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Oberhessische Zeitung

Ztoeites Blatt ,

! Der große Bucherfolg! t

120. bis 150. Tausend

in die

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Verantwortlich f. d. Schristltttung: Hann» Georg Licht. Für den örtlichen und Provinz. Teil: Wilhelm Wißner.

solchen zweifelhaften Falles in die Hand nahm, um ihr. zu bearbeiten, erinnerte er sich an dieses ©c» sprach, er zögerte eine Weile und schaute sinnend

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Heffen-Naffau und Nachbargebiete.

Dassel, 14. Mai. In der ©rube der Kalige» we-kschaften Hattorf in Philippsthal ereignete sich ein schwerer Anglücksfall. Als der Betriebsfüh« rer Suchsland mit einer Karbidlampe in den Schacht einsuhr ereignete sich plötzlich eine heftige Explo» sion. Die Kleider des BettiebsführerS standen so» fort in hcllen Flammen. Suchsland erlitt so schwer« Brandwunden, baß er kurze Zeit darauf starb. Alq die Ehefrau des Verunglückten von dem Vorfall benachrichtigt wurde, griff sie zum Revolver und erschoß sich. Das Ehepaar hinterläßt zwei Kin- der im Alter von 1 bis 3 Jahren.

Rieder-Ingelheim. 14. Mai. In de, Rächt zum Montag erttänkte sich im Wäschbach eine aus Ober-Ingelheim gebürttge ältere Witwe. Es mag der Verlust eines Sparkassenguthabens der ©rund zur Tat gewesen sein.

ein Ansporn zu zielsicherem Arbeiten werde«. Allen aber, die zum Gelingen der Feier beigetrage« haben, sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.

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Beeinflussung dar, aber wenn man alle Verbre­cher ihrer angeborenen Eigenschaften wegen frei- sprechen wollte, wäre die Welt bald in Händen von Zuchrhäuslern.

Herwegh widersetzte sich. Die Menschen werden nicht allein durch sprachliche Gedankenvermiltlung. sondern auch durch vorgebildete Gemeinschaft der Gefühle beeinflußt, und sie müssen danach handeln, ob sie wollen oder nicht."

»Aber Kolleg« —“

»Wir alle sind aus der inneren Anlage heraus nicht nur Menschen, sondern auch Mitmenschen." fuhr Herwegh fort. »Cs gehört zu unserm Beruf, doK man andere versteht und sich den fremden GesühlSzustand vergegenwärtigt. Die Einfühlung ist eS, was uns Juristen fehlt."

»Sieber Herwegh". sagte Ehrlich, der diesen Ausführungen mit einem überlegenen Lächeln ge­folgt war, »Sie haben in Allem recht, sie geraten dabei aber auf die Bahn des Psychiaters, und den kümmert die rechtliche Beurteilung eines Falles wenig. Der Richter soll nur die Tat beurteilen, um das Wie und Weshalb hat er sich nicht zu kümmenr."

„Abe» wir Verteidiger müssen das!" rief Her­wegh.

»Rein .das bestreite ich ganz entschieden, denn wir kommen damit auf die schiefe Ebene."

»Und wohin führt Ihre gerade, korrekte Richt­linie?"

,Zum Ziel, öüS wir uns alle stecken sollen, zur gerrchten Beurteilung des Falles."

»Ohne daß wir seine Gründe untersucht haben?"

»Die andere führt jedenfalls zu dem Chaos und den dunklen Winkeln, in denen sich die faulen Falle verbergen." sagte Ehrlich. »Beschäftigen Sie sich nicht zu viel damit, es ist nicht gut."

Als Herwegh zum erstenmal die Akten eines

Akten. »Soll ich oder soll ich nicht?'

auf die Rachkommen, hatte er früher viel mit Dok­tor Rickert diskutiert. Dieser behauptete, alle Ver­brecher seien mit diesen Anlagen geboren und sie könnten für ihre Taten nicht zur Rechenschaft ge­zogen tu-Len

Die Ansichten seiner Kollegen gingen in die­sen Fragen auseinander. Die meisten beschäf­tigten sich nicht mit Psychiatrie. Das überließ man den gerichtlichen Psychiatern. Die Richter sahen es nicht gern, wenn sich die Advokaten als HUfStruppen Aerzte hinzuzogen, welche ihre RechtS- u^ieile oft durch ihre wissenschaftlichen Belege wert­los machten.

»Wenn alle Verbrecher für geistig anormal er­klärt werden." sagte der Landrichter, mit dem Her­wegh nach der Sitzung heimging, »macht man am besten das ganze Gericht zu. übergibt die Diebe und Mörder den Irrenanstalten, dann kann der St rat für sie sorgen und unsereiner hat wenig­stens keine Arbeit mit ihnen."

Es wehte Herwegh immer eine feindliche kühle Lust entgegen, wenn er mit Juristen auf diese Fra­gen kam. Er fühlte das, aber dieses Ausweichen war nur natürlich, ein Richter durfte sich nicht in diesem Labyrinth verlieren.

Sein Kollege Ehrlich stand diesen Fragen skep­tisch gegenüber. Er hatte die Praxis seines Va­ters übernommen und führte sie ganz im Sinne seines allen Herrn weiter. Rur war et nicht so grob, sondern sehr korrekt und gewandt, und dafür bekannt, daß er nur »hasenreine Fälle" nahm.

Die anderen lehnte er ab. Er glaubte nicht an die geheimnisvollen Gefühlskomplexe, an die sich die Gedanken- und Willensrichtungen der Menschen anknüpfen. »Ueberhaupt Gefühle." sagte Ehrlich, ,we.n wir uns erst darauf einlassen." Er zuckle die Achseln. »Gewiß stellt diese Verer­bung und Betastung der Verbrecher eine gefährliche

Dersch, Grete Schneider; 3. Preise: Käthe Damm, Gretel Rikolaus.

Mittags fand gemeinsame Tafel in den Stadt- iälea statt, anschließend daran gemeinschaftlicher Runda ang durch die Stadt. RachmittagS um 6 Ahr nahm die Hauptfeier ihren Anfang. Hierzu waren erschienen: Herr Studienrat F. Ehringhaus aus Cassel, Begründer und Ehrenmitglied der Ver­eins, sowie Vertteter der Behörden und der Kauf- mmrnschafl. Rach einigen Musikvorträgen und dem von Fräulein Scharrenberg meisterlich gesproche­nen Festprvlvg folgte die Begrüßungsansprache des 1. und Ehrenvorsitzenden, Herrn Archivsekretär Kniese. Alsdann überbrachte der Bundesvor­sitzende. Herr Könitzer. die Glückwünsche des Bun­des und gedachte der Verdienste des Marburger Vereins und namentlich des Herrn Kniese um die stenographische Sache und überreichte im Auftrage des Bundesvorstandes eine Anerkennungsurkunde. Namens des Bezirksvorstandes widmete der Be- zirksvr rsitzende, Herr Kaiser, Herrn Sekretär Kniese anerkennende Wotte und überreichte ihm eine Ar- trnth* mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Bezirks. Der 2. Vorsitzende des Vereins. Herr Kaufmann Hildebrecht. feierte den langjäh­rigen Ehrenvorsitzenden, Herrn Kniese, mit war­men Worten und sprach ihm für seine 32 jährige unermüdliche Tätigkest im Interesse der Ausbil- dung der Mitglieder zu tüchttgen Stenographen und für seine vorbildliche Vereinsleitung unter Aeberrefchung einer Ehrengabe den Dank des Ver­eins aus, den er auch auf Frau Kniese aus- dehnte, da auch sie im Vereinsinteresse große Opfer auf sich genommen habe. Ein Vertteter LeS Kaufmännischen Vereins übermittelte die Glückwünsche dieses Vereins unter Anerkennung der Bestrebungen des Stenographen-Vrreins und des Wertes der Stenographie für den Kaufmann. Herr Kniefe dantte allen Herren für die Aner­kennungen und Ehrungen und gelobte, der Schule Stolze-Schrey auch fernerhin die Treue zu hak­ten. Rach den Ansprachen und Ehrungen folgte brr Festvvrtrag des Studienrats Ehringh.rus „In- wiekern kann die Stenographie unserm Vaterlande dienen". Kurz gedachte der Redner des großen Erfolges der Stenographie auf dem Gebiete des gesamten wirtschaftlichen Lebens, der Iugendbil- dung und Erziehung, sowie der Vorteile, die Steno« giapher gegenüber Systemunkundigen Huben. Er betonte insbesondere, daß nur eiserne Willens­stärke den Stenographen zum Erfolg führen könne. Das Theaterstück »Kiekebusch, der Anschuldsengel" versetzte die Zuschauer in fröhliche Stimmung und es kann als wohlgelungen bezeichnet werden. Ver­losung und Tanz mit vorher stattgefundrner Preis- verteilung führten die schönen Stunden zu Ende. Möge das Stiftungsfest allen Teilnehmern eine bleibende Erinnerung sein und den Stenographen

Nr. 115

Freitag, 16. Mai

1924

tuns der Nomination bat. Ferner sieben im Vorder- «rnnd der letzte Präsidentschaitskandidat Cox von Illinois, der von Harbins vor vier Jahren geschlagen wurde, zwei frühere Botschafter, Davis und Gerard, der uns Berlinern aus der Kriegszeit als amerikani­scher Botschafter und seiner späteren Hetztätigkeit gegen Deutschland sattsam bekannt ist. Nicht unbeträchtliche Aussichten besitzt der Gouverneur des Staates New Bork Smith, familiär ,:9tl Smith". Dieser ist einer der Dorkämpfer und vielleicht der erfolgreichste Vorkämpfer der Bewegung zur Abschattung oder wenigstens Milde­rung der Prohibition. Und er hat sich gerade auf die­sem Gebiete als Gouverneur von Newyork hervorgetan. Gleichfalls ist Senator Coveland bekannt als Gegner der Probibition und da jeder von diesen beiden Kandi­daten Aussicht hätte, aus diesem Grunde so ziemlich alle deutsch-amerkanischen Stimmen auf seine Person zu vereinigen, müsien sie als. aussichtsreiche Kandidaten in erster Linie betrachtet werden.

Wenn dann Anfang Juli die Parteien ibre Kan­didaten aufgestellt und ihre Wablvrograrnme verkündet haben, kommt während der beisien Sommerzeit eine Ruhevause und dann folgt im Oktober der eigentliche Wahlkampf um die höchste Würde der Vereinigten Staaten von Amerika.

Brücken führen j über denRhein, z Brücken — und ♦ keine Lafetten! «

Von einer Französin $

30 Jahre Stenographen-Verein Stolze-Schrey.

Am Sonntag, den 11. Mai, beging der hiesige Stenographenverein »Stolze-Schrey in den Stadt­sälen die Feier seines 32 jährigen Bestehens, ter» bunden mit der Bezirksversammlung des Overlahn­bezirks und mit einem Bezirkswettschreiben.

Auf der unter Leitung des Dezirksvorsitzenhen, Herrn Oberstadtsekretär Kaiser, schon am vorher­gehenden Abend im kleinen Stadtsaal in Anwesen­heit des 1. Bundesvorsitzenden, Herrn Könitzer aus Cc ssel. wurden die inneren Bezirksangelegenheiten beraten.

Sonntag Vormittag 9.30 Ahr fand das Be­zirks - Preiswettschreiben in den Räumen der katho- lischen Schul« statt. Es wurden von etwa 140 Wettschreibern 120 preiswerte Arbeiten abgegeben, die dank der großen Freigiebigkeit hiesiger Firmen und Dcschäftskeute mit wertvollen PreiSgegenstän- hen ausgezeichnet werden konnten. Von Mar­burg wurden folgende Preise errungen: Abtlg 280 Silben: 1. und Ehrenpreis: Erich Wegener; 140 Silben: 1. Preise: Anna Kipp, Beruh. Strack, Fritz Heipel, Iohs. Rösser; 120 Silben: 1. und Ehren­preis: Thea Kaiser, 1. Preise: Anna Konstantin, Dietrich Dem, Tussa Damm, 2. Preise: Martha Keppler, Karl Seibel; 100 Silben: 1. und Ehren­preis. Hilde Burk, 1. Preis Elli Papke, 2. Preis: Martha Kesting; 80 Silben: 1. und Ehrenpreis: Käthe Wagner, 1. Preise: Anna Huhn, Küche Kipp, 2. Preis: Helene Dauber, 3. Preise: Friedr. Boette, Maria Eisel, Justus Arnold: 60 Silben: 1. Preise. Käthe Quehl, Maria Weimar, Martha Otto, Anneliese Scharrenberg, Hertha Boß. 2, Preise: Heinrich Fett, Liefe! Angermann, Anna

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f-' Herwegh hatte sich schon in München viel mit Herichllicher Medizin beschäftigt und mit beson­derem Interesse diese Vorlesungen besucht- In fei* "per Bibliothek sammelte er hauptsächlich wissen- Fchaflliche Abhandlungen berühmter Psychiater über Die Fragen der Behandlung verwahrloster Kinder Md die Beutteilung kindlicher Verbrecher. Diese Mätsel hhstettscher Epidemien in den Schulen, in* Dividueller Hemmungen und ihre Bekämpfung, der Winfluß des Alkoholgenusses der Eltem und Ahnen

Die anderen Kollegen hatten den Fall As- ran abgelehnt. ~ Es war eine Postsekretärsfrau, die eine Reihe von Diebstählen begangen halt« und von dem Besitzer eines Warenhauses auf pischci Tat ertappt und angezeigt worden war.

Aus die Anzeige hin rühtten sich auch andere geschädigte Kaufleute, die bisher aus Rücksicht auf die Familie geschwiegen hatten, und es kam heraus, daß diese grau, deren Mann ein auskömmliches Geha.lt bezog, die in geordneten Verhältnissen lebte, selbst Vermögen besaß, jahrelang kleine und größere Diebstähle in den Geschäften mit einer geradezu rcfitn.erten G:sch'.ck ichkeit ausgesührt hatte. Man sand bei der Haussuchung aufgestapelle Berge von Seidenresten, Blusen, Wäsche, seidene Strümpfe, Schmuck. Bänder, Spitzen. Ihre zwei wohler­zogenen. bescheidenen Kinder waren ganz verstört, daß ihre Mucker als Diebin entlarvt war.

Der Mann war gebrochen von dem jahrelangen Kamps gegen eine Leidenschaft, gefoltert von der täglichen Angst, daß einmal alles ans Licht kom­men würde.

»Ach. Herr Rechtsanwall, Sie wissen nicht, was es heißt, seine Frau, die man geliebt hat, di« einem Kinder geboren hat, als Diebin zu sehend Der gebrochene Mann begann seine Ehe zu schil­dern. »Wir waren so glücklich, meine Frau ist so gutherzig, und eine treye, sorgende Mutter, ach. meine armen Kinder." And der Mann bedeckte sein graues Haar voll Kummer.

(FoNsetzung folgt)

| Die MkikEe IriWMWMI.

j Es kommen Meldungen aus Newyork, die meist Wilf Mihoerständnissen amerikanischer Verhältnisse Ke­ruben und daher irreffibrend find. Daher dürste es Angezeiat erscheinen, mit einigen Worten die Dinge zik schildern, wie sie augenblicklich liegen. Die Wahl des neuen Präsidenten als Nachfolger des verstor­benen Harding, ettolgt am ersten Dienstag nach dem ersten Montag im November. Ende Juni und An­fang Juli finden die Parteitage (Nationalkon­vente) der beiden grohen Patteien statt, zwischen denen die politische Macht in den Vereinigten Staaten wech­selt: zwar gibt es noch eine ganze Anzahl andere Par­teien so die sozialdemokratische und die kommunistische, sie alle svielen jedoch gar keine R o l l e. Es fällt somit die gesamte Präsidentschafts- wabl in zwei Abschnitte, von denen der erstere mit den beiden Nationalkonventen seinen Abschluss findet.

Zur Zeit tobt in beiden Parteien der Kampf um die Auswahl der beiden Kandidaten, zu­mal es von der zeitweise recht lebhaften Bewegung zur Gründung einer dritten Partei recht stille geworden ist. Der Träger einer solchen dritten Partei wäre voraus­sichtlich nur Senator La Folette von Miskonsin, rer jedoch den Höhepunkt seiner politischen Laufbahn bereits Lberschtttten bat und kaum noch für eine solche Rolle in Frage kommt. Bei den Republikanern scheint die Sache verhältnismässig einfach zu liegen, als in diesem Augenblick wenigstens Präsident Eoolidge die Meiste Anwartschaft bat, als Kandidat aufgestellt (no­miniert) zu werden. Er bat soeben in den Vorwahlen (einer Partei einen sehr bemerkenswetten Sieg in Kali- ornien errungen, dem Heimatsstaat seines schärfsten Gegners im eigenen Lager, des Senators Hiram - Johnson. Dieser hat lange Zeit im Vordergrund des politischen Lebens gestanden und war bereits vor vier Jahren einer der aussichtsreichsten Mitbewerber Hordings. Er gilt als ein Mann mit modernen An­schauungen und war längere Zeit die Hoffnung des jüngeren Elementes feiner Partei im Kampf gegen die althergebrachte Herrschaft der Parteimaschine. Die ge­waltige Stärke einer jeden Parteimaschine hat sich aber • gerade jetzt wieder herausgestellt, denn es kann gar keinem Zweifel unterliegen, dass die unerwartete, von .Eoolidge entwickelte Starke eben auf der Verfügung Ader diese Parteimaschine beruht. Wer in Amerika die Nemter zu vergeben bat — und das sind im wesent­lichen Präsident und Kabinettsmitglieder — der besitzt auch damit den riesigen Einfluh, den er auf diese Weise .auf die gesamte Parteiorganisation in allen Bundes­staaten geltend machen kann. Das hat Eoolidge mit Geschick und Erfolg getan und so scheint es, dah ihm hiunmebr, nach der Niederlage Johnsons in Kalifornien bk Nomination sicher ist.

• Anders liegen die Dinge bei den Demokraten. Un­ter diesen besteht ein heftiger Wettbewerb und man patt damit rechnen, dah auf ihrem Patteikonvent zu Mewyork zunächst etwa ein rundes Dutzend Bewerber Dorbanden sein wird. Der Wettlauf um die bemotra- tische Nomination ist umso stärker, als dir anfangs sehr ungünstigen Aussichten der Demokraten sich infolge der Enthüllungen über die Korruptton in der gesamten Verwaltung wesentlich gebessert haben. Aber demgegen- stber steht die Tatsache, dab der Petroleumflandal nicht nur das Gefüge der republikanischen Partei stark er» ßfiltert Hal, sondern auch die demokratische Pattei mit seinen Bannkreis hineingezogen bat. Davon ist in "erster Linie der Schwiegersohn Wilsons und frühere kchatzamtssekretär Mc Adoo betroffen, der trotz feiner Droben Betriebsamkeit kaum noch Hoffnung auf Erhal-

Das Buch vom kommenden Zusammenbruch Frankreichs.

Im besetzten Gebiet verboten!

Gebunden 3 Mark

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shvtel einquartiert, wo warme Ouellenbäster verab­reicht wurden. Er wollte Mama keine Amstände Drachen, er mußte früh baden und wurde mafsiett, pnb das Herwegh'sche Haus war auf Frühstücke bei Tagesgrauen nicht eingettchtet. Er hatte fein Aieitpserd mitgebracht.

; »Junge, Junge, das haben Sie sich fein einge­richtet!" Der General llopste Lutz auf. die Schul­ter. »Ra, lernt man zu. genießen Sie Ihr Leben, es ist ohnehin fv kurz. And wenn ich mal was fche, drücke ich beide Augen zu."

S Der alte Herr spielte dabei auf gewisse Damen Vn. mit denen man Lutz früher in der Dämmerung oder bei bengalischer Beleuchtung am Kurhaus- tveiher gesehen hatte. Er ahnte nicht, warum Lutz etwas zufammenzuckte. »Ree, alter Herr. Ach such' mir jetzt ’ne grau. Wir werden solid."

‘ Nachdruck verboten.

Die Hevweghs.

Roman von Ltesbe t Dill.

'.lcheberncht bei M. Feuchtwanc-tk, Halle a. G.

29. Fortsetzung

Lutz, der feines Rheumattsmus in der linken

j Schulter wegen genötigt war, in diesem Sommer eine tzründliche Kur zu gebrauchen, hatte sich im Palast-

ist ein naturreines Erzeugnis Se? KakasSshne, Sesitzl das kräftige Kakao-Aroma und m- bindet mit stichlet LöSiichreit herchafstu Geschmack und vorzögl. Selömmlichkeit. W- Kakao ist ein überaus vollwertiges Zahlungsmittel für jung und alt, Gesunde mb Kranke. Mm verlange Tell-Kakas nur in Original Verpackung mit dem bekannten M-Mdi : Hartwig & Vogel A.-G.

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