwarL letll*«
ausroatt. Anzeigen 0,10 Softmott Bei Ichwier.Tatz 50 »/. »■f|<6Iag. Gemmelexieio last. Cfi «Tmfce*
Auffcklag. Shenamen 0,35 (SofttnatL Jeder Rabatt gilt al« Barrabatt. Bel»-,« werden 0v« fllwt1 berewnet, ebenso Anefunff durcki bi« t^eick>aft«fteüe und 'luienbnna der Unaeb»»« q ., —
i-n«b°tb 5 Ja9«« (1Dollar- <2°
lut« bee 3abIunps.Ctegaegstages. Verzugszinsen pro Tag nach dem vankzinsfnß
Die Antwort Cer deutschnationalen Frattion, Me am Montag Abend erteilt worden ist, enthielt, „
M h* ««S>: wm außenpvlllffchen Programm der Arbeitsge 1 ^fÄ.6aTf^-1ren^ 3fnts.?rt enthiett l lachenl. ............. .atm,
fm Schluß ma,erteile Vorschläge, die von dem I rufe bet beit übrigen Parteien). Der Alterspräsideut »rogtemm der Arbeitsgemeinschaft abwichen. Sv- Dringt mit feiner schwachen Stimme nicht durch Plöd- Ucl man bei dem vertraulichen Charakter der Der-1begibt sich der kommunistische Abg. Katz, ehe noch Handlungen weiß, enthielten diese Vorschläge, die Reichstag konstituiert worden ist uns ehe er das don den Deutschnationalen auch vorher schon formu- I ®orl erhalten hat, auf die Rednettribüne und ver. Berten Vorbehalte und Abänderungen des Gutach- ltest einen Antrag, der die sofortige Freilassung ecr po- lens, von deren Durchsetzung die Annakune X Elchen Gefartgenen fordert (lebhafter Widersprach bei rsvaig gemacht werden fönte ^in hLfn °"b?rfn Parteien). Es herrscht minutenlanger Lärm. Imr9 in 9h,^ Jonte. Rein formell Trr Kommunisten schrtten und toben, die Vertreter
Antwort entgegenkommend gehrlten, Ider anderen Parteien rufen: „Schluß!" Der Abg Katz « dr eDeutschnationalen erflärten, sie seien bereit, (Komm.) beantragt, feinen Antrag sofott auf die Tages-- werter zn verhandeln. Aber rein sachlich war die ordnung zu setzen. Als er geendet hat, klatschen die Matwoit doch eine Ablehnung. Die Demokraten Kommunisten stürmischen BeifalL. Der Alterspräsident lwd das Zentrum haben sie als solche empfunden Ikann fest, daß er das älteste Mitglied des Hauses *»d bezeichnet und die Deutsche Volkspattei hat 5?r übernimmt das Amt mit dem lebhaften Wunsch, dvtz ihres Wunsches, die Fühlung mit den Deutsch- r°6 ble “uj den iieugewählten Rttchstag gesehim Hoff-
I s.1* ®ili6l,In «Komm.,. Sie nehmen am Pläiidinni
-spräche zwischen FHerrn Hergt und dem Platz und der Namensauftuf beginnt. Wenn ein kom- «eichspräsidenten einigermaßen verschärft. Es munistischer Abgeordneter aufgerufen wird, der sich au- «mmt hinzu, daß bei den Demokraten und dem | genblicklich in Haft befindet, rufen die Kommunisten ftür- Bentrum, wie es scheint, wenig innere Neigung ^rhanden ist, die Deutschnativnalen wirklich für die 'Teilnahme an der Regierung zu gewinnen. Denn •Bgeinein rechnet man damit, daß das Kabinett
• af der alten Koalitionsgr undlage und »vhi au,ch zlemlüch mit dem alten Personenbe-