Zweites Blatt
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Matthäus-Passion.
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120. bis 150. Tausend
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d-r Sache, jeder Teil von tem ernstt bonV&^T "^.durchdrungen uv
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. -------------- Knnt und eich frei erbeben
SLfi^K,ltm,n?Töt <8t9<n,”jrt in bessere Zeiten, die Mr E-r Enttäuschung doch immer
wl«er sich leuchtender vorstellt. Die Seele bedarf ab und zu des reinigenden Bades.
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Nttüvoch. Den 23. AM Ofteruw*
Togal stillt di. Schmerzen^und^ch-wrtdte Harnsäure aus 3» alle« Apotheken erhältlich. Beet' 64,3 AcM «“= , «OS Chinin. H.6 Litt.. adlOOAmyL
rucKen. L w Ä und keine Lafetten!
von einer
Französin
wunderbare volvtümliche Kraft, die der Mat- ^us'daffwn innewohnt, hat sich tm ganzen deutschen Eiland bewahrt. In der lutherischen Kirche, in der . Stefanr sie mti seinen Getreuen bescherte, lansch-
Karfreitag Tausende in stiller Andacht ihren ge» I Klangen, suchten und fanden in ihr hohe künst- I leirsche und religiöse Erbauung.
Ja.®“ AeIIt &”* Leiden des Herrn in höchst« I ^<u»\unb ^ichlossenheit der Form dar. Di« Charnk« ernsten, mit ausdrucksvollen Bildern geschmllck-
I Rezitativ«, di« durch Cembalo und Kontrabaß be-I I^^^den. ist außerordentlich scharf und treffend.
”J>^_kCI£<n^!§ tritt, vom Komponisten ntttl Ödster L«be und Inbrunst behandelt, in strahlendem I ?“"* ^or Sobald sie im Vordergrund erscheint, seine Rede lichte Geigenakkorde und zeigen fehl Üon nnem »Heiligenschein" umflossen
treffend, die Choräle von taffta Ergriffenheit durchzrtiert und gewähren innerhalb
Vielgliedrigen Baues GesühlSruhepunkt«. So L-ebliNgsmelodie „O Haupt voll Blut und MEn fünfmal mit immer gesteigerter Wirkung hervor I düsteres, unruhig bewegtes Vorspiel I ßW1 ^"den Bässen führt uns auf den Weg zu rufKrnlrigung des Herrn. In das Jammern uw» Klagen des Chores „Kommt ihr Töchter, helft uns Mag«!, tönen die leidenschaftlichen, entsetzten Rufe des Gegenchors: „Wen? Wie? Wohin?" Beide Chö^ itt6 *u £nem tobenden Stimmgewirr, über die ttch alles er klareich und verklärend di« Choralmelodie »v -«mm Gottes unschuldig" ausbreitet. Nun trägt ein I
40 3o6re NiW fielMlei
«O Jahre in-Land gegangen, Masgege^^udme^afrika die schumr^vech-r-te äWj* k ä:ä ?» ma£mobl kaum 3U sagen Me ’DiEn JJÄ das Blatt Kolonialdeutscher und I ^rgan des Oitafttkaner-Berbandes, des Vereins der Westafrikann !nd de^^"°ertretung ehemaliger Süd-! Met diesem Kolonialen Jugend-Bundes, wtd-
mer vielem Tag folgendes Gedenkblatt' Ein deutkckerl Menten ©eteLgÄ"“”? unter fremder Herrschaft
1 ^temÄee
tes tenHA« »La Be Unternehmungen auf den Schutz
>.en ^es rechnen dürfe, richtete Fürst Bis-1 LÄand Auswärtige Amt die Kb
soruch erbebe & 9ff« nOtbItd) des Orangeflusses An- I cy erbebe. Als eine ausweigende Antwort erfolgte,
plalilettea hervorragend bewährt bet
SttmsAb, Re«. Mi KoMlllWS
I Der Festakt in der KLnigsbe^er llnioerfität.
! ° a i g s b e r g, 22. April. Den Sübeounkt in der
^neihe der Festlichkeiten anläßlich des 200. Geburtstages Emanuel Kants erreichte der heutige Vormittag durch bert Albertus-Universttät im Stadttbeater veranstalteten feierlichen Festakt. Vor Beginn desselben sog bet Schneegestöber und Sturm die Studenten- "f't ldren Bannern in vollem Wichs am Kant- ^mal vorüber wo Re die Banner senkten. Dann Wien Re in tea «efttoum hmem. » de« stch auch der,
Ä^che Verluste zugefugt. Der Friede, der noch lange tirI^b.c1 ,ft> der vielmehr wie eine Persislnge des eutaen Friedens wirkt, der dem Weisen von Königsberg gx™ »u erstrebendes Ideal vorgeschwebt ha? bat I^^dare Bedruckung und in ihrer Auswirkung deut^m 5£'^oe und wirtschaftliche Not über das k gebracht. Diese schafft den Nährboden für iene Zerrissenheit und Selbstzerfleischung, in der unser schwer notleidendes Volk jetzt seine stark geschwächte ?nrstante?nntz' f, T"e Verwirrung ist in den Köpfen ßÄ" und hat zu einer Verwilderung des önent- Äk? ?ie ieb£rtl der es mit seinem mein,
i --ölte wohl meint, mit banger Sorge erfüllen must B->- e k e l L* di- geistige Entwicklung eines Teils unserer d-n schwersten Besorgnissen Anlaß Das
mische Sittengesetz: „Stelle deinen Willen unter bie ^” ^bmeine Gesetzgebung, handle so, daß die Grundsätze!»
dA Sandelns für alle gelten können» tett jetzt leider I menhinttnken K^rswett. Und doch wäre es beute not» 11 WW km Kantate- e'-bt°6 diese hoben sittlichen Leitgedan- I P fönten nnkb /°?fe ü?d Serzen unserer Jugend er- I S* Erwachsenen die Worte Kants: I
geben« - k^n-". Widerstreit zwischen Politik und Moral I /KL ßc6en » immer in Erinnerung blieben. | Ml!
, . Ber l i n. 22. April. Wie Dr. Damaschke mit- N»e ? Nichten über eigene Wahl» L'J*5" der Bodenreformer für die Reichs- ihrrma<nen uist. Wenn eine neue Partei öeföTt ?hmC? dre Bezeichnung „Bodenreform'' zu- k)abe, so sei das geschehen ohne jede Fühlung-
sLM-RWMM Partei DeutschlandDeK^^laldemokratische
m j Deutsche Volkspartci.'I »äs ssfÄjgs y und Nationalsoziölin^'^.^ Lrelheitspartei
I Lolke^Etten'in'bg-'«?.kui-gorischen Imperativ seinem kn itt £n 1 bat. Ohne es zu wob
I zertretenen de. -ürksten ^'-Organisatoren seines
[ tefür bietem (?e.rfoIlenen Volkes geworden. Ihm . Msljcht umTnnTpf>r^rtlrCrUn-85taße 8U danken, ist heiligste baten ttls ie bw.°l5 diesen Geist beute nötiger toi wahre Politik kann keinen Schritt
einmal b^ Moral gehuldigt zu haben", sagte
aeaen^n! ; die nach dem Stiebens»
I li/^r88-JL t setrieben worden ist, hat wahrlich der .lloral nicht gehuldigt. Ater langsam regt sich hier en°HA®ehm,sen »r M-lt. Wieder sieben wir vor
I T?r 9R2uCnbeü Kreuzpunkt der politischen Wege. Iter -^w-^b mit zwei Armen in entgegengesetz-
keit Sler Befriedung der Welt, dort Uneinig»
ter ^n«»rCb hrtelfI!^un9' Klar und warnend zeigt G-ik? bl Kaatschen politischen Moral. Möge der
Kants dieienigen Leute, die über die nächste Zufüllen CUI0I,aS Unb d-r Welt zu entscheiden haben, er» ... fÄenr“Us ei8J'7 Ministerpräsident Braun das Wort
Ansprache: Die Zeit, in der wir leben, w-nlg sum Festefeiern. Der Tag, an fciXr ?°bren Emanuel Kant in den Mauern hPtl♦ x Sohn eines einfachen Sattlermeisters da- L.cht der Welt erblickte, ist so recht ein Tag der niAtt6e,mnun- unb Verinnerlichung und ich wüste! tä^'als dl-U~'erm .unglückseligen Volk jetzt mehr not täte als die <yetei e.nes solchen Tages, der es gemahnt, rdatetieaIne^n?.rniTUnb £a^n. nicht so sehr von seinen materiellen Jnttreffen. von seinen Leidenschaften leiten zu lallen, sondern vielmehr die Vernunft, die reine Ver" nunft tm Geiste des großen Königsberger Philosophen »um Ausgangspunkt und zur Richtschnur seines Sandelns zu nehmen. Der unglückselige Krieg hat unserm! i gante und unser« Volk« tiefe Wunden geschlagen, mt-j j
«ertemL?HittdI!“t9Cn aus den Dalkanlündern sind Derhanblungen im Gang, um Rumünier -'n
<j^nn Zu'sammeno"b ® Cinem semeinschaftli. 'Evlengchen m bestimmten weltpolitischen
»m ti Ac-mmenzufafsen. Zunächst handelt es sich der bessarab-schen Frage Dah, £?.p0” M't se nen Sympathien in dicker Dn-eleaen- heit auf weiten Rumäniens ist, erklärt sick dur-ck.
»T Eürliche Feindschaft gegenüb« ^isilanb
QBunfcft »• 011 9cto$6 -u «klären durch feinen I Wunsch, eine möglichste Stärke in J
Janö ' ®C °ffenc Kampfansage an Ru ß- I RSMVNSWW
"EN, daß sich die Türkei ofs-z-ell diesem Bunde «nschlkeßt, da sehr empfindliche Spannungen zwi- fchen der Regierung in Angora und Paris bestehen wrd durch die«2bmatungen «npsinLlich berührt und man muh darauf gespannt fein welchen Gegenzug nun Mussolini, dessen Aufgaben nach außen hin damit erheblich wachsen Mi ei nehmen wird, um diesen offenbar in höchstem »labe unfreundlichen Schrott Frankreichs gegen' die *^nischen Interessen im Mittelmeer zu parieren.
Es wird nun auch selbst von französischer Seite mchr mehr bestritten, daß zwischen Frankreich und! Hkumänien Bündnisverhandlungen gepflogen werden, die schon sehr weit gediehen jmd. Frankreichs Taktik geht offenbar darauf M. tm I k^nzEN Osten und Südosten such eine Berteidiipmas- j Jone zu schaffen. Letzten Endes sind alle diese Maßnahmen einerseits gegen Italien, andererseits gegen Rußland gerichtet. Wenn Japan sich dem ESHSJ .französisch. rumänischen Abkommen an.
Erauc^t man fürs erste gewiß agressive Absichten gegenüber Rußland noch nicht zu ver- I muten, aber einen besonderen Aft der Freund, nchkeit gegen Rußland ist das auch nicht. Jeden.! to’r am Beginn einer ganz eigenarri-!
s ^te9tUppictl!n3 im Osten, die ganz und gar nicht dazu angetan ist. den Frieden in Europa zu sichern, sondern die die Keime neuer schwerer Aus. «inanderfetzungen in sich trägt.
23m deutschen Standpunkte aus sind wir an! diesen Dingen fürs erste nicht unmittelbar inter- ]
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| Kl Unsre außenpolitische Ohnmacht würde uns eÄ Sy"1 in die seg^wättig sich boll, z ehende Entwicklung einzugreifen. Aber da affe b. Cf25rtlte 5ranfrei^ dazu bestimmt sind, auch die sogenannten FriedensvertrSge zu .sichern" «*« 3«.ren« Daran.™ ;i S9 iw. il,CfCr ®m9e aufmerksam zu verfolgen. Bedeutuna^ür f01,11 von entscheidender
akademische Lehrkörper der Albertina und die vettreter ! ? f ur6I,8!n Um,”tlfitoten befanden. Bald nach 10 Uhr ber Vorhang der Bühne. Im Vott>ergrund stond von gärtnerischem Schmuck umgeben, die Büste k17nrpni*^rwe^ten unb 3ut Linken hatte die Pro« Mn S f d/Lb genommen. Den Hintergrund bildete ^m Parkett sahen die übrigen „'^^benen, in den Logen die Vertreter der Reichs- und Staatsremerung. Der Festakt begann mit einem Vortrag der Beetboven-Symne: Die Simmel rühmen des Lungen Ehre durch den Königsberger Lehrergesang. '“'v° " Dann betrat der Rektor der Albertina, Prof.
— tey die Rednertribüne und hielt die Ansprache.
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^°ug in des Herzen, teiltg’ ft TOltiftnutj.BHtujvp?, - r^Ä^ruke«U. JSarteHofe
<zreiroirtschaftsbund, F ft. ft. (in der aus Neu-1 ^^tanfcn kennt und
SÄ**" «Euag), Seufer' ™
M-LLMAZ § mehr sich die Welt vom Geistt der »rßterttffiM I ^^NnfM^^.der innigsten SititeunR,
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fejen ,<M von dieser seelischen und formlichen Kra» ter Auslegung zeigten aufs ««« bie *
juStestive Herrschaft des Dienten üb^
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LL 'Sias &&s, ss
31« Aideikei Sonte.
Rete des Innenministers Jarres.
■Betiauf1 ^m3 «e’ 2k" Elvril. Einen weihevollen «erlauf rm Rahmen der Kant-Feier nahm ter e Hi ft eJtt^t^iltkCmeLnbc Königsberg veranstaltete Be- V" ungsabend ru dem Reichsminister Dr.
betnPre™6,^e Ministerpräsident Braun tetb giun/nM1 w,ftei ®oeli^ neben vielen Vertretern 1^. ^'^nschaft vpm In- und Ausland, zahlreiche Ver» der int und ausländischen Presse und Freunde i Kants erschienen waren. Oberbürgermeister Dr. Loh» EL ?®/.,82,b l" ^'"^.^grüsiungsansvrache ein kurz Fl ba,beL Lebensganges Kants und seiner k/'?°i2liete. Reichsinnenminister Dr. Jarres übet» fn£^e ® r u 6 e der Reichsregierung unb u. a. folgendes aus: In den Tagen der Slot und «chmach haben wir ein besonderes Recht uns »en a n /" unserm Volk ruhenden Kräfte zu besin-! RtN. m ü n wut ein Xeil dieser / I teuttoen* «nffpc ter wichtigsten Ervonenten des! Deutschen Volkes, dieses Volkes, von dem einst Treitschke baß es oft der Welt den gröbten Mann des Jahr- Dunderts schenkte. Kant gehört zu diesen Eröhten Was M "bei brer als Vertreter des Reichs betonen möchte, I w der ungeheure Einfluh, den die Lehre dieses Ein- »amen auf die Auffassung vom Staat ausgeübt bat unb I •roar in einer Zeit, wo durch Uebersvannung und Der- ■1« r/165 a ^ert autokratischen Regiments einerseits und I a^^^?mmener Vorstellung von kosmopolitischem Glück ^anderseits ter Sinn für das eigene Volk und seinen kaft San^en genet. Mit Recht ist gesagt worden I »eknÄiei blu 1 e Pbilosoph ge- .
bräop „1 x Lebensanschmiung ein nationales ffie-- yiagc trug und mit Recht hat man darauf iingewiejen, j'
nr„„; ^l^MnbWlait d-- Steife Marburg.
g3cl9et sur (das früher kurhessisches Oberhessen
•>. |* ®,arf -^chll.hllch^Zultell^^'"'' ^ - monatlich
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